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Bundeswertpapiere (Seite 122)



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Zynismus ...


Bei meinem Streifzug durchs Internet habe ich ein Witz gelesen, „Trifft ein Asylant eine Fee“. Gibt man bei google den entsprechenden Suchbegriff ein finden sich mindestens zwei Varianten. Inhalt des Witzes ist, dass ein Asylbewerber viele materielle Wünsche hat, welche die Fee mit Verweis auf das deutsche Gesetz erfüllt. Erst als der Asylbewerber sich wünscht ein Deutscher zu werden, lösen sich die zuvor gewährten Wünsche wieder auf und die Fee sagt zu dem Asylbewerber, er sei jetzt Deutscher und müsse arbeiten. In der DDR gab es auch eine Menge dieser Art von Witze: Warum ist das Toilettenpapier so hart? Damit das letzte Arschloch rot wird, KONSUM= Kauft ohne nachzudenken schnell unseren Mist usw. und fort. Aber eigentlich handelt es sich nicht um Witze, auch nicht politische Witze, sondern um blanken politischen Zynismus. Oskar Wilde sagt einmal, Zynismus ist die Kunst, die Dinge so zu sehen, wie sie sind und nicht, wie sie sein sollten. Insofern prangert der politische Zynismus einen gesellschaftlichen Umstand an, mit dem zumindest ein Teil der Gesellschaft nicht zufrieden ist bzw. ihn unerträglich findet. Da sich dieser Umstand nicht oder nicht auf Dauer ändern lässt und er in der Gesellschaft insgesamt nicht öffentlich diskutiert werden kann oder darf, stellt der politische Zynismus ein Ventil dar, welches versucht den Frust abzubauen und gleichzeitig Widerstand gegen die von wenigen aufgestellten Konventionen zu leisten. Nehmen wir die durch die Alt -Parteien verursachte Flüchtlingskrise in Deutschland. Ein breiter öffentlicher Diskurs wird der Gesellschaft verwehrt. Wer nicht bedingungslos für Flüchtlinge in Deutschland ist, ist grundsätzlich menschenverachtend gegen Flüchtlinge. Es gibt nur eine staatliche Doktrin. Wer dieser Doktrin nicht folgt, muss sich jedes von ihm gesprochene oder geschriebene Wort zweimal überlegen, da an jeder Ecke Spitzel regierungsnaher Organisationen oder Weltverbesserer stehen, die nur darauf warten, betreffende Äußerungen zur Anzeige zu bringen, damit dieses nicht konforme Verhalten sanktioniert wird. Politischer Zynismus, so wie ich ihn verstehe, ist immer ein Indikator (einer von vielen) dafür, wie frei eine Gesellschaft ist. Es wird deshalb interessant zu beobachten sein, inwiefern sich der Zynismus in nächster Zeit ausbreiten und welche Themen er aufnehmen wird. In Betracht könnte als nächstes die Entscheidung der SPD-Basis kommen. Heute habe ich mit halben Ohr gehört, wie jemand von der SPD-Generalität die Basis aufforderte „ihrer Führung doch Vertrauen zu schenken“. Ich kann mich natürlich auch verhört haben. Sollte die SPD- Basis einknicken, könnte daraus bestimmt ein schöner Gassenhauer werden. So unter dem Motto: „Die SPD verriet ihr Wort und die Geschichte spülte sie dann fort ...“ Wir werden sehen, wie unfrei wir in der nächsten Zeit werden und wie zynisch wir dem begegnen werden.

... unser Dämel sitzt in Memel ...
Geduld ...

