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Die Krise als Normalzustand - 500 Beiträge pro Seite



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Zufällig fand ich ein altes Buch meines Vaters aus den 80er Jahren. Thema: Der kommende Systemzusammenbruch, Staatsbankrott und Inflation. Ich schmunzle: 30 Jahre später warten wir immernoch d'rauf. Glaubt man den heutigen Inflationspredigern, dann ist immer gerade jetzt die höchste Zeit, sein Erspartes zu retten, z.B. durch Anlagen in Gold und andere Sachwerte.

Erinnern Sie sich an eine Zeit, in der gerade einmal nicht eine große Krise durch Medien suggeriert wurde? Wenn man genau darüber nachdenkt, dann fallen einem schnell Krisen ein, die sich wie eine Perlenkette aneinander reihen: Euro-Krise, Griechenland-Krise, PIIGS-Krise, Finanzkrise, Opel-Krise, Wirtschaftskrise und überhaupt: Der Wirtschaft geht’s ja gerade immer jetzt schlecht. Und vor der aktuellen Wirtschaftskrise jammerte man über den hohen Ölpreis. Also irgendwas ist immer: Winter-Chaos oder Rekord-Sommer.

Dabei entpuppt sich manche Krise im Endeffekt auch noch als das Gegenteil: So stützt der aktuell niedrige Euro-Außenwert die Wirtschaft innerhalb der Eurozone.

Also: Lassen Sie sich nicht von den Medien verrückt machen. Bei der Geldanlage heißt das: Blenden Sie das Marktgeschrei aus und legen Sie so an, dass die Anlagen vom Auf und Ab der Märkte nicht oder wenig betroffen sind.

In diesem Zusammenhang interessiert Sie der Beitrag:

<a href="http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2887264-weltuntergangsprediger-inflation-und-gold.html" target="_blank">Weltuntergangsprediger, Inflation und Gold</a>
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.670.440 von PortfolioStrategie am 11.06.10 16:16:56Denken Sie nicht, dass es etwas kurz gesprungen ist, nach dem Motto zu argumentieren "Es gab immer schon Krisen, die wir überstanden haben, daher wird es auch diesmal nicht so schlimm"?

Ich denke, das Gegenteil ist der Fall. Jede Krise hat eine Narbe und negative Folgen hinterlassen, wie man unschwer an unserer Staatsverschuldung erkennen kann.

Wenn wir uns ausgehend vom aktuellen Zinsniveau die Frage stellen "sind die Zinsen in 5 Jahren höher als heute oder niedriger?" kommen wir vermutlich zu dem Schluß, dass sie höher sein werden.

Aktuell beträgt die jährliche Zinslast bei 1,8 Billionen Schulden offiziell 42 Milliarden Euro. Bis in 5 Jahren sind wir vermutlich bei 2 Billionen Schulden. Wenn der Zinssatz dann 2% höher ist, wird die Zinslast des Bundes bei rund 90 Milliarden Euro liegen.

Als ob das noch nicht genug wäre, haben wir noch ein riesiges Rentenproblem. Im Bundeshaushalt für 2010 sind für Zuschüsse zur Rentenversicherung und für Beamtenpensionen rund 100 Milliarden veranschlagt. Die geburtenstarken Jahrgänge werden vermehr in den nächsten 10 Jahren in Rente gehen. So dass wir auch hier mit erheblichen Mehrausgaben zu rechnen haben.

Vor diesem Hintergrund ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis der Bund seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Was es bedeutet, wenn der Staat seine Zinsen nicht mehr bezahlen kann, wissen wir wohl alle.

Auf die weiter Problematik, dass es der Anfang vom Ende ist, wenn Zentralbanken anfangen Anleihen zu kaufen, brauche ich wohl nicht im Detail einzugehen.

Heinz
Was für ein Schwachsinn ... anscheinend hat PortfolioStrategie keine Ahnung davon, wie sich der Goldpreis seit 1980 entwickelt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.671.841 von smondoli am 11.06.10 20:29:24Zum Thema Goldpreis: Wer beim Goldhoch um ca. 1980 Gold gekauft hätte, der hätte in der Spitze einen Verlust von 50 % gemacht. Nur in den wenigen letzten Jahren ist der Goldpreis gerade soweit gestiegen, dass sich der Kauf von Gold damals gelohnt hätte. Nach Abzug der Inflation vermutlich nicht.

An Heinz: Sie haben Recht: Zu Argumentieren, die Reifen sind zerschlissen, haben aber bis jetzt gehalten, deshalb halten sie auch weiter, ist falsch. Ich will ausdrücken, dass manche Krise gar nicht so schlimm ist bzw. auch falsch darauf reagiert wird: Z.B. Griechen besser Pleiten gehen lassen.

Zum Thema Deutsche Staatsverschuldung: Die Regierung könnte eigentlich schnell ein Haushaltsdefizit beseitigen, wenn sie will: MWST-Satz erhöhen, Wehrpflicht abschaffen, Afganistan-Einsatz beenden, Renten kürzen, Transferleistungen kürzen. Solange sich genügend Leute über die hohe Staatsverschuldung aufregen, mache ich mir keine Sorgen.
Zufällig fand ich ein altes Buch meines Vaters aus den 80er Jahren. Thema: Der kommende Systemzusammenbruch, Staatsbankrott und Inflation. Ich schmunzle: 30 Jahre später warten wir immernoch d'rauf

Der gute Mann weiss scheinbar nicht das jedes Zinseszinssystem ein Verfallsdatum hat. Natürlich kann man dieses Verfallsdatum strecken wenn es sein muss auch 20 Jahre noch, dann leben wir auf dem Niveau von Afrika heute. Ob Europas Bevölkerung dies mit macht?

Kleine Lektüre für den möchtegern Guru.

http://www.finanzcrash.at/derjosefspfennig.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.475 von PortfolioStrategie am 11.06.10 23:04:59... da ich eher die sachliche Form der Diskussion bevorzuge, möchte ich auf Ihre Punkte eingehen:

Ich glaube nicht, dass sich das Haushaltsdefizit einfach mal so auf die Schnelle beseitigen liesse. Immerhin sprechen wir hier für 2010 von 80 Milliarden Euro.

MWSt. würde sicherlich etwas bringen, aber nicht soviel, wonach es rechnerisch auf den ersten Blick aussieht. Da ja das Geld, das die Menschen ausgeben können, dadurch nicht mehr wird. Wenn man zugleich großen Bevölkerungsgruppen wie den Rentner Einkommen streichen möchte, wird der positive Effekt noch kleiner.

Damit sind wir gleich bei dem zweiten Punkt, den Rentenkürzungen. Viele würden dadurch auf HartzIV rutschen, also wieder weniger gespart, als angenommen. Zudem habe ich meine Zweife ob eine solche Maßnahme einer Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht standhalten würde.

Afghanistan: Man sollte auch Begriffe wie Bündnistreue usw. nicht vergessen. Ich denke nicht, dass wir uns so einseitig ausschließen können, ohne auch mit negativen Folgen für die Wirtschaft (was Steuermindereinnahmen verursacht) rechnen zu müssen.

Transferleistungen: Da unser Hauptexportmarkt in Europa liegt, hätte auch dies negative Folgen für die Wirtschaft und das Steueraufkommen.

Zudem sollten wir nicht vergessen, dass der Staat auch Bürgschaften in Billionenhöhe geleistet hat.

Sicher werden wir nie für die volle Summe in Anspruch genommen, aber bei seriöser Betrachtung muss man doch davon ausgehen, mal für 2, 3 oder 5% der Bürgschaftssumme in Anspruch genommen zu werden. Das kann dann schnell ein hoher zweistelliger oder kleiner dreistelliger Milliardenbetrag werden, der den Haushalt belastet.

Grundsätzlich würde ich Ihren Optimismus gerne teile, komme aber bei realistischer Betrachtung der Fakten zu einem gänzlich anderen Ergebnis.

Heinz
Ganz einfach: wem Gold zu teuer ist, der kauft halt Silber.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.671.637 von Heinz15 am 11.06.10 19:47:21"Wenn wir uns ausgehend vom aktuellen Zinsniveau die Frage stellen ´sind die Zinsen in 5 Jahren höher als heute oder niedriger?´ kommen wir vermutlich zu dem Schluß, dass sie höher sein werden."

Das ist Deuten aus dem Kaffeesatz. Die Frage hätte man auch schon vor fünf Jahren so beantworten können, und hätte damit falsch gelegen.
Mittlerweile ist die EZB zum Handlanger der Politik verkommen (andere Zentralbanken waren es schon immer). Die Zinsen werden also nicht mehr nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten festgelegt, sondern nach politischen. Und Zinserhöhungen kann derzeit keine einzige Regierung gebrauchen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.973 von Borealis am 12.06.10 10:23:58... ich denke Grafiken sagen hier mehr als Worte:



Heinz
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.475 von PortfolioStrategie am 11.06.10 23:04:59Es ist ein Fehler, reale Abläufe von 1980 folienhaft auf das Jahr 2010 zu ziehen zur Abbildung der derzeitigen Geschehnisse.

Es hat sich sehr Vieles verändert zu Ungunsten jener Staaten, die nun auf einem Berg von Schulden sitzen und kaum noch in der Lage sind, ihre Haushalte vernünftig zu finanzieren. Die Verwaltung,-und Sozialskosten all dieser Länder fressen die benötigten Investitionskosten völlig auf.

Ein gigantischer Investitionsstau entsteht gerade just zu diesem Zeitpunkt, aber auch für die kommenden Jahre. Lösen wird man dieses Problem unter diesem auslaufendem Geldsystem nicht mehr.

Ich meine hier wächst gerade eine neue Pflanze heran, dessen Triebspitzen dieser Investitionsstau erzeugt. So gesehen werden diese dringendst benötigten Investitionen, (die ja auch massenhaft Arbeitsplätze versprechen) das "Brot" der Zukunft nach dem Neustart.

Schönes WOE
Dabei entpuppt sich manche Krise im Endeffekt auch noch als das Gegenteil: So stützt der aktuell niedrige Euro-Außenwert die Wirtschaft innerhalb der Eurozone

wenn dir eimal jemand erklären würde, dass eine milliarde = 1000 millionen sind,
wir die wahrheit über tatsächliche summen nur stückchenweise erfahren,
unsere regierung nichts tut um die betrügereien zu stoppen,
müsstest du auch merken, dass das was im moment abläuft ungefähr um den faktor 50 höher ist als alle inflatione zusammen, die wir jemals erlebt haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.475 von PortfolioStrategie am 11.06.10 23:04:591980 stand der Goldpreis bei 700 USD wenn ich nicht irre und heute über 1200 USD ... soviel zum Thema, dass Invetitionen in Gold nichts taugen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.475 von PortfolioStrategie am 11.06.10 23:04:59Zum Thema Goldpreis: Wer beim Goldhoch um ca. 1980 Gold gekauft hätte, der hätte in der Spitze einen Verlust von 50 % gemacht. Nur in den wenigen letzten Jahren ist der Goldpreis gerade soweit gestiegen, dass sich der Kauf von Gold damals gelohnt hätte. Nach Abzug der Inflation vermutlich nicht.

:laugh::laugh::laugh:, oh wise boy, 80er waren andere Verhältnisse, 12-Jahre Gold-Hausse und dann Zinsen im 2-stelligen Bereich, Reagan´s wir rüsten die Russen zu Tode, er hatte Recht, nur hat er Amerika auch zu Tode gerüstet, es hielt halt nur länger durch.

Natürlich geht es weiter, natürlich werden wir es überleben, wie alle Generationen vor uns. Nur die Mittelklasse Antwort derzeit ist eben physischer Goldkauf. Es ist ein simpler und logischer Algorithmus und es kommt, wie es kommen muß. Die weltweit kollektive Anlegerintelligenz geht eben ins Gold. Anlagealternativen sehe ich nicht einmal ansatzweise am Horizont. New new Economy, sichere Renditen im 2-stelligen %-Bereich (nach Steuer)- come off it!!!:rolleyes:

Denk nicht mal im Traum dran Gold zu kaufen!!!

Lieber Gruß

VaderTrader
Gerade den Artikel gelesen:laugh::laugh::laugh:, völliger Blödsinn, es gibt keinen Zusammenhang zwischen Geldmenge und Preis, es gibt keinen Zusammenhang zwischen Umlaufgeschwindigkeit und Preis und es gibt erst Recht keinen Zusammmenhang zwischen Geldmenge und Geschwindigkeit!!!

Die simple Gleichung heißt auf der linken Seite M x V mehr nicht. Eine Erhöhung der Geldmenge führte 1923 nicht zu einer äquivalenten Inflationserhöhung, sonst wäre sie noch wesentlich höher ausgefallen. Entscheidend ist V und V hängt von Vertrauen ab, sinkt das Vertrauen so wird die Flucht nach vorne angetreten und man weicht ab von der Geldhortung. Reale Vertrauensverluste sind derzeitig überall zu sehen, so an den hohen Wechselkursschwankungen (Allokation von Geld), Aktienkursschwankungen, Goldpreissteigerung, instabile Regierungen (Obama 50%, Merkel 47%, Japan 4. President in 4 Jahren, etc..), Revolten in GR. Die unteren Schichten 40% in D werden alles verkonsumieren, die trifft nur die importierte Inflation (Ölpreis, Gas, Gemüse (Transport), Textilien(China), Elektro (China)...), die Mittelschicht kommt mit der Null-Zins-Politik unter Druck, sie kann entweder Konsum vorziehen oder Sparen, beim Sparen macht sie Real-Verluste nach Steuern, ist staatlich auch so erwünscht. Eine faire Rendite wäre über 15%, 10% Inflation DM-Preis=Euro-Preis, plus 5% tax. Für Mittelstand und Eliten bleiben also nur Gold als Inflationshedge übrig. Für die Goldpreisentwicklung spielen diese weltweit aber absolut keine Rolle wichtig sind Indien oder China sowie arabische Ölstaaten. Diese haben und werden sowohl Dollar, wie auch Euro abstoßen und massiv Gold zukaufen, da sie beiden Währungen nicht mehr vertrauen VAE erwägt eine goldgedeckte Währung einzuführen.

Wenn jemand einen besseren Inflationshedge hat bitte posten!!!

Liebe Grüße

VaderTrader
Der Anteil für Soziales im Bundeshaushalt 2009 beträgt 49%. Zu Soziales gehören Ausgaben für Sozialhilfe/-geld/Hartz IV und für Renten. Folglich sind diese Bereiche diejenigen, die reduziert werden müssen. Und hier sind Kürzungen möglich ohne dass irgendjemand verhungert. Es gibt auch Staaten ohne solche Transferleistungen oder Hungertote.

Der Einwand, dass das Bundesverfassungsgericht Ausgabenkürzungen stoppen könnte ist irrelevant: Der Bundestag kann das Grundgesetz so ändern, dass es möglich ist - der Leidensdruck muss nur groß genug sein.

Im übrigen sind bei den "Reichen" keine relevanten Beträge zu holen: Es gibt nämlich zu wenige davon. (Ich hab da mal eine Statistik gesehen über die Zahl der Personen, die mehr als 100.000 Euro pro Jahr verdient, vielleicht beim Statistischen Bundesamt. Und die Zahl war klein).
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.673.726 von smondoli am 12.06.10 17:43:31Am 21.1.1980 erreichte der Goldpreis inflationsbereinigt 2.259,21 US-Dollar pro Feinunze. Außerdem lag der Goldpreis um diesen Zeitraum viele Monate lang über dem aktuellen Niveau (inflationsbereinigt).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis#Aufw.C3.A4rtstrend_1971_bis_1980

Insofern habe ich Recht, dass ein Goldanleger schlecht gefahren wäre, wenn er damals gekauft hätte und nur in den letzten wenigen Jahren seine Verluste deutlich vermindert hat.
Nominale Entwicklung von Gold in Prozent 1970–2009: 2853,5 % => Jahresrendite 9,1 %

Reale, inflationsbereinigte Entwicklung von Gold in Prozent 1970–2009: 430,1 % => Jahresrendite 4,4 %

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.410 von PortfolioStrategie am 13.06.10 09:53:41Im übrigen sind bei den "Reichen" keine relevanten Beträge zu holen: Es gibt nämlich zu wenige davon. (Ich hab da mal eine Statistik gesehen über die Zahl der Personen, die mehr als 100.000 Euro pro Jahr verdient, vielleicht beim Statistischen Bundesamt. Und die Zahl war klein).

Der breite Lenbensstandard hat sich zwar gehoben, jedoch die Einkommensschere hat sich weit gespreizt. Die "Wertschöpfung"- und das ist das eigentliche Dilemma, wurde gezielt abgebaut und woanders über Subventionen aufgebaut, deren begünstigte Länder nun auf einem Schuldenberg sitzen (ich denke da in erster Linie an Staaten wie Bulgarien, Rumänien oder Litauen).

Die Dienstleistung, die sich aus der Wertschöpfung nährt steht in einem mittlerweile krassem Mißverhältnis. Man kann es sehen am Bundeshaushalt, der so ab 2014 keine Investitionen in die Infrastruktur mehr leisten kann, weil die Verwaltung die Steuereinnahmen komplett auffrißt.

Die (ich bezeiche sie mal) Leistungsempfänger (Hartz´ler und alle anderen Transferempfänger) zusammen vermehren sich weiter. Sie wurden künstlich gezeugt durch die Unternehmenssteuerreform 2000-2002). Nun kann man sagen, "hängen wir sie doch einfach ab"!

Dann würde man ein Phänomen beobachten (von der gezeugten Massenarmut mal abgesehen), daß die Gelddrehung sich verlangsamen würde. Mehr Geld wäre dann zwar vorhanden für die Verwaltung, jedoch auf der anderen Seite würden die Steuereinnahmen weiter erodieren, weil gerade der Konsum durch diese Transferleistungen aufrecht erhalten bleibt.

Ein Teufelskreislauf- die Verschuldung. Folglich muß man darüber nachdenken, Denen in die Tasche zu greifen, bei denen die Gelddrehung ganz langsam vonstatten geht, oder zum Stillstand kam (gemessen am Vermögen die jährlichen Ausgaben- die richtig Vermögenden).

Das wird uns noch einholen schon in nächster Zeit.
Banken bauen Goldbunker
Investoren flüchten aus dem Risiko und stürzen sich auf das gelbe Edelmetall. Die enorme Nachfrage lässt die Lagerräume für Barren und Münzen knapp werden. Also errichten die großen Geldhäuser neue - ein lukratives Geschäft.

Einige der weltgrößten Banken sowie Sicherheitsfirmen bauen neue Lager, um Goldbarren und -münzen im Wert von Milliarden von Dollar aufbewahren zu können. Sie reagieren damit auf die enorme Nachfrage von Investoren sowie Rekordpreise für das Edelmetall.

Viele Investoren sorgen sich um die Schuldenkrise in Europa und einen möglichen Rückfall der Weltwirtschaft in eine Rezession. Sie setzen daher auf Gold, das als sichere Anlage und zudem als Schutz vor Inflation gilt. Der Boom hat zu einer Knappheit bei langfristigen Lagerräumen geführt. ... http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:krisenanlage-b…

Mal überlegen: steigende Nachfrage bei fallender Fördermenge ... öhm ... => steigende Preise?

