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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 16.09.2019 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
16.09.2019, 15:20  |  412   |   |   

AMS will mit Osram Champion in Optoelektronik schaffen - Zuversicht für Angebot

MÜNCHEN - Der österreichische Sensorhersteller AMS will durch die Übernahme des Lichtkonzerns Osram einen europäischen Weltmarktführer in der Beleuchtungselektronik aufbauen. "Die Kombination schafft neue Märkte", sagte AMS-Vorstandschef Alexander Everke am Montag in München. "Wir haben die Möglichkeit, einen europäischen Champion zu schaffen." Als Beispiele nannte AMS die Entwicklung neuer optoelektronischer Produkte für Mobiltelefone, Autoindustrie und Medizintechnik.

ROUNDUP: Osram empfielt AMS-Offerte trotz Kritik - Mindestannahmequote gesenkt

PREMSTÄTTEN/MÜNCHEN - Der österreichische Halbleiterhersteller AMS hat für sein Übernahmeangebot für Osram die Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat des Münchner Lichtkonzerns erhalten - allerdings nur bedingt. Denn die Gremien empfehlen ihren Aktionären die Annahme der Offerte lediglich aus finanzieller Sicht. Die Bedenken am Konzept der Österreicher bleiben jedoch. Unterdessen will AMS bei der Übernahme kein Risiko eingehen und senkte die Mindestannahmequote. Die Aktie von Osram stieg am Vormittag leicht um 0,3 Prozent auf 37,66 Euro und notierte damit weiter unterhalb des von AMS angebotenen Kaufpreises von 38,50 Euro je Aktie.

ROUNDUP: Fresenius behält Transfusionsmedizin - kein Verkauf

FRANKFURT/BAD HOMBURG - Der Medizinkonzern Fresenius behält sein Geschäft rund um Bluttransfusionen. Das Dax-Unternehmen sehe vom Verkauf der Transfusionsmedizin und Zelltherapien (TCT) ab, teilte Fresenius mit. Die Geschäfte blieben nun Teil der Flüssigmedizin-Sparte Fresenius Kabi, die etwa Infusionen vertreibt. Der Konzern werde den Bereich mit Investitionen stärken. "Der Markt und seine Perspektiven bleiben attraktiv", hieß es. Die Fresenius-Aktie legte leicht zu.

ROUNDUP: Compugroup senkt Gewinnprognose wegen abgeblasener Übernahme

KOBLENZ - Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Softwarehersteller Compugroup hat wegen Kosten für eine geplatzte Übernahme seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. In den vergangenen Monaten geführte Gespräche zu einer größeren Übernahme außerhalb Europas seien beendet worden, anfallende Transaktionskosten im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich würden das zweite Halbjahr belasten, teilte das Unternehmen am Sonntagabend in Koblenz mit.

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