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Commerzbank ---> Ziel 40 € !!!!!! - Beliebteste Beiträge


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Freude herrscht nach dem heutigen sehr guten 3. Quartalsbericht :):):):)

Commerzbank overweight


New York (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Morgan Stanley stufen die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) mit \"overweight\" ein.
Die Commerzbank werde am 3. November die Geschäftszahlen des dritten Quartals bekannt geben. Nach Auffassung der Analysten dürften die Ergebnisse, bereinigt um Sondereffekte, die Markterwartungen erfüllen. Man gehe davon aus, dass die Commerzbank die Kostensenkungsmaßnahmen fortgesetzt habe und damit die operativen Kosten auf dem Niveau des Vorquartals gehalten habe.

Nach Einschätzung der Analysten dürfte die Mittelstandsbank im zweiten Halbjahr 2006 aufgrund eines besseren operativen Umfelds Provisionen von lediglich 6 Mio. EUR ausweisen. Das polnische Tochterunternehmen BRE Bank habe unterdessen bereits starke Ergebnisse für das dritte Quartal gemeldet. Dies werde sich auch positiv in den Zahlen der Mittelstandsbank bemerkbar machen. Man sehe das Kursziel der Commerzbank-Aktie bei 40,00 EUR.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Morgan Stanley die Commerzbank-Aktie mit \"overweight\". (31.10.2006/ac/a/d)
Analyse-Datum: 31.10.2006
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Die Ratingagenturen hab doch ihr Pulver längst verschossen.
Ihre Aufgabe ist es, den Finger in offene Wunden zu legen.
Das ist unangenehm aber manchmal notwendig und setzt den Fokus auf Entwicklungen, die unbeachtet schieflaufen.
Das ist aber längst passiert.
Wenn die unangenehmen Nachrichten schon längst von sämtlichen Spatzen von sämtlichen Dächern gepfiffen werden, führt ein Downgrading doch nur noch zu ungläubigem Achselzucken.

Die Hysterie vom Untergang der Welt und der Wirtschaft ist eingepreist.
Damit holt man niemand mehr hinterm Ofen vor.

Die einzige Nachricht, die dann noch einschlägt, ist die Nachricht vom Überleben.
Zum Beispiel vom Überleben der Commerzbank.

Das hat die letzte Woche gezeigt, das wird die nächste Woche zeigen.

Reflexartige Zuckungen mag es geben, aber Märkte werden durch solche - jetzt schon seit einem Jahr auf uns niederprasselnden - Meldungen inzwischen nicht mehr bewegt.

Vielmehr ist es doch so, dass die Ratingagenturen den schon vollzogenen Entwicklungen der Märkte jetzt viel zu spät immer noch hinterherhinken.
Zu einem Zeitpunkt als die Saat für die Eindämmung und eine erste Erholung schon ausgesät wurde und erste Erfolge sichtbar sind.
Die Märkte laufen im Normalfall nicht den Ratings hinterher sondern umgekehrt.
Im Einzelfall kann es mal anders sein, wenn die Märkte übertreiben.
In welche Richtung der Gesamtmarkt geht, hängt aber im Augenblick überhaupt nicht mehr von den Ratingagenturen sondern von der weiteren Entwicklung der Wirtschaft ab.
Und ein Einzelnwert wie die Commerzbank hat - bei tatsächlich aufgehenden Finanzierungsplänen - noch ungeheures Nachholpotential.
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Schaut euch das riesen Volumen an !!!!
alle Shorties müssen eindecken, und die anderen die noch keine haben kaufen.

Sie ist natürlich noch immer ein Übernahmekandidat.
Wenn das Management sich selber bleiben will, muss es für höhere Kurse sorgen :laugh::laugh::laugh::laugh:
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Also eines mal vorweg. Ich bitte ausdrücklich dieses Posting nicht zu bewerten.
Hier geht es um die Commerzbank und es sollte um nichts anderes gehen.
Nicht um persönliche Einstandskurse, Gewinne oder was man für ein toller Hecht ist. Auch finde ich es katastrophal, wenn Postings wie das von Eckbusch und das meine ich in keinster Weise persönlich, 9 positive Bewertungen bekommen, obwohl das mit dem Thema nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Nicht nur der Verfasser des Threads sondern auch die Bewerter sollten sich fragen, warum wir hier Beiträge verfassen. Mich ärgert das maßlos und bitte alle wieder zum ausschließlichen Thema "Commerzbank" zurück zu kehren. Ich finde jeder sollte Zitierungen und Kommentierungen anderer Beiträge, wenn möglich und wenn dieser nicht gegen gute Sitten verstößt, unterlassen, da dies meist nur zu themenfremden Eskalationen führt und das möchte ich persönlich nicht lesen, da mir dies in meiner Anlageentscheidung zur Commerzbank auch nicht weiter hilft.
Nochmals meine Bitte. Diesen Beitrag nicht bewerten, weil dies auch mit der Commerzbank nix zu tun hat.
Freuen wir uns als Co-bank Optimisten der momentanen Situation, denn es war schon anders und lasst uns nicht überheblich werden nur weil es auch Pessimisten gibt, die ja auch oft interessante Sichtweisen vertreten und in der Vergangenheit leider auch Recht hatten.
;)
Schönen Abend

Upordown
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In einem meiner Beiträge Ende 2011 habe ich die Commerzbank Aktie mit einer Sportwette verglichen und als Entscheidungstag fü Gewinn oder Verlust den 30.06.2012 ausgemacht.
Eba Anforderungen von 5 Mrd. Euro aus eigener Kraft zu stemmen, schien mir zu diesem Zeitpunkt schon mehr als sportlich und ich denke, die wenigsten haben dem Institut zum damaligen Zeitpunkt zugetraut, dass wirklich zu schaffen. Die Schuldenkrise war deutlich verschärfter als heute und die Coba hatte von allen deutschen Banken die mit Abstand "höchste Hausnummer" zu stemmen. Der Kurs von 1,20 EUR war also nur eine logische Folge des Ganzen und durchaus gerechtfertigt.
Was dannach passierte war sicherlich für viele überaschend und ich nehme mich damit bestimmt nicht aus. Getrieben durch das Errichten von "Brandmauern" der Politik und einer "Liquischwemme" der Zentralbanken legten wir das stärkste Auftaktquartal seit mehr als 20 Jahren hin. Man mag von der Maßnahme halten was man will, aber letztlich war es nur diese, die uns das beschehrte. Das davon einige auf dem falschen Fuß erwischt wurden, und damit meine ich nicht nur die Kleinen, dürfte in diesem Zusammenhang auch klar sein. Wer erwartet hat, dass das in diesem Tempo so weiter geht und nur in eine Richtung, ist ein ziemlicher Fantast, denn sowohl der Dax und noch vielmehr die Coba sind keine Apple und werden bestimmt keinen "Fahnenstangenchart" hinlegen.
Der Gesamtmarkt ist also ca. 10% zurückgekommen und die Coba eben mehr als 30%. Auch dass dürfte nicht weiter verwunderlich sein, denn schliesslich ist die Coba ein Fianzwert und der reagiert zun mal überproportional wenn das Thema der Märkte "Finanz- oder Schuldenkrise" heisst. Auch zu erkennen ist das, am überproportionalen Anstieg der Coba gegenüber dem Markt von Jan. bis März 2012.
Ich denke die jetzige Konsolidierung ist also nicht überraschen sondern gesund und noch viel mehr ..... "sie ist gewollt" ! Denn viele, und hier sprech ich vor allem von den Großen, werden diesen Rücksetzer nutzen um auf den Zug aufzuspringen. Diese allerdings werden sich wohl eher im Gesamtmarkt als bei der Coba positionieren.

Das Thema des Rücksetzers finde ich aber mal wieder durchaus bemerkenswert. .... China hat statt 8,4% Wachstum nur 8,1% (das treibt mir echt die Tränen in die Augen) .... und die Schuldenkrise ist nicht vorbei. Spanien hat grössere Probleme und Frankreich könnte von Ratingagenturen abgestuft werden.
Ich weiss nicht welche dieser Info´s jetzt wirklich überaschend ist, aber bemerkenswert finde ich es dennoch dass diese der Grund für die Konsolidierung herhalten sollen. .... Egal, für mich mal wieder ein Beweis, dass man grundsätzlich nicht Info´s sondern den Chart handeln sollte und vor allem eine Investionsentscheidung aufgrund einer persönlichen Einschätzung treffen sollte. Hier auf Analysten oder Börsenbriefe zu hören, ist wohl der Grundfehler. Dehren Meinung kann vielleicht in die persönliche Einschätzung mit einfließen, aber niemals sollte sie diese bestimmen.
Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf die Arbeit der Commerzbankführung eingehen, da diese ja auch oft Thema in dieser "Expertenrunde" hier ist.
Ich bin bestimmt kein Blessingfan, aber letztlich ist der bei der ganzen Sache hier die "ärmste Sau" im Stall. ... Er wurde von Schäuble verarscht, als er letztes Jahr die Griechenlandanleihen nicht verlängern wollte. Die haben der Coba das eigentlich operativ nicht schlechte Geschäftsjahr 2011 verhagelt und seinen eigentlich grossen Wurf 2011 (Rückführung der stillen Einlage von 90% an den Soffin) verblassen lassen. .... Sicherlich, in aller ester Linie hat er dies durch brutales "Aktionärsmelken" erreicht aber ich denke, eine 9%ige Verzinsung auf 16 Mrd. in den kommenden Geschäftsjahren wäre der deutlich grössere Klotz am Bein. Und, er hat diese Maßnahme wohl im einzig dafür möglichen Zeitfenster im Börsenkatastrophenjahr 2011 durchgezogen.
Am Ende muss er dann auch noch die Ebaauflagen schlucken. .... Diese politische Frechheit muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. .... Die Politik erkennt Ihre eigenen "Schuldpapiere" (Staatsanleihen) nicht mehr zu 100% als hartes Eigenkapital an und schafft härtere Richtlinien als Basel 3 und gibt den Instituten statt bis 2018 ein Zeitfenster von 8 Monaten. ...
Der öffentlich verkaufte "freiwille Schuldenschnitt" bei Griechenland war die Krönung.
Manchmal ist das ware leben besser als jede "Comedyshow".

Die Eurohypo kann man Blessing ebenfalls nicht anheften. Das war noch der Müller. Was man ihm vorwerfen kann, ist die Übernahme der Dresdner Bank oder vielmehr den Zeitpunkt des Ganzen. Ungünstiger gehts nicht, aber ich bin so ehrlich und sage klipp und klar, dass ich auch nicht ein solches Gewitter (Pleite Lehmann) in irgendeiner Form oder zu irgendeinem Zeitpunkt für möglich hielt.
Am Ende allerdings bin ich heute froh, dass ich heut Aktionär der fusionierten Bank bin, und nicht einer der Alt Coba oder Alt Dresdner. Ob diese beiden Institute allein und mit der Hälfte Ihrer Kunden so durch Finanz oder Staatsschuldenkrise geschippert wären, vermag heut keiner zu sagen, aber ich denke, dass wir dann vielleicht auch in Deutschland eine grössere Bankenpleite gesehen hätten und dies wäre für Gesamtdeutschland eine verherende Nummer geworden.