Also eine Billion Dollar ist ja heutzutage nicht mehr so viel und dafür gibt's aktuell (bei einer Feinunze für 1.227,40 USD) ca. 25 Tausend Tonnen Gold und die kann man, so vermute ich mal, in den nächsten 10 Jahren nicht fördern (frisch aus dem Boden holen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.606 von HeWhoEnjoysGravity am 13.06.10 11:40:43Investoren flüchten aus dem Risiko und stürzen sich auf das gelbe Edelmetall.

Welch Widerspruch in einem Satz!:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.410 von PortfolioStrategie am 13.06.10 09:53:41Im übrigen sind bei den "Reichen" keine relevanten Beträge zu holen:

Diesen Schwachsinn höre ich schon seit Jahren, dass es zu wenige Reiche gibt. Selbst wenn es nur ZWEI Reiche in Deutschland gäbe, ist es das normalste der Welt das jeder sich beteiligen muss wenn es dem Land schlecht geht.Ob diese paar Kröten von 2 Reichen die Suppe fett machen oder nicht ist in diesem Fall totale Nebensache.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.429 von PortfolioStrategie am 13.06.10 10:05:01:laugh::laugh::laugh:

Hinterher vorher Alles besser gewußt zu haben bringt wirklich keinen weiter. If you are so clever - why aren´t you rich? Portfolio heißt ich hab keinen Plan, ich leg meine Eier also in jeden Korb und lob mich dann selber, über die, die ausgeschlüpft sind. Funktioniert nur wenn alle Anlageklassen parallel ansteigen. Sag uns doch mal bitte Dein Portfolio.

Zum geklauten Schwanetzki Thread-Titel, natürlich freute sich der Arbeiter in Rußland in der Platte darüber, wie gut es ihm ging gegenüber den armen Niggern in den USA. Befragt ob es den Deutschen in der DDR dreckig ging sagt jeder, ich hatte ne gute Jugend, Kindheit, etc.. Es macht auch keinen Unterschied, ob man nicht verreisen darf oder aus Geldmangel nicht verreisen kann (nur das wording ist besser).

500% Rendite in 8 Jahren(da tax free), durch simplen Gold Kauf und schlafen legen, kein Papierkram, anonym, realisierter Gewinn in den eigenen Händen, jederzeitiger Zugriff, wer liegt besser?

Vergleich mit den 80er Jahren, hinkt total. Es gab Phasen von 20 Jahren, da hat man mit Aktien nur Verluste eingefahren. In den 80er Jahren lebte man nur von der Dividende, außerdem gab es noch satte Zinsen auf´s Sparbuch 10% und mehr. Außerdem sind die DAX-Berechnungen falsch, wer in eine Coop investierte hatte zum Beispiel einen Totalverlust. Wer 40 Jahre in eine Lebensversicherung einzahlte hatte mit dem Euro 50% Verlust. Aktien sind eine Modeerscheinung, die vor 20 Jahren aufkam und in der New Economy gipfelte.

Zur Zeit liegen die Rahmenbedingungen für Gold etwas anders. Sicherer Hafen war mal, DOW steigt, Gold steigt. Anlagealternativen, von Sparbuch, Bausparer, Immoblilien, Riester und anderen Realverlustbringern rede ich nicht, wie Aktien sind zu riskant. Gold lag in der Spitze in den 80er bei 5.000,- Dollar, nur der Peak war nur 3 Monate (wer hat als Privatanleger da schon gekauft?). Also ist derzeit noch reichlich Platz nach oben. Derzeit sind die Zinsen bei Null. Die Babyboomer gehen in Rente und werden ihre Aktienportfolios auflösen, um nicht DAX 2.300 im Jahr 2003 zu erleben. Der Goldmarkt steckt noch in den Kinderschuhen, derzeit suchen Rente-Ansparen-in-Gold New Comer händeringend Vertriebspersonal, Automaten Gold-to-go für die Bahnhöfe, Goldmarketing beschränkt sich auf Bezugsquellenmarketing, etc.. Von Goldrausch beim besten Willen noch keine Spur.

Auf Deine Portfoliostrategie sind wir gespannt!:kiss:

Liebe Grüße

VaderTrader
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.675.038 von VaderTrader am 13.06.10 15:26:08Hinterher vorher Alles besser gewußt zu haben bringt wirklich keinen weiter. If you are so clever - why aren´t you rich? Portfolio heißt ich hab keinen Plan, ich leg meine Eier also in jeden Korb und lob mich dann selber, über die, die ausgeschlüpft sind. Funktioniert nur wenn alle Anlageklassen parallel ansteigen. Sag uns doch mal bitte Dein Portfolio.

das sollten sich einige neidhammel hier im board mal merken
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.491 von HeWhoEnjoysGravity am 13.06.10 10:43:37Freilich, je nachdem welchen Anfangs- und Endzeitpunkt man wählt, ergeben sich verschiedene Ergebnisse. Wäre man also in der Vergangenheit zum richtigen Zeitpunkt beim Gold eingestiegen, dann hätte man eine gute Rendite erwirtschaftet. Zum falschen Zeitpunkt, hätte man erhebliche Verluste gemacht.

Allein wenn man sich den Goldchart anschaut, kommt einem das Gefühl, das gerade jetzt der Goldpreis hoch ist und folglich der Einstieg falsch wäre.
Weiß nich, also im Goldchart kann man auch einen stabilen Aufwärtstrend erkennen:



Fundamental sieht es mir jedenfalls nicht nach einem Doppeltop aus, auf das man zumindest bei der inflationsbereinigten Betrachtung noch spekulieren kann: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Historical_p…

Also ich halte demnächst bei der Feinunze Gold z.B. $ 5000 für deutlich wahrscheinlicher als $ 500.

Klar, irgendwann kann Gold auch wieder fallen, doch bis wohin ist es zuvor gestiegen? $ 10.000? Noch weiter?
Gold $10,000
Gold Going to Parabolic Top of $10,000 by 2012 - For Good Reasons

No wishful thinking here! As I see it gold is going to a parabolic top of $10,000 by 2012 for very good reasons - sovereign debt defaults, bankruptcies of "too big to fail" banks and other financial entities, currency inflation and devaluations - which will all contribute to rampant price inflation.

Not surprisingly, I have company in that view:

Money manager, Peter Schiff, told Business Week recently that, "Gold could reach $5,000 to $10,000 per ounce in the next 5 to 10 years" and highly respected economist David Rosenberg is of the opinion that "There is no doubt that gold can easily double from here." ... http://www.safehaven.com/article/17129/gold-10000
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.676.397 von PortfolioStrategie am 14.06.10 10:04:08hummm.... bei aller höflichkeit
wenn sie ein banker bist - sei ihnen verziehen aaaber nicht für die ingnoranz....


bei einem sinkenden schiff würden sie ja auch nicht schauen,vor dem springen, ob die badehose an ist!

eine spürbare korektur im preis wird bestenfalls im papiergold erfolgen,im physischen könnte ich mir gar eine
entgegegesetzte bewegung gut vorstellen
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.676.537 von HeWhoEnjoysGravity am 14.06.10 10:32:00Weiß nich, also im Goldchart kann man auch einen stabilen Aufwärtstrend erkennen:....ich schreibe mal weiter:

der kurzfristig nach einer Korrektur lechzt. Und diese Entspannung sehe ich in einem sinkenden US-Dollar. Ich denke, der Euro hat seine Talsolhle (kurzfristig) erreicht.
Dass der Dollar bald deutlich gegenüber dem Euro fällt, glaube ich auch aber das bedeutet, dass Gold in USD um so schneller steigen sollte ... zumindest theoretisch, denn kurzzeitig kann der Kurs vielleicht noch gedrückt werden.

Schwer zu sagen, was kurzfristig passiert, vielleicht kommt erst noch eine Phase, wo der reale Markt sich stärker vom offiziellen Kurs abkoppelt, d.h. man für physisches Edelmetall zunehmend mehr als den offiziellen Index-Preis zahlen muss.

Das kann dann dazu führen, dass Edelmetallhändler, die kein reales Edelmetall im Eigenbesitz verkaufen sondern nur die Kundenbestellungen weiterleiten, in Schwierigkeiten geraten können. Bei noch halbwegs seriösen Edelmetallhändlern kriegt man dann irgendwann sein Geld zurück und guckt doof, weil man kein Edelmetall hat aber es kann noch schlimmer kommen, nämlich wenn ein Edelmetallhändler in der Hoffnung auf zukünftig fallende Kurse ein Pyramidenspiel aufzieht und mit dem Geld von Neukunden das teurer gewordene Edelmetall für Altkunden einkauft.

Also Vorsicht bei Vorauszahlungen an besonders günstige Händler mit langen oder nicht angegebenen Lieferzeiten. Der Edelmetallkauf bei einer Bank, wo man vielleicht nur eine Anzahlung leisten muss und den Gesamtpreis erst bei physischer Lieferung bezahlt, ist da ratsamer. Ist klar, dass man bei Privatkäufen (z.B. ebay) ebenfalls vorsichtig sein muss. (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.676.397 von PortfolioStrategie am 14.06.10 10:04:08Freilich, je nachdem welchen Anfangs- und Endzeitpunkt man wählt, ergeben sich verschiedene Ergebnisse. Wäre man also in der Vergangenheit zum richtigen Zeitpunkt beim Gold eingestiegen, dann hätte man eine gute Rendite erwirtschaftet. Zum falschen Zeitpunkt, hätte man erhebliche Verluste gemacht.

Das Tautologien-Gequatsche bringt nun wirklich keinen Investor weiter, '...wer nichts erheiratet und nichts ererbt - der bleibt ein Leben lang ein Armer bis er sterbt...':laugh::laugh::laugh:

In den vergangenen 8 Jahren ist praktisch jeder Investor zum ATH eingestiegen. Der Goldpreisanstieg liegt auch nicht am Kaufen, sondern am Nicht-Verkaufen. Es liegt auch nicht an Privat-Anlegern oder Groß-Investoren, 1.500 Tonnen sind gerade mal 1%, des Gesamt-Goldvolumens, - der größte ETF hat gerade mal 1.300 Tonnen. In was wollen die Zentralbanken auch tauschen, alles bald wertlos, $, Euro, Wertpapiere, alles leere Versprechen.

Bei Dir drückt der Schuh ganz offensichtlich woanders, wenn jeder Gold als Investment hat, ist die gesamte Anlegerindustrie pleite, ganze Staaten leben davon und dass White-collar-CH keine Lust auf Sennerwiese haben ist uns völlig klar:laugh::laugh::laugh:

Wir warten immer noch auf Deine Portfoliostrategie oder ist das wie bei meiner Tochter mit zugehaltener Hand, I-have-a-secret-but-I-wont-tell???

Liebe Grüße

VaderTrader
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.676.397 von PortfolioStrategie am 14.06.10 10:04:08@ PorfolioStrategie


diesen Link hab ich extra für dich mühsam uas meinem Archiv gesucht. ein must read

Gold ist der Star der Dekade II– das 20. Jahrhundert

http://www.boerse-express.com/pagesfoonds/6012

http://www.boerse-express.com/pagesfoonds/5761
@Charly

Ich habe die Artikel gelesen.

Ich möchte ausdrücken, dass der zeitweilige starke Wertverlust bei Anlagen mit Gold, Gold als Anlage für mich unattraktiv macht. Denn ich möchte eine Anlage mit nur geringen Wertschwankungen und jedes Jahr (besser: jeden Monat) einen Zuwachs.



@VaderTrader

Ich habe mehr als 50 % in Festgeld zu ca. 5 % Zinsen p.a. Rest in besicherten AAA-Anleihen, Euro-Staatsanleihen, Welt-Aktien-ETFs und bestimmte weitere Anleihen ohne Korrelation zum übrigen Anleihen- und Aktienmarkt und bestimmte Hedgefonds.

Der Anteil der privaten Anleger an der gesamten Goldmenge ist irrelevant. Der Preis wird bestimmt durch die Nachfrage von Investoren, die bei nichtgefallen wieder aussteigen können, wodurch der Preis wieder sinkt.

@AHEO

Besonders "Reiche" heranzuziehen ist unfair, besonders wenn es ja kaum was für die Gemeinschaft bringt: Es geht doch vielmehr um Neid.

Reich wird man ja nicht, weil man böse ist oder Glück hatte, sondern weil man sich mehr eingesetzt hat als andere. Und wenn man erbt dann weil jemand aus Liebe zu seinen Kindern seine Lebensarbeitszeit für diese hingibt. Reichtum entsteht durch sparen. Z.B. Sparen aus Angst vor zukünftigen Problemen oder weil man einfach nicht der Mensch ist, der in Saus und Braus leben will. Fazit: Das Märchen vom bösen Reichen, der im Frankfurter Bankturm auf das "einfache Volk" herabschaut und lacht ist falsch.

Und die Fernseh-Reportagen über Reiche in Mallorca sind auch nicht repräsentativ. Meistens sind es alte Leute, die nicht mehr viel vom Leben erwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.681.934 von PortfolioStrategie am 15.06.10 09:13:54und bei Aktien hat es keinen Wertverlust gegeben?:laugh:

Hoffe nur du bist nicht in Staatsanleihen der westlichen Wirtschaftsnationen investiert, das wird böse ausgehen. Wenn die deutsche Regierung nicht mal ein Sparprogramm von 10 Mrd€ pro Jahr zusammen bekommt. Was lediglich ca. 1/5 der jährlichen Zinszahlungen für die Schulden bedeutetet. :laugh: Um wirklich den Schulden entgeten zu wirken wären jährliche Einsparungen von 80 bis 100Mrd€ notwendig. Bei diesem Pyramidenspiel mach ich nicht mit.

Beim Festgeld hoffe ich du hast nicht mehr als die Einlagensicherung pro Konto investiert.

Und mein persünlicher Tipp lass die Finger von Bank ud Versicherungstitel und Bank Anleihen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.681.934 von PortfolioStrategie am 15.06.10 09:13:54Was ich ja lustig finde. In Europa verleihen die Banken sich untereinander kein Geld mehr. Jetzt frag ich dich PorfolioStrategie warum du den Banken Geld gibst. Glaubst du, du weist über finanzielle Lage der Banken besser bescheid als die Banken selbst?

Danke für die Antwort im vorhinein.

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/spaniens-bankenkri…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.681.934 von PortfolioStrategie am 15.06.10 09:13:54aus dem Wirtschaftsblatt Artikel

Am europäischen Geldmarkt geht derzeit fast nichts mehr. Die Banken leihen sich untereinander kein Geld mehr, sondern bunkern es lieber bei der Zentralbank. In den vergangenen Tagen schnellten die Bankeneinlagen bei der EZB in die Höhe und kletterten in der Nacht zum Mittwoch auf ein Rekordhoch von fast 369 Milliarden Euro (siehe Grafik). Das hat es selbst nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 nicht gegeben.

Ja klar wird der Goldpreis durch Angebot (ist begrenzt) und Nachfrage (beim aktuellen Preis potentiell viel höher) bestimmt aber das gilt auch für Aktien, ETFs und Staatsanleihen und nicht überall wo AAA draufsteht, ist auch erstklassige Ware garantiert.

Äußerst spannend ist die Frage, ob wirklich alle Gold-ETFs ihr den Anlegern tonnenweise verkauftes Gold wirklich besitzen - hier lauert u.U. ein Hunderte Tonnen schweres Nachfrageloch und mal überlegen ... ja so was kann den Goldpreis weiter antreiben, denn entweder müssen die Gold-ETFs plötzlich Gold nachkaufen oder die Anleger steigen aus und kaufen eigenhändig physisches Gold.

Wo ist eigentlich das Geld der Anleger angelegt, wenn kein Gold dafür gekauft wurde? Vielleicht auch in Risikopapieren? Vielleicht gar in potentiell wertlosen Optionen und Zertifikaten? Wird damit vielleicht sogar Gold geshortet? Witzisch? Also ich vermisse bei dem ein oder anderen ETF die ein oder andere Detailinfo (z.B. wie viel Tonnen Gold/Silber sich 100% im eigenen Besitz befinden).
Übrigens kann ich gar nicht glauben, das Gold-ETFs (ggf. indirekt) in Gold short gehen (Gold leerverkaufen) - auch wenn es verlockend erscheinen mag, erst Geld bei hohem Goldpreis einzunehmen und ohne Gold zu kaufen Gold zu shorten und so Gewinn zu machen, so ist das doch haarsträubend zu kurz gedacht, denn in Wirklichkeit kann das zur doppelten Verschuldung führen, denn der Goldpreis neigt in diesen Zeiten nun mal dazu zu steigen (=> kein physisches Gold, das den gestiegenen ETF-Wert rechtfertigt und auch noch Geld mit dem Shorten verloren). Wenn dergleichen doch in größerem Umfang gemacht wird (ich kann's gar nicht glauben), dann kommt es vielleicht zur totalen Wirklichkeitsflucht (bei Zockern nicht selten) und man setzt alles auf das schon tote Pferd "fallender Goldpreis". Andererseits sind wohl höhere Shortpositionen in Gold Tatsache und dafür muss es doch irgendeinen Grund geben. Tja, schon ein bisschen mysteriös das alles, irgenwie, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.681.934 von PortfolioStrategie am 15.06.10 09:13:54Ich habe mehr als 50 % in Festgeld zu ca. 5 % Zinsen p.a.
Macht dann 3,5% Rendite minus Inflation, so 5% Verlust plus Arbeitsaufwand Steuer, Post, Handling

Rest in besicherten AAA-Anleihen
Triple-AAA war Lehman bis zum Totalverlust auch

Euro-Staatsanleihen
26% Verlust in den letzten Monaten

Welt-Aktien -ETFs
Welt-Aktien, noch nie gehört, keine Aussage ist auch eine Aussage, also auch Verlust

und bestimmte weitere Anleihen ohne Korrelation zum übrigen Anleihen- und Aktienmarkt
Verlust, wenn nicht über 15% Garantie-Rendite(hast Du nicht) und Steuer und Inflation so bleibt

Hedgefonds
Hop oder Top, im Mittel auf längere Sicht immer ein Verlust

Als Dein Anwalt rate ich Dir Dein Geld mit Höchstgeschwindigkeit auszugeben:laugh::laugh::laugh:

Denn ich möchte eine Anlage mit nur geringen Wertschwankungen und jedes Jahr (besser: jeden Monat) einen Zuwachs. Paradoxon, gab es noch nie in der Geschichte, jetzt erst Recht nicht, da die Allokationsgeschwindigkeit von Werten, drastisch zugenommen hat, Internet, globaler Handel, globale Märkte.
:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.683.137 von HeWhoEnjoysGravity am 15.06.10 11:57:34Völlig korrekt, Alles Vertrauenssache, zur Zeit wird Alles verändert, um den Status Quo aufrechtzuerhalten. Die Rentner sind pleite, das ist fact, in Amerika, wie in D. Bilanzrichtlinien, Hinterlegung von Papier bei der EZB, Meldungen, alles fake, COMEX-Goldpreis, FED-Geld und computergesteuert, Obama Wahl gefaked, interessiert uns auch Alles nicht...

