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► BAYER AG ■ Auf neuen Wegen ◄ (Seite 1246)

eröffnet am 29.11.03 14:19:12 von
neuester Beitrag 24.06.21 14:25:25 von

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25.05.16 14:13:35
Beitrag Nr. 1.638 ()
weil man kleine Ratte, wenn man dem tod auf der Schippe liegt, nach dem letzten Strohhalm greift.
Das ist ja wohl ein Unterschied
Die überwältigende Mehrheit lehnt einfach einfach Gemüse ab, wo die vebraucher
ohne ihr Wissen auch gift zu sich nehmen.
Bei der monsanto-story, wie bei allen anderen auch (i-phone) , da muss man von anfang an
dabei sein, um als Investor mit mut profitieren zu können.
Die kiste ist doch längst über dem Zenit.
Sie stellen etwas her, was weltweit abgelehnt wird, das kann ja nicht auf Dauer gut gehen.
Die natur wehrt sich, es existieren schon viele resistente Unkräuter,
immer mehr drauf kippen ??? bekommst wieder eine Antwort von der Natur !
am guten alten Pflügen kommt man eben nicht vorbei

Ich bleibe dabei, sobald ein ausländischer Konzern Monsanto übernommen hat,
brechen in USA die klagestürme richtig los.
(Kontaminierung der konventionellen Anbau-Felder über die Luft-verbreitung)
Class-actions der Bauern ohne Ende
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25.05.16 13:41:56
Beitrag Nr. 1.637 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.472.743 von invest_opa am 25.05.16 11:23:42Vielleicht kann man es auch positiv sehen und wenn der Name Monsanto verschwindet, verschwindet mit dem Namen auch das schlechte Image. Vielleicht macht Bayer es dann auch besser als Monsanto - könnte ja auch sein. Keine Ahnung, wie viele Altlasten Monsanto hat. Da in den letzten Jahrzehnten nichts Dramatisches hochgepoppt ist und bestimmt schon viele danach gesucht haben, gehe ich davon aus, dass das auch erstmal in Zukunft der Fall sein wird. Aber passieren kann ja mit jeder Geldanlage in jeder Firma etwas (siehe Automobilkonzerne - wer hätte so etwas bei VW erwartet ? Ich nicht...). Gibt es die überhaupt noch an der Börse, die vermeintlich konservative sichere Geldanlage ? Bei RWE und E.on, einst als solide und sicher geltend, sieht es auch schlimm aus. Versicherungen und Banken ? Auch eher schlecht. Risiko gibt es immer. Und oft kommen die Leichen da raus, wo sie keiner vorher erwartet hat. Wer weiß, ob BASF nicht auch welche im Keller hat, die irgendwann hochkommen.
Inwiefern die Übernahme von Monsanto durch Bayer letztendlich riskant oder nicht ist, kann keiner genau sagen, der nicht Einblick in die genauen internen Zahlen beider Unternehmen hat. Man kann es so oder so sehen. Die breite öffentliche Meinung ist für mich wertlos und sollte es für die Konzerne auch sein. Letztendlich interessiert nicht die Meinung, sondern wie die Menschen handeln und letztendlich die Produkte kaufen. Wurde ja schon gesagt: Jeder entscheidet, was er ißt. Ob Bio oder nicht. Und wenn ich mir in der Stadt anschaue, wie viele Menschen sich jeden Tag irgendwelchen Dreck reinpfeifen (ob mit oder ohne Gentechnik). Fettige Burger, Pommes, Chips, Cola-Infusionen ohne Ende und in Massen und mit zig Kilo Übergewicht herumlaufen und Herzverfettung, platzende Gallenblasen und Diabetes haben bzw. bekommen, dann deckt sich die breite öffentliche Meinung nicht mit der Handlung einer breiten Öffentlichkeit. Am besten im Fernsehen einen Bericht über Monsanto schauen und meckern und dann sich dabei die Tüte Chips mit Acrylamid und Glutamat reinpfeifen. Da sind die Risiken der Gentechnik fasst schon vernachlässigbar. Ist wie mit der Pharmaindustrie. Jeder meckert über sie und die Pillen werden trotzdem gefressen. Warum eigentlich, wenn das alles Gift ist?
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25.05.16 12:50:09
Beitrag Nr. 1.636 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.472.743 von invest_opa am 25.05.16 11:23:42Unterschreibe ich voll.
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25.05.16 11:23:42
Beitrag Nr. 1.635 ()
Also
Es entscheiden immer noch die kunden, welches Grünzeug sie zu sich nehmen.
Ich jedenfalls werde kein gen-Manipuliertes Gemüse essen.
Verzichte lieber ganz darauf.

