Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 4414)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.790.478 von prallhans am 25.05.20 10:40:34"Der Michl hat davon zu wenig"...

Selbst schuld kann man nur sagen. Wer sich nur an Sparbüchern und Immobilien versucht, nimmt eben wenig am Erfolg der Wirtschaft teil. Der Michl meidet Aktien, also Produktivkapital, wie die Pest; Ausländer halten längst die Mehrheit an den deutschen börsennotierten Aktien und daher profitieren auch diese Ausländer an den deutschen Wirtschaftserfolgen.

Ich halte Riesterförderung etc. für Geldverbrennen. Viel besser wäre es, wenn man einen Staatsfonds auflegen würde, der in Aktien investiert (nicht nur in deutsche!) und zwar aus Steuergeldern finanziert. ich hätte dafür "einfach" den Soli 20 Jahre weiterlaufen lassen, um diese Gelder für den Aufbau des Staatsfonds zu verwenden. Nach 20 Jahren fließen dann die Erträge (nicht der Kapitalstock!) als Zuschuss in die Rentenkasse; so würde nicht ständig neues Steuergeld zweckentfremdet, sondern der wirtschaftliche Erfolg, der Wohlstandszuwachs, würde unser Rentensystem stützen. Und indirekt würde der Michl endlich auch am langfristigen Aktienerfolg teilhaben, ohne dass man in selbst in Aktien zwingen müsste.

Mein Konzept ist aber wohl zu einfach gedacht für Bürokraten- und Lobbyistendeutschland.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.789.512 von -Realist- am 25.05.20 09:13:34
Zitat von -Realist-: Ich glaube du hast es nicht ganz verstanden. Hier geht es um Vermögen nicht Einkommen. Die Rentenansprüche sind kein Vermögen. Diese Statistiken kannst du natürlich nicht wegdiskutieren.


Dein Glaube sei Dir unbenommen, aber ich verstehe das schon ganz gut. Wenn man aber auf dem Wege Staaten mit gesetzlicher Umlage-RV mit Staaten mit kapitalgedeckter RV vergleichen will, ist das Ergebnis immer schief. Deshalb sind RV-Ansprüche aus umlagefinanzierter RV oder Betriebsrenten natürlich zu berücksichtigen. Natürlich bleibt das Ergebnis wie auch investival bemerkt hat, immer schief.

@investival: Ich habe ja nicht die Vermögensunterschiede negiert, ich habe sie nur relativiert. Und auch wenn die Wiedervereinigung 30 Jahre her ist, hat dort wohl noch keiner großartiges ererbtes Vermögen wie in den westlichen Bundesländern.

Natürlich sind auch die Rahmenbedingungen für die private vorsorge verbesserungswürdig. Aber das Verhalten war bereits so, als es noch die 6-monatige Spekulationsfrist und die "steuerfreien" Konten in LUX/CH gab. Da spielen die Rahmenbedingungen m.E. also keine Rolle. Da sind die Währungsreformen und Hyperinflation - auch wenn die Generation langsam wegstirbt - in den Erinnerungen noch präsent. Das merken wir in unseren Beratungen immer wieder.

Gruß
Taxadvisor
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Dr. Hoenle
Moinsen,

nach den ganzen theoretischen Ergüssen erlaube ich mir wieder etwas zu einem Depotwert von mir zu schreiben.

Entkeimungsanlagen / Entkeimungsgeräte
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Ich habe heute nachgekauft.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.791.111 von Taxadvisor am 25.05.20 11:27:13
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von -Realist-: Ich glaube du hast es nicht ganz verstanden. Hier geht es um Vermögen nicht Einkommen. Die Rentenansprüche sind kein Vermögen. Diese Statistiken kannst du natürlich nicht wegdiskutieren.


Dein Glaube sei Dir unbenommen, aber ich verstehe das schon ganz gut. Wenn man aber auf dem Wege Staaten mit gesetzlicher Umlage-RV mit Staaten mit kapitalgedeckter RV vergleichen will, ist das Ergebnis immer schief. Deshalb sind RV-Ansprüche aus umlagefinanzierter RV oder Betriebsrenten natürlich zu berücksichtigen. Natürlich bleibt das Ergebnis wie auch investival bemerkt hat, immer schief.


