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Das Rohstoffjahr 2016 An den Rohstoffmärkten ist weiterhin langer Atem von Nöten

15.12.2015, 13:03  |  2231   |   |   

Das Jahr 2015 war erneut kein gutes Rohstoffjahr. Lediglich ein paar Agrarrohstoffe werden es wohl schaffen, das Jahr auf einem höheren Preisniveau zu verabschieden als sie es begrüßt haben. Die Mehrheit der Rohstoffe jedoch verbilligte sich 2015 sogar mit deutlich zweistelligen Prozentraten, kommentieren die Analysten der DekaBank die Situation an den Rohstoffmärkten.

Das fundamentale Thema sind weiterhin die Überkapazitäten in der Produktion, während von einer ausgeprägten Nachfrageschwäche nicht die Rede sein kann. Die Sorgen um die Konjunktur in den Schwellenländern ausgehend von China sowie die deutliche Aufwertung des (nominalen effektiven) US-Dollar-Wechselkurses verstärkten die Abwärtstendenzen der Rohstoffpreise.

Und dann wird alles anders?

2016 - wird alles anders? Eher kaum, fahren die Deka-Experten fort. Aus Sicht der Rohstoffanleger verspricht auch das kommende nicht viel Gutes. Zwar seien die Investitionen vieler Rohstoffproduzenten rückläufig, was unter anderem die Überkapazitäten verringern könnte. Doch werde sich dies in 2016 noch nicht in breit angelegten Rohstoffpreisanstiegen widerspiegeln. Das sei nur in manchen Segmenten vorstellbar, wie zum Beispiel beim arg gebeutelten Ölpreis.

Nach Meinung der Deka-Rohstoffexperten sollte der Abwärtstrend der Rohstoffpreise im Prognosezeitraum bis 2017 enden. Jedoch unter einer Bedingung: Die Weltwirtschaft müsse weiter solide wachsen. Zudem werden Angebotskürzungen n den kommenden Jahren verstärkt in den Fokus der Rohstoffmärkte rücken. Aus diesem Grund heißt es: „Rohstoffe als Anlageklasse gänzlich abzuschreiben ist aus unserer Sicht also nicht angebracht, aber ein langer Atem wird durchaus benötigt.“

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