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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 7939)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 14.06.21 22:21:41 von

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27.12.10 09:17:43
Beitrag Nr. 2.936 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.760.305 von alfredogonzales am 24.12.10 12:44:42willkommen in der zeit nach der besinnlichkeit...

sicherlich würde es zu einer abkopplung aus diesem euro wahnsinn kommen.
nur politische entscheidungen werden mittlerweile ausschliesslich nur von wahlen dirigiert.
eine merkel vor den wahlen,ist sicherlich eine andere als eine danach...

aber egal...
welch hokuspokus betrieben wird,inwieweit die "no panic" strategie des vor sich hinschiebens des zusammenbruchs funktioniert...


derjenige der seine altersvorsorge nicht riestert,oder in andere art und weise in luftnummern verbrieft hat,sondern in edelmetalle die man in die hand nehmen kann steckt.

kann dem was sich zurzeit abspielt,ziemlich gelassen entgegen sehen...
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24.12.10 12:44:42
Beitrag Nr. 2.935 ()
Zitat von oldmodern: "„Ich weiß nicht, ob dies möglich ist. Ich weiß aber, dass Deutschland mit der Mark sehr gut gelebt hat“, sagt Hochhuth"

Was ein Spruch.

Erinnert mich an jemanden, der seit 10 Jahren von seiner Frau geschieden ist und dann wieder mit ihr zusammenleben möchte, weil dann bestimmt alles wieder so wird wie ganz am Anfang der Beziehung.

Manche leben zu sehr in der Vergangenheit; daran merkt man, dass man alt wird ...


Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich:
Derjenige, der sich von seiner Frau hat scheiden lassen, tat dies in der Regel freiwillig.
Die Scheidung von der DM hingegen wurde uns aufgezwungen (ich zumindest kann mich nicht erinnern, gefragt worden zu sein).
Und wenn man etwas, was sich wie die DM über mehr als ein halbes Jahrhundert im Vergleich mit anderen Währungssystemen ausserordenlich erfolgreich bewährt hat, hinterhertrauert, so ist das in meinen Augen nur allzu verständlich!
Was das mit "altwerden" zu tun haben soll, will sich mir nicht erschließen.


Im übrigen soll es auch tatsächlich hin und wieder vorkommen, dass geschiedene Leute es noch ein zweites mal miteinander (erfolgreich!) versuchen, was spricht denn dagegen?
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24.12.10 11:20:46
Beitrag Nr. 2.934 ()
24.12.2010 10:34
China fürchtet chronische Schuldenkrise in Europa
Peking rechnet mit Eskalation im Jänner und Februar

http://www.boerse-express.com/cat/pages/927601/fullstory




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23.12.10 23:50:15
Beitrag Nr. 2.933 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.758.274 von Bergfreund am 23.12.10 19:13:45ich habe letztes jahr so bekloppt es klingen mag meiner verwandschaft,(glücklicherweise ist sie überschaubar)silbermünzen geschenkt...

jeder, hat einen maple leaf,einen philhamoniker und eine silvereagle bekommen...
das hat begeisterungsstürme ausgelöst,die man sonst nur kennt wenn man selbstgehäckelte socken zu weihnachten an den mann bringt...

meine freundin die gute,hatte natürlich den hauptgewinn!
all inclusive hurghada/ägypten zwei wochen...ein zeit voller überfluss und glückseeligkeit.

mittlerweile hat sich alles geändert,mit den damals widerwillig beschenkten wird es zu weihnachten nur ein thema geben.

meine freundin wird mir vorrechnen,was wir an zusätzlichen finanziellen möglichkeiten gehabt hätten,wenn ich anstatt in einen grossartigen urlaub,lieber in silber "long" gegangen wäre...

ich habe anscheinend die büchse der pandora geöffnet...:cry:

aber da muss man durch:look:

wünsche euch allen ein frohes fest....
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23.12.10 23:02:46
Beitrag Nr. 2.932 ()
Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Ob es uns nächstes Jahr noch gut gehen wird steht in den Sternen.

