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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 16764)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 18.05.22 20:07:45 von

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05.09.05 14:18:30
Beitrag Nr. 7.589 ()
05.09.2005 12:31
ATX: FLUGHAFEN WIEN mit Kaufsignal
Flughafen Wien (Nachrichten) WKN: 884216 ISIN: AT0000911805

Intradaykurs: 56,20 Euro

Aktueller Wochenchart (log) seit 21.03.2003 (1 Kerze = 1 Woche)

Diagnose/Prognose: Die Flughafen Wien Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend uns zwar seit einem Tief bei 25,50 aus dem November 2001. Innerhalb dieses Trends erreichte die Aktie im März 2003 ein neues AllTimeHigh bei 60,70 Euro. 2 Wochen nach diesem Hoch löst die Aktie den SELL Trigger bei 54,98 Euro aus und startete damit eine Konsolidierungsbewegung, welche die Aktie auf ein Tief bei 48,77 Euro führte. Im Juni attackierte die Aktie erstmals den SELL Trigger, scheiterte aber dort noch. In der letzten Wochen überwand der ATX Wert diesen Trigger. Damit entstand ein zumindest kurzfristiges Kaufsignal. Dieses sollte die Aktie nun in den nächsten Tagen und Wochen auf das AllTimeHigh bei 60,70 Euro tragen. Ein erneuter Rückfall unter 54,98 Euro würde das Kaufsignal negieren.




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05.09.05 14:17:22
Beitrag Nr. 7.588 ()
05.09.2005 09:43
MDAX: SALZGITTER mit neuem AllTimeHigh
Salzgitter (Nachrichten) WKN: 620200 ISIN: DE0006202005

Intradaykurs: 31,54 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit 15.03.2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Diagnose/Prognose: Die SLAZGITTER Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Am 04.08 hatte die Aktie ein Hoch bei 30,48 Euro erreicht und scheiterte am 10.08 an diesem Hoch. Da die Aktie stark überkauft war und auch wichtige langfristige Kursziele erreichte hatte, war von einer größeren Abwärtskonsolidierung auszugehen. Diese Annahme hat sich aber mittlerweile als falsch herausgestellt. Denn die Aktie führte nur eine kleinere Seitwärtsbewegung in Form eines symmetrischen Dreiecks durch, die sie bereits am 30.08 nach oben auflöste. Am 01.09 folgte dann der Ausbruch auf ein neues AllTimeHigh. Solange die Aktie nun per Tagesschlusskurs über 30,48 Euro notiert, ist von einer weiteren Aufwärtsbewegung bis zur Parallelprojektion des Aufwärtstrends seit April auszugehen. Dieser Trendlinie liegt heute bei 34,66.




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05.09.05 14:12:22
Beitrag Nr. 7.587 ()
Aktienmarktkommentar
HSH
05. September 2005, 11:46

Erwartete Tagestendenz:
Die Freigabe strategischer Ölreserven durch die Internationale Energieagentur bewirkte heute Morgen einen neuerlichen Ölpreisrückgang um 1,8 %, so dass anhaltend leichte Gewinnmitnahmen bei Energiewerten wahrscheinlich sind. Stahlwerte wurden in Asien durch einen Artikel in der japanischen Tageszeitung Nihon Keizai begünstigt, von welchem möglicherweise auch europäische Stahlhersteller wie Arcelor, ThyssenKrupp und Corus profitieren könnten.

Aktienmärkte Europa (Freitag):
Leichte Kursverluste prägten am Freitag den Verlauf der europäischen Aktienmärkte, wobei man sich etwas losgelöst von den Auswirkungen des Wirbelsturms Katrina wieder mehr lokalen Ereignissen zuwandte. Rückversicherer wie Münchner Rück und Scor schwächelten dennoch erstmalig etwas stärker, nachdem bei einem Katrina-Gesamtschaden von ca. USD 75-100 Mrd. jetzt auch die Schätzung für die zu leistenden Versicherungsschäden auf USD 25-35 Mrd. angehoben wurde., Unabhängig davon profitierten BOC von einer möglichen Übernahmeofferte durch BASF, während der weltgrößte Kosmetikhersteller L’Oreal aufgrund eines unerwartet kräftigen Gewinnrückgangs leichter tendierte. Im DAX Index führten DaimlerChrysler die Verliererliste wegen anh. hoher Ölpr. an.

