EXXON - zahlt kontinuierlich steigende Dividenden... (Seite 18)

eröffnet am 29.03.10 13:58:52 von
neuester Beitrag 29.09.20 21:15:50 von


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15.09.20 19:36:41
Beitrag Nr. 171 ()
eigentlich hatte ich mir vorgenommen mich auf lange zeit hin von beiträgen zu verabschieden, da mir die neue generation an investoren dermaßen ignorant erscheint dass mir die mühe eigentlich gar nicht lohnt.

meinen senf zur technologieblase an den märkten habe ich schon vor langer zeit zum ausdruck gegeben und werde das nicht noch einmal ausführen, möchte aber wohl einmal meine gedanken zum thema öl und exxon, chevron , und konsorten äußern:


es zeugt von einer extremen ignoranz zu glauben dass die welt aufgrund steigender aktienkurse im bereich von EV, wasserstoff, usw.usw. vom öl befreit werden könnte. de facto werden wir alle hier "anwesenden" bis zu unserem ableben niemals eine solche welt, eine solche gesellschaft , und einen solchen verzicht auf konsum/fortpflanzung erfahren können.

dieses ganze radikale ESG getue ist reine show. ESG ist ein neues geschäftsmodell, da brauchen wir uns alle nichts vorzumachen.
ob nun menschen des nickels, wegen erz, gold, oder kupfer ausgebeutet und böden zerstört und wälder gerodet werden um die konsumgeilheit der menschen zu decken : welchen unterschied macht es ?

warum ist das so? öl ist und bleibt der wertvollste rohstoff dieses planeten. weshalb?

es existiert in :

kunststoff/pvc, industrielle petrochemie, arzneimittelherstellung, treibstoff von privatfahrzeugen, dem transportsektor, schiffen, flugzeugen, plastik, kosmetik, kaugummi, kleidung, reinigungsmittel, schlafpolster, heizmittel, in straßenasphalt usw. usw.

weltweit steigender wohlstand, eine weiter wachsende mittelschicht in räumen asiens (china, indonesien, vietnam, singapur, korea usw. mit mehr als 2 MILLIARDEN menschen) können unter der existenz einer marktwirtschaft (lass sie so sozial gesteuert sein wie sie will) und steigendem konsum, dem wunsch nach wohlstand, einzig und allein mit steigendem verbrauch von erdöl einhergehen.

asien steckt noch immer in den kinderschuhen ihres potentials für die weltweite wirtschaftsmaschine. auf 1000 deutsche entfallen etwas über 500 fahrzeuge. auf 1000 chinesen entfallen etwas über 100. und dann sind da ja noch solche riesen wie indien mit 30-50 auf 1000 einwohner.

wohlstand setzt einen transportsektor voraus, und es geht um einen transportsektor der mit exponentiellen konsum mithalten muss. flugzeuge, schiffe, lkw.
alleine die vorstellung welcher aufwand vonnöten ist um eine bestehende infrastruktur nicht nur zu ersetzen, nicht nur zu ergänzen, sondern gar aufzuholen ?? undenkbar.
eine über 100 jahre aufgebaute struktur kann man nicht einfach niederreißen.

der globale lockdown durch corona hat eine entwicklung nurnoch verschärft, und das kann man positiv für value investoren sehen : das ende der uns bekannten frackingindustrie. jetzt zählt nurnoch : wer hat die wertvollsten assets, wer kann am längsten überleben, und wer kann wen kaufen um zu wachsen?

historisch gesehen gab es noch nie so wenige ölfunde wie in den letzten jahren. die kurve kannte nur eine richtung : nach unten. gleichzeitig sind alle "leichten öle", derer die einfach an den oberflächen gefördert werden bereits bekanntermaßen abgeschöpft. nur wenige bekannte plätze auf der welt, etwa im raum von venezuela sind noch so ergiebig um zu solchen dumpingpreisen kostengünstig abgeschöpft zu werden.