Und "kleine Ratte" , dann macht Bayer eben mehr Gewinn wie die BASF, dafür
haben sie aber gleich mehrere Damokles-Schwerter über ihrem Kopf,
welche Bayer in den Ruin stürzen können.
Ich bin kein spieler , zocke nicht mit meinem Vermögen.
Das wird konventionell angelegt.
Bei mir hat sich Baumann geoutet, als jemand der nicht an das wohl seiner Aktionäre denkt.
aktienkäufe für Bayer ab jetzt passe für mich

Das muß mir hier mal jemand plausibel erklären, warum es eig. nicht möglich ist:
A. In guten Zeiten seine Gewinne zu bunkern. die Gewinne sicher anzulegen
B. um dann in schlechten Zeiten richtig einzukaufen zum Schnäppchenpreis
so wie es Buffet macht !!!

Monsanto bietet weltweit so viel Angriffsfläche, da ist es doch nur eine Frage der zeit,
wenn sie gehörig unter Druck kommen.
Das unternehmen agiert völlig gegen die breite öffentliche Meinung, ein Regierungswechsel
genügt, und schon ist die Rücken-deckung weg vor Gericht.
..oder eine entdeckte Schmiergeldzahlungen . warum auch immer.

DANN kann man sie kaufen für 1/5 des Preises , das auch die Prozesskosten
mit enthalten sind
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25.05.16 11:00:52
Beitrag Nr. 1.634 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.472.326 von ernestof am 25.05.16 10:43:42
Grünes Licht von den zuständigen Ministerien
Gesundheitsminister hält sich aus Glyphosat-Debatte raus
Nachrichtenagentur: dpa-AFX
| 25.05.2016, 05:54 |
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will sich nicht in den Streit um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat und seine Zulassung in der EU einschalten. "Im letzten Sommer gab es eine gemeinsame Risikobewertung der zuständigen Geschäftsbereiche des Landwirtschafts- und des Umweltministeriums, die einem Einsatz nicht entgegensteht", teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mit. "Da sich an den Fakten seitdem nichts geändert hat, sehen wir keine neue Sachlage, die dieser Bewertung entgegenstehen sollte."

Die EU-Zulassung für Glyphosat läuft Ende Juni aus. Die SPD-Minister, darunter Umweltministerin Barbara Hendricks, wollen sie weder verlängern noch erneuern. Die weit verbreitete Chemikalie steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Deutschen Experten zufolge besteht bei sachgerechter Anwendung aber keine Gefahr. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) verweist wie das Gesundheitsministerium auf diese Risikobewertung.



Die SPD begründet ihr Nein mit dem Vorsorgeprinzip: Solange der Verdacht im Raum stehe, dass Glyphosat gesundheitsschädlich sei, dürfe es nicht zum Einsatz kommen./ted/DP/zb

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1232293-1-10/gesu…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1232293-1-10/gesu…
************************************************
Übrigens :
Gröhe und Chr. Schmidt sind vom Fach : Sie sind ausgebildete Juristen. :( :cry:
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25.05.16 10:43:42
Beitrag Nr. 1.633 ()
https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichtenarchiv
(Auszug)
.....
Also eine massive Konzentration im Markt.

Ja, das ist Gigantismus pur. Die Unternehmen wollen sich ihren Platz auf dem Weltmarkt sichern. Der Markt ist nicht beliebig ausbaubar, denn es gibt nicht mehr Ackerflächen.



„Durch die Fusion könnte es einfacher für Konzerne werden, Anbauzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen auch in der EU durchzusetzen“, sagt Dirk Zimmermann, Agrarexperte von Greenpeace. Foto: Roman Pawlowski / Greenpeace

Wie wahrscheinlich ist es, dass Bayer Monsanto tatsächlich kauft?

Die Gespräche sind offensichtlich schon sehr weit. Es ist also zu befürchten, dass die Übernahme klappt.