Markttechnik:
Ein Boden besteht im DAX im Bereich von 4.790/4.780. Erster Widerstand bei 4.850, den 4.920/4.945 bei weitestgehend neutraler Markttechnik.

Aktienmarkt USA (gestern):
Ein Ölpreisrückgang um 2,8 % auf USD 66,90 belastete insbesondere die in den letzten Tagen stark gestiegenen Energiewerte. ExxonMobil als größte Ölfirma der Welt führten gefolgt von ConocoPhilips die Liste der Verlierer im Standard & Poors 500 Index an. Letztere wie auch die den Platz Nr. 8 unter den größten Tagsverlierern einnehmenden Chevron litten nicht zuletzt unter der Meldung, dass jeweils eine ihrer Raffinerien die Ölverarbeitung voraussichtlich erst in einigen Monaten wieder aufnehmen kann. Um 0,7 % hingegen setzte der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar seine Kursrally fort, um schließlich den Handelstag auf einem neuen historischen Kurshoch von USD 58,25 zu beenden. Mit einem Minus von 9,6 % prozentual größter Verlierer im Standard & Poors 500 Index waren es hingegen Gateway, welche unter einem sich weiter verschärfenden Preisdruck im PC-Geschäft litten. Fluggesellschaften wie Delta Air Lines und Northwest Airlines vermochten hingegen nicht von der leichten Ölpreisentspannung zu profitieren und tendierten dennoch leichter. Größter Verlierer innerhalb des Dow Jones Industrials Indexes war der Flugzeughersteller Boeing, der nach einem Belegschaftsvotum erstmalig seit 10 Jahren bestreikt werden soll. Verscherungsgesellschaften wie All State schlossen vor dem Hintergrund steigender Schadensschätzungen für die Auswirkungen des Wirbelsturms Katrina leichter.- Auch Einzelhändler wie Best Buy und Wall Mart Stores tendierten aufgrund befürchteter Kaufkraftrückgänge schwächer . Bei in Erwartung des langen Wochenendes unterdurchschnittlicher Umsatztätigkeit betrug das Gewinner- Verliererverhältnis an der NYSE 5:9.

Ausblick US-Aktienmarkt (heute)
Wegen eines nationalen Feiertags bleiben heute die US-Börsen geschlossen, aus welchem Grund auch keinerlei wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Die weitere Entwicklung der US-Börse dürfte voraussichtlich überproportional unter dem Einfluss der weiteren Entwicklung im Krisengebiet stehen. Die Ölproduktion in dieser Region konnte von Freitag bis Sonntagnachmittag wieder von 11 % auf 21 % erhöht werden. Einige Raffinerien erscheinen jedoch stärker tangiert, so dass diese Frage ganz einfach offen bleiben muss. 169.000 im August außerhalb der Landwirtschaft geschaffene Arbeitsplätze enttäuschten die Akteure. Vor dem Hintergrund er Geschehnisse wird von Analysten im September bereits ein Verlust in Höhe 500.000 Stellen prognostiziert.

Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Wenig spektakulär gestaltete sich erneut der Kursverlauf in dieser Region, wobei allerdings die bereits seit einiger Zeit von ausländischen Anlegern präferierte japanische Börse erneut zuzulegen vermochte. Der australische Aktienmarkt litt allgemein, nachdem Citigroup die Rohstofftitel BHB Billiton und Rio Tinto Group Plc von „kaufen“ auf lediglich noch „halten“ zurückstuften. Energieaktien wie Woodside Pertroleum und Santos litten allgemein unter einem neuerlichen Rückgang der Ölnotierung um 1,8 % auf USD 64,89. Der taiwanesische Aktienmarkt tendierte aufgrund einer nach unten revidierten Schätzung des Wirtschaftswachstums unter der Führung von Taiwan Semiconductors leichter.
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05.09.05 14:10:03
Beitrag Nr. 7.586 ()
Heidelberger Druckmaschinen AG: underweight
J.P. Morgan
05. September 2005, 14:05

Aufgrund des Kursanstiegs von 18% in den vergangenen zwei Monaten senkt J .P. Morgan die Einstufung für Heidelberger Druck. Der 9%-Aufschlag zum Sektor sei angesichts des niedrigeren Wachstumsausblicks ungerechtfertigt. Dieser sei für das Kerngeschäft unterdurchschnittlich, so JPM. Das Kursziel wird von 26 auf 27 EUR erhöht, um ein Abwärtspotenzial von 5% anzuzeigen.



Dividende 2003 Dividende 2004 Dividende 2005
Dividende 0.00 EUR 0.30 EUR 0.60 EUR
KGV 2004 KGV 2005 KGV 2006
KGV 40.9 23.8 16.3



Branche ISIN Dividendenrendite
Technische Geräte DE0007314007 2.3%
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05.09.05 14:08:31
Beitrag Nr. 7.585 ()
Versorger
Aktie von Enel zeigt wieder mehr Energie


05. September 2005 Wie sich die Zeiten ändern: Eine anspruchsvolle Bewertung hinderte die Aktie von Enel im vergangenen Jahr nicht an einem steilen Aufstieg. Um rund 40 Prozent verteuerte sich die Notiz des italienischen Versorgers. Enel glänzte mit einer Spitzen-Performance im EuroStoxx 50-Index.


In diesem Jahr dagegen hinkt die Notiz dem EuroStoxx 50 hinterher. Bis zum Handelsschluß am Freitag verbuchte sie gerade einmal ein „Plüs-chen” von 0,4 Prozent seit Jahresbeginn - und das entsprach dem Tageskursgewinn auf 7,25 Euro.

Unterwegs zur Widerstandszone

Allerdings hat es für Enel im laufenden Jahr schon schlechter ausgesehen. Seit dem Jahreshoch von 7,68 Euro ist es für den Titel, von zwei Zwischenhochs abgesehen, bis auf 6,84 Euro am 18. August abwärts gegangen. Seitdem hat die Aktie aber wieder 6,5 Prozent zugelegt.

Nun läuft die Aktie auf die charttechnische Widerstandszone bei 7,40 Euro an. Falls sie über die Hürde springen könnte, bräche sie gleichsam aus dem seit dem Frühjahr ausgebildeten Abwärtstrend aus. Aus fundamentaler Sicht ist zweierlei zu beachten: Zum einen ist das Papier für einen Versorger mit unklarer Wachstumsperpektive ziemlich hoch bewertet. Zum zweiten erwarten Anleger konkrete Aussagen zur künftigen Dividendenpolitik, da keine Sonderdividenden aus Privatisierungen mehr erwartet werden.

Analysten schauen auf künftige Ausschüttungen...

Das wesentliche Argument zum Kauf der Enel-Aktie ist in den vergangenen Jahren die hohe Dividendenrendite gewesen. Allein die reguläre Ausschüttung lief auf eine überdurchschnittliche Dividendenrendite hinaus, im Zuge einer Sonderzahlung aus dem Börsengang der Netztochter Terna stand Mitte 2004 soger eine Quote von rund zehn Prozent in Rede, die schließlich auch annähernd erreicht wurde.

Beim derzeitigen Kurs kommt Enel vor Steuern auf eine Dividendenrendite von gut 4,9 Prozent, was nach ABN Amro (5,15) der zweithöchste Wert im Index der kontinentaleuropäischen Standardwerte ist. Zu beachten ist, daß Italien 20 Prozent der Dividende einbehält, ein Teil kann aber zurückgefordert werden.

