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First Majestic, ein Silberjunior auf dem Weg in die Mittelklasse? (Seite 3738)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.550.015 von porc am 28.08.18 12:06:45ist halt schwierig mit inflation...
letztlich ist die globalisierung deflationär

trumps handeln dürfte aber zu stagflation führen, was gold am liebsten wäre.
in dem szenario auch gegen kupfer mal temporär

ich denke mittlerweile dass die chartbilder entscheidender sind als wirtschaftliche daten oder politik.
gute charttechniker sehen gold am ende bei 600 und dann die neue hausse und so wird es auch passieren.
die frage ist nur über welche ecken und kanten. aber die charttechnik von einigen leuten hat auf dekaden perfekt funktioniert.

inflation haben wir schon was mieten und immos angeht aber die werden halt nicht mit reinberechnet.
reisen strom und knäckebrot zählen mehr.
wohnen ist der wahre luxus. in 50 jahren denke ich werden die hälfte der leute bei uns in sammelstätten leben weil sie sich keine miete mehr leisten können geschweige denn ein eigenheim. hier kaufen doch massiv chinesen, russen, südeuropäer und briten ein.

aber der staat will es ja so... mehr reiche und mehr arme = mehr geldmenge möglich ohne inflationsgefahr.... von daher sind steigende zahlen der kinderarmut neulich mal vermeldet worden politisch sehr positiv.

gold vs aktien ist das eine
das andere ist aktien vs aktien.

der eurostoxx 50 ist seit 18 jahren im bärenmarkt und weit weit weg vom jahr 2000-hoch.
ist ja eine seltsame hausse die sich nur auf einen ausgesuchten teil ausgedehnt hat.
viele aktien sind seit langer zeit im bärenmarkt
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.555.046 von Mineral-deposits666 am 28.08.18 21:18:38Da haste den vermutlich besten "Charttechniker".... 😁
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.555.055 von Mineral-deposits666 am 28.08.18 21:19:40mit sicherheit nicht....

das funktioniert nicht ;)
2018 und 2019 schlecht für gold und hervorragend für aktien.
der nasdaq küsst die 10.000 nächstes jahr
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.555.097 von Boersiback am 28.08.18 21:24:59schaun mer mal 😉🤪
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.555.097 von Boersiback am 28.08.18 21:24:59vor allem sehe ich keine schnäppchen bei gold und silberaktien.... würde ich welche sehen würde ich kaufen. jeder bergbauwert der richtig was taugt steht oben und ein vielfaches höher als 2015

Silvercorp faktor 5
Resolute faktor 6

;)
nur schrott ist billig, auch das ist ein problem wenn man kaufen möchte
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.554.473 von Boersiback am 28.08.18 20:18:56
Zitat von Boersiback: inflation haben wir schon was mieten und immos angeht aber die werden halt nicht mit reinberechnet.
reisen strom und knäckebrot zählen mehr.
wohnen ist der wahre luxus. in 50 jahren denke ich werden die hälfte der leute bei uns in sammelstätten leben weil sie sich keine miete mehr leisten können geschweige denn ein eigenheim. hier kaufen doch massiv chinesen, russen, südeuropäer und briten ein.


Das liegt zum einen an der unfassbaren Menge an Regulierungen im Bauwesen, die die Kosten nach oben treiben. Zum anderen auch an der Energiewende, die die Energiepreise im Vergleich zu Resteuropa extrem erhöht hat und somit auch die Wohn- und Baukosten.

Besonders bedarf besteht in den Innenstädten der Großstädte Deutschlands, also Berlin, Hamburg, München etc. Das Problem dort ist, dass immer mehr Leute in diese Innenstädte ziehen wollen, jedoch die Baufläche bereits überbaut ist. Die Lösung liegt auf der Hand: In die Höhe bauen, um so den Bedarf decken zu können. Nur stellen sich dort wieder die Lokalpolitiker quer und schlagen stattdessen idiotische Maßnahmen vor, die das Problem nur noch verschärfen würden (wie z.B. Mitepreisbremse).

