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    Deutsche Telekom, wer hätte das gedacht ? (Seite 4244)

    eröffnet am 15.05.03 15:27:27 von
    neuester Beitrag 10.05.24 08:53:34 von
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      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:59:07
      Beitrag Nr. 24.025 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.648 von risk0207 am 25.05.07 10:27:55Andererseits muss man auch sehen. Die Beschäftigten dieser Unternehmen haben sich auch nicht gewehrt dagegen oder wehren wollen. Jedenfalls nicht die meisten. Und warum ist das so?
      Weil die meisten Mitarbeier dieser Unternehmen halt junge Menschen sind oder aber Menschen die alleinstehend sind usw.
      Also ich bin mir ganz sicher, dass die Unternehmen z.B. Arcor oder Freenet bereits bei der Einstellung der Mitarbeiter darauf geachtet haben, dass diese zum einen jung oder aber alleinstehend oder aber noch bei den Eltern wohnend oder Studenten, die später ohnehin was anderses machen und in z.B. einer WG wohnen oder Menschen sind, wo der Lebenspartner gutsituiert ist usw. Also meiner Meinung nach sind die meisten Mitarbeiter dieser Unternehmen halt ARbeitnehmer, die es sich aus unterschiedlichsten Gründen auch leisten können, nicht soviel zu verdienen. Und deswegen konnten sie die Arbeit bei den Konkurrenzunternehmen überhaupt erst annehmen.

      Das ist durchaus eine geschickte Strategie und das kann ich der Deutschen Telekom für die Zukunft auch nur empfehlen, das Personal nach diesen Kriterien auszusuchen, also Menschen die sich ihr Leben in der Zukunft erst aufbauen.


      Früher, als es noch eine gute (USA) und eine böse Seite der Macht gab (UDSSR), also vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion, da hatten wir keine offenen Märkte (Stichwort: Globalisierung).

      Die Unternehmen wussten, dass die zukünftigen Arbeiter die Kinder der Arbeiter sein würden (Übrigens die Grundlage des Generationenvertrags). Das Gehalt eines männlichen Arbeitnehmers wurde deshalb so hoch angesetzt, dass er eine Familie gründen konnte.

      Heute, in Zeiten der Globalisierung, ist das anders. Es gibt viel mehr billige Arbeitskräfte: Zuwanderer, Frauen, im Ausland.

      Der heutige Arbeitgeber zahlt nicht mehr so viel, dass von dem Gehalt eine Familie gegründet werden kann (wie jetzt noch in der Festnetzsparte Telekom), da er die Kinder der heutigen Arbeitnehmer nicht mehr braucht. Denn billige Arbeitskräfte gibt es seit Öffnung der Grenzen zuhauf. Deshalb bricht die klassische Familienstruktur weg.

      Höhere Löhne kann sich kein Arbeitgeber auf Dauer leisten, wegen der billigeren Konkurrenz.
      Die notwendige Marktregulierung soll übrigens dazu beitragen, Europa als Wirtschaftsstandort wieder wettbewerbsfähig zu machen.



      Eins ist allerdings klar ver.di hat in der Vergangenheit schwere Fehler begangen bei der Ausgestaltung der Tarifverträge bei den Konkurrenzunternehmen und bei T-Mobile.

      Das ist überhaupt nicht klar. Ich sehe das ganz anders.
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:58:09
      Beitrag Nr. 24.024 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.858 von holli08 am 25.05.07 10:40:33cb5fnu
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:55:05
      Beitrag Nr. 24.023 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.648 von risk0207 am 25.05.07 10:27:55>>...haben sich halt darauf verlassen und in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund ihres GEhaltes ihr Leben aufgebaut und nun auch dementsprechende monatliche Kosten.<<

      Das hat jeder kleine Selbsständige, Freiberufler oder ganz normale Angestellte anderer Branchen, der der ganz normalen Konjunktur ausgesetzt ist, auch! Was meinst du wie viele von denen in den letzten Jahren der Rezession auf dem letzten Loch gepfiffen haben, weil die Umsätze einbrachen, da steht auch kein großer Bruder bereit, der ihnen diese Verluste ausgleicht, oder vor der Pleite bewahrt!

      Und es ist schlicht nicht einzusehen dass die große Mehrheit der Bevölkerung, ob jetzt als Aktionär oder als Kunde über die Rechnung, nicht mal nur das Lebens- sondern obendrein das Lebensstandards-Risiko für ein paar tausend bis dato privilegierte TelekomMA zu tragen hat.
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:51:07
      Beitrag Nr. 24.022 ()
      Kaum äußern sich irgendwelche Politik Idioten, geht der Kurs runter :cry::cry:

      Können diese Penner nicht einfach mal die Klappe halten ?? Die müßen auch wirklichen zu jedem ihren Senf dazugegeben, Hauptsache in der Zeitung stehen !!