Enel leidet unter unklaren Wachstumsperspektiven, da auf dem Heimatmarkt die Grenzen der Expansion erreicht sind, wie es beim Analysehaus Independent Research heißt. Enel dürfe laut Gesetz zu Hause nicht mehr als 50 Prozent der insgesamt verbrauchten Strommenge herstellen, habe diese Quote aber mehr als erreicht. Aus diesem Grund muß der Konzern in anderen Ländern neue Standbeine aufbauen. In Rumänien ist dies bereits gelungen, nun folgt die Slowakei, und auch in Polen und Frankreich will sich Enel etablieren. Dies kostet aber naturgemäß eine Menge Geld. Allein in der Slowakei müssen die Italiener mehr als 1,5 Milliarden Euro in die Hand und Kraftwerke modernisieren.

Angesichts dessen fragen sich Anleger, ob Enel auch künftig derart attraktive Basisdividenden wie die zuletzt ausgewiesenen 36 Cent zahlen kann. Am Donnerstag wird der Konzern seine Halbjahreszahlen vorlegen und soll sich auch und gerade zum Thema Gewinnbeteiligung der Aktionäre äußern.

...sind sich aber bei der Bewertung uneins

Diese Erwartung wird im jüngsten Kommentar von Credit Suisse First Boston (CSFB) deutlich. Enel-Chef Conti müsse sich zur Dividendenpolitik für den Zeitraum 2005 bis 2009 äußern. Man glaube an ein Ansteigen der Dividende auf 0,45 Euro je Aktie für das laufende Jahr, so CSFB. Daraus errechnete sich eine Dividendenrendite von 6,2 Prozent. Im Durchschnitt erhoffen sich Analysten sogar eine Ausschüttung von 50 Cent.

Aus fundamentaler Sicht erwartet CSFB dagegen kaum Neuigkeiten und rechnet mit einem Stillstand auf der Ertragsseite. Die Risiken überwögen weiter und der Wertezuwachs durch Akquisitionen in Osteuropa werde sich möglicherweise nicht im Aktienkurs wiederspiegeln. Obwohl die Dividendenrendite die Aktie stützen sollte, sehe man auf mittlere Sicht kein Wachstumspotential für die Aktie, heißt es bei Dow Jones-vwd. CSFB empfiehlt deshalb lediglich, den Titel mit dem Kursziel 7,10 Euro zu halten.

7,10 Euro ist die Aktie auch aus Sicht von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) wert. Das Analysehaus hat den Titel von „Reduce” auf Hold” hochgestuft, das Kursziel allerdings von 7,40 Euro gesenkt. Es verweist auf die Erwartung solider Ergebnisse für das erste Halbjahr. Das Überangebot im italienischen Stromerzeugungsmarkt gefährde zwar weiterhin Umsätze und Margen von Enel, jedoch lindere die schwache Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf die Sorgen über weiteres Abwärtspotential für das Enel-Papier.

Vergleichsweise „bullish” gibt sich Merrill Lynch. Die Enel-Ergebnisse dürften von den hohen Energiepreisen in Italien profitieren, während das Unternehmen seine hohe Kostenbasis habe bedeutend senken können. Deshalb votiert die amerikanische Investmentbank mit „Kaufen” und hat das Kursziel bei 7,90 Euro gesteckt. Die WestLB schließlich ist bei Enel mittelfristig etwas optimistischer zu den Unternehmensmargen im Elektrizitätsbereich, so die Bank laut Dow Jones-vwd, die für dieses Jahr nun 40 Cent Gewinn je Aktie statt 36 Cent erwartet.

