Altersvorsorge für Kinder Mit Kindersparern gegen Altersarmut – Im Expertengespräch mit Herrn Thomas Bahr

Gastautor: Seyit Binbir
17.02.2021, 11:08  |  1076   |   |   

Eine sinnvolle Altersvorsorge für Kinder ist in Zeiten der Unsicherheit und Krisen ein großes Thema. Verantwortungsvolle Eltern und Großeltern legen großen Wert auf die Unabhängigkeit in der Zukunft.

Diplom Betriebswirt Herr Thomas Bahr ist mit seiner umfangreichen Expertise als Berater, Unternehmer und Senior Manager im Versicherungsmarkt sowie als Geschäftsführer der myPension Altersvorsorge GmbH der beste Ansprechpartner rund um die digitale Transformation im Versicherungswesen. Wir haben ihn zum Thema „Digitale Altersvorsorge für Kinder“ selbst befragt.
 

Für das Kind einen finanziellen Puffer aufbauen und so für die Zukunft vorsorgen - das ist der Wunsch vieler Eltern und Großeltern. Doch wie findet man das richtige Produkt?

Egal ob klassische Sparbücher, Fonds-Sparpläne oder Versicherungen: jeder Anbieter verkauft seine hauseigene Vorsorgelösung als die perfekte Sparmöglichkeit für den Nachwuchs.

Es ist wichtig, im Entscheidungsprozess einen kühlen Kopf zu behalten und sich in Ruhe mit den Vertragsbedingungen auseinanderzusetzen. Schließlich soll das Produkt als langfristige Lösung dienen. Bei der richtigen Produktauswahl kann es helfen, sich verschiedenen Anlagekriterien anzuschauen. Dabei sind die Themen Flexibilität, Zugriffsrechte, Verwaltung, Kosten und Anlage besonders relevant.

Flexibilität: In einer Welt, in der man nicht weiß, was morgen ist, muss man flexibel bleiben. Es sollte möglich sein, die monatlichen Beiträge jederzeit anpassen zu können und kostenlose Zu- und Auszahlungen zu tätigen. Auch die Auflösung des Vertrages ist wichtig, um im Notfall auf das Ersparte zugreifen zu können.

Zugriff: Auch der Zugriff auf die Anlage muss bei einem Kindervorsorgeprodukt geregelt sein. Zum Schutz des Kindes sollte dafür gesorgt werden, dass solange das Kind noch nicht eigenständig über das Geld verfügen kann, die Beitragszahler die Verwaltungsrechte über das Konto haben. Sobald das Kind jedoch reif genug ist, die Anlage selbst zu übernehmen, sollte eine Übertragung der Anlage ohne großen Aufwand möglich sein. Wann genau dieser Zeitpunkt eintrifft, liegt dabei in den Händen der Beitragszahler und sollte nicht vom Produktanbieter bestimmt werden.

Verwaltung: Die Verwaltung des Kontos muss darüber hinaus im Jahr 2021 auch digital möglich sein. Besonders, da die Vorsorgelösung eines Tages dem Kind übertragen wird, ist es wichtig, mit dem Trend mitzugehen. Der „Digital Native“ bevorzugt bekannterweise eher ein Tablet, als seine Papiere in klassischen Aktenordnern abzuheften.

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