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Letzter Thread v. 8.1.01 ! Gibt es eine Aktie, die weniger beachtet wird ? - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0005213508 | WKN: 521350
13,990
30.03.15
Stuttgart
+0,29 %
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Zur Aktie von Analytik Jena wurde der letzte Thread (von den WO-Meldungen abgesehen) von Seelöwe am 08.01.2001 verfasst. Davor fand Doktor Lee am 15.11. des letzten Jahres diese Aktie einen Beitrag wert.

Ist dieser Wert wirklich so uninteressant? Gibt es eine Aktie am Neuen Markt die noch weniger Beachtung findet ?
wohl kaum, aber hat unser lothar was damit zu tun ??
wenn ja, dann nichts wie rein
Letzte Empfehlung (liegt schon etwas zurück) zeigt Bewertung im nationalen und internationalen Peer-Group-Vergleich (vgl. appendix-Thread):


30.07.2001
Analytik Jena übergewichten
Independent Research

Die Analysten von Independent Research stufen die Aktien von Analytik Jena (WKN 521350) mit übergewichten ein.

Das Unternehmen sehe sich als einer der führenden Zulieferer von Plattformtechnologien, vor allem für die Bereiche Life Science und Biotechnologie. Die Kernkompetenzen würden sich im Entwickeln optischer Hochleistungs-Analysegeräte, im Miniaturisieren und seit kurzem im Automatisieren neuester Analysetechnologien befinden. Langfristig würden die Investionen im Bereich bioanalytical solutions zu einer führenden Stellung für analytische Systemlösungen für die Biotechnologie führen sollen. Weiteres Potential würden die Analysten in der Routineanalytik sehen, für die zukünftig eine größere Verbreitung und ein stärkerer Einsatz zu erwarten sei.

Die Zahlen für das Halbjahr hätten über den Analysten-Erwartungen gelegen und würden knapp 45% der nun angehobenen Umsatzschätzung der Experten darstellen. Traditionell sei der Umsatzanteil aus der zweiten Jahreshälfte höher, so dass man nach wie vor von davon ausgehe, dass das Unternehmen die Erwartungen Börsenkenner erreiche. Die hohen Investitionen im zweiten Quartal hätten für Überraschung gesorgt und hätten sich im aktuellen Geschäftsjahr dämpfend auf die EBIT-Marge ausgewirkt, wie auch die nun höheren Aktivitäten des Joint Ventures AJZ Engineering, dessen Gründung von den Experten grundsätzlich positiv gewertet werde.

Insgesamt sei man der Gesellschaft gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt. In Zukunft würden sich die Ausweitungen und Verbesserungen der Vertriebsstruktur umsatzsteigernd auswirken. Zusätzlich erhalte das Unternehmen Jena nun vermehrt Komplettaufträge. Nationale Vergleichsunternehmen würden mit einer KGV-Bandbreite von 11 bis 28 bewertet, internationale Unternehmen in einer Spanne von 16 bis 26. Auf Basis 2001/02er Ergebnisschätzung der Analysten sei der Titel derzeit mit einem KGV von rund 18 bewertet und befinde sich mit Blick auf die internationale Peer-Group, am unteren Rand der Bandbreite. Seit Jahresbeginn sei der Aktie eine Outperformance gegenüber dem NEMAX Technologie um 40,4% gelungen, trotz eines 2%-igen Kursrückgangs.

Nach Ansicht der Analysten von Independent Research ist das Papier derzeit günstig bewertet und man rät die Aktie überzugewichten.
Du hast irgendwie falsch gesucht, Klockz.

Es gibt schon ein paar mehr Threads zu Analytik als die von Dir erwähnten.
Lieber Carlo,

meinen Thread habe ich am 09.07.01 verfasst. Zu diesem Zeitpunkt war meine Aussage durchaus zutreffend.

Sollte mein Beitrag diese Aktie jetzt verstärkt in das Interesse der Community gerückt haben ? ;)

Gruß, Klockz
Na bitte, es geht doch! Hier zwei Analysen von heute:

27.08.2001
Analytik Jena einsteigen
Die Telebörse-online

Nach Ansicht der Aktienexperten von "Die Telebörse-online" ist die Aktie der Analytik Jena AG (WKN 521350) günstig bewertet und lockt zum Einstieg.