das trifft auch gleich das nächste problem : saudi arabien bzw aramco wie sie hier einige immer gerne nennen. selbst saudi arabien und alle länder afrikas zusammen sind nach derzeitigem kenntnisstand nicht in der lage die globale ölnachfrage zu decken. man kann schlicht und ergreifend nicht einmal angedrohtes produktionsvolumina auf noch höhere level heben.
jetzt also geht auf dem derzeitigen preisniveau bis zu 50% der frackingindustrie pleite, der rest wird keine investitionsgelder mehr von den banken bekommen, und cash ist ohnehin keins mehr da.
es bleibt die konsolidierung.
aber selbst die großen player müssen sich in richtung cashflow verschieben : denn je gewaltiger der umsatzrückgang bei einem ölunternehmen ist, desto mehr investitionsgelder sind logischerweise nötig um wieder auf alte niveaus zu kommen.
ein kurzfristiger teufelskreis.
ohne amerikas frackingindustrie könnte die heutige nachfragesituation nicht mehr bedient werden. und nicht nur das : die these es gäbe genug öl ist richtig : aber das öl liegt nicht mehr zur selbstbedienung im permian, oder bakken. es liegt tief und noch tiefer im gestein verborgen : kostengünstig den weltmarkt bedienen das wird in den nächsten jahren nicht mehr gehen.
selbst die felder der saudis haben ihre einfachen öle bereits abgeschöpft und die förderung setzt bereits dort höhere investitionskosten voraus.

all jene unternehmen die seit jahren gute bilanzen aufweisen und auf rücksicht von shareholder value ( echtem value) auf cashflow anstatt schulden für growth gesetzt haben : die werden jetzt belohnt.

einige sprechen von exxon, andere von chevron. ich persönlich setze lieber auf kleinere akteure. vorzugsweise mit ölsanden aus kanada und feldern in amerika wie bakken oder permian.
marcellus im bereich erdgas ist zusätzlich ein absolutes muss.

es ist kein hexenwerk herauszufinden wer selbst bei 38$ WTI das barrel noch profitabel wirtschaften kann. oder etwa einen gaspreis von $2.19/Mcf.
der schlüssel zum erfolg sind nicht nur die bilanzen, sondern auch zukünftiges potential an ölreserven, erdgas, und nicht fertiggestellte rigs/wells um jetzt einen flexibilitätsvorteil gegenüber der konkurrenz zu haben. unternehmen mit gutem hedging sind ebenfalls wichtig.

und der kommentar der in einem anderen forum gebracht wurde dass öl (ohne lockdown) noch einmal ins negative rutschen würde....oder dass exxon ein dinosaurier sei und ein schicksal wie GM oder GE teilen könnte...völliger völliger nonsense. augen auf leute, die welt und das leben sind real, der aktienmarkt ist es (meist) nicht.

der schritt von exxon, bp, shell mit erneuerbaren den ESG zu pushen ist in allererster linie ein attract um neue investoren zu gewinnen. eine PR maschinerie wie es bei tesla nicht anders ist. cash macht man trotzdem noch viele viele viele lange jahre mit öl....könnt euch ja mal den umkämpften energiemarkt anschauen der hier entstanden ist - renewable ist zwar "in", aber cash machen sieht ander aus.

damit sei gesagt : eine angenehme woche
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15.09.20 20:44:08
Beitrag Nr. 172 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.088.919 von Griever am 15.09.20 19:36:41
Zitat von Griever: eigentlich hatte ich mir vorgenommen mich auf lange zeit hin von beiträgen zu verabschieden, da mir die neue generation an investoren dermaßen ignorant erscheint dass mir die mühe eigentlich gar nicht lohnt.

