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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 7942)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 24.06.21 21:23:34 von

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15.02.11 19:24:07
Beitrag Nr. 4.148 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.041.392 von Bergfreund am 15.02.11 11:50:07Danke:)
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15.02.11 17:35:17
Beitrag Nr. 4.147 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.043.977 von Bergfreund am 15.02.11 16:51:26Also evtl.doch nur eine inflationäre Assetverteuerung und danach Deflation,weil
niemand den Helicopter startet?

Inflation oder Deflation?

Samstag, 5. Februar 2011 um 09:24

Von Bernd Niquet

An vielen Orten bemerke ich derzeit eine Diskussion darüber, ob uns nun in der nahen Zukunft eher eine inflationäre oder eine deflationäre Tendenz bevorsteht. Die Irritationen scheinen riesig zu sein, dabei ist die Sache aus meiner Sicht vollkommen klar.

Die Sache ist klar, das Bild, das man erlangt, wenn man mit offenen Augen durch unser Land geht, ist hingegen tatsächlich verschwommen und verworren: In allen Zeitungsanzeigen überschlägt sich die Lebensmittelbranche derzeit mit Preissenkungen, ebenfalls die Computerbranche. Benzin ist hingegen deutlich im Preis gestiegen, Wohnungen des oberen Segments legen mächtig zu – und so zieht sich das durch beinahe alles hindurch.

Wir haben es mit einer sehr weitgehenden Zweiteilung der Welt zu tun: Die Massenprodukte werden immer billiger, die höherwertigen Güter jedoch teurer. Und das spiegelt exakt den Zustand unser Realwirtschaft wider – unser Realwirtschaft wohlgemerkt, nicht unserer Geldsphäre. Die einen verdienen immer mehr, die anderen hingegen nicht.

Meine erste Spekulation gegen die Inflation habe ich Anfang der 80er Jahre begonnen. Damals kaufte ich mir langlaufende Anleihen bis zum Jahr 2014, die sich sensationell entwickelt haben.

Meine zweite Spekulation gegen die Inflation begann ich nach dem Fall der Mauer zwischen Ost und West. Sie war nicht minder erfolgreich. Und ich halte diese Gedanken auch heute noch aufrecht. Seitdem die Arbeitsmärkte globalisiert sind, ist klar, dass es nirgendwo mehr signifikante Inflationsprozesse geben kann.

Denn ohne massive Lohnsteigerungen ist eine Inflation unmöglich. Wenn die Masseneinkommen nicht steigen, werden alle Preiserhöhungen in Mengenrückgängen resultieren, die jedes Inflationspotential vernichten. Und für massive Lohnsteigerungen ist der Angebotsdruck auf den Arbeitsmärkten weltweit zu groß.

Selektive Preiserhöhungen sind davon natürlich ausgeschlossen. Steigen die Preise für knappe Ressourcen, so müssen die Kostensteigerungen natürlich weiter gegeben werden. Doch diese Preiserhöhungen führen nicht zu einem kumulativen Effekt, sie steigern die Preise in den anderen Gütersegmenten nicht, sondern führen dort eher zu Preisrückgängen, weil bei stagnierenden Einkommen Mehrausgaben in einem Bereich zu Minderausgaben in einem anderen führen müssen. Und dass Luxusvillen auf Mallorca sprunghaft teurer werden, kann ebenfalls trotzdem möglich sein.

Bleibt die Geldsphäre. Die Notenbanken verfolgen ja weiterhin eine extrem expansive Geldpolitik. Doch in wessen Hände gelangt eigentlich dieses Geld? Es wird ja nicht vom Helikopter über den Häusern der Hartz IV-Empfänger abgeworfen. Die Banken bekommen es im Austausch gegen die Hinterlegung von Wertpapieren bei der Notenbank.

Doch glaubt jemand im Ernst, dass davon Konsumgüter gekauft werden? Nein, nein, wenn wir eine Inflation bekommen, dann ausschließlich auf den Assetmärkten. In der Realwirtschaft hingegen ist eher die Deflation gefährlich. Jetzt haben wir einen riesigen Aufschwung und trotzdem nahezu Preisstabilität. Ist dieser Aufschwung jedoch irgendwann vorbei, wird es wieder kritisch, kritisch-deflationär.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.





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15.02.11 17:03:14
Beitrag Nr. 4.146 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.039.091 von Groupier am 14.02.11 22:39:02... und die Türme der letzten 3 Jahre fehlen dabei noch

Bitteschön, hier sind sie.:cool:


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15.02.11 16:51:26
Beitrag Nr. 4.145 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.043.899 von KingsX am 15.02.11 16:42:56Damit hätte ich nicht gerechnet!
Wir hatten ja öfters über Inflation versus Deflation gesprochen.
Jetzt in GB Inflation "in der Deflation".So kurisos kann es sein...niemand
kann es ja bestimmen,was da kommt.Allmählich denke ich an die sehr komische
Konstellation,das Inflation auch möglich ist,wenn die wirtschaftliche Situation
wie in England eher in Depression ist.Das liegt allerdings weniger im shoppen,als
in den horrenden Rohstoffpreisen lieber Charly 56...oder????
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15.02.11 16:42:56
Beitrag Nr. 4.144 ()
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15.02.11 11:50:07
Beitrag Nr. 4.143 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.040.984 von shaba am 15.02.11 11:03:43http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-u…
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15.02.11 11:03:43
Beitrag Nr. 4.142 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.040.884 von dimon010182 am 15.02.11 10:53:55Soll bitte keine Kritik sein an deinem Beitrag,
nur wäre auch ein Link woher das Ganze kommt recht hilfreich.
Danke im Voraus!

