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SNP kaum beachtet (Seite 93)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.185.860 von Junolyst am 11.07.18 12:31:15wsl ziehen alle verärgerten Berenberg Kunden nun ihr Geld ab

trägt sicher mit bei, allerdings ist die letzten Wochen schon irrationaler Abverkauf- völlig ohne Nachrichten?

traut sich aktuell wohl niemand zum richtig nachkaufen, da in der Vergangenheit die schlechten News schon mal nachgeliefert wurden...

puhh, da ist die Entscheidung nicht einfach, glaub ich sitz grad mal aus...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.188.047 von eschinger am 11.07.18 16:12:01Die Nachricht ist doch jetzt da.

Berenberg-Kunden wurden vorher informiert. Und man kann natürlich davon ausgehen, dass Berenberg für ihre Vermögensverwaltungs-Kunden zuvor schon die Reißleine gezogen hatte.
war es das schon?

Langfristtrend und Indikatoren sprächen dafür.

Antwort auf Beitrag Nr.: 58.186.547 von washiwashi am 11.07.18 13:55:36
Zitat von washiwashi: Bricht das Kartenhaus zusammen? Ich erinnere mich an diese denkwürdige Präsentation des COO auf dem EK Forum. Hatte dazdazu am 19.12.2017 geschrieben.
Ich bin mal gespannt wiwie lange die Banken still halten.


Nicht nur die Präsentation war denkwürdig. Auch die Antworten die ich von der IR erhielt waren schon mehr als "dummdreist". Allerdings gab es auch schon genug informierte Investoren, die seit einem Jahr vor einer Investition aus den Gründen bei SNP abrieten. Die Entwicklung ist keine Überraschung.

Wann man bedenkt, dass SNP seit über einem Jahr jedes Quartal erzählt, dass die Kunden "Projekte" aufschieben würden und diese lediglich etwas später abgewickelt würden, dann muss die Projektpipeline zwischenzeitliche sensationell hoch sein und der Umsatz müsste sich mehr als verdoppeln. :cry:

SNP wird jetzt ein richtiges Problem mit den Banken haben. Entweder kündigt man Kredite(linien) oder die Zinskonditionen werden jetzt richtig heftig. Ich denke, dass ist der wahre Grund, weshalb jetzt bei Berenberg plötzlich die "Alarmglocken" schrillen. Denn die Begründung für die Herabstufung von Berenberg ist schlicht "Nonsens". :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.013 von WarrenBuffet1 am 11.07.18 22:01:24
Zitat von WarrenBuffet1:
Zitat von washiwashi: Bricht das Kartenhaus zusammen? Ich erinnere mich an diese denkwürdige Präsentation des COO auf dem EK Forum. Hatte dazdazu am 19.12.2017 geschrieben.
Ich bin mal gespannt wiwie lange die Banken still halten.


Auch die Antworten die ich von der IR erhielt waren schon mehr als "dummdreist".


Bitte mal genauer ausführen, sonst ist es eine reine Unterstellung bzw. Behauptung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.064 von Junolyst am 11.07.18 22:07:25Sie wissen, dass Zitate zu kürzen ohne dies kenntlich zu machen unzulässig ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.196 von WarrenBuffet1 am 11.07.18 22:25:28
Zitat von WarrenBuffet1: Sie wissen, dass Zitate zu kürzen ohne dies kenntlich zu machen unzulässig ist?

Unzulässig? Wo? Im Zirkus Haberkuk?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.196 von WarrenBuffet1 am 11.07.18 22:25:28
Zitat von WarrenBuffet1: Sie wissen, dass Zitate zu kürzen ohne dies kenntlich zu machen unzulässig ist?


Genau genommen hat er das Zitat nicht gekürzt, denn seine Frage bezog sich ausscließlich auf deinen Satz zur IR-Kommunikation. Was du im Anschluss geschrieben hast, hatte damit nichts mehr zu tun. Also muss er es auch nicht zitieren.




Mal davon abgesehen find ich deine Aussagen schon sehr tendenziös, denn ja klar hat SNP 2-3 Quartale in Folge von Verzögerungen gesprochen, und klar muss man das kritisieren, aber deine Aussage mit der Verdopplung des Umsatzes ist natürlich Quatsch. Wobei der ja durchaus stark gestiegen ist, nur halt nicht im margenstarlen Softwarelizenzbereich, wo man die Abrufe erst später erwartet. Nach dem Kursverlauf zu urteilen, gab es diese auch in Q2 noch nicht in ausreichendem Umfang. Das heißt aber nicht, dass das nicht in 2019/20 kommen, wo ja ohnehin erst das größere Wachstum bei sinkenden Sonderaufwendungen erwartet wird. Man sprach ja allein in diesem Jahr von 12 Mio Sonderbelastungen durch Restrukturierungen, Schulungen bei den zugekauften Firmen. Das Potenzial daraus auf den Vorsteuergewinn kann man ja schlecht wegdiskutieren, selbst wenn die Strategie im Lizenzbereich komplett scheitert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.367 von katjuscha-research am 11.07.18 22:48:24Der wesentliche Anstieg des Umsatzes stammt nicht aus dem operativen Geschäft, sondern wurde nur durch den Zukauf "hinzuaddiert".

Die mickrige operative Umsatzentwicklung zeigt das Problem. SNP behauptet, bei allen bedeutenden Ausschreibungen aufgefordert zu werden, Angebote abzugeben, weil sie so einen tollen Ruf hätten. Dann muss man sich die Frage stellen, weshalb SNP bei den TOP-Ausschreibungen wohl regelmäßig "leer" ausgeht.

Ich gehe aber weiterhin davon aus, dass bei Berenberg tatsächlich die "Alarmglocken" klingen, weil sich die Finanzlage nun zuspitzen sollte. Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass sich SNP mit den Übernahmen kräftig "verhoben" hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.192.367 von katjuscha-research am 11.07.18 22:48:24
Zitat von katjuscha-research: ... Man sprach ja allein in diesem Jahr von 12 Mio Sonderbelastungen durch Restrukturierungen, Schulungen bei den zugekauften Firmen. ....


Zum Thema "Sonderbelastungen" kann man noch ergänzen, dass auch diese in der Höhe unglaubwürdig erscheinen.

Erstens weiß man nach einer Due Dilligence sehr genau wie hoch die Restrukturierungsaufwendungen, weil deren Kenntnis Voraussetzung für die Entscheidung über einen Unternehmenskauf sind (Anders formuliert: Die fallen nicht überraschend vom "Himmel")

Zweitens: Seit wann sind den Schulungen von Mitarbeitern "Sonderbelastungen"? Jeder Mitarbeiter den SNP einstellt müssen sie auch schulen. SNP stelle zahlreiche branchenfremde Mitarbeiter ein, wohl auch um Personalkosten zu sparen, indem man sie selbst anlernt. So kann man natürlich eine "operative Marge" vorgaukeln.

Mir ist es letztendlich völlig egal was SNP macht. Seit über einem Jahr sind die Probleme bekannt. Es haben allerdings immer viele Anleger gehofft, dass der CEO diese in den Griff bekommt. Nun zeigt sich wohl, dass SNP immer noch ein Sanierungsfall ist, denn irgendwann müssen sie auch unter dem Strich Gewinne erwirtschaften.
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