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BASF - jetzt einsteigen? (Seite 444)


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Zitat von Cooltrader1: :laugh::laugh: 40 Euro wäre natürlich ein Traum für alle die noch nachlegen wollen, aber so eine Unterbewertung dürfte wenn überhaupt nur ganz kurz anhalten.
BASF ist ein zyklischer Wert. Wenn die Wirtschaft einknickt, was durchaus möglich ist, sind auch Kurse unter 40 € drin, und zwar für längere Zeit.
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Zitat von Strafrechtler:
Zitat von Cooltrader1: :laugh::laugh: 40 Euro wäre natürlich ein Traum für alle die noch nachlegen wollen, aber so eine Unterbewertung dürfte wenn überhaupt nur ganz kurz anhalten.
BASF ist ein zyklischer Wert. Wenn die Wirtschaft einknickt, was durchaus möglich ist, sind auch Kurse unter 40 € drin, und zwar für längere Zeit.


Hast du dich überhaupt mit dem Unternehmen beschäftigt? Ich bin hier für jede kritische Meinung dankbar, aber auf so einen unüberlegten Unsinn können wir hier verzichten.
Gemeinsame Presseinformation von BASF, Arsenal und Foosung


BASF übernimmt Novolyte Technologies
2012-04-26
P-12-240
BASF wird damit zum globalen Anbieter von Elektrolyt-Formulierungen für Lithium-Batterien
Übernahme ist weiterer Schritt, um bei funktionalen Materialien und Komponenten für Hersteller von Batteriezellen und Batterien weltweit führender Anbieter zu werden
Geschäft mit Veredelungsmaterialien stärkt das Portfolio von BASF Intermediates in Nordamerika
 
Die BASF übernimmt Novolyte Technologies mit Sitz in Cleveland, Ohio (USA). Dies gab das Unternehmen heute, 26. April 2012, gemeinsam mit Arsenal und Foosung bekannt. Novolyte ist Hersteller von Elektrolyt-Formulierungen für Lithium-Ionen-Batterien und weiteren Spezialchemikalien für zahlreiche wichtige Marktsegmente. Novolyte unterhält mit 167 Mitarbeitern Standorte in den Vereinigten Staaten und China. Die BASF erwirbt Novolyte von Arsenal Capital Partners, einer Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in USA. Die Unternehmen haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.
 
Die Übernahme umfasst das Novolyte-Geschäft im Bereich Energiespeicherung mit Schwerpunkten bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von hochleistungsfähigen Elektrolyt-Formulierungen für Lithium-Ionen-Batterien. Außerdem erwirbt die BASF das Novolyte-Geschäft mit Veredelungsmaterialien, bei denen das Unternehmen in Nordamerika zu den führenden Herstellern von Spezialchemikalien zählt. Das Sortiment umfasst Arylphosphine, Hochleistungs-Lösemittel und kundenspezifische Spezialitäten. Auch zehn Patentfamilien in den Bereichen Elektrolyt-Formulierungen und Veredelungschemikalien, deren Inhaber Novolyte ist, sind Teil der Akquisition. Im Zuge der Übernahme wird die BASF ein Joint Venture fortführen, das Novolyte gemeinsam mit dem koreanischen Partner Foosung Co., Ltd. betreibt, einem weltweit tätigen Hersteller des hochreinen Spezialsalzes Lithiumhexafluorphosphat (LiPF6), das für die Produktion von Elektrolyten für Lithium-Ionen-Batterien benötigt wird. Diese Elektrolyte sind wichtige, hochleistungsfähige Komponenten in dem schnell wachsenden Markt für Lithium-Ionen-Batterien für Automobil-, Verbraucher- und Industrieanwendungen.
 
Novolyte betreibt Produktionsstandorte in Baton Rouge, Louisiana (USA), und Suzhou (China). Ein weiterer Standort für die LiPF6-Herstellung, den das Gemeinschaftsunternehmen Foosung/BASF betreiben wird, befindet sich derzeit in Nantong (China) im Bau. Beide chinesischen Standorte liegen im Großraum Shanghai.
 