Dass der Konzern auf gutem Weg sei, habe das Thüringer Unternehmen einmal mehr mit der heutigen Vorlage ihrer Neun-Monats-Zahlen bewiesen. So habe der Umsatz um 47 Prozent auf 23,4 Millionen Euro verbessert werden können. Unterm Strich stehe ein Nettogewinn von 0,9 Millionen Euro, was einer Steigerung um zwei Drittel entspreche. Dank des hohen Auftragsbestands von über 40 Millionen Euro schaue die Firma auch optimistisch in die Zukunft und bekräftige ihre Jahresprognose.

Das Geschäft der Ostdeutschen bestehe im Wesentlichen aus zwei Säulen. Zum einen biete Analytik Jena Komplettlösungen für die Laborausstattung an. Von der Medienplanung bis zur Lieferung und Installation der hauseigenen Analysegeräte - alles komme von Analytik Jena. Im Juli habe das Unternehmen dann auch einen Großauftrag vom brasilianischen Staat erhalten. Für 18 Millionen Euro solle das in Thüringen ansässige Unternehmen 80 Hochschulen und Universitäts-Kliniken des südamerikanischen Landes mit kompletten Labors ausstatten. Mit diesem Angebot sei der Konzern seinen Konkurrenten ein gutes Stück voraus.

Das zweite große Standbein sei die Herstellung hochspezialisierter Analysegeräte für die Chemie-, Biotech- und Umweltindustrie. In diesen wachstumsstarken Bereichen sei der Konzern technologisch führend. Dank seiner Anbindung an den Jenoptik-Konzern verfüge Analytik Jena gleichzeitig über sehr gute Vertriebswege.

Analytik Jena sei einer der wenigen Substanzwerte am Neuen Markt, eine Aktie, die sich auch zur Langfristanlage eigne, so die Aktienexperten von "Die Telebörse-online". Trotzdem sollten Anleger nicht das Risiko vergessen, das ständig über solch hochkomplexen Lösungen schwebe, wie sie Analytik Jena offeriere.

Mit einem KGV von 17 sei das Papier günstig bewertet. Auch charttechnisch sehe es vielversprechend aus. Der Chart habe bei 13 Euro ein breit angelegtes Dreifach-Bottom ausgebildet und locke nun zum Einstieg. Als Stop Loss-Kurs biete sich der Bereich um 12 Euro an.

Daher empfehlen die Aktienexperten von "Die Telebörse-online" den Einstieg in die Aktie Analytik Jena.


27.08.2001
Analytik Jena günstig
BoersenMan.de

Nach Ansicht der Aktienexperten von "BoersenMan.de" ist die Aktie Analytik Jena (WKN 521350) vergleichsweise günstig.

Das Technologie-Unternehmen Analytik Jena habe nicht mal neun Monate gebraucht, um seine Ergebnisse des letzten Jahres zu übertrumpfen. Während viele andere Firmen aus der Bio- und Hightechsparte mit schrumpfenden Umsätzen und Gewinnen die Nerven ihrer Anleger strapazieren würden, könne Analytik Jena mit kräftigen Steigerungsraten aufwarten. Das Unternehmen stelle Analysegeräte her, entwickele neue Verfahren und verkaufe schlüsselfertige Laboratorien. Firmen, die forschen und entwickeln wollen und dafür die nötigen Arbeitsorte und Geräte brauchen, können bei Analytik Jena fündig werden, so die "BoersenMan.de"-Experten.

Dabei profitiere das bereits 1990 gegründete Unternehmen von den anhaltend hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Am Geschäftsjahresende sollten von 38 Millionen Euro Umsatz fast 3 Millionen als Gewinn übrig bleiben. Ein solider Auftragsbestand im Wert von über 40 Millionen Euro solle die zukünftige Geschäftsentwicklung sichern.

Mitte letzten Jahres sei Analytik Jena an die Börse gegangen. Der erste Kurs habe auf 31 Euro gelautet, danach sei es fast stetig bergab gegangen. Bis heute habe sich der Aktienwert mehr als halbiert. Schuld seien, neben einer etwas übertrieben euphorischen Stimmung am Anfang, die Einbrüche in der Gesamtbranche. Der sinkende Kurs auf der einen Seite und die steigenden Gewinne auf der anderen würden indes dafür sorgen, dass die Analytik Jena-Aktie derzeit ein Kurs- Gewinn-Verhältnis von unter 20 aufweise, was für ein stark wachstumsorientiertes Unternehmen recht niedrig sei.

