Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.860 von bernieschach am 06.06.20 19:25:53
Strategien den neuen Gegebenheiten anpassen
Es geht nur darum, dass System am Leben zu halten. Seit dem begonnen wurde, die Gewinne zu privatisieren und die Risiken bzw. Verluste zu versozialisieren, erfolgte keine der erforderlichen Reformen. Es wurde immer gesagt, Zeit kaufen um zu reformieren, was passiert ist, die Schuldenberge wurden immer größer, keiner macht sich mehr Gedanken über Risiken, die Banken wurden gerette, jetzt werden die Unternehmen direkt gerettet, Staatsschulden aufgekauft usw..usw..
Jetzt, durch die Coronakrise kam der ganze Sumpf an die Oberfläche und drohte zu eskalieren. Die Notenbanken haben gar keine andere Wahl, sie müssen Geld generieren um das Schlimmste, noch weiter hinauszuschieben, oder vielleicht ganz zu verhindern und hebeln somit alle Marktgesetze aus. Mit dieser Materie sind bestimmt viele Experten schon überfordert. Ich maße mir da keine Beurteilung an, bin kein Wirtschaftsexperte.
Alle bisherigen Orientierungshilfen für Trader wurden somit ebenfalls ausgeschaltet, weil die Märkte nicht mehr so funktionieren wie gewoht, bzw. erwartet.
Man kann sich nur den neuen Gegebenheiten anpassen und danach handeln.
Der Markt ist zwar noch da, folgt jedoch nicht mehr den realen Gegebenheiten.
Bevor ich das begriffen hatte, erlitt ich herbe Verluste.
Jetzt habe ich mich mit der Materie auseinandergesetzt und festgestellt, mich dem gewaltigen Fluss des Notebankgeldes und der Staatshilfen, nicht entgegenstellen, sondern ihm zu folgen macht Sinn. Jedoch mit Vorsicht, weil, man weiß ja nicht was die großen Akteure als nächstes "verzapfen"
Eine ziemlich aufregende Zeit, wurde jedoch schon voriges Jahr vorausgesagt, das 2020 ein Transformationsjahr wird oder der Beginn großen Umbrüche sei.
Die Esoterik mag ich nicht auch noch bemühen, das würde zu weit führen.

MfG
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.770 von Erdmann111 am 06.06.20 19:13:27Ja, Du hast schon Recht - es geschieht gerade - aber eben auch gerade mal erst seit 3 Monaten!
Nach dem ersten Weltkrieg hingegen lief das über mehr als 3 Jahre so!

Was die aktuelle Situation angeht, so wird hier meiner Meinung nach aber in absehbarer Zeit ein Riegel vorgeschoben werden.
Wenn es nach Trump ginge, dann könnte man natürlich immer so weiter machen - zumindest bis zum Wahltermin.
Es werden mittlerweile aber auch immer mehr Stimmen laut, die sorgsam die Frage berechtigte Frage aufwerfen, wer diese ganze Geldflut auf Pump am Ende bezahlen soll. D.h. in der Gesellschaft kommt so langsam zunehmend ein entsprechender und auch berechtigter Widerstand gegen diese Geldflut auf, weshalb irgendwann Schluss damit sein wird und es heißen wird: "Das muss jetzt mal reichen! Mehr können wir uns nicht mehr leisten!"

Wenn die Schleusen dann geschlossen werden, wird sich die Frage stellen, ob sich die Aktienkurse auf dem hohen Niveau halten können, oder ob die Indizes wie ein Stein wieder nach unten fallen und von der Realwirtschaft eingeholt werden. Beides ist prinzipiell denkbar -aber ich rechne eher mit Letzterem.

Begründung:
Wenn man als "Sparer" sein Geld schon nicht mehr in festverzinsliche Anlagen stecken kann - dann bleiben nur noch die Sachwerte (Immobilien, Gold, Kunstgegenstände, Oldtimer und alles, was sonst noch als Anlageobjekt geeignet ist).
Aktien würden dazu natürlich auch noch zählen. Wenn aber die Aktien dermaßen hoch bewertet sind, dass die Dividendenrendite vergleichsweise mickrig ausfällt, dann stimmt hier das Chance/Risiko-Verhältnis einfach nicht mehr!
Aktien - selbst Valueaktien - unterliegen z. Bsp. einer ganz anderen Volatitlität als klassische Sachwerte wie Gold oder Immobilien. Eine solche Volatilität nimmt man für eine angemessene Dividendenrendite gerne in Kauf ... und letztendlich hat man neben dem Risiko des Wertverlustes gleichsam auch noch die Chance auf einen Wertzuwachs - vor allem, wenn man zu einem günstigen Kurs einsteigen konnte.
Wenn allerdings die Dividendenrendite nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum Kurs steht und das Unternehmen auch nicht wie z. Bsp. die FAANG-Aktien kontinuierlich weiter wächst und somit zumindest ein kontinuierlicher Wertanstieg gewährleistet ist, dann stellen Aktien keine relativ sichere Geldanlage mehr dar, sondern sie verkommen zu Zockerpapieren. Konservativ denkende Menschen haben an so etwas kein Interesse bzw. flüchten dann auch schnell wieder aus den Aktien, wenn sie feststellen, dass es auch mal abwärts gehen kann.