Aber Menschen sind eben unterschiedlich und das ist auch gut so. Das wird auch immer so bleiben, wie bei einem Ameisenstaat. Wozu das Leben verschwenden, die Algorithmen der Menschheit zu überprüfen??? Wozu sind die Milliarden vor uns gestorben??? Uns interessiert nur Gold und Gazellen, unsere Kinder sind überkreuz vertauscht, Arbeit hält uns nur vom Werteverdienen ab, ist nur gut für die Mentalität, mehr nicht.:laugh::laugh::laugh:

Portfoliostrategie im Glück, wir wissen auf den click genau, wie er tickt, was sollen wir mit ihm anfangen? Aufschlauen geht nicht, arbeiten tut er schon für uns und lernen können wir von ihm nichts - so what???:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.681.934 von PortfolioStrategie am 15.06.10 09:13:54"Es geht doch vielmehr um Neid."

Ich würde es eher Strafe für asoziales Verhalten nennen.
Einkünfte sollten den Gegenwert für erbrachte Leistungen darstellen. Wer das Wiederausgeben dieser Einkünfte aus welchen Gründen auch immer auf eine unbestimmte fernere Zukunft verschiebt (Sparen), der sorgt dafür, daß Leistungen in der Höhe dieses Sparbetrages keinen Absatz finden können, oder nur wenn ein anderer sich dafür verschuldet.
Ich finde, solches Verhalten hat keine Belohnung verdient, sondern Bestrafung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.685.345 von Borealis am 15.06.10 16:39:58Und wovon soll man im Alter leben, wenn man nichts spart :confused:
Goldproduzenten kaufen 24 Tonnen Gold
Im ersten Quartal 2010 lösten die Goldminenbetreiber erneut Terminverkäufe im Umfang von 780.000 Unzen auf. Sie rechnen mit einem weiter steigenden Goldpreis.

Um sich gegen einen sinkenden Goldpreis abzusichern, verkauften Goldproduzenten in der Vergangenheit in erheblichem Maße Gold auf Termin. Seit Beginn der aktuellen Goldhausse vor etwa 10 Jahren bauen die Bergbaufirmen ihre so genannten Hedging-Positionen kontinuierlich ab. Sie betreiben De-Hedging. Das geschieht über direkte Goldkäufe am Markt oder durch den Abschluss von Terminkäufen. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

Wenn also wer mit dem noch nicht geförderten aber per Terminkontrakt verkauften Gold wie mit echtem Gold gerechnet hat, der muss dann echtes Gold kaufen (jedenfalls in der allgemeinen Tendenz) aber das erhöht die Preise und was, wenn ein Trickser auch noch short ist?

Ich sehe das so: der Goldpreis gerät von fast allen Seiten (vor allem Investoren) unter Druck und muss unweigerlich weiter steigen. Ein Versuch den Goldpreis mit Gewalt unter zu halten, führt nur zu einem plötzlichen Anstieg und zu massiven Verlusten bei denen, die auf das tote Pferd "fallender Goldpreis" gesetzt haben. Allenfalls könnte ein weltweites Goldverbot für Private den Goldpreis drücken aber das ist unmöglich und würde auch nur zu einem massiven Ausweichen in andere Edelmetalle führen, die von der Industrie stärker benötigt werden.

Übrigens müssen auch diejenigen aufpassen, die nur in Papiergold long sind, denn Emittenten (die nicht das ganze emittierte Gold physisch für die Anleger besitzen) können bekanntlich pleite gehen (wo ist das Geld, wenn dafür kein Gold gekauft wurde?).
... Saudi Arabien weitete seine Goldbestände massiv aus und kaufte knapp 180,00 Tonnen an Gold im Wert von 7,5 Milliarden US-Dollar auf. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann entspricht das einem Preis von ca. $ 1296 pro Feinunze und das ist dann sehr erstaunlich, denn so hoch war der offizielle Goldkurs noch nie in USD (und das bei dem in letzter Zeit eher stärkeren Dollar).

Was will uns das wohl sagen? Na?
Der Barren als Notgroschen
Das schwindende Vertrauen in den Euro beschert Edelmetallhändlern gute Geschäfte - und lässt den Goldpreis auf Rekordhöhen schnellen. Die Edelmetalle profitieren vor allem von der Angst der Käufer. Viele Kunden rechnen mit einem Schreckensszenario.

FRANKFURT. Frank F.* ärgert sich. Drei Barren Gold hat der Rentner gerade verkauft, mit gutem Gewinn. "Ich brauche eben das Geld", klagt er über seine Notlage, "sonst wär's ja Blödsinn". Im Beratungsraum beim Edelmetallhändler Pro Aurum in Bad Homburg macht er gute Miene zum bösen Spiel. "In zwölf Monaten wird der Preis in den Mond geschossen sein", glaubt Frank F. Er musste tatsächlich zu früh verkaufen. Die Preiselaufen weiter nach oben. Am Freitag feierten die Gold-Fans ein neues Hoch bei knapp 1 262 Dollar je Unze und damit 31,1 Gramm.

Der Zwangsverkäufer ist eine Ausnahme. "Von zehn unserer Kunden wollen neun kaufen", sagt Karlheinz Jockel, Filialleiter von Pro Aurum. Objekte der Begierde sind Gold und Silber, je nach Geschmack Barren oder Münzen. Warum? Die Stichworte der Kunden sind immer dieselben: Staatsschulden, Inflationssorgen, Währungskrisen, taumelnde Banken, das schürt die Angst ums eigene Geld.

Dax-Vorstände steigen mit einer halben Million schon mal groß ein ... http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/_b=26…
Silber - der kleine Bruder von Gold
Ähnlich wie Gold weist auch Silber gewisse Eigenschaften als "sicherer Hafen" auf. Trotz des nach wie vor hohen Sicherheitsbedürfnisses der Anleger blieb die Preisentwicklung von Silber zuletzt jedoch hinter der von Gold zurück. Wir sehen daher für Silber Aufholpotenzial und erachten das Edelmetall als eine preiswerte und attraktive Alternative zu Gold. ... http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…

... Auch ein immer größerer Teil der weißen Edelmetalle wird von den Schwellenländern nachgefragt. Gemäß den heute veröffentlichten Importzahlen für Mai führte China im vergangenen Monat neben 2,3 Tonnen Palladium und 6,3 Tonnen Platin auch mehr als 350 Tonnen Silber nach Abzug von Exporten ein. Der Rohstoffhunger ist ein Zeichen für den vom Osten ausgehenden Aufschwung und ein Fingerzeig für weiter steigende Preise. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Gold-Exchange-Traded-Fund (ETF)
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Total Gold in Trust
Tonnes: 1,313.13
http://www.spdrgoldshares.com/

Okay, auf so viel Gold vertrauen die Anleger ...
... und wie viel davon liegt in 100% Eigenbesitz in physischer Form in Lagerhallen?
Neue Nachfragequellen könnten Silberpreis erheblich steigen lassen
Die Nachfrage nach Silber aus neuen Quellen wie der Solarbranche, dem Medizinsektor und der Wasseraufbereitung wird sich in den kommenden 10 Jahren voraussichtlich vervierfachen. Das besagt eine der Prognosen des von der VM Group und der Fortis Bank Nederland neu aufgelegten Silver Book. Der Untersuchung zufolge wird die Nachfrage nach solchen Produkten auf mindestens 230 Mio. Unzen steigen und so rund 25% der weltweiten Silbernachfrage ausmachen. ... http://www.goldinvest.de/index.php/neue-nachfragequellen-koe…
Kein Sterbenswörtchen!

... Der Grund ist simple - keine Partei möchte diejenige sein, die den Silbermarkt lostritt. Sie alle wissen nur zu gut, wie ernst das Problem der Silbermanipulation geworden ist. Sie denken, wenn sie überhaupt nichts sagen, wird man ihnen auch nicht die Schuld zuweisen. Sie zögern die Beschäftigung mit einem Problem hinaus, von dem sie wissen, dass es auf sie zurückkommt und sie in einem schlechten Licht dastehen lässt. Wer zuerst spricht, verliert. Aber die große konzentrierte Short-Position beim Silber wird nicht ohne ein Preisfeuerwerk verschwinden. Hätte man sie verschwinden lassen können, so wäre sie jetzt schon nicht mehr da. Sie wäre nicht intakt geblieben und hätte sich nicht noch weiter konzentriert. Hätte es einen anderen Weg gegeben, wäre man ihn gegangen - allein, um die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Und diese Situation steht für die Investmentchance des Lebens.

Von zentraler Bedeutung hierbei: Bei dieser Silbermanipulation handelt es sich um eine aktive Manipulation. Das unterscheidet sie von jeder anderen Manipulation, die es zuvor gegeben hat. Natürlich waren die früheren Manipulationen zu gegebener Zeit auch aktiv, aber solange die Manipulation lief, wusste keiner, außer den Manipulatoren, etwas davon. Die Silbermanipulation unterscheidet sich nun dahingehend, dass Sie informiert sind, während die Manipulation immer noch läuft. Sie haben die Möglichkeit bekommen, diese beispiellose, aktive Silbermanipulation zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Da es sich bei dieser Silbermanipulation um eine sehr seltene Variante handelt, bei der der Preis nach unten manipuliert wird, ist es auch spielend leicht, von ihr zu profitieren. Sie müssen nichts weiter machen, als so viel zu kaufen, wie Sie können, bevor die Manipulation vorüber ist und die Preise explodieren. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
... Weitere Faktoren die für einen steigenden Goldpreis sprechen:

-Gold bzw. Edelmetalle sind die einzige Vermögensklasse, die sich sowohl in einem inflationären aber auch deflationären Szenario nachhaltig behaupten können.

-Ein rascher Ausbau der Produktionskapazitäten scheint äußerst unwahrscheinlich. Die stark gestiegenen Abbau-, Energie und Lohnkosten haben die Preissteigerungen teilweise überkompensiert. Weiters sind die leicht abzubauenden Reserven bereits größtenteils erschöpft, sodass immer tiefer gelegene und somit teurer zu erschließende Vorkommen abgebaut werden müssen. Unser „Peak-Gold“ Szenario scheint somit weiterhin intakt.

-Auch die Tatsache, dass institutionelle Investoren, Staatsfonds und rohölproduzierende Nationen derzeit noch unterproportional in Rohstoffe und insbesondere in Gold investiert sind, spricht für eine weiterhin steigende Investmentnachfrage.

-Die Kreditkrise ist noch nicht vorbei, die US-Makrodaten zeigen ein zwiespältiges Bild der US-Wirtschaft und die Probleme am amerikanischen Gewerbeimmobilienmarkt nehmen zu. Die vielzitierte „douple dip“-Rezession kann nicht ausgeschlossen werden.
...
http://www.fondsprofessionell.at/redsys/newsText.php?endDate… (Goldrausch: Investorennachfrage erstmals wichtiger als Schmucknachfrage)
Bei den ETF´s steigen die Goldeinlagen enorm, die Silbereinlagen nehmen ab. Welches Phänomen verbirgt sich dahinter?

... Aber was mich seit Monaten umtreibt, ist die Erkenntnis, dass in den Gold-ETF´s die physischen Bestände seit Monaten stark steigen und bei dem größten Silber-ETF (SLV) die Bestände nicht steigen, sondern sogar zurückgehen. Was könnte der Grund hierfür sein? Ich meine, es inzwischen zu wissen oder zumindest zu vermuten.

Lassen Sie mich vorab erklären, dass ich bei den ETF´s, bei denen JP Morgan und die HSBC-Bank Treuhänder sind, ein dummes Gefühl im Bauch habe. Beide Institute sind dafür bekannt, dass sie enorme Leerpositionen in beiden Metallen an der COMEX halten. Das gibt mir zu denken. ...

... Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die Geschäftsbedingungen dieser ETF´s mit den o.g. Treuhändern genau zu studieren. Und was fiel mir dort auf? An der COMEX, also der New Yorker Metall-Future-Börse sind schon ca. zwei Monate vor dem Start der ETF´s die Lieferbedingungen geändert worden. Es ist möglich, Aktien von den ETF´s als Erfüllung für offene Shortbestände einsetzen zu können. Commercials mit großen Shortpositionen können nun auf dreierlei Weise ihre Positionen decken, einmal durch die üblichen Preisdrückereien zu den Fälligkeitsdaten (da werden dann die armen Long-Positions-Inhaber aus den Kontrakten gedrängt und so handeln die Commercials schon seit mehr als 10 Jahren sehr erfolgreich in ihrem Sinne) mit entsprechendem Roll-Over der Shortkon trakte, dann durch den Ankauf von Long-Positionen nach diesen von ihnen selbst herbeigeführten Schwächephasen und siehe da: durch die Verrechnung mit Aktien aus den ETF´s, die sie ja als Treuhänder kontrollieren können. ...

... Dass die Kontrollbehörde für die COMEX (CFTC) trotz erdrückender Beweise noch nicht zur Überzeugung gekommen ist, mit den hohen Leerverkäufen würde der Markt manipuliert, bleibt ein Rätsel. Es ist wohl nur damit erklärbar, dass die Netzwerke von US-Regierung, FED, JPM, HSBC, COMEX und CFTC noch nicht zerrissen sind. Aber warten wir es ab, der Markt wird es schon richten. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Ist es vorstellbar, dass sich einige an einer sicheren (goldwerten) Anlage interessierte Anleger aus einigen ETFs verabschieden und dass einige ETFs aufgrund der institutionellen Käufe (teilweise zur Abdeckung von Shortpositionen) aber trotzdem zulegen?

Das geht dann aber spätestens dann schief, wenn mit dem Shorten von Gold kein Geld mehr zu verdienen ist (für mich denkbar, dass mit wilden Gegengeschäften über Wechselkursspekulationen gerade das letzte bisschen herausgepreßt wird). Interessanterweise wäre Gold ja derzeit durchaus schon ganz schön teuer, wenn es keine Nachfrage nach Gold gäbe ... aber die gibt es in diesen Zeiten nun mal und zwar anscheinend nicht nur eine stabile sondern auch eine steigende Nachfrage.

Halb so schlimm, so könnte man denken, dann machen die Großen halt ein bisschen Verlust, das Leben geht weiter ... doch wenn es sich um größere Summen handelt und wenn viele Institutionen über Kontrakte (z.B. so eine Art Verträge zur Absicherung von Wetten) an andere gebunden sind, wenn es sehr viel mehr Kontrakte als reale Werte gibt ... dann kann es zum Crash kommen.

Wer bezahlt eigentlich die Gewinne der Großen? Doch wohl hauptsächlich der kleine Anleger aber wenn der in physische Edelmetalle investiert oder überschuldet aussteigt, dann versiegt diese Geldquelle zunehmend. Denkbar, dass die Großen dann immer mehr Scheingewinne auf Kredit machen und dieses Geld mit Supergehältern und Boni verschwenden. In diesem Fall zehrt sich das Lügenfinanzsystem selbst auf und der Crash ist unausweichlich (wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen getan wird). (alles imho)
JP Morgan dominiert 98 Prozent des US-Marktes für Gold-Derivate (28. Juni 2010)
Per Ende März 2010 hielt das US-Bankhaus JP Morgan Chase Gold-Derivate im Wert von 84,25 Milliarden US-Dollar. Die meisten Papiere hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php

84,25 Milliarden USD entsprechen aktuell ca. 2100 Tonnen Gold.
Indien: Goldimporte in Ahmedabad deutlich gestiegen
München (silberinfo) – Die Goldimporte der indischen Stadt Ahmedabad sind gegenüber dem Vorjahr um ganze 175 Prozent angestiegen.

Wie aus Zahlen des indischen Logistikunternehmens GSEC hervorgeht, wurden in den ersten sechs Monaten 2010 bisher 108 Tonnen Gold nach Ahmedabad importiert. Im gleichen Zeitraum 2009 waren es noch nur 39 Tonnen gewesen. ... http://www.silberinfo.com/home/nachrichten/news-zu-edelmetal…
Chinesen kaufen im ersten Halbjahr deutlich mehr Gold
Im ersten Halbjahr 2010 wurde am Shanghai Gold Exchange annähernd 60 Prozent mehr Gold gehandelt, als ein Jahr zuvor. Auch die physische Goldnachfrage in China ist deutlich gestiegen. Sie kann weiterhin nicht alleine mit der heimischen Produktion befriedigt werden. ...

... Nach Angaben der China National Gold Corp. sind die chinesischen Verkäufe von Goldbarren und Goldmünzen im ersten Halbjahr 2010 um 40 Prozent gestiegen. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…
Anonymer Münzhandel endet in den USA
Ab dem 1. Januar 2012 dürfen in den USA Geschäfte mit Münzen nicht mehr anonym getätigt werden. Bei Transaktionen ab einem Wert von 600 USD wird das Ausfüllen einer sogenannten "Internal Revenue Service 1099 Form" zur Pflicht. Ob Bargeld, Kreditkarte oder Schecks, die Zahlungsmethode spielt dabei keine Rolle. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
US-Banken verkaufen 500 Tonnen Gold auf Termin
An der amerikanischen Warenterminbörse COMEX wetteten vier US-Banken Anfang Juli weiterhin mit rekordverdächtigen Positionen auf fallende Goldpreise. Gegenüber dem Vormonat verkauften sie noch einmal rund 15 Tonnen Gold mehr auf Termin.

An der amerikanischen Warenterminbörse COMEX wurde Anfang Juli weiter in hohem Umfang mit Gold gehandelt. Der Open Interest, die Summe aller offenen Terminhandelskontrakte (Futures), summierte sich auf 577.538 Verträge (Rekord: 602.411 Kontrakte am 25 Juni 2010). Das entspricht einer implizierten Menge von 1.796,14 Tonnen Gold (Rekord: 1.873,49 t). Ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

Mir scheint, dass trotz des Sommerflaute der Goldpreis nicht mehr nachhaltig gedrückt werden kann.

Mal gucken, wie es im Herbst abgeht, denn da steigt Gold i.a., siehe

Saisonale Trends im Goldbullenmarkt (Teil 3) http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi… (14.08.2008)
Analysten ziehen Silber vor
Die industrielle Verwendung und das Rendite-Risiko-Profil von Silber gelten als Pluspunkte gegenüber Gold. Bleibt das starke Engagement von Finanzinvestoren erhalten, könnte es zu einer Höherbewertung des Edelmetalls kommen. ...

... Darüberhinaus unterliegen alle Zertifikate dem Ausfallrisiko des Emittenten. Wird dieser zahlungsunfähig, kann auch das Zertifikat unabhängig vom Silberpreis wertlos verfallen.

Als Alternative gewinnen Exchange Traded Commodities (ETCs) unter Anlegern an Zuspruch. Diese Papiere sind zwar ebenfalls Schuldverschreibungen und können bei der Insolvenz des Emittenten wertlos verfallen. ... http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc…

PS: Feinunze Gold ca. 930 Euro (Kurswert - dafür wir man noch keine Münze kriegen, die kostet tendenziell nicht unter 1000 €)
Indien könnte in diesem Jahr 500 - 550 Tonnen Gold importieren

... Sinha erwartet aufgrund der andauernden wirtschaftlichen Unsicherheit zudem einen weiterhin hohen Goldpreis. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

PS: also erstmal kostet die Feinunze Gold kursmäßig nur noch ca. 920 Euro.
Das Silber-Jahrzehnt
Gold und Silber werden nach wie vor preistechnisch nach unten manipuliert. Doch dieses Falschspiel wird nicht ewig dauern. Wenn die Fesseln fallen, springen die Edelmetalle nach oben. Allen voran hat Silber die Chancen für größte prozentuale Gewinne. Denn das Edelmetall ist am weitesten von seinen Höchstständen entfernt. ... http://www.mmnews.de/index.php/gold/6019-das-silber-jahrzehn…

Gold – oder lieber doch Silber?
http://www.rohstoffe-go.de/rohstoff/rohstoffnews/beitrag/id/…

... Experten sehen keine Goldpreisblase

Ähnlich argumentiert Ash von Bullion Vault. "Die einzige Blase gibt es bislang bei Medienberichten", sagt er. Derzeit mache alles jemals geförderte Gold - einschließlich Schmuck und Zentralbankbeständen - rund sieben Prozent des globalen Aktienmarktvolumens plus der Staatsanleihen der sieben weltweit wichtigsten Staaten (G7) aus. In den 1980er-Jahren habe dieser Wert bei 34 Prozent gelegen. ... http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:angst-vor-glob… (Goldinvestoren picken sich sicherste Anlagen heraus)

PS: Feinunze Gold kursmäßig nur noch ca. 911 Euro.
Gold
Manipulierte Preise?
Drücken Notenbanker und Politiker heimlich den Goldpreis? Welche Gründe dafür sprechen und welche Indizien Experten erkennen. ...