Abschließend möchte ich mich hiermit von meiner "Wetteinschätzung" des vergangenen Jahres verabschieden. Die Ebaanforderungen werden aus eigener Kraft gestemmt werden. Der Kurs der Cobaaktie hängt jetzt wieder an anderen Dingen. Wie gelingt die Abwicklung der Eurohypo ? Wie entwickelt sich die Konjunktur in Deutschland ? .... und nicht zuletzt, welche Unwegbarkeiten bringen die Staatsschuldenkrisen ... Finanzkrisen und sonst was noch so mit sich ?!

Getreu dem Motto: "Sei vorsichtig wenn alle euphorisch sind und mutig wenn alle ängstlich sind" bleibe ich investiert, allerdings braucht man wohl einen ziemlich langen Atem bei der Geschichte und kurzfristig traden würde ich die Aktie niemals. Das wäre mir zu heiss und das kann ich auch nicht.

Dies ist alles nur meine Meinung.
Ich wünsche einen wunderschönen Sonntag an alle hier.
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Zitat von borderlinchen: Sag mal, hast du einen papagei verschluckt, oder warum gehst du uns hier seit tagen so penetrant mit deinem sich ständig wiederholenden dummdreisten basher-geschwätz auf den sack? So langsam zweifle ich an deiner zurechnungsfähigkeit! Begreif es doch endlich: Es will hier NIEMAND mit dir spielen!“

"Spielen" vielleicht nicht, aber austauschen sehr wohl. Und ich darf Dir gern bestätigen, dass 'er' allemal mehr 'auf dem Kasten' hat, als Du - auch wenn er nicht in jedem Fall immer richtig liegt.

Und nur weil er die (nähere) CoBa-Zukunft nicht nur einfach rosa-rot sieht, ist er kein Basher.
Gleichzeitig ist es ein echtes Armutszeugnis für alle hier schreibenden Nutzer, Dir für Deinen Beitrag unglaubliche zehn Daumen gegeben haben - unfassbar.
Und dabei geht es in Deinem Beitrag nicht mal um 'Sachinformationen' zur Bank, die gut fundiert sein könnten (für 'echte' Daumen), sondern nur darum, um einen anderen 'runterzuputzen', der eine andere Entwicklung der Aktie 'sieht' als Du oder die meisten hier.
Das ist in der Tat unterstes Niveau - besonders derer, die Dir dafür auch noch Daumen gegeben haben.

.
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Lieber Mod,

ich kann den User andrasadam zwar nicht lesen, aber es ist sicher nicht nur für mich sehr anstrengend seitenweise ausgeblendete Postings zu durchforsten, die inhaltlich auch nicht mehr Sinn ergeben, wenn ich sie lesen könnte. Ein echter Meinungsaustausch ist so kaum noch möglich. Ist es nicht möglich das Treiben eines Teenagers zum Wohle der Allgemeinheit etwas Einhalt zu gebieten, oder seine Anzahl der Postings auf 10 pro Tag auf unbestimmte Zeit zu begrenzen? Mindestens 90% der User hier würden das begrüßen! Wie gesagt... hier wird keine Sperre gefordert und auch niemand mundtot gemacht werden. Es geht lediglich darum die Postings dieses Users auf ein für die Allgemeinheit erträgliches Maas zu senken!

Ich denke eine kurze Prüfung der Postings dieses Users sollte ausreichen, um die richtige Entscheidung treffen zu können!

Schönen Abend @all!
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Schaut euch mal die Charttechnik an.
Die Aktie ist aus dem Seitwärtstrend der letzten Monate ausgebrochen. Nun ist Luft bis 32,00 Euro.
Da wird in den nächsten Tagen kräftig zugelangt.
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Ich kann diese Durchhalteparolen hier nicht mehr hören.

Die 1,25 hat gehalten...Die 1,28 hat gehalten...dann hat wieder mal die 1,23 gehalten.
Die Aktie wird jetzt durchstarten...Die Aktie nimmt Anlauf...etc etc

Das ist so arm. Seit Monaten passiert gar nichts. Diese Blue Chip Commerzbank Aktie erinnert mich eher an Singulus oder Sky.
Das Ding ist bei 1 Euro und die einzelnen Bewegungen sind 2 Cent rauf oder 2 Cent runter.

Und jedesmal freuen sich die Shorter bzw die Langen wie die Kinder wenn es in die eine oder andere Richtung geht.
Und gleichzeitig lachen Sie die andere Seite aus und es gibt Häme.
Das geht hier manchmal zu wie im Kindergarten.

Und das geilste ist, das laut den Aussagen hier nieeeeemand in der Aktie investiert ist. Weder Short noch Long. Aber wehe es geht in die eine oder andere Richtung. Dann habens alle vorher gewusst und ja soooo viel Geld damit gemacht und können in den Urlaub fahren oder sonstwas damit machen. Mit 1 Cent Bewegungen...na klar doch.
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Viele von uns habe die vergangenen Krisen der letzten Jahrzehnte immer wieder miterlebt und können heute ihre Schlüsse daraus ziehen. Damals waren die auf und ab Zyklen der Weltwirtschaft in ihren Zeiträumen länger als heute. Es gab kein Internet, keine Globalisierung und auch nicht so viele Auszubildende im Analysten-Sektor.

Heute sind diese Zyklen wesentlich kürzer geworden. Bei der DotCom Krise, ende 1999 Anfang 2000 war man sich sicher, dass die DotCom-Branche sich niemals erholen werde. Nach der Marktbereinigung sind Konzerne wie Google, Yahoo, eBay, facebook, teils von Apple und einige andere auferstanden, wie Phönix aus der Asche. Die Branche die schon verloren geglaubt war, ist in neuem Glanz wieder erschienen.

Der Mensch kann schlechte Nachrichten nur bis zu einem gewissen Grad und beschränktem Zeitraum tolerieren. Dann kommen wieder Optimisten an die Reihe, verdrängen die Miesmacherjournalismus und es geht wieder aufwärts, ohne dass sich in Realwirtschaft grossartig etwas ändert.

Dieses Mal, die Krise aus dem Bankensektor, hat 6 Jahre gedauert, der Markt ist bereinigt, Miesmacher haben viel Geld verdient und nun hat der Mensch kein Ohr mehr für weitere Weltuntergangsszenarien offen. Man will es einfach nicht mehr hören, auch wenn US-Haushaltsblockade ihr Spielchen mit sich treibt.

Wer jetzt noch glaubt, die Bankenkrise geht ewig schön weiter und setzt auf sinkende Kurse, hat aus den Krisen der vergangenen Jahrzehnte nicht viel gelernt. Nichts ist von Dauer, weder Hausse noch Baisse. Nun sind Hausse-Gläubiger an der Reihe und da spielen die Fundamentaldaten plötzlich keine grosse Rolle mehr. Man hat wieder Lust auf steigende Kurse. Übernahmefantasie, Schiffsektorfantasie, Gewinnfantasie, usw. Positive Analysen aus den USA (siehe Artikel: Commerzbank, Deutsche Bank und Co: Jubel dank Moody's) untermauern die schönen Charts die das Ganze wieder für einpaar Jährchen nach oben treiben werden.

Ich wünsch allen gutes Gelingen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 25.102.376 von pink-panther am 03.11.06 13:14:36Labert keinen Dreck,
was kümmert euer Kleinanlegergerotze!!! :laugh::laugh::laugh:

Die Zahlen waren klasse,
die Bank ist hervorragend positioniert!

Ein klarer Kauf auf diesem Niveau!!!!

Mein Bullzerti geht heute mit 40% durch die Decke,
unter 200% werde ich das Teil nicht verkaufen!!! :D:D
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Zitat von Stock_Stevie: Nochmal die Frage, auf die mir hier wohl niemand eine Antwort geben kann:

"Womit will die CoBa in Zukunft Geld verdienen"!?!??!


Sag mal, hast du einen papagei verschluckt, oder warum gehst du uns hier seit tagen so penetrant mit deinem sich ständig wiederholenden dummdreisten basher-geschwätz auf den sack? So langsam zweifle ich an deiner zurechnungsfähigkeit! Begreif es doch endlich: Es will hier NIEMAND mit dir spielen!“
Widerlich, diese Sehnsucht nach dem großen Knall, nach Krieg und Elend hier im Forum.

Da gehts wohl einigen viel zu gut.

Da wird behauptet, dass 40 Jahre soziale Errungenschaften keine rentable Investition darstellen. Stattdessen käme man lieber in den Genuß eines Krieges (der Rendite halber?)

Und in romantisierender Sehnsucht wird die eigene Übersättigtkeit gleichgesetzt mit dem Elend der 20er Jahre des letzten Jahrhundert.
Das wird dann mit 100 Jahre alten Zeitungsausschnitten zu belegen versucht.

Dieses Forum ist wohl wirklich inzwischen nur noch was für Menschen mit Besuch im Kopf.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.889.754 von trbes1971 am 04.12.12 16:38:43So kann man aber Fakten und Behauptungen nicht willkürlich mischen. Da krieg ich jede Konstellation bestätigt, wenn ich auf der Zeitschiene je nach Argumentationsbedarf hin oder her husche.

<<<<<<<<<<<<<

Ich empfehle dem hasenzahn mal eine 3 Tage Verzicht und Schreibpause, da hat er mal Zeit zum nachdenken darüber, warum man in so einem Forum die Meinungen austauscht und nicht nur substanzlos ohne genaue Fakten rum labert!

Wer sich meiner Empfehlung anschließen will, der kann ja mal einen grünen Daumen geben, dann sehen die Mods wie die Interessenlage hier ist.

Ich bin der Meinung, wir sollten hier menschlich miteinander umgehen, und solchen Pöblern einfach mal zeigen wo es lang geht!

sadar
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Ihr lieben Leute,

mich vergnuegt unglaublich wie hier alle ueber Zypern referieren, ueber Bankencrashes und Einlageverluste...

Mich hat das im Leben bereits zweimal gerissen, 94 in Mexico per Megaabwertung, und 99 in Ecuador wo meine Kohle teils zum Teufel war und teils eingefroren...

Ja, das kann passieren, ist oft passiert und wird auch wieder passieren. Auch in Europa!

Deswegen habe ich meine paar Kroeten eben auch immer auf mehrere Laender und Waehrungen verteilt, und nicht alles in derselben Bank.

Aber immer noch einen guten Teil in Europa und in Euro weil ich nach wie vor an das Konzept glaube! Das von Schroeder und Fischer aufgrund ideologischer Verblendung einerseits und real- und machtpolitischem Verstaendnis andererseits Griechenland und Zypern in die EU hineingefaelscht und betrogen wurden ist der Notwendigkeit einer europaeischen Aussengrenze zur Tuerkei geschuldet. Inklusive der Option einer Osterweiterung in Richtung naher Osten.

Den Preis fuer dieses Konstrukt zahlen heute in erster Linie die Betroffenen, in zweiter Linie die anderen europaeischen Staaten. Schlimm aber in der Summe billiger als entsprechende alternative geopolitische Szenarien...

