DAX+0,68 % EUR/USD-0,01 % Gold-0,08 % Öl (Brent)-1,17 %

ist die Deutsche Bank noch zu retten?



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

2016 bin ich aus der Aktie ausgestiegen und heute schreibt das Forum noch immer unter Deutsche Bank vor neuem All-Time-High?

Meine Damen und Herren,
der Kurs steht bei 6,08 Euro. Der All-Time-High lag bei 92 Euro.
Es ist Zeit einen neuen Beitrag zu schreiben: Ist die Deutsche Bank noch zu retten.

Ich werte hierzu in den kommenden Tagen alle zugänglichen Information aus und werde mich zuerst mit der Frage zur Sicherheit der Einlagen über 100.000 Euro beschäftigen.
Ich freue mich auf den Dialog!

Ihr Barinvest
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.717.663 von Barinvest am 02.06.19 23:09:57
Zitat von Barinvest: 2016 bin ich aus der Aktie ausgestiegen und heute schreibt das Forum noch immer unter Deutsche Bank vor neuem All-Time-High?

Meine Damen und Herren,
der Kurs steht bei 6,08 Euro. Der All-Time-High lag bei 92 Euro.
Es ist Zeit einen neuen Beitrag zu schreiben: Ist die Deutsche Bank noch zu retten.

Ich werte hierzu in den kommenden Tagen alle zugänglichen Information aus und werde mich zuerst mit der Frage zur Sicherheit der Einlagen über 100.000 Euro beschäftigen.
Ich freue mich auf den Dialog!

Ihr Barinvest


Es gibt keine Sicherheit der Einlage bis 100.000 €. ich weiss nicht warum an sich immer noch

an diese Phantasie klammert. Dieser Satz, war ein politisches mündliches Versprechen.

Es wurde nie schriftlich, vertraglich oder gesetzlich festgehalten.

Gleiche Gewichtung solcher Sätze hatten ebenfall, "Die Rente ist sicher" , und " Niemand hat

vor eine Mauer zu bauen"


Will man sein Buchgeld etwas "besser" besichern dann bleiben nur noch Privatbanken mit

enstprechender Beurteilung (Bankhau Lampe (Bank von Dr. Oetker)), Merck Fink und Co (seit 1870)

Warburg (seit 1789) und Metzler seel. Sohn & Co. KGaA (seit 1674)

Bei diesen Instituitonen haben wir unser Buchgeld gelagert.

die meisten dieser Banken nehmen aber Kunden erst ab 500.000 - 750.000 € an.

An den Gründungsjahren sieht man, das diese Banken alles bisher dagewesene gut überlebt haben,

ergo weil diese schonmal Nicht an den Börsen sind.

die "normal" Banken geben keinerlei Sicherheiten.
Wer die Lage der Deutschen Bank begreifen will, muss die Liquidität der Bank analysieren, denn wenn eine Bank, an deren Liquidität besonders hohe Anforderungen gestellt werden, als Highlight die hohe Liquidität nennt, betont die Deutsche Bank eine Selbstverständlichkeit und weckt meine Neugierde: Wie steht es um die Liquidität der Deutschen Bank auf den zweiten Blick?

Die Kosten sinken seit 2018 schneller als die Erträge, während sich andere Banken auf die sinkenden Zinsen der Eurozone zur Vergabe von Hypothekendarlehen konzentriert haben, und deren Vergabe von Millionen auf Milliarden gesteigert haben, hat die Deutsche Bank auf Staatsanleihen, Investmentbanking und Trump gesetzt.

Die schwächelnde Konjunktur zwischen Deutschland und den USA seit Trump hat sich für die Deutsche Bank zu einem Problem entwickelt und dürfte dazu führen, dass die Bank eine höhere Risikovorsorge braucht, also eine höhere Rücklage für Kredite bilden muss. 2018 lag die Risikovorsorge der Deutschen Bank bei exakt 525 Mio. Euro. Das ist genau der Wert, den die Deutsche Bank bereits für 2017 veranschlagt hatte.

Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2019 wird das Management bei destruktiven Märkten seine Ziele nicht erreichen und es gibt Anzeichen, dass 2019 auch kein gutes Jahr für den Bereich Investmentbanking werden wird: In Europa sank die Zahl der Übernahmen seit Januar um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lage ist derart verfahren, dass auch das hiesige Privat- und Firmenkunden-Geschäft die Ziele der Bank nicht mehr retten kann. Bei weiter niedrigen Zinsen und der starken Konkurrenz am deutschen Bankenmarkt durch Fintechs hat die Deutsche Bank kaum noch Chancen hier neue Kunden zu gewinnen um Geld zu verdienen.