„Mit dieser jüngsten Akquisition positioniert sich die BASF jetzt als globaler Anbieter von Elektrolyten für Lithium-Ionen-Batterien mit Produktionsstandorten in Europa, USA und der Region Asien-Pazifik“, sagt Dr. Andreas Kreimeyer, BASF-Vorstandsmitglied und Sprecher der Forschung, und ergänzt: „Die Übernahme verbreitert auch die Stellung der BASF bei Aminen, Diolen, Organischen Säuren, Polyalkoholen und Spezialitäten und stärkt unsere Präsenz im nordamerikanischen Markt.“
 
„Mit der Übernahme von Novolyte Technologies bringen wir die BASF ihrem langfristigen Ziel deutlich näher, weltweit führender Anbieter von funktionalen Materialien und Komponenten für Hersteller von Batteriezellen und Batterien zu werden“, sagt Ralf Meixner, der als Senior Vice President den Geschäftsbereich Global Battery Materials der BASF leitet. „Dies ist der jüngste von mehreren strategischen Schritten, unserer Technologieposition weiter zu stärken. Dabei haben wir ein breites Technologieportfolio für Batterie-Materialien aufgebaut, mit denen wir die Elektromobilität in Zukunft weiter vorantreiben können.“ 
 
„Bei Foosung freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Chemieunternehmen BASF in diesem Wachstumsmarkt für Batterie-Materialien“, so Hanjoo Song, Chief Executive Director von Foosung. „Durch das neu gegründete Joint Venture kann Foosung seine Position als Hersteller von hochwertigem LiPF6 behaupten und zugleich weitere Chancen nutzen, um so am Wachstum des weltweiten Batteriemarkts teilzunehmen.“
 
„Novolyte hat eine gute Heimat gefunden. Wir haben mit Foosung sehr gut zusammengearbeitet und freuen uns, dass dieses Arbeitsgebiet und seine Mitarbeiter künftig feste Bestandteile des weltweit führenden Chemieunternehmens mit starkem Engagement in der Elektromobilität sein werden“, sagt John Televantos, Partner von Arsenal Capital Partners, New York.
 
BASF-Aktivitäten für Elektromobilität
Innovative Materialien und funktionale Komponenten sind Voraussetzungen für eine sichere, leistungsfähige und günstige Elektromobilität. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entwickelt die BASF sowohl Materialien und Technologien für die heutige und die nächste Generation von Lithium-Ionen-Batterien als auch für künftige Batteriesysteme. Ziel ist es, neue Lösungen zur Energiespeicherung schneller auf den Markt zu bringen. Ein wichtiger Schritt hierzu ist der Bau einer Anlage zur Produktion von Batteriematerialien in Elyria, Ohio (USA). Neben den Batteriematerialien spielen Kunststoffe und Verbundwerkstoffe für Leichtbau sowie Lösungen für ein besseres Wärmemanagement, wie IR-reflektierende Pigmente für Lacke und Innenraumanwendungen, eine wichtige Rolle. Mehr über Batterieaktivitäten der BASF unter diesem Link: http://www.battery-solutions.basf.com
 
Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Verantwortung und den Schutz der Umwelt. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Systemlösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, gesunde Ernährung und Nahrungsmittel zu sichern sowie die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2011 einen Umsatz von rund 73,5 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 111.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.
 
Über Arsenal Capital Partners
Arsenal Capital Partners ist eine führende private Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in New York, die in mittelständische Spezialunternehmen in den Bereichen Industrie, Gesundheit und Finanzdienstleistungen investiert. Investitionen von Arsenal gehen in Bereiche, in denen das Unternehmen über erhebliche Vorkenntnisse und Erfahrungen verfügt. Arsenal zielt auf Geschäftsfelder mit hohem Wertschöpfungspotenzial und sorgt dort in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung für höheres Wachstum und die Ausschöpfung des operativen Optimierungspotenzials des Unternehmens. Derzeit verfügt Arsenal über Eigenkapitalzusagen im Wert von 800 Millionen USD. Weitere Informationen über Arsenal Capital Partners auf www.arsenalcapital.coM
 
Über Foosung
Foosung Co., Ltd liefert seit 1980 eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Fluorprodukte. Eingesetzt werden sie in chemischen Fluorverbindungen zur Herstellung von Kühlschränken und Klimaanlagen, sowie in Elektrolyten für Lithiumbatterien. Das Portfolio von Foosung umfasst drei Bereiche: Produktion von und Handel mit Grundchemikalien​​, das Clean-Development-Mechanism-Geschäft (CDM-Geschäft) sowie Herstellung und Vertrieb von Fußmatten für die Automobilindustrie. Als Ergebnis der Diversifizierung seiner Aktivitäten  haben neben Gas-Kältemitteln vor allem Elektrolyte für Lithium-Batterien sowie das CDM-Geschäft bei Foosung beim Gewinn stark an Bedeutung gewonnen. Foosung als führendes Unternehmen zielt auf Wachstum durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie Investitionen in umweltfreundliche Technologien. Weitere Informationen zu Foosung auf www.foosung.com
1. Quartal 2012/Hauptversammlung