Alle wollen an der Dynamik der Globalisierung verdienen, aber jeder zuckt vor der Volatilitaet zurueck. Dynamik von Emerging Markets und Sicherheit von merry old Europe... Das geht aber nicht! Gibt es nicht! Wird es auch nicht geben!

Und deswegen sind viel Anleger hier so frustriert, sie wollen per Aktien oder Optionskauf eine Art Lottoschein mit Garantie.

Gibt es nicht!

Wer langfristig glaubt dass ein Unternehmen waechst sollte ebenso langfristig investieren. Mit Geld das auch notfalls weg sein kann.eas icht kannsollte es lassen. wer es trotzdem macht sollte nicht heulen...

Und genau darin liegt das Kernproblem dieses Threads:

Frustierte Minizocker und ein paar Ex-CoBa Angestellte lassen hier Ihren Frust raus weil die Kohle oder KV nicht fuer den Shrink reicht... Und muellen den Thread zu.... Ich mache die KE mit. Natuerlich mit Geld das auch verloren gehen kann. Aber ich werde hinterher nicht flennen oder hier meinen Frust rauslassen.

Habe eben schon verloren, aber auch gewonnen. Im richtigen Leben wo auch mal Konten plattgehen oder Waehrungen absaufen... Und die EU ist halt Teil des richtigen Lebens, ohne Garantien.

Aber sie ist ein sehr privilegierter, positiver und sicherer Teil. Und wer das nicht verstehen kann oder will sollte vielleicht mal einige Jahre oder Jahrzehnte des eigenen Lebens "draussen" verbringen. Und dann Bilanz ziehen.

Just my 2C...
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Hey Leute mal eine kleine Geschichte, für all diejenigen unter uns, die immer mit den 10.000ern oder 100.0000ern, € oder Stücken nur so rum werfen.

Es war einmal ein Vater der wollte seinem Sohn den Umgang mit Geld beibringen. Er nahm zwei Sparbüchsen, befüllte die eine mit lauter Münzen bis sie randvoll war. Die andere stopfte er voll, mit lauter 500er Scheinen, bis auch diese randvoll war. Nun holte er seinen Sohn zu sich und zeigte ihm beide Sparbüchsen. Er ließ ihn beide heben und rütteln. Danach sagte er zu ihm, dass er sich eine aussuchen könne und er soll weise wählen. "Vater" sagte der Sohn, "Ich nehm die schwere hier, die ist randvoll mit Geld, auf die leichte, die nicht klimpert kann ich verzichten". Als der Vater dann beide Sparbüchsen öffnete, bemerkte der Sohn seinen Fehler und der Vater sagte: "Sohn merke dir, Geld hört man nicht, nur wer keines hat der klimpert und klappert damit".

Hoffentlich nehmen sich das manche Pappnasen mal hier zu Brust. :D Hellau :p

Upordown :p
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wieder mal ein genialer tag... schade nur, dass hier leider unterirdisch viel mist auf unterstem niveau gepostet wird...
und man beim versuch den ein oder andere sinnvollen kommentar zu lesen über den o.g. "abfall" stolpert...

wäre toll wenn sich die, die sich angesprochen fühlen, wieder auf themenbezogene kommentare beschränken könnten...

DANKE !
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-04/23366668…

DGAP-HV: COMMERZBANK Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 23.05.2012 in Frankfurt am Main-Höchst mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

DGAP-HV: COMMERZBANK Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der
Einberufung zur Hauptversammlung
COMMERZBANK Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung am 23.05.2012 in Frankfurt am Main-Höchst mit dem
Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

26.04.2012 / 15:18

=--------------------------------------------------------------------

COMMERZBANK
Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Wertpapier-Kenn-Nummer: 803 200
ISIN: DE 0 008 032 004

Wertpapier-Kenn-Nummer: A1M MES
ISIN: DE 000A1MMES0


Ergänzung der Tagesordnung
für die ordentliche Hauptversammlung am 23. Mai 2012

Durch Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger vom 11. April
2012 wurde die ordentliche Hauptversammlung der Commerzbank
Aktiengesellschaft am Mittwoch, den 23. Mai 2011, ab 10.00 Uhr (MESZ),
in der Jahrhunderthalle Frankfurt, Frankfurt am Main-Höchst,
Pfaffenwiese, einberufen.

Auf Verlangen des Aktionärs Riebeck-Brauerei von 1862 AG wird gemäß §§
122 Abs. 2, 124 Abs. 1 AktG die Tagesordnung der ordentlichen
Hauptversammlung am 23. Mai 2012 um folgenden Gegenstand zur
Beschlussfassung ergänzt und hiermit bekannt gemacht:

11. Vertrauensentzug gegenüber dem Vorstandssprecher, Herrn Martin
Blessing

Begründung:

A)

Auch im laufenden Geschäftsjahr lebte die Commerzbank wiederum von dem
'Geschäftsmodell Blessing', die hausgemachten Fehler durch die
Aktionäre im Rahmen von Kapitalerhöhungen bezahlen zu lassen - und
anschließend das von den Aktionären anvertraute Geld zu verbraten. Der
Vorstand hat durch die absurden Kapitalerhöhungen (vor denen wir schon
zur letzten Hauptversammlung gewarnt haben) der Commerzbank-Aktie den
Todesstoß versetzt - der Kurs belegt das begründete Misstrauen in die
Fähigkeiten des Managements. Im letzten Jahr hatten wir unsere
Ergänzungsanträge (bei einem Börsenkurs von über drei Euro!) u.a. wie
folgt begründet:

'Dieser Vorstand ist als Geschäftsleiter einer Bank weitgehend talent-
und begabungsfrei! Er ist verliebt in seine Ausreden, bleibt in sehr
bemerkenswerter Weise den Aktionären wertsteigernde Leistungen
schuldig und ist bisher mehr durch Worte als durch Erfolge auffällig
geworden. Der Vorstand plant ständig neue künftige Erfolge, um sich
nicht mit den Misserfolgen der Gegenwart auseinanderzusetzen - ein
beeindruckender Fall von Realitätseintrübung! Nunmehr schlägt der
Vorstand eine Art Kapitalerhöhungsroulette vor: Er will so viele
Aktien platzieren, bis 11 Milliarden Euro zusammengekommen sind. Es
interessiert ihn offensichtlich weder ein limitierter Ausgabekurs,
noch ein limitierter Verwässerungseffekt für Altaktionäre, noch
überhaupt die Anzahl der auszugebenden Aktien. Schon rechnen Analysten
mit weiteren Abschlägen von 30% auf den Kurs der Commerzbank-Aktie,
wenn ein solch inflationärer Aktienneudruck ins Werk gesetzt wird. Da
der Staat bereits sechs Monate nach der Kapitalerhöhung seine Aktien
verkaufen kann, entsteht bei einer solchen Aktiendiarrhoe im Rahmen
einer Kapitalerhöhung zusätzliches erhebliches Kursvernichtungs- bzw.
Kursbegrenzungspotential bei der Commerzbank-Aktie.'

Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen - außer, dass die Ergebnisse
noch jämmerlicher sind als damals erwartet. Großaktionär Generali
verkaufte seine Aktien - ebenso wie vorher bereits die Allianz, die
offenbar ein gutes Einschätzungsvermögen hinsichtlich der Qualitäten
von Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank haben. Bei
erschreckenden 3,6 Milliarden Euro Jahresfehlbetrag faselt der
Geschäftsbericht etwas von 'guter und verantwortlicher
Unternehmensführung'.

Die Commerzbank ist hingegen seit vielen Jahren kein Leuchtturm guter
Unternehmensführung, sondern vor allem ein Dauersubventionsfall für
Aktionäre und Staat. Es ist fraglich, ob eine Bank mit solchem
Geschäftsmodell eine Existenzberechtigung hat. Von Jahr zu Jahr wird
deutlicher, dass das Management, das kein Mitleid mehr verdient,
dringend ausgelistet werden muss. Da der Staat sich bei der
Commerzbank offenbar nicht als Ankeraktionär, sondern als Zuschauer
einer gigantischen Geldvernichtung investierter Steuergelder bei einem
Kreditinstitut der staatlichen Bedarfswirtschaft sieht, ist es
erforderlich, dass die anderen Aktionäre den Staat an seine Pflichten
erinnern, in diesem Laden endlich aufzuräumen!

a)

Mit der Einsetzung des McKinsey-Zöglings Martin Blessing als
Vorstandssprecher am 16. Mai 2008 (Tages-Aktienkurs: 18,67 Euro) und
nach seiner absolut grundlosen Beförderung zum Vorstandsvorsitzenden
durch seinen Ziehvater, den Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Peter
Müller, am 7. Mai 2009 (Tages-Aktienkurs 4,53 Euro = minus 75%!) wurde
unter Regie dieser beiden eine Aktienlawine an Kapitalerhöhungen
losgetreten. Diese begrub alle Erwartungen, dass künftige Ergebnisse
die erwirtschafteten Verluste ausgleichen. Vielmehr ist es so, dass
nach aller wirtschaftlichen Lebenserfahrung in diesem Jahrhundert nie
mehr der Aktienkurs zum Amtsantritt Blessing (und schon gar nicht der
zum Amtsantritt Müller als Vorstandssprecher am 25. Mai 2001 - 25,50
Euro) erreicht werden kann. Folglich werden dieses Dilettanten-Duo
auch nie mehr den Schaden der langjährigen treuen
Commerzbank-Aktionäre ausgleichen können, der in nur einem Jahrzehnt
angerichtet worden ist. Der Durchmarsch der Commerzbank auf dem
Kapitalmarkt hat folgende bemerkenswerte 'Performance' erbracht:

- Mai 2008 (Amtsantritt Blessing):
657.168.541 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 18,67 EUR -
Börsenbewertung: 12,3 Milliarden Euro)

- September 2008 (Kauf Dresdner Bank):
722.553.156 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 11,25 EUR -
Börsenbewertung: 8,1 Milliarden Euro)

- Januar 2009 (Sacheinlage Dresdner Bank):
886.014.693 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 4,50 EUR -
Börsenbewertung: 4 Milliarden Euro)

- Juni 2009 (Kapitalerhöhung SoFFin):
1.181.352.926 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 3,80 EUR -
Börsenbewertung: 4,5 Milliarden Euro)

- Januar 2011 (Umwandlung Hybridkapital in Aktien):
1.299.488.217 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 4,50 EUR -
Börsenbewertung: 5,8 Milliarden Euro)

- Februar 2011 (Wandlung der Stillen Einlage SoFFin):
1.338.866.647 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 4,60 EUR -
Börsenbewertung1: 6,1 Milliarden Euro)

- Mai 2011 (Ausgabe 'CoMen'):
2.677.733.292 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 3,20 EUR -
Börsenbewertung: 8,5 Milliarden Euro)

- Juni 2011 (Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht):

5.113.429.053 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 3,00 EUR -
Börsenbewertung: 15,3 Milliarden Euro)

- März 2012 (Umwandlung Hybridkapital in Aktien):

5.473.939.020 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 1,90 EUR -
Börsenbewertung: 10,4 Milliarden Euro)

- März 2012 (Erneute Wandlung Stille Einlage SoFFin):

5.594.109.009 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 1,90 EUR -
Börsenbewertung: 10,6 Milliarden Euro)

- Mai 2012 (Vier Jahre Martin Blessing):

5.594.109.009 ausgegebene Aktien (Börsenkurs: 1,60 EUR -
Börsenbewertung: 8,9 Milliarden Euro)

______________________

1 Bezogen auf die Aktiengesamtstückzahl

Die Ausgabekurse anlässlich der Kapitalerhöhungen haben sich dabei
seit September 2008 wie folgt entwickelt: 17,00 Euro, 6,00 Euro, 5,30
Euro, 5,61 Euro, 4,25 Euro, 2,18 Euro, 1,91 Euro und zuletzt 1,92
Euro. Nicht ein einziger Zeichner der Schrottaktie 'Commerzbank' hat
bis heute gerechnet irgendeinen Gewinn gemacht. Die Verluste dieser
Zeichner stellen sich bei einem aktuellen Kurs von 1,60 Euro wie folgt
dar: minus 91%; minus 73%; minus 70%, minus 71%; minus 62%; minus 27%;
minus 16%; minus 17%. Die FAZ bezeichnet die Commerzbank-Aktie zum
Weihnachtstag 2011 als 'zweitschwächsten Wert nach Q-Cells' in ihrem
Index. Was versteht der Vorstand gegenüber Aktionären, die mehr als
90% verloren haben, unter einer Kursentwicklung, die 'noch nicht
befriedigend verlief' (Geschäftsbericht Seite 13)?