... Auf Grund der möglicherweise hohen Goldabflüsse aus den Tresoren der USA gegen Ende der Bretton-Woods-Zeit gehen Gold-Bullen noch einen Schritt weiter: Sie bezweifeln, dass die angegebenen Mengen an Zentralbankgold überhaupt noch in den Kellern etwa von Fort Knox liegen. So wiesen die USA beispielsweise 2007 und 2008 Goldexporte von gut 5000 Tonnen aus. Ob diese Edelmetall-Bestände andere Staaten in den USA eingelagert hatten und nun nur zurückholten, ob es US-Gold oder nur buchhalterisch war, ist bis heute nicht geklärt.

Insgesamt ist sehr schwer zu sagen, ob das offizielle Zentralbankgold tatsächlich in den Tresoren vor sich hin schlummert. „In den USA wurden die Goldbestände seit mehreren Dekaden nicht mehr auditiert“, sagt Stöferle. Nach offizieller Sprachregelung der US-Notenbank wäre solch eine Überprüfung zu teuer. Dies lässt die Gold-Bullen aufhorchen. Wurden die Notenbank-Goldbestände bereits verpulvert, um das Angebot zu steigern und so den Preis des für viele einzig wahren Geldes zu drücken? „Die Zentralbanken stehen bereit, Gold in zunehmenden Mengen zu verleihen, sollte dessen Preis steigen“, erklärte 1998 der damalige US-Zentralbankchef Alan Greenspan. ... http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/rohstoffe/tid-192…
Silber: Nur Geduld
Nach der ausgiebigen Korrektur in den vergangenen Wochen hat sich der Silberpreis zuletzt wieder erholt und die Marke von 18 Dollar zurückerobert. Schon bald könnte das Edelmetall noch deutlich höher notieren. Experten erwarten eine immens steigende Nachfrage von Seiten der Industrie. ... http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Silber--Nur-Geduld-_id…
Goldpreisrutsch nur vorübergehend (26. Juli 2010)
Die Analysten sind sich weitgehend einig: Langfristig wird der Goldpreis weiter steigen. Dabei sprechen zahlreiche fundamentale Gründe für anziehende Kurse schon in den kommenden Wochen. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

PS: die Feinunze Gold ist aktuell kursmäßig unter 900 Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.883.991 von HeWhoEnjoysGravity am 27.07.10 16:49:19Hallo HWGE,

Zeit zum Nachkaufen, bin gar nicht traurig, demnächst werden wir möglicherweise einen Hype sehen, der die Augen tränen lässt, das ist quasi vorprogammiert... Gruß, B.
Goldene Zeiten in Asien

Das World Gold Council (WGC) hat seinen "Gold Investment Digest"-Bericht veröffentlicht, demzufolge die Goldnachfrage in Asien boomt - der Verkauf von Goldschmuck in Indien stieg im ersten Quartal um 291% auf 147,5 Tonnen an. Die Gesamtnachfrage Indiens schoss um 698% auf 193,5 Tonnen, unter anderem dank einer Währungsaufwertung, die den Goldpreisanstieg in Rupien in Grenzen hält.

Auch die Nachfrage seitens der Schmuckindustrie in den Vereinigten Arabischen Emiraten stieg im ersten Quartal 2010 stärker als erwartet: um 29% im Vergleich zum ersten Quartal letzten Jahres. In Saudi-Arabien betrug der Anstieg 25%, in Hongkong 23% und in Vietnam 20%.

Erstmals überschritt auch China die 100-Tonnen-Marke mit einem Nachfrageanstieg von 11% auf 105,2 Tonnen. Das WGC ist zuversichtlich, dass die Nachfrage nach Gold das Jahr über stabil bleibt, dank der florierenden Schmuckindustrien in China und Indien sowie verstärkten Investitionen aus der EU und den USA. Die Goldnachfrage der weltweiten Schmuckindustrie ist dieses Jahr im ersten Quartal so stark gewachsen wie noch nie, um 43% auf 470,7 Tonnen mit einem Wert von 16,88 Mrd. USD. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

PS: Feinunze Gold kursmäßig aktuell bei ca. 887 Euro.
China kauft unbemerkt große Mengen an Gold!
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

... "China wants more gold, and buying the concentrate could be an easier way to acquire it without disturbing the finished market price," said Rob McEwen, chief executive of US Gold Corp. and a founder of Goldcorp Inc., the world's fifth-largest gold miner by output. ... http://online.wsj.com/article/SB1000142405274870331490457539…

Das heißt dann aber doch nix anderes, als dass anscheinend keiner mal so eben große Mengen Gold kaufen kann, selbst wenn er wollte. Was würde China wohl sagen, wenn jemand China 100 t Gold zum Kauf anbieten würde? Vielleicht: habt ihr noch mehr? China würde doch vermutlich sofort seine Dollar-Reserven größtenteils in Gold tauschen, wenn es nur ginge.

PS: 1 Billion USD = ca. 26.000 Tonnen Gold zum aktuellen Kurs
China: Goldmarkt bekommt 1,3 Milliarden neue Kunden
http://www.gevestor.de/geldanlage/details/article/china-gold…

Hoffnung auf steigende Goldnachfrage in China
http://www.cash.ch/news/boerse_ausland/hoffnung_auf_steigend…

... Außerdem sollen mehr chinesische Geschäftsbanken Gold importieren und exportieren dürfen, was zu höheren Goldreserven führen soll. An der Shanghai Gold Exchange wurden im ersten Halbjahr 2010 über 100 Mio. Feinunzen Gold gehandelt, 59% mehr als im ersten Halbjahr letzten Jahres. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Günstiges Gold: Junge Inder ziehen Schnäppchen den Traditionen vor
Die hinduistische Tradition warnt vor größeren Investitionen, Arbeiten und Entscheidungen in den ersten Augusttagen - so etwas bringe Unglück. Viele Inder stört das nicht, sie sind durch den seit einigen Wochen rückläufigen Goldpreis und die nahenden Festtage in einen Gold-Kaufrausch verfallen, manche Juweliere verzeichnen Umsatzzuwächse von bis zu 20%. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…


Rudolf Lang, Leiter des Private-Wealth-Managements von Goldman Sachs in Deutschland:
Als Finanzanlage würden wir davon abraten. Gold ist nichts anderes als eine gerade sehr teure Versicherungspolice gegen ein Ereignis, von dem niemand hofft, dass es eintritt: eine richtig große Krise. Der Preis ist deshalb vor allem von kurzfristigen Investoren getrieben und zeigt die aktuelle Verunsicherung an den Märkten. Ein fairer Wert lässt sich kaum benennen, denn gebraucht wird das Material eigentlich nicht. Die Welt könnte genauso gut ohne Gold leben.
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article8808214/Die-Welt…

Ja nee is klar. :D
Ein Rechenbeispiel:

aktueller Goldpreis (Feinunze) = ca. 1195 USD

Spot Gold Price in Hong Kong Dollars (Troy Ounce) = ca. 11.135 (http://www.taxfreegold.co.uk/goldpriceshongkongdollars.html)
= ca. 1434 USD (http://de.coinmill.com/HKD_USD.html#HKD=11135)

175 troy ounce = 192 ounce (http://de.wikipedia.org/wiki/Feinunze)

1434 USD * (175 / 192) = 1307 USD (Umrechnung auf Feinunze in Hong Kong)

Fazit: der Goldpreis in Hong Kong ist ca. 112 USD oder 9,37 % höher als der offizielle Goldkurs.

PS: ... "Die Nachfrage wird zunehmen, wenn künftig mehr Investmentprodukte auf Gold lauten." Schon jetzt spiegelt sich die gespannte Situation an den Preisen wider: Hongkong-Gold notiert derzeit mit einem Aufschlag von knapp 160 Dollar zum Londoner Kassapreis. ... http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:edelmetallnachfrage…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.932.005 von HeWhoEnjoysGravity am 05.08.10 09:13:07Hongkong-Gold notiert derzeit mit einem Aufschlag von knapp 160 Dollar zum Londoner Kassapreis. ...

Das wird vermutlich daran liegen, daß in Hongkong tatsächlich Gold gehandelt, d.h. physisch ausgeliefert wird bzw. werden muß, im Gegensatz zu London, wo lediglich Papierversprechen gehandelt bzw. manipuliert werden. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.475 von PortfolioStrategie am 11.06.10 23:04:59Renten kürzen?
Nur kürzen, das ist alles??
Wenn, dann so!!
Keine Rente mehr ausbezahlen, Polizei abschaffen, Schulen schließen spart doppelt, Lehrer brauchen wir dann auch nicht mehr, und und und

PortofolioStrategie geh nach hause zu mama, du schreibst nur KÄSE und hast kein plan!!!

MfG
Silver Eagle Münzen: Rekord-Juli
Die Silberanlagemünze American Eagle ist begehrt: zwar wurden im Juli 20.000 Münzen weniger verkauft als im Juni, doch ist das kein allzu großer Verlust. Mit 2.981.000 verkauften Exemplaren war es der beste Juli seit Einführung der Silbermünze 1986 und der siebtbeste Monat überhaupt. Im Vergleich zum Juli letzten Jahres wurden 171.000 Münzen mehr verkauft. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Interview: Wo endet der Goldpreisanstieg - Im 4- oder 5-stelligen Bereich?
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

„Die Notenbanken werden den Goldpreis selbst in die Höhe katapultieren“
Der kanadische Industrieveteran Pierre Lassonde ist der Meinung, dass die Zentralbanken den Goldpreis früher oder später durch die eigene Nachfrage in den Orbit befördern und zieht dabei Parallelen zur Vergangenheit. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

Gold to go
Barren aus dem Automaten
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,710434…
sehenswerte Fotostrecke: http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-57517.…

Automatengold kann den Absatz anheizen, das sollte man nicht unterschätzen.
WGC: Goldangebot im ersten Quartal um 24% zurückgegangen

Laut Angaben des World Gold Council in seinem aktuellen Bericht “Gold Investment Digest” verringerte sich im ersten Quartal diesen Jahres das Goldangebot um 24%. Waren es im Vorjahresquartal noch 1.250 Tonnen, so belief sich das Angebot im ersten Quartal 2010 auf nur 949 Tonnen.

Grund für den Rückgang sei geringeres Recycling im Vergleich zu dem Rekord in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 sowie niedrigere Verkäufe aus dem offiziellen Sektor. Das Recycling verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang um 43% und lieferte 343 Tonnen Gold. Eine Rolle spielte zudem das De-Hedging der Produzenten.

Lediglich die Minenproduktion konnte verglichen mit dem Vorjahresquartal einen Anstieg verzeichnen und erreichte 611 Tonnen (+5%). Im Vergleich mit dem vierten Quartal 2009 wurde jedoch ein Rückgang um 9% verzeichnet. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Übernahmeaktivität im Goldsektor erreicht Rekordniveau
http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=20754

US-Banken trennen sich massiv von Risiken eines steigenden Goldpreises

... Insgesamt haben die US-Banken aktuell weiterhin 396,87 Tonnen Gold in ihren Handelsbüchern, die sie über Futures auf Termin verkauft haben. Dagegen stehen künftige Kaufverpflichtungen im Volumen von nur 90,58 Tonnen. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

PS: 306 Tonnen Gold kosten aktuell ca. 12 Milliarden USD.
Goldman: Goldpreisrally bis auf neues Rekordhoch
http://www.cash.ch/news/boersenticker/goldman_goldpreisrally…

Feiertage in Indien, steigende Goldnachfrage
Am 24. August wird in Indien Raksha Bandhan begangen, ein Familienfest, bei dem die geschwisterlichen Beziehungen im Mittelpunkt stehen.

Traditionell schenkt man an diesem Tag seinen Geschwistern etwas aus Gold - bei einer Bevölkerung von einer Milliarde Menschen bedeutet dies eine enorme Nachfrage nach dem Edelmetall und sollte den Goldpreis positiv beeinflussen. Zwischen Juni und August flaut der Goldkonsum in Indien um bis zu 60% ab, nur um in der Festtagssaison von August bis November wieder aufzuleben. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

„Die Uhr tickt, für den nächsten großen Goldpreisanstieg“
Jim Cramer, Kult-Moderator der US-Börsensendung "Mad Money", forderte seine Zuschauer am gestrigen Mittwoch auf, noch in dieser Woche Gold zu kaufen. Er rechnet mit einem Goldpreis von 1.300 Dollar im September und nennt dafür plausible Gründe. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=5…

Edelmetalle: Als Vermögensschutz weiterhin unverzichtbar
http://www.gevestor.de/geldanlage/gold/details/article/edelm…
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft .....Banken zerrütten Staatsfinanzen


Kein Wort davon heut auf NTV.
Und noch besser..da wird gefeiert das die Hypo nur noch 400 Million Verlust macht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.979.214 von gulfsa am 13.08.10 10:44:50Die USA sind schon längst bankrott - 202 Billionen Dollar Schulden!?

Was Laurence Kotlikoff, Wirtschaftsprofessor an der Boston University, in seinem Kommentar auf Bloomberg Online schreibt, klingt schockierend. Seiner Ansicht nach ist die USA schon längst bankrott, hat es bloß noch nicht gemerkt. Der Internationale Währungsfond hat bei seiner letzten Wirtschaftsbeurteilung dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Es verschulde sich immer mehr.

Das ganze Ausmaß der Misere werde zudem verschleiert, so Kotlikoff, da die Regierung massive Ausgaben als "nicht-offiziell" aus den Bilanzen heraushalte. Bei seinen Berechnungen kam der Wirtschaftsprofessor auf eine Diskrepanz zwischen offiziellen und tatsächlichen Schulden von unglaublichen 202 Billionen Dollar.

Die Zukunft sähe nicht gut aus. Irgendwann ist die derzeit noch im Beruf stehende breite Altersgruppe der geburtenreichen Babyboom-Generation in Rente und beansprucht Geld aus Renten- und Krankenkassen. Diese finanziellen Mittel würden dann das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf übersteigen und Schulden im Wert von heutigen 4 Billionen Dollar pro Jahr verursachen. Trotz des voraussichtlichen Wirtschaftswachstums über die nächsten zwanzig Jahre ein beängstigendes Szenario.

Die Armut in den Staaten werde zunehmen, ebenso würden Steuern, Zinssätze und das Preisniveau steigen. Den USA werde dann in schlechterer Verfassung sein als Griechenland heute. Sie hätten einfach zu lange eine Wirtschafts- und Finanzpolitik verfolgt, die nur an das Heute und nicht an die Zukunft denkt.


© Redaktion GoldSeiten.de

Mehr braucht man nicht sagen
Europa: Im Goldfieber (30.07.2010)

... Die Verschnaufpause im Goldmarkt, darüber sind sich die meisten Edelmetallexperten einig, ist nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Die Goldhausse wird von verschiedenen Faktoren genährt. So ist die Nachfrage von privaten Investoren und betuchten Schmuckkäufern stark gestiegen, die Notenbanken haben ihre Goldverkäufe der letzten Jahre weitgehend ­eingestellt, und die Minenproduktion stagniert bei jährlich rund 2500 Tonnen. Gemäss Prognosen der UBS dürfte der Preis pro Unze noch bis auf 1500 Dollar steigen. Andere Prognosen sehen ihn gar bei 3000 bis 5000 Dollar. ... http://www.bilanz.ch/edition/artikel.asp?Session=C979E41B-94…

Chinesen besitzen eine Billion Euro Schwarzgeld
Die Chinesen sind wohlhabender, als die offizielle Statistik der Regierung Glauben macht. Einer Studie zufolge verbergen die Bürger umgerechnet rund ein Billion Euro vor den Steuerbehörden. Das entspricht etwa einem Drittel des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,711780,00.h…

Also wenn auch nur ein Viertel davon in Gold investiert werden, dann wären das derzeit ca. 8000 Tonnen Gold.
Im Moment überschlagen sich ja die guten Meldungen zur deutschen Wirtschaft. Also denkt der Michel, daß alles in Butter ist. Krise? Welche Krise? Es ist schon eine absolute Lachnummer, daß dem Normalbürger vorenthalten wird, was wirklich abgeht. Die amerikanische Wirtschaft schmiert ab (reale Arbeitslosenquote bei 25%), in China herrscht eine Preisblase bei Immobilien, die irgendwann platzen wird und die Notenbanken drucken wertloses Papiergeld, was das Zeug hält. Das Problem ist, daß Leute wie Bernanke und Tricht kein Konzept haben, weil es nichts Vergleichbares vorher gab. Also wird herumexperimentiert und man hält die Zinsen künstlich niedrig, um die Banken am Leben zu erhalten.

Eigentlich hätte das gesamte Währungs- und Finanzsystem schon längst kollabieren müssen. Ist es aber nicht, was auch gut ist, da sonst Mord und Totschlag auf den Straßen herrschen würde. Der Grund für das Weiterbestehen liegt ganz einfach in der Vergatterung der Massenmedien auf das bestehende System. So kommen nur die wenigsten auf die Idee, daß ihre Dollars oder Euros im Grunde wertlos sind.

Irgendwann wird das aber nicht mehr funktionieren. Bislang sah es so aus, daß China und die asiatische Region uns aufgrund ihres Wachstums aus der Scheiße holen. Aber wehe, wenn es in China eine Krise gibt, wenn der dortige Immobilienmarkt kollabiert. Dann ist engültig Schluß mit Lustig und es wird ein Reset erforderlich.
Deutsche Industrie warnt vor Rohstoff-Engpass
China startet einen weltweiten Wettlauf um Rohstoffe. Die Volksrepublik bunkert seltene Materialien und sichert sich Vorkommen in Afrika. Nun schlägt die deutsche Industrie Alarm: Kämpft Europa nicht um die knappen Ressourcen, droht vielen Wirtschaftszweigen Existenznot. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,711559,0…

Als erstes ist es sehr wichtig, dass die Deutschland (die EU) zu Recht ein gutes Image hat und beliebt ist. Entwicklungshilfe und ein ehrliches Bemühen um selbstbestimmt und gute Entwicklungsländer zahlt sich bestimmt auch irgendwie materiell aus. Ein skrupelloser Kampf um Ressourcen kann da leicht teuer werden, wenn nämlich die Länder alle Ressourcen verstaatlichen und bevorzugt an befreundete (z.B. islamische) Staaten verkaufen.

