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Intertainment - Ántworten! - 500 Beiträge pro Seite


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Da ich vergessen habe die Aktie im Betreff einzugeben und dadurch evtl. vielen Anlegern mein Beitrag verschlossen bleibt, habe ich einen neuen thread eröffnet und den alten hier mit hinein kopiert!

Auf rege Diskussionen!

SeroZ
von SeroZ 22.11.00 20:29:20 3812229027
Habe endlich Nachricht von Frau Wirfs bekommen!

Hier die Email:

Guten Tag Herr XXX,
lassen Sie mich im folgenden all Ihre Fragen beantworten:

1. Das im 3. Quartal kaum bis keine Umsätze erwirtschaftet wurden sind mir völlig einläuchtend! Aber wieso wird im 4. Quartal nur ein geringer Umsatz und sogar ein Verlust erwartet, wo doch The Art of War in den Kinos anläuft, Keine Halben Sachen in der Videoauswertung wunderbar eingeschlagen ist und Rudolf in den Verkaufscharts auch sehr gut läuft? Dies kann ich nicht nachvollziehen, bitte erläutern Sie mir dies näher!

Antwort:
Intertainment plant die Umsatz- und Ertragsprognose auf Basis eines "break even" Szenarios, das heißt - wir planen, die Kinoherausbringungskosten mit den zu erzielenden Umsatzerlösen zu decken. Ein potentieller Gewinn ist somit bei diesem konservativen Ansatz nicht mit eingerechnet. Wir erwarten eine Steigerung des Umsatzes i.H.v. rund DM 25 Mio. auf DM 170 Mio bis Geschäftsjahresende; dieser setzt sich zusammen aus den Erlösen der Kinoverwertung von "Art of War" sowie der Verwertung des Videoverleihs "The Whole Nine Yards". Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird insgesamt ca. DM 48 Mio. betragen.

2. Um welche drei Filme handelt es sich bei denen, die verschoben wurden? Zu wann sollten diese Filme fertig sein, und seit wann wissen Sie bereits das dies nicht eingehalten wird?

Antwort:
Bei den Filmen handelt es sich um "Get Carter", "The Pledge" und "The Whole Shebang". Die Filme waren für Ende November bzw. Dezember geplant. Es traten Farbqualitätsmängel bei einem Film auf, der Trailor eines weiteren Films wurde spät geliefert; außerdem kam es zu Verzögerung bei der Produktion des dritten Films. Die Feststellung dieser geballten Ansammlung von Faktoren hat uns unmittelbar dazu bewegt, die Korrektur der Planzahlen für das gesamte Jahr 2000 vorzunehmen.

3. Wie ist es mit dem Cashbestand der Firma bestellt? Gerüchten zufolge sind sie im nächsten Jahr Pleite!

Antwort:
Es gibt keinen Anlass, Zahlungsunfähigkeit der Intertainment anzunehmen. Intertainment verfügt zum 30. September 2000 über einen liquiden Mittelbestand in Höhe von rund DM 155 Mio. Eine weitere Kapitalerhöhung ist derzeit nicht geplant.

4. Wie sehen die Prognosen für 2001 aus? Wenn 3 Filme und einige TV Abschlüsse in das kommende Jahr verschoben werden, müssen die prognosen für 2001 doch weiter angehoben werden.

Antwort:
Intertainment hält derzeit an seinen Prognosen fest (DM 567 Mio. Umsatz / DM 130 Mio. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit), da wir - wie bereits oben erwähnt - nach sehr konservativen Ansätzen die Prognosen berechnen.

5. Gegen Anfang diesen Jahres wurden mehrere Free TV Deals mit großen Fernsehsendern aus Europa vermeldet! Leider wurde hier nicht bekannt um welche und um wieviel Fime es sich hier im einzelnen handelt! Es wäre nett, wenn Sie mich diesbezüglich kurzfristig informieren könnten!

Antwort:
Bei den Abschlüssen handelt es sich um den französischen Anbieter "TF1", den ialienischen Sender "Mediaset", "Mangafilms" in Spanien sowie die englische "filmgroup".

Die spanische Vereinbarung mit Manga beinhaltet: ,,The Pledge`` (mit Jack Nicholson) und ,,Get Carter`` (mit Sylvester Stallone), ,,Things You Can Tell Just By Looking at Her`` (mit Cameron Diaz), ,,3.000 Miles to Graceland`` (mit Kevin Costner) und ,,Auggie Rose`` (mit Jeff Goldblum und Anne Heche).
Unter die italienischen Vereinbarung fallen die Filme ,Art of War`` (mit Wesley Snipes und Donald Sutherland), ,,Get Carter`` (mit Sylvester Stallone), ,,The Pledge`` (mit Jack Nicholson), ,,The Whole Shebang`` (mit Bridget Fonda) und ,,Angel Eyes`` (mit Jennifer Lopez.

Die Vereinbarung mit TF1 umfasst die Filme ,,The Whole Nine Yards``(mit Bruce Willis), ,,Art of War`` (mit Wesley Snipes), ,,Confession`` (mit Alec Baldwin).

Die Vereinbarung mit filmgroup umfasst Filme wie ,,Art of War`` (mit Wesley Snipes und Donald Sutherland), ,,Get Carter`` (mit Sylvester Stallone), ,,The Pledge`` (mit Jack Nicholson) und ,,The Whole Shebang`` (mit Bridget Fonda).


Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Für die verspätete Antwort möchten wir uns entschuldigen.

Mit besten Grüßen aus München
Sabine Wirfs


[Sabine Wirfs]


Falls einige von Euch auch eine Antwort auf einzelne Fragen bekommen haben, postet sie bitte hier! Vieleicht können wir damit einige Probleme klären!

Desweiteren biete ich mich an eine Emailliste zu führen! Falls Ihr Interesse habt, tragt Eure Email-Adresse in diesen thread ein oder mailt mir unter SeroZ@gmx.de
Ich werde dann die NEWS und die Emails bzw. Ergebnisse aus den Telefonaten mit Frau Wirfs an diese Personen weiterleiten!
Außerdem möchte ich Euch bitten evtl. Unklarheiten bzw. Fragen ebenfalls in diesem thread zu posten, so daß ich diese dann an Frau Wirfs weiterleiten werde!

Bis dann!

SeroZ

von ystern 23.11.00 08:32:44 3812231294
@SeroZ

Guten Morgen !

Ehrliches Kompliment für Deine Bemühungen !!!

Danke und Grüsse

von SOM.you. 23.11.00 09:10:51 3812231476
RE: SeroZ

schön nachrecherchiert.

Die Frage die sich stellt : Zu welchem Zeitpunkt fliessen die getätigten Deals mit den Fernsehsendern in die Bilanz ein ?

Es handelt sich ja um Filme, die z.T erst in den nächsten Jahren anlaufen.
Erfolgt die Aktivierung bei Abgabe und Zahlung der Sender ?
Oder werden diese Häppchenweise in die Bilanz einfliessen ?

Sollten die Deals erst in 2001 einfliessen, wäre das schon der Hammer.


SOM

von SeroZ 23.11.00 16:06:10 3812234513
Gute Fragen!

Werde mal weiter boren um Licht ins Dunkel zu bringen!

Gruß

SeroZ

von ceerix 23.11.00 20:01:46 3812236428
@seroZ: ..mmhh, leider hast du vergessen, die Aktie im Betreff anzugeben. Jetzt findet man diesen Thread nur unter Stichwort und nicht unter Aktie.....

Gruß

Ist ja schön, daß ITN Dir antwortet. Eine "öffentliche" Stellungnahme oder Pressemitteilung wäre mir aber wesentlich lieber.
Was nutzt es den ITN-Aktionäre, wenn nur 2 oder 3 von denen die Antworten kennen

..nochmal Gruß


Bitte beachten sie folgende Regeln beim Schreiben Ihres Beitrages:
2. Beleidigungen, sexuelle Anspielungen, rechtsradikale Inhalte etc. sind zu unterlassen
Hi SOM.you: Die liebe (:kiss: ) Sabine kann von mir aus sagen was sie will.......Wer einmal lügt.......