Die Aktionäre haben seit Amtsantritt Blessing mehr als 16,5 Milliarden
Euro in bar in die Bank gesteckt (die Sacheinlage der Dresdner
Pleitebank zum damaligen Börsenkurs der ausgegebenen Commerzbank-Aktie
berechnet), in der gleichen Zeit ist der Börsenwert von 12,3
Milliarden auf 8,9 Milliarden Euro gefallen! Der Schaden beträgt damit
rechnerisch etwa 20 Milliarden Euro!!! Unter Einberechnung der
Inflationsrate hat ein Aktionär seit den Amtsantritten der Herren
Blessing und Müller sein Investment vollständig verloren! Er wird sein
Geld dank dieser Herren auch nie mehr wieder sehen, denn: Um den
Schaden (zinslos) auszugleichen, muss der Aktienkurs auf 18,67 Euro
(Amtsantritt Blessing) oder 25,50 Euro (Amtsantritt Müller) steigen.
Dies würde dann einer Börsenbewertung von mehr als 104 Milliarden Euro
bzw. 143 Milliarden Euro entsprechen (zur Orientierung:
Marktkapitalisierung Deutsche Bank: 32 Milliarden Euro)! Das
versprochene Road-Map-Ziel, ab 2012 jährlich mehr als vier Milliarden
Euro operativ zu erwirtschaften (das sich ohnehin als Sprechblase
entlarven wird - siehe dann Hauptversammlung 2013!); wird dafür nicht
im Ansatz ausreichen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.458.522 von Andrasadam am 05.08.12 15:30:27solche negtiv Schreiberlinge wie Du auch nicht.
Sehr geehrte Diskutanten,

wir haben dem User Andrasadam soeben eine Schreibsperre für die Commerzbank-Diskussionen bis zum 13.08.2012 ausgesprochen.

Sollte der Nutzer nicht auf Ihre Beiträge antworten, so liegt das daran.

Viele Grüße,
Martina Woppmann
Könnten die Kinder bitte damit aufhören jeden Beitrag zu positivieren = grüner Daumen. So ist der viel geschriebene Müll nicht auf Anhieb von den guten Beiträgen beim überfliegen zu erkennen. Danke!
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Manchmal hat man hier den eindruck 90 % haben nur ein virtuelles Depot und sind dement. 10 % ca. sinnige Beiträge. Vielen dank den 10% die wirklich mal was posten was interessant ist und nicht immer nur jeden Artikel 10 x einstellen
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.589.167 von Alechandro am 13.01.12 11:11:43von 10,00 auf 1,00 sind 90% .. und von 1,00 auf 10,00 sind 1000% .. jedenfalls wenn man es in einer geraden Linie nimmt, tatsächlich passiert das aber nicht an einen Tag .. denn von 1,00 auf 2,00 sind 100% und von 2,00 auf 4,00 sind wieder 100% und von 4,00 auf 8,00 nochmals .. und von da sind es noch 25% bis auf 10,00 ..

100% verlieren ist schon klar mehr geht nicht .. wer macht sowas? Niemand, denn bei einen Totalverlust bekommt man noch nicht einmal eine Abrechnung von der Bank da man für 0,00 nicht verkaufen kann .. also man verliert höchsten 95% wenn man in den letzten Atemzügen rausgeht .. falls es noch geht ..

zeig mir mal jemanden der einen Tenbagger wirklich laufen ließ .. das hört sich nur schön an, aber bei 100% steigt doch jeder wieder aus .. ich würde sogar sagen das viele bei 20% wieder aussteigen .. sieht man doch heute bei der CBK denn die könnte bereits 80% Plus haben .. hat sie aber nicht ..

der Slogan man kann nur 100% verlieren aber 1000% gewinnen ist also nur wenig praktikabel und findet nur sehr sehr selten Anwendung ..

ein Slogan ist also keine Antwort .. und das zitierte Rechenbeispiel ist praktisch falsch .. denn bei 90% Verlust kommt man mit 450% Plus noch nicht einmal auf die Hälfte zurück ..

ich bin bei 23,50 in CBK eingestiegen .. habe ein paar BZR verkauft .. also 22,50 .. bin bei 1000% aber erst bei 14,50 angekommen .. habe also immer noch über 60% Buchverluste ..

nix für Ungut, aber vielleicht interessiert jemanden mein Kommentar ..
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.741.930 von IngChris am 13.02.12 13:01:06Ein Volk das meine Landesfahne verbrennt (und die meisten dort zuschauen und es bejubeln )...meine Kanzlerin beleidigt wird von mir zurecht verurteilt...ich hoffe nicht das auch nur ein deutscher dort in 2012 auch nur 1 Euro ins Land trägt..aber auch nicht einen - die sollen sich erst mal öffentlich von höchster Stelle entschuldigen !!!!

was danach ist...ist wieder etwas anderes
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Zitat von Manfred123: richtig beschrieben, die CO Bank arbeitet sich langsam aus dem Loch raus,
natürlich bedingt der Abbau von Risikogeschäft auch die Realisierung von Verlusten, bei Begrenzung der Verluste, die KE wandelt Kapital, dass zu verzinsen war in EK um.
Man sollte im Hintergrund behalten, dass fast 6MRD Aktien zum Kurs von fast 2€ ausstehen. Die Bank wird mit 12 MRD € bewertet, eine Masse Geld für eine Baustelle. Es wird auch bei positiver Sicht noch Jahre dauern bis nachhaltige Gewinne und Dividenden erwirtschaftet werden.
Sollten sich im Negativfall weitere Löcher auftun, wird das Kapital weiter verwässert. Man sollte immer im Gedächtnis behalten, dass in Griechenland noch überhaupt nichts geregelt ist, Spanien und Portugal wackeln und damit jeder Engagement in diesen Ländern.
Italien und Irland sind nicht erste Sahne, aber ich glaube das geht gut.
Im ganzen ist die Deutsche Börse gut bewertet, diese Krisen sind für unsere Exportindustrie Gift und die Binnennachfrage ist so lala, die steigenden Energiepreise jetzt auch bei Strom, befeuern die Konjunktur auch nicht.

Mir ist in deiner Darstellung zu viel Pessimismus. Glaube mir, die Welt wird auch nach dieser Krise nicht untergehen!

Man denke nur mal an 2010, als wir dick in der Krise steckten und die Regierung die Verschrottungsprämie für Altautos eingeführt hat. Was gab es da an Horrorszenarien: man würde lediglich eh geplante Autokäufe vorziehen und den Leuten die Käufe noch subventionieren, im Folgejahr würde die Autokonjunktur total zusammenbrechen und die Krise weiter verschärfen. Was ist eingetreten: genau das Gegenteil! Die Autoindustrie hatte 2011 das beste Jahr der Geschichte, die Wirtschaft in Deutschland brummt. Das ist auch der klugen Politik mit der erweiterten Kurzarbeit zu verdanken, die dazu geführt hat, dass die Firmen ihr Mitarbeiter nicht entlassen hat und gleich wieder voll durchstarten konnte. Heute sehen alle neidisch auf Deutschland.

Die EZB flutet den Markt mit Geld, das hilft den Banken auf die Beine und damit der Realwirtschaft. Auch die Commerzbank wird davon weiter profitieren. Die KE zu diesem Zeitpunkt ist ein sehr kluger Schachzug! Durch die Ankündigung Anfang Januar, dass man die Kapitallücke ohne staatliche Hilfe und ohne KE schließen kann, ist der Kurs um 60% gestiegen. Damit ist er jetzt auf einem attraktiven Niveau. Gleichzeitig stehen die Anleihen bei unter 50%, so dass die KE denselben Effekt hätte, als würde man sie zu einem Kurs von 4 Euro machen. Man schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Reduzierung der Schulden (durch Rückkauf der Anleihen und teilweise Wandlung der Soffin Kredite in Aktien), zusätzlicher Gewinn (durch Rückkauf der Anleihen unter Nominalwert) und Stärkung des Eigenkapitals (durch Wandlung der Anleihen in Aktien). Damit erfüllt man deutlich mehr als die Auflagen der EBA und ist für eventuelle weitere Krisen viel besser vorbereitet.

Was die Bewertung angeht: 12 Milliarden Euro mag viel klingen, aber wir reden hier von der zweitgrößten Bank in Deutschland, da ist das doch wohl eher ein Witz, gerade auch im internationalen Vergleich! Wenn Blessing die 4 Milliarden Gewinn in 2015 erreicht, sollte die Bewertung bei 40 - 60 Milliarden Euro liegen (KGV von 10 - 15), der Kurs also 7 - 10 Euro.