Generell kommt man mit Zusammenarbeit weiter. Es ist nicht schlau, sich als direkter Gegner von z.B. China und Russland zu positionieren, sondern viel besser, mit diesen Ländern zusammenzuarbeiten. Deutschland (die EU) hat viel Knowhow zu bieten und kann dafür auch Rohstoffe einhandeln. Es ist definitiv sehr viel leichter einem ungeliebten Gegner Rohstoffe zu verweigern, als einem allseits beliebten und hilfreichen Land.

Bei einigen Elementen (Edelmetallen) kann es eine schlaue Strategie sein, den Bürgern deren physischen Erwerb zu erleichtern - denn dann ist das Metall schon mal im Land und das ist besser als Papierzettelchen mit Zahlen drauf (Geldscheine).

Last but not least sollte sich Deutschland mehr auf Deutschland und sein nahes Umfeld konzentrieren und nicht wie verrückt die ganze Welt beliefern wollen. Zur Selbstversorgung in einer automatisierten Hightech-Welt wird es schon genug Rohstoffe für Deutschland geben. Deutschland sollte einigen anderen Ländern (z.B. China und Russland) helfen, dass sie Produkte (z.B. Autos) auch selbst fertigen können (ist doch Wahnsinn, wenn ein kleines Land die ganze Welt beliefert). Deutschland sollte sich auf den Export höchstwertiger und hochqualitativer Produkte beschränken, denn da erreicht man mit wenig Rohstoffen am meisten (ein exportiertes Nobelauto kann locker 5 Kleinwagen im Inland finanzieren - volkswirtschaftlich gesehen). (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.986.285 von HeWhoEnjoysGravity am 15.08.10 10:01:09Das ist wieder mal so ein Mist, den du da schreibst. Deutschland solle sich nur auf den Export von höchstwertigsten Produkten beschäftigen, sich nur auf das nahe Umfeld konzemtrieren, erlauben den Russen und Chinesen unsere Waren herstellen zu dürfen....

Dann werden hier massiv Arbeitsplätzer verlorengehen, hier nur noch ein paar Autos im Premiumsegment produziert, Golf und Co produzieren dann die Russen und Chinesen und hier sind alle auf Harz, gell ?????
Dann bricht unsere ganzen Wirtschaftsgefüge, unsere ganze Gesellschaft zusammen. Du solltest wirklich hier 99 % weniger schreiben und einfach mal etwas mehr nachdenken :cry::cry:
Deutschland muss nur genug exportieren, um seine Importe bezahlen zu können. Die restliche Arbeitskraft kann man zur Verschönerung von Deutschland einsetzen.

Frag mal lieber, wo das ganze Geld bleibt. Deutschland war Exportweltmeister, hat einen riesigen Produktivitätsüberschuß und trotzdem gibt es hierzulande Armut. Da stimmt doch was nicht.

Wer pumpt das Geld aus Deutschland ab? und wohin?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.986.457 von HeWhoEnjoysGravity am 15.08.10 11:31:38Nimm dir die Zeit, sollte sich lohnen, vielleicht kommst du dahinter wie der Hase läuft, wichtig ist zu erfahren wo er herkommt, dann die spur bis hierher verfolgen und sich dann an seine ferse hängen, mann wird es nicht glauben wo der noch hin will!!

Soll nur als Einleitung dienen, geht nur 8 min.., der nächste zeigt dir genauer wie der Hase läuft!

Thread: WO Team bitte lesen !!






VG
Greenspans Prophezeiung
29. Juli 2008


Wenn eine Finanzinstitution, eine Bank, eine Maklergesellschaft oder ein riskanter Hedgefonds mit sehr großen Schulden von staatlicher Seite gerettet wird, dann sind es letztendlich die Bürger und Steuerzahler, die dafür bezahlen. Der Staat “leiht” den Pleite gegangenen Institutionen Geld und belohnt sie dadurch noch für ihr Missmanangement, aber dieses “geliehene” Geld wird niemals mehr zurück gezahlt und außerdem ist es nicht das Geld des Staates oder der Notenbank, sondern es ist das Geld, das man den Bürgern in Form von Steuern abnimmt. Konkret bedeutet dies Enteignung von Bürgern zugunsten von Unternehmen, deren Manager meist über viele Jahre fette Gehälter eingestrichen haben und am Ende ihrer erfolglosen Tätigkeit mit dicken Abfindungen in Pension geschickt werden.

Der einzige Schutz für jede Frau und jeden Mann im Staat gegen die systematische Enteingung ist der Besitz von Gold und Silber. Lesen jetzt das Kapitel “Der Wert des Goldes” aus dem Buch “Gold-Boom” von Hubert Roos. Bereits vor 5 Jahren wurden darin der deutschen Öffentlichkeit erstmals Auszüge aus dem zwischenzeitlich sehr häufig zitierten Aufsatz des ehemaligen Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Alan Greenspan zugänglich gemacht.

Der Wert des Goldes


„Wer Gold hat, hat immer Geld,“ sagt ein altes Sprichwort. Das Einzigartige an Gold ist die Tatsache, dass keine Regierung der Welt und keine Notenbank Gold herstellen und durch inflationären Gebrauch entwerten kann. Das unterscheidet physisches Gold von allen anderen auf Papier gedruckten Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Banknoten oder Kontoguthaben.

Der Inhaber von Goldmünzen oder Goldbarren kann nicht durch eine Konkurserklärung eines Schuldners enteignet werden, da der Wert des Goldes unabhängig vom Zahlungsversprechen Dritter besteht. Gerade dieser Sachverhalt gibt Gold in unserer heutigen Zeit die Bedeutung zurück, die es in den letzten 20 Jahren scheinbar verloren hatte.

In einem Artikel aus dem Jahr 1966, der später in einem Buch abgedruckt wurde (23), zeigte der heutige Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Alan Greenspan den Wert und die Bedeutung des Goldstandards auf: „Wenn Banken Geld ausleihen, um produktive und profitable Unternehmen zu finanzieren, werden die Ausleihungen rasch zurückgezahlt und Bankkredit ist weiterhin allgemein verfügbar. Aber wenn die mit Bankkrediten finanzierten Geschäfte weniger profitabel sind und nur langsam zurückgezahlt werden, spüren die Banker schnell, dass ihre ausstehenden Darlehen zu hoch sind im Verhältnis zu den Goldreserven und sie fangen an, mit neuen Ausleihungen zurückhaltender zu sein, üblicherweise indem sie höhere Zinsen berechnen. Dies begrenzt die Finanzierung neuer Unternehmungen und erfordert von den bestehenden Schuldnern, dass sie ihre Gewinnsituation verbessern, bevor sie Kredite für weitere Expansionen bekommen können.“

Durch die begrenzten Goldreserven, die einer Notenbank zur Verfügung standen, wurde automatisch eine ungleichgewichtige Expansion der Geschäftstätigkeit gestoppt, bevor sie sich zur Katastrophe entwickeln konnte. Erforderliche Korrekturphasen waren in der Regel kurz und die Wirtschaft konnte bald wieder auf den Expansionskurs zurückkehren. Leider wurde dieser Heilungsprozess als Krankheit fehlinterpretiert. Die Argumentation der Wirtschaftsinterventionisten lautete folgendermaßen: wenn der Mangel an Bankreserven einen Konjunkturabschwung bewirkte, müsste man lediglich einen Weg finden, um zusätzliche Reserven zur Verfügung zu stellen, so dass sie nie knapp werden müssten. Die Banken könnten dann unbegrenzt fortfahren, Geld zu verleihen und es würde keine Konjunkturrückschläge mehr geben. Daraufhin wurde 1913 das Federal Reserve System organisiert, das aus 12 regionalen Federal Reserve Banken bestand, die nominal zwar privaten Bankern gehörten, in Wirklichkeit aber vom Staat gefördert, kontrolliert und unterstützt wurden. Ab diesem Zeitpunkt konnte zusätzlich zum Gold auch noch von den Federal Reserve Banken geschöpfter Kredit als legales Zahlungsmittel dienen.

Ein großer „Nachteil“ des Goldstandards konnte mit diesem Federal Reserve System beseitigt werden: die verfügbaren Geldmittel waren nicht mehr an die vorhandenen Goldreserven gebunden, sondern konnten beliebig geschöpft werden. Solange der Goldstandard Bestand hatte, waren keine chronischen Haushaltsdefizite möglich, da der Kreditumfang, den die Wirtschaft verkraften konnte von den realen Sachwerten der Wirtschaft begrenzt wurde und weil jedes Kreditverhältnis letztendlich ein Anspruch auf einen realen Sachwert darstellte. Die Abschaffung des Goldstandards ermöglichte es den Regierungen, das Banksystem für eine unbegrenzte Kreditexpansion zu missbrauchen, indem sie Papiervermögen in Form von Staatsanleihen erzeugten. Dieses Papiervermögen akzeptierten die Banken als Sicherheit, gleichsam als Ersatz für das, was früher eine Einlage in Gold war. Trotz dieses Vorteils, den die Aufhebung des Goldstandards für den Staat brachte, wurde natürlich das Gesetz von Angebot und Nachfrage nicht aufgehoben. Wenn das Angebot von Geld im Verhältnis zum Angebot von realen Gütern und Dienstleistungen steigt, müssen die Preise unweigerlich steigen.

Greenspan machte dies vor fast vierzig Jahren in seiner Rede deutlich: „Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es das gäbe, müsste die Regierung seinen Besitz für illegal erklären, wie es im Falle von Gold auch gemacht wurde. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die versteckte Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind.“

Seit der Währungsreform 1948 in Deutschland, als die D-Mark als ungebundene Papierwährung eingeführt wurde, hat sich der Preisindex für die Lebenshaltung etwas mehr als verdreieinhalbfacht. In dieser Zeit hat die D-Mark beinahe drei Viertel ihrer ursprünglichen Kaufkraft eingebüßt. Die Inflationsrate, d. h. die Geschwindigkeit, mit der unser Geld immer weniger wert wurde, hat sich im Lauf der Zeit verändert. Zunächst betrug der Preisanstieg in den Jahren bis 1959 nur 1,1% pro Jahr, in den sechziger Jahren waren es 2,4% und in den Siebzigern sogar 4,9%. In den Achtzigern ging der Wert wieder auf 2,9% zurück, stieg aber in den neunziger Jahren wieder auf über 3%. Gemessen an den Inflationsrekorden im Deutschland der Jahre 1922/23 sind diese Werte sehr bescheiden. Im Oktober 1923 lag die Inflationsrate bei rund 32000%. In dieser Zeit wurden Löhne nicht monatlich, auch nicht wöchentlich ausbezahlt, sondern zweimal am Tag, da innerhalb weniger Stunden der Geldwert rapide nach untern gestürzt war. So konnte es passieren, dass der Preis eines Abendessens im Restaurant sich zwischen Bestellung und Bezahlung der Rechnung verdoppelt hatte. Der bargeldlose Zahlungsverkehr spielte kaum noch eine Rolle, da angesichts der extremen Preissteigerungen jeder auf schnelle Zahlung in Bargeld bestand, jede Zahlungsverzögerung bewirkte erhebliche Einbußen des Realwertes. Als Folge davon stieg der Bargeldbedarf außerordentlich, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöhte sich extrem und die Notenpressen liefen auf Hochtouren. Dabei hatte Deutschland vor dem ersten Weltkrieg eine solide Goldwährung.

Das Bankgesetz verpflichtete die damalige Reichsbank zur Dritteldeckung: umlaufende Banknoten mussten mindestens zu einem Drittel in Gold gedeckt sein. Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges kam mit der sogenannten „Notgesetzgebung“ das Ende dieses Währungssystems. Die Bedingungen der Goldwährung wurden aufgehoben und die Reichsbank übernahm in der Folgezeit als „Kriegsbank“ die Kriegsfinanzierung, indem sie dem Reich über Schatzanweisungen Kredit gewährte. Nach dem verlorenen Krieg blieben Deutschland neben den enormen direkten Kriegskosten große finanzielle Belastungen für die Wiedereingliederung der heimkehrenden Soldaten und hohe Entschädigungszahlungen für die Siegermächte. Aus dieser hoffnungslosen Lage befreite sich der Staat durch die Finanzierung der Staatsausgaben durch die Notenpresse. Im Oktober 1923 waren nur noch etwa ein Prozent der Ausgaben des Reiches durch Steuereinnahmen gedeckt. Die Folgen der dadurch ausgelösten Inflation waren verheerend: die gesamte Produktion war fast zum Erliegen gekommen, vernünftige Kalkulationen waren ohne stabile Grundlage nicht mehr möglich. Während sich der Staat auf diese Weise entschuldete, waren die privaten Anleger Opfer dieser Politik geworden. Vor allem Sparer, die zur Alterssicherung in gutem Glauben Staatsanleihen erworben hatten, standen vor dem Nichts, da der Wert dieser Papiere auf Null gesunken war (24).

Die Gedanken Greenspans von vor rund 40 Jahren, zu einer Zeit als er noch nicht Vorsitzender der amerikanischen Notenbank war, haben heute genau so ihre Gültigkeit wie damals. In seinem Amt als Chairman der Federal Reserve (Fed) nutzte Greenspan die Möglichkeiten der Geldschöpfung bis an die äußersten Grenzen. Heute wie damals hat Gold seine Fähigkeit bewahrt, die Eigentumsrechte jedes einzelnen zu beschützen.
Sehr interessante Diskussion hier im Thread, Kompliment!

Ich mein dass es so nicht endlos weitergehen wird, niemand kann durch Gelddrucken ohne entsprechenden Gegenwert eine Krise beenden, man kann diese nur um Jahre/Jahrzente hinausschieben, sie wird dann nur noch um vieles härter ausfallen.

Wie bekommen die Länder die Schuldenpolitik überhaupt in den Griff?
Nachdem diese bereits ungeheurer weit fortgeschritten ist, kann eigentlich nur eine Währungsreform die Lösung sein.

Wenn diese kommt, was ich heute bereits als fix annehme, dann sind solide Anlagen doch tatsächlich ein Rettungsanker für das Geld und wenn man wie bereits seit Jahrhunderten üblich,sein Kapital drittelt kann man nicht viel falsch machen.

Ich erwarte bereits in diesem Jahr gewaltige Eingriffe bei den Steuern, weiters rechne ich fix damit dass GR weiter enorme Kosten verursachen wird, will man die Banken weiterhin vorm Zusammenbruch bewahren, die kommenden Ratings über Irland/GB/It werden entsprechend ausfallen, ich nehme auch die Bundesrepublik nicht aus bei den Bewertungen durch die am. Agenturen!

Im Übrigen schließe ich mich der meinung von Heinz15 weitgehend an.

Gruß
Können sich die USA aus der Krise lügen?
Der Sturm auf den Devisenmärkten wütet und nimmt an Stärke zu. Aus Washington und London werden massive Angriffe gegen den Euro geführt. Aus London, weil dies der britischen Regierung die Möglichkeit gibt, ihre finanziell aussichtslose Lage noch eine Zeitlang zu verschleiern. Aus Washington, weil die Finanzierung der Defizite immer schwieriger wird und sie einen Konkurrenten für ausländisches Kapital ausschalten möchte.

Der angebliche US-Aufschwung ist in Wirklichkeit ein Hirngespinst, eine riesige Kommunikationskampagne, mit der versucht wird, im Inland die Konsumfreude der Privathaushalte anzukurbeln und im Ausland eine Panik der Kreditgeber zu vermeiden.

Am Beispiel von General Motors kann man gut sehen, wie Amerika seine Lügenmärchen strickt: Am 21. April 2010 schrieb der Vorstandsvorsitzende von General Motors in einem Gastbeitrag im Wall Street Journal (WSJ), dass sich die Lage seines Unternehmens so sehr gebessert habe, dass es die 5,8 Millarden Dollar Subventionen an das US-Finanzministerium zurückzahlen könne.

Die Medien und die Regierung Obama verbreiteten die Information euphorisch. Die europäischen Medien übernahmen freudig die entsprechenden Nachrichten der internationalen Presseagenturen ohne größere Nachprüfung. Aber die Wahrheit sieht leider ganz anders aus.

Denn zum einen hat General Motors verschwiegen, dass es sich bei dieser Summe lediglich um einen Teilbetrag der Gesamthilfsgelder in Höhe von 49,6 Milliarden Dollar handelt. Und als besonderer Gag kommt noch erschwerend hinzu, dass GM den Teilbetrag mit einem weiteren Kredit der US-Regierung zurückgezahlt hat.

Die USA geben sich der Illusion hin, sie könnten, im Gegensatz zu den anderen westlichen Ländern, einen drastischen Sparkurs vermeiden, weil ihre Wirtschaft sich wieder auf einem moderaten Wachstumskurs befände. Der Anstieg der Aktienkurse war der einzige Faktor in der US- Wirtschaftsentwicklung gewesen, der zum positiven Ausschlag einiger Wirtschaftsindizes geführt hatte. Diese Phase des “Aufschwungs” ist nun schon wieder vorbei.

Deshalb müssen sich die Regierungen der Euro-Staaten darauf vorbereiten, dass weiterhin Angriffe gegen den Euro erfolgen werden und dass die Medien – teilweise durch US-Propaganda angestachelt – gegen die verantwortlichen Politiker Sturm laufen werden, um die öffentlichen Meinungen in Europa zu teilen und gegeneinander zu hetzen .

Da die angelsächsischen Medien weltweit dominierend sind, sind sie nicht nur ein ideales Sprachrohr für entsprechende Gerüchte, die sie einem sehr großen Publikum bekannt machen können, sondern es kommt erschwerend hinzu, dass in vielen europäischen Ländern die Presse sich damit begnügt, bei FTD, WJS etc. abzuschreiben.

Nicht die schwierige Lage Griechenlands war in erster Linie der Auslöser für Kursabstürze an der US-Börse. Der wahre Auslöser ist die Sorge um den Zustand der US-Wirtschaft, die immer desolater wird. Gefährlich für den Dollar ist insbesondere die Tatsache, dass er gegenüber Gold und den Währungen seiner wichtigsten Handelspartner kontinuierlich an Wert verliert (gegenüber der australischen und kanadischen Währung z.B. ein Wertverlust von 10% seit Jahresbeginn).

Wir gehen davon aus, dass die aktuelle relative Euroschwäche im Vergleich zum Dollar nur eine vorübergehende Durchbrechung des langfristigen Trends darstellt. Angemessen wäre aktuell ein Kurs von 1,45 Dollar für einen Euro, und wir gehen davon aus, dass dieser Kurs bis Ende 2010 wieder erreicht wird.

Mit Beginn des kommenden Winters, in dem die Folgen der US-Verschuldung sich bemerkbar machen werden und das ausländische Kapital aus den USA abfließen wird, wird der Dollar auf neue Tiefststände sinken.

Der aktuelle Euro-Dollar-Wechselkurs beflügelt die europäischen Exporte und vergrößert damit auch noch die amerikanischen Defizite. Allein das wird bald wieder für einen Anstieg des Euros im Vergleich zum Dollar sorgen.

Gold und Silber sind nach wie vor die idealen sicheren Investitionen. Aber natürlich nur greifbares Edelmetall: Goldbarren und Silbermünzen. Zertifikate sind zu meiden! Und Cash is King, solange die Rendite bei anderen Investitionen so niedrig bleibt.