Fragt mich nicht woher, aber irgendwo her habe ich den Spruch, dass Frauen geduldiger seien als Männer. Frauen müssen zehn Monate ein Ei ausbrüten und das dauert halt. Da kann nichts beschleunigt werden und da muss Frau und Mann (weil Mann gerechterweise die Unleidlichkeiten der Frau ertragen muss) durch. Wenn Frau sich die ganze Zeit mit, „wann kommt das Kind, wann kommt das Kind“- aufreiben würde, wäre doch die Vorfreude dahin. Insofern Eile mit Weile. Meine Erfahrungen mit dem Geduldigsein habe ich im letzten Jahr gemacht. In der heutigen Zeit werden Menschen die es ruhiger angehen lassen oft Opfer des Zorns ihrer Mitmenschen. Die Frage ist nur- handeln diese Stoiker zwar langsamer aber dafür genauer oder handelt es sich wirklich um Typen, denen man die Schuhe im Gehen besohlen kann? Weil man selbst so ungeduldig ist, bekommt man das nicht mit. Nicht selten kommt es dann vor, dass man selbst von diesen Typen überholt wird. Gerade jetzt weitet sich zum Bleistift die Konsolidierung bei den Kryptowährungen aus. Heute Nacht wurde meine letztes Stopp bei 1,24 EUR gerissen, heute Morgen waren wir 1,30EUR und jetzt dümpelt der Ripple bei 1,13 EUR herum. Zwischen 0,60 und 0,70 EUR hoffe ich wieder zu kaufen. Klar, als ich heute Morgen meinen Kaffee in der Hand hatte, der Stopp gerissen und der Kurs wieder in Richtung Norden marschierte, gab es den kurzen Impuls- kaufen, kaufen, der Kurs rennt dir weg. Erfolgreich konnte ich diesen unterdrücken. Und nun? Warten, darauf was passiert. Warten ist langweilig. Momentan warte ich darauf, dass eines der vielen Bewerbungsgespräche auch einmal zum Erfolg führt. Mein Ziel ist klar, ich weiß was ich will und weiß warum ich es will. Das sowohl als auch ist hier wichtig. Nur das dauert. Auch das weiß ich(das es dauert, meine ich). Und weil es dauert birgt das Warten Gefahren in sich. Doch einen Job annehmen, den ich nicht will, Langeweile haben und die daraus resultierenden Dummheiten, stinkig werden und meine Freundin ärgern. Also ist es notwendig sich Beschäftigung zu suchen. Sinnvolle Beschäftigung- und das wird schwer, erfordert es doch ein hohes Maß an Selbstmotivation. Und ehrlich- die habe ich gerade überhaupt nicht. Das hohe Maß an freier Zeit hat ein gerade ein Überangebot über die Zeit geschaffen, das meinen Tatendrang erheblich einschränkt. Ich werde mir also einen Job suchen, so einen 450 EURO Job, den die SPD unter Schroeder mit seiner Agenda 2010 geschaffen hat, um den Arbeitsmarkt zu destabilisieren. Das Wachgewerbe habe ich mir dafür ausgesucht. Den Schein hab ich und wenn ich nur einen kleinen Teilzeitjob will, dürfte die „Überqualifikation“ nicht so die Rolle spielen. Auch hier werde ich sehen. Wichtig ist es jedenfalls einen Plan zu haben. Die Zeit mag immer schnelllebiger geworden sein, allerdings sind wir Menschen es nicht. Wenn man mal einen Schritt zurückgeht, erkennt man, dass diese Schnelllebigkeit desaströse ist, weil selbst die Antreiber nicht mitkommen und sich Fehler über Fehler einschleichen, die entweder nicht behoben werden und zur Mittelmäßigkeit führen oder der ganze Scheiß korrigiert werden muss, was im Endeffekt mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich eingeplant war. Etwas anderes ist es, sich eine effektive Arbeitsweise anzueignen, die Zeitersparnis bei guter Qualität schafft. Die Fülle an Sprichwörtern zur Geduld zeigt, welchen Stellenwert diese Eigenschaft (heute: Soft Skill) schon in vergangener Zeit eingenommen hat. Manchmal ist ...

... langsamer nicht wirklich schlechter ....
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.734.014 von spielkind0815 am 16.01.18 19:16:49Es gibt keine Langeweile im öffentlichen Dienst, glaube mir. Was meinst du, wie eine Dienststelle routiert, die im Grunde absolut nichts zu tun hat! Bedarfe erfinden und Lösungen entwickeln, dat isset. .......... Mir steht noch der Schweiß auf der Stirn. :cool:
Resümee ...