Die kann doch wieder jedem erzählen was sie will (oder jemand anders, oder andersrum).
Nachher stellt sich vielleicht wieder was ganz anderes raus....... ja und....

Dann wird die liebe (:kiss: ) Sabine (mit einer dementsprechenden Abfindung) gefeuert und jeder ist glücklich und zufrieden, BIS AUF DIE AKTIONÄRE :mad:

Ich schrieb gestern ITN ein Mail und bat um STELLUNGNAHME zu der "vernichtenden" ABN Amro STudie.
Als antwort erhielt ich ...."bitte stellen sie Ihre Fragen, damit wir konkret darauf antworten können....."
BULLSHIT.....:mad:

Ich könnte ja fragen: ".... bekommt ITN in 2001 Liquiditätsprobleme???" und die liebe (:kiss: ) Sabine könnte mit gutem Gewissen antworten "NEIN, wir bekommen in 2001 KEINE Liquiditätprobleme....".
Die liebe (:kiss: ) Sabine könnte aber auch mit ruhigem Gewissen antworten: "NEIN, wir bekommen in 2001 KEINE Liquiditätprobleme, WIR HABEN SIE SCHON".

Erst diese beschissene IR seit Monaten, dann das Disaster letzte Woche, die "vernichtenden" Analysten/Analysen/Studien die daraufhin erschienen...und nicht eine Stellungnahme von ITN.....

Die Amis machen es uns vor! Aktionäre mögen KEINE Unsicherheiten :mad:

Gurß ceerix

Bitte beachten sie folgende Regeln beim Schreiben Ihres Beitrages:
2. Beleidigungen, sexuelle Anspielungen, rechtsradikale Inhalte etc. sind zu unterlassen
Was mich aber ganz klar stört ist dieses Durchgesickere von
Informationen.
Je nachdem WER, WIE, WO, anruft oder anschreibt oder
sonstwie in contact mit ITN ist, bekommt DIESE, JENE,
oder SOLCHE Informationen.
Infos gehöhren in die Quartalsberichte oder in ad hoc´s und
das so schnell wie möglich, denn geheim bleibt bei ITN
ja offensichtlich nichts sehr lange.
RE: ITN

however, wird stehen bei 16,50 Euro, weiterhin im Plus.



SOM
hi ceerix,

ist korrekt - eine offizielle Stellungnahme vom ITN-Management ist notwendig, am besten auf der Website in Form eines längeren Aktionärbriefes oder in einem ausführlichem Interview!

Die bisherigen individuellen Antworten sowie die von dritten abgedruckten shortstories (siehe FocusMoney) erhellen da sicherlich nicht genügend.

Beispiel aus der ITN-Antwort an SeroZ:
"...die spanische Vereinbarung mit Manga beinhaltet..."
- klar "beinhaltet" ist sicherlich korrekt - die Vereinbarung ist jedoch wesentlich umfangreicher und beinhaltet z.B. neben free-TV auch Kino- und Videoverwertungsrechte etc. ...

Aber vielleicht besinnt sich ja das Management, veröffentlicht endlich ein Statement und gibt mal eine aktualisierte Planung über die Erscheinungstermine der Filme in 2001 heraus - dann kann man auch die wahrscheinlichen Umsatzzahlen besser abschätzen.


Und jetzt noch was positives:
Die Beteiligung sightsound.com hat jetzt neben dem geschützten Verfahren, über GNUTELLA Filme und Musik-Downloads zu ermöglichen ein ähnliches, patentiertes Verfahren für NAPSTER bereitgestellt. Da steckt m.E. ungeheuer viel zusätzliches Potential drin, welches in sämtlichen Prognosen ja noch überhaupt nicht berücksichtigt ist.

ciao,
schönes Wochenende
zentrader
Solange diese mangelhafte IR-Politik weitergetrieben
wird ist für mich Intertainment überhaupt kein Thema.
Ich werde vorläufig keine Bestände mehr aufstocken.
Intertainment steht meiner Meinung nach weiterhin in
der Schuld der Anleger. Übrigens zentrader, dass die
Kapitalsituation von Intertainment in gewisser Hinsicht
angespannt ist, wissen wir alle, deshalb kann ich nicht
verstehen, wieso R.Baeres den Kursverfall kommentarlos
hinnimmt. Die Überlegung eigene Aktien zu verkaufen hätte
schon Sinn gemacht...
@SeroZ:

"Außerdem möchte ich Euch bitten evtl. Unklarheiten bzw. Fragen ebenfalls in diesem thread zu posten, so daß ich diese dann an Frau Wirfs weiterleiten werde! "

Frag doch mal, ob mit einer offizielen Stellungnahme seitens des Vorstandes zu rechnen ist.
Wenn "Ja", WANN und WO!!!
Falls "Nein", WIESO nicht??? und WER IHR nächster Arbeitgeber ist. :D
Fuck, ich kann es nicht lassen,
gehe wieder mit 10% in ITN rein.

Falls obige Angaben stimmen gibt es bis zu den 1. Quartalszahlen 2001 eine Verdoppelung.


@SeroZ:

Frag doch mal, ob die verspaeteten Filme ggf. noch im 4. Quartal kommen?
Genau !!!

Habs mir noch mal überlegt, gehe erst nach echter Bodenbildung rein
Ist noch nicht so weit ...
Wo bekommt man die Basic-Infos über die Lizenzhändler
her.
ZB Welche Verwertungsstufen gibt es und wo wird wieviel verdient.

Wann werden zB die Deals bilanziell gebucht ??

Und wo liegen die Hauptpassiva ??


Gibt es irgendwo einen Link, der mir weiterhilft ??

Denn wohl nur mit diesem Wissen macht es für mich Sinn über die Zahlen nachzudenken ??


Vielen Dank

t
hi toddd,

schau Dir die Geschäftsberichte und Quartalsberichte der führenden Firmen an (Intertainment, Internationalmedia, EM/TV, Kinowelt etc.) => homepages der Firmen

Zusätzlich gibt es Analysen, die ab und an nützliche Infos bzl. aktuellen Rechtepreisen oder Abschreibungs-procedere enthalten Z.B. auf www.aktiencheck.de

Bei Intertainment gibt es folgende Verwertungsstufen:

Kino
Video, DVD
pay-TV
VOD, Internet
free-TV
inflight-TV
hotel-TV
Merchandising
Musikrechte

TV-Rechte dürften 50-70% des Umsatzes bringen, Kino+Videorechte 30-50%, die restl. Stufen sind aktuell marginal.
Bei den free-TV-Rechten bringt der gleiche Film nach dem Erstzyklus (also nach 5-7 Jahren) in der Zweitverwertung nochmals mind. 20-30% der Erst-Umsätze.

Die Deals werden bei Lieferung bilanziell gebucht, zusätzlich schreibt ITN m.W mit ca.65% im Erstzyklus ab.

Bei anderen Firmen sieht dies je nach Geschäftsmodell ein bischen anders aus...

ciao,
zentrader
Guten Abend,
wenn sich die die Prognosen von ABN bewahrheiten, dann heisst das zunächstmal, dass die Internainment AG nicht pleite geht.
Ich weiss nicht viel über dieses Unternehmen, aber diese Meinung erschien mir eher, wie eine Art "worst case- Prognose". Ich behaupte, es gibt deshalb keinen Anlass zu Bedenken hinsichtlich eines Konkurses, da ABN keine vernünftigen Grund dazu hat, eine Möglichkeit desselben zu verheimlichen (Begründung könnte ich bei Interesse nachliefern).