meinen senf zur technologieblase an den märkten habe ich schon vor langer zeit zum ausdruck gegeben und werde das nicht noch einmal ausführen, möchte aber wohl einmal meine gedanken zum thema öl und exxon, chevron , und konsorten äußern:


es zeugt von einer extremen ignoranz zu glauben dass die welt aufgrund steigender aktienkurse im bereich von EV, wasserstoff, usw.usw. vom öl befreit werden könnte. de facto werden wir alle hier "anwesenden" bis zu unserem ableben niemals eine solche welt, eine solche gesellschaft , und einen solchen verzicht auf konsum/fortpflanzung erfahren können.

dieses ganze radikale ESG getue ist reine show. ESG ist ein neues geschäftsmodell, da brauchen wir uns alle nichts vorzumachen.
ob nun menschen des nickels, wegen erz, gold, oder kupfer ausgebeutet und böden zerstört und wälder gerodet werden um die konsumgeilheit der menschen zu decken : welchen unterschied macht es ?

warum ist das so? öl ist und bleibt der wertvollste rohstoff dieses planeten. weshalb?

es existiert in :

kunststoff/pvc, industrielle petrochemie, arzneimittelherstellung, treibstoff von privatfahrzeugen, dem transportsektor, schiffen, flugzeugen, plastik, kosmetik, kaugummi, kleidung, reinigungsmittel, schlafpolster, heizmittel, in straßenasphalt usw. usw.

weltweit steigender wohlstand, eine weiter wachsende mittelschicht in räumen asiens (china, indonesien, vietnam, singapur, korea usw. mit mehr als 2 MILLIARDEN menschen) können unter der existenz einer marktwirtschaft (lass sie so sozial gesteuert sein wie sie will) und steigendem konsum, dem wunsch nach wohlstand, einzig und allein mit steigendem verbrauch von erdöl einhergehen.

asien steckt noch immer in den kinderschuhen ihres potentials für die weltweite wirtschaftsmaschine. auf 1000 deutsche entfallen etwas über 500 fahrzeuge. auf 1000 chinesen entfallen etwas über 100. und dann sind da ja noch solche riesen wie indien mit 30-50 auf 1000 einwohner.

wohlstand setzt einen transportsektor voraus, und es geht um einen transportsektor der mit exponentiellen konsum mithalten muss. flugzeuge, schiffe, lkw.
alleine die vorstellung welcher aufwand vonnöten ist um eine bestehende infrastruktur nicht nur zu ersetzen, nicht nur zu ergänzen, sondern gar aufzuholen ?? undenkbar.
eine über 100 jahre aufgebaute struktur kann man nicht einfach niederreißen.

der globale lockdown durch corona hat eine entwicklung nurnoch verschärft, und das kann man positiv für value investoren sehen : das ende der uns bekannten frackingindustrie. jetzt zählt nurnoch : wer hat die wertvollsten assets, wer kann am längsten überleben, und wer kann wen kaufen um zu wachsen?

historisch gesehen gab es noch nie so wenige ölfunde wie in den letzten jahren. die kurve kannte nur eine richtung : nach unten. gleichzeitig sind alle "leichten öle", derer die einfach an den oberflächen gefördert werden bereits bekanntermaßen abgeschöpft. nur wenige bekannte plätze auf der welt, etwa im raum von venezuela sind noch so ergiebig um zu solchen dumpingpreisen kostengünstig abgeschöpft zu werden.