Gut, es gibt Risiken, aber ich wollte nur einmal auch die Gegenseite beleuchten, und die sieht verdammt gut aus :-)

Gruß
Fraktal
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oh je...das schaut man sich die postings der letzten stunden und tage an und hoft mal was vernüftiges zu lesen und was sieht mann bis auf ein paar wirklich gute ausnahmen....????..... eine herde voller jammerlappen und eintagsfliegen, die immer noch einen schuldigen für ihr investment suchen....also ich bekenne mich schuldig, das ich in coba investiert haben und auch daran glaube mit diesem investment in ein paar jahren ein ordentlichen gewinn einzufahren. ich machen keinen für meine anlage verantwortlich, auch nicht den herrn martin blessing, den ich wirklich schätze ;-) ;-)

leute warum tut ihr euch das an...hier sieht es wirklich so aus, als ob manch einer auf schmerzen steht und sich jeden tag aufs neue fragt, warum habe ich in coba investiert ? warum ist martin an allem schuld ? warum mache ich keine 1000 % in 2 monaten und warum ist die erde rund ??? fragen über fragen....nun mein tip..STEIGT AUS !!! und zwar sofort, denn so werdet ihr nie entspannt leben können und sich an dingen erfreuen, die wirklich wichtig sind....

ich für meinen teil bleibe weiterhin voll investiert und schmunzel über rico11 & co. und über die leute, die nun wirklich hier nichts verloren haben....da sie keinen schneid haben was börse und die damit verbundenen möglichkeiten und gefahren angeht.

in diesem sinne.....

gruß aus nrw
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.197.748 von mule99 am 22.05.12 18:09:02hallo mule99,

deine fast ausschließlich negativen beiträge sprechen dagegen eine

deutliche sprache,wie es um deine psyche bestellt ist !!!

mfg wm230
wenn ich wieder mal hier so reinschaue wird mir echt schlecht auf was für einem Niveau hier immer noch gelabert wird, Coba sch..., Blessing schei...,
kaum fundierte Beiträge, deshalb halte ich mich hier auch in aller Regel raus.

Warum ist denn jetzt der Kurs so schlecht, weil eben wieder die Angsthasen schmeißen, völlig unsinnig so ein Verhalten, aber was solls, die "kleingläubigen Christen" handeln halt so.

Die Zahlen waren nicht so schlecht, im Gegenteil, EK gestärkt, Schrott weiter abgebaut, Rückzahlung vorfristig geplant und und und, warum viel schmeißen und den Kurs zerbügeln ist reine Angst, aber ich weis nicht wovor?
Was Blessing geliefert hat finde ich vom Grundsatz her nicht schlecht, was habt ihr denn erwartet? m.E. ist die Richtung in Ordnung. Wenn hier manch selbst ernannter "Börsinaner", ihr wist schon die Hasen und Kollegen ihre geistige Gülle abladen und veruchen Stimmung zu machen, kann man nur darüber lächeln, Konzepte liefern die aber auch nicht.

Die Bewertung und Abschläge seit gestern haben überhaubt nichts mehr mit fairer Bewertung zu tun, sondern ist schon ein Stück weit auf den Vorstand bezogen, das sehe ich auch so.

Ich für meine Teil kann/muß warten, Einstieg war bei 1,78€ große Posi, die sehen wir auch bald mal wieder. Mein Anlagehorizont war schon immer 2-3 Jahre, warten wir mal ab wie es weitergeht. Viele arbeiten mit teilweise geliehenden Geld oder ähnlichem, da hat man natürlich die Hosen voll, wenn man aber die Kohle liegen lassen kann, ist alles halb so wild.

Allen normalen Aktionären, schönen Abend.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 44.847.291 von kingder am 14.06.13 06:51:01Ach Brötchen, Entschuldigung Semmel, du tust mir schon lange...

Schon der Satzanfang zeigt Deine Respektlosigkeit gegenüber anderen Teilnehmern!


... auch steht es euch Selbstdarstellern nicht zu, darüber "Gericht " zu halten wie dämlich wir doch sind,also lasst doch endlich euer Oberlehrerverhalten, das interessiert schon lange keinen mehr und ernst nimmt euch auch kaum noch einer. ...

Da irrst Du Dich aber schon wieder. Woher nimmst Du Dir das Recht heraus, hier für alle zu sprechen? Mich z.B. interessiert die Meinung eines Semmel_1 sehr, da diese stets fundiert und einer gewissen Logik untermauert ist.


...Also noch mal, nervt uns nicht laufend mit eurem "Untergangsgeschwafel", das eine Coba Pleite geht oder vom Kurszettel verschwindet ist doch Blödsinn.

Nun, da sind uns aber aus der Vergangenheit durchaus andere Fälle bekannt - z.B. Hypo Real Estate. Nicht's ist unmöglich - T.

Beste Grüße H-M
aber für nen Friseur zum Volllabern hats offenbar nicht gelangt.
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Ich habe an meiner Investentscheidung weiterhin nichts geändert, sehe aber die kommenden Wochen durchaus torbulent. Das Ende der Torbulenz kann sehr plötzlich kommen, und auf ein neues ATL sollte es die Coba nicht drücken.

Ich denke immer noch, dass die Stimmung mit einem guten Gewinnquartal bei der Coba im Speziellen und neuen beruhigenden Entwicklungen an der Staatsanleihenfront im Allgemeinen sehr schnell wieder ins Positive kippen kann und wird. Auch halte ich am Kursziel bis zur nächsten HV von 2,80 EUR fest.
Spätestens mit der Auszahlung der Dividende in 2014 (wenn es so kommt), werden die 3,00 EUR nach oben überschritten.

Wir haben ein KGV von nahe 5; große Verluste sehe ich bei der Coba beim besten Willen nicht, ein hohes Risikobewußtsein ist für mich zu erkennen.
Fazit: wenig Luft nach unten und viel Luft nach oben. Ein sehr gutes CRV eben.
!
Dieser Beitrag wurde von CaveModem moderiert. Grund: Themenfremde Beschäftigung mit einem gesperrten User
Du Hasilein, wir wissen ja das Du Short bist und unbedingt die User hier zum Verkauf anregen willst, auf das Deine Puts steigen!
Aber den Kurs machen ganz andere Leute! Die den Kurs genau hier haben wollen. Ab er das wird auch anderstrum wieder kommen!

Und es nervt langsam jeden Tag den gleichen Scheiß von Dir zu lesen, 10 mal am Tag! Und wenns nur als Zitat anderer User ist....
Hast Du Dich nicht gestern für die Woche verabschiedet, hast also gelogen wa? Hältst Dich an deine eigenen Aussagen nicht, sehr vertrauenswürdig:keks:

Du erzählst hier immer von Gewinnen, Buchgewinne oder realisierte Gewinne? Falls letzteres bist Du gar nicht mehr investiert und bei ersterem hast noch gar nix gewonnen! Nur mal so als Info!

Aber bitte Hör doch bitte auf stündlich den gleichen Scheiß zu schreiben ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.426.688 von Andrasadam am 26.07.12 13:51:44Merkst Du eigentlich nicht, daß Deine Beiträge immer vom MOD ausgeblendet werden? Merkst Du nicht, daß Du nervst ? Merkst Du überhaupt noch was ?
Du mimst hier den Alleinunterhalter und nervst alle zu Tode ...
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Guten Morgen!

echt Klasse, wie ihr das in kürzester Zeit immer wieder hinbekommt, den Thread zu verunstalten. Mir fällt da leider kein anderer Begriff ein.

Ich Verwarne die entsprechenden User, die mir heute bereits über den Weg gelaufen sind, sachlich, den Boardregeln entsprechend, zu diskutieren. Falls ihr das nicht schafft, gönne ich gerne eine Pause übers Wochenende.

Falls andere, noch nicht moderierten User, jetzt auf die Idee kommen "auszuticken", dann gilt diese Ansage ebenfalls.

Mit (noch) freundlichen Grüßen

MODernist
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Auf Grund der fundamentalen Bedeutung auf die grundsätzliche Betrachtung der Aktie und weil auch heute wieder (oder immer noch) von Kursen geträumt wird, die jenseits von gut und böse sind, stelle ich meine Sichtweise erneut ein.

Tatasache ist, dass jedes an der Börse gelistete Unternehmen in seiner Gesamtheit durch den Markt bewertet wird. Zur Übersicht noch einmal die Kennzahlen vergangener Jahre bei der CoBa ...



Datum | Aktien-Ant. | Marktkapital. | Gewinn

31.12.1998 |
31.12.1999 |
31.12.2000 |
31.12.2001 |
31.12.2002 |
31.12.2003 |
31.12.2004 |
31.12.2005 |
31.12.2006 |
31.12.2007 |
31.12.2008 |
31.12.2009 |
31.12.2010 |
31.12.2011 |
24.08.2012 |

496,1 Mio. |
513,6 Mio. |
541,8 Mio. |
541,8 Mio. |
542,2 Mio. |
597,2 Mio. |
598,6 Mio. |
656,8 Mio. |
657,2 Mio. |
657,2 Mio. |
722,6 Mio. |
1181,4 Mio. |
1181,4 Mio. |
5113,4 Mio. |
5829.5 Mio. |

(13,6 Mrd. €) |
(18,8 Mrd. €) |
(16,7 Mrd. €) |
( 9,5 Mrd. €) |
( 4,0 Mrd. €) |
( 9,3 Mrd. €) |
( 9,1 Mrd. €) |
(17,1 Mrd. €) |
(19,0 Mrd. €) |
(17,3 Mrd. €) |
( 4,8 Mrd. €) |
( 7,0 Mrd. €) |
( 6,6 Mrd. €) |
( 6,7 Mrd. €) |
( 7,3 Mrd. €) |

947,5 Mio. €
939,9 Mio. €
1.403,3 Mio. €
102,9 Mio. €
- 303,6 Mio. €
-2.544,1 Mio. €
365,1 Mio. €
1.293,9 Mio. €
1.603,6 Mio. €
1.919,0 Mio. €
0,0 Mio. €
-5.198,2 Mio. €
1.489,0 Mio. €
638,0 Mio. €
? xxx,x Mio. €



Man sollte anhand der Tabelle zwei Dinge erkennen können:
1. dass die CoBa noch nie in der Lage war, ein Nettoergebnis von mehr als 2 Mrd. € zu erzielen und
2. dass die CoBa in der Vergangenheit einen Marktwert bis zu knapp 20 Mrd. € erreichen konnte. In Spitzen einer Übertreibung während eines Jahres waren z.B. im März 2000 auch mal kurzfristig 23,8 Mrd. € oder im Mai 2007 als absoluter Höchstwert knapp über 24,0 Mrd. € erreicht worden.

Man kann oder sollte also davon ausgehen, dass der Markt eher die 20 Mrd. € akzeptiert und die absoluten Spitzen in 2000 oder 2007 einer sehr kurzfristigen Übertreibung gedient haben. Objektiver ist eine Betrachtung jeweils zum Jahresende (wie oben in der Tabelle angegeben) – einerseits weil diese Werte dann immer auch mit in die Geschäftsberichte einfließen (die jeder auch in länger zurückliegenden Zeiträumen noch nachvollziehen kann) und auch vor dem Hintergrund, dass niemand zum Tiefstkurs ein- und zum Höchstkurs aussteigen kann.
Aber gut: seit 2006/ 2007 sind auch schon wieder ein paar Jahre in's Land gegangen und vieles ist in der Zwischenzeit geschehen. Und so könnten wir der CoBa in absolut guten Zeiten – also mit gutem wirtschaftlichen Umfeld, einem glänzenden Management, einer Bank ohne Staatsbeteiligung oder schweren Betonklötzen wie z.B. der EuroHypo (etc.) und keinen absehbaren Krisen – mal wieder eine Marktkapitalisierung mit einem Aufschlag von sogar satten 25% zubilligen: das wären nach meiner Rechnung dann 25 Mrd. € Marktkapitalisierung. Dann ergibt sich daraus bei den derzeit begebenen Anteilen in Höhe von 5.829,5 Mio. Stücken ein Maximalkurs von rechnerisch 4,29 €.