Sollte ITN tatsächlich anstatt 318 Mio.€ nur auf 160 Mio.€
Umsatz kommen, ergäbe sich ein Kurs (16€) Umsatz Verhältnis von 0,2224. Der Gewinn soll sich im Gegensatz zum Umsatz nicht halbieren, sondern vierteln (Von ca.4€ auf ca.1€ je Aktie).
Also meine 1. Frage: "Wie kommen die darauf"?

Selbst in diesem Fall ergäbe sich ein K(16)GV von 12,21. 2002 sind wir bei ca.6.
Ich finde diesen KGV für ein Wachstumsunternemen lächerlich.

Frage 2: Was hält eigendlich das Management von dem derzeitigen Kurs?
Was sagt ihr zu diesem Verhältnis?

Den letzten Teil der Analyse verstehe ich nicht: Wenn INT nicht 65%, sondern 80% abschreiben muss, erhalten wir einen KGV von 37 bzw. 34 für 2002. Was genau muss INT falsch gemacht haben, damit umgerechnet ca. 72% weniger Gewinn erwirtschaftet wird? (Bitte bei der Klärung dieser Frage wenn geht beifügen, ob diese Einschätzung realiatisch ist)

Mit freundlichen Grüßen,
V.Peikert
Hi zentrader,

du bist der Intertainment-Experte (ich einer der Kinowelt-Experten; bitte deswegen keine Antipathie):

Was passiert wenn die Free-TV-Verhandlungen in Deutschland und möglicherweise anderen Regionen weiter stocken (siehe Kinowelt hinsichtlich WB-Paket)? Reicht der Cash für das kapitalintensive Geschäft?

Was ist deine Meinung zu dem Artikel der Financial Times und dem Gerücht, das Kirch Media als Co-Financier einsteigen könnte?


Aus der FTD vom 20.11.2000
Filmfirmen des Neuen Marktes stehen vor der Existenzprobe
Von Thomas Clark, Los Angeles

Flops in Hollywood schlagen jetzt voll durch. In der US-Branche spricht sich herum, dass es für viele Geldgeber nun ernst wird.

Die jüngsten Kurseinbrüche am Frankfurter Neuen Markt werden einige der dort notierten Filmunternehmen bald in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten bringen. Diese Meinung vertreten derzeit nicht nur Analysten in Deutschland. Auch in Hollywood macht unter Bankern und Produzenten längst die Prophezeiung die Runde, dass für viele dieser Firmen bald die Stunde der Wahrheit geschlagen hat. "Die Deutschen haben im letzten Jahr enorme Beträge in amerikanische Filme investiert. Jetzt wird sich zeigen, wer das finanzielle Rückgrat hat, auf die Einkünfte daraus zu warten oder teure Filmflops zu verdauen", meint etwa Steve Bannan von Jefferies Bannan Media Partners, einer Beratungs- und Investmentfirma in Los Angeles.

Bis vor kurzem haben Unternehmen wie Intertainment, Splendid, Senator und Kinowelt mit Nachrichten über Koproduktionsabkommen mit berühmten US-Produzenten oder Filmen mit Hollywoodstars für Schlagzeilen und Kurspflege gesorgt. Für eine prozentuale Beteiligung am Produktionsbudget sicherten sie sich die deutschen, teilweise sogar die kontinentaleuropäischen Rechte.


Solange es einfach war, sich an der Frankfurter Börse Millionen zu holen, floss auf diese Weise das Geld. Weil aber die Filmaktien nach den jüngsten Kurseinbrüchen nun niedriger bewertet sind, ist es nun fast unmöglich, sich weiteres Kapital von den Finanzmärkten zu beschaffen.


Deutsche haben zu viel bezahlt

"Leider haben einige Deutsche bei ihren Kofinanzierungsdeals deutlich zu viel gezahlt", so Bannan, der früher bei der Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet hat und die US-Filmindustrie seit Jahren beobachtet.


Klaus Hallig von der Kirch-Gruppe sagt es deutlicher: "Der Sensenmann klopft jetzt an. Es gibt in dieser Industrie keine Wunder, deshalb fliegt jetzt auch der Neue Markt mit seinen Mickey-Mouse-Filmfirmen auseinander." Hallig führt seit 1966 in Hollywood die Geschäfte Kirchs. Seiner Ansicht nach haben die meisten der neuen deutschen Filmfirmen viel zu viel gezahlt, um an Hollywoodfilme zu kommen. Er erwartet deshalb nun eine "Riesen-Marktbereinigung".


Zwar überrascht es nicht, dass sich ein Vertreter von Kirch abfällig über die neue Konkurrenz äußert. Doch US-Banker sehen es ähnlich: "In den kommenden sechs bis zwölf Monaten wird sich zeigen, wer überlebt, wer übernommen wird und wer pleite geht", sagt Morgan Rector, Leiter der Imperial Entertainment Group. Die Imperial Bank ist eine der wichtigsten Institutionen für Filmfinanzierungen. In den letzten zehn Jahren hat das Geldhaus aus Beverly Hills über 400 Hollywood-Filme mitfinanziert.


Im Gespräch sagen sowohl Rector als auch Kirch-Mann Hallig, dass sich durch das Auftreten der Filmfirmen vom Neuen Markt die Kosten für die regionalen Verwertungsrechte an US-Filmen deutlich erhöht hätten. Früher übernahm ein Koproduzent maximal 12 Prozent des Gesamtbudgets, um die deutschsprachigen Rechte zu erhalten. Heute sind es eher 12-15 Prozent, teilweise sogar bis zu 20 Prozent.


Offizielle Angaben über die genauen Prozentsätze machen die börsennotierten Firmen in ihren PR-Mitteilungen grundsätzlich nicht. Trotzdem zeigt allein die Preisexplosion bei Spielfilmen, dass enorm viel Geld investiert wurde. Noch vor zehn Jahren kostete ein Hollywood-Kinofilm rund 20 Mio. $ (46 Mio. DM), heute sind es im Durchschnitt 54 Mio. $ (125 Mio. DM).


Hoch pokern in Hollywood

Besonders hoch gepokert haben die Filmfirmen Intertainment, Helkon und Splendid im ohnehin sehr riskanten Hollywood-Filmgeschäft.


Die Münchner Firma Intertainment schloss im Vorjahr einen Kofinanzierungsvertrag mit der Produktionsfirma Franchise Pictures. Intertainment sicherte sich dabei die Europa- und Chinarechte an 60 Filmen. Geschätztes Gesamtinvestment allein dafür: 1,3 Mrd. DM. Zwar erklärte Intertainment, davon nur einen Bruchteil zu tragen, da die Kino- und TV-Rechte an einzelne Länder weiterverkauft werden.


Stellt sich allerdings ein Film als Flop heraus, so sieht es auch mit den Weiterverkäufen schlecht aus. Und Flops hatte Franchise dieses Jahr einige: "Battlefield Earth" mit John Travolta etwa wurde zum Misserfolg des Jahres. Auch "The Art of War" mit Wesley Snipes und "Get Carter" waren in den USA nur mäßig erfolgreich. Jeder dieser Filme hat ein Budget von mindestens 60 Mio. $. Bei Franchise ist man offenbar der Ansicht, dass der Geldhahn von Intertainment bald versiegen könnte, weshalb die Firma kürzlich einen Kofinanzierungsvertrag mit der Kirch-Gruppeabschloss. Zu einer Stellungnahme war bei Franchise niemand erreichbar.


Intertainment traf es am Freitag auch an der Börse, nachdem dasUnternehmen seine Planzahlen für dieses Jahr deutlich nach untenkorrigieren musste. Statt 290 Mio. DM werde der Umsatz nur 170 Mio. DM betragen. Schuld daran seien verschobene Kinostarts und stockende Rechteverkaufsverhandlungen, so die Gewinnwarnung. Die Aktie stürzte allein am Freitag um rund 30 Prozent auf ihr Jahrestief.