das trifft auch gleich das nächste problem : saudi arabien bzw aramco wie sie hier einige immer gerne nennen. selbst saudi arabien und alle länder afrikas zusammen sind nach derzeitigem kenntnisstand nicht in der lage die globale ölnachfrage zu decken. man kann schlicht und ergreifend nicht einmal angedrohtes produktionsvolumina auf noch höhere level heben.
jetzt also geht auf dem derzeitigen preisniveau bis zu 50% der frackingindustrie pleite, der rest wird keine investitionsgelder mehr von den banken bekommen, und cash ist ohnehin keins mehr da.
es bleibt die konsolidierung.
aber selbst die großen player müssen sich in richtung cashflow verschieben : denn je gewaltiger der umsatzrückgang bei einem ölunternehmen ist, desto mehr investitionsgelder sind logischerweise nötig um wieder auf alte niveaus zu kommen.
ein kurzfristiger teufelskreis.
ohne amerikas frackingindustrie könnte die heutige nachfragesituation nicht mehr bedient werden. und nicht nur das : die these es gäbe genug öl ist richtig : aber das öl liegt nicht mehr zur selbstbedienung im permian, oder bakken. es liegt tief und noch tiefer im gestein verborgen : kostengünstig den weltmarkt bedienen das wird in den nächsten jahren nicht mehr gehen.
selbst die felder der saudis haben ihre einfachen öle bereits abgeschöpft und die förderung setzt bereits dort höhere investitionskosten voraus.

all jene unternehmen die seit jahren gute bilanzen aufweisen und auf rücksicht von shareholder value ( echtem value) auf cashflow anstatt schulden für growth gesetzt haben : die werden jetzt belohnt.

einige sprechen von exxon, andere von chevron. ich persönlich setze lieber auf kleinere akteure. vorzugsweise mit ölsanden aus kanada und feldern in amerika wie bakken oder permian.
marcellus im bereich erdgas ist zusätzlich ein absolutes muss.

es ist kein hexenwerk herauszufinden wer selbst bei 38$ WTI das barrel noch profitabel wirtschaften kann. oder etwa einen gaspreis von $2.19/Mcf.
der schlüssel zum erfolg sind nicht nur die bilanzen, sondern auch zukünftiges potential an ölreserven, erdgas, und nicht fertiggestellte rigs/wells um jetzt einen flexibilitätsvorteil gegenüber der konkurrenz zu haben. unternehmen mit gutem hedging sind ebenfalls wichtig.

und der kommentar der in einem anderen forum gebracht wurde dass öl (ohne lockdown) noch einmal ins negative rutschen würde....oder dass exxon ein dinosaurier sei und ein schicksal wie GM oder GE teilen könnte...völliger völliger nonsense. augen auf leute, die welt und das leben sind real, der aktienmarkt ist es (meist) nicht.

der schritt von exxon, bp, shell mit erneuerbaren den ESG zu pushen ist in allererster linie ein attract um neue investoren zu gewinnen. eine PR maschinerie wie es bei tesla nicht anders ist. cash macht man trotzdem noch viele viele viele lange jahre mit öl....könnt euch ja mal den umkämpften energiemarkt anschauen der hier entstanden ist - renewable ist zwar "in", aber cash machen sieht ander aus.

damit sei gesagt : eine angenehme woche


Starker Beitrag, dem ich in vielen Bereichen fachlich nicht das Wasser reichen kann. Einen Input möchte ich aber geben: Du argumentierst auf Basis von bisherigen Methoden, Technologien etc. Ich möchte schon meinen, dass die Zukunft durchaus Entwicklungen bereit hält, die Die Effienz erhöhen. Das heißt ein bestimmter Konsum kann mit weniger Energie erreicht werden. Es gibt auch Gedanken a la "cradle to cradle", die natürlich noch in den Kinderschuhen stecken, aber Vorstellbar ist Vieles. Insofern teile ich zwar vieles von dem was du sagst, aber die Vergangenheit direkt in die Zukunft übertragen würde ich nicht.
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16.09.20 11:41:28
Beitrag Nr. 173 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.088.919 von Griever am 15.09.20 19:36:41Ein paar Ergänzungen/Anmerkungen/Gedanken zu deinem Beitrag...

