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AMAZON - geht es wieder aufwärts? (Seite 111)


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Experte sicher: Amazon sorgt für den schleichenden Tod der Kreditkarte
John Stanley Hunter (Business Insider) am 30. September 2017
https://www.gruenderszene.de/allgemein/experte-amazon-kredit…

Sorgt Online-Riese Amazon schon bald dafür, dass Kreditkarten Geschichte sind?

Wenn die europäische Richtlinie PSD2 zur Neuregelung des Zahlungsverkehrs kommenden Januar in Kraft tritt, wird sich einiges verändern, sagt der Unternehmensberater und Business-Stratege Jörg Schreiner. Der Co-Autor des Buches „Future Legends: Business in Hyper-Dynamic Markets“ ist der Meinung, dass diese Entwicklung Kreditkarten innerhalb von wenigen Jahren überflüssig machen wird.

Kreditkarteninstitute und Banken machen einen großen Teil ihres Geldes im Onlinegeschäft. Besonders in Europa ist es üblich, seine Abonnements von Streaming-Angeboten wie von Apple, Amazon, Netflix oder andere Online-Einkäufe mit der Kreditkarte zu bezahlen.

Mit der Neuregelung sind Unternehmen nicht mehr auf Banken angewiesen, um die Zahlungen abzuwickeln. Die Banken geraten jetzt unter Druck, sagt Schreiner, denn die Zeit der Kreditkarten neige sich in Europa dem Ende zu. „Ab Januar werden die großen Online-Händler und Dienstleister über eigene PSD2-kompatible Zahlungsfunktionen ihren Kunden komfortablere und kostengünstigere Alternativen zur Kreditkarten-Zahlung anbieten können“, sagte er im Gespräch mit Business Insider. „Die hinterlegten Kreditkarten-Daten werden durch eine PSD2-Autorisierung auf das Bankkonto des Konsumenten ersetzt.“

Werden Kreditkarten in Europa bedeutungslos?

Für große Online-Händler wie Amazon rechne sich das gleich mehrfach: „Sie bekommen Zugriff auf noch mehr Kundendaten, können die Bonität und Vorlieben von Konsumenten noch besser einschätzen, den Zahlungsverkehr noch wirksamer kontrollieren, lästige Kreditkartengebühren sparen und — aus strategischer Sicht entscheidend: Sie befreien sich aus ihrer Abhängigkeit von Zahlungsdiensten“, so Schreiber. Er ist fest davon überzeugt, dass Online-Konzerne wie Amazon ab Januar in Europa mit eigenen PSD2-basierten Bezahldiensten an den Start gehen werden.

Das wäre ein Angriff auf die größte Einnahmequelle der Kreditkarteninstitute: eine bequeme Zahlungsabwicklung. Sollte es Amazon und anderen Online-Dienstleistern gelingen, den wesentlichen Teil ihres gigantischen Online-Transaktionsvolumens mit eigenen Zahlungsdiensten abzuwickeln, würde eben dieses Transaktionsvolumen und die daraus generierten Einnahmen den Kreditkarteninstituten fehlen. „In einem hart umkämpften Markt mit geringen Margen können sie das wohl kaum lange durchhalten“, warnt der Experte. Er rechnet mit der Bedeutungslosigkeit von Kreditkarten in Europa innerhalb von fünf Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.863.514 von R-BgO am 02.10.17 11:45:46
Amazon sehe ich Long (Chart-Technisch)
Hi, bezüglich Amazon habe ich ein gutes Einstiegssignal gefunden.
Hier siehst Du was ich meine: Chart-Analyse. https://de.tradingview.com/chart/AMZ/MiBI8GRo/
Ansonsten beziehe ich mich (erfahrungsgemäß) auf das Weihnachtsgeschäft.
Da steigt die Aktie immer.
Amazon hat das New Yorker Start-up Body Labs für etwa 50 bis 70 Millionen US-Dollar übernommen. Das Unternehmen entwirft lebensechte 3D-Body-Modelle, mit denen User unter anderem Kleidung virtuell anprobieren können.

https://www.internetworld.de/e-commerce/amazon/amazon-kauft-…
Ja, ich werde die Wette wohl verlieren, aber ich konnte gerade irgendwie nicht widerstehen und habe mir einen extrem optimistischen (also für den Kurs extrem pessimistischen) Put auf Amazon gekauft.
Während Netflix und Tesla von aller Welt "wie blöd" geshortet werden, lebt irgendwo in Gallien ein kleiner Tscheche, der auch Amazon für nicht unfehlbar hält und an Kurse unterhalb von 550$ bis zum 18.1.2019 glaubt. Irgendwie komme ich mir selbst komisch dabei vor.
Na ja, 0,42% des Depotanteils kann man ja auch mal versenken.
DE000CX9HWY8 zu 0,055€ das Stück...
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.885.315 von Der Tscheche am 05.10.17 12:30:38
Zitat von Der Tscheche: Während Netflix und Tesla von aller Welt "wie blöd" geshortet werden, lebt irgendwo in Gallien ein kleiner Tscheche, der auch Amazon für nicht unfehlbar hält und an Kurse unterhalb von 550$ bis zum 18.1.2019 glaubt.

