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am Dienstag den 23.01.2001 findet in Berlin die BPK von Cargolifter statt.... - 500 Beiträge pro Seite



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nur für alle, die es noch nicht wissen.

Genaueres hierzu bei Cargolifter (www.cargolifter.de).

Geht jemand von euch zufllig da hin??
Geht nur mit Presseausweis und Anmeldung. Sonst könnte ja jeder ;) kommen
Die Registrierung erfolgt nur für Personen, die kein Hausverbot haben :O
Bedauere, Herr Hajoseb :kiss:
kann man als aktionär an der HV teilnehmen, obwohl man hausverbot hat?
würd mich interessieren. sonst müsste man sich ja was einfallen lassen.

gruß

spkhoch
Hat jemand von Euch Hausverbot, oder warum sorgt Ihr Euch so. Die BPK findet in einem Hotel statt. Soweit ich weiß hat das Hausrecht beim Hotel der Direktor des Hotels und nicht ein Gast.

Zudem wird Cargolifter wohl keine Selektion betreiben, d. h. es werden alle Journalisten eingeladen, die sich rechtzeitig angemeldet haben und einen Presseausweis vorweisen können.

Im Sinne der bekannt offenen Kommunikationspolitik hat Cargolifter wohl nix vor niemandem zu verbergen. Wenn nun Journalisten kommen, die aus welchem Grund auch immer besonders kritisch sind, werden sie sich wohl beizeiten zu Wort melden und sicher werden die Gesprächspartner erschöpfend Auskunft geben.

Sollte jedoch einer der Jounalisten meinen, daß nur noch er zu Wort kommen soll und sonst niemand und womöglich auch noch herumkrakeelt, wie das von Leuten ohne gute Kinderstube durchaus erwartet werden könnte, wird man wohl entsprechende Maßnahmen ergreifen, wie z. B. Kürzung der Redezeit, Anstellen in der Schlange der Fragenden usw.

Ich denke die haben das voll im Griff.
@spkhoch
Das ist sicher eine sehr interessante Frage. Einerseits wird man wohl einem Aktionär nicht die Teilnahme an der Hauptversammlung verwehren können, andererseits wird man aber auf das Hausverbot bestehen wollen. Vermutlich wird sich das Problem aber gar nicht stellen.
Luftschiff-Hersteller Cargolifter weitet im Geschäftsjahr 1999/2000 die Verluste von 29,9 Mio. im Vorjahr auf 67,9 Mio.€ aus. Begründet wird die Ausweitung des Fehlbetrags mit der Umstellung der Rechnungslegung auf US GAAP.

Die Finanzsituation ist stabil. Das Unternehmen verfügt nach Angaben auf der Bilanzpressekonferenz über Liquiditätsreserven in Höhe von 123 Mio.€. Darin sind die Mittel aus dem Börsengang enthalten. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 90%. Das erste Luftschiff mit der Bezeichnung CL 160 soll 2003 fertiggestellt sein. wallstreet:online wird über die Ergebnisse der Pressekonferenz vor Ort berichten.

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wallstreet:online
123 Mio € Liquiditäsreserven
+
79,8 Mio € Aufwendungen für den Hallenbau
=
202,8 Mio €

Marktkapitalisierung lt. onvista z.Zt.:

273 Mio €
Die Halle ist aber mehr wert, da CL selbst nur 79,8 Mio. Euro
dafür ausgegeben hat. Der "schnöde" Rest waren ja bekanntlich
Fördergelder. Dazu kommt dann noch der Wert des Riesengeländes
in Brandt (ueberigens einer der wenigen Flughäfen in Deutschland,
wo die "Dicke Anna" landen kann...), das Skyship, die Energiezentrrale
(war sehr klever von CLA, den Dörflern in der Umgebung gleich noch
Strom und Gas anzubieten...), naja, dann noch eine Menge KnoHow...