- Dass viele Fracker in den USA Pleite gehen ist schon richtig, man sollte aber nicht vergessen, dass diese, sofern sich der Ölpreis wieder erholt auch wieder zu neuem "Leben" erweckt werden können und vermutlich auch werden.
- Ich denke, dass durch den exogenen Schock, den die Ölindustrie erfahren hat, und in dessen Folge Investitionen auch insbesondere im Bereich der Exploration gestrichen werden/wurden mittelfristig zu einer deutlichen Angebotsverknappung und steigenden Ölpreisen führen könnten
- Bezüglich deiner Aussage man könnte eine 100 Jahre alte Struktur nicht so einfach niederreißen. Könnte man theoretisch schon. Wenn man sie sinnvoll substituieren möchte ist das eine ganz andere Frage. Die Frage ist, ob eine mutwillige Zerstörung ohne eine funktionierende Substitution Sinn macht. Aber sind wir da nicht gerade dabei? Das kommt auch auf die Absichten derer an, die so etwas wollen/planen. In Deutschland werden doch für jeden Beobachter mit Absicht zahlreiche Schlüsselindustrien nach und nach zerstört. Die dabei vorgegeben Ideologien und "höheren Ziele" halten in vielen Fällen bei näherer Betrachtung aber nicht den Versprechungen stand, erweisen sich also in vielen Fällen nur als vorgeschoben(zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Verantwortungsträger nicht total verblendet und intellektuell gestrandet sind). Die wahren Beweggründe und Absichten kennen wir nicht, können also nur darüber spekulieren.
- Wenn man sich ansieht, wie dilettantisch die Energiewende in Deutschland unter einem ernormen finanziellen Aufwand verläuft und wie viele nach wie vor technisch nicht gelöste Probleme einen weiteren Ausbau nicht sinnvoll erscheinen lassen, sich darüber im klaren ist, dass bereits seit dem Jahr 2000, also 20 Jahren, Wind-, Solar- und Biomasse in Deutschland massiv ausgebaut und subventioniert wurden und trotzdem nur für einen Teilbereich der elektrischen Energieversorgung ein Bruchteil der benötigten Energiemengen mit diesen "Technologien" erzeugt werden können, über die Nachteile wie Grundlastfähigkeit und instabile Netze. fehlende Speichermöglichkeiten etc. möchte ich hier gar nicht erst groß schreiben, sich im klaren ist, dass die Jahresverbrauchsmengen im Bereich Gas und Mineralöl nochmal eine deutliche Hausnummer höher liegen als im Bereich der elektrischen Energieversorgung, sich darüber im klaren ist, dass die Leistungsdichte von Wind- und Solarkraftanlagen extrem niedrig ist und sie daher einen riesiegen Flächenbedarf haben und damit eigentlich das Gegenteil eines jeglichen technischen Fortschritts bedeutet und sich verdeutlicht, wie lange wir jetzt bereits darauf hinarbeiten, wird schnell klar, dass das weder in Deutschland, geschweige denn im großen Stil funktionieren kann und wird. Mal ganz abgesehen davon, dass auch mit diesen Energieträgern gravierende Schäden an Natur und Umwelt entstehen und kein neutrale sondern eine eher ideologische Betrachtung, ähnlich wie im Bereich der Elektromobilität, stattfindet.
- Trotzdem glauben viele Menschen nach wie vor die gleichen Narrative und den gleichen "Predigern", es scheint fast so, also wäre die "Naivität" der breiten Masse eine scheinbar unendliche Ressource auf die man immer wieder von neuem aufbauen kann.
- Sollte es jedoch zu einem technologischen Quantensprung kommen, ich würde sagen das größte Potential dazu hat die Kernfusion, würde sich der Sachverhalt schon grundlegend ändern. Wenn nahezu unbegrenzt relativ "billige" und "saubere" Energie mit der Kernfusion zur Verfügung stünde, könnte damit auch trotz des eher "miserablen" Wirkungsgrades Wasserstoff im großen Stil aus Wasser produziert werden. Das ist aber natürlich noch Zukunftsmusik und wird frühestens in zwei bis drei Jahrzehnten soweit sein.
- Auf der anderen Seite ist Öl auch eine endliche Ressource. Früher oder später - und selbst wenn es noch 50-60 Jahre dauert, müssen die Menschen lernen irgendwie ohne neues Öl klarzukommen und Alternativen dazu finden und umstrukturieren..ganz unabhängig von etwaigen Umweltaspekten
- Die Frage ist also, wann fängt man mit einer vorausschauenden Planung/Substitution an, und wenn du schreibst, beim Öl sei es eine über 100 Jahre gewachsene Struktur macht es auch sinn zeitig damit anzufangen und nicht erst 10 Jahre vorher ....
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1 Antwort
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16.09.20 12:03:14
Beitrag Nr. 174 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.095.591 von AlphaOne_ am 16.09.20 11:41:28danke für die umfangreiche ergänzung, stimme dir da vollkommen zu
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16.09.20 12:15:25
Beitrag Nr. 175 ()
@griever- danke für den Beitrag, das Niveau entspricht dem Forum wie ich es vor 10 Jahren kannte. Kurzfristig wird es für Ölwerte sicher nochmal runter gehen, dafür sind n.m.M. die Techs zu gefragt.
Exxon Mobil | 31,08 €
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17.09.20 19:58:41
Beitrag Nr. 176 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.087.038 von FruchtJoghurtMitSchoki am 15.09.20 16:51:52und Sie denken wirklich das Öl eher Ihren Theorien folgt, das die der Experten die sich

