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DELIVERY HERO IM FOKUS Essenslieferungen sollen erst der Anfang sein

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
26.04.2021, 08:35  |  244   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Stück für Stück weitet der Lieferdienst Delivery Hero seine Präsenz auf der ganzen Welt aus und will eine neue Art des Einkaufens etablieren. Denn das Unternehmen mit Sitz in Berlin ist überzeugt: Das Potenzial des so genannten Q-Commerce (Quick Commerce) ist enorm. Was das Unternehmen umtreibt, was Analysten sagen und wie sich die Aktie macht.

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Wie eh und je verfolgt Delivery Hero weiter seiner Strategie: Expandieren um jeden Preis. Vor allem mit dem Zukauf des südkoreanischen Lieferdienstes Woowa Brothers geriet der Dax-Konzern zuletzt in die Schlagzeilen. Erst beschäftigte sich der Vorstand rund um Konzernchef Niklas Östberg monatelang mit den Rahmenbedingungen für die Übernahme. Dann musste Delivery Hero eine "potenzielle Wertberichtigung" in Höhe von 1,4 Milliarden Euro befürchten.

Denn bei dem Woowa-Deal sollte die Mehrheit des Kaufpreises in Form von 40 Millionen neuen Delivery-Hero-Aktien beglichen werden. Weil der Aktienkurs aber seit der Ankündigung der Übernahme Ende 2019 im Zuge der Corona-Pandemie rasant an Wert hinzugewonnen hatte, war der ursprüngliche Preis je Aktie und der bezifferte Firmenwert von Woowa in Höhe von 3,6 Milliarden Euro schnell überholt.

Schlussendlich fiel die Korrektur des Firmenwertes aber deutlich geringer aus. Wahrscheinlich werde diese nun bei weniger als 500 Millionen Euro liegen, hieß es zuletzt. Genauere Zahlen hat Delivery Hero bislang nicht kommuniziert.

Insgesamt ist der deutsche Konzern mittlerweile in rund 50 Ländern weltweit vertreten, seit dem Verkauf der heimischen Aktivitäten an den Wettbewerber Takeaway allerdings ohne eigenes Deutschland-Geschäft. Seit März etwa bietet die konzerneigene Marke Talabat ihren Lieferdienst im Irak an, in El Salvador startete PedidosYa mit Auslieferungen von Essen, Tiernahrung und Kosmetika. Letzteres zeigt die Richtung, in die das Unternehmen gehen will.
Das aggressive Vorpreschen in neue Märkte hat einen Grund: So will Delivery Hero zunächst neue Kunden für sich gewinnen - in der Hoffnung, dass diese dann erneut Essen nach Hause bestellen. Dabei nimmt der Lieferdienst auch Marketingausgaben wie Gutscheine in Kauf. Zuletzt stellte der Vorstand fest, dass Kunden verstärkt bestellen. Dabei spielen Corona-Maßnahmen und Ausgeh-Beschränkungen dem Unternehmen freilich in die Karten.


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