Risiko für Helkon

Helkon, ebenfalls in München ansässig, hat wie Intertainment auch einen ausgesprochen riskanten Koproduktionsvertrag abgeschlossen. Gemeinsam mit dem Traditionsstudio Metro-Goldwyn-Mayer/United Artists produzieren die Deutschen den Streifen "Rollerball", der im Juni 2001 herauskommen soll. Geschätzte Kosten: mehr als 80 Mio. $. Sollte der Film durchfallen, könnte das für Helkon zu einem Desaster werden.


Ähnlich riskant sind die Kinofilmprojekte von Splendid. Die einst auf zweitklassige Videofilme spezialisierte Kölner Firma produziert derzeit über ihre US-Tochter Initial Entertainment für rund 100 Mio. $ den Film "Gangs of New York" mit Leonardo di Caprio. Und während der laufende Film von Initial/Splendid "Dr. T and the Women" (Richard Gere) an den US-Kinokassen kaum reüssiert, plant Initial bereits das nächste Megaprojekt, eine Verfilmung des Lebens von Boxchampion Muhammed Ali für über 100 Mio. $.


Klaus Hallig von Kirch kommentiert den neuen Investitionspoker so: "Der Krug geht eben solange zum Brunnen bis er bricht." Zerbrochen sind bislang jedenfalls schon einige der Träume am Neuen Markt.



© 2000 Financial Times Deutschland
Apropros FTD Financial Times Deutschland

Intertainment günstig Kaufzeitpunkt Datum : 27.10.2000 Zeit :14:43

Für die Wirtschaftsexperten der Financial Times Deutschland würden sich bei den Aktien der Intertainment AG (WKN 622360) günstige Einstiegmöglichkeiten ergeben.
Verträge mit einer langfristigen Laufzeiten würden in einem anziehenden Markt feste Preise garantieren. Ebenso habe sich das Neue Markt-Unternehmen vom europäischen Free-TV-Markt abkoppeln können. Mit einem Zuwachs beim Gewinn von 840 Prozent im ersten Halbjahr 2000 und Steigerungen beim Umsatz von 949 %, habe man hervorragende Zahlen präsentieren können. Aufgrund der Kapitalerhöhung in Juni sei der Wert in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Story von Intertainment stimme und starke Partnerschaften würden einen Wachstum auf Jahre hinaus garantieren, so die Experten der Wirtschaftszeitung.

:kiss:

... nicht nur DIE Experten.....

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....und noch eine drauf: ... :D

01.11.2000
15:23

ANALYSE: Berenberg analysiert Medienwerte - Constantin ein "Kauf"

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die am Neuen Markt notierten Unternehmen Constantin Film , Intertainment und InternationalMedia sind nach Ansicht der Analysten der Berenberg-Bank zurzeit die aussichtsreichsten Anlagen im deutschen Mediensektor.
Analyst Gunnar Cohrs kommt in einer in Frankfurt vorgelegten Studie zu dem Schluss, dass es für ein erfolgreiches Medienunternehmen darauf ankomme, einen Zugang zu attraktiven Filmen zu haben und einen starken Vertrieb mit möglichst vielen Auswertungsstufen aufzubauen.
Der Analyst hat insgesamt zehn deutsche Medienwerte untersucht. Darunter waren auch EM.TV , Highlight Communication , Kinowelt , ProSieben Sat1 , Senator Entertainment , TV Loonland und Viva . Cohrs errechnet eine Marktbewertung anhand des Verhältnisses von Enterprise Value (die Marktkapitalisierung unter der Berücksichtigung der Finanzschulden) zum Umsatz. Danach seien EM.TV, Highlight und TV-Loonland sehr hoch bewertet. Bei EM.TV sei eine Prämie auf Grund der bereits erreichten Größe gerechtfertigt, für TV-Loonland gelte das nicht. Günstig bewertet seien hingegen Constantin, Intertainment und ProSiebenSat.1 Media. Bei der Pro7-Gruppe sei wegen der geringeren Wachstumsdynamik im Vergleich zu den anderen Unternehmen ein Abschlag gerechtfertigt.
Bei Intertainment und Constantin seien diese Abschläge jedoch nicht zu erklären.
Aus dieser Bewertung leitet die Berenberg Bank eine Kaufempfehlung für Constantin Film ab. InternationalMedia und Intertainment werden auf "akkumulieren" gesetzt. Eine "Halten"-Empfehlung gibt es für EM.TV, Highlight Communication, Kinowelt, Pro7, Senator und Viva Medien. TV-Loonland wird auf "reduzieren" gesetzt./kh/jb

============================================================

....und noch einen :D

Intertainment akkumulieren Datum : 16.10.2000
Zeit :10:37

„Akkumulieren“ lautet die Empfehlung der Analysten der
Norddeutschen Landesbank für die Aktie der Intertainment AG (WKN 622360).
Die Geschäftsaktivitäten würden den internationalen Handel mit Filmlizenzen, die Verwertung von Filmrechten und das Merchandising umfassen. Das Unternehmen zähle zu den größten deutschen Lizenzhändlern für US-Spielfilme mit Verwertungsrechten auf allen Stufen vor allem in Europa.

Die Halbjahreszahlen wären ausgezeichnet gewesen. Beeindruckend wäre vor allem gewesen, dass das Gewinnwachstum in Höhe von 840% mit der Umsatzsteigerung in Höhe von 949% fast habe mithalten können.

Mit der Expansion der Geschäftstätigkeit in den gesamten europäischen Raum habe die Gesellschaft nicht nur die Abhängigkeit vom Free-TV-Markt in Deutschland verringert, sonder auch neues attraktives Umsatz- und Ertragspotential erschlossen.

Die Vereinbarung mit Kopelson bestätige die Intertainment-Strategie, sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Vertriebsseite mit renommierten Partner zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus baue die Gesellschaft ihre Position via Unternehmensbeteiligungen im vielversprechenden Internetsektor aus.

Mit einem KGV 2001e von knapp über 20 liege die Bewertung des wachstumsstarken Unternehmens unter dem branchendurchschnitt. Die Aktie werde mit „Akkumulieren“ eingestuft, so die Aktienexperten.

:kiss:

... sag ich doch....

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Soviel zu Analysten und Empfehlungen.......

Analysten könnten auch sagen: WAS INTERESSIERT MICH MEIN GESCHWÄTZ VON GESTERN!!!
@V.Peikert

zu deinen Fragen(+ letztem Teil der ABN Amro-Analyse):

Daß die Gewinne bei niedrigeren Umsätzen überproportional, wie von ABN Amro unterstellt, sinken ist m.E. Unsinn. Bestes Beispiel: aktuelle Rücknahme der Umsatzzahlen für 2000 - auch hier sinken die Gewinne deutlich unterproportional.

Bei ABN Amro hat sich eindeutig jemand schlichtweg "verrechnet" (siehe meine Ausführungen in anderen Beiträgen/Threads). Die unterschiedliche Abschreibungsmethodik wird das für den Gewinn pro Aktie maßgebliche DVFA- oder (netto)-Ergebnis in 2001 nur um 10-15% und nicht um 300-400% wie in der ABN Amrp-Analyse) beeinflussen.

Ich persönlich denke, daß ITN durchaus in 2001 ca. 5 EUR Gewinn je Aktie erreichen kann - selbst wenn es nur die Hälfte wäre würde dies einen 2001er-KGV con ca. 5-6 bedeuten. Dies wäre bei ca. 100% Wachstum ein "lächerliches" PEG von unter 0,1 - der Kurs von Intertainment ist aktuell 5-10-fach unterbewertet!