Aussagen vom Donnerstag abwarten

Was sollten an Enel interessierte Privatanleger vor diesem Hintergrund nun tun? Wer auf frischen Schwung bei der Aktie setzt und hofft, daß diese nach dem Widerstand bei 7,24 Euro auch die 7,40 Euro meistert, kann zugreifen. Allerdings ist es riskant, nur den technischen Signalen zu folgen. Denn mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 16,9 für dieses Jahr und 15,5 für 2006 ist der Titel für einen Versorger teuer. In diesen Kennziffern spiegelt sich auch der Bonus für die bisherige Rolle der Dividendenkönigin im EuroStoxx.

Sollte Enel diese Rolle nicht weiterspielen können, dürfte die Notiz wieder unter Druck geraten - womöglich bis sich die Bewertung auf das Niveau einer Iberdrola (13,8/12,4) oder Eon (12,3/11,1) begeben hat. Dies bedeutete jedoch Kurse deutlich unter sieben Euro, wobei die Dividendenrendite einen guten Puffer bilden und den Titel vor allzu heftigen Abgaben schützen sollte. Vorsichtige Naturen sollten also die für Donnerstag erwarteten Aussagen abwarten und sich bis dahin bedeckt halten.
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05.09.05 14:01:50
Beitrag Nr. 7.584 ()
05.09.2005 13:51
Umwelttechnologie gefragt
Berlin (ots) - Der Deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zu
Beginn der neuen Woche in freundlicher Verfassung. Der Blick an der
Berliner Börse galt vor allem den Ölpreis, dessen Entspannung die
Marktteilnehmer erleichterte. Die USA werden in großem Stil Öl aus
ihrer strategischen Notreserve zur Verfügung stellen, so das Energie
Ministerium am Freitag. An Nachrichten und Anregungen sei heute am
US-Feiertag, dem Labor-Day, der das Ende des Sommers einläutet,
ansonsten nicht viel zu erwarten, so Stimmen auf dem Parkett.

An der Berliner Börse sind Anleger ofenbar auf der Suche nach
Aktien von Unternehmen, deren Geschäftszweck und Know How darauf
ausgerichtet ist, in Katastrophenfällen zum Einsatz zu kommen bzw.
helfen zu können. Bereits am Freitag hatten wir beobachtet, dass z.
B. Greenshift (WKN: A0E Q9B) zu dem Bereich dieser Aktien gehört.
Recycling ist ein Bereich des Unternehmens, das heute wieder unter
den HotStocks ist und nach knapp 40 Preisfeststellungen ein Kursplus
von über 27 Prozent aufwies. In Anleger-Boards wurde dieser Titel
diskutiert und u. a. als "Hurrikan-Aktie" bezeichnet.

Windswepts Environmental (WKN: 886 004) sei am Freitag wie "Phönix
aus der Asche" in den Blickpunkt gerückt, so eine Beschreibung des
Händlers. Die Aktien erwiesen sich bereits am Freitag als umsatzstark
und kletterten auch heute in großen Kurs-Schritten voran (Plus 56
Prozent ). Der Geschäftszweck dieses Unternehmens richtet sich im
Wesentlichen auf Katastrophenversorgung.

(Noch) nicht unter den HotStocks, aber als äußerst spurtstark
erwiesen sich die Aktien eines Unternehmens, das im Bereich
Umwelttechnologie, Wasseraufbereitung etc. tätig ist, der U.S.
Microbics (WKN: 615 212). Nach 20 Geschäften hatte sich der Preis
bereits von 0,007 Euro auf 0,034 Euro verbessert.

Mit überdurchschnittlichen Kurs-Zuwachsraten warteten auch die
Aktien der Hyfroflo Inc. (WKN: 912 644) auf. Auch hier geht es um
innovative Technologien, denn das Unternehmen entwickelt und
finanziert Aktivitäten in diesen Bereichen.

"Anleger handeln auf eigene Gefahr". Die Beiträge sind
keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder
anderen Vermögenswerten.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen
(http://www.berlinerboerse,de) der Berliner Börse AG."