Das macht die Aktie derzeit vergleichsweise günstig, so die Aktienexperten von "BoersenMan.de". Im nächsten Jahr wolle man bei Analytik Jena erneut um über 20 Prozent zulegen, ein Ziel, das angesichts der bisherigen Entwicklung durchaus realistisch scheine.
Ja, langsam rückt Analytic Jena wieder ins Blickfeld - bin mal gespannt, ob die in den nächsten Tagen so gut weiter läuft.



Und noch einer:

29.08.2001
Analytik Jena leicht übergewichten
Aktienservice Research

Die Analysten von Aktienservice Research empfehlen derzeit, die Aktien von Analytik Jena (WKN 521350) leicht überzugewichten.

Analytik Jena habe bereits nach Abschluss des dritten Quartals (30. Juni) den Umsatz sowie den Nettogewinn des gesamten vorangegangenen Geschäftsjahres übertroffen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001 hätten sich die Umsatzerlöse um 47 Prozent auf 23,5 Millionen Euro erhöht. Das Bruttoergebnis sei mit acht Millionen Euro im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres um 44 Prozent gesteigert worden. Das EBIT habe sich in den neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 1,3 Millionen Euro erhöht, dies entspreche einer Steigerung von 14 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liege mit 1,7 Millionen Euro per 30. Juni 2001 rund 76 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Insgesamt habe Analytik Jena einen Nettogewinn von 0,9 Millionen Euro erzielt. Somit habe die Gesellschaft eine Steigerung des Periodenüberschusses vom Vorjahr um knapp 67 Prozent verzeichnen können.

Die Eigenkapitalquote betrage zum Ende des dritten Quartals 61,6 Prozent und unterstütze die solide Finanzsituation des Unternehmens. Ausgehend von einem zum 30. Juni 2001 neuen Rekord-Auftragsbestand mit über 40,311 Millionen Euro, würden für das laufende Geschäftsjahr bis zum 30. September 2001 noch ca. 14 Millionen Euro Umsatz wirksam. Das Management der Analytik Jena erwarte für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2001 das bisher umsatzstärkste in der Unternehmensgeschichte.

Für ein Technologieunternehmen hält Aktienservice Research es angesichts der deutlich verschlechterten konjunkturellen und brancheninternen Rahmenbedingungen für ein hervorragendes Ergebnis, wenn es bereits nach neun Monaten den Umsatz des gesamten Vorjahres bei leicht gestiegener Rentabilität übertrifft. Diese Leistung im Vergleich zur meist herb enttäuschenden Konkurrenz sollte nicht unterbewertet werden. So sei damit zu rechnen, dass die eigenen Planvorgaben im laufenden Jahr erfüllt würden, was ebenso im aktuellen Marktumfeld keinesfalls als Selbstverständlichkeit betrachtet werden sollte. Auf Basis der EPS-Prognosen von Aktienservice Research (01e: 0,49 Euro, 02e: 0,71) halten die Analysten den Titel mit einem 02e-KGV von rund 20 für ein wachstumsstarkes, profitables Technologieunternehmen, das in dem augenblicklich sehr diffizilen Marktumfeld seine Planvorgaben erreiche, und für attraktiv bewertet.

Das Fundamental-Rating der Analysten von Aktienservice Research lautet auf leicht übergewichten die Analytik Jena-Aktie betreffend.
06.09.2001
Analytik Jena vor Breakout
Chartanalyst


Nach Ansicht der Börsenspezialisten vom Chartanalyst, steht die Aktie von Analytik Jena (WKN 521350) kurz vor dem Breakout aus dem Abwärtstrend.

Das Unternehmen, dass Laborausstattungen für die Chemie-, Biotech-, und Umweltindustrie herstellen würde, habe mit den Quartalszahlen bewiesen, wie solide man aufgestellt sei. So würde man schon zum dritten Quartal (30.06.01) über den Zahlen des Vorjahres liegen. Des Weiteren zeige der Auftragsbestand in Höhe von 40 Millionen Euro, dass das Geschäft gut laufe.