BASF mit solidem Jahresauftakt
2012-04-27
P-12-227
Umsatzanstieg (plus 6 %)
EBIT vor Sondereinflüssen leicht unter Vorjahresquartal (minus 7 %)
Starker Beitrag der Segmente Agricultural Solutions
und Oil & Gas
Ausblick für das Jahr 2012 bestätigt: Steigerung von Umsatz und Ergebnis angestrebt


Die BASF hat zum Jahresauftakt solide Zahlen präsentiert. Der Umsatz des ersten Quartals 2012 übertraf die sehr guten Werte des Vorjahres zeitraums und stieg um 6 % auf 20,6 Milliarden €. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüs s en nahm erwartungsgemäß ab und liegt mit 2,5 Milliarden € (minus 7 %) leicht unter dem Vorjahresquartal . „Gestiegene Rohstoffkosten konnten wir nicht in allen Arbeitsgebieten vollständig weitergeben, was unsere Margen belastete. Deutliche Ergebnis ­ steigerungen erzielten wir im Segment Oil & Gas sowie bei Agricultural Solutions“, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Bock während der Hauptversammlung des Unternehmens im Congress Center Rosengarten in Mannheim.



Das EBIT wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 % auf 3,1 Milliarden €. Sondereinflüsse im EBIT ergaben sich insbesondere durch das Abgangsergebnis des Düngemittelgeschäfts in Höhe von 645 Millionen €. Das EBITDA erhöhte sich um 525 Millionen € auf 3,9 Milliarden €.



Das Finanzergebnis lag mit minus 73 Millionen € um 903 Millionen € unter dem Wert des Vorjahresquartals. Im Vorjahr war im Finanzergebnis ein positiver Sondereinfluss in Höhe von 887 Millionen € aus dem Verkauf der Anteile an der K+S Aktiengesellschaft enthalten.



Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank im ersten Quartal 2012 um 333 Millionen € auf 3 ,0 Milliarden €. Die Steuerquote lag mit 39,6 % weit über dem Wert des ersten Quartals 2011. Gründe für diesen Anstieg waren der überwiegend steuerfreie Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an der K+S Aktiengesellschaft im Vorjahr sowie der höhere Ergebnisbeitrag des Segments Oil & Gas im Jahr 2012.



Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter sank um 687 Millionen € auf 1,7 Milliarden €. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal 2012 1,88 € nach 2,62 € im Vorjahres­zeitraum. Das um Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Werte bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,57 € (Vorjahresquartal: 1,94 €).



Mit einem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von knapp 1,6 Milliarden € konnte die Nettoverschuldung seit Jahresbeginn um 1,5 Milliarden € auf 9,4 Milliarden € weiter reduziert werden.



Die BASF-Aktie notierte Ende des ersten Quartals 2012 mit 65,59 € um 21,7 % über dem Schlusskurs des Jahres 2011. Mit dieser Performance entwickelte sich die BASF-Aktie besser als der deutsche Aktienindex DAX 30 , der europäische Leitindex DJ EURO STOXX 50 sowie die weltweiten Branchenindizes DJ Chemicals und MSCI World Chemicals .



Vorstand und Aufsichtsrat haben der Hauptversammlung vorgeschlagen, eine Dividende von 2,50 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2011 auszuschütten. Bock: „Wir bleiben damit unserer anspruchsvollen Dividendenpolitik treu, die Dividende jedes Jahr zu erhöhen oder zumindest auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten.“



Bock bedankte sich bei Dr. Stefan Marcinowski, der nach 15 erfolgreichen Jahren im BASF-Vorstand in den Ruhestand tritt. Vor 33 Jahren begann Marcinowski als Chemiker im Hauptlaboratorium der BASF, seine weitere Karriere umfasste unter anderem die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit und eine dreijährige Auslandsstation in Brasilien . Neues Vorstandsmitglied ist mit Ablauf der Hauptversammlung Wayne T. Smith, dem Bock viel Erfolg wünschte.