seit Jahrzehnten 24/7 mit nichts anderes beschäftigen?

wieviele rohdaten / Bohrinsel besuche / Vorstandsmeetings haben Sie denn schon hinter sich,

das Sie zu so einem Propheten macht?


schonmal was von Sektorumschichtung gehört? Den Rentenkassen ist es egal ob das Geld

in Öl Anleihen oder Reg Energy Anleihen steckt. Geld wandert von A nach B, das war an der

Börse schon immer so.

an Öl ist langfristig kein Investor mehr interessiert.

BTW, BP & Shell blasen jetzt auch ins gleiche Horn:

Der Energiekonzern BP prognostiziert in seinem jährlichen Energie-Ausblick eine weltweit rückläufige Öl- und eine robuste Gasnachfrage bis 2050. Gleichzeitig seien erneuerbare Energien in den nächsten 30 Jahren die am schnellsten wachsenden Energieträger.

Peak der Ölnachfrage erreicht?: BP: Ölzeitalter endet, Ära der Erneuerbaren beginnt – Energy Outlook 2020 | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12940006-peak-oel…


wir bleiben Weiterhin Stark Short in Exxon, und werden damit wieder gut fahren.
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21.09.20 20:01:48
Beitrag Nr. 177 ()
Sehe das sehr ähnlich. Geldanlage in die Ölindustrie ist mittlerweile so interessant wie ein Investment in alte Badelatschen.

Aber ich finde das sehr gut, dass es noch nicht alle geschnallt haben. Irgend jemand muss ja auch die short Gewinne finanzieren. :laugh:
Exxon Mobil | 36,04 $
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26.09.20 15:25:52
Beitrag Nr. 178 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.812.667 von SuperMario020985 am 19.08.20 13:44:32
Exxon auch gekauft!
1100 Stück zu 30,60!!!

Denke selten sowas unterbewertetes gesehen...
Exxon Mobil | 29,81 €
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29.09.20 21:15:50
Beitrag Nr. 179 ()
Biden wird Exxon sofort wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn er neuer Präsident werden sollte.

die Schonzeit der Oiler gilt nur unter Trump, da Hillbillys die überwiegend in diesem Sektor arbeiten

treue Wählerstimmen darstellen.

Biden ist Befürworter alternativer Energien.

schon jetzt ist beschlossen das ab 2035 in Californien nur noch E-Mobil zulässig ist.

andere Staaten werden folgen.

das alles kann nur schlecht ausgehen für Öl und somit auch für Exxon.
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