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Clere - ein Hoffnungswert


ISIN: DE000A2AA402 | WKN: A2AA40 | Symbol: CAG
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23.06.17
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Für die Clere Aktie gibt es bereits einen thread, angesiedelt bei "Deutsche Aktien im Fokus".
Da ich der Meinung bin, dass diese Aktie mehr in das Forum "Nebenwerte Deutschland" passt, eröffne ich zu Beginn des Jahres 2017 diesen neuen thread.
Clere hat auf der letzten HV die Umstellung des Wirtschaftsjahrs auf das Kalenderjahr beschlossen. Damit wird vom 1.7.2016 bis 31.12.2016 ein Rumpfwirtschaftsjahr eingeschoben.
Deshalb befinden wir uns heute am Beginn des neuen Wirtschaftsjahr 2017 (1.1.2017- 31.12.2017).

Die Clere AG firmierte bis zum 8.4.2016 unter Balda AG. Da man aber das gesamte bisherige operative Geschäft und die Namensrechte verkauft hat, wurde der neue Firmenname "Clere AG" gewählt.
Das neue Geschäftsmodell wird auf der Website der Clere AG wie folgt beschrieben:
"Die Clere AG ist aktiv im wachsenden Markt für erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Wir investieren in Projekte der regenerativen Energieerzeugung und betreiben diese Anlagen mit langfristiger strategischer Perspektive."
Zusätzlich hat man u.a. auch den Bereich von Mittelstandsfinanzierungen im Auge.
Durch den Verkauf des gesamten operativen Geschäfts erzielte man einen höhen Erlös. Diese Gelder wurden zunächst auf Bankkonten und in kurzfristigen Geldanlagen gehalten.
Das Unternehmen wurde bis zum 31.12.2016 noch von 2 Vorständen vertreten. Ab dem 1.1.2017 führt nur noch 1 Vorstand die Geschäfte. Im Quartal 1.7.2016 - 30.9.2016 wurden die Aufwendungen noch stark durch Rechtsstreite/Rechtsberatung belastet. Deshalb lagen in diesem Quartal die betrieblichen Aufwendungen (Personal, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) noch bei 1,823 Mio €. Diese Rechtsfälle sind nun m.E. abgeschlossen.
Für das Wirtschaftsjahr 2017 erwarte ich deshalb nur noch ca. 1,0 Mio betriebliche Aufwendungen pro Quartal.
Laut letzter Jahresbilanz zum 30.6.2016 ergab sich ein Eigenkapital von 143,811 Mio €. Bei 5,889 Mio Aktien entfiel damit auf eine Aktie ein Anteil von 24,42 €. Da im Rumpfwirtschaftsjahr (1.7.2016 - 31.12.2016) noch ein Verlust von ca. 3,0 Mio € von mir erwartet wird, reduziert sich das Eigenkapital pro Aktie m.E. auf ca. 23,91 €. Der Verlust wird deshalb entstehen, da man noch erhöhte Aufwendungen (siehe oben) und nur geringe Erlöse (das neue operative Geschäft wird erst aufgebaut) ausweisen muss.
Der Aktienkurs lag am 30.12.2016 bei 15,98 €. Damit errechnet sich ein Abschlag auf den Eigenkapitalanteil von ca. 33,2 %.

Im 2. Teil meiner Ausführungen versuche ich später, die Ertragsaussichten der nächsten Jahre zu beleuchten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.986.433 von nikittka am 01.01.17 13:43:56
Nur mal reingeplatzt.
Dein geschilderter Ablauf Der Geschehnisse hört sich für mich soweit schon sinnvoll an.



Zitat von nikittka: neue Geschäftsmodell wird auf der Website der Clere AG wie folgt beschrieben:
"Die Clere AG ist aktiv im wachsenden Markt für erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Wir investieren in Projekte der regenerativen Energieerzeugung und betreiben diese Anlagen mit langfristiger strategischer Perspektive."


Aber Die Information ist ja nicht gerade sonderlich prall?
2017 wird ein Jahr des Aufbaus des neuen Geschäftsmodells sein. Bisher hat man lediglich in kurzfristige Schuldverschreibungen von Solarparkbetreibern investiert. Nach den Zahlen des Quartals 1.7.16-30.9.16 erzielte man daraus Erträge von ca. 190.000 €, was bei der investierten Summe einer Verzinsung von über 5 % entspricht. Als Sicherheit dienen die Solarparks der Schuldner. Solange man noch keine günstige Beteiligungsmöglichkeit findet, wird man zunächst diese Finanzierung weiter betreiben. Dadurch steht man nicht unter Zeitdruck und kann günstige Gelegenheiten abwarten. Die hohen finanziellen Mittel (die Vermögenswerte bestehen zum großen Teil in Bankguthaben, Festgeldern, kurzfristigen Schuldverschreibungen, u.ä.) können zusammen mit der Aufnahme von zinsgünstigen Fremdmitteln zu verschiedenen Investitionen im EEG-Bereich eingesetzt werden.