Die Kurs-Schwankungen einer BMW lassen sich bei einer jährlichen Dividendenrendite von 5% ja viele noch gefallen - ob das aber auch bei 1% Divi-Rendite noch der Fall ist, wage ich zu bezweifeln, zumal BMW eben nun mal auch nicht unbedingt ein Wachstumsunternehmen ist.

Ich selbst hatte mir jetzt nach dem Absturz im Übrigen auch mal ein paar Gazprom ins Depot gelegt - nicht weil ich mir tolle Kursgewinne erhoffe, sondern weil die Dividendenrendite von Gazprom bei diesem Kaufkurs schlichtweg attraktiv war. Für eine deutlich niedrigere Dividendenrendite (wie zuvobei einem Kurs von 8 €) hingegen wäre eine Gazprom schlichtweg uninteressant - zumal auch noch das Risiko von Kursverlusten bestehen würde.

Daher wage ich zu bezweifeln, dass konservative "Sparer" auf Dauer wirklich in überteuerte Aktien gehen werden, um ihr Vermögen anzulegen bzw. zu sichern.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.860 von bernieschach am 06.06.20 19:25:53
Zitat von bernieschach: da sich Geld und Zins nicht am Markt bilden können ist es ein Experiment und keine Marktwirtschaft
Ich gönne jedem guten Wissenschaftler seine Erfolge und den Versuchskaninchen auch
aber wozu das Ganze?


..für die letzten Jahre, mit all den manipulativen Eingriffen, trifft dieses so zu.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 31.762.412 von winhel am 27.09.07 14:12:22
Zitat von winhel: Wird das wieder Thema der nächsten Tage und Wochen? Ablenkung von der Krise? Sündenbock für ein Abkacken der Kurse?


"""""""27.09.2007 - 13:58
Vogelgrippe-Pandemie könnte zu Billionen-Verlusten führen

Las Vegas (BoerseGo.de) Gemäß einer Studie von Marsh und der Albright Gruppe könnte eine durch die Vogelgrippe ausgelöste Pandemie mit verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft verbunden sein. So sei in einem solchen Fall mit Verlusten von weltweit 4,4 Billionen Dollar zu rechnen. Die Epidemie würde die USA innerhalb von zwei Wochen nach deren Ausbruch erreichen. Rund 25 Prozent der Weltbevölkerung könnten von Erkrankungen betroffen sein. Daraus ergebe sich ein Potenzial für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle in Höhe einer Rate von mindestens 35 Prozent. Eine Pandemie sei überfällig, aber die Nationen seien hiefür unzureichend vorbereitet, heißt es weiter in der Studie.""""""""


Schon 2007 hatte man sich Gedanken gemacht welche Folgen so eine Pandemie für die Wirtschaft hat. Dirchaus nicht unrealistisch zumal ja viel gefährlichere Viren als Corona grassieren könnten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.728 von Erdmann111 am 06.06.20 19:05:13
Zitat von Erdmann111:
Zitat von wuscheler: ...
Nun, Viviane stürmt demnächst immerhin mit 3x 100€ den Aktienmarkt...


...wenn sie damit mal nicht den Markt steil nach oben zieht.:laugh:


:laugh::laugh::laugh:

Und Du stehst - wie seit 10 Jahren schon - mit feuchtem Höschen und offenem Mund staunend daneben :laugh::laugh::laugh:
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da sich Geld und Zins nicht am Markt bilden können ist es ein Experiment und keine Marktwirtschaft
Ich gönne jedem guten Wissenschaftler seine Erfolge und den Versuchskaninchen auch
aber wozu das Ganze?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.803 von bernieschach am 06.06.20 19:16:54
Zitat von bernieschach:
Zitat von MisterGoodwill: Vielleicht hat ja Hannich doch mal recht mit seiner Deflation. Bisher hatten wir ja nie deutliche Inflation auf breiter Front durch das viel Geld weil es ja am ende nicht in der wirtschaft ankommt. Durch Überalterung und Digitalisierung wird es auch eher Deflation geben. Durch die Digitalisierung steigt ja die Konkurrenz und die Zahk an kostenlosen Alternativen.


