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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 2795)

eröffnet am 05.07.15 01:18:03 von
neuester Beitrag 24.06.21 20:26:01 von

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20.12.17 13:53:13
Beitrag Nr. 2.213 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.503.487 von tennisposter am 20.12.17 13:47:28Wie gesagt, der Bitcoin mag ein "Vermögenswert" sein, aber als tägliches Tauschmittel ungeeignet, da er ja je nach Nachfrage immer einen anderen Wert hat. Ob man diesen in EUR oder $ ausdrückt, es spiegelt ja nur dessen Wert in papiergeld. Wenn es kein papiergeld mehr geben würde, müssten alle Regalschilder an die Bitcoinbörse angeschlossen sein, damit man in jeder Minute den "richtigen" Preis bezahlt. Das ist doch nicht händelbar.

....wie gesagt, zur Geldanlage: ja, als Tauschmittel: nein !

Die Geldmengensteuerung der Staaten dient doch außerdem zu unserem Wohl. Es wird immer so dargestellt, dass das Etwas schlechtes ist. Stell dir mal vor, wir hätten noch die D-Mark. Die Preise wären heute höher als in EUR. Dein Lohn wäre aber wahrscheinlich nur halb so hoch. Ist die Geldvermehrung dann ein Gewinn oder Verlust für dich ?
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20.12.17 13:51:32
Beitrag Nr. 2.212 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.503.052 von GuentherFranz am 20.12.17 13:18:00Die Zukunft soll die Abschaffung von Geld werden. Keine Blüten mehr, kein schwarzgeld mehr usw
Es wird dann nur mehr von Konto zu Konto überwiesen
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20.12.17 13:47:28
Beitrag Nr. 2.211 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.503.433 von leitfaden am 20.12.17 13:42:39Du musst anders denken. Wir haben Euro dieser recht stabil ist aber trotzdem ist er beim einkaufen schnell weg.
Die Asiaten benötigen viel Geld um ein paar Lebensmittel zu kaufen weil der Yen nichts wert ist. Und dann schaust mal nach Afrika........
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20.12.17 13:44:58
Beitrag Nr. 2.210 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.497.982 von alles_wird_gut_ommm am 20.12.17 05:54:35
Zitat von alles_wird_gut_ommm: Du willst eine Währung die nicht kontrolliert ist?
Es ist dir aber schon klar, dass die Kryptowährungen auch kontrolliert werden, und zwar noch viel besser als Bargeld oder Sachwerte.
Das ist falsch, die Ereignisse in diesem Jahr haben es wieder sehr deutlich gezeigt. Du kannst mir aber sicherlich etwas spezifischer sagen wie du denkst dass der Bitcoin kontrolliert wird.

Wir können auch gerne in Muscheln zahlen, wie es auf einigen Inseln früher üblich war.
Wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Heute muss Geld elektronisch bewegt werden können.

Wenn BITCOIN und Co weiter existieren sollen, müssen fixe Wechselkurse her, ansonsten ist das ein reines Glücksspiel / Casino.....
Was für ein Unsinn. Besonders die Unabhängigkeit ist eine Stärke von Bitcoin. Wer sollte überhaupt Wechselkurse festlegen? Dazu bräuchte es eine zentrale Instanz, eine Zentralbank welche die Geldmenge beliebig manipulieren kann. Und woran sollte man die Wechselkurse koppeln? Wahrscheinlich wünschst du dir eine Euro-Kopplung da für dich der Euro die Definition von Wert ist. Du unterliegst der Geldwertillusion: https://de.wikipedia.org/wiki/Geldwertillusion
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20.12.17 13:42:39
Beitrag Nr. 2.209 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.502.410 von Magictrader am 20.12.17 12:32:08und was ist der Bitcoin cash deiner Meinung nach ?

Hat dieses "Sahnehäubchen" nicht auch etwas von Geldvermehrung, wenn diese an die ehmilgen Bitcoin Besitzer zusätzlich gutgeschrieben wurden ? ....und das einfach aus dem Nichts ! wie alle anderen Cryptowährungen, mit denen die besitzer gar nicht wissen, was sie damit machen sollen außer es wieder gegen Papiergeld einzutauschen.

Der Bitcoin mag mit ganz großer Vorstellungskraft ein "Vermögenswert" sein, aber Geld ist es bestimmt nicht. Und wenn es das wäre, dann würde die Welt viel ungerechter sein, als sie es heute mit dem inflationärem Papiergeld ist.