Wer das nicht verstehen kann, sollte besser die Finger von der Börse lassen. Wer es aber verstanden hat, kann bei der heute gigantischen Anzahl begebener CoBa-Aktien nicht davon ausgehen, dass wir in absehbaren Zeiträumen wieder Kurse sehen werden, die sehr deutlich über diesen 4,29 € liegen (einen 'reverse split' und auch eine Hyperinflation einmal ausgenommen). Wer meint, die CoBa wäre aber aus „seiner Sicht“ auch 28,5 Mrd. € wert (was immerhin einem Aufschlag von sogar 50% entspricht – bezogen auf die besten Zeiten der Bank – und welches Unternehmen ist jemals in einem so kurzen Zeitraum um die Hälfte gewachsen?), der kann dann auch noch mit Kursen von etwa 4,90 € „argumentieren“. Aber mehr geht einfach nicht – keine 5 €, noch weniger 6 € oder 7 € und schon gar keine Kurse über 10 €.
Wer jedoch anderes behauptet und sogar Kursziele im zweistelligen Bereich veröffentlicht, handelt geradezu fahrlässig und verantwortungslos und outet sich zudem als ahnungsloser Anfänger.

Auch (oder gerade) im Direktvergleich zur Deutschen Bank, die vom Markt zu ihren absoluten Spitzenzeiten mit „nur“ ~55,5 Mrd. € (in 2000) bzw. 53,3 Mrd. € (in 2006) taxiert wurde, kann kein ernsthafter Beitragsschreiber aktuell Kurse von beispielsweise 10 € (oder mehr) phantasieren, da dies bedeuten würde, dass die CoBa dann 58,3 Mrd. € schwer wäre – und damit sogar mehr wert wäre, als die Deutsche Bank – wohlgemerkt nicht im jetzigen Umfeld, sondern wie die Deut. Bank in ihren besten Zeiten.

Als realistischer Anleger sollte man aber eher eine mögliche MK von ~18 Mrd. € im Hinterkopf behalten – wohlgemerkt: in gutem wirtschaftlichen Umfeld! Aber dann kommt man bei der aktuell begebenen Aktienanzahl auf einen Maximalkurs der Aktie, der bei etwa 3,10 € liegt – nicht mehr. Vielleicht(???) tragen diese Zeilen ja jetzt endlich dazu bei, den immer wieder genannten irrealen Kurszielen von "7 €", "mehr als 10 €" und dergl. ein Ende zu setzen - auch wenn das für die Inverstierte eine bittere Pille ist.

Ich habe hier noch einmal eine aktualisierte Liste zum DL hinterlegt, aus der sich die Marktkapitalisierung bezogen auf die DAX-Zugehörigkeit ergibt, die aber auch einen Überblick der letzten Jahre hinsichtlich des Verlaufes der „schwersten“ deutschen Unternehmen darstellt ... und wie die CoBa sich im selben Zeitraum entwickelt hat DL: MK_CoBa-im-DAX_V0.8 (den kleinsten DL-Button wählen ;) ). Möglicherweise interessant für Langfristanleger, nicht jedoch für Daytrader.

.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.939.829 von oettingerlocke am 18.12.12 15:09:50Hauptsache das Portal bleibt :laugh::laugh::laugh::laugh:
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Zitat von allespaletti:
Zitat von genial3: ...


nur was soll ich jetzt mit ein Haus im Süden ???
liegen lassen, wie einen guten Wein. Die Zeiten werden nicht immer so schlecht bleiben.

EISERN :cool:


Das ist Quatsch. Ein Haus kannste nicht einfach so liegenlassen. Hier reden Blinde von der Farbe. Selbst ein guter Wein ist nicht unbeschränkt haltbar.... Auch advon habt ihr keine Ahnung. Was ihr auch immer anfaßt, es wird nix gscheitsdraus.:p


Ich will Euer inniges Gespräch ungern stören, aber könntest Ihr eure Gespräche zu Immobilien in Südeuropa ggf. in einem entsprechenden Forum diskutieren. Ich, und ich glaube auch viele andere, finde es inzwischen lästig, wenn hier nur jeder dritte Text in einem Zusammenhang mit den Threadtitel steht. Danke!
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So wie die Semmel das sehen tut:

CoBa – Potential nach oben und unten – der Verfasser ist nicht investiert :)
Es ist keine Frage, es ist ein Tragödie, was gerade mit der CoBa geschieht. Ich habe soeben noch einmal geschaut und möchte jetzt nicht überheblich klingen (was mir aber wohl nicht gelingen wird): aber vor nicht einmal zwei Wochen hatte ich genau das jetzige Geschehen beschrieben (siehe hier). Besonders beeindruckend finde ich dabei (ohne das werten zu wollen!) die auf den Link folgenden Beiträge – leider!
Aus heutiger Sicht muss ich aber auch sagen: so traurig der aktuelle Kurs für die Investierten auch ist, aber es kann noch durchaus auch in den Bereich von 5,00 € runtergehen – und zwar ohne existenzielle Gefahren für die Bank. Wirklich problematisch wird es jedoch, wenn das Institut zu einer MK von unter 5 Mrd. € kommt. Diese Größenordnung (= ein Kurs von 4,40 €) halte ich für eine sehr kritische Masse – nicht weil das Geldhaus dann den DAX alsbald verlassen müsste (das wäre das kleinste Übel dabei), sondern weil es implizieren würde, dass die Bank tatsächlich auf eine Pleite zusteuert - unabhängig wie z.B. "Pfandbrief" dazu steht, der andere vermeintliche Anzeichen dafür sieht, dass das eher nicht eintreten kann.
Eine solche Situation hatten wir bereits im März 2009, als die Bank mit nur noch 2,6 Mrd. € an der Börse gehandelt wurde – aber gleichzeitig faktisch pleite war und damals vom Staat gerettet wurde. Aber betrachten wir noch mal diese Situation: zu Beginn des Jahres 2009 wurde das Geldhaus an der Börse noch mit 8 Mrd. € taxiert. Doch dann ging es ziemlich schnell, denn bereits Ende Jan. 2009 war die MK auf ~3,5 Mrd. € geschrumpft und setzte ihren Weg bis Anfang März auf die schon genannte Tiefstmarke von ~2,6 Mrd. € fort. Das bedeutet (für mich), dass Anfang Januar 2009 von Seiten der Investoren (selbst Großinvestoren, die damals noch zu erheblichen Anteilen Aktien des Unternehmens hielten wie Allianz, Generali, Capital Group {ja, auch damals schon einmal – siehe hier} und etliche andere Fonds) noch immer „eine Menge Hoffnung“ bestand. Diese wurde dann aber innerhalb von nur rund acht bis neun Wochen zugrunde gerichtet. Das heißt: ab einer bestimmten Größenordnung geht es dann plötzlich sehr schnell und das ist bei fast allen Aktien notierten Unternehmen so. Dieses hatte ich im Falle Lehman Bros. auch schon einmal im Febr. d.J. hier skizziert. Und aus diesem Grund sollten Investierte, deren Glauben an das Unternehmen nach wie vor unerschütterlich ist, diese Marke von 5 Mrd. € m.E. sehr genau im Auge behalten, um dann wenigstens noch einen kleineren Puffer nach unten zu haben und möglichst noch vor einem (möglichen schnellen) Absturz um weitere 50 oder 60% ihre Mücken retten zu können.
Doch bis dahin sollte also „noch Luft“ ohne eine „echte Bedrohung“ für das Institut sein. Diese vorgenannte Größenordnung ist aber gleichzeitig auch ein Indiz dafür, dass die hier auch schon wieder genannten Kurse von einem oder zwei Euro (von denen es dann wieder aufwärts gehen könne) nicht nur eine gefährliche Aussage besitzen, sondern ich sogar soweit gehen würde, diesen Nutzern absolut jegliche Börsenneigung abzusprechen.

Aber wenden wir uns doch lieber einer erfreulicheren Richtung zu. Auch wenn sich – wie eben geschildert – die Bank derzeit mit einer MK von (ganz grob!) 6,5 Mrd. € in einer wirklich dramatischen Phase zwischen Hoffen und Bangen befindet, besteht selbstverständlich auch immer noch die Möglichkeit, dass das Institut die Kurve noch einmal kriegen kann. Die Probleme des Geldhauses, die ich an verschiedenen Stellen auch ausführlich geschildert habe, werde ich hier nicht im Einzelnen wiederholen. Aber aufgrund der Lage der Bank – vorrangig der mageren, nicht ausreichenden Kapitalausstattung, der (aus meiner Sicht) vollkommen unterdimensionierten Risikovorsorge und den fehlenden Gewinnaussichten für die kommenden ~18 Monate – kann diese nicht so ganz plötzlich mit 12, 11 oder auch 10 Mrd. € an der Börse bewertet werden. Aber gesetzt den Fall, dass ein unerschütterlicher Optimist dennoch einen kurzfristig zu erreichenden Wert von satten 10 Mrd. € annehmen möchte, dann entspräche dies einem Kurs von 8,80 € – aber nicht von 11 €, 12 € oder 15 €, die hier teilweise von einigen Nutzern halluziniert werden – noch dazu in einer Spanne von etwa vier Wochen.
Bleiben wir dennoch mal bei diesen 8,80 € (die ich jedoch noch nicht sehe und ein kurzfristiges Erreichen auch für ausgeschlossen halte): was hätte der Altaktionär davon? Absolut gar nischt! Und was hätte der Aktionär davon, der kurz vor der letzten KE eingestiegen ist? Selbst bei einem Einstieg unmittelbar vor der KE hätte dieser Aktionär die Anteile nicht für unter 10 € bekommen. Dann die Ausübung der BZRe zu 4,50 € und er hätte – im besten Fall – einen durchschnittlichen Einstandspreis von ~7,30 € und damit eine kurz- bis mittelfristige Maximalchance von 20% – so er sie denn nutzen würde/ könnte.
Nur der Aktionär, der vor wenigen Tagen oder heute (wohlgemerkt erstmalig(!)) zu Kursen unter 6,00 € einen Einstieg gewagt hat, der hätte eine echte Chance – wenn es denn so laufen sollte, wie im oben beschriebenen „besten Szenario“. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es mehr als eine Handvoll echter Anleger gibt, die einen solchen Ritt unternehmen.
Und das alles in einer hoch riskanten Phase des Unternehmens? Hui-uih-uih ... sportlich. Und ich denke, dass es da bessere Alternativen gibt, als einen solchen Zock. Aber vielleicht klappt es ja auch – und sie können sich in ein paar Jahren damit brüsten, „damals bei der CoBa dabei gewesen zu sein“. ;)