Ob die Erholung an der Kryptofront heute Nacht (aus unserer Sicht) nachhaltig sein wird, bezweifle ich. In Seoul und Tokio ist es jetzt Nachmittag. Kleine, arbeitslose, koreanische und japanische Jugendliche haben den Vormittag über die Kurse nach oben gezockt. Nun wird es Zeit die Gewinne mitzunehmen und die Kurse wieder nach unten zu prügeln. Sind eigentlich die einzelnen Kryptobörsen abgeschlossene Handelsräume? Bei so vielen erheblichen unterschiedlichen Kursen muss es ja so sein. Irgendwann habe ich mal gehört einer Börse gehen die Bitcoins aus. Schöne Scheiße. Deswegen sind die Kurse an den vor allem koreanischen Börsen wesentlich andere als an den übrigen Börsen, weswegen das Portal coinmarketcap ein Teil der koreanischen Börsen bei der Preisfindung ausgeschlossen hat. Im Übrigen- sind die Bestrebungen der koreanischen und chinesischen Regierungen, die Zockerwut einzudämmen vom Tisch? Insofern ist immer noch Vorsicht angesagt. Die amerikanischen Börsen steigen weiter. In Hinblick auf den Zeitpunkt einer Konsolidierung haben ich mich verschätzt, dass wäre nicht so ein Problem. Allerdings hat der ungebremste Anstieg bereits nachhaltige Spuren bei den Short – ETF`s hinterlassen. Die Pfadabhänigigkeit schlägt langsam zu Buche (Berechnung von Schlusskurs zu Schlusskurs). Das heißt, Dienstag muss ich mir wohl oder übel Gedanken darüber machen die Positionen wieder aufzulösen. Morgen ist kleiner Verfall. Bis dahin werden die Kurse in die richtige Richtung für die Stillhalter von Optionen geschoben. Ob dann ab Dienstag/Mittwoch angefangen wird, Kasse zu machen, wird sich zeigen. Vielleicht zeigt ein morgiger Government Shutdown Wirkung. Für Gold könnte es ab Anfang Februar schwerer werden. Neujahrsfest ist am 16.02.2018 und die Vorbereitung darauf fangen Anfang Februar an. Sprich- Kohle muss her. Dies gilt auch für Kryptowährungen, wahrscheinlich sogar mehr noch. Das war es dann mit meiner halbmonatlichen Zwischenbilanz. Sieht nicht so prickelnd bei den kurzfristigen Anlagen aus. Sollte die Korrektur dann mal endlich starten, werde ich mal Faktorzertifikate ausprobieren. Nur irgendwelche Trades auf dem Papier sind langweilig und zeichnen auch nicht wirklich die Anlegersituation wieder. Deshalb sind Kryptos zum Zocken so interessant- kaum Gebühren. Da kann man auch mit wenig Einsatz ein paar Prozent mitnehmen. Wer echt blöd, wenn die Chinesen und Koreaner einem den Spaß versauen. Gut, der kurzfristige Plan steht erstmal grob. Heute werde ich mal anfangen Bewerbungen für ein Minijob im Wachschutz schreiben. So richtig Bock habe ich gerade nicht-

... aber Plan bleibt Plan ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.747.343 von Geniator am 17.01.18 19:36:44Na ja, so eine Erwartungshaltung hatte ich ursprünglich auch. Aber in allen Bewerbungsgesprächen ging es u.a. darum, wie man mit Mehrarbeit zurechtkommt und ob man eine effektive Arbeitsweise hat. Nächste Woche habe ich ein zweites Gespräch (!) in einem Auswahlverfahren. Entweder ich hab mir die falsche Behörde ausgesucht oder der Wind wird rauher.:keks:
Bildung ...