      Und dann der Quatsch den die im Bereich Besteuerung der Kursgewinne auf strukturierte Zertifikate vorhaben ! :mad:

      Ausräuchern, die ganze Bande
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:40:33
      Beitrag Nr. 24.021 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.648 von risk0207 am 25.05.07 10:27:55Kannst du mir sagen, welcher Call das ist ? icg suche auch einen. Danke.

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      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:38:13
      Beitrag Nr. 24.020 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.460.890 von Bulle & Bär am 25.05.07 08:47:18Ergänzung:

      "Seit längerem steht der ausgelagerte Bereich Media & Broadcast zum Verkauf, der rund 700 Millionen Euro umsetzt.
      Diese Sparte, die für Fernsehen, Hörfunk und Satellitenbetreiber digitale Signale terrestrisch überträgt, gehöre nicht mehr zum Kerngeschäft von T-Systems, heißt es.

      Darüber hinaus gibt es seit Monaten Gerüchte, dass sich die Deutsche Telekom von ihrem IT-Geschäft trennen will.
      Das betrifft vor allem das T-Systems-Geschäftsfeld "Enterprise Services" (ES), das multinationale Kunden betreut.
      Der Außenumsatz sei stark rückläufig, laut Insiderinformationen werde T-Systems über erhöhte Preise mit 800 Millionen Euro quersubventioniert."

      http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,449046,00.ht…


      Der Bulle

      PS: Weil andere unprofitable Bereiche noch immer quersubventioniert werden sind weitere Sparmassnahmen unumgänglich.
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:27:55
      Beitrag Nr. 24.019 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.462.239 von RealJoker am 25.05.07 10:06:22danke rosa, pseudo und real für Eure sachlichen Statements

      Ich kann Euch nicht widersprechen. Das liegt daran, das ihr die andere Seite der Medaille aufgezeigt habt.

      Im übrigen hab ich den Aktionären auch keine Schuld an der Situation gegeben.
      Also rosa.... so darfst du mein Statement denn auch nicht interpretieren.

      Es geht auch um Jahrzehntelange Tarifpolitik, und die Arbeitsbedingungen und Löhne wurden nunmal in der Zeit (bis heute) von den Tarifparteien ausgehandelt und die Beschäftigten haben sich halt darauf verlassen und in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund ihres GEhaltes ihr Leben aufgebaut und nun auch dementsprechende monatliche Kosten.

      Eins ist allerdings klar ver.di hat in der Vergangenheit schwere Fehler begangen bei der Ausgestaltung der Tarifverträge bei den Konkurrenzunternehmen und bei T-Mobile.
      Andererseits muss man auch sehen. Die Beschäftigten dieser Unternehmen haben sich auch nicht gewehrt dagegen oder wehren wollen. Jedenfalls nicht die meisten. Und warum ist das so?
      Weil die meisten Mitarbeier dieser Unternehmen halt junge Menschen sind oder aber Menschen die alleinstehend sind usw.
      Also ich bin mir ganz sicher, dass die Unternehmen z.B. Arcor oder Freenet bereits bei der Einstellung der Mitarbeiter darauf geachtet haben, dass diese zum einen jung oder aber alleinstehend oder aber noch bei den Eltern wohnend oder Studenten, die später ohnehin was anderses machen und in z.B. einer WG wohnen oder Menschen sind, wo der Lebenspartner gutsituiert ist usw. Also meiner Meinung nach sind die meisten Mitarbeiter dieser Unternehmen halt ARbeitnehmer, die es sich aus unterschiedlichsten Gründen auch leisten können, nicht soviel zu verdienen. Und deswegen konnten sie die Arbeit bei den Konkurrenzunternehmen überhaupt erst annehmen.

      Das ist durchaus eine geschickte Strategie und das kann ich der Deutschen Telekom für die Zukunft auch nur empfehlen, das Personal nach diesen Kriterien auszusuchen, also Menschen die sich ihr Leben in der Zukunft erst aufbauen.

      Schwierig wird die Lohn- und Personalpolitik halt bei Menschen, die schon 20-30 Jahre oder noch länger arbeiten und die ihr ganzes Leben auf einmal umkrempeln müssen. Das das nicht möglich ist und das ich das nicht machen will und werde und kann, soll das nicht heissen. Nur das es sehr schwierig ist, und nicht jeder ist halt ein Finanzjongleur und finanztermingeschäftsfähig.