Gruß
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15.02.11 10:53:55
Beitrag Nr. 4.141 ()
15.02.2011

Europäische Zentralbank fürchtet Bankrun im Jahr 2011 – Warum Axel Weber nicht mehr zur EZB will


Nun also auch Bundesbankchef Axel Weber. Einer nach dem anderen verlassen die Finanzfachleute das sinkende Schiff. Vor dem Hintergrund der Revolutionen in Nordafrika haben offenkundig viele Bürger noch nicht mitbekommen, auf was sich unsere obersten Finanzchefs hinter geschlossenen Türen vorbereiten müssen: Die Europäische Zentralbank fürchtet nämlich nach eigenen Angaben in diesem Jahr einen Bankrun. Das haben ihre ranghöchsten Vertreter öffentlich mitgeteilt.

Der scheidende Bundesbankpräsident Axel Weber will nicht Chef der Europäischen Zentralbank werden. Das alles kam angeblich völlig überraschend. Doch wenn man einige Interna der sich abzeichnenden Entwicklung kennt, dann ist sein Schritt nur logisch. Als Ende Januar 2011 die Revolution Ägypten erschütterte, da ließ Präsident Mubarak als Erstes die Börse und die Banken schließen. Mit großem Interesse beobachtete die Europäische Zentralbank (EZB) die Lage. Sie half dem da noch amtierenden Diktator, frisch gedrucktes Bargeld einzufliegen, damit es bei der Wiedereröffnung der Banken nicht zu einer Massenpanik kommen würde. Die EZB-Banker wollten unbedingt verhindern, dass eine möglich erscheinende Massenpanik der ägyptischen Sparer von Nordafrika auf Europa übergreifen würde. Denn wenige Tage zuvor hatte Lorenzo Bini Smaghi, ein ranghohes Mitglied des EZB-Direktoriums, am 28. Januar 2011 in einem Interview öffentlich erstmals in aller Deutlichkeit von der Gefahr eines Bankruns in Europa gesprochen.

Bei einem Bankrun (übersetzt etwa: »Ansturm auf eine Bank«) versuchen viele Anleger einer Bank zeitnah ihre Ersparnisse abzuheben. Da jede Bank nur einen Bruchteil ihres Vermögens als Bargeld bereithält und der Hauptteil längerfristig angelegt ist, führt dies schnell zum Bankrott einer Bank. EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi sagte, sobald es zur absehbaren Umschuldung eines EU-Landes wie Irland (also dem Staatsbankrott) kommen werde, verlören die Sparer das Vertrauen in ihre bei den Banken deponierten Guthaben. Dann werde es einen Bankrun geben. Mohammed el-Erian, Chef der größten Fondsgesellschaft der Welt (Pimco), hatte das schon im November 2010 prophezeit – und war dafür ausgelacht worden. Auch eines der bekanntesten amerikanischen außenpolitischen Studienzentren, das Council on Foreign Relations (CFR), läßt nun wissen, dass man in Hinblick auf Irland und Spanien in den nächsten Monaten Bankruns erwarten müsse (»bank runs can be expected«). Das alles kommt nicht überraschend: Der US-Fernsehsender CNN und das amerikanische Wirtschaftsmagazin Fortune brachten am 3. Januar 2011 gemeinsam die Schlagzeile »2011:Year of the bank run? – Is a bank run about to bring Europe to its knees?« (»2011: Jahr des Bankruns? – Zwingt ein Bankrun Europa in die Knie?«). In den Berichten heißt es, dass Anleger aus Angst um ihre Ersparnisse im Jahre 2011 immer größere Summen von europäischen Banken abziehen. Es sei eine reine Frage der Zeit, wann auch die einfachen Sparer das Vertrauen verlören. Und das sieht jetzt auch das EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi so.

Von Irland, der grünen Insel mit den vielen roten Zahlen, kommen in den vergangenen Wochen ebenso beunruhigende Nachrichten wie aus Griechenland: Dem Bankensystem kommen die lebenswichtigen Einlagen der Kunden abhanden. Beide Länder kämpfen mit massiven Geldabzügen. Ein Beispiel: Irische Sparer haben in den letzten drei Monaten 23,7 Prozent ihrer Festgelder bei den Banken abgehoben und in andere Länder geschafft. Die irische Zentralbank muss sich jeden Monat weitere Milliarden bei der EZB ausleihen, um überhaupt noch zahlungsfähig zu sein. Die Ratingagentur Moody`s bewertet irische Staatsanleihen jezt ähnlich wie Müll (junk). In Ländern wie Griechenland, Portugal und Spanien sieht es nicht anders aus. Der scheidende Bundesbankpräsident Axel Weber muss nicht über prophetische Gaben verfügen, um abzusehen, wie lange das System noch funktionieren kann – bis es knallt. Da will er dann wohl nicht an führender Stelle sitzen und die Verantwortung übernehmen müssen.
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15.02.11 10:40:05
Beitrag Nr. 4.140 ()
Hoppla, was soll denn das heissen?

Frankreich für internationales Valuta- und Geldsystem mit mehreren Basiswährungen

http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=8988&title=Frankr…

Wir kommen der Sache immer näher....

Gruß
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14.02.11 22:39:02
Beitrag Nr. 4.139 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.039.055 von Punicamelon am 14.02.11 22:32:00... und die Türme der letzten 3 Jahre fehlen dabei noch. :rolleyes:
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