Ausblick Gesamtjahr 2012
Nach einem schwächeren vierten Quartal 2011 hat sich das BASF- Geschäft im ersten Quartal 2012 belebt. Gestiegene Rohstoffkosten konnten allerdings nur teilweise weiterge ge ben werden . Das Unternehmen rechnet damit, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im weiteren Verlauf des Jahres 2012 fortsetzen wird. Unsicherheiten auf den Finanzmärkten dämpfen allerdings die Wachstumsaussichten. Positive Impulse für die Chemieindustrie werden vor allem aus den Schwellenländern kommen. Die Erwartungen bezüglich der weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2012 sind unverändert:

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,7 %
Wachstum der Industrieproduktion: 4,1 %
Wachstum der Chemieproduktion: 4,1 %
US-Dollar-Wechselkur svon durchschnittlich 1,30 US$ pro Euro
Ölpreis von 110 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt


Ohne Berücksichtigung von Akquisitionen und Devestitionen will die BASF den Absatz steigern. Bock: „Wir streben an, bei Umsatz und Ergebnis der Betriebstätigkeit die Spitzenwerte des Jahres 2011 zu übertreffen. Unsere Prognose wird dabei vor allem durch die Wiederaufnahme unserer Erdölproduktion in Libyen sowie durch steigende Mengen im Chemiegeschäft gestützt. Im ersten Halbjahr 2012 werden wir voraussichtlich die außerordentlich guten Werte des Vorjahreszeitraums nicht erreichen.“ Für die zweite Hälfte des Jahres erwartet die BASF dagegen eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2011. Das Unternehmen will auch 2012 eine hohe Prämie auf die Kapitalkosten verdienen.



Umsatzanstieg in nahezu allen Segmenten
Im Segment Chemicals stieg der Umsatz an. Maßgeblich hierfür waren positive Währungseffekte und der Umsatz mit Gesellschaften der Styrolution-Gruppe. Der Absatz sank infolge der im dritten Quartal 2011 vorgenommenen Optimierung der Lieferkette bei Crackerprodukten. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Mengen leicht. Das Ergebnis verfehlte den sehr guten Wert des Vorjahresquartals auf Grund rohstoffkostenbedingt rückläufiger Margen deutlich.



Bei Plastics verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2011 leicht. Höhere Preise und Währungseffekte trugen positiv zur Umsatzentwicklung bei; der Absatz war schwächer. Niedrigere Margen führten zu einem signifikanten Ergebnisrückgang. Bei Polyurethanes belastete außerdem die planmäßige Revision der MDI- und TDI-Anlagen in Geismar/Louisiana das Ergebnis.



Der Umsatz im Segment Performance Products lag auf dem Niveau des sehr guten Vorjahresquartals. Die Nachfrage nahm leicht ab. Höhere Verkaufspreise und positive Währungseffekte konnten den Mengenrückgang ausgleichen. Stark gestiegene Rohstoffkosten belasteten die Margen; infolgedessen sank das Ergebnis.



Bei Functional Solutions wurde der Umsatz infolge einer höheren Nachfrage aus der Automobil- und Bauindustrie leicht gesteigert. Der Umsatzbeitrag des Edelmetallhandels war rückläufig. Neben Portfoliomaßnahmen trugen Währungseffekte positiv zur Umsatzentwicklung bei. Das Ergebnis stieg vor allem dank des Beitrags von Catalysts.



Im Segment Agricultural Solutions verlief der Start in das Jahr 2012 sehr erfolgreich. Für das Umsatzwachstum waren insbesondere gestiegene Absatzmengen und Verkaufspreise maßgeblich. Auch Währungseffekte wirkten sich positiv auf den Umsatz aus. Das Ergebnis stieg deutlich.



Gestiegene Produktions- und Absatzmengen sowie höhere Rohölnotierungen und Gaspreise führten zu einem signifikant verbesserten Umsatz im Segment Oil & Gas . Die Mengen im Erdgashandel nahmen vor allem witterungsbedingt zu. Nach dem Produktionsstopp in Libyen von Februar bis Oktober des Vorjahres konnte die BASF dort im ersten Quartal 2012 durchgängig Erdöl fördern. Das Ergebnis übertraf den Wert des Vorjahreszeitraums deutlich.



Sonstige verzeichnete einen Umsatzrückgang. Grund hierfür war im Wesentlichen die Devestition des Styrolkunststoffgeschäfts, das zum 1. Oktober 2011 in das Joint Venture Styrolution eingebracht wurde. Dadurch sowie durch höhere Belastungen aus dem Long-Term-Incentive-Programm lag auch das Ergebnis von Sonstige unter dem Wert des Vorjahresquartals.