Nachdem mir meine Zaubermaus vorletztes Jahr mit der Maßgabe in den Arsch getreten hatte, ich solle mir gefälligst einen Job suchen, überlegte ich, was wäre ein krisenfester Job. Und- wo muss ich nicht zuviel arbeiten. Ich erinnerte mich daran, dass ich schon während meines Studiums als Wachschutzmensch gearbeitet habe. Schön die Nachtschicht, wo man seine Ruhe hat und mit wenigen Ausnahmen nicht gestört wurde. Damals vor zwanzig Jahren gab es noch richtig Geld fürs Nichtstun in diesem Job. Leider leben wir in Deutschland in einer Schein(e)gesellschaft, so dass heutzutage eine Sachkundeprüfung oder Unterrichtung nötig ist, um als Wachmann zu arbeiten. Ich entschied mich für einen dreimonatigen Kurs als Sicherheitsfachkraft. Die Kosten mit dreitausendsiebenhundert Euro empfand ich als annehmbar, wenn man bedenkt, was Bildung sonst so kostet. Nur leider hat mir niemand gesagt und der „Studienberater“ dieser Sicherheitsakademie wohlweislich auch nicht, dass die Mehrheit, quatsch Mehrheit- alle außer mir, also die Teilnehmer dieses Kurses vom Arbeitsamt mehrheitlich dazu verdonnert wurden. Von den fünfundzwanzig Teilnehmern waren lediglich fünf oder sechs dabei, die den Kurs aus freien Stücken besuchten und auch einen Plan hatten. Ein großer Teil der Bocklosen bestand aus jungen Erwachsenen, die zu blöd waren, sich die Schuhe zuzubinden und der andere Teil aus Menschen, die noch nicht solange in Deutschland leben und die Sprache Deutsch nicht sicher beherrschen. Wobei- ein sehr großer Teil der jungen Erwachsenen waren nach ihren ethnischen Merkmalen sehr wohl Volksdeutsche, allerdings bestand zwischen mir und ihnen am Anfang durchaus eine Sprachbarriere. Jetzt verstehe ich auch wirklich, was bildungsferne Schicht bedeutet. Überdies schienen ihnen Umgangsformen vollkommen fremd zu sein. Und der lapidare Lernstoff wurde ebenfalls nicht verstanden. Da man als Wachmann auf die Öffentlichkeit losgelassen wird und der Job eigentlich eine große Verantwortung in sich birgt, ist es echt gerechtfertigt eine Prüfung abzulegen- bevor man die auf die Menschheit losgelassen wird. Bei der Sachkundeprüfung vor der IHK fällt bereits die Hälfte im schriftlichen Test durch. Kein Wunder, wenn man kein Bock hat und zudem strohdoof ist. Nein, ich bin nicht arrogant. Die sechs Teilnehmer, die wollten, haben alle bestanden, selbst ein Iraker der nicht so richtig deutsch konnte, hat mit hängen und würgen bestanden, weil er unbedingt wollte. Also einerseits bezahlt die BA Leuten einen Bildungskurs für schlappe viertausend Euro den die überhaupt nicht wollen und anderseits sind die Kurse unter aller Sau und ihr Geld nicht wert. So ein Kurs steht und fällt mit den Dozenten. Es gab durchaus gute Dozenten- den wesentlichen Rest allerdings konntest du in der Pfeife rauchen. Da wurden tatsächlich Filme gezeigt, um die Kursteilnehmer zu beschäftigen. In einem Fall ist der Dozent dabei eingepennt. Meine Regressansprüche scheiterten- weil ich alle Prüfungen bestand. Und solange diese Sicherheitsakademie ihre Zertifizierung bekommt ist eh alles in Ordnung. Am Ende des Kurses habe ich mich mit dem Chef vons Ganze mal unterhalten. Fazit, es gibt „Premiumkurse“ und es gibt Kurse bei denen man von vornherein weiß, dass jeder Aufwand umsonst wäre und da die BA zahlt- was soll`s. Ich sag ja, du wirst beschissen, wenn du dabei stehst. Gut ich hab den Schein und darf jetzt offiziell Wachmann spielen. Okay, die Branche ist anrüchig und sollte stärker reguliert werden. Nichtsdestotrotz ist es ein Wachstumsmarkt und wenn man sich weiterbildet kann man auch schon jetzt ordentliche Stundenlöhne erzielen. Vor allem ist der Job krisensicher. Wachpersonal wird immer gebraucht. Außerdem ist es die einzige Branche die ich kenne wo Alter, Gewicht, Krankheit oder Intelligenz nicht die Rolle spielen. Fakt ist eins: Wir gehen wirtschaftlich schwierigen Zeiten entgegen. Die Hochkonjunkturphase wird nicht für immer anhalten. Das einzig was uns vor Armut schützt ist Bildung. Bildung sollte auf jeden individuell ausgerichtet sein, den nur so ...
... kann man sein Leben gestalten ...
Government Shutdown ....