Gehen wir mal davon aus, dass die Übernahme klappt – was würde das für den Gentechnikanbau in Deutschland und der EU bedeuten?

Durch die Fusion könnte es einfacher für Konzerne werden, Anbauzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen auch in der EU durchzusetzen. In Deutschland herrscht ein Quasi-Anbauverbot für Gentechnik. Konzerne müssen Anträge für den Anbau von Gentechnik stellen. Im vergangenen Jahr konnten die Mitgliedstaaten von einer Regelung Gebrauch machen, die den Anbau gentechnischer Pflanzen vorerst verhindert. Sie waren dabei aber vom Wohlwollen der Konzerne abhängig. Das Grundproblem ist, dass durch die Übernahme die Konzerne noch mächtiger und einflussreicher werden. Dadurch üben sie mehr Druck auf die Regierung aus, wodurch noch mehr Politik zugunsten der Konzerne und gegen den Umwelt- und Verbraucherschutz droht.

Monsanto gilt als unbeliebtester Konzern der Welt – macht Bayer sich mit der Übernahme unbeliebt?

Bayer kauft sich definitiv ein schlechtes Image mit ein. Allerdings ist Bayer auch kein Vorzeigekonzern, da er viel mehr Pestizide produziert als Monsanto. Das Verhalten des US-Konzerns ist nur wesentlich aggressiver: Er verklagt in den Vereinigten Staaten Landwirte wegen Saatgut-Rechten. Ob Bayer diese Kultur weiterführt, bleibt abzuwarten. Infolge der Übernahmegerüchte ist die Bayer-Aktie stark in den Keller gegangen. Es ist jedoch schwer zu sagen, ob das mit dem Imageproblem der Firma zu begründen ist oder damit, dass die Aktionäre unsicher sind wegen des geplanten Kaufs.

Zur Vorgeschichte: Warum steht Monsanto überhaupt zum Verkauf? Könnte es der Vorbote einer Krise in der Gentechnik-Sparte sein?

Monsanto stand nicht im Schaufenster, Bayer hat sich das Angebot gut überlegt. Zwischenzeitlich gab es auch Gerüchte über eine mögliche Zusammenführung von BASF und Monsanto. Momentan kontrollieren drei Konzerne die Hälfte des weltweiten Saatgutvorkommens – kleine Unternehmen gibt es kaum mehr. Monsanto war vor den Gerüchten etwa 45 Milliarden Dollar wert – Bayer will mit 62 Milliarden einen deutlich höheren Betrag zahlen. Hier sieht man: Bayer ist ein Weltkonzern, der größer werden und seine Macht ausweiten will.

Interview: Leonie Fößel
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25.05.16 10:34:27
Beitrag Nr. 1.632 ()
Bayer`s Übernahmeangebot für Monsanto ist "vorausschauende Leichenfledderei"
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/arti…

Berlin: Für Heike Moldenhauer, die Gentechnik-Expertin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ist die geplante Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer "ein Fall von vorausschauender Leichenfledderei". "Monsanto hat seine besten Zeiten hinter sich. Bricht jetzt auch noch sein Glyphosat-Geschäft ein, wird Bayer vor allem eines übernehmen: Das schlechte Image des US-Gentechnikkonzerns", sagte die BUND-Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer.
.......

........
Sollte Bayer Monsanto am Ende tatsächlich aufkaufen, sei dies ein Zeichen dafür, dass das Leverkusener Unternehmen trotz allen gesellschaftlichen Widerstandes verstärkt auf Gentechnik setzen wolle. "Da Bayer`s Lobbydruck auf die Politik enorm ist, ist zu befürchten, dass nach einer Monsanto-Übernahme die Interessen der Gentechnik-Industrie in Deutschland und auf EU-Ebene noch aggressiver vertreten werden als bisher", sagte Moldenhauer.
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25.05.16 00:02:24
Beitrag Nr. 1.631 ()
Ich glaube, dass der Deal stattfindet. Irgendwie scheint sich das langsam herauszukristallisieren. Belegen kann ich das natürlich nicht, ist nur so ein Gefühl - wie oft an der Börse.:D Um das ganze objektiv beurteilen zu können, fehlen einfach wie immer die Hintergrundinfo. Was wurde zwischen Bayer und Monsanto bisher besprochen ? Wie errechnen sich die Synergien genau, etc. ? Monsanto ist offen für weitere Gespräche. Wenn sie überhaupt kein Interesse hätten, hätten sie a) schneller geblockt und b) nicht diese Äußerung gemacht. Nicht so wie damals, als Syngenta Monsanto immer umgehend fast einen Tag später nach einem neuen Angebot abgebügelt hat.