Originaltext: Börse Berlin-Bremen
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52875
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52875.rss2
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05.09.05 13:59:45
Beitrag Nr. 7.583 ()
05.09.2005 (13:46)


WIRTSCHAFTSLAGE:

Die Lage nach dem Hurrikan Katrina ist verheerend. Zweifel an der Bush-Administration und massive Auswirkungen auf die Benzinversorgung der USA sorgten in der letzten Woche für massive Einbrüche bei den so genannten Stimmungsindikatoren ISM und PMI. Natürlich denken auch viele Investoren bereits wieder an den Wiederaufbau und an die hohen Investitionen, die dafür notwendig werden. Allerdings wird der Schaden mittlerweile fast vier mal so hoch wie ursprünglich geschätzt und der amerikanische Haushalt hat derzeit ohnehin keine Mittel. Daher wird das Geld wohl irgendwo anders fehlen und die Wirtschaft somit geschwächt werden. Um die Geldversorgung also aufrecht zu erhalten denken Bush und Greenspan offen über eine Unterbrechung der Zinsanhebungen nach. Dies beflügelt die Rentenmärkte rund um den Globus und unterstützt zudem den Aktienmarkt, der zuletzt unter Druck kam. Sollte der Ölpreis jedoch weiter steigen, dann dürfte die Inflation zum Problem werden.

RENTENMÄRKTE:

Die fundamentalen Wirtschaftsdaten sind durch die Auswirkungen des Hurrikans Katrin etwas in den Hintergrund getreten. Durch die sehr hohen Ölpreise sieht es momentan mit einem wirtschaftlichen Aufschwung in Europa eher schlecht aus. Die EZB hat nach Ihrer letzten Sitzung die Wirtschaftswachstumsprognose für 2006 von 2% auf 1,8% reduziert und die Inflationsschätzung von 1,5% auf 1,9% erhöht. Auch aus den Aussagen bei der EZB-Sitzung konnte auf mögliche Zinsanhebungen nicht geschlossen werden. Diese Tatsachen haben zu einem weiteren Rückgang der Renditen geführt. Erst ein deutlicher Rückfall der Ölpreise könnte momentan wieder zu steigenden Renditen führen.

BUNDFUTURE

Der Bund Future hat alle Widerstände überwunden. Knapp über 123,50 liegt das alte Hoch. Dieses könnte in den nächsten Tagen noch einmal getestet werden, da der Markt ein wenig überkauft ist.

AKTIENMÄRKTE:

Katrina bringt zwar die US Regierung unter Druck, nicht aber die Aktienmärkte. Am Markt zählt nur die harte Realität, und diese besagt, dass New Orleans kein wirtschaftlich wichtiges Zentrum darstellt. Auf die Wirtschaft wirkt sich der Hurrican nur kurzfristig negativ aus, an der Börse wird jedoch die langfristige Entwicklung berücksichtigt. Weiters dämpft das Unglück die Geschwindigkeit der Zinserhöhungen. Auf die Rohstoffpreise, speziell auf Öl, wirkte sich der Sturm beschleunigend aus. Der Trend bleibt nach oben gerichtet.

S&P 500

Der S&P 500-Chart zeigt eine hochinteressante Formation. Zum einen wurde soeben eine Durchbruchsbestätigung für den April-Aufwärtstrend geliefert, andererseits aber auch eine Ausbruchsbestätigung aus dem August-Abwärtstrend. Der Index scheiterte am Widerstand im Bereich von 1225, bildete gleichzeitig aber auch eine kleine S-K-S-Formation aus. Sollte der S&P daher über die 1225 klettern, dürfte es zu einer kurzfristigen Erholung kommen, schafft er dies in den nächsten Tagen nicht, dann lägen die nächsten Stopps im Bereich von 1210 bis 1190 Punkten.