Das ITN-Management war schon bei der HV bei Kursen zwischen 80 und 100 EUR enttäuscht. Trotz des geänderten Marktumfelds (auch die anderen Medeinwerte haben ja deutlich verloren) ist ITN im peergroup-Vergleich klar am niedrigsten bewertet und weist andererseits die höchsten (Nettogewinn-)Wachstumsquoten für die nächsten 3 Jahre auf.

Und, trotz der auch für mich entäuschenden Rücknahme der 2000er-Zahlen ist ITN auch in 2000 deutlich (> 100%) gewachsen (wohlgemerkt: ich spreche vom Gewinnwachstum!)

ciao,
zentrader
hi local hero,
nun "Experte für ITN" bin ich bestimmt nicht - dazu fehlen mir leider die notwendigen Insiderinformationen.

So stochere auch ich nur im "Dunkeln" und z.Zeit halte ich die mir bekannten Fundamentals noch für so gut, daß ich an einem Langfristinvestment in ITN festhalte.

Ein Instrument für kurzsfristige Vorhersagen oder gute Tradingergebnisse sind Fundamentals dagegen sicherlich nicht!

zu Deinen Fragen:
1. klar, wenn europaweit die free-TV-Abschlüsse stocken, dann muß ITN kleinere Brötchen backen, bzw. kann weniger Filme produzieren/lizenzieren - der free-TV-Anteil an den geplanten ITN-Umsätzen dürfte mind. 50% betragen.
Dieses Szenario halte ich jedoch mittelfristig nicht für realistisch. Hollywood-Filcontent ist nachwievor essentiell, um potentielle Werbekundschaft vor die TV-Kisten zu bekommen...es werden weltweit nur ein paar hundert umsatzträchtigere Filme produziert - selbst so ein Flop, wie der ITN/Franchise-Film Battlefield Earth hält sich umsatzmäßig weltweit klar in den Top 100 !

2. cash hat ITN z.Zeit ca. 150 mio DM dazu kommen jetzt stetig steigende Rückflüsse aus Kino und Video, da ja von Quartal zu Quartal meh´r Filme parallel ausgewertet werden. Das erste Halbjahr 2001 wird sicher nochmals kritisch - aber wenn das überstanden ist, dann rollt der Rubel langfristig...

3. Kinowelt hat in dem Warnerdeal neben einigen hochkarätigen Streifen wohl auch viel B-Ware mitgekauft und diese ist schwer absetzbar. ITN verwertet ab 2000 nur neue Filme (auch nicht alle hochklassig, aber zumindest mit A-Schauspielern besetzt und aufgrund der Aktualität sicherlich besser absetzbar - es gab in ausländischen Verträgen offenbar keine probleme auch Battlefield Earth zu vermarkten, um nochmals den schlechtesten ITN-Film als Beispiel aufzugreifen)

3. zu den Artikeln:
Da sind wohl einige Falschaussagen drin. nicht jeder Film kostet mind. 60 mio US-$, nicht jeder Film wurde zu teure eingekauft - vorallem hat ITN die Abmachungen ja schon Mitte 99 getroffen i.d.R zeitlich deutlich vor der deutschen Konkurrenz (ITn hat m.W. für alleinige Deutschlandrechte zw. 6 und 9% bezahlt und sicherlich keine 12-20% wie genannt)

4. die Sache mit Kirch ist spannend - momentan sehe ich ITN aufgrund der bestehenden langfristigen Verträge eher als Kooperationspartner denn als Opfer. Für diese These spricht die strategische Partnerschaft von ITN mit Kirch-Partner Mediaset(Berlusconi), dagegen spricht: dieses Business ist ein großes Haifischbecken - wenn sich ITN weiterhin wie ein Delphin verhält, werden sie m.E. gut überleben - wenn sie Anfang November den "Karpfen" gespielt und zu bilig ihre TV-Rechte veramscht hätten, hätten sie vielleicht ihre Prognosen 2000 eingehalten, wären aber in der Folge "gefressen" worden!

Im gesamten Medienpool am NM sind natürlich hohe Risiken, aber eben auch sehr gute Chancen. ich persönlich bervorzuge ITN wg. des "leanen" Geschäftsmodells und der Rolle als Nischenplayer für umsatzträchtigen US-Filmcontent!

M.E. verzetteln sich die anderen Player - mit der konsequenz, daß die Gewinnmargen eher verhalten bleiben werden und somit auch das Kurspotential begrenzt bleibt!

ciao,
zentrader
Hier noch einige Ergänzungen zur aktuellen Situation
Intertainment:

1.)Es wurde lt. Vorstand Gerlach erst kurz vor Veröffent-
lichung der Quartalszahlen, ein Angebot für die Vermarktung
der deutschen Free-TV-Rechte von Intertainment abgelehnt.
Hier habe ich nach wie vor die geringsten Bauchschmerzen,
daß die Filme vermarktet werden. Der 1. Film von 60 kommt
in der 2. Hälfte 2002!! ins TV. Also besteht grundsätzlich
keine Eile in Bezug auf die noch anstehenden Abschlüsse.
2.) Im Ergebnis von 00 werden 3 Filme einfliessen, nicht wie
geplant 6. Darauf basieren die Prognosen. Als Konsequenz -
es sind aber auch erst 3 Filme bezahlt und abgenommen. Inter-
tainment hat aber nun ca. 150 Mio. an negativem Cash-Flow
(vor Kapitalerhöhung) hingelegt. Quelle: Vorstand Gerlach bei
Radio Network vom 22.11.00. (Übrigens: Es geht um die Vermarktung von
10 weiteren Ländern: nicht nur Deutschland).
3.)Mir ist der Finanzbedarf von 150 Mio. für 3 Monate
nicht klar. Oder anders: Wieviel zahlt Intertainment tat-
sächlich für die europäische Vermarktung an Franchise Pictures.
Angenommen 125 Mio. sind für THY, BE, und AOW gezahlt worden,
bedeutet dies im Schnitt 40 Mio. DM. Dies würde einem Anteil
von 40 % entsprechen. Da kann ich nur feststellen: Zu teuer
und kann obigen Artikel nachvollziehen.
Dies deckt sich mit der Aussage aus Going-Public (Juli-Ausgabe)
wonach .... "40 - 50 % der Produktinsbudgets zu zahlen sind".3

Für weitergehende Info´s dankbar,
Grüße
Kleiner Chef
@all

Ab und an mache ich mir noch den Spaß, in dieses leidenschaftliche Konzil des `Wahren Glaubens` hineinzuschauen.

Zum Theam Öffentlichkeitsarbeit/-aufklärung folgendes
Beispiel der Sparta Beteiligungen vom 15.11.00:



Aktuelles zur SPARTA Beteiligungen AG:


Auf der Investors Corner der SPARTA-Beteiligungen AG (www.sparta.de) wurde heute folgender Artikel veröffentlicht, der das Interesse der in SPARTA-Aktien investierten Leser der SHARE-INFOS finden dürfte. Den Artikel möchte ich nicht weiter kommentieren, da er ohnehin informativ genug ist.

Grüße

Peer Share


Artikel aus der SPARTA-Investors Corner:

"Sehr geehrte Aktionäre und Interessenten der Gesellschaft,

in der Vergangenheit haben wir mehrfach darauf hingewiesen, daß die SPARTA Beteiligungen AG aus grundsätzlichen Erwägungen zum Verlauf ihres Aktienkurses keine Stellung beziehen kann. An dieser Einstellung hat sich grundsätzlich nichts geändert.

Da die aktuellen Kursausschläge allerdings sehr ungewöhnlich sind und der Kurs innerhalb der vergangenen Woche knapp ein Viertel seines Wertes verloren hat, möchten wir zumindest einigen der an uns herangetragenen Vermutungen, Gerüchten und Meinungen entgegentreten.

Von Seiten des Unternehmens liegen keinerlei Hinweise vor, die eine derartige negative Kursentwicklung in irgendeiner Weise begründen könnten!