Sehr schöner Artikel hier:

http://www.bloomberg.com/gadfly/articles/2016-05-24/monsanto…

Besonders beeindruckend finde ich die Grafik "Seeds of Friendship" ganz unten. Man wäre absoluter Marktführer mit noch einmal 50 % mehr Umsatz als ChemChina und Syngenta. Für Monsanto ist das auch die letzte Chance, ganz nach vorne zu kommen. Es gibt eigentlich keine Alternativen. Entweder man krebst knapp hinter Dow/DuPont und Syngenta/ChemChina auf Platz drei herum oder man ist weit vorne auf Platz 1. Für Bayer gilt das um so mehr.

Ich finde diesen Vorstoß von Bayer richtig gut. Ist mal wieder unsere "German Angst" - oweia, was da alles passieren kann. Lieber das Geld aufs Sparbuch. Lieber eine kleine, feine Bayer ohne Risiko als Weltmarktführer werden. Und irgendwann sind wir in diesem Land völlig abgehängt, weil durch diese ängstliche Taktik Deutschland ausverkauft wurde (siehe Diebold-Wincor, Aixtro-Chinesen, Kuka-Chinesen etc.). Ist wie im Aquarium. Entweder man schwimmt als kleiner Fisch und hofft nicht gefressen zu werden, bis es einen dann doch letztendlich erwischt. Oder man versucht zu wachsen und selbst zu fressen.
Die Arbeitsplätze scheinen bei Bayer in Deutschland ja auch gesichert. Auf jeden Fall eher so, als wenn Bayer übernommen werden würde. So einen Ausverkauf hatten wir ja auch schon. Wer erinnert sich? Neben Bayer und BASF gabe es früher ja noch einen dritten Riesen: Hoechst. Die dann zu Aventis mit Rhone-Poulenc wurden und dann kam die Rache der Franzosen mit der Übernahme bzw. "Fusion" mit Sanofi. Ich zitiere mal aus Wikipedia dazu:

"Formal war die Übernahme eine Fusion unter Gleichen, tatsächlich war es eine Übernahme, der im Januar 2004 ein sogenanntes feindliches Übernahmeangebot von Sanofi-Synthélabo vorangegangen war."

Ersetze Sanofi durch Bayer und Aventis durch Monsanto. Könnte hier auch so kommen.

Und weiter: "Obwohl Sanofi-Synthélabo deutlich kleiner als Aventis war, hatte das Unternehmen wegen seines schnellen Wachstums eine hohe Bewertung an der Börse und befand sich in einer relativ sicheren Ausgangsposition, da es mit L’Oréal und Total zwei Großaktionäre hatte, die die Übernahmestrategie unterstützten. Zudem hatte auch die französische Regierung das Fusionsvorhaben begrüßt, um auf diese Weise einen europäischen Champion zu schaffen."

Trifft hier nicht ganz zu, da Bayer mehr auf die Waage bringt. Zeigt aber, was mit Unterstützung der Aktionäre möglich ist. Würde ich mir hier auch mehr wünschen. Mit Rückendeckung könnten auch weit mehr für Monsanto geboten werden und der Kurs von Bayer würde auch nicht fallen. Vielleicht gibt es auch einen Aktientausch (bisher ist das Angebot von Bayer ja ein reines Barangebot). So wie bei der Fusion von Dow/DuPont.

Langfristig ist es auf jeden Fall besser, ein zweites, auf Ewigkeiten sicheres Standbein neben Pharma zu haben. Wenn die Pipeline leer ist, können ganz schnell die Umsätze wegbrechen. Dann lieber das Geld in Agrarchemie stecken als sich eine neue Pipeline durch Übernahme anderer Pharmafirmen dazuzukaufen. Irgendwann ist diese Pipeline auch wieder leer bzw. es gibt einfach keine Pharmafirmen mehr, die man (günstig) kaufen könnte. Gegessen wird immer und es gibt immer mehr Menschen auf der Welt, die Essen wollen.