Umsatz- und Ergebnisanstieg in Europa
In Europa lag der Umsatz preis- und mengenbedingt um 12 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das Segment Oil & Gas verzeichnete auf Grund gestiegener Produktions- und Absatzmengen sowie höherer Rohölnotierungen und Gaspreise einen deutlichen Umsatzanstieg. Bei Agricultural Solutions verlief der Start in die Saison positiv. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 32 Millionen € auf 1,9 Milliarden €. Hauptgrund hierfür war das gegenüber dem ersten Quartal 2011 deutlich verbesserte Ergebnis bei Oil & Gas.



Der Umsatz in Nordamerika sank in US-Dollar um 4 % und bewegte sich in Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Mengen gingen infolge der im dritten Quartal 2011 vorgenommenen Optimierung der Lieferkette bei Crackerprodukten zurück. Höhere Verkaufspreise und positive Währungseffekte glichen den Absatz­rückgang aus. Einen signifikanten Umsatzanstieg verzeichnete das Segment Performance Products. Das Ergebnis lag mit 370 Millionen € um 23 Millionen € unter dem des Vorjahreszeitraums. Gründe hierfür waren die infolge geringerer Margen und der planmäßigen Großabstellung in Geismar/Louisiana niedrigeren Ergebnisbeiträge der Segmente Chemicals und Plastics.



Der Umsatz in Asien-Pazifik sank in lokaler Währung um 8 % und in Euro um 3 %. Neben niedrigeren Verkaufspreisen, insbesondere im Segment Chemicals, war die Einbringung der Styrolkunststoffaktivitäten in das Joint Venture Styrolution für diese Entwicklung maßgeblich. Der vor allem bei Plastics gesunkene Absatz trug ebenfalls zum Umsatzrückgang bei. Währungseffekte wirkten sich dagegen positiv auf den Umsatz aus. Insbesondere auf Grund schwächerer Margen bei Grundprodukten verringerte sich das Ergebnis um 197 Millionen € auf 219 Millionen €.



In Südamerika, Afrika, Naher Osten übertraf der Umsatz den Wert des Vorjahresquartals sowohl in lokaler Währung als auch in Euro um 4 %. Das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln verlief sehr erfolgreich. Auch bei Oil & Gas stieg der Umsatz dank höherer Verkaufspreise deutlich. Das Ergebnis sank vor allem auf Grund des geringeren Beitrags des Segments Functional Solutions um 12 Millionen € auf 79 Millionen €.



Über BASF

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzen­schutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Verantwortung und den Schutz der Umwelt. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Systemlösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, gesunde Ernährung und Nahrungsmittel zu sichern sowie die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2011 einen Umsatz von rund 73,5 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 111.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.
Bin masslos enttäuscht.:mad:

Dachte es wäre das ex-divende Datum heute, aber nix da BASF hat schlechte Zahlen vorgelegt obwohl all anderen Unternehmen dicke Gewinne einfahren...

Jetzt geht es wohl auf die 50 Euro zu,
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Zitat von Klimatod:
Zitat von Cooltrader1: Hast du dich überhaupt mit dem Unternehmen beschäftigt? Ich bin hier für jede kritische Meinung dankbar, aber auf so einen unüberlegten Unsinn können wir hier verzichten.
Warum machst du ihn derart unsachlich nieder? BASF ist tatsächlich ein Zykliker und hängt deshalb an der Konjunktur. Als 2008/2009 die Weltwirtschaft einbrach, konnte man BASF für unter 18 € (!!) kaufen. Das war das selbe Unternehmen wie heute, das alles ist nur 3 Jahre her.


Steht doch da. Das geht mir einfach auf den Sack wenn hier jede Woche ein neuer Experte vorbeikommt und erzählt dass BASF ein zyklisches Unternehmen ist. Ist das eine neue Erkenntnis?
Zitat von Alton: Bin masslos enttäuscht.:mad:

Dachte es wäre das ex-divende Datum heute, aber nix da BASF hat schlechte Zahlen vorgelegt obwohl all anderen Unternehmen dicke Gewinne einfahren...

Jetzt geht es wohl auf die 50 Euro zu,


Dann geh doch short... :laugh::laugh:
[/quote]Als 2008/2009 die Weltwirtschaft einbrach, konnte man BASF für unter 18 € (!!) kaufen. Das war das selbe Unternehmen wie heute, das alles ist nur 3 Jahre her.

[/quote]

Und BMW zu 24 Euro ;-) hm, lecker
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