Heißt wörtlich übersetzt „herunterfahren der Regierung“. Regierungspartei und Opposition konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Haushaltsplan einigen und damit die Verschuldungsgrenze hoch setzen. Es geht bei diesem formellen Akt nicht darum einen durchgeplanten Haushalt zu haben, sondern lediglich darum, sich darauf zu einigen noch mehr Schulden anzuhäufen. Trump, in seiner naiv - kindlichen Art hat zwischendurch vorgeschlagen, diesen formellen Akt einfach abzuschaffen. Und sind wir ehrlich- es handelt sich lediglich um einen formellen Akt, eine einmalige Einigung über eine automatische Anpassung der Schulden und man ist das ganze Hick-Hack los. Ja, denkste. Dieser formelle Akt hat ganz schön Sprengkraft in sich. Die Regierungspartei muss sich die Zustimmung der Opposition erkaufen. Die jeweilige Opposition ist damit in der Lage, ihre Interessen durchzusetzen. Insofern wird keine Oppositionspartei jemals darauf verzichten. Jetzt wird ab Montag die Regierung heruntergefahren, sprich Staatsbedienstete müssen Zwangsurlaub machen. Der letzte Shutdown hat einen Schaden von 24 Milliarden USD angerichtet- in zwei Wochen? Auf die Aktienmärkte hatte der (letzte) Shutdown nicht „die“ Auswirkung. Es stellt sich also die Frage- wird es diesmal anders? „Diesmal wird alles anders“ könnte- diesmal- wirklich Realität werden. Die Big Player am Markt brauchen scheinbar einen Grund ihre Positionen aufzulösen. Der Government Shutdown könnte so ein Grund sei, allerdings nicht unmittelbar sondern in Folge weiterer Faktoren, die durch die Wallstreet bisher standhaft ignoriert wurden. Zum einen, die Fahnenstangen- Chart. Geht das? Aus einem Aufwärtstrend nach oben ausbrechen? Dann ist damit zu rechnen, dass die USA nicht nur durch die chinesische Dagong , sondern auch durch Moody`s, Fitch und S&P, herabgestuft werden. Das schickt die amerikanischen Anleihen weiter auf Talfahrt und erhöht die Zinsen. Geld wird weiter teurer, Gift für die Aktienmärkte. Da sich das Klima zwischen China und den USA weiter abgekühlt hat, könnte China wieder „laut“ darüber nachdenken, zumindest die Anleihenkäufe einzuschränken. „Das“- könnte zu dem seit Jahren immer wieder thematisierten Crash am Anleihemarkt führen. Und wenn die Anleihen crashen... .
Zudem stellt sich die Frage- wie lange wird der Shutdown andauern? Der ganze Schlamassel ist entstanden, weil sich Trump wieder wie ein Elefant im Porzellanladen benommen hat. Wenn der weiter herumbockt, kann sich die Angelegenheit hinziehen. Auch die Verschwörungstheorie darf nicht außer Acht gelassen werden. Gibt es eine bessere Gelegenheit, einen unliebsamen Präsidenten zu diskreditieren? Genau ein Jahr nach Amtsantritt ist das Land pleite. Ich, als Demokraten, würde die Verhandlungen schön ziehen. Trump provozieren, ihn damit zu weiteren unbeholfenen Twitter- Aussagen animieren. Den Schwarzen Peter hat er jetzt ja schon. Muss man halt aufpassen, dass ...

... die Welt nicht heruntergefahren wird ...
Die NINJA- Generation ....