DAX

Der DAX kämpft derzeit mit der Nackenlinie der S-K-S-Formation vom August. Sollte der Index die 4838 überwinden wartet der nächste Widerstand jedoch bereits im Bereich von 4880. Dort verläuft derzeit der August-Abwärtstrend. Ein Ausbruch aus diesem Trend wäre ein positives Zeichen, ein Scheitern jedoch die Bestätigung einer längeren Konsolidierung.

ALT. INVESTMENTS:

Alternative Investments stellen in jedem Depot eine sinnvolle Beimischung dar. Vor allem bei fallenden Märkten kann ihre Unkorreliertheit mit anderen Anlageformen die Performance positiv beeinflussen. Aber auch bei freundlicher Aktienmarktstimmung können Gewinne erwirtschaftet werden.

DATEN&TERMINE

USA: 6. Sep.: ISM-Dienstleistungen
9. Sep.: Importpreisindex

EUR: 5. Sep.: EUR) PMI Dienstleistungen, Einzelhandel
6. Sep.: DE) Fabriksaufträge, Industrieproduktion

UNTERNEHMENSERGEBNISSE

USA: 8. Sep.: National Semiconductor

EUR: 6. Sep.: Air Liquide, AXA
7. Sep.: Ahold, Heineken, LVMH

STRATEGIEEMPFEHLUNG

Aktien:
Kurzfristig Langfristig
USA Halten Halten
Europa Halten Halten
Wien Kauf Kauf
Asien inkl. Japan Kauf Kauf

Renten:
Laufzeiten: Arten: Anmerkung:
3 bis 7 Jahre Corporate Bonds (untergewichten), 50% variabel
Ergänzer und nachrangige Anleihen, 50% fix
Wohnbauanleihen
Emerging Markets 5 %
Anleihestrukturen 10 %

Alt. Investments:

Beimischung: Arten:
ca. 15 Prozent Hedgefonds und CTAs:
Streuung auf verschiedene Stile und Emittenten
5 Prozent Rohstoffe
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05.09.05 12:21:34
Beitrag Nr. 7.582 ()
05.09.2005 12:02
EQS-News: Kooperation im Wachstumsmarkt der Verbindungshalbleiter
PVA TePla AG / Kooperation

05.09.2005

Corporate-Mitteilung übermittelt durch die EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. ---------------------------------------------------------------------------

Aßlar, 05.09.2005: Die PVA TePla AG hat für ihre Tochtergesellschaft Crystal Growing Systems GmbH (CGS, Geschäftsbereich Kristallzucht-Anlagen) einen ersten Auftrag für eine innovative Züchtungsanlage erhalten. Dieser Auftrag ist das Ergebnis einer umfassenden technologischen Zusammenarbeit mit einem führenden Unternehmen im schnell wachsenden Markt der Verbindungs-halbleiter Kristalle. Das Kristallzucht Equipment wird innerhalb der Produktionskette für neuartige Verbindungshalbleiter Substrate für zukünftige Anwendungen verwendet. Nach Fertigstellung des Systems Anfang 2006 werden wir hierzu mehr Details veröffentlichen. "Mit dieser neuen Entwicklung und deren erfolgreicher Vermarktung setzen wir einen weiteren Meilenstein für unsere Vorwärtsstrategie" freut sich Dr. Andreas Mühe, Geschäftsführer der CGS, über die Erweiterung der Produktpalette.