Es gibt eben zwei divergierende Interessen. Aus Aktionärssicht rechnet man mit Gewinnen für die nächsten Jahre und will auch möglichst umgehend welche sehen. Wenn das Unternehmen dann irgendwann ausgebrannt/abgehängt ist, werden eben Aktien des nächsten Unternehmens gekauft. Aus Bestandssicht des Unternehmens und wenn man Vermögen über Generationen aufbauen will, ist die Bayer-Strategie die richtige. Wobei bei einem Gewinn von Bayer von über 4 Mrd. pro Jahr und bei Monsanto von 2 Mrd. ein Gemeinschaftunternehmen auf ca. 6 Mrd. pro Jahr käme. Da hätte man die Übernahme doch schon recht schnell gezahlt.

Wenn die Übernahme klappt, kann man anhand von zwei Beispielen gut sehen, welche Strategie letztendlich die bessere war.
Auf der einen Seite Bayer, die den Schritt nach vorne gewagt haben und auf der anderen Seite BASF, traditionell vorsichtig und zurückhaltend.
Mal sehen, wer dann in 10-20 Jahren besser dasteht. Ich denke, BASF wird irgendwann geschluckt werden wie seinerzeit Aventis. Vielleicht sogar von Chinesen-:keks:
Auch wenn BASF eigentlich DAS Chemieunternehmen war und vielleicht noch immer ein netter Glanz anhaftet, wird dieser verblassen, da die Strukturen zu konservativ/veraltet sind. Siehe auch die Abhängigkeit vom Ölpreis. Seit 2011 ist die Gewinnentwicklung tendenziell ziemlich negativ. Umgekehrt bei Bayer, die in 2015 zum ersten mal seit 2015 mehr Gewinn als BASF gemacht haben.

Fazit: Das Ding wird meiner Meinung nach laufen. Kurzfristig wird man als Monsanto-Aktionär besser dastehen, langfristig läuft das mit Bayer auch schon. Bayer-Aktien würde ich halten. Zukaufen aktuell Monsanto und die Angebotserhöhung abwarten (aber schnell, morgen kann es schon zu spät sein). Habe ich heute für 96 Euro gemacht und rechne mit 106 Euro in nächster Zeit. Wenn die Übernahme durch ist, Monsanto verkaufen und in Bayer umschichten (nach bzw. unmittelbar vor einer eventuellen Kapitalerhöhung).
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24.05.16 21:30:21
Beitrag Nr. 1.630 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.468.417 von KleineRatte am 24.05.16 18:55:42
Zitat von KleineRatte: Gut vorstellbar. Aber wenn von vornherein die Übernahme eigentlich nicht angestrebt wurde, wäre das Insiderhandel. Würde bestimmt Untersuchungen der BaFin nach sich ziehen, wenn es tatsächlich so kommen würde. Kann auch sein, dass der Bayer Chef einfach nur langfristig ein Zeichen setzen will. Nicht, weil er glaubt, dass es nicht mehr tiefer geht, sondern damit es nicht mehr tiefer geht. Kommt ja öfters mal vor. Hat sich schon so mancher Geschäftsführer auch die Finger vebrannt. Und eine Million ist für den Herren auch nicht so viel. Wieviel verdient er denn im Jahr ? 6 Millionen ? Dann wären das gerade mal zwei Monatsgehälter...


Und hier stellt sich wieder mal die Frage :

Verdient jeder was er bekommt ? :rolleyes: :D :eek: :cry:

Die Überlegung mit dem Insiderhandel ist naheliegend. Das habe ich mir auch schon gedacht.
Große Hoffnungen auf ein Aktivwerden der BaFin habe ich nicht. Die ist doch nur ein zahnloser Tiger.
Allerdings würde es auch schwierig werden, nachzuweisen, dass das Ganze nur ein Fake und auf günstigen Aktienerwerb ausgerichtet war.
Zuzutrauen wäre es allerdings den Herren Baumann und Condon !
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24.05.16 19:54:15
Beitrag Nr. 1.629 ()
Bayer zieht mächtig an denn die Übernahme sollte vomTisch sein! Morgen wieder 92-94€ drin!
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