Die an uns herangetragenen Gerüchte nehmen die absonderlichsten Formen an. Wenn nun mit der Verbreitung der Gerüchte gleichzeitig der Aktienkurs fällt, sind Anleger manchmal geneigt, einem falschen Gerücht mehr Glauben zu schenken als einer zuverlässigen und begründeten Aussage des Unternehmens. Die oben gemachte Aussage ist klar und deutlich und wir wiederholen sie gerne:

Von Seiten des Unternehmens liegen keinerlei Hinweise vor, die eine derartige negative Kursentwicklung in irgendeiner Weise begründen könnten!

Das Gegenteil ist der Fall und lassen Sie uns hier einige Beispiele aufführen:

- Die SPARTA-Gruppe hat für das am 30.09.2000 abgelaufende Geschäftsjahr ein Rekordergebnis angekündigt. Die Zahlen werden aktuell von unserem Wirtschaftsprüfer geprüft. Da wir erstmals eine Konzernbilanz aufstellen und die Zahlen mehrerer Beteiligungsunternehmen für 3 Geschäftsjahre (1997/98, 1998/99 und 1999/2000) in unsere Rechnung eingearbeitet werden müssen, erwarten wir die Veröffentlichung des testierten Ergebnisses erst zu Beginn des nächsten Jahres. Die Veröffentlichung eines vorläufigen Ergebnisses könnte unter Umständen etwas vorher erfolgen. Schon jetzt steht fest, daß wir in der SPARTA-Gruppe zum 30.09.2000 erneut ein Rekordergebnis erzielt haben - auch unter Berücksichtigung der von Abschreibungen und vorsorglich gebildeten Wertberichtigungen.

- Wir werden oft auf die Risiken in unserem Beteiligungsportefeuille und eventuelle Ausfälle durch Konkurse der Beteiligungen angesprochen. Tatsache ist, daß wir bis zu Beginn des Jahres u.a. im direkten Beteiligungsgeschäft "vorbörsliches Risikokapital" aktiv waren, auch wenn dies gemessen an unserem Gesamtgeschäftsvolumen nur von untergeordneter Bedeutung war. Das Geschäftsfeld "Risikokapital" beinhaltet bereits im Namen den Begriff "Risiko" und dies zurecht, wie erst jüngst eine Reihe von Unternehmen, die in dieser Branche aktiv sind, schmerzhaft vermelden mußten. Es ist völlig korrekt, daß einzelne Beteiligungen unsere Erwartungen nicht erfüllt haben und es auch vereinzelt zu Ausfällen gekommen ist bzw. Wertberichtigungen notwendig wurden. Zu nennen sind hier namentlich unsere Beteiligungen an der Cyberradio AG, mondia AG und die Trion AG. Die Beteiligungen an der ID Pro AG und der sport.de AG wurden zum 30.09.2000 ebenfalls vorsorglich in voller Höhe wertberichtigt, was soviel bedeutet, daß der SPARTA Beteiligungen AG aus diesen Positionen keine weiteren Risiken erwachsen können. Demgegenüber konnten wir aber aus verschiedenen anderen vorbörslichen Beteiligungen hohe Gewinne erzielen, so daß in der Summe ein Überschuß zustande kam. Dieser Aspekt ist in der Diskussion über die Risiken bisher völlig untergegangen. Die Kritiker klagen stets ausschließlich über die Risiken und erwähnen mit keiner Silbe die Erfolge, die unter dem Strich aus diesem Geschäft erzielt werden. Bereits der mit der Veräußerung vorbörslicher Beteiligungen erzielte Ertrag liegt deutlich über dem Betrag, der zur Berücksichtigung aller in voller Höhe abzuschreibenden Beteiligungen notwendig war. Dabei sind die stillen Reserven in den verbleibenden Beteiligungen noch gar nicht berücksichtigt.

In dem genannten Ergebnis zum 30.09.2000 sind sämtliche erkennbaren Risiken aus unserem Beteiligungsportefeuille enthalten. Dies betrifft sowohl den Bereich der vorbörslichen Werte als auch den Bereich der börsennotierten Werte. Trotz dieser in sehr konservativer Weise vorgenommenen Wertberichtigungen wird die SPARTA-Gruppe, wie oben beschrieben, ein Rekordergebnis ausweisen.



- Seit geraumer Zeit wird eine notwendige Strukturbereinigung bei den Beteiligungen gefordert. Dieser Vorgang ist kein einzelner Schritt sondern ein Prozeß, der seit April 2000 in Gang ist. Es wird vielfach übersehen, daß die Strukturbereinigung bereits zu weiten Teilen erfolgt ist und an dem Rest aktiv gearbeitet wird. Das vorbörsliche Geschäft wird nicht mehr systematisch betrieben, sondern sehr erfolgreich in den Beteiligungsgesellschaften pre-IPO AG und THE internet.z AG umgesetzt. Die Überkreuzbeteiligungen wurden größtenteils aufgelöst, der Rest befindet sich in Auflösung. Die an uns herangetragene Forderung nach einer sofortigen Ausgliederung der restlichen bestehenden vorbörslichen Beteiligungen übersieht mehrere Fakten. Zum einen bestehen hier vertraglich vereinbarte Haltefristen, über die wir uns nicht einfach hinwegsetzen können. Zum anderen paßt nicht jede der Beteiligungen in das Portefeuille der pre-IPO AG oder THE internet.z AG, so daß wir hier erst einmal nach einem Käufer Ausschau halten müssen. Da es für vorbörsliche Beteiligungen nur bedingt einen Markt gibt, ist dieser Vorgang mit einem nicht unerheblichem Zeitaufwand und -horizont verbunden. Darüberhinaus geht es im Sinne unserer Aktionäre durchaus nicht darum, einfach alle vorbörslichen Beteiligungen zu verkaufen. Letztendlich ist es das Ziel, für diese Beteiligungen auch einen möglichst hohen Ertrag zu erhalten. Auch dies könnte ein Grund sein, warum noch die eine oder andere Beteiligung in unserem Portefeuille liegt. Tatsache bleibt aber: Die SPARTA Beteiligungen AG selbst ist nicht mehr unmittelbar aktiv im Geschäftsfeld "vorbörsliches Risikokapital" tätig. Unsere Beteiligungsgesellschaften betreiben dieses Geschäft außerordentlich erfolgreich, wie die ad-hoc Mitteilung der pre-IPO AG vom 14.11.2000 eindrucksvoll belegt.

Auch hier gilt: Kein Grundsatz ohne Ausnahme: Anfang Oktober wurde für einen Betrag, der gemessen an unserem Gesamtbeiligungsvolumen von untergeordneter Größenordnung liegt (unter 100 TEUR) eine 2,5%-Beteiligung an dem Internet-Informationsdienstleister GSC Research AG eingegangen. Ziel der Transaktion ist eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Investment-Research. Es handelt sich hier um eine strategische Beteiligung mit klaren Zielvorgaben, welche eindeutig nicht dem Bereich "vorbörsliches Risikokapital-Beteiligungsgeschäft" zuzuordnen ist.

- Bei der Strukturbereinigung der Tochtergesellschaften und hier insbesondere der DBBH machen wir unseren Einfluß geltend. Hier ist es wichtig zu wissen, daß das DBBH-Management mit uns in der Zielsetzung übereinstimmt und an einem Strang zieht. Forderungen nach einer sofortigen Umsetzung von Beteiligungsverschiebungen sind aber bei praktischer Betrachtung vollkommen unrealistisch. Eine Verschiebung der Beteiligungen wäre steuerlich wie ein Verkauf zu erfassen und da die DBBH auf Ihren Beteiligungen trotz der stark gefallenen Kurse immer noch eine stille Reserve in dreistelliger Millionenhöhe (!) besitzt, wäre ein solcher Schritt momentan aus Sicht der Anleger nicht zu vertreten. Die Transaktion hätte die Zahlung einer gegenüber dem Anleger nicht zu vertretenden Steuerlast zur Folge. Dies bedeutet nicht, daß keine Veränderungen stattfinden können, im Gegenteil. Die Steuerreform hat uns hier Spielräume eröffnet, welche ab dem Jahr 2002 (also in gerade einmal 14 Monaten) diese Transaktionen steuerfrei ermöglicht. Durch vorschnelles Handeln würde hier also ein erheblicher Nachteil zu Lasten der Aktionäre entstehen, den es zu vermeiden gilt.