Über PVA TePla Die PVA TePla AG ist ein seit Jahrzehnten etablierter Anbieter für Systeme und Anlagen zur umweltfreundlichen Erzeugung und Bearbeitung hochwertiger Industrie-Werkstoffe. Der Vakuum-Spezialist für Hochtemperatur und Plasma ist im Weltmarkt führend bei Hart-metall-Sinteranlagen, Kristallzuchtanlagen sowie Anlagen zur Oberflächenaktivierung mittels Plasma. Mit ihren Systemen und Dienst-leistungen unterstützt PVA TePla wesentliche Prozesse von Indust-rieunternehmen, insbesondere in der Metall-, Keramik-, Kunststoff-, Halbleiter-, Hartmetall- und Elektro/Elektronikindustrie, aber auch Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die sich mit Materialtechnologien befassen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen in-novative Komponenten und Lösungen für die Reinigung von Frischwasser, Abwasser sowie von Oberflächen durch UV-C-Strahlung. Seit dem 21. Juni 1999 werden die Aktien des Unternehmens an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt, seit dem 1. Januar 2003 no-tiert die Aktie im Börsensegment Prime Standard (ISIN DE0007461006, Reuters TPEG). Kontakt: PVA TePla AG Peter Banholzer Tel.: ++(0)6441 / 5692-342 Fax: ++(0)6441 / 5692-111 e-Mail: peter.banholzer@pvatepla.com Internet: www.pvatepla.com

EquityStory AG 05.09.2005 ---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch Emittent: PVA TePla



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05.09.05 12:11:55
Beitrag Nr. 7.581 ()
05.09.2005 11:56
Aktien Frankfurt: DAX etwas fester - VW zweitstärkster Wert - Versorger fest
Nach einem kaum veränderten Auftakt an der Frankfurter Börse hat der Deutsche Leitindex am Montag bis zum Mittag zugelegt. Der DAX <DAX.ETR> gewann 0,57 Prozent auf 4.865,49 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> stieg um 0,28 Prozent auf 6.821,33 Zähler. Der TecDAX <TDXP.ETR> gab 0,09 Prozent auf 586,42 Punkte nach. Händler verwiesen auf mangelnde Impulse der US-Börsen und einen ruhigen Handel. Wegen eines Feiertags in den USA bleiben die dortigen Börsen geschlossen.

Das TV-Duell zwischen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und seiner Herausforderin Angela Merkel (CDU) hatte keinen Einfluss auf das Geschehen am Aktienmarkt. "Die Debatte hat nichts überraschend Neues gebracht", sagte ein Händler. "Auch die Stimmung hat sich nicht wesentlich verändert. Der Stand der Dinge bleibt derselbe und der ist an der Börse längst eingepreist". SPD und Union reklamierten den Sieg erwartungsgemäß sofort für ihren jeweiligen Kandidaten - aus Sicht der meisten Fernsehzuschauer hatte jedoch Schröder beim großen TV-Duell zwei Wochen vor der Bundestagswahl die Nase vorn.

Die Papiere von Volkswagen (Nachrichten) <VOW.ETR> sprangen nach der Ankündigung eines verstärkten Stellenabbaus um 1,77 Prozent auf 43,18 Euro. Sie waren damit der zweitstärkste Wert im Index. Zudem bestätigte Volkswagen die Jahresprognose und stellte für das laufende Jahr weiterhin einen Anstieg des Vorsteuergewinns und des operativen Ergebnisses ins Aussicht.

Die Aktien von MAN <MAN.ETR> setzten sich mit plus 1,83 Prozent auf 41,75 Euro an die DAX-Spitze. Händler berichteten, dass es keine Meldungen vom Unternehmen gebe. Der Kursanstieg sei charttechnisch orientierten Anlegern zu verdanken.

Aktien der Versorger RWE <RWE.ETR> und E.ON <EOA.ETR> zählten ebenfalls zu den gefragten Werten im DAX. Zuvor hatten die Analysten der Citigroup die Aktien der E.ON AG <EOA.ETR> mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 86 auf 90 Euro angehoben. Für RWE bestätigten die Experten die Empfehlung "Buy" und das Kursziel 65 Euro./sf/fs

AXC0067 2005-09-05/11:55
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05.09.05 11:43:20
Beitrag Nr. 7.580 ()
05.09.2005 10:17
Infineon: Buy - Kursziel 10 Euro
Die Analysten der von Deutsche Bank Securities haben die Aktie von Infineon (Nachrichten) unverändert mit "buy" eingestuft und als Kursziel 10 Euro genannt.
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