Vorsicht bei den Banken: In nächster Zeit werden einige von ihnen wieder zugeben müssen, dass sie eigentlich pleite sind; und zwar nicht nur in den USA, wo der Rhythmus der Bankeninsolvenzen sich wieder beschleunigt.
JA, der Aufschwung ist da! Wirklich?
4. August 2010
Zur Zeit ist Ferienstimmung in Deutschland und dem Rest der Welt. Die Nachrichtenlage ist optimistisch wie schon lange nicht mehr: FOCUS verkündet in der Ausgabe vom 26. Juli “JA, der Aufschwung ist da!”. Die deutsche Wirtschaft hakt die Krise ab; der Staat bekommt mehr Einnahmen als erwartet.

Dies spiegelt sich auch an den Kursen der Edelmetalle wider. Gold und Silber waren während der Staatsschuldenkrise im Frühjahr gefragt wie zu Lehman-Zeiten. Aktuell sind die Käufe nach der scheinbaren “Überwindung” der Krise auf niedrigerem Niveau. Das freudig verkündete positive Ergebnis des Bankenstresstests hat zu einer weiteren Beruhigung der Märkte geführt.

Wir gönnen unseren Politikern, Bankvorständen, Mitbürgern und uns die Atempause. Der Herbst wird ganz bestimmt wieder spannender, denn an der fundamentalen Situation hat sich nichts geändert – im Gegenteil. Die Finanzmärkte sind in dem angespanntesten und nervösesten Zustand, den es je gegeben hat. An allen Ecken und Enden quillt Rauch durch die Ritzen:

Die USA konnten durch die Griechenlandkrise ein paar Monate davon ablenken, dass sie dabei sind, in tiefste Rezession zu stürzen. Großbritannien kann sich bald nicht mehr refinanzieren und das Land stürzt in die Tiefe wie Griechenland. In China ist der Immobilien-Boom kurz vor dem Zusammenbruch. Der europäische Banken-Stresstest war eine PR-Aktion, um die Märkte über die Sommerferien zu hieven. Hinter den Kulissen herrscht hellste Aufregung in den Finanzinstituten.

Die Mehrheit der Anleger vertraut darauf, dass die Politiker und die Notenbanker alles unter Kontrolle haben. Die Griechenland-Spanien-Krise im April/Mai 2010 hat aber bewiesen, dass das, was vor 7 Jahren im Buch “Gold-Boom” angekündigt wurde, sehr ” schnell und unerwartet” eintreten kann. Wenn ein Misstrauensfunke überspringt, wollen private und institutionelle Anleger ihre Gelder dem Staat und den Banken nicht mehr überlassen.

In solchen Krisensituationen wird Gold und Silber gerne und gierig gekauft. Wenn sich die Märkte beruhigen und die Kurse wieder etwas nachgeben, kommt bei manchem Panikkäufer die Reue, weil er ja jetzt “Geld verloren hat”. Falsch gedacht!

Er besitzt jetzt die gleiche Menge Gold und Silber wie zum Kaufzeitpunkt. Alles andere ist nur eine Frage der Zeit. Momentan sind günstige Kaufkurse für Gold und Silber.
Die Früchte unserer Arbeit – was haben wir mit den Chinesen gemeinsam?
7. Juli 2010
China mit seinen 1,3 Milliarden Menschen ist zu einer ungeheueren Wirtschaftsmacht geworden. Niemand kann mit China konkurrieren, wenn es um den Preis geht. China verkauft unvorstellbare Gütermengen an den Rest der Welt, ohne dass der Rest der Welt auch nur den Ansatz einer Chance hätte, in annähernd gleichem Umfang an China zu verkaufen.

Der Grund für diese Malaise liegt darin begründet, dass es keinen Goldstandard mehr gibt. Durch die Aufhebung der Goldbindung des US-Dollars im Jahr 1971, wurden alle Weltwährungen zu Falschgeldwährungen. Vor 1971 mussten die Wirtschaftsnationen halbwegs ausgeglichene Bilanzen vorweisen, um Geschäfte machen zu können. Sie strebten alle mehr oder weniger einen Zustand an, wo sie mehr exportieren konnten als sie importierten. Damit konnten sie Wohlstand in Form von US-Dollars anhäufen, die ja nach dem Abkommen von Bretton Woods aus dem Jahr 1944 “so gut wie Gold” waren.

Die einzigen, die sich aus diesem System ausklinken konnten, waren die USA, da ja sie es waren, die die Dollars herstellten, die “so gut wie Gold” waren. Das ersparte ihnen zunächst die Mühe des Schaffens und Produzierens; sie erfreuten sich am Spiel des Gelddruckens, ließen andere Nationen für sich arbeiten und importierten fleißig Güter aus aller Welt. Als andere Nationen, insbesondere Frankreich, sich statt mit Dollars mit Gold aus den Reserven der USA auszahlen lassen wollten, stoppten die USA unter Nixon den Tausch von Dollars gegen Gold und boten fortan ausschließlich ihr Papiergeld als Zahlungsmittel an.

Seitdem funktonierte der Welthandel ausschließlich auf Papierdollarbasis, was nichts anderes ist als das Spielgeld im Monopoly. Da alle anderen Weltwährungen direkt oder indirekt mit dem Dollar korrelieren, sind auch sie nichts anderes als Falschgeld ohne Deckung. Riesige Dollarströme überfluteten die Welt und sorgten dafür, dass die internationalen Finanzeliten unter Führung der US-Investmentbanken mit ständig sich ausweitenden Kreditvolumina immer größere Profite generierten.

Die USA, die den Rest der Welt mit selbstgemachtem Papiergeld “bezahlten”, sangen währenddessen das hohe Lied des Freihandels und der Globalisierung, um ihre Strategie zu verschleiern. Sie konnten mit ihrem Spielgeld alles kaufen was sie wollten, in jeder Menge, zu jedem Preis. Mit ihrem Spielgeld “kauften” sie Waren überall auf der Welt und trugen den Gedanken des “Freihandels” rund um den Globus. Den wahren Preis für ihre betrügerischen Kauf-Exzesse zahlten und zahlen die Nationen, die Dollarreserven angehäuft haben. Der Gegenwert für diese Positionen ist sehr gering.

Nach und nach dämmert es der Welt – insbesondere China mit seinen gigantischen “Dollarreserven” – dass das, was sie als Zahlungen für erbrachte Leistungen erhalten haben, nichts anderes als Bits und Bytes in amerikanischen Computern sind. Wenn China nicht mehr mitspielt, könnten amerikanische Banker in New York in Minuten die Bits und Bytes ausradieren und China stünde mit leeren Taschen da. Das ist der wahre Grund, weshalb China Gold kauft. Und das ist der Grund, weshalb China weiterhin als Goldkäufer weitestgehend still und leise auftreten wird.

Die schreckliche Wahrheit für China lautet: Sie haben die Welt 30 Jahre lang mit Gütern versorgt für Geld, das keinen Wert hat. Sie haben 30 Jahre lang geschuftet, ein Industrie-Imperium aufgebaut für ein “Taschengeld”. Die 2,5 Billionen Dollar, die sie an Reserven besitzen, sind Informationen in Computern – genau so wie die “Reserven”, die sich die Bürger in Deutschland mit ihren Rentenansprüchen und Lebensversicherungen aufgebaut haben.

Wer in Deutschland 20, 30 oder 40 Jahre gearbeitet hat, findet seine Reserven für den Ruhestand in den Computern der Renten- und Lebensversicherungen. Wer die Früchte seiner Arbeit sicher konsvervieren will, macht es wie die Chinesen. Kaufen Sie Silber. Kaufen Sie Gold.
Privatanleger unerwüscht! Größter DWS-Goldfonds nur noch für Institutionelle
In einer Pressemeldung vom 28.07.2010 teilt die Fondsgesellschaft DWS Investment S.A. mit, dass der öffentliche Vertrieb des "DWS Gold Plus" in Deutschland zum 01. September 2010 eingestellt gibt. Gründe werden nicht angegeben. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Also die Risiken sind ganz hübsch dargestellt (für Insider, jedenfalls):

Anlageschwerpunkt
Der Fonds investiert in Gold, einerseits über Edelmetallkonten, andererseits über Termin- und Optionsgeschäfte auf Basis festverzinslicher Wertpapiere.
http://www.dws.de/DE/Facts/FactSheetOverview.aspx?FundId=634

Risiken
» Fallender Goldpreis
» Wechselkursverluste
» Einsatz derivativer Finanzinstrumente
» Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.
» Der Anteilswert kann unter den Kaufpreis fallen, zu dem der Kunde den Anteil erworben hat
http://www.dws.de/MediaLibrary/Document/DWSLUX_AI1006DEGoldp… (PDF)


Der Finanzexperte fragt sich jetzt vielleicht, wie viel des Fondsvermögens (ca. 586 Millionen Euro = ca. 19 Tonnen Gold) wohl durch physisches Gold in 100% Fondsbesitz gedeckt/abgesichert sind. Also, das kann man sich ja schon mal fragen, so von wegen dem "Gold" im Titel und weil einige Anleger vielleicht gehofft haben, mit dem Fond ihr Geld auch bei einem Börsencrash zu retten. Öhm, ich spekuliere da jetzt mal lieber nicht weiter ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.988.469 von HeWhoEnjoysGravity am 16.08.10 09:15:14Ja, das genau ist das Risiko, denn man bekommt wieder nur Papier wenn man einen Fond zeichnet, also lediglich ein Versprechen, mehr nicht.

Deshalb ist es auch zu empfehlen physisches Gold in Besitz zu nehmen, ausschließlich das macht Sinn bei der Goldvariante!

Volatil kann der Goldkurs ja auch sein, aber ich habe noch immer das Gold, während "Das Versprechen" im worst case (fast?!) wertlos wird.

Von Aktien ist dzt. generell abzuraten, die Institute wissen alles früher als der kleine Investor, handeln mit anderen Werkzeugen und in Sekunden sind 30/40% und auch mehr futsch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.988.050 von KorfuHellas am 16.08.10 02:25:18"Wer in Deutschland 20, 30 oder 40 Jahre gearbeitet hat, findet seine Reserven für den Ruhestand in den Computern der Renten- und Lebensversicherungen. Wer die Früchte seiner Arbeit sicher konsvervieren will, macht es wie die Chinesen. Kaufen Sie Silber. Kaufen Sie Gold."

Wie ist das denn gemeint mit den Reseven unserer Rentenversicherung.Wenn die die Rentenzahlung für 1 bis 2 Monate als Reserve haben, werden sie das doch sicherlich nicht langfristig anlegen können. Deren Reserven sind hauptsächlich in den Zahlungen der Beitragszahler für die Zukunft zu sehen.

Gibt es tasächlich noch Leute, die glauben, sie zahlen für die eigene Rente ein?
wilbi
Also ich glaube nicht, dass ich für meine eigene Rente einzahle. Welche Rente auch überhaupt?? Bin mal gespannt, wenn wieder einer unserer Politiker auf die Idee kommt, preiszugeben, dass das Rentenmodell quatsch ist und wie lange der-/diejenige dann noch im Amt bleibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.989.568 von Wilbi am 16.08.10 11:46:07Die Staatlichen Rentenanstalten haben Reserven für nicht mal zwei Wochen, so wie es rein kommt geht es hinten wieder raus und oben drauf noch ein großer Haufen Steuergelder, vor der Wiedervereinigung Deutschlands gab es Reserven von bis zu mehreren Monaten. Anschließend wurden der Reserven Horizont Jahr für Jahr immer weiter zurück gefahren, das nur mal so nebenbei, soll nichts mit den Menschen aus der ehemaligen DDR zu tun haben diese Anmerkung, bin nur mal auf die Staatlichen Rentenanstalten eingegangen, Versicherung kann man diese ja nicht nennen, der Name alleine gehört schon verboten!!

Zu deiner frage, gemeint sind Rentenversicherungen die dein Geld in irgendeiner vorm anzulegen, wie z.B. eine Riester Rente oder andere Private vorsorgen, Lebensversicherung, Pensionsfonds, Betriebliche Altersvorsorge und wie dieses Zeugs noch so heißt.


VG
ja die Rente ist sicher NB.
80 milliarden Bundeszuschuss, Steuergelder? oder Schulden? oder von beidem etwas?
Warum macht der Bund denn so etwas? Versprochen ist versprochen hat auch was mit
Humanität zu tun?
Wieso sind die Sozialkassen so leer?
Hat sich da vielleicht einer daraus bedient und die Mittel zweckentfremdet?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.990.091 von KorfuHellas am 16.08.10 13:03:26In den 60er und 70er Jahren hat die BfA sogar noch Geld an Häuslebauer ausgeliehen. Da hatten sie also längere Reserven.
wilbi
Tons of gold imports turn to dust on arrival (August 15, 2010)
Gold imported into the UAE by traders and investors turned out to be fake on closer inspection ...

... Mohammed said that at least five tonnes of fake yellow metal is lying with Dubai Customs. ... http://www.emirates247.com/markets/gold/tons-of-gold-imports…
Tons of gold imports from Ghana turn to dust
http://www.ghanaweb.com/GhanaHomePage/NewsArchive/artikel.ph…

UAE gold investors tricked by fakes
http://www.arabianbusiness.com/595089-uae-gold-investors-tri…

You get what you pay for
http://www.kippreport.com/2010/08/you-get-what-you-pay-for/

Also zumindest berichten mehrere Webseiten davon. Kann mir mal jemand sagen, warum das für die deutschen Medien anscheinend keine Nachricht ist?
Iran importiert 23 Tonnen Gold in 4 Monaten
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Gibt es bald Palladium-Eagles?
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…

Palladium-Münzen würden vermutlich Silbermünzen psychologisch erheblich aufwerten, weil Palladium aktuell ca. 26 mal teurer wie Silber ist. Viele würden vermutlich 25 Silbermünzen gegenüber einer Münze aus Palladium bevorzugen. Bei Gold ist das was anderes, das hat eine andere Farbe und einen über Jahrtausende gefestigten guten Ruf.
China im Goldrausch - Chance für Anleger
Die Chinesen haben dieses Jahr zum perfekten Zeitpunkt gemacht, um in Gold zu investieren. Denn

* China wirbt aktiv für Gold als Anlagemöglichkeit
* China lässt immer mehr Banken Gold importieren und exportieren
* China will auch ausländischen Unternehmen den Goldhandel in China eröffnen?
* China sieht sich weltweit nach Lieferquellen um und erhöht seine Goldreserven
* China unterstützt die Kreation neuer Produkte, um die Nachfrage zu fördern

Es ist offensichtlich, dass die weltweite Nachfrage nach Gold durch China in die Höhe getrieben wird. Man ist dort so goldhungrig, dass selbst die größten Goldminen des Landes den Bedarf nicht decken können und die Chinesen jedes Jahr 100 Tonnen Gold importieren müssen. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
„Neue Hochs beim Silberpreis sind nur eine Frage der Zeit“
Nach einer fulminanten Hausse steckt der Silberpreis in diesem Jahr in einem Seitwärtstrend fest. Im Interview erklärt Thorsten Schulte, Herausgeber des Silber-Informationsdienstes Silberjunge, warum er trotzdem fest an steigende Preise glaubt. ...

... Sie sind davon überzeugt, dass der Silberpreis in 2010/11 auf 25 bis 30 Dollar steigen wird und 2012/13 sogar auf 100 Dollar je Feinunze. Was macht Sie so sicher? ... http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc…
Silbernachfrage aus Indien steigt

... Indien importierte ehemals etwa 4.000 Tonnen Silber pro Jahr, davon wurden 2.600 Tonnen in der Schmuckindustrie verwendet. Nach einem sehr schlechten letzten Jahr haben sich die Importe wieder erholt, alleine im ersten Halbjahr 2010 ist der Silberimport im Vergleich zum Vorjahr um 579% gestiegen. Dennoch ist die Nachfrage nach Silber in Metropolen wie Bombay und Dehli vergleichsweise schwach, das Interesse gilt weiterhin Gold. Ganz anders sieht es in den ländlichen Gegenden aus. Silber ist gerade bei den Bauern Indiens ein beliebtes Anlagemetall, da sich viele das teure Gold nicht leisten können. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Das beste Goldinterview des Jahres 2010

... Jeff Clark: Wie würden Sie die derzeitige Angebotssituation einschätzen?

Andy: Instabil. Das Angebot verändert sich fast jede Woche.

Aber es ist noch schlimmer. Als der Markt letzten Monat an einem Tag um 1.000 Punkte fiel, kauften zwei deutsche Banken etwa 35.000 - 40.000 Ein-Unze-Münzen und räumten so die Royal Canadian Mint über Nacht leer. Denken Sie mal darüber nach: Zwei Banken haben eine der größten Münzanstalten der Welt an einem Tag leergekauft.

Dann gibt es da die Münze Österreich, die vor Kurzem Angebotsengpässe verkündete. Und die U.S. Mint war in den letzten Jahren ein Paradebeispiel für Ineffizienz. Sie konnte die Nachfrage nach Gold Buffalos, Platin Eagles und Gold Eagles kaum oder gar nicht befriedigen. Hier und da geben sie welche heraus, aber das reicht auf keinen Fall aus, um die Nachfrage zu bedienen. ...

... Jeff Clark: Was ist mit denjenigen, die die zu günstigeren Preisen gekauften Münzen und Barren verkaufen? Steigert dies nicht das Angebot?