Deflation setzt Marktstrukturen voraus.
das letzte gute Beispiel dafür war 1920 in den USA.
seit dieser Zeit wird mehr und mehr menschliche Biomasse gezüchtet.
für welche Art von Experiment braucht man soviele Exemplare?

alles sehr rätselhaft in der einzelhaft


...für die kapitalistische Marktwirtschaft, die braucht immer mehr Konsumenten, zum generieren von Wachstum. Stillstand darf es hier angeblich ja nicht geben, es muss immer höher, weiter und schneller gehen. Dabei bedenkt man nur nicht, das es ein grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten, endlichen Ressourcen, nicht geben kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.665 von MisterGoodwill am 06.06.20 18:57:14
Zitat von MisterGoodwill: Vielleicht hat ja Hannich doch mal recht mit seiner Deflation. Bisher hatten wir ja nie deutliche Inflation auf breiter Front durch das viel Geld weil es ja am ende nicht in der wirtschaft ankommt. Durch Überalterung und Digitalisierung wird es auch eher Deflation geben. Durch die Digitalisierung steigt ja die Konkurrenz und die Zahk an kostenlosen Alternativen.


Deflation setzt Marktstrukturen voraus.
das letzte gute Beispiel dafür war 1920 in den USA.
seit dieser Zeit wird mehr und mehr menschliche Biomasse gezüchtet.
für welche Art von Experiment braucht man soviele Exemplare?
alles sehr rätselhaft in der einzelhaft
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.725 von Der_Roemer am 06.06.20 19:04:29Meine 'Meinung dazu:
Wieviel Arbeitslose die USA hat, unter welchen Bedingungen sie geführt werden und wer das alles bezahlt, dass ist mittlerweile selbst für die Statistikverdreher nicht mehr aufzudrösseln.
Viel zu verworren das alles mittlerweile ist!🤠
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.653 von Der_Roemer am 06.06.20 18:56:44
Zitat von Der_Roemer:
Zitat von long rider: Ich habe mal genauer hingehört. Die großen Crash-Theoretiker Max Otte, Markus Krall und Friedrich & Weik unterscheiden sich nicht viel.

Aufgefallen ist mir, dass niemand, bis auf Dirk Müller, von einem weiteren Aktiencrash spricht.

Es geht immer um Deflation, Entwertung Euro-Guthaben, Vermögensabgaben, um die neue Währung zu finanzieren, Inflation bis hin zu Hyperinflation.

Ich habe mir gestern zum ersten Mal diesen Chart angesehen und ich weiß jetzt, warum keiner von einem weiteren Aktiencrash spricht. Und ich weiß auch jetzt, was ich zu tun habe.

Auf keinen Fall Short gehen bei starker Erhöhung der Geldmenge und bei einer anstehenden Inflation. Dax und Dow Jones können dieses Jahr vielleicht noch korrigieren, aber auch nur vielleicht und danach nicht mehr.



Deine Argumentation macht auf den ersten Blick Sinn - aber der Vergleich mit 1923 hinkt gewaltig!
Begründung: Anfang der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte die Reichsbank kontinuierlich immer mehr Geld gedruckt ... und noch mehr Geld ... und noch mehr Geld - alleine schon um den ganzen Reparationszahlungsverpflichtungen aus dem Versailler Vertrag nachkommen zu können:
https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/…

Die Folge war eine galloppierende Inflation, die sich in zunehmender Eigendynamik selbst nährte.

Wenn nun die Notenbanken tatsächlich hingehen würden und zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona Krise immer weiter billiges Geld in den Markt pumpen würden, dann wäre der Vergleich mit 1923 absolut zutreffend.

...und wie nennst Du das was die Notenbanken seit etlichen Monaten tun? Sie pumpen, und zwar kräftig, in immer kürzeren zeitlichen Abständen, mit immer höheren Summen.

Dies wird meines Erachtens aber nicht geschehen

...es geschieht bereits, wir sind alle live dabei.

- irgendwann wird der Flut des billigen Geldes ein Riegel vorgeschoben werden, da kein Mensch (auch die Notenbanken nicht) solche Zustände wie 1923 haben will!

Nun ja, das Geld, was bereits ausgeschüttet wurde, ist nun erst mal in den Finanzmärkten - obgleich es eigentlich für die Realwirtschaft gedacht war, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Es mag also durchaus geschehen, dass es ggf. zu gar keinem zweiten Einbruch der Aktienmärkte kommen wird - auch Dirk Müller räumt dem seiner Aussage nach nur eine 70%ige Wahrscheinlichkeit ein.
In diesem Fall hätte die Inflation aufgrund des billigen Geldes der Notenbanken vor allen Dingen eben die Assets bzw. Aktien getroffen - mit der Folge, dass ab sofort auch Aktienvermögen aufgrund von höherer KGVs und somit niedrigerer Dividendenrenditen geringer "bezinst