No Incame, No Job, No Assets, dass sagt Gordon Gekko in Wallstreet 2 zu jungen Akademikern. Leider haben die scheinbar nicht verstanden, welche Bedeutung diese Worte für sie in naher Zukunft haben würde. Aber Moment mal- der Film ist der Finanzkrise von 2008 geschuldet. Danach haben die Notenbanken den Geldhahn aufgedreht und ein Wunder herbeigezaubert. Die Börsenkurse stiegen seit dem ohne Unterlass. Die Wirtschaft brummt. Gut qualifizierte Arbeitskräfte sind rar geworden, die kleineren und mittleren Unternehmen werben sich bereits die Fachkräfte (ich meine jetzt wirkliche Fachkräfte, die eine ordentliche Qualifizierung haben und nicht die Fachkräfte, die von außen massenweise kommend, durch die momentan geschäftsführende Bundesregierung nach Deutschland zum Ausgleich des Fachkräftemangels geholt wurden) ab. Verdammt, ist doch alles bestens. Rezession? Wird es nicht mehr geben. „Diesmal ist alles anders.“, „Schuldenobergrenze in den USA?- „Ist doch alles kein Problem.“, alles Einstellungen, die ich mir in letzter Zeit anhören musste. Die Begründungen für diese Ansichten wurden jeweils in geistig hochkomplexe Worthülsen verpackt. Mir wurde ganz schwummrig und fast- ja fast hätte ich mich diesen Geschichtenerzählern angeschlossen. Wenn ich mich entscheiden müsste- Gut oder schlecht, würde ich natürlich auch die „beste aller Welten“ wählen. Bequem. geborgen- und vor allem sicher. Ich diskutiere gern, so ein Streitgespräch bringt mein Blut in Wallung. Von einem guten Gesprächspartner, der eine konträre Auffassung vertritt kann man soviel lernen. Voraussetzung dafür ist- man hört ihm zu und ist gewillt, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Eine ganz natürliche Vorgehensweise- oder? Ist es nicht. Was der andere sagt oder schreibt, interessiert eigentlich nicht. Vielleicht nimmt man es irgendwo in der geistigen Peripherie noch wahr, dass der andere etwas gesagt oder geschrieben hat- aber das war es dann auch schon. Viel wichtiger ist es, seine eigene Ansicht herauszuwürgen. Denn allein auf diesen geistigen Erguss kommt es an. Was ich persönlich nicht verstehe: Die Enttäuschung, wenn man sich als Gesprächspartner dem nicht anschließt und noch schlimmer- Kritik äußert. Kritik geht so was von gar nicht. Setzt man sich mit den Argumenten auseinander, weshalb diesmal alles anders wird, reift die Erkenntnis heran, dass die Einschätzung der Situation jeweils nur die Gegenwart umfasst, die Vergangenheit wird vollkommen ausgeklammert und die Zukunft wird nur in der besten aller Wahrscheinlichkeiten gesehen. Wer die Vergangenheit nicht kennt, die Gegenwart nicht versteht (oder verstehen will), kann die Zukunft nicht gestalten. Die Vergangenheit ist unveränderlich, sie zeigt mir das Ergebnis von Aktion und Reaktion- und das nicht nur einmal. Die Gegenwart zeigt mir lediglich den Moment ohne Ergebnis also nur die Aktion, die noch nicht stattgefundene Reaktion in der Zukunft kann aber aufgrund der vorhandenen „empirischen Daten“ mit einer Wahrscheinlichkeit antizipiert werden. Diese simple Logik wenden wir jeden Tag an. Wir „wissen“, auf eine bestimmte Aktion wird mit aller Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Reaktion erfolgen und damit ein bestimmtes Ergebnis eintreten. Dieses Ergebnis kann nur ein anderes werden, wenn sich Parameter gravierend geändert haben. Wenn es immer wieder heißt, diesmal wird alles anders- muss man sich zwingend fragen- Was zum Teufel hat sich so gravierend geändert, dass eins plus eins nicht zwei sondern drei ist. Meistens reicht ein Blick in die Vergangenheit. Warum die NINJA - Generation weltweit im Arsch ist? Frühere Generationen haben aufgebaut, konnten in der Gesamtheit substanzielles Vermögen über die Zeit aufbauen. Langweilig- aber beständig. Die Gegenwart hat eine gravierendes Ereignis gehabt. Niedrigzinsen/negative Zinsen/massive Verschuldung. Dies führt in der Zukunft dazu, dass kein substanzielles Vermögen über die Zeit für die Mehrheit aufgebaut werden kann. Es sei den, man gehört zu den wenigen, die sich nicht blenden lassen und meinen diesmal wird alles anders. Ansonsten gehört man .....

... zur verlorenen Generation ...
Skynet lässt grüssen ...