Frankreich hat ebenso ein Umlagefinanziertes Rentensystem. Der Unterschied ist nur:
Die Franzosen können deutlich früher in Rente gehen, bekommen eine höhere Nettorente und haben früher die volle Rentenhöhe. Mal als Exrembeispiel die Metrofahrer können dort mit 52 in Rente gehen für im Schnitt 2.500€ im Monat. Generell gilt das Renteneintrittsalter mit 62 Jahren. Mindestrente mit 1000€ soll kommen.

Ich spare mir mal den Vergleich mit dem deutschen Rentner. Sonst muss geweint werden!

Nur damit das in dem Vergleich klar wird: das ist alles schlecht für uns! Dazu haben sie wie gesagt ein dreifaches Vermögen.
Und als Bonus oben drauf sollen wir nun für die Staatsschulden der Franzosen gleich mit haften.

Da gibt´s nichts zu diskutieren. Die Sachlage ist eindeutig!

Den Mist kann man sich gar nicht ausdenken, so heftig wird man hier in Deutschland beschissen. Und kaum einer merkt es.

PS: Du brauchst nicht eines der miesesten Rentensysteme der westlichen Welt auch noch schön quatschen! Wir haben die niedrigsten Netto-Renten, fast die höchsten Renteneintrittsalter und für dieses Desaster auch noch eine viel zu hohe Abgabe! Man wird nicht nur beim Vermögen veralbert, sondern darf (MUSS!) auch noch für ein grottenschlechtes Rentensystem zahlen.
Und weil der ganze Blödsinn dennoch defizitär finanziert wird, soll man auch noch selber vorsorgen (Betriebsrente, Privatrente einschließlich dicker Steuer oben drauf) und das wird auch noch als Bonus des deutschen Rentensystems verkauft. Unfassbar!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.792.221 von Tamakoschy am 25.05.20 12:46:17Dr. Hoenle

Das Geschäftskonzept klingt sehr interessant.

Warum ist denn der Kurs so in die Knie gegangen ?

Immer wieder kleine Kaufsignale, aber es dann doch nicht durchgehalten und wieder einen Rutsch tiefer.

Grüße
Jam.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.792.482 von jambam1 am 25.05.20 13:05:22
Zitat von jambam1: Dr. Hoenle

Das Geschäftskonzept klingt sehr interessant.

Warum ist denn der Kurs so in die Knie gegangen ?

Immer wieder kleine Kaufsignale, aber es dann doch nicht durchgehalten und wieder einen Rutsch tiefer.

Grüße
Jam.


vermutlich weil das Wachstum einfach nicht da ist. Umsatz und Gewinn stagnierte bzw. war rückläufig.
Was die Krise angeht: Liquidität und Verschuldung ist aber sehr gut. Keinerlei Pleite-Gefahr.

Chartechnisch hat man übrigens den Abwärtstrend von 2018 nach oben durchbrochen (bei 41€), wenn man dann noch schafft auf Tagesbasis über den SMA200 zu bleiben (bei 42,50€) ist das ein ziemlich klares Long-Signal.

Das werde ich mal als Tradingwert heute im Auge behalten!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.793.052 von -Realist- am 25.05.20 13:41:48interessante Geschichte - der Doktor Hönle hat schön Platz nach oben:

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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.791.111 von Taxadvisor am 25.05.20 11:27:13
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von -Realist-: Ich glaube du hast es nicht ganz verstanden. Hier geht es um Vermögen nicht Einkommen. Die Rentenansprüche sind kein Vermögen. Diese Statistiken kannst du natürlich nicht wegdiskutieren.


Dein Glaube sei Dir unbenommen, aber ich verstehe das schon ganz gut. Wenn man aber auf dem Wege Staaten mit gesetzlicher Umlage-RV mit Staaten mit kapitalgedeckter RV vergleichen will, ist das Ergebnis immer schief. Deshalb sind RV-Ansprüche aus umlagefinanzierter RV oder Betriebsrenten natürlich zu berücksichtigen. Natürlich bleibt das Ergebnis wie auch investival bemerkt hat, immer schief.

@investival: Ich habe ja nicht die Vermögensunterschiede negiert, ich habe sie nur relativiert. Und auch wenn die Wiedervereinigung 30 Jahre her ist, hat dort wohl noch keiner großartiges ererbtes Vermögen wie in den westlichen Bundesländern.