Andy: Das ist, glaube ich, ein Unterscheidungsmerkmal dieses Markts: Es gibt absolut keinen Zweitmarkt. Keinen einzigen. Punkt. In den vergangenen Jahren haben wir viele Geschäfte mit potentiellen Verkäufern gemacht. Heute verkauft uns so gut wie keiner mehr Münzen. Tatsächlich ist von 100 Transaktionen vielleicht eine dabei, bei der wir selbst kaufen. Alle anderen 99 sind Verkäufe. Unser Hauptlieferant, der über 60% des amerikanischen Anlagemetallbestandes liefert, hat mir Anfang des Monats gesagt, er hätte an manchen Tagen keinen einzigen Rückkauf. Und er ist der Hauptlieferant in den USA. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Goldnachfrage steigt um 36 Prozent
Laut Angaben des World Gold Council wurden im zweiten Quartal 2010 weltweit 1.050,3 Tonnen Gold nachgefragt. Der Absatz von Barren und Münzen hat sich mehr als verdoppelt. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Wann fliegt der Deckel im Silber?
http://www.gevestor.de/geldanlage/chartanalyse/details/artic…
Rogers setzt auf fallende Börsen
China und andere Wirtschaftsmächte sollten nach Ansicht des Investmentexperten Jim Rogers die Zinsen anheben, um einem Anschwellen der Inflation entgegenzuwirken. Er setzt auf fallende Aktienmärkte. ... http://www.cash.ch/news/boerse_ausland/rogers_setzt_auf_fall…

Ich denke, dass es (u.a.) folgende Aspekte zu berücksichtigen gilt:
- Inflation/Hyperinflation => Aktien sind potentiell wertstabiler als Geld
- einen möglichen Aktiencrash (Derivatenblase, Immobilienblase, Schuldenkrise, ...)
- Hunger einiger schwächerer Länder nach Devisen => Boom von Pennystocks und dubiosen Aktien
- Einige tauschen Aktien und vor allem unsichere Zertifikate vermehrt gegen physische Edelmetalle
- Nachhaltiger Wirtschaftsaufschwung durch Fortschritt und Behebung von Mißständen
- Verstaatlichungen einiger AGs (z.B. auch mittels riesiger Kapitalerhöhungen)
- Bestreben einiger Länder (z.B. der EU) Spekulationen einzudämmen

Mit Aktien kann man sicher noch einige Zeit Geld verdienen aber auch verlieren - es kommt auf die Aktie und den Zeitpunkt an (nix neues). Solange es kein überzeugendes Konzept zur Lösung der großen Probleme (Derivatenblase, Immobilienblase, Schuldenkrise, ...) gibt, erscheinen mir physische Edelmetalle aufgrund der Gefahr eines Börsencrashs ratsamer als Aktien. (imho)
Deutschland ist wieder Anlagegold-Konsument Nummer 1
... Demnach umfasste die deutsche Netto-Nachfrage nach Gold-Investmentprodukten (Retail; Münzen und Barren) im zweiten Quartal 44,4 Tonnen. Hierzulande wurde damit unter dem Strich 58,57 Prozent mehr Gold nachgefragt als im gleichen Quartal 2009 (28,0 t) und 152 Prozent mehr als im 1. Quartal 2010 (17,6 t). ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Goldkäufe aus Südkorea erwartet
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.048.864 von HeWhoEnjoysGravity am 26.08.10 12:44:03Haushaltsdefizit
Die Schuldenkrise in Irland spitzt sich zu

Faz 26.08.2010 http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc…
Junk Silver Coins Selling By The Bags To Investors Who Normally Buy Gold Coins
Junk silver coins are being bought up in bulk by the bag by typical gold investors. Silver coins minted prior to 1965 have a higher value than the face amount due to their silver content. Regal Assets is offering pre-inspected bags to it's precious metal investors who also buy gold so that they can diversify their portfolio. ... http://www.prweb.com/releases/junk-silver/silver-junk/prweb4…

PS: Feinunze Silber aktuell kursmäßig über 19 USD bzw. 15 Euro (Preis einer 1 Unze Silbermünze i.a. mindestens ca. 18 Euro).
Silber überholt Gold bei der Nachfrage
http://www.cash.ch/news/boerse_ausland/silber_ueberholt_gold…

... Die vietnamesische Goldnachfrage im vergangenen Jahr beziffert der WGC auf 73,3 Tonnen. Das entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von 0,8544 Gramm. Damit liegt Vietnam vor den größten asiatischen Goldkonsumenten Indien (Goldkonsum: 0,4874 Gramm pro Kopf) und China (0,3418 Gramm). Zum Vergleich: Auf Deutschland entfiel 2009 eine Netto-Nachfrage von 133,9 Tonnen Gold (Barren und Münzen). Pro Kopf waren das 1,64 Gramm.

Legt man das Pro-Kopf-Einkommen zugrunde, dann konsumieren die Vietnamesen fast zweimal so viel Gold wie die Inder und zirka fünfmal mehr als die Chinesen. ... http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Also die Deutschen haben da auch noch Steigerungspotential. Wenn ca. 13 Millionen Deutsche für 1000 Euro pro Jahr Gold kaufen würden, dann wären das bei einem Goldpreis von 1000 Euro pro Feinunze schon ca. 404 Tonnen Gold pro Jahr, also 3x so viel. Im Durchschnitt versteht sich. Wenn einer nicht genug Geld für eine Unze hat, dann gibt es zum Ausgleich Millionäre, die kiloweise Gold kaufen können.
Neue Hochs beim Silberpreis möglich
http://www.goldinvest.de/index.php/neue-hochs-beim-silberpre…

How to Own Physical and Paper Gold as Trend Continues Towards $1500
...
LJ: ... My sister is a mainstream U.S. banker. She called me a couple of weeks ago and asked me how to go about buying physical gold. I was shocked. There is awareness percolating out there, but it's just barely getting started.
...
LJ: Well, our company has been predicting $1,450 to $1,500 by the end of 2010. ...
...
LJ: I just want to specify again that I am bullish in the near term on gold, if you think of the end of the year as near term. But in the very immediate future, I am saying there is plenty of room for volatility. If you read this article and go out and buy gold Buffaloes today because they're Louis James' favorite, and gold goes falls off $30 tomorrow, don't get mad. If gold drops in the short term, look at that as a buying opportunity.
... http://www.marketoracle.co.uk/Article22248.html
Steuersparmodell Gold und Silber, Auslaufmodell Immobilien
Wenn Sie Gold (ohne Umsatzsteuer) Silber (mit gestaffelter Umsatzsteuer) oder ggf. auch andere Edelmetalle in physischer Form (Münzen und Barren) kaufen, sollten Sie sich stets der Tatsache bewusst sein, dass auf den späteren, nach mehr als einem Jahr Spekulationsfrist anfallenden Gewinn aus dem Verkauf keine Abgeltungsteuer anfällt. ...

... Alternativ wird in Berliner Regierungskreisen schon jetzt die Ausdehnung der Abgeltungsteuer auf Gewinne aus physischen Edelmetallen diskutiert. ...

... Erstens, die Preise von Gold und Silber bilden, charttechnisch formuliert, bereits seit Monaten steigende Tiefspitzen - ein charakteristisches Merkmal für Kaufdruck. Zweitens, sie entsprechen längst noch keiner Preisblase, weil die Währungen, in denen die Edelmetalle gemessen werden, durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken selbst eine Blase bilden. Drittens, die Zinsen für Staatsanleihen, die als "sicher" gelten, sind derart niedrig, dass man sich fragen muss, ob die Zinslosigkeit von Gold und Silber im Vergleich dazu überhaupt ins Gewicht fällt - zumal Staatsanleihen nur beliebig vermehrbares Papiergeld sind, während Gold und Silber sich nicht beliebig vermehren lassen.

Fazit: Der nächste große Preissprung der Edelmetalle steht unmittelbar bevor. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Abgeltungsteuer (Deutschland) http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeltungsteuer_%28Deutschland%…

Privates Veräußerungsgeschäft http://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Ver%C3%A4u%C3%9Ferungs…
Rothschild und seine Offiziere Goldman und JPMC!

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31056/1.html

.P. Morgan Chase – Meister im Auslösen von Finanzkrisen
Angesichts der unglaublichen Stellung, die J.P. Morgan Chase heute in den USA einnimmt, kann es nur verwundern, dass Jamie Dimon, der Vorstand von JPM, als der letzte Held der US-Banken gefeiert wird. Das ganze erinnert an die Auftritte von Lothar Späth, der sich mit einer 3 Milliarden DM Kapitalspritze des Staates als Unternehmensretter von Jenoptik feiern ließ. Hätte JPM nicht direkt das Geld für die Übernahme von Bear Stearns und letzteres Unternehmen nicht zuvor eine Kapitalauffrischung bekommen, wären die Derivate-Junkies von der Wallstreet ebenfalls sang- und klanglos untergegangen.


Der Mann, dem zwar mit der Sanierung der Bank One, die er an JPM verkaufte, eine Meisterleistung gelungen ist, verfügt jedoch noch über etwas viel besseres als Managementfähigkeiten, nämliche über einen direkten Draht zur Fed und zum Finanzministerium, der noch korruptionsverdächtiger ist als Paulsons merkwürdige Telefonate mit dem Goldman-Sachs-Vorstand (Filzokratie a la Paulson). So nebenbei haben die direkten Kontakte zur amerikanischen Notenbank und dem Finanzministerium JPM mit einem Börsenwert von etwa 164 Milliarden USD zur größten US-Bank aufsteigen lassen. Wie durch ein Wunder erzielte die Bank selbst im Krisenjahr 2008 unglaubliche 5,6 Milliarden USD Nettogewinn.

Wer hier nach wie vor glaubt, dass dies mit rechten Dingen zu geht, der glaubt wie Ackermann an den Rendite-Weihnachtsmann. Die gesamte durch JPMs Derivate-Nirwana ausgelöste Finanzkrise diente nur einem einzigen Zweck, unliebsame Bankenkonkurrenten aus dem Weg zu räumen und die Vorherrschaft von JPM im Bankensektor für die nächsten 100 Jahre zu sichern. Wenn James Dimon sagt, dass eine "Bilanz wie eine Festung" sein müsse, so heißt dies nicht, dass diese solide ist, sondern lediglich, dass niemand hinter die Festungsmauern blicken kann.

Zwar mag sich das Unternehmen bei den Collateralized Debt Obligationen (CDOs) zurückgehalten haben, die Merrill Lynch das Genick brachen, und auch bei den Structured Investment Vehicles (SIV), mit denen Citigroup ihre Risiken diskret auf Tochtergesellschaften in steuergünstigen Ländern auslagerte, welche ihr nach dem Ende des Versteckspiels Milliardenverluste einbrachte, jedoch hätte auch JPM ohne Hilfe der Fed nicht überleben können, da das eigentliche Problem für das Unternehmen die Derivatepositionen von AIG waren. Und wenn man nicht pleite gehen will, braucht man in Amerika ein Bailout-Wunder. Wohl dem, der gute Freund hat und 25 Milliarden Staatshilfe bekommt, die man angeblich nicht braucht, es sei denn, man manipuliert mit dem Geld im Rahmen des Eigenhandels die Kurse. Gelobt sei JP Morgan Chase, die scheinbar einzige Good Bank unter all den bösen Banken in Amerika. Sie ist so gut, dass sie den größten Derivatemüllberg der Welt angehäuft hat, wie die nachfolgende Übersicht zeigt.

Offene Derivate-Positionen von US-Banken

Holding Company Economic Capital Tier 1 RBC EC to Tier 1 RBC OBS Derivatives Spread vs. Risk Based Capital (bp)
Bank of America Corporation $235,464,577 $110.399.517 2.133 $38,161,588,176 38
J.P.Morgan Chase & Co $468,537,539 $91,592,580 5.115 $90.408,468,778 14
Citigroup Inc. $395,842,165 $88,770,093 4.459 $38,121,625,492 35
Wachovia Corporation $112,469,506 $48,000,354 2.343 $4,908,055,000 145
Wells Fargo & Company $49,077,247 $35,015,642 1.402 $1,459,951,280 341
U.S. Bancorp $9,610,555 $14,717,180 0.653 $100,299,556 2,338
HSBC Holdings PLC (US Banks) $50,296,041 $10,902,600 4.163 $4,350,989,055 38
Bank of New York Mellon Corporation $44,768,393 $10,596,427 4.225 $1,305,171,188 111
Suntrust Banks Inc. $8,274,997 $12,246,092 0.676 $242,862,203 772
Royal Bank of Scotland (US Banks) $7,799,993 $10,421,042 0.748 $66,164,767 1,847
Quelle: FDIC/IRA Bank Monitor; Q1 2008 data shown in “bank only” rollup. Economic Capital is as calculated by IRA. All figures in $000.

Die von JPM ausgelöste Banker-Panik des Jahres 1907

Schon im Jahr 1907 wurde von J.P. Morgan eine sehr schwere Finanzkrise initialisiert, die als die Banker-Panik von 1907 in die Geschichtsbücher einging und wesentlich für die Gründung der Federal Reserve verantwortlich ist. Im Januar 1907 kam es zu ersten großen Aktienverkäufen, die im März 1907 in eine "Panik der Reichen" mündete, als die Aktien der Union Pacific in kurzer Zeit massiv einbrach.

Am 14. März 1907 verbuchte der Dow Jones einen Einbruch um fast 8,3 Prozent auf 76,23 Punkte. Im Juli 1907 brach schließlich der Kupfermarkt ein, der F. Augustus Heinze, einen der drei Kupferkönige, und seine Bank, die Knickerbocker Trust Company, in eine massive Schieflage brachte. Am Montag, den 21. Oktober 1907, gab die National Bank of Commerce bekannt, dass sie die Einlösung von Wechseln der Knickerbocker Trust Company, der damals drittgrößten Bank New Yorks, verweigerte.

Die Folge war ein Banken-Run nie gesehenen Ausmaßes, der erst durch das Eingreifen des Bankiers John Pierpont Morgan am 24. Oktober 1907 beendet werden konnte, als dieser umfangreiche Liquiditätshilfen organisierte. Der Schweizer Freiwirtschaftler Fritz Schwarz beschuldigt jedoch die beiden Wirtschaftsgiganten Morgan und Rockefeller, die Panik des Jahres 1907 absichtlich herbeigeführt zu haben. Ein geheimer Pakt zwischen den beiden sollten die Konkurrenz und die Regierung durch eine Deflation in die Knie zwingen. Morgan konnte durch die Forcierung der Panik rivalisierende Banken vernichten und die Vorrangstellung seiner Bank weiter ausbauen. Damit kam er auch seinem Ziel, der Einführung einer von Privatbanken beherrschten Zentralbank, einen deutlichen Schritt näher, auch wenn es noch sechs Jahre dauern sollte, bis diese verwirklicht wurde.


Bankers' Panic 1907 (Bild vergrößern)

Das Jahr 1907 ging als eines der schlimmsten in die amerikanische Börsengeschichte ein. Am Jahresende notierte der Dow Jones nur noch bei 58,75 Punkten, während der Index im Januar 1906 noch einen Höchststand von 103 Punkten markiert hatte – ein Rückgang von 43 Prozent. Die vielleicht wichtigste politische Konsequenz aus der Krise war die Etablierung einer Zentralbank, der Federal Reserve im Jahre 1913.

Die Ponzi-Bank

Da Derivate nicht bilanziert werden und diese in keiner Bilanz auftauchen, musste JP Morgan Chase über seine blasenartige Derivateposition nie Rechenschaft ablegen. Der größte Schwarzmarkt der Welt, der der unregulierten Derivate, wird - und daran besteht kein Zweifel - früher oder später die US-Wirtschaft in den Untergang führen. Wie stark das ganze Börsenumfeld in den USA manipuliert ist, zeigte sich im späten August 2009 an der Tatsache, dass die Aktien von Citigroup, Bank of America, Freddie Mac and Fannie Mae den Handel an der Wallstreet dominierten. So waren diese an mehreren Tagen für mehr als 40 % des Handels an der New York Stock Exhange verantwortlich. Die Aktien wurden nicht aufgrund von fundamentalen Daten gekauft, sondern aufgrund von Spekulationen, was die Regierung anstellt, um diese Finanzinstitute nicht untergehen zu lassen.

Das ganze Spiel startete, als AIG im August bessere Quartalszahlen als erwartet lieferte, wobei niemand weiß, wie viele diese aufgrund der neuen Bilanzierungsregeln wirklich taugen. Und sollte JPM doch noch in eine Schieflage geraten, dann muss man die Bank ja nur in einer Nacht- und Nebelaktion mit genügend Kapital versorgen, um alle anderen Banken zu übernehmen: auch Citigroup und Bank of America würden noch gerne dem JPM-Kartell beitreten. Ein Schelm, wer dabei böses denkt! Könnte es nicht sein, dass die Fed JP Morgan deshalb mit allen Mitteln unterstützt, weil diese vor fast 100 Jahren die Gründung der Fed forcierte, die aus zwölf Bankbezirken besteht, die wiederum von den amerikanischen Großbanken kontrolliert werden. Doch nicht nur bei den Bailouts war JP Morgan Chase im Hintergrund federführend, die Bank manipuliert darüber seit Jahren den Gold - und Silbermarkt. 3 Banken halten hier etwa 70 % der Netto-Shorts auf den Goldmarkt und mehr als 90 % der Shorts auf den Silbermarkt. Beim den Goldshorts hat JP Morgan sogar einen Marktanteil von fast 80 %.

Keine Fed der Welt würde einen solchen Anti-Panik-Garanten pleite gehen lassen. Eine solch einseitige Risikoposition kann nur mit Unterstützung der US-Regierung und der FED unterhalten werden. Möglicherweise wird dieses Spiel in voller Absicht geführt, weil Obama wie Roosevelt beim Ausbruch des Goldpreises über 1.000 USD wahrscheinlich nur die Wahl bleiben wird, dessen Besitz zu verbieten, wenn das ganze Kartenhaus nicht sofort einbrechen soll. So bleibt als Fazit in diesem Spiel der Spiele nur eines: JP Morgan Chase ist die hauptverantwortliche Bank für das größte Ponzi-Schema der Weltwirtschaftsgeschichte und schon deshalb gehört die Bank enteignet und ebenso wie die Fed sofort geschlossen.
Goldpreis nimmt Anlauf auf sein Allzeithoch
Der Preis für eine Feinunze Gold strebt einen neuen Rekord an. Wer den Einstieg verpasst hat, schaut jetzt in die Röhre. ... http://www.welt.de/finanzen/article9333274/Goldpreis-nimmt-A…

Die Nachfrage nach Gold hält an
http://www.austria.com/news/oesterreich/bregenz/artikel/die-…
Schon interessant ... die DAB-Bank bietet auf ihrer Plattform jetzt an, physisches Gold zum Tageskurs in USD erwerben. Der Haken daran ... das Gold liegt angeblich in einem Tresor der UBS in der Schweiz.
Wenn man keine individuellen (d.h. nummerierten) Barren kaufen kann (bzw. Anteile an einem bestimmten großen Barren) und wenn keine Lagerungsgebühr erhoben wird, dann ist das verdächtig. Ein seriöser Goldanbieter muss zudem erst das Gold physisch besitzen, bevor er es anbieten kann, d.h. es müsste die aktuell kaufbare Maximalmenge angezeigt werden. (imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.101.183 von HeWhoEnjoysGravity am 04.09.10 18:44:10Würde ich auch so sehen, denn nur physisches Gold, welches man angreifen und selbst einsetzen kann, hat im Ernstfall eine Bedeutung und einen Wert, alles andere ist nur wieder ein Versprechen, wie Papiergeld!

Manche empfehlen auch das physische Gold NICHT im Tresor der Banken einzulagern, wo man es sonst aufbewhren soll, ist der Phantasie des Besitzers überlassen...
... Goldpreis bald wieder auf Steigflug

Der Nachfrageboom ist nach Meinung von Experten noch lange nicht vorbei. Eckart Langen von der Goltz, Gründer der Münchner Vermögensverwaltung PSM, geht davon aus, dass der Goldpreis – nach der Delle im Sommer – weiter steigen wird. Er kann sich gut vorstellen, dass sich die Feinunze (31 Gramm) in den nächsten Jahren zwischen 2000 und 3000 Euro einpendeln wird. Das wäre im Vergleich zum gegenwärtigen Kurs von 1236 Dollar immerhin ein Plus von 60 bis 140 Prozent. Reymann will sich zwar nicht auf eine Jahreszahl festlegen, aber auch er rechnet damit, dass Gold langfristig über 2000 Dollar notiert. Johann Saiger, Herausgeber des „Goldbrief- und Goldminen-Spiegels“, geht sogar noch weiter. Schon bis Ende 2012 werde eine Feinunze 5000 Dollar kosten. ... http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/MONEY-boerse/edel… (27.08.2010)
In einer Provinz Malaysias wird der Gold-Dinar eingeführt

.. Diese neue „reale Währung" soll auf freiwilliger Basis genutzt werden können. Staatsbedienstete können sich bis zu 25% ihres Gehalts per Gold-Dinaren bzw. Silber-Dirhams auszahlen lassen.

Ein Gold-Dinar entspricht 4,25 Gramm Gold, ein Silber-Dirham soll 3,0 Gramm Silber entsprechen. ...