Mein Vorschlag wäre den Bausektor zu deruglieren, die Energiewende rückgängig zu machen und zu erlauben, dass in Großstädten in die Höhe gebaut werden darf (300 m+).
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.554.473 von Boersiback am 28.08.18 20:18:56
Zitat von Boersiback: ist halt schwierig mit inflation...
letztlich ist die globalisierung deflationär

trumps handeln dürfte aber zu stagflation führen, was gold am liebsten wäre.
in dem szenario auch gegen kupfer mal temporär


Das mit dem Kupfer stimmt. Während einer Stagflation fällt nämlich die Nachfrage für Kupfer, da die Wirtschaft schrumpft. Zwar steigt Kupfer dann in der Währung die inflationiert, jedoch weniger als die Inflationrate aufgrund fallender realer Nachfrage. Gleichzeitig steigt Gold mehr als die Inflationsrate aufgrund erhöhtem Bedarf als "alternative Währung".

Dies zeigt, dass die Korrelation mit Kupfer, die von dir so hoch gepriesen wurde, in dem entscheidenden Szenario für Goldbugs nichts Wert ist.

Bzgl. Trump: Der einzige weg wie ich mir eine Stagflation ausgelöst durch Trump vorstellen kann, ist dass er den Handelskrieg ausarten lasst. Es sieht aber zurzeit eher danach aus, dass Trump nur ein paar "Warnschüsse" abgegeben bzw. Symbolpolitik betrieben hat. Die Strafzölle haben nicht ein wirklich ernsthaftes Ausmaß erreicht. Anscheinend geht es Trump weniger um Handelskrieg sondern darum, dass er einen "deal" abschließen kann, auf dem sein Name steht. Dies beweist der neue Mexico-USA Handelspakt, der letztlich Nafta mit ein paar (idiotischen) Abänderungen ist.

Auf einer gewissen Ebene ergibt dies Sinn, da der Narzissmus von Trump noch mehr befriedigt wird, wenn er seinen Namen auf einen Handelspakt schreiben darf.

Mglw. wird Trump nur dann den Handelskrieg ernthaft werden lassen, wenn die Wirtschaft in eine Rezession gibt. Denn dann wird sein Narzismuss einen Schuldigen im Ausland suchen, anstatt sich an die eigne Nase zu packen und dieser Schuldige muss dann mit Strafzöllen bestraft werden.

Von sich heraus, ohne von der Rezession getrieben kann ich mir keinen Handelskrieg vorstellen, dazu hat Trump anscheinend nicht den Mumm (zum Glück).
@porc

Trump bzw die USA haben angst von china militärisch überholt zu werden.
das ist der grund. trump ist eh nur der kasper nach aussen.
sie wollen china einfach schwächen und dewegen gegen china sehr hart bleiben.
gegen andere länder weniger. aber china... das ziehen sie durch.

führt unterm strich zu mehr inflation in usa, aber bzgl china halt dann weniger.
bringt gold insofern auch nix und der weltwirtschaft wirds früher oder später schaden.
gold braucht halt auch die kaufkraft asiens... zudem gibts besicherte kredite mit gold und kupfer bei den chinesen.

Gold vs Kupfer:
ja, das wäre das einzige szenario... aber einen solchen inflationsschub wirds nicht geben.
dass gold dann gegen kupfer läuft bräuchten wir raten von sagen wir mal ab 6%
dafür gibts viel zu viele billigjobs.
das goldbugszenario wird nie eintreten... bzw vielleicht in 100 jahren.
von daher sehe ich gold und kupfer als eines... abhängig von der kaufkraft der asiaten getrieben.

Immobilien:
neee das passt doch so. das ziel ist maximale preissteigerungen. so ist es gewollt.
was ich irgendwie lächerlich finde:
alle wollen in der stadt wohnen... aber alle kaufen mehr und mehr übers internet. keiner will mehr einkaufen gehen :laugh:
was genau bringt "stadt" dann eigentlich ausser schlechte luft und evtl. nähe zum arbeitsplatz.