Wie ist das nochmal: 1000 User besitzen 40 % der Birtcoins ? Das soll gerecht sein ?
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20.12.17 13:35:59
Beitrag Nr. 2.208 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.503.052 von GuentherFranz am 20.12.17 13:18:00Leicht erklärt: alle Länder jene starke Inflation haben kaufen sich bitcoin. Bitcoin ist zwar volatil, aber trotzdem haben diese vom bitcoin mehr. Bitcoin geht nach oben und mal wieder runter. Trotzdem hält bitcoin einen Wert!!!
Und deshalb wird bitcoin Ende 2018 bei 50000 landen. Nur dabei bleiben und nicht zu schnell davon laufen!
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20.12.17 13:18:00
Beitrag Nr. 2.207 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.502.410 von Magictrader am 20.12.17 12:32:08Klar doch! Mit dem Bitcoin werden die Armen (die sich in ihrer Verzweiflung Bitcoins kaufen) reich; und die Reichen (die so einen Unsinn wie Bitcoins nicht als nötig erachten) arm. So ein Blödsinn.
Oder mal über die Frage nachgedacht, wieso die jungen, wenig vermögenden Japaner so auf Bitcoins fliegen?
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20.12.17 13:16:56
Beitrag Nr. 2.206 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.502.410 von Magictrader am 20.12.17 12:32:08
Ich kann dieses ganze Geseiere echt nicht mehr hören!
"beliebig vermehrbar"

"FIAT!"

"Inflationäres Geldsystem"

"Geld drucken"

etc., etc.


Fakt ist, das z.B. Du und ich auch beliebig "Geld schöpfen" können. Ich räume Dir einfach einen Kredit bei mir ein, den Du in ein paar Jahren zurückzahlen sollllst.

Schwups, unsere beiden Bilanzen sind jeweils um den Kreditbetrag verlängert.

Ich habe eine zusätzliche Forderung (fällig zum Rückzahlungstag) an Dich und eine täglich fällige Verbindlichkeit gegenüber Dir und Du genau das Spiegelbild.

Wenn Du dann Deinen Betrag ausgezahlt haben willst, oder wenn ich z.B. ein Händler bin, der Dir den Beton für Deinen selbstzubauenden Atomkeller verkauft, dann reduziert sich meine Bilanz wieder ein bisschen -links entweder um cash oder Ware und rechts um die laufende Verbindlichkeit Dir gegenüber- und erneut spiegelbildlich bei Dir.

Das was wirklich die Wirtschaft treibt, ist "credit" - die Summe aller solchen Transaktionen. Guckst Du Ray Dalio (https://www.youtube.com/watch?v=PHe0bXAIuk0)

Und wir zwei können solches "Geldschöpfen" mit Euro machen, oder mit Bitcoins, oder mit Goldbarren oder mit Lucky Strike Zigaretten - kack-egal.

Das eigentliche Problem ist, dass derjenige, der eine Verpflichtung zur Lieferung von irgendwas eingeht, zum Fälligkeitszeitpunkt liefern können muss. Wenn das für 'ne größere Gruppe von Playern grützt, gibt's einen Bust.

Und eine Welt ohne jeden "credit" -das wäre die einzige Möglichkeit, jedes "inflationäre" zu verhindern- willst du Dir nicht wirklich vorstellen.

Das eigentliche Problem ist, dass die ganze "Realgeld"-Apologeten nicht wirklich verstanden haben, was "Geld" letztlich ist.
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20.12.17 12:32:08
Beitrag Nr. 2.205 ()
Gerade die Begrenzung des Bitcoin auf 21 Millionen ist vielen Zocker-Coin-Spekulanten und so manchem Notenbanker scheinbar noch immer nicht bewußt. Der ganze andere Coin-Kram ist wie Fiat Money beliebig vermehrbar. Nur der Bitcoin ermöglich den Ausstieg aus dem inflationären Geldsystem, in welchem Notenbanken und Kreditinstitute Billionen aus dem Nichts erzeugen und Geld entwerten.
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20.12.17 12:10:25
Beitrag Nr. 2.204 ()
Hat Bosch nicht auch zu Hochzeiten des Solarbooms in eben diese Branche investiert was das Unternehmen fast umgebracht hätte?
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