Und was macht der DAX?
Wie schon ebenfalls schon vor kurzer Zeit beschrieben, zeichnen die Frühindikatoren für das zweite Halbjahr ein eher düsteres Bild und die Nachrichtenlage sieht ebenfalls nicht rosig aus. Eine Vielzahl von Insolvenzen bei kleineren und mittelständischen Unternehmen (z.B. aus dem österreichischen Raum hier, hier oder hier) treffen in einer Vielzahl die sogenannten Mittelstandsbanken. Da ist die Situation in Deutschland oder anderen europäischen Staaten sehr ähnlich), macht nicht unbedingt „gute Laune“ und die CoBa hängt als „Mittelstandsbank“ in dieser Misere 'mit fest'.
Ferner ist seit dem 01.07.2013 die Aufnahme Kroatiens in den Euroraum eine Tatsache – ein Land, das selbst eher am Tropf hängt, als dass sie – zumindest aktuell – den Euro stärken könnten. Des Weiteren gibt es nicht nur im europäischen Finanzsystem, na, sagen wir „ein paar unangenehme Wahrheiten“, sondern auch die ersten Schwierigkeiten bei chinesischen Banken (Bericht: Die Welt), sowie eine leicht nachlassende (oder zumindest stagnierende) Konjunktur dort – der Region also, die das hiesige Klima zumindest in Teilen zuletzt gestützt hatte. Es dürfte auch kein Geheimnis sein, dass der hohe DAX wie auch Dow eben nicht durch Wachstum, sondern lediglich durch die enormen finanziellen Mittelzuflüsse erworben wurde. Dann ist da noch das prognostizierte europäische Wachstum, das in diesem Jahr bei +/-0 erwartet wird (z.B. Statista), so dass auch von dieser Seite nicht wirklich besonderes Potential zu erwarten ist. Weshalb aber erwarten die Optimisten, dass der DAX – wie im letzten Jahr – kontinuierlich weiter um höhere zweistellige Prozentsätze steigt? Never!
Gerade heute wurde ich beim Schreiben von einem der letzten Beiträge bei W|O gebeten, an einer Umfrage zum DAX-Verlauf in diesem Jahr teilzunehmen. Dem kurz eingeblendeten Abstimmungsergebnis zufolge gehen laut dieser ganz aktuellen Umfrage mehr als 36% der Teilnehmer davon aus, dass der DAX in diesem Jahr noch deutlich steigen wird und weitere etliche Prozent, die „nur“ einen gemäßigten Anstieg sehen. Leider kann ich keinen Link darauf setzen, da ich diese Umfrageergebnisse bei W|O nicht wiederfinde. (Kann einer der MOD's evtl. etwas dazu beisteuern???)
Ich aber gehe von einem anderen Verlauf aus. Es ist zwar möglich (aus meiner Sicht aber nicht sonderlich wahrscheinlich), dass der DAX die in diesem Jahr erklommenen Höchststände noch einmal testen wird. Jedoch spätestens ab dem Herbst dürfte der Index auf jeden Fall bröckeln.
Ferner erwarte ich, dass sich die Verschuldungssituation in den südlichen Peripherie-Ländern noch einmal zuspitzen wird, so dass weder ein fallender DAX, noch die zuletzt beschriebene Annahme einer Zuspitzung der Finanzsituation für einen „Durchmarsch“ der CoBa in dieser Zeitspanne wird sorgen können, sondern eher das Gegenteil bewirken wird. Möglicherweise trägt diese Erwartung der sich noch einmal zuspitzenden Krise in den südlichen Ländern bereits jetzt dazu bei, dass (besonders gefährdete) Banken in Europa in den vergangenen Tagen überdimensional abgeben mussten. Jedenfalls ziehen die Renditen auf Bonds der betreffenden Länder (allen voran Portugal und Spanien) seit Mai – teilweise auch kräftig – an.

Was also bleibt? Augen zu und durch? Das wäre nicht mein Leitspruch. Selbst wenn der DAX nicht nachgeben und sich auch die Finanzkrise tatsächlich nicht weiter verschärfen würde, weshalb gehen alle immer davon aus, dass wir jedes Jahr 10, 20 oder 30% im Index zulegen müssen/ werden? Da kann ich mit meiner Handlungsweise besser zunächst einmal ein halbes Jahr(?) auf's Festgeld setzen und dann die Situation neu bewerten, als dass ich mich mit auf den (zumindest von mir erwarteten) Rücksetzer begebe und einen Teil der Gewinne der letzten rund 20 Monate wieder abgebe. Und man müsste schon sehr mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man tatsächlich glaubte, dass die CoBa sich gegen einen fallenden Trend im Index stemmen könnte.

Ich bin sicher, dass nicht alle Leser diese Sichtweise teilen können und ich will niemanden ermuntern, es mir gleichzutun und „alles an die Wand zu hauen“. Ferner hatte ich zweifellos den Vorteil, dass ausnahmslos alle Aktien, die ich Anfang Oktober 2011 erworben (und den Zeitpunkt hier im Thread auch bekannt gegeben) hatte, im Plus waren. Da fällt eine Veräußerung selbstverständlich sehr viel leichter, als wenn man mit einem (oder gar noch mehreren) Papier(en) „unter Wasser liegt“.
Aber gern möchte ich dazu auffordern, dass sich gerade CoBa-Aktionäre – und das meine ich völlig ohne Häme, Ironie oder Sarkasmus und schon gar nicht mit Zynismus – äußerst klare, eigene Ziele stecken (gleichgültig, wo diese auch immer liegen sollten). Treten diese selbst gesteckten Ziele (unwichtig, ob Kurs-abhängig oder zeitlich beschränkt) ein, kann man noch bleiben. Wenn nicht, dann wäre es im Eigeninteresse klüger, einen konsequenten Schnitt zu machen – auch wenn dieser noch so schmerzhaft ist.

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Zitat von Inspectore: Ich habe mal zwei Fragen, da ich selbst nicht wirklich durchsehe. Im 3.Quartalsbericht stand doch drin, dass die Core-Tier-1-Quote zum 30. September 2011 bei 9,4 % lag. Damit ist doch die EBA-Forderung erfüllt, wenn heute Mitte 2012 wäre. Wie kann denn schon jetzt klar sein, dass der Bank in einem halben Jahr plötzlich dazu knapp 3 Mrd fehlen sollen. Un die zweite Frage ist, stimmt es das der Verkaufserlös des Silberturms der Dresdner Bank erst im 4.Quartal zu Buche schlägt? Vielen Dank schon mal für die Meinungen.

Da Du bis heute noch keine konkrete Antwort auf Deine Frage erhalten hast (was mich bei den „Spezialisten“ hier nicht weiter wundert), versuche ich es mal, das dem Forum etwas näher zu bringen - obgleich ich bezweifle, dass es dem Gros der Nutzer hier etwas an Erkenntnis bringen wird.

Da das Thema "Kapitalbedarf" (bei allen Firmen, aber bei Banken noch viel mehr) sehr komplex und eigentlich ohne wirklich fundamentale Kenntnisse von BWL nicht zu beleuchten ist, sei es mir von den wenigen hier lesenden Fachleuten nachgesehen, dass ich die Erläuterungen auf ein "Sandkasten-Niveau" bringe - ansonsten wird das hier sowieso nicht verstanden. Wer (etwas) mehr dazu wissen möchte, schaue z.B. mal hier, hier oder suche selbst nach anderen als geeignet erscheinenden Quellen.


Stelle Dir also das folgende Szenario vor:
1. Du schaust in Deine Kasse/ Dein Portemonaie und findest dort 400,- € vor, auf Deinem Konto sind noch 1.600,- € - zusammen also 2.000,- € an sofort verfügbarem Geld.
2. In Deinem Depot hast Du Staatsanleihen/ Bundesschatzbriefe für 10.000,- € (Wert/ Valuta von gestern).
3. Du hast "Otto Meier" 8.000,- € geliehen.

Dann machst Du heute einen Kassensturz und rechnest aus, dass Du eigentlich 20.000,- € hast - das jedoch nur unter der Annahme, dass "Otto Meier" zahlungsfähig und der Wert der Staatsanleihen stabil bleibt. Dein sofort verfügbares Geld beläuft sich mit Stand von heute also auf 10% (Kasse + Konto) Deines Gesamtkapitals. Im übertragenen Sinn ist das der Kern der Forderung an die Banken: nämlich künftig für neun Prozent des Risikogeschäfts (von Krediten bis zu Staatsanleihen mit schlechten Ratings) Eigenkapital vorzuhalten.

Aber wie so oft im Leben: wenn's kommt, dann kommt alles auf einmal - nämlich dass (gleichgültig aus welchen Gründen) die Staatsanleihen heute plötzlich nur noch mit 90% des Nominalwertes gehandelt werden und zudem beichtet Dir "Otto Meier", dass er arbeitlos geworden ist und seine Rückzahlung an Dich nicht mehr fortsetzen kann. Aber er verspricht Dir, alles was er an zukünftigen Einnahmen 'über' hat, Dir zurück zu geben, um seine Schulden zu begleichen.
Was Dir jedoch erst jetzt zu Ohren kommt ist die Tatsache, dass "Otto Meier" sich nicht nur bei Dir Geld geliehen hat, sondern auch bei anderen Kumpels. Werthaltiges Vermögen wie eine Immobilie oder ein Kfz. besitzt er nicht - also: nichts zu pfänden und Du kannst Dir Deine 8.000,- € „in den Wind schreiben“.
Als Privatmann könntest Du Dir sagen: "Och, ich warte - vielleicht bekommt "Otto Meier" nächstes Jahr wieder ein Job ...". Als Bank darfst Du so aber nicht rechnen, sondern musst das als Verlust im Jahr des Ausfalls "abschreiben" (im besten Fall auch nur zu einem Teil).
Aber selbst als Privatmann ist das nicht so ganz einfach, weil Du Dir z.B. vorgestern erst ein neues Auto für 12.000,- € bestellt hast, da Du ja "wusstest", dass Du mehr Geld hast, als der PKW kostet. Nun bricht Dir aber - wie geschildert - Deine Kapitaldecke zusammen und Du musst zusehen, wie Du Deinen Vertrag aus dem Autokauf erfüllen kannst ...
Kasse + Konto = 2.000,- € bleiben und Deine Anleihen mit 90% haben jetzt nur noch 9.000,- € Wert; Summe also 11.000,- €). Hier kannst Du Deinen Kapitalbedarf bis zur Lieferung des Wagens im halben Jahr mit 1.000,- € leicht "schätzen". Was aber ist, wenn Deine Anleihen zum Liefertermin Deines bestellten Autos nur noch 80% oder 70% Wert haben? Also jetzt mit einem Verlust von „nur“ 10% verkaufen? Die auch hier im Forum gängige/ vorrangige Meinung ist doch die: „weshalb verkauft 'der Blessing' den Mist jetzt mit Verlust??? Der spinnt doch!“ oder auch die hier schon häufiger gelesene Aussage: „was fällt, steigt auch wieder – also jetzt bloß nicht verkaufen ...“. Naja ...