- Es kommen immer wieder Zweifel an der Werthaltigkeit unserer Beteiligungen und dem Erfolg unseres Geschäftsmodells auf. Lassen Sie uns daher einfach ein paar Beispiele aufzeigen, die zwar nicht das ganze Spektrum unseres Beteiligungsgeschäfts widerspiegeln, Ihnen aber einen Eindruck darüber vermitteln, wie werthaltig unsere Beteiligungen sind und daß die im Markt kursierenden Gerüchte blanker Unfug sind.

a.) DBBH: Die Deutsche Balaton AG hat auf Ihrer Hauptversammlung berichtet, daß sie über ein ausgewiesenes Eigenkapital in Höhe von ca. 7,20 Euro je Aktie verfügt. Dazu kommen trotz aller Kurskorrekturen stille Reserven in dreistelliger Millionenhöhe. Die net.IPO-Aktie könnte sich theoretisch immer noch dritteln, ohne daß bei der DBBH aufgrund des niedrigen Bilanzansatzes ein Wertberichtigungsbedarf entstünde. Die DBBH-Aktie notiert aktuell bei 8,90 Euro. Alleine anhand dieser einfachen und keinesfalls abschließenden Darstellung kann man schon die eklatante Unterbewertung der DBBH erkennen.

b.) pre-IPO AG: Die pre-IPO AG hat gerade gestern über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet, in dem im ersten vollen Jahr der Geschäftstätigkeit bereits ein Vorsteuerergebnis von 20 Mio. DM erzielt werden konnte. Diese Zahl übertrifft alle unsere Erwartungen und unterstreicht, daß die Gesellschaft nach nur sehr kurzer Zeit bereits auf eigenen Beinen steht und in einem schwierigen Marktumfeld selbständig erfolgreich agieren kann. Da das Geschäft der Gesellschaft weiter ausgebaut wird, gehen wir von einer steigenden Ertragslage aus, welche die aktuelle Marktkapitalisierung mit Substanz unterlegen wird. Unser Einstandskurs bei der pre-IPO AG liegt übrigens bei 1,24 Euro je Aktie. Es ist nicht sonderlich schwer zu erkennen, daß hier erhebliche stille Reserven bestehen, die angesichts der ausgezeichneten Unternehmensentwicklung der pre-IPO AG mit Substanz unterlegt ist.

c.) Beteiligung an der buch.de AG: Die Kritik vieler Anleger bezieht sich auf die Beteiligung an der buch.de AG, in der von verschiedener Seite erhöhte Risiken gesehen werden. Zum Stichtag 30.09.2000 wurden nach den gesetzlichen Regelungen nach dem Niederstwertprinzip die erforderlichen Wertberichtigungen auf diesen Bestand vorgenommen. Diese Wertberichtigungen sind in dem Rekordergebnis zum 30.09.2000 bereits enthalten. Der komplette Bestand an der buch.de AG wurde in der Zwischenzeit veräußert. Da der Verkauf zu einem Preis stattfand, der oberhalb des zum 30.09.2000 vorgenommenen Buchwertansatzes lag, konnte hier im laufenden Rumpfgeschäftsjahr sogar ein zusätzlicher Ertrag erzielt werden. Bei der Beurteilung der buch.de-Beteiligung können wir also festhalten: Die Risiken zum Bilanzstichtag sind im Rekordergebnis bereits enthalten, im Rumpfgeschäftsjahr wurde ein kleiner Ertrag aus dem Verkauf der Position erzielt und durch den kompletten Verkauf sind keine weiteren Risiken mehr vorhanden.

d.) Carthago Capital Beteiligungen AG: Die Carthago Capital Beteiligungen AG wurde im April des vergangenen Jahres gegründet und hat bereits im vergangenen Monat den Weg an die Börse gefunden. Wir waren Gründungsaktionär der Gesellschaft und haben einen Einstandskurs von 10,80 Euro für unser Aktienpaket. Diese Position konnte sich seit dem Beginn unseres Engagements in der Spitze verdreifachen und die aktuelle Entwicklung der Carthago gibt uns Anlaß zu der Erwartung, daß die Entwicklung immer noch relativ am Anfang steht. Carthago konnte erst zu Beginn des laufenden Monats in einem schwachen Marktumfeld eine Kapitalerhöhung ihrer Tochter Carthago Biotech AG plazieren, bei welcher der Gesellschaft ein Eigenkapital von fast 4 Mio. DM zugeflossen ist.


e.) Mantelgeschäfte: Das Mantelgeschäft lebt im wesentlichen von der sehr diskreten Behandlung der Informationen und es gibt für uns keinen Anlaß, hier konkrete Infomationen über den Stand verschiedener Verhandlungen preiszugeben, da dies den weiteren Verlauf der Gespräche gefährden könnte. Dies wäre auf keinen Fall im Sinne unserer Aktionäre. Wir können hier nur darauf verweisen, daß sich ein erfolgreicher Abschluß der laufenden Gespräche mit Sicherheit nicht zum Nachteil der SPARTA Beteiligungen AG auswirken würde.

Im Bezug auf unsere strukturelle Ausrichtung ist es für ein seriöses Unternehmen wie die SPARTA Beteiligungen AG unmöglich, die Unternehmenspolitik auf die Bedürfnisse derjenigen Anleger auszurichten, welche einen sehr kurzen Anlagehorizont von z.B. wenigen Monaten haben. Vielmehr sind wir daran interessiert, die Strukturen für einen nachhaltigen Erfolg des Unternehmens zu schaffen, damit der Unternehmenswert kontinuierlich erhöht werden kann. Wir sind überzeugt davon, daß die Aktienkursentwicklung grundsätzlich eng mit der Unternehmensentwicklung verbunden ist. Dies war bei der SPARTA Beteiligungen AG in den letzten Monaten nicht der Fall, denn während in der Gruppe ein Rekordergebnis erwirtschaftet wurde, fiel der Aktienkurs von einem Jahrestief zum nächsten. Aufgrund der unverändert guten Ausgangslage sowie verschiedener strategischer Planungen (die einer ausreichenden Vorbereitung bedürfen und über die wir Ihnen spätestens im Rahmen unserer nächsten ordentlichen Hauptversammlung , die im Mai des kommenden Jahres stattfinden wird, berichten werden), sind wir nach wie vor - auch vor dem Hintergrund der aktuellen Börsenlage - zuversichtlich, die SPARTA Beteiligungen AG weiter zu einer renommierten, aktiven und äußerst profitablen Finanzholding weiter auszubauen.

Was die kurzfristige Entwicklung unseres Aktienkurses angeht, so wagen wir im Hinblick auf den aktuellen, von sämtlichen Fundamentaldaten losgelösten Markt, keine konkrete Prognose. Wir sind uns aber sicher, daß wir mit dem eingeschlagenen Weg die Grundlagen für eine auch weiterhin positive Unternehmensentwicklung geschaffen haben. Die sehr positiven Ergebnisse wird auch der Markt nicht auf Dauer ignorieren können, so daß wir vor diesem Hintergrund fest von einer Trendumkehr zu einem positiveren Aktienkursverlauf ausgehen.