      Im übrigen bin ich fest davon überzeugt, das der Telekom-Kurs in den nächsten 2-3 Jahren stark steigen wird. Jedenfalls hab ich einen langfristigen Call-Optionsschein auf DTE in meinem Depot ;)
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:26:42
      Beitrag Nr. 24.018 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.810 von risk0207 am 25.05.07 09:44:559.)
      Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:
      Gestreikt wird auch und vor allem, weil den Beschäftigten klar ist, das der Kapitalmarkt die Massnahmen, die der Vorstand schon durchführen will und zum Teil auch wird, immer noch nicht als ausreichend erachtet und in den nächsten Jahren weitere erhebliche Forderungen an die Beschäftigten stellen würde, wenn diese sich jetzt nicht wehren würden.
      Das das so ist, kann man doch schon allein an vielen Statements hier in den Threads lesen.


      Kopfschüttelnd vor soviel Naivität sitze ich vor meinem Monitor.

      Solange die Kunden zur billigeren Konkurrenz abwandern (politisch gewollt oder nicht), müssen die Angestellten der Festnetzsparte finanzielle Einschnitte hinnehmen.

      Dafür ist nicht das Management verantwortlich, das zwingt der Markt der Telekom auf. Das Management transportiert nur die Nachricht.
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:06:22
      Beitrag Nr. 24.017 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.461.810 von risk0207 am 25.05.07 09:44:55Ich glaube nicht daran, dass das Gesamtpaket bestreikt wird, zumindest m.E. wäre es auch zu Streiks gekommen, wenn ausschließlich die Gehaltsreduzierunmg im Raum stünde.

      Wie schon gesagt: ich halte es aus Aktionärssicht für unumgänglich, auszugliedern , zumindest aber erhebliche Gehaltsreduktion zu sehen.
      Davon abgesehen, würde ich als Betroffener auch alles versuchen, die Umsetzung zu verhindern.
      Das sind halt die widerstreitenden Interessen, die hier zusammenkommen.


      Dass den Beschäftigten klar ist, der Kapitalmarkt verlangt weitere Maßnahmen, nehme ich nicht an. Die wenigsten Telekomangestellten haben wohl Dein Bildungsniveau und können derartige Folgen absehen. Versteh´ das bitte nicht als Herabsetzung der Belegschaft, sondern geh in Dich.
      Und in einem geb ich Dir auch Recht: die Strategie der DTE wurde binnen der letzten Jahre ständig verändert...Zukäufe, Konzentration Inland, Mobilfunk-Festnetz-Querelen, etc.
      Auch Obermanns Zeit ist im Herbst vorbei, wenn dann noch keine Ergebnisse vorliegen...d.h. bedeutender Zukauf, Kostensenkung u.s.w.
      Avatar
      schrieb am 25.05.07 10:02:54
      Beitrag Nr. 24.016 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 29.457.108 von risk0207 am 24.05.07 20:20:11Herr Obermann kann unternehmerisch alles machen und hat das Recht auf seiner Seite.
      Ein ganz wichtiger Punkt müsste bei ihm allerdings meiner Meinung nach eine viel grössere Rolle spielen:
      Nämlich dass er mit seinem Tun und seiner Haltung auch die Masse der Beschäftigten hinter sich hat.Und gerade das ist für mich der eigentliche Knackpunkt bei der ganzen Geschichte und ob ihm das gelingen wird und nicht die Tatsache, das er sich rechtlich letztlich durchsetzen wird.


      1. Die Telekom-Kunden wandern zur günstigeren Konkurrenz ab.
      Für den Wechsel zu einem anderen Anbieter ist vor alllem der Preis entscheidend, nicht der gebotene Service. Wäre es anders, würden die Werbespots im Fernsehen nicht auf den Preis abzielen.

      2. Die Konkurrenz schafft mit freundlicher Unterstützung von ver.di billige neue Arbeitsplätze.

      3. Die Telekom hat viel zu viele Angestellte/zu hohe Personalkosten für die noch verbliebenen Telekom-Kunden.

      4. Das Management versucht die ausufernden Personalkosten in den Griff zu bekommen, um konkurrenzfähig zu bleiben/werden. Einschnitte sind immer unpopulär.

      5. ver.di fordert die gewerkschaftlich organisierten Telekom-Angestellten zum Streik auf, um die viel zu hohen Personalkosten gegen den Markt durchzusetzen (siehe dazu Punkt 2).

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