Mein Einleitungssatz hat bis eben noch so geheißen: „Eigentlich schreitet die technische Entwicklung viel zu schnell voran.“ Dann dachte ich: Bist du irre? Warum sollte ein schnelles Voranschreiten der Technik schlecht sein? Zwar wird die technische Entwicklung immer schneller aber die gesellschaftliche (ich schreib hier bewusst gesellschaftlich und nicht menschliche) Entwicklung kommt nicht mit hinterher und es ergeben sich Anpassungsprobleme. Heute hat Amazon seinen ersten Selbstbedienungsladen aufgemacht. Man geht hinein, packt ein- und geht wieder hinaus. Die Anmeldung erfolgt mit einer App und den Rest übernehmen Kameras. Keine Warteschlange mehr, kein Stress. Vor einigen Jahren fing IKEA mit den Selbstbedienungskassen an. Ein Kassierer überwacht sechs Kassen an denen der Kunde die Ware selbst scannen kann und mit EC-Karte bezahlt. Wenn da versehentlich etwas nicht gescannt wird, weil ein bestimmter Kundenkreis sich so toll vorkommt- alles schon mit in den Preisen und vor allem den Einsparungen fürs Personal einkalkuliert. Wenn der Amazon-Test- Ballon funktioniert, und das wird er, dann fallen massenweise einfache Arbeitsplätze weg. Bevor jetzt jemand klugscheißerisch meint- ist doch logisch mit der technischen Entwicklung geht das in der Zukunft- der hat Recht. Nur meine „gefühlte“ Zukunft ist ein entfernter Punkt zeitlich weit weg und kein Zeitfluss, der unmittelbar hinter der nächsten Ecke auf mich lauert und mir in den Hintern beißen will. Ab und zu geben Zukunftsforscher Prognosen über mögliche Gefahren in der Zukunft ab, eine davon, mit einem sehr hohen Wahrscheinlichkeitsanteil ist die Gefahr durch künstliche Intelligenz. Ich persönlich habe die Einschätzung nicht für voll genommen. Mittlerweile habe ich mich mit der Arbeitswelt 4.0 und der Digitalisierung beschäftigt und ich teile die Einschätzung der Wissenschaftler. Ob mich irgendwann in der nahen Zukunft mein Toaster anfällt und vernaschen will, glaub ich nun eher nicht. Aber Cybersex und Maschinenfetischisten wird es schon geben. Viel problematischer wird tatsächlich der Wegfalls von Arbeitsplätzen und die damit verbundenen aufkommenden sozialen Spannungen. Erfreulicherweise scheint man schon jetzt (!) darauf regieren zu wollen. Neulich ist mir eine Annonce untergekommen, in der es um die Arbeitswelt 4.0 und die Digitalisierung im Spannungsverhältnis zur Arbeitsförderung und Schwerbehinderung ging. Und nein- das war nicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sondern der Dachverband der Arbeitgeber. Warum ist Amazon so erfolgreich? Weil Unternehmensgründer Jeff Bezos innovative Ideen sofort in die Tat umsetzen kann und so Bedürfnisse befriedigt - und weil er scheinbar nicht unbedingt Rücksicht auf seine Arbeitnehmer nimmt. Allerdings finde ich, dass sich der Hund selbst in den Schwanz beißt. Überall wird eingespart um am Markt konkurrenzfähig bleiben zu können. Das heißt- es wird vor allem Personal und Service eingespart weil die Divise lautet: „billig will ich“. Billig will ich, gilt aber nur weil der Konsument kein Geld übrig hat- richtig, weil er nur einen schlecht bezahlten Niedriglohnjob bekommt. Gut, Bequemlichkeit und Zeitersparnis kommen in vielen Bereichen hinzu, aber vorwiegend geht es darum, dass nicht mehr genug Kohle bei Arbeitnehmer als Konsument ankommt und sich die Spirale immer schneller dreht. Wie müsste es denn richtig laufen? Niedrig qualifizierte Jobs und Tätigkeiten fallen weg oder werden stark abgebaut. Die frei werdenden menschlichen Ressourcen (eigentlich hasse ich solche Ausdrücke- genauso bescheuert ist Human Capital) werden für höher qualifizierte Tätigkeiten verwendet, welche die menschliche Entwicklung wieder technisch ein Schritt voran bringen. Das geht aber nicht! Ein Mensch ist eben keine Maschine, die programmiert werden kann. Man kann jemanden der sein Leben lang an der Kasse gearbeitet hat, nicht auf Programmierer oder Raketenwissenschaftler (und ich meine jetzt nicht die Neubürger, welche aus bildungsfernen Ländern zu uns kommen, um den Fachkräftemangel auszugleichen) umschulen. Wenn niedrig qualifizierte Arbeit wegfällt, dann fällt sie auf Dauer weg. Deshalb kommen z.B. auch Weik und Friedrich auch zu der Einschätzung, dass wir an einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei kommen. (Ich häng den Artikel mal ran- aber Achtung, der ist lang.) Dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich mich wiederhole, dass Spannungsverhältnis zwischen technischer und gesellschaftlicher Entwicklung stellt eine Herausforderung dar, die man besser frühzeitig angeht. Wir wollen ja nicht zu ...