Du bist nicht allein. :) Und faktisch hast Du ja vollkommen recht.
Ich bin zwar insgesamt noch long Amazon, weil ich glaube, daß hier nochmal mindestens die 1000$ oder 1100$ dran sind.
Aber long bleibe ich längstens bis zu den Zahlen. Irgendwann wird auch der big bluff auf den Boden der Realität geholt werden, oder ihm zumindest näher kommen. AWS-Wachstum wird immer geringer und die Profitabilität hat sich insgesamt wieder deutlich verschlechtert.
Muß nicht schon dieses Quartal sein, aber irgendwann wird Amazon seiner überreichen Bewertung zumindest mit langer Underperformance Tribut zollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.885.702 von charliebraun am 05.10.17 13:12:12AMAZON shorten? Warum?

Ist dieser Gigant keine 428 Mrd. Wert? Wieviel ist er den Wert? 250 Mrd. oder 300 Mrd.?

Klar kann die Stimmung einmal umkehren und der Aktienkurs kann auch 50% sinken wenn die Märkte crashen. Darauf wetten würde ich allerdings nicht. Was ich aber dann machen würde wäre signifikant kaufen. Wer soll AMAZON langfristig aufhalten? Otto? Zalando? Microsoft? Netflix? Bastei Lübke?

AMAZON ist eine der am breitesten aufgestellten Firmen weltweit und mit einem Umsatz von 100 Mrd. in 2017 auch eine der größten. Dabei wirkt die Firma eher wie 100 Start-ups die zusammenarbeiten und zwar flexibel schnell und innovativ. In wenigen Jahren könnte der Umsatz bereits bei 200 Mrd. liegen. Das Wachstum ist exorbitant. Fällt der Kurs nochmal auf 550 bis 600 € wäre das ein Geschenk. Wer sagt das AMAZON nicht in 5 Jahren Disney übernimmt, oder die News Corp.? Wer sagt das AMAZON nicht in Kürze die Firma mit dem höchsten Umsatz Weltweit ist? Ich kann mir einiges vorstellen.

Seht euch mal den Cashflow an. Da sieht man das AMAZON schon heute problemlos 20 - 30 USD pro Aktie Gewinn machen könnte, würde man weniger Investieren. Aber warum sollte Jeff Bezos das machen?

AMAZON ist in vielen Bereichen schon Nummer 1, aber das Potential ist erheblich. Die Aktie war immer teuer und solange die Strategie bzw. Jeff Bezos der CEO, bleibt, solange wird auch der Kurs beibehalten. AMAZON wird ein Mediengigant, in Kürze wird was Film, Musik, Bücher und Zeitschriften angeht kein Weg mehr an dieser Firma vorbei führen. Diese Firma ist ein unbarmherziger Raubvogel und ist nicht vergleichbar nach herkömmlichen Kriterien. Dieser Raubvogel schlägt sich den Magen so lange voll bis nichts mehr da ist was gefressen werden kann.

Die Aktie ist hoch bewertet, doch wer hier shortet muss wissen was er tut. In den allermeisten Fällen wird man sich heftig die Finger verbrennen. Ihr wartet auf die nächsten Zahlen? Was, außer neuer Rekorde, sollten diese schon bringen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.893.859 von Galileo_Investments am 06.10.17 11:13:45
Zitat von Galileo_Investments: Seht euch mal den Cashflow an. Da sieht man das AMAZON schon heute problemlos 20 - 30 USD pro Aktie Gewinn machen könnte, würde man weniger Investieren. Aber warum sollte Jeff Bezos das machen?

Totaler Blödsinn. Du hast keine Ahnung von Amazons Free Cashflow. Das sind so die typischen ahnungslosen Legenden, die sich im Markt halten.
Nach langer Durststrecke war 2016 ein gutes (und das bisher beste) Jahr mit Profit und FCF in der Gegend von 2 Mrd$. Dieses Jahr geht's schon wieder bergab.
Das angebliche Cashflowmonster Amazon hat inzwischen eine Nettoverschuldung von über 40 Mrd$ angehäuft.

Operative Margen liegen seit Jahren im Bereich zwischen 0 und 3%, ein Quartalshöchstwert im Jahr 2016 war 4,2%, zuletzt 1,7%. Das ist nicht berauschend, nicht einmal für einen Retailer (Walmart ist deutlich besser) und das ist die Realität.

Möglicherweise weißt Du jetzt, warum ich Amazon bei einem von KGV von 250 für überbewertet halte.
Ich halte Amazon für ein großartiges Unternehmen, welches, wenn man sich sein bisheriges Wachstum anschaut, mir auch nicht überbewertet aussieht.

Mein Punkt sind die natürlichen Grenzen des Wachstums, die durch die heutige Amazon-Schlagzeile beim Handelsblatt schön zum Ausdruck kommen finde ich:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/…

Kann sein, dass ich 1-3 Jahre zu früh dran bin, das nehme ich mal in Kauf.
Sehe den Schein ein Stück weit auch als Absicherung für den Fall eines stark
fallenden Gesamtmarktes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.894.327 von charliebraun am 06.10.17 11:59:17
Amazon
ist das nicht gerade deren Strategie - unterstützt durch die Wallstreet, zulasten der Profitablität und quasi steuerfrei, alles auf max. mögliches Wachstum, max. Größenvorteile und Innovationsfüherschaft zu setzen ?

sc
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