Wir hoffen mit diesen Ausführungen für ein wenig Aufklärung bei den aktuell häufig gestellten Fragen geschaffen zu haben. Die Investors-Corner steht Ihnen selbstverständlich für weitere Fragen offen, die wir Ihnen gerne beantworten werden.

Mit freundlichen Grüßen

SPARTA Beteiligungen AG"


15.11.2000 - PeerShare


Sicher, auch der Spartakurs ist dramatisch verfallen, von
über 40€ bis auf z.Zt. 6,65€; notiert aber splitbereinigt (Tief = 2,81 10/99) noch weit im Plus!

Viel Spaß beim Warten auf die alten Kurse
Gruß Tr.
:confused: und was sollte das jetzt werden???

Ein Dummpush??? Bitte um Aufklärung!
@ceerix,

der Mensch(?) mit der persönlichen Note im Ausdruck (siehe Begriffe wie: Kranker, Dummpusher...), verbissener ITN-Aktionär?.

1. Mein Beitrag soll keine Empfehlung von Sparta sein !
2. Es soll nur ein Beispiel darstellen, wie ein Unternehmen
seinen Aktionären mehr Klarheit zu vermitteln versucht
a) in Form offener, öffentlicher (dazu zähle ich auch die
Hompage) Informatiom;
b) um Gerüchten die der Markt konstruiert entgegenzutreten
c) vor Veröffentlichung der Zahlen;
d) Kontakt nicht über eine Mikro-Teilmenge von Aktionären;
3. Die im Kurs von Sparta trotz des Rückgangs noch abzu-
lesende bessere Einschätzung (Kurs mehr als doppelt so
hoch wie 10/99 - Intertainment deutlich unter Emissions-
preis) und das damit höhere Vertrauen der Aktionäre in
diese Aktie. ITN ist keine Aktie, das ist eine Misere.

Was ITN gebracht hat ist schlichtweg hinterfotzig, das
Allerletzte, und deswegen meine ich "viel Glück beim
Warten auf die Einstandskurse !" Andere Aktien laufen im
Gegensatz zu ITN schon wieder wie geschmiert, warum also
an dieser Krücke festhalten ?

Ansonsten ist`s mir übrigens egal, ob Du meinen Beitrag
liest oder welche Schlüsse Du daraus ziehst, bloß so
dämliche Wörter wie "Dummpusher" kannst Du Dir sparen,
obwohl ich nicht glaube, daß Du das kannst!

Die einzige Aktie für die ich hier Dummpusherei betrieben
habe, war ITN, dafür könnte ich jetzt noch schamrot
werden! Aber ich war ja in wahrhaft guter Gesellschaft!
Siehe Deine zahlreichen Kommentare gegenüber Andersdenkenden!

Aber das mußte ich jetzt unbedingt noch mal loswerden,
aber nur als Folge Deiner Ausdrucksweise.

Und noch eins - zur Klarstellung ! Ich wünsche jedem
der diese Aktie hat, daß die Sache noch einmal gut geht!

Ich bin allerdings auf ITN nicht angewiesen. Wie ich
schon einmal sagte, es gibt genügend andere Kandidaten!


Tr.
@Kleiner Chef,

in der sog. Fachpresse wird auch des öfteren erwähnt, daß die Deutschlandrechte von US-Filmen mit 10-12% des Produktionsbudgets "korrekt" bezahlt werden, während es in 2000 mit Abschlüssen von 15-20% zu deutlich "überzahlten" Abschlüssen durch gewiss NM-Medienfirmen kam.

Diese als "korrekt" bezeichneten 10-12% für die Deutschlandrechte entsprächen ungefähr den 40-50% Anteil für die paneuropäischen Rechte, da der Absatzanteil Deutschlands am gesamteuropäischen Markt ca. 20-25% beträgt.

Für Intertainment ist definitiv die auf der HV genannte Zahl für "Battlefield Earth" bekannt: 27% für die paneuropäischen Rechte (siehe veröffentlichte Rede von ITN-Vorstand zur HV 2000).

D.h. ca. 6-7 % für die Deutschlandrechte.

Dies unterstreicht die vom ITN-management immer wieder gemachten Aussagen, daß die Rechte in 1999 von ITN deutlich günstiger eingekauft werden konnten als dies der NM-Konkurrenz Monate später gelang.

Ein Grund ist sicherlich auch, daß ITN sehr große Pakete abgeschlossen hat und somit sicherlich günstigere Konditionen erzielt hat.

ciao,
zentrader
Intertainment ist trotzdem Schrott, und wird
bei einem gut laufenden NM höchstens wieder
Kurs um € 25 erreichen können.

So long
@borojew,
alter Pessimist - mach die Augen auf, wir sind schon bei 17 EUR und schließlich in Island mit "Art of War" die klare Nr.1 in den Charts:
http://www.boxofficemojo.com/wkice.html

ciao,
zentrader
@ zentrader,

habe garnicht gewußt, das ITN auch noch die USA - Rechte bekommen hat!

Gruß Albatossa
@Tradie: Also doch ein Dummpusher :D

Deine Tageszock`s mit ITN haben ja nicht so funktioniert, wie Du es Dir vorgestellt hast :laugh:

Hast ja ganz gute Verluste in den drei Tagen eingefahren, dann verstehe ich schon, daß man so verbissen ist. ;)

Aber mach Dir nichts draus, Tradie, DAS lernst du noch mit der Zeit....und dann darfst DU dich auch "Tradie" nennen.
Solange nenn ich Dich noch "Loosie", OK? :kiss:

Bitte beachten sie folgende Regeln beim Schreiben Ihres Beitrages:
2. Beleidigungen, sexuelle Anspielungen, rechtsradikale Inhalte etc. sind zu unterlassen.
:D
@ceerix,

nenn` mich doch wie Du willst, ich will ja, daß es Dir
gut geht, da bin ich großzügig !

Du brauchst das doch ! Ohne Deine Anmache kannst Du doch gar nicht leben !

Wie war das noch? Ich glaube Du hattest bei 100,00 gekauft
- schien mir jedenfalls so aus Deinen Postings zu blitzen!

:D:D:D

Es fällt mir wirklich schwer, jetzt nicht zu glauben, daß
gleich das nächste Re-Posting kommt.


Tr.
Hier die aktuellen Chats:

Top 10 am Montag
Erhebungszeitraum: 23.11.2000 bis 26.11.2000

Platz VW Titel
1 1 Disneys Dinosaurier
2 neu The Cell
3 neu The Grinch
4 2 Art of War
5 3 Girls United
6 4 Space Cowboys
7 6 Shaft
8 5 Blair Witch 2
9 9 Gripsholm
10 8 Scary Movie
Wie seht ihr die Übernahmeabsichten von Kirch bezgl.EMTV ?

Ich denke, dass das nur der anfang einer Angebotswelle sein könnte und glaube, dass Kirch durchaus Interesse haben könnte,auch bei Intertainment Fuss zu fassen ...
@ceerix,

hey, untergetaucht?
Möchte Dich ein wenig kosen!

Ü b e r r r r a s c h u n g : ITN 13,00 €

Unbedingt nachkaufen !!! Verbilligen !!!


Dein treuer L O O S I E !
:laugh::laugh::laugh:
hallo gleichgesinnte,

NEIN, hier bekommt ihr kein BSE.

hier kommt man nur nach steil nach norden.

eine rakete steigt auf! diese wird auf jeden fall in spätestens 2 wochen abheben wkn und datum werden noch bekanntgegeben. wer dabei sein will, sollte sich noch schnell anmelden mailto:bmw330de@yahoo.de

euer guru

PS: bitte keine dankesschreiben mehr senden.
Das einzig gute an Intertainment zur Zeit ist, dass ich beim Gewinnspiel 2 Karten für "Art of War" gewonnen habe.
Gestern sah ich im TV auch eine Werbung für das Kindervideo " Rudolph ............"


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