Natürlich sind auch die Rahmenbedingungen für die private vorsorge verbesserungswürdig. Aber das Verhalten war bereits so, als es noch die 6-monatige Spekulationsfrist und die "steuerfreien" Konten in LUX/CH gab. Da spielen die Rahmenbedingungen m.E. also keine Rolle. Da sind die Währungsreformen und Hyperinflation - auch wenn die Generation langsam wegstirbt - in den Erinnerungen noch präsent. Das merken wir in unseren Beratungen immer wieder.

Gruß
Taxadvisor

>> Deshalb sind RV-Ansprüche aus umlagefinanzierter RV oder Betriebsrenten natürlich zu berücksichtigen. Natürlich bleibt das Ergebnis wie auch investival bemerkt hat, immer schief. <<
:D ;)

>> das Verhalten war bereits so, als es noch die 6-monatige Spekulationsfrist und die "steuerfreien" Konten in LUX/CH gab ...
Da spielen die Rahmenbedingungen m.E. also keine Rolle.
<<
Doch; tun sie. Es gibt eine recht aktuelle Erhebung des 'DAI', in der immerhin 28 % der Nichtaktienbesitzer angeben, dass sie verbesserte staatliche Rahmenbedingugnen zur Vorsorge mit Aktien motivieren könnten – womit sich für D eine internatioanl übliche Aktienquote ergäbe:
https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/studien/1…
Und es geht wie bedeutet da auch nicht nur um steuerliche Rahmenbedingungen.

>> Währungsreformen und Hyperinflation - auch wenn die Generation langsam wegstirbt - in den Erinnerungen noch präsent. Das merken wir in unseren Beratungen immer wieder. <<
Das ist die eingerissene und staatlich beförderte Staatsgläubigkeit weg von Eigenverantwortung.
In den ersten aktiengewinnsteuerfreien Nachkriegsdekaden waren die Aktienquoten in D auf internationalem Niveau und die Vermögensbildungsqualität in D intakt.

– Und gerade diese historische Erfahrung/Lehre müsste den dt. Michel von Zinsanlagen ja eher fernhalten.
Ihr müsst energischer beraten, :D ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.791.111 von Taxadvisor am 25.05.20 11:27:13>> als es noch die 6-monatige Spekulationsfrist und die "steuerfreien" Konten in LUX/CH gab <<
– Letztere waren vielmehr aktien-kontraproduktiv, waren sie es doch auch, die den dt. Zinsmichel in Zinspapieren hielten. Dagegen allerdings hatte der dt. Fiskus allerdings richtigerweise wenn auch bis zur Grenzwertigkeit was unternommen.
Dow Jones | 24.722,00 PKT
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.793.658 von investival am 25.05.20 14:33:51
Zitat von investival: >> das Verhalten war bereits so, als es noch die 6-monatige Spekulationsfrist und die "steuerfreien" Konten in LUX/CH gab ...
Da spielen die Rahmenbedingungen m.E. also keine Rolle.
<<
Doch; tun sie. Es gibt eine recht aktuelle Erhebung des 'DAI', in der immerhin 28 % der Nichtaktienbesitzer angeben, dass sie verbesserte staatliche Rahmenbedingugnen zur Vorsorge mit Aktien motivieren könnten – womit sich für D eine internatioanl übliche Aktienquote ergäbe:
https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/studien/1…
Und es geht wie bedeutet da auch nicht nur um steuerliche Rahmenbedingungen.


Meine Einschätzung ist, dass die Prozentzahlen eher "Wunschdenken" sind (siehe auch 50% der Einkommensbezieher mit + 3.500).

Es gibt ja gerade für Geringverdiener ja als "Anreiz" die Riester-Rente, die bei der Einverdiener-Kinder-Ehe relativ gut ist, aktienbasierte Verträge. Alle, die wir diesbezüglich beraten, schließen aber für beide Verträge i.d.R. reine Sparprodukte ab. Und die Aktienquote verharrt doch seit dem Mangenta-Jahr 1996 auf dem gleichen Niveau (und da waren die steuerlichen Rahmenbedingungen eigentlich ziemlich gut).

Gruß
Taxadvisor
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