Bayer-Aktien im freien Fall: Gerichtsstreitigkeiten belasten Anleger massiv!

Die Unsicherheit rund um die Gerichtsstreitigkeiten in den USA belastet die Anleger von Bayer weiterhin erheblich. Am Mittwoch fiel der Kurs des Chemie- und Pharmakonzerns um 6,6 Prozent auf 27,28 Euro, was den Wert in die Nähe des September-Tiefs von 26,51 Euro drückte. Diese Entwicklung markiert einen Rückgang der Kursgewinne, die Bayer in den vergangenen zwei Monaten erzielt hatte. Börsianer führen den Kursverfall auf die anhaltenden Rechtsrisiken zurück, die sich aus Klagen in den USA zu den Themen Glyphosat und PCB ergeben.
Die Glyphosat-Klagewelle hat Bayer bereits Milliarden gekostet. Das Unternehmen hofft auf eine Grundsatzentscheidung des US Supreme Court, die klären könnte, ob Bundesrecht bei Warnhinweisen über dem Recht der Bundesstaaten steht. In den letzten Monaten gab es unterschiedliche Urteile von US-Berufungsgerichten, was die Unsicherheit weiter verstärkt. Ein positives Urteil des Supreme Court könnte für Bayer eine Möglichkeit darstellen, das Glyphosat-Thema langfristig abzuschließen.
Zusätzlich bleibt die Situation im PCB-Rechtsstreit angespannt. Der Washington Supreme Court hat entschieden, den Fall Erickson zu prüfen, nachdem ein Berufungsgericht zuvor zugunsten von Bayer entschieden hatte. Sollte Bayer in diesem Fall verlieren, könnte dies zu weiteren finanziellen Belastungen führen. Analysten schätzen die Siegchance für Bayer in diesem Fall auf etwa 50 Prozent. Der Fall betrifft angebliche PCB-Belastungen in einem Schulgebäude, die für Hirnschädigungen verantwortlich gemacht werden.
Die PCB-Verfahren sind ein Erbe der Übernahme von Monsanto durch Bayer im Jahr 2018, die das Unternehmen mit zahlreichen Klagen konfrontiert hat. Bayer argumentiert, dass das Berufungsgericht in Bezug auf den Strafschadenersatz nicht weit genug gegangen sei und hofft auf eine Klärung durch den Washington Supreme Court.
Insgesamt ist die Marktlage für Bayer angespannt. Der Aktienkurs hat sich seit der Übernahme von Monsanto erheblich verringert, und die Anleger sind besorgt über die potenziellen finanziellen Folgen der laufenden Rechtsstreitigkeiten. Die aktuelle Marktbewertung von Bayer liegt bei etwa 26,5 Milliarden Euro, was deutlich unter dem Kaufpreis für Monsanto von über 60 Milliarden US-Dollar liegt. Die Unsicherheiten in den USA bleiben ein zentrales Thema für die Anleger und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.









Die Bayer Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,09 % und einem Kurs von 27,33EUR auf Lang & Schwarz (10. Oktober 2024, 07:40 Uhr) gehandelt.
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