Ich erwarte, dass bereits in 2017 der Break-Even erreicht wird, da zum einen die Erträge kontinuierlich zunehmen sollten (Ausbau der kurzfristigen Mittelstandsfinanzierung und Aufbau eines rentablen Beteiligungsportfolios) und zum anderen die betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Quartal 1.7.16 -30.9.16 zurückgehen sollten ( nur noch 1 Vorstand und Wegfall der Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten). 2018 sollten dann deutliche Gewinne geschrieben werden.

Am Ende dieser Aufbauphase dürfte der Eigenkapitalanteil pro Aktie immer noch deutlich über dem aktuellen Börsenkurs (15,98 €) liegen. Bei den ersten Meldungen über Verbesserungen der Quartalsergebnisse sollte bereits ein sukzessiver Abbau des Abschlags einsetzen.

Hoffnungsvoll stimmt auch, dass der Hauptaktionär v. Aubel (Anteil über 30%) vor kurzem noch bei Kursen von 19 € Aktien zugekauft hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.987.060 von nikittka am 01.01.17 17:14:42@nikittka: Bei der Zuordnung Deines Threads hast Du offenbar die falsche WK gewählt.
Die aktuelle lautet: A2AA40.
Dann sollte man auch den aktuellen Kurs sehen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.986.433 von nikittka am 01.01.17 13:43:56Abweichend von des von Dir genannten Wertes des Eigenkapitals nennt First Berlin einen weit höheren Wert an liquiden Mitteln.
Wie passt denn das nun zusammen?
Es gibt noch Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von ca. 16 Mio€. Aber auch die erklären nicht die Differenz.

...Zum Ende des ersten Quartals verfügte CLERE über liquide und liquiditätsähnliche Mittel von EUR192,7 Mio., die das Unternehmen in Grünstromanlagen investieren und zur Finanzierung von mittelständischen Unternehmen nutzen möchte. Unsere Sum of the parts-Bewertung ergibt ein neues Kursziel von EUR24,80 (bisher: EUR25,40)...

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9086970-original-r…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.988.689 von erfg am 02.01.17 07:07:36Sorry, Missverständnis meinerseits: Bei den Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von 16,5 Mio€ handelt es sich wohl um Investitionen und nicht wie zunächst angenommen, um Verpflichtungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.988.689 von erfg am 02.01.17 07:07:36Hallo erfg,
es ist richtig, dass die falsche Wertpapiernummer aufgeführt ist. Diese würde bei der Eröffnung des threads und Nennung der Aktie von w:o so vorgegeben. Ich habe zwar diese durch die richtige Nummer ersetzt, was aber ignoriert wurde.
In einer mail habe ich um Änderung gebeten.

Nun zu den liquiden Mitteln: First Berlin nennt zum Ende des ersten Quartals (30.9.2016) einen Betrag von 192,7 Mio €.
Danach (am 21.10.16) erfolgte eine Auszahlung an die Aktionäre von 53 Mio € (9 € pro Aktie). Dadurch haben sich die liquiden Mittel um diesen Betrag vermindert.
Diese 53 Mio € haben aber das Eigenkapital nicht verändert, da sie bereits in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen waren.
Hallo Nikittka,

danke für die Antwort! ich hatte zwar davon gelesen, aber angenommen, dass die Sonderausschüttung bereits in der FB-Studie berücksichtigt sein muss, da sie mit dem 14.11.2016 datiert ist.

Bin heute mit einem niedrigen 5-stelligen Betrag rein, da es sehr nach einer Bodenbildung aussieht, aus der sich jetzt ein Ausbruch nach oben chattechnisch entwickeln könnte.
Charttechnischer Ausbruch gelungen!
Der Kurs zieht jetzt stark an.
Das war aber schon heute morgen gut zu erkennen.
Clere: Viel Aktie fürs Geld
Im Chart sieht auch sehr schön den Ausbruch, der sich in den nächsten Tagen aber noch bestätigen muss!

http://boersengefluester.de/clere-viel-aktie-furs-geld/
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