Vielen Dank, ein interessantes Interview!
Hat für mich einige Punkte enthalten, die ich aus anderen
Interviews nicht kannte.
Besonders interessant für mich: Die graduelle Verschiebung von
Zukauf zum Bestandsmanagement.
Das klang für mich so, als dürfte ein stetig wachsender Anteil
der Investitionen in die Bestandsaufwertung gehen.
Meine Erkenntnis: Trotz der steigenden Mieteinnahmen und des
größer werdenden Rads könnten das investierte Kapitalvolumen für
neue Märkte, das schon 2025 etwas unter den Vorjahren lag, auch
in den nächsten Jahren stagnieren oder gar leicht sinken.
Trotzdem kann der avisierte Anstieg von FFO und NAV (500 Mio in
2030) erreicht werden, über Pflege und Aufwertung der
Bestandsimmobilien.
Die Installation von Solaranlagen und die Vermarktung als
Mieterstrom (Investitionsvolumen pro Anlage laut Podcast
200-300.00€, also insgesamt vielleicht 20 - 30 Mio, gestreckt
über viele Jahre) ist nur ein Beispiel für diese
Aufwertungsinvestitionen, der Ausbau bestehender Gebäude zwecks
Wachstum der Mieterflächen ist ein anderes Beispiel.
Das wäre eine Zahl, die ich bisher in den Präsentationen und
Jahresberichten nicht gefunden habe und die zunehmend
interessanter wird:
Wie haben sich die jährlichen Investitionen in den Bestand über
die Jahre entwickelt, und was plant der Vorstand für die nächsten
Jahre?
Wie sieht die Kapitalrendite bei diesen Investitionen aus?
Welcher Anteil geht in die Werterhaltung, welcher Anteil geht in
die Wert- und Einnahmensteigerung, und wie erfolgreich ist das?