Auch wenn es nächstes Jahr weiter lichterloh in den globalen Staatsfinanzen brennen wird, so muss ihr Tannenbaum sofern er noch mit Kerzen betrieben wird nicht ebenfalls brennen.

Es sollte selbstverständlich sein, dass der Baum beim Hantieren mit Feuer zunächst gut gewässert ist und vor allem sollte dirket neben ihrem Tannenbaum mindestens ein 10 Litereimer mit Wasser stehen.

Leider lässt sich die Zerstörung der finanziellen Basis unserer Gesellschaft auch nicht mit Tanklastenzügen mehr löschen, aber das soll uns zum Fest der Liebe zumindest nicht kümmern.

Weihrauch, Myrre und Gold waren die Gaben die dem Heiland gebracht wurden.

Wer Klopapier zu Weihnachten verschenkt ist nicht besonders phantasievoll - zumal es an Einflasslosigkeit nur die verzweifelte Zentralbanken und Regierungen überboten wird. Schenken Sie ihrer Liebsten mal was nachhaltiges, etwas was Generationen überdauert, ungeachtet aller Währungskrisen, Währungsreformen und Unwägbarkeiten der Geschichte. Ein Collier aus Gold - oder etwas nettes aus Silber - eine Reise usw...

Alles sinnvoller und nachhaltiger als Klopapier maroder Bankrottstaaten.

Vergessen sie die Fiatgeldsysteme der jetzigen Prägung für die kommenden Tage - auch wenn gerade wenn alle unterm Weihnachtsbaum das Fest der Liebe zelebrieren, die Verbrecher des Systems sich neue Schweinereien, wie letztes Jahr in den USA, ausdenken, als still und heimlich mal eben mehrere hundert Milliarden Dollar aus dem Nichts erschaffen wurden, damit die USA nicht bereits Anfang des Jahres bankrott anmelden mussten. All diese Massnahmen sind Ausdruck eines fehlgeleiteten System in dem Nächstenliebe ein Fremdwort ist und die Finanzmafia nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Ein solches System wird niemals überleben. Schenken Sie ihre Aufmerksamkeit jenen, die sie lieben und die sie lieben. Jenen die ihnen die gebührende Wertschätzung entgegenbringen. Denn sie ernten, was sie sähen.

In diesem Sinne ein gesegnetes Weihnachtsfest.

M.
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23.12.10 20:20:30
Beitrag Nr. 2.931 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.758.017 von Bergfreund am 23.12.10 18:31:35Europa aktuell,wie war das noch mit Ungarn?Erst 10 Millarden aus der privaten Altersvorsorge der Bürger einkassieren und dann noch jetzt Maßnahmen gegen die
Pressefreiheit:confused:...na,da kommen die Radikalen FDP Leute ja gerade richtig
mit ihrer"Graßwurzelbewegung"...für mich bedeutet letzteres eher eine Beerdigung
kurz unter der Graßnarbe:(:eek::(.
1. Spanische zivile Fluglotsen unter Millitärrechtsandrohung zum Arbeitsplatz zwingen.
2. Ungarische Politelite plündert private Vorsorge der Ungarn mit 10 Milliarden.
3. Ungarische Politelite will die Meinungs-und Pressefreiheit durch staatlBehörde
kontrollieren und ggffls.sanktionieren.
4. Irische Politelite in Verbund mit EU und IWF plündert die Überschüsse aus dem
staatlichen Rentenfond des Landes.
5.Die politische Elite in Italien um den dortigen Staatspräsidenten sichert das Überleben eines
mafiösen Staatspräsidenten.
6.Griechische Polit-und Finanzelite wurde bislang nicht zur Rechenschaft gezogen für
deren Handeln....wie geht es eigentlich noch weiter mit unseren Eliten?
7.Ungarische Finanzsituation knapp über Ramschdefinition.
8.Die SPD und die Grünen verteidigen die Rente mit 67!
9.Fehlt nurnoch,das Spanien ihren alten Faschißten wieder ausbuddelt-Franco!-
und die immernoch wehrhaften französischen Bürger bombardiert.
10.nach Meinung des unten benannten Euro-SPD-Ler Schulz seien"aber einige der Länder
bei der Überwachung unliebsamer Medien derzeit auf dem gleichen Weg wie Ungarn"....
Italien/Frankreich.
Na Mahlzeit,die Einschläge kommen näher:(:(:(