... Übrigens: In der erwähnten malaysischen Provinz möchten sich nun die Taxifahrer bei längeren Strecken am liebsten mit Silber-Dirhams bezahlen lassen. ... http://www.investor-verlag.de/in-einer-provinz-malaysias-wir…

Vermutlich gibt es zunächst einen beträchtlichen Akkumulations-Effekt, d.h. die Leute nehmen begeistert Gold- und Silbermünzen an aber geben bevorzugt Papiergeld aus. (imho)


Gold & Silver Trading Biggest Scam in History Financial Armageddon Could Result

... Obviously, if any of you readers have some money and you can afford to sit on for 6 to 18 maybe 24 months, it is my opinion that buying actual silver or gold especially silver is one hot investment. I suggest this time frame because I suspect within ½ to 2 years the investigation of JP Morgan Chase's obvious manipulation of the silver market will be concluded and made public. The government will no doubt drag this out as long as they can which is why I foresee this possibly lasting a good 2 years. It's also possible that within that time frame, some enterprising filthy rich person is willing to blow up the silver and gold market to make to make themselves super rich. ... http://www.huffingtonpost.com/tom-pappalardo/gold-silver-tra…

... Das Erste, das einfach keinem Silberinvestor aus dem Kopf gehen will, ist die Frage, wie hoch Silber eigentlich 1980 gestiegen ist, gemessen an unserem heutigen Dollar. Sein Allzeit-Schlusshoch von 48 US$ ergibt umgerechnet einen Wert von knapp unter 122 US$ in heutigen Dollars. ... http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…

Silver Thursday http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????)

Ich tippe mal auf 2011. Die Unze Feinsilber für z.B. 100 USD (irgendwann auch 100 Euro und mehr)? Das ist leicht möglich. Es ist allerdings extrem riskant (oder gleich grob fahrlässig) als Kleininvestor mit Zertifikaten auf einen steigenden Silberpreis zu wetten. Man bedenke, dass sogenannte Edelmetall-Fonds, die nicht ihr ganzes Vermögen in 100% Edelmetallen im 100% sicheren Eigenbesitz halten, bei einer Vervielfachung des Kurses umgehend pleite sind (oder massiv Geld zuschießen müssen - da ist eine Pleite dann doch viel praktischer), weil sie die Anleger nicht mehr auszahlen können. Wenn einige schlaue Anleger rechtzeitig ihr Vermögen von unsicheren Fonds abziehen, dann wird für andere Anleger quasi nix mehr übrig bleiben (na ja, je nach Seriösität des Fonds vielleicht noch die Hälfte vom ursprünglichen Einsatz). Am nächsten Tag ist der Fonds geschlossen - rien ne va plus. Das Ganze kann sich dann zu einem weltweiten Derivaten- und Bankencrash ausweiten. Tja, das wird interessant werden. (imho)
Gold und Silber vor heftigem Ausbruch

... Noch etwas wichtiges sagt diese Grafik: die gegenwärtige Bullbewegung ist der letzte Teil einer Bewegung, die 1934 startete. Kommt es also in der Gegend von über 7.000 $ zu einem Einbruch, ist das nicht das Ende, sondern nur eine Korrektur. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
... Berlin - Es ist die beste aller Welten - jedenfalls für den Silberpreis. Während auf der einen Seite Teile der Weltwirtschaft spürbar Fahrt aufgenommen haben, nehmen andererseits die Sorgen um die Staatsfinanzen der klassischen Industrienationen eher noch zu als ab. So ist das weiße Metall auf der ganzen Bandbreite seiner Nutzung - ob als Werkstoff in der Industrie oder als Wertspeicher für Anleger, die sich ums große Ganze sorgen - stark gefragt. ... http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article9493273/Industri… (Industrie-Boom treibt Silber Richtung Rekord)

... 08. September 2010 Der Silberzehner, die deutsche Silbermünze im Nennwert von 10 Euro, soll eine neue Legierung erhalten. Das hat das Bundesfinanzministerium am Mittwoch auf Nachfrage bestätigt. Geplant sei, von 925er auf 625er Sterlingsilber überzugehen, sagte eine Sprecherin. Außerdem sei vorgesehen, das Gewicht von 18 auf 16 Gramm zu reduzieren. Momentan enthält ein Silberzehner etwas mehr als eine halbe Unze Silber (rund 16,55 Gramm), was ungefähr einem Wert von 8 Euro entspricht. Der geringere Silberanteil solle verhindern, dass die Kosten für das Silber und die Prägung der Münzen den Nennwert von 10 Euro übersteigen. ... http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc… (Der Silberanteil der Gedenkmünze Silberzehner wird kleiner)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.248 von HeWhoEnjoysGravity am 09.09.10 15:44:49Sehr schön wenn man in Silber investiert ist!

Für mich gilt jedoch, daß ich keinerlei Papiere mehr kaufe und halten will und für physisches Silber würde ich einen zusätzlichen Lagerraum benötigen! :rolleyes:
Bei ca. 10,5 g pro Kubikcentimeter wiegt ein Silberwürfel von 1 m Kantenlänge ca. 10,5 Tonnen und kostet ca. 6,3 Millionen Euro (bei angenommenen 600 Euro/kg).
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.657 von HeWhoEnjoysGravity am 09.09.10 16:30:56Dazu wäre schon eine statische Berechnung nptwendig, vom handling mal ganz abgesehen!

Ich meine halt wenn man nur über einen normalen Tresor verfügt und keinen Tresorraum sein Eigen nennt, dann ist Silber nur für ein paar Tausender lagerbar, zumindest bei mir.;)
Waffenschrank, Modellreihe R591, 130,48 EUR, Innenmaße in mm 119 x 335 x 290 (http://www.tresor-discount.de/waffenschrank/modellreihe.php?…)

Dieser recht kleine Tresor ist ausreichend für ca. 100 kg Silber (voll gegossen ca. 120 kg) und 100 kg Silber kosten derzeit ca. 60.000 Euro.

Nur ein Beispiel. Ein Tresor für über 500 kg Silber (voll gegossen ca. 950 kg) kostet beim selben Laden nur 300 Euro.

Aber na ja, wer natürlich schon mehrfacher Millionär ist (bzw. gerne wäre), der kann ja auch Platin kaufen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.657 von HeWhoEnjoysGravity am 09.09.10 16:30:56
Sorry, aber ich glaueb Du hast ein paar Nullen zu viel in Deine Berechnung.

1 qubikMETER sind 10.000 qubickCENTIMETER
10.000 x 10,5 g = 105.000 g
105.000 g = 105 KG !!!

Kosten ca. 53.500,- € bei 16,- / Unze

Trotzdem noch ein ganzer Batzen.

Gruß Pit
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.657 von HeWhoEnjoysGravity am 09.09.10 16:30:56
ASCHE auf mein Haupt

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.

MEIN FEHLER !! Sorry, !!
Man kann auch anders herum rechnen: Ein Goldwürfel im Wert von 1 Million Euro (bei 1000 Euro/Feinunze) hat eine Kantenlänge von weniger als 12 cm und wiegt etwas über 31 kg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.925 von pittrade am 09.09.10 17:06:45nach Adamn Riese
wiegt 1m³ Wasser 1Tonne
wiegt 1m³ Gold 10,5 Tonnen
=10 500 Kg = 336 000 oz bei 16€/oz= 5,4 Mill.€
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.126.925 von pittrade am 09.09.10 17:06:45Also ich blebe bei Gold, obwohl es im Moment wieder wie wild rauf und runter geht, die Menge welche mein Portfolio verträgt bringe ich locker auch in meinem Tresor unter.:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.127.043 von goetzuwe am 09.09.10 17:23:19Ja ich habe mich verschrieben:

nach Adamn Riese
wiegt 1m³ Wasser 1Tonne
wiegt 1m³ SILBER 10,5 Tonnen
=10 500 Kg = 336 000 oz bei 16€/oz= 5,4 Mill.€
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.127.049 von shaba am 09.09.10 17:23:41Also ich sehe Gold heute nur fallen !
Immer neue Goldderivate - Wann platzt die Papiergoldblase?
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Gute Aussichten für Gold und Silber am Beginn der saisonal starken Phase
http://www.gevestor.de/geldanlage/gold/details/article/gute-…

Deutschland als Edelmetall-Europameister aller Klassen
Gold ist weltweit gefragt, das steht außer Zweifel. Der Markt zeigt enorme innere Stärke, und ist weder eine Bubble noch droht eine hysterische Übertreibung. Aber einer robusten und stetig wachsenden Nachfrage steht nur eine begrenzte, verfügbare Menge gegenüber. Die härteste Devise der Welt ist gerade in Asien und im mittleren Osten das ultimative Zweitwährungssystem. Deutlich sinkende Kurse dürften wir im Goldmarkt in nächster Zeit und auch mittel- bis langfristig nicht mehr erleben. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Bangladesh kauft für 403 Mio. Dollar 10 Tonnen Gold vom IWF
... Im November vergangenen Jahres gingen bereits 212 Tonnen Gold an Indien, Mauritius und Sri Lanka. Angaben des Währungsfonds zufolge wurden bis Ende Juli zudem 88,3 Tonnen des gelben Metalls am offenen Markt verkauft. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Was passiert wohl, wennd er IWF leergekauft ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.127.185 von ernestokg am 09.09.10 17:41:50Na, sehr weit ist der Kurs nicht gefallen...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.135.890 von HeWhoEnjoysGravity am 11.09.10 09:09:29Hallo HeWhoEnjoysGravity, der von Dir eingestellte Link..

http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

...ist sehr aussagekräftig und beschreibt exakt wie mit Gold gezockt werden kann.
Besonders interessant ist der Teil den Markt betreffend, wenn dieser einmalüberkauft ist und die eingegangenen Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllt werden können, weil eben nicht genug physisches Gold vorhanden ist!

Da würde es einige Pleiten geben und was dabei mit dem Goldkurs passiert überlasse ich der Fantasie der wirklichen Goldbesitzer!

Schönes Wochenende,
@all
Notenbanken treiben Goldpreis auf neue Rekorde (12.09.10)
Der Goldpreis steigt und steigt – und kein Ende ist in Sicht. Schuld an der Rallye sind auch die Notenbanken: Viele horten das Edelmetall. ... http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article9582473/Notenb…

Gold oder Silber: Was ist das bessere Investment?
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…
Afrikas größter Goldproduzent setzt voll auf steigenden Goldpreis
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

... Die weltweiten Devisenreserven sind in den letzten Jahren exponentiell angestiegen und erreichten im April 2010 8,17 Billionen USD. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

8,17 Billionen USD = 6433070866 Feinunzen Gold (bei 1270 USD) = ca. 200.000 t (in Worten: Zweihunderttausend Tonnen Feingold).

Wenn also nur 10% der weltweiten Devisenreserven in Gold getauscht werden, dann geht der Goldpreis logischerweise krass nach oben. (imho)
Starke Kaufsignale bei Gold, Silber und Platin
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article9714277/Starke-K…

Starke Nachfrage treibt Preise
Gold und Silber heiß begehrt
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gold-und-Silber-heiss-begehrt-…

... Levinson zeigt anhand historisch bereinigter Kursverläufe von Gold auf, dass das Edelmetall gerade trotz steigender Preise sehr günstig ist. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass der Goldpreis inflationsbereinigt vor dreißig Jahren knapp 1000 US-Dollar höher war. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Gold kaufen zum Vermögensschutz: Nur echte Werte bitte!
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Vorsicht auch bei Silber: "Neusilber" ist nicht etwa neues Silber sondern die Bezeichnung für eine Legierung (quasi) ohne Silber:

Neusilber ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen. Neusilber wird insbesondere für Tafelgeräte, Beschläge und Schmuck verwendet. ... Neusilber ist eine silberweiß glänzende Legierung aus 45–70 % Kupfer, 5–30 % Nickel, 8–45 % Zink, eventuell mit Beimischungen von Spurenelementen wie Blei, Zinn oder Eisen. ... http://de.wikipedia.org/wiki/Neusilber

Man achte daher immer auf den reinen Edelmetallanteil (der kann bei einer Medaille aus Neusilber u.U. nicht mal 3% betragen). Man bedenke auch, dass Profi-Verkäufer vielleicht noch versteckt darauf hinweisen aber einige private Verkäufer (u.U. im treuen Glauben) beim Wiederverkauf eventuell reines Silber anpreisen.

Das mag vielleicht einem Anlageprofi nicht passieren aber wer als Neuling im Internet erst ein paar teure Münzen (die es ja auch mit Tiermotiven, usw. gibt) sieht, der stürzt sich möglicherweise auf die vermeintlich so günstige Medaille aus Neusilber. Bei ebay werden durchaus auch nur versilberte Medaillen in der Rubrik Silber mitten unter echten Silbermünzen angeboten. (alles imho)
The Gold Report: Interview mit Bob Chapman

... TGR: Was sind die Aussichten für Gold und Silber bei einer starken Inflation?

BC: Ich denke, dass Gold dieses Jahr noch 1.450-1.650 USD erreichen wird. Das ist machbar, auch ohne eine größere Katastrophe, die dann das Gold noch höher treiben würde. Wenn man sich die offiziellen Inflationszahlen seit 1980 ansieht, müsste Gold eigentlich zur Zeit bei 2.400 USD pro Unze stehen. Wenn man nach John Williams Zahlen geht, sogar bei 7.600 USD pro Unze. Gold und Silber sind unterbewertet.

TGR: Was passiert 2011?

BC: Nächstes Jahr geht es höher, glaube ich. Es ist die offizielle Politik der amerikanischen Regierung und der Federal Reserve sowie anderen Zentralbanken gewesen, den Preis von Gold und Silber niedrig zu halten. ...

... BC: Obwohl ich einige Goldaktien empfehle, kaufe ich keine. Ich besitze keine Konten. Meine Familie besitzt keine Konten. Basta. Ich kaufe Barren und Anlagemünzen, und zwar regelmäßig. Ich glaube fest an beides. Ich empfehle keine ETFs, da ich nicht glaube, dass sie auch nur annähernd zu 100% durch Gold oder Silber gedeckt sind, wie sie behaupten. Das glaubt auch kein Hedgefonds-Manager, denn die meisten von ihnen mischen sich auf diesem Gebiet nicht ein. Ich glaube, das gibt noch einen echten Skandal. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
... Aus technischer Sicht hat Silber sein gewaltiges Akkumulationsmuster fast komplett ausgeformt - markiert durch das "Kopf-Schulter-Muster", das sich seit drei Jahren bildet. ...

... Ungeachtet der Tatsache, dass der Silberpreis während der vergangenen zehn Jahre enorm aufwerten konnte, hat der Bullenmarkt beim Silber kaum begonnen. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Fed treibt Goldpreis in Richtung 1300 Dollar
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,718798…

PS: Obwohl Silber über 21 USD gestiegen ist, ist es dank einem schwächeren Dollar hierzulande etwas billiger geworden (Gold ebenso).
... Jim Rogers gibt wieder einmal Entwarnung. Rogers rechnet mit einer „hysterischen Blase“ erst in 5 bis 7 Jahren. Derzeit seien die steigenden Preise nur eine Reaktion auf das ständige Gelddrucken. Nach wie vor hält Rogers aber Silber für interessanter. ... http://www.foonds.com/article/8513/edelmetalle_-_jim_rogers_…

Dollar-Zusammenbruch sendet Goldpreis in Richtung USD 11.000
http://www.propagandafront.de/147960/dollar-zusammenbruch-se…

... As Jim Rickards explained during a recent CNBC interview, forecasts for gold to hit $5,000 an ounce are entirely realistic, given the fact that if the gold standard is reintroduced, it will have to be set at an accurate inflationary level against the dollar.

“It’s not really a forecast, it’s simple math and it’s where we’ll end up once the dollar collapses,” said Rickards, adding that gold’s range could be as high as $11,000 dollars an ounce, much to the astonishment of the CNBC anchors. ... http://www.prisonplanet.com/forget-1300-gold-is-heading-to-1…
Aktien Frankfurt: Dax rutscht ins Minus - Irische Bank-Anleihen, Daten
23.09.2010 11:05

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Dax ist am Donnerstag ins Minus
gerutscht und hat zuletzt 0,85 Prozent auf 6.155,48 Punkte verloren. Händler
verwiesen auf vage Gerüchte, wonach die irische Anglo Irish Bank Besitzer
nachrangiger Anleihen nicht auszahle. Zudem hätten sich die Risikoaufschläge
irischer 10-jähriger Staatsanleihen zu deutschen Bundesanleihen wieder etwas
erhöht. Als weiteren Grund nannten die Börsianer die im September weiter
eingetrübte Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone./la/ag



http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=41&NewsI…
Gold und Silber - Waren das die finalen Befreiungsschläge?
Was wir nun schon seit Längerem prognostiziert und worauf wir an dieser Stelle immer wieder verwiesen hatten, wurde mit dem heutigen Handelstag Realität: Gold überspringt die 1.300er Marke und Silber knackt den ominösen Widerstand bei 21,3 US-Dollar! Für Gold bedeutet das ein neues Allzeithoch und bei Silber ist es immerhin ein neues 30-Jahreshoch! ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Der Absatz von Silber-Eagle-Münzen steigt sprunghaft an
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Größter Silber-ETF meldet Silberbestände in Rekordumfang
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=6…

Gab es eigentlich schon mal eine unabhängige und zuverlässige Überprüfung der physischen Lagerbestände des iShares Silber Trust?

Die Gefahr: bei einer relevanten Unterdeckung mit physischem Silber kann es massive Probleme geben, nämlich wenn nach einem deutlichen Kurssprung Anleger ihr Geld wiederhaben wollen aber es nicht genügend Neueinsteiger zur Finanzierung der Aussteiger gibt (geplatztes Pyramidenspiel). Wenn dann noch die Einlagen verzockt (ähm, ungeschickt investiert) wurden, dann gibt es nicht mal das eingezahlte Geld zurück (von irgendwelchen Kursgewinnen ganz zu schweigen) - wobei vielleicht reiche Insider (die Kumpels) als Erste ausgezahlt werden (und somit für den Kleinanleger wirklich nix mehr übrig bleibt). (imho)

Okay, soweit reine Spekulation. Aber das hier sind schon ein paar ziemliche Klopfer:


RISK FACTORS

.. Because the iShares are created to reflect the price of the silver held by the trust, the market price of the iShares will be as unpredictable as the price of silver has historically been. This creates the potential for losses, regardless of whether you hold iShares for a short-, mid- or long-term.

iShares are created to reflect, at any given time, the market price of silver owned by the trust at that time less the trust’s expenses and liabilities. ...

... The price received upon the sale of iShares may be less that the value of the silver represented by them. ...

... The liquidation of the trust may occur at a time when the disposition of the trust’s silver will result in losses to investors in iShares. ...

... The liquidity of the iShares may also be affected by the withdrawal from participation of Authorized Participants.

In the event that one of more Authorized Participants which have substantial interests in iShares withdraw from participation, the liquidity of the iShares will likely decrease which could adversely affect the market price of the iShares and result in your incurring a loss on your investmen ...

... As an owner of iShares, you will not have the protections normally associated with ownership of shares in an investment company registered under the Investment Company Act of 1940, or the protections afforded by the Commodity Exchange Act of 1936.

The trust is not registered as an investment company for purposes of United States federal securities laws, and is not subject to regulation by the SEC as an investment company. ...

... The value of the iShares will be adversely affected if silver owned by the trust is lost or damaged in circumstances in which the trust is not in a position to recover the corresponding loss. ...

... The custodian has no obligation to replace any silver lost under circumstances for which the custodian is liable to the trust. ...

Quelle: PROSPECTUS March 8, 2010 http://us.ishares.com/content/stream.jsp?url=/content/en_us/… (PDF)