Doch zurück zum eigentlichen Beispiel: den "System relevanten" Banken wird vorgeschrieben, 9% des Kapitals vorzuhalten. Im Falle der CoBa waren es zum Zeitpunkt des Q3-Berichtes sogar mehr, als die vorgeschriebene Quote (ähnlich dem Beispiel von oben mit 10%) - also alles im grünen Bereich? Bei weitem nicht!
Im Falle der CoBa sind einige der gehaltenen Anleihen heute zwar noch mit den aus dem Beispiel von 90% (als Mischkalkulation) bewertet, aber es gilt als sicher, dass (Staats-) Anleihen weiter an Wert verlieren. Ebenso ist fraglich, ob Griechenland (im Beispiel von oben der "Otto Meier") denn die restlichen ~50% wird bedienen können - und ob die Raten regelmäßig kommen.
Also ist die Deckungsquote mit "heute noch >9%“ für die Zukunft keinesfalls gesichert – oder wie hier schon mehrfach gelesen (so auch von Dir): „Was wollt Ihr denn ... die CoBa hat die Quote doch bereits“ ist nichts als Unsinn, da nicht das Heute zählt, sondern der Stichtag in der Zukunft liegt.
Und da bei der CoBa - und nur darüber reden wir ja hier - noch weitere Baustellen im Argen liegen, die nicht nur kein neues Kapital in die Kassen spülen (Tochter Eurohypo weitet Verluste aus, Conergy geht baden, neue Kredite, die Zinseinnahmen bringen würden, werden nicht mehr vergeben, der Rest der stillen Einlage des SoFFin muss bedient werden, und vieles andere mehr), sondern im Gegenteil noch weiteres Kapital verbrannt wird, schmilzt diese aktuelle "Deckung" zusammen und von den im Beispiel genannten 2.000,- € (als frei verfügbares Geld) wird die geforderte Sicherung in Höhe von mindestens 9% eben im halben Jahr nicht mehr ausreichen.
Die EBA hatte diesen zusätzlichen Bedarf im September/ Oktober mit 2,9 Mrd. € angenommen (oder nur verlautbaren lassen und in Wirklichkeit viel höher eingeschätzt?). Die CoBa hatte diesen Betrag – leider ohne eigene Recherchen!?!? – in ihren letzten Quartalsbericht stumpf übernommen. Wie ich am 17.10.2011 im Beitrag # 49715 (Link zum Beitrag) oder auch am 08.11.2011 im Beitrag # 53574 (Link zum Beitrag) schon schrieb, erscheint mir der Betrag als viel zu gering und ich erwarte bei einer der nächsten Veröffentlichungen der EBA oder der CoBa, dass sich deren Höhe meiner Schätzung deutlich annähern wird.

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Zitat von mwohlstaedt:
Zitat von Negroni: wenn du jetzt ein Bild mit Tageszeitung (z. B. die BILD :-)) von heute reinstellst..., dann glaube ich dir...
dürfte ja kein Problem sein, der Wagen steht ja wahrscheinlich vor der Tür
und ne Zulassung auf deinen Namen, wäre auch ein Beweis...


Kein Problem, ich bin gerade auf der Arbeit. Sobald ich zuhause bin, bekomms du deinen Bildzeitungs-Shot!


Sind wir hier in einer Selbsthilfegruppe für Börsenverlierer? Deine Geldprobleme und Autovorlieben interessieren hier keinen!
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Dies ist mein letzter Beitrag in diesem Forum. Er ist übrigens gemessen an vielen anderen noch relativ kurz.
Dieses Mal halte ich mein Versprechen, Ich hatte das schon mal angedeutet, vor ein paar Monaten, als ich meine restliche CoBa-Position von 3000k bei 1,93 verlassen hatte.
War ja eigentlich nicht schlecht; warum sollte ich deshalb frustriert sein.
Zunächst, um nicht weitschweifig und Thema verfehlend zu agieren, mein finales statement zur Aktie:
Da wird gemutmaßt, dass Stresstest und Erfüllung der EK-Anforderungen möglicherweise zeitlich Aufschub bekommen. Es wird ferner gemutmaßt, dass die Bank die Anforderungen wird erfüllen können.
NICHTS hat sich indes an der Risikostruktur der Bank verändert. Immer noch hat man astronomische Forderungen an zweifelhafte Schuldner, die unzureichend wertberichtigt sind. Ich führe das bewusst nicht detailliert aus, weil ich Erbsenzähler-Diskussionen vermeiden möchte. Tatsächlich hat sich nur die Interpretation der Realität geändert. Alte Kulissenschieber haben andere Bühnenbilder herangeschleppt.
Allerdingsm ist leider Fakt:
Wer hier in diesem thread eine auch nur leicht skeptische Grundhaltung signalisiert, ist immer ein "basher" und will anderen seine "Meinung aufzwingen" oder er "nervt ganz einfach" und "soll verschwinden". (Die Eurohyp soll ja auch verschwinden oder "weg". Alles Negative soll "weg".)
Ich hatte hier einem der dümmsten Pöbler ans "Bein gepinkelt". Gemessen an den Beschimpfungen und Beleidigungen, die hier sonst abgesondert werden, war mein Stil geradezu aristokratisch. Zudem hatte ich davor einige Zeit gar nicht von mir hören/lesen lassen. Daraufhin meldete sich ein fuxa, der in derselben Liga spielt wie mein Adressat, und drohte mir "Meldung" bei den mods an. Bitteschön, meinetwegen. Eine solche Meldung und evtl. Löschung des Beitrages würde ich als Auszeichnung empfinden.
Die Teilnehmer im Forum, die hier noch die Fahne des Geistes hochhalten, kann ich an den Fingern einer Hand abzählen.
Für die anderen, vielleicht Weingeistigen, gilt folgendes:
Hier ist mal vorgeschlagen worden, rote Daumen einzuführen. Finde ich gut und ergänze:
Ab 8 roten Daumen sollte ein virtueller Scheiterhaufen gezündet werden und der user unwiederbringlich verschwinden. Nach dem Motto "basher=Ketzer" und wir sind die Inquisition.
Nach einiger Zeit wären dann die Jubel-Zombies nur noch unter sich und bräuchten sich über denkende Menschen nicht mehr zu ärgern.

E n d e
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Zitat von IngChris: auch noch ein letzter Satz dazu...

Tut mir leid, was Dir mit Deiner Firma widerfahren ist - es kann auch niemand akzeptieren, wenn die deutsche Flagge verbrannt wird bzw. die Kanzlerin beschimpft wird usw., aber
NOCHMAL: Man kann dafür NICHT ein ganzes Volk verurteilen und ausgrenzen !!

LG und jetzt widmen wir uns wieder der CoBa.


Warum denn nicht? Wir Deutschen werden ja schließlich auch immer noch mit dem Dritten Reich verglichen und als Nazis beschimpft. Wobei man nicht vergessen darf, dass seitdem knapp 70 Jahre vergangen sind. Die Schulden der Griechen dagegen kommen aus der jüngsten Vergangenheit.
Ich bin seit heute in COBA investiert. Hier sind meine Gründe für den Einstieg:

- Schuldenkrise ist zwar noch nicht beendet aber stark eingedämmt
- Die Zusammenlegung ESM und ESFS wird sehr wahrscheinlich Ende März kommen. IWF wird ihrem Anteil dazu beisteuern, so dass 1 Bio. Euro als Schutzwall zur Verfügung steht
- Eurohypo wird in naher Zukunft abgewickelt
- die Kernkapitalquote wird bis Ende Juni aufgrund einbehaltener Gewinne zu erfüllen sein
- Das Kerngeschäft der COBA ist lukrativ und kerngesund
- KGV ist äußerst attraktiv


Auf langer Sicht (1 - 2 Jahre) sehe ich den Kurs zwischen 2,5 - 3 Euro.
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Der MOD sollte hier mal so hart durchgreifen wie in anderen Threads, woanders würde man für so eine unterirdische Kommunikation wochenlang verbannt werden.

Glaube nicht, dass von der Anwesenheit in einem w.o-Thread letztlich Börsenerfolg abhängt. Ich bin jetzt seit 20 Jahren an der Börse und habe von Frick über Förtsch und auch die ganzen SDK-Deppen erlebt. Ich habe den Neuen Markt ohne Blessuren überstanden und auch die letzten Finanzkrisen.

Ich bin Investor und nur am Rande ein Trader. 90% Investor, 10% Trader ... umgekehrt kenne ich keinen, der langfristig echtes Vermögen aufbauen konnte.
Zitat von hasenzahn22:
Zitat von expensive2: ...

Wo mit bis Du denn durch ?

auch für dich nocheinmal, du kl Schreihals !

Ohne WKN ist jedes posting über angebliche Angagement SCHALL und RAUCH

Weist Du eigentlich was ein short ist ? und dann erkläre es mir !


nicht ich bin durch, die coba, eure superaktie ist durch. kaputt, einfach nur durch. wie naiv du doch bist. weil eine wkn hier ja so viel bedeutet. die, die eine dazu schreiben sind mit sicherheit immer drin... ja ja, mit sicherheit!



Weist Du eigentlich was ein short ist ? und dann erkläre es mir !naja keine Antwort ist auch eine Antwort !!

Abgesehen davon bist Du für mich mit deinem pubertierendem Tonfall, (also echt.......) nach fast 2 Monaten postings verfassen, die die Commerzbank als Insolvenzkandidat betiteln, dann aber hochriskannte Goldoptionsscheine, die v. selbiger Bank herrausgebracht wurden zeitgleich nutzt...Oh weiha !! - ..!!hochgeradig unglaubwürdig !!

Hasenscharte, hast du schon mal was vom Emitentenrisiko gehört ?

außerdem scheinst Du von deinem eigenem geposte ja nicht sehr überzeugt zu sein, wenn Du erst seit gestern Abend auf nachlassende/sinkende Kurse hier bei der zweitgrößten deutschen Bank setzt.
Auf Nachfrage meinerseits kannst Du keine WKN nennen, weil Du garnicht in die Richtung investiert bist / PUNKT !

...auch das immer Wiederholen deines (angeblichen) Feindbildes Blessing, wird dadurch nicht "wahrer...!
Du solltest dir die peergroup im Finanzsektor mal genauer anschauen !!

Der Vorstand um Hr. Blessing herrum, wird in den nächsten Monaten alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Beteiligung der Soffin zu verringern,

und das ist auch gut so !

expensive
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Zitat von sge1899: Gabriel prügelt auf Banken ein!

http://www.virato.de/article/529438-spd-chef-sigmar-gabriel-…

Der Mann ist für mich zwar ein rotes Tuch... aber diesmal hat er mal nicht ganz Unrecht... und macht schon mal Stimmung für die nächsten Wahlen. Rot/Grün wäre dann endgültig der Sargnagel für Deutschland. Naja... schaun mer mal wie's Montag bzw. nächste Woche mit der CoBa weitergeht.


Der Damfplauderer Gabriel würde bei einem (unwahrscheinlichen) Wahlsieg rein garnichts gegen die Banken unternehmen.
Das Finanzwesen ist wie das Gesundheitswesen in Deutschland. Zuviel Lobby's und viel zu viele Beteiligte mit viel zuviel Geld, Einfluß und Macht.
Wer da reinhaut, haut mit einem Baseballschläger in ein Wespennest rein das Ihm sofort und direkt um die Ohren fliegt und wer macht das schon Freiwillig?
Gabriel ist jedenfalls der Letzte dem ich soviel Courage zutrauen würde.

Mit anderen Worten, von der Seite aus besteht absolut keine Gefahr.
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