Magazin 23.12.2010 11:43 UhrEuropäische Sozialdemokraten:
Forderung nach Sanktionen gegen Ungarn
Der Protest gegen das neue Mediengesetz in Ungarn hält an. Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Martin Schulz, zeigte sich empört und forderte wirtschaftliche Sanktionen.


HB BUDAPEST/BERLIN. Ungarn sei wegen seiner Staatsfinanzen ähnlich wie Irland und Griechenland unter extremen Druck, sagte Schulz im Deutschlandradio Kultur. Ein Vorgehen auf dieser Ebene wirke erfahrungsgemäß mehr als andere Sanktionen wie beispielsweise der Entzug des Stimmrechts. Dies würde in dem Land nur als Angriff auf das Ungarntum interpretiert. Ungarn sei der EU-Ratspräsidentschaft nicht würdig, sagte Schulz am Donnerstag weiter. Das Land sei dabei, die Grundwerte der EU zu zerstören.

Schulz forderte von der EU-Kommission, ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten. Bedauerlicherweise seien aber einige der Länder bei der Überwachung unliebsamer Medien derzeit auf dem gleichen Weg wie Ungarn. Besonders kritisierte Schulz die Situation der Medien in Italien und Frankreich. Hier würden Redaktionen geradezu gleichgeschaltet.

Die ungarischen Zeitungen berichteten am Donnerstag in sehr unterschiedlicher Aufmachung über die Schelte aus dem Ausland. Die linken und liberalen Blätter fuhren die Kritik groß, auf der ersten Seite, mit Kommentaren - die konservativen Blätter nur nachrichtlich, kurz, auf den hinteren Seiten.

Nach dem neuen ungarischen Gesetz kontrolliert eine Behörde die privaten Fernseh- und Radiosender sowie Zeitungen und Internetportale. Bei Verstößen gegen die Auflagen drohen hohe Bußgelder. Seit dem Sommer überwacht die Behörde bereits die öffentlich-rechtlichen Medien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die rechtskonservative Regierung in Budapest am Mittwoch vor einer Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien gewarnt. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn rief die EU-Kommission auf, eindeutig Stellung gegen das neue Mediengesetz zu beziehen.
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23.12.10 19:13:45
Beitrag Nr. 2.930 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.758.017 von Bergfreund am 23.12.10 18:31:35aber die einfachsten Lösungen Probleme in den Griff zu bekommen sind oft die,
die nicht angepackt werden.Und insofern schließt sich möglicherweise wieder der
Kreis;das westliche Finanzkapital ist nur auf den eigenen Profit konzentriert
und mit Ihnen solche Boys der City of London stellvertretend.Sie schaffen Probleme,
werden nicht zur Verantwortung gezogen...sondern geschützt durch die Politische Elite,
werden gerettet,kriegen Boni und ein schönes Leben in mat.Wohlstand.
Genau dieses Finanzkapital hat Asien vor gut 10 Jahren in die Kriese gestürtz,auch so
Länder wie Argentinien,grast in Portugal ab,zieht weiter schwadronierend um die
Welt und NIEMAND hält dieses Pack auf.Genau das ist das was Macro im Kern schildert.
Also ist es weniger Sachverstand der fehlt,es sind die politischen Eliten...die sich
letztendlich auf die Seite von J.P.Morgan,Golman Sachs und Citigroup schlagen.
Die FDP ist nicht wesentlich "schlimmer"als die SPD,die sich als wahrer Derugulierer
hervorgetan hat und die Grünen haben mitgemacht.
Schade eigentlich,paar nötige Schnitte wie der Chirurg meint,dann kriegt man den
Krebs schon gestoppt...selbstredent muß man auch etwas gesundes Gewebe mitnehmen.
Davon versteht Macro sicherlich etwas mehr als ich.
Aber die Mär,das wir ohne die Commerzbank,Bank of Ireland...nicht auskommen und alles
fällt in sich zusammen,wenn die Deutschbank ihre Forderungen aus Ireland nicht
erhalten das zeichnet die europäischen Politeliten deutlich aus.
Morgen ist Heiligabend...hab eigentlich garkeine Lust darauf auf dieses Eingelulle,
mein Arbeitgeber will mich noch bis 65 ausquetschen wie ne Zitrone...aber nicht
mit mir....habe schon wie sagt man "operative" Mechanismen ergriffen.