früher war der traum eines jeden ein "häusle auf dem land" da wollten noch alle einkaufen.
oder gehts um discos und parties ??? also mir ein rätsel

was man tun könnte wäre ausländische investoren einfach nicht zulassen.
was muss ein russischer oligarch eine wohnsiedlung kaufen oder ein britischer hedgefonds wie mal wo geschehen um dann die mieten 70% anzuheben ??? naja macht ja vonovia auch nicht viel anders. es ist so gewollt, wie gesagt... man tut nur so als ob nicht weil man angst vor unruhen hat. da sind wir aber noch weit entfernt.
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Offen gesagt find ich die hier und in anderen Threads immer neu entfachte Diskussion ueber die zukuenftige Goldpreisentwicklung ziemlich sinnlos , speziell ob man Gold / Silber auch physisch halten sollte oder nicht.
NIEMAND kann sowas in einem derart unkalkulierbaren , eher chaotischen globalen Umfeld voraussagen , wie wir es derzeit haben. Keiner kann wissen, wann und durch welchen Trigger ausgelöst plötzlich ein Run auf Gold / Silber einsetzt oder ob das noch Jahrzehnte dauert , Charttechniker schon garnicht , denn die Vielfalt der möglichen Szenarien, die sowas auslösen können , ist zu differenziert und auch vom Timing her absolut unkalkulierbar. Spätestens dann jedenfalls korelliert der Preis weder mit irgend nem Rohstoff, noch mit irgend ner Währung oder Kryptozahlungsmittel.
Edelmetalle als Spekulationsobjekt physisch halten , um Gold bei 6000 , Silber bei 100 zu verkaufen , halt ich sowieso fuer nicht sinnvoll , denn es ist fraglich, ob man seine Stuecke in solchem Szenario ueberhaupt dann verkaufen kann oder wollte.
Ich halte Gold / Silber physisch als substantives Wertsicherungsmittel fuer einen angemessenen Teil meines Vermögens . Natuerlich nicht im Schliessfach bei irgend ner Bank oder in irgend nem (auch angeblich noch so sicheren ) Depot , auch nicht zu Hause unterm Bett. Gold behält (auf geringstem Raum) immer einen Wert und birgt die höchstmöglichen Chancen , diesen auch durch viele der denkbaren Sondersituationen zu transferieren , ohne dass man es zu nem Mondpreis XY "verkaufen" muss ( natuerlich geht das auch mit hochkarätigen Diamanten) .
Auch insofern ist phys. Gold (m.E. auch Silber) tatsächlich die einzige universelle "Währung" als Gegenpol zum nur noch durch Heissluft und Schuldenexzesse "am Leben" erhaltenen Zombisystem des Papiergeldes.
Habt Ihr wirklich mal ernsthaft drueber nachgedacht, weshalb die Notenbanken Gold horten , warum China und Russland jeden Monat massiv ihre Reserven aufstocken ... und (wenn die Zahlen nicht gefaket sind) ausgerechnet die USA (noch) der mit weitem Abstand grösste Halter an physischem Gold sind, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Italien (sieh da, sind die nicht pleite ?) ...???
Sind die alle blöd ...... ????
Noch ein privates Beispiel , von dem ich zwar physisch nichts hab, das mir aber als Lehre dient:
Mein Grossvater hatte vor dem 2.WK ein schönes Aktienpaket an der Pilsner Brauhaus AG , dazu 2 Häuser , Obstplantagen und Hopfenanbaugebiet im damaligen Sudetengebiet , weiterhin Anleihen des Dt.Reiches (die damals als "besonders sicher" galten , logo . gedacht als "Altersvorsorge" fuer die Familie ). JA, er war wohlhabend ... und siehe da , er hatte auch 122 Goldunzen . Leider sah er die in der Vorkriegszeit mehr als ein paar schön anzusehende Glanzstuecke mit historischem Hintergrund , sonst hätte er mehr davon gehabt . Er hat die Unzen tatsächlich ueber die Jahre der "Vertreibung" gerettet und das noch viele Jahre danach fuer sich behalten . Verkauft wurden sie nie , sind heute noch fein aufgeteilt im Familienbesitz . Was aus den Häusern, Grundstuecken , Aktien Anleihenn und dem damaligen Geldvermögen geworden ist , brauch ich nicht erklären.....
Warum Notenbanken auch heute noch physisch Gold horten, auch nicht .....
Apropos : Die nach Fort Knox und England deportierten Goldbestände des III . Reiches scheinen ja tatsächlich zumindest in angemessenen Anteilen noch da zu sein , denn es wird derzeit etappenweise, wenn auch schleppend an D. zurueckgefuehrt . Tja , also haben uns die Ahnen aus dieser unsäglichen Zeit ja doch was Handfestes hinterlassen , naja, nicht nur das ...
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