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Berliner auf Wachstumskurs Delivery Hero will in Japan durchstarten: Sind die Absichten besser als die Aussichten?

28.09.2020, 13:13  |  8646   |   |   

Der Essenslieferant Delivery Hero feilt weiter an seiner Erfolgsstory – letzte Etappen auf dem steilen Weg nach oben waren die Aufnahme in den DAX und der millionenschwere Zukauf des spanischen Online-Marktplatzes Glovo, der in acht lateinamerikanischen Ländern aktiv ist. Trotz dieser Entwicklung ist Marc Moschettini skeptisch. Warum erklärt er im neuem Smart Investor.

Obwohl das Berliner Unternehmen mit seinen diversen Plattformen bereits in über 40 Ländern präsent ist, plant Delivery Hero, weiterhin aggressiv zu wachsen. Streng genommen ist es sogar dazu verdammt, denn operativ schreibt man weiterhin tiefrote Zahlen – trotz eines Umsatzschubs durch Corona wiesen die Ende August verkündeten Halbjahreszahlen einen Verlust von rund 443 Millionen Euro aus.

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Damit relativiert sich der kräftige Umsatzanstieg im zweiten Quartal 2020 von 315 auf 612 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2020 dürfte beim EBITDA ein geschätzter Fehlbetrag von 542 Millionen Euro zu Buche stehen. Wann das Unter­nehmen die Gewinnschwelle erreiche, ließ CEO Niklas Östberg bewusst offen.

Solange die Maschinerie auf Hochtouren läuft und die Vision, in einer Liga mit Google, Amazon & Co. zu spielen, die Börsianer beflügelt, dürfte die Begeiste­rung anhalten. Gleichwohl ist das Unter­nehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 18 Milliarden Euro äußerst ambitioniert bewertet.

Kleinste Verzögerungen beim Erreichen der gesteckten Planzahlen oder Umsatzenttäuschungen dürf­ten von der Börse rigide abgestraft werden. Doch zunächst blickt alles nach Japan, wo der nächste Markteintritt geplant ist. So­lange die Umsatzprognosen angehoben werden, wird ein erwarteter Verlust pro Aktie von 2,87 Euro anno 2021 unter Um­ständen nicht so eng gesehen.

Autor: Marc Moschettini


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