Euer Bergfreund aus Hamburgo;)
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23.12.10 18:31:35
Beitrag Nr. 2.929 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.756.965 von wachholder am 23.12.10 15:37:54Na wacholder,
doch wieder teilnehmen.Ich finde es nett von Dir,auch gemäßgte Gruppen zuwort
kommen zu lassen...aber meinst Du nicht selbst auch,daß der FDP-Spruch:"Daher müssen
wir eine Graßwurzelbewegung starten"um zu liberalen Tugenden zurückkehren...nicht
eher doch auf der "Komischen Seite":laugh::laugh::laugh:anzusiedeln ist?
Ich habe nix gegen einen liberalen Aufbruch...ogottohgott:laugh::laugh:...aber was
meint der denn was das seinsoll?
Bei aller Kritik anm Eurosysthem,halte ich aus "globalen und makroökonomischen"
Gründen eine Rückkehr ins Mittelalter und damit zu seperaten Landeswährungen
nicht für klug und angemessen.Die Griechen sollten raus,ebenso die Ireländer und
ggffls.Portugal,wenn die die Entschuldungskurve so nicht hinkriegen.Raus,Abwerten,
hairciut für die Banken und Hedgefonds bis der Arzt kommt.Ggffls.dann punktuelle
Finanzhilfen(in cash)für die 3 Länder,da die Schuldenlasten trotz haircut durch
Abwertung der eigenen Währung ja noch in Euro zu zahlen sind.Dann müssen die Kernländer eben noch 500 Milliarden auf den Tisch legen,nicht als Bürgschaften..sondern konkret
zum ergänzenden Schuldenabbau und rückzahlungsfrei...dann wäre etwas mehr Ruhe
im Karton.Ich verstehe diese Länder nicht,insbesondere nicht die Griechen.Dem Volk würde
es mittelfristig besser gehen mit solch einer Lösung....und dann!Infrastruktur,Infrastruktur,heimischen Mittelstand stärken,den Deutschen Michel mehr in
in die Börse tuen,damit wir wieder griechische,portugisische und ireländische
Produkte kaufen.Ist das alles denne so schwer?Die globale Aufstellung mit einem
stabilen Euroraum ist enorm wichtig,gegen einen starken Euro kann niemand zocken,
die USA haben doch tatsächlich Angst vor dem Eurowährungsraum.Auch gegenüber China
und Indien währe ein stabilier Währungsraum und Wirtschaftsraum notwendig.Die
Europäer machen in 100 Jahren vielleicht noch 4-6%der Weltbevölkerung aus und somit
ist es tatsächlich das höchste Gebot,diesen "Kandidaten"zu retten und zu stabilisieren.
Und dazu müssen eben ersteinmal die raus,die durch eigenes Handeln die Krise
verstärkt haben....und ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben.Später dann Wiedereintritt
doch nach Maßgaben möglich.Wo ist das Problem?
Ne Graßwurzel:laugh::laugh:bewegung naja ist da nicht so hilfreich.Radikaler Schnitt,
den Michel sagen,daß er nun die Kosten mitzutragen hat(hat er so oder so) und freiwilliger Austritt dieser Länder.Auch keine Neuen aufnehmen.10Jahre stabilisieren
und dann weiterschauen.Das wären maßgebliche Schritte.Alles andere spielt den
US-Eliten in die Hände.Und dann aus gestärkter Position dem Dollarverfall
in aller Ruhe zusehen.