Ich schätz mal, das die CLA-Aktie vom Kurs her z.Zt. ziemlich dicht an
ihrem inneren Wert liegt. Damit dürfte das Potential in Richtung Süden,
zumindest aus fundamentaler Sicht, sehr begrenzt sein.
Für den Fall, dass es jemanden interessiert, stelle ich Euch mal die letzte Reuters_meldung rein:

Berlin 23. Jan (Reuters) - Die Cargolifter AG<CGLGn.DE> hält an ihren bisherigen Zeitplänen für den Bau eines Transportluftschiffs fest. Im September diesen Jahres beginne die Produktion des Prototyps CL 160, der 2003 an den Start gehe, bestätigte das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Berlin. Im Geschäftsjahr 2004/05 beginne die Serienfertigung. "Wir werden es erreichen", sagte Vorstandschef Carl von Gablenz. Die Gesamtinvestitionen bis zum ersten Serienmodell betragen nach Firmenangaben 500 Millionen Euro. "Wir haben keine Liquiditätsprobleme", betonte Finanzvorstand Karl Bangert. Die vorhandenen Mittel reichen danach noch für ein Jahr aus. An der Frankfurer Börse verzeichnete die Cargo-Lifter Aktie bis zum späten Nachmittag leichte Kursgewinne.
Die vorläufige Bilanz des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2000/2001 weist nach Unternehmensangaben per Ende November einen Kassenstand von gut 106 Millionen Euro aus. Das Ergebnis der ersten drei Monate 2000/2001 liegt danach bei einem Minus von 27 Millionen Euro. Für das gesamte Geschäftsjahr gab der Vorstand keine Prognose ab.
Der Börsengang im vergangenen Jahr hat Cargolifter nach eigenen Angaben 97 Millionen Euro in die Kassen gebracht. Für die Gesamtentwicklung des Luftschiffs werde dies indes nicht ausreichen, hieß es. Eine Optionsanleihe im laufenden Jahr sowie eine später folgende Kapitalerhöhung soll nach Firmenangaben weitere 200 Millionen Euro einbringen. "Wir sind im vergangenen Jahr unter dem Plan für Kosten und Investitionen geblieben", erläuterte Gablenz. Dies gehe zum Teil auf Verzögerungen, zum Teil auf Einsparungen zurück.
Das vergangene Geschäftsjahr beendete das Unternehmen nach eigenen Angaben mit einem Fehlbetrag in Höhe von 67,9 Millionen Euro, nach knapp 30 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Verlust habe sich durch die Berechnung nach US GAAP erhöht, erläuterte Bangert. So würden etwa die Investitionen in den Bau der Werfthalle als Forschungsaufwendungen ausgewiesen und nicht als Anlagevermögen verbucht. Dadurch werde Cargolifter andererseits früher die Gewinnzone erreichen als geplant.
Erste Einnahmen in Höhe von 2,1 Millionen Euro habe nach 1999/2000 der Besucherpark und das Merchandising gebracht, hieß es weiter. Aus dem Betrieb der Luftschiffe sei im Herbst 2003 zunächst mit Erlösen aus Werbeauftritten, ein Jahr darauf auch aus Logistikleistungen zu erwarten. Das 260 Meter lange Luftschiff soll Güter mit einem Gewicht von bis zu 160 Tonnen ohne zu landen von einem Ort zum anderen bringen. Vor allem den Transport über Land hat der Vorstand inzwischen als Markt im Auge. Damit könnten die Kapazitäten besser ausgelastet werden als beim Überseetransport, hieß es.
Als Zwischenschritt bei der Entwicklung hat Cargolifter inzwischen einen Ballon angeschafft. Der CL 75 TT misst im Durchmesser 61 Meter und dient zunächst Testzwecken. An dem Ballon mit einer Nutzlast von 75 Tonnen soll nach Angaben des Unternehmens geprobt werden, wie die großen Hüllen mit Helium gefüllt und Lasten auf- und abgeladen werden können. Ein späterer kommerzieller Einsatz ist ebenfalls vorgesehen.
Die im M-Dax notierte Aktie des Unternehmens legte bis zum späten Nachmittag 0,58 Prozent auf 10,35 Euro zu.
wom/frs


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Tuesday, 23 January 2001 16:36:42
RTRS [nL23190466]

Gruss NmA


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