... Maschinenstürmern werden ...


http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/crashpropheten-…
Zum Thema Künstliche Intelligenz habe ich mich die letzten Monate intensiver beschäftigt, hatte ja Zeit durch den quasi "schicksalhaften Fußbruch"... so sehe ich jede "Krankheit" inzwischen als Chance zur Veränderung, die man nutzen muss.

Mein Beruf im Handwerk, zumindest der bekannte Teil der industrialisiert ist, würde zu 55% ersetzt werden durch die KI, zumindest der Bereich, der die Maschinenräume in einer Halle betrifft, ich bin etwas spezialisierter bzw breiter aufgestellt, meine Arbeit kann vl in 20 Jahren ein Roboter machen, in 10 Jahren schafft er das nicht, da meine Erfahrungen bisher noch kein Server via Metadaten irgendwo in den USA abgespeichert hat.
Allerdings würde ich mich in zehn Jahren auch über ein Exoskelett freuen, welches schwere Arbeiten unterstützt.

"Selbstlernend" sehe ich da auch noch nichts Bedrohliches für meinen Job, Bürojobs werden zuerst dran glauben.
Aber es kommt, und es kommt gewaltig - wie eine Exponentialkawummskurve...und wir werden überrannt werden.

Da ich in 20 Jahren sowieso nicht mehr in dem Feld arbeiten werde und möchte, und die Rente langsam anklopft hehe :laugh: (was wird bis dahin alles passieren), ist mir das ziemlich egal.

Aber die KI wird alles Leben nicht nur in den westlichen Industriezonen beeinträchtigen, manchmal zum positiven, mal zum negativen.
Nur der große Knall, Polsprung, EMP-Sonnensturm kann und wird dem noch Einhalt gebieten.
(Was übrigens auch auf der Agenda der prophezeiten Naturgewalt bzw. Unnatur steht)

Ja, wenn das so weitergeht, falls es so weiter geht, ist das Grundeinkommen das kleinste Problem oder eben das Positive.
Die Leute werden mehr Zeit haben, sich mit Wichtigen und Unwichtigen Dingen zu beschäftigen.
Da die Zeit aber in eine Krisenzeit fällt, werden die Leute eher an Wichtiges denken, vor allem deswegen, weil diesmal die Weltbevölkerung das erste Mal massiv schrumpfen wird:
Kriege, Seuchen, Armut, Hunger, Umweltgefahren, massiv fallendes Befruchtungspotential.

Ich habe mir damals in meiner Spätjugend schon Gedanken darüber gemacht,
wie Roboter Steuern zahlen, und wer das bezahlen soll, wenn sie es nicht tun.
Da kommt die Kryptowährung IOTA wie gerufen, fand ich Ende des letzten Jahres erst.

Und ironischerweise wird irgendeine der digitalen Kryptos auch die neue Weltwährung begründen, welche kryptisch schon in Kapitel 23, Offenbarung des Johannes in der Bibel angekündigt wurde...
Übrigens haben sich bisher 180 dieser biblischen Vorhersagen bewahrheitet, bisher 180 an der Zahl...Trefferquote 100,00%

Das gilt natürlich nur bis zum Anbruch des Goldenen Zeitalters, und den Beginn dieses Zeitraumes berechne ich in etwa auf die Zeit meines Rentenalters.

Kurzum, wir befinden uns definitiv in der Endzeit, und diese dauert schon etwas über hundert Jahre an. Junge Menschen, so sie denn das alles überleben, werden das kommende Zeitalter noch in vollen Zügen geniessen dürfen.

Zurück zum Thema Rente, in 20 Jahren interessiert sich NIEMAND mehr für Wörter wie, Arbeit, Rente oder Stütze. "Überleben" wird vielleicht das Unwort des Jahres 2025, wenn es dann noch Medien geben sollte.
Und in 30 Jahren kennt niemand mehr das Wort Grundeinkommen, Geld, Börse, Bitcoin, IOTA, Erbe, Reichtum, Job, Werbung, Medien, Internet, Arbeit, oder KI/AI
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