BF
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23.12.10 15:46:23
Beitrag Nr. 2.928 ()
"„Ich weiß nicht, ob dies möglich ist. Ich weiß aber, dass Deutschland mit der Mark sehr gut gelebt hat“, sagt Hochhuth"

Was ein Spruch.

Erinnert mich an jemanden, der seit 10 Jahren von seiner Frau geschieden ist und dann wieder mit ihr zusammenleben möchte, weil dann bestimmt alles wieder so wird wie ganz am Anfang der Beziehung.

Manche leben zu sehr in der Vergangenheit; daran merkt man, dass man alt wird ...
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23.12.10 15:37:54
Beitrag Nr. 2.927 ()
Und es gibt sie doch, die Politiker, Unternehmer und Intellektuelle, die die Gefahr erkennen und z.B. den Euro wieder loswerden wollen.
Es stecken eben nicht alle unter einer Decke.

Bewegung „Liberaler Aufbruch“: Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler erhebt in der Diskussion um die Zukunft des Euro schwere Vorwürfe gegen die Parteiführung. „Die Anhänger der FDP sind in Währungsfragen hochsensibel“, sagte Schäffler dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. „Westerwelle und die Fraktionsspitze tun zu wenig, um auf ihre Sorgen einzugehen“, so Schäffler. Schäffler kritisiert vor allem, dass die FDP mit ihrer Zustimmung zu den Griechenland-Hilfen und dem EU-Rettungsschirm den Weg der EU hin zu einer Transferunion mit unterstützt habe.

Der Finanzexperte fordert die Liberalen zum Widerstand auf: „Daher müssen wir eine Graswurzelbewegung starten.“ Der FDP-Politiker hatte mit Gleichgesinnten bereits im September den sogenannten „Liberalen Aufbruch“ gegründet. Mit der Gruppe will er in seiner Partei für eine Rückkehr zu liberalen Überzeugungen werben. Im Zuge der aktuellen Euro-Krise hat die Bewegung großen Zulauf bekommen.

Auch außerhalb der Politik formiert sich der Widerstand gegen die Gemeinschaftswährung. So plädiert der Schriftsteller Rolf Hochhuth für eine Rückkehr der Deutschen Mark. „Ich weiß nicht, ob dies möglich ist. Ich weiß aber, dass Deutschland mit der Mark sehr gut gelebt hat“, sagt Hochhuth. Der Dramatiker („Der Stellvertreter“) hatte im Frühjahr gemeinsam mit einer Gruppe um den Berliner Hochschullehrer Markus Kerber Verfassungsbeschwerde gegen die Griechenland-Hilfe und den Euro-Rettungsschirm eingelegt. „Warum sollen wir den griechischen Betrugsbankrott abfangen helfen? Seit Odysseus weiß die Welt, die Griechen sind die bedeutendsten aller Schlitzohren!“, sagt Hochhuth.

Auch der Chef des Verbands der Familienunternehmer Patrick Adenauer will den Euro in seiner gegenwärtigen Form nicht mehr. „Die Tage des Euro als Einheitswährung für Länder von Irland bis Griechenland sind gezählt, wenn jetzt keine Umschuldung mit Gläubigerhaftung durchgesetzt wird“, so Adenauer. Der Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers ist sich sicher, dass sein Großvater dies heute nicht anders sähe. „Er würde der Frage nachgehen, ob der gemeinsame Euro in dieser Situation wirklich für alle förderlich ist oder ob der Anpassungsdruck am Ende zu groß wird und die Union mit einem Knall politisch Schaden nimmt“, so Adenauer.

W
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