Auch aus charttechnischer Sicht sehe es nicht schlecht aus. So erwarte man nun die Bildung eines Dreifachbodens oberhalb von zwölf Euro. Dennoch sei auch ein Abwärtstrend erkennbar, der den Weg nach oben zusammen mit einem waagerechten Widerstand bei 14,50 Euro erschweren würde. Die markttechnischen Indikatoren Stochastik und MACD würden aber mit Kaufsignalen die Hoffnung auf einen baldigen Breakout nähren.

Die Analysten vom Chartanalyst raten den Anlegern bei dem nachhaltigen Überschreiten der 15 Euro-Marke bei Analytik Jena zuzugreifen.
03.10.2001
Analytik Jena spekulativ kaufen
obb-online.de


Die Experten von "obb-online.de" stufen die Aktien von Analytik Jena (WKN 521350) auf "spekulativ kaufen" ein.

Das am Neuen Markt in Frankfurt notierte Unternehmen entwickele, produziere und vertreibe analytische Systeme. Diese würden die Aufspaltung der Zusammensetzung eines Stoffes oder Gemisches nach seinen Bestandteilen ermöglichen. Daneben biete der Jenaer Konzern die Projektierung und Einrichtung kompletter Laboratorien. Analytik Jena befinde sich auf einem starken internationalen Wachstumskurs. So sei für den Vertrieb in den USA eine 100%-ige Tochtergesellschaft gegründet und eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit Spectro vereinbart worden. Auch im asiatischen Raum sei man eifrig tätig gewesen. Hier habe das Unternehmen 49% an einer Vertriebsgesellschaft in Indien erworben, habe eine Vertriebspartnerschaft in Korea vereinbart und habe eine Repräsentanz in China eröffnet. Aber auch im Inland sei das Produktportfolio durch den Erwerb einer 75%-Beteiligung an Cybertron mit Sitz in Berlin erweitert worden.

Analytik Jena habe vor Kurzem ein hervorragendes Ergebnis präsentiert. So habe bereits nach Abschluss des dritten Quartals 2001 der Umsatz und das Ergebnis des gesamten Vorjahres übertroffen werden können. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz um 47% auf 23,5 Mio. Euro und das EBIT um 14% auf 1,3 Mio. Euro gesteigert worden. Für das vierte Quartal erwarte der Vorstand zudem das umsatzstärkste in der Unternehmensgeschichte. So zuversichtlich stimme das Management dabei der Rekord-Auftragsbestand von über 40 Mio. Euro. Mit einem 2002er KGV von nur 18 sei das Unternehmen, im Gegensatz zu den sogar schlechteren Konkurrenten, noch unterbewertet.

Die Experten von "obb-online.de" erwarten nach einer erfolgreichen Ausbildung eines Dreifachbodens den baldigen Break des Abwärtstrends. Das Kursziel sehe man bei 18 Euro, ein Stop-loss sollte bei 9 Euro gesetzt werden.
10.10.2001
Analytik Jena Star am Neuen Markt
NewTec-Investor

Nach Ansicht der Aktienexperten vom Anlegerbrief "NewTec-Investor" ist die Analytik Jena AG (WKN 521350) ein heimlicher Star am Neuen Markt.

Der solide Laborausstatter für die Chemie-, Biotech- und Umweltindustrie könne Zahlen vorzeigen, die für sich sprechen würden. Denn sowohl der Umsatz als auch der Nettogewinn würden schon nach dem dritten Quartal über dem gesamten Niveau des Vorjahres liegen. Neben einer Bruttoergebnismarge von über 34 Prozent und einer Eigenkapitalquote von mehr als 61 Prozent könne Analytik Jena einen Rekordauftragsbestand von über 40 Mio. Euro (Ende Juni) melden.

Bis dato würden 80 Prozent der Umsätze in Deutschland erwirtschaftet. Analytik Jena wolle seine internationale Präsenz durch Expansionsbestrebungen zunächst auf weniger umkämpfte Märkte (Russland oder Brasilien) erweitern. Dies habe sich anscheinend gelohnt. Denn Analytik Jena habe von der Regierung aus Russland einen Auftrag von über 18 Mio. Euro erhalten.

Derzeit befinde sich aus charttechnischer Sicht die langfristige Abwärtstrendlinie bei 15,60 Euro, die in unmittelbarer Reichweite sei. Ein nächster markanter Widerstand - nach einem Breakout - liegt nach Meinung der Experten von NewTec-Investor um die 22 Euro.


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