Die Deutsche Bank steckt damit in einer Situation, aus der sie sich kaum noch selbst befreien kann: Je mehr Privat- und Firmenkunden zu den neuen Fintechs wechseln, desto bedrohlicher wird die Liquiditätslage für die verbleibenden Kunden und deren Einlagen über 100.000 Euro.

Ich halte daher Kurse unterhalb 5 Euro für nicht mehr ausgeschlossen.

Ihr Barinvest
Die 100.000 Euro sind sicherlich schriftlich fixiert. Einfach Mal in Wikipedia nach Einlagensicherung suchen...

Ob man dann tatsächlich genügend 100.000 EuroS für alle Einleger hat, ist sicherlich eine andere Frage. So korrupt wie dieses System aber mittlerweile ist, würde es mich nicht wundern wenn Herr Draghi jedem Einleger persönlich frisch gedruckte Scheine vorbeibringt, damit Frau Merkel und Herr Weber weiter auf ihren Thrönchen sitzen bleiben können.

Mehr als 100.000 Euro würde ich zum jetzigen Zeitpunkt aber keinesfalls bei der Deutschen liegen haben. Das Eisen wäre mir viel zu heiß. Was aber passiert wenn jeder so denkt ist auch klar. Dann erfüllt sich die "Prophezeiung" sehr schnell selbst.
Die am schlechtesten geführte Bank der Welt !!
......Bei der Deutschen Bank fängt für mich der Fisch vom Kopf her an zu stinken. Es wäre eigentlich die Aufgabe des Aufsichtsrats und des Vorstands, alles zu tun, um Wert für Aktionäre zu schaffen, aber ich gehe davon aus, dass den meisten Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern der Aktienkurs reichlich egal ist. Einer der Gründe dafür steht eigentlich klar formuliert im Corporate-Governance-Bericht der Deutschen Bank: „Die Mitglieder des Aufsichtsrats halten 164.221 Aktien, was weniger als 0,01 % der am 15. Februar 2019 ausgegebenen Aktien entspricht.“ Von den zwanzig Aufsichtsratsmitgliedern besitzen schockierende zwölf keine einzige Aktie der Deutschen Bank.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.719.919 von ZockerFreak am 03.06.19 11:16:39
Zitat von ZockerFreak: Mal in die watch aufgenommen ;)


Und nur noch 5,85. Mehr als 3% minus. Machen die Bonus-Banker nicht glänzende Arbeit? War die Entlastung vielleicht doch ein totaler Fehler? Wird die 4 noch diese Woche erreicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.719.346 von godguys am 03.06.19 10:04:09
Zitat von godguys: ......Bei der Deutschen Bank fängt für mich der Fisch vom Kopf her an zu stinken. Es wäre eigentlich die Aufgabe des Aufsichtsrats und des Vorstands, alles zu tun, um Wert für Aktionäre zu schaffen, aber ich gehe davon aus, dass den meisten Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern der Aktienkurs reichlich egal ist. Einer der Gründe dafür steht eigentlich klar formuliert im Corporate-Governance-Bericht der Deutschen Bank: „Die Mitglieder des Aufsichtsrats halten 164.221 Aktien, was weniger als 0,01 % der am 15. Februar 2019 ausgegebenen Aktien entspricht.“ Von den zwanzig Aufsichtsratsmitgliedern besitzen schockierende zwölf keine einzige Aktie der Deutschen Bank.



Die wissen schon warum !!! echt traurig wenn man sich den langfristchart anschaut.hier geths nur bergab..seit JAHREN !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.720.720 von Nutzer156 am 03.06.19 12:37:07Auf jeden fall stürzen sich bei der vola jede menge zocker drauf ... ich spekulier mal auf kurse unter 5€ ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.721.008 von ZockerFreak am 03.06.19 13:07:21
Zitat von ZockerFreak: Auf jeden fall stürzen sich bei der vola jede menge zocker drauf ... ich spekulier mal auf kurse unter 5€ ;)


Kommen dadurch die grossen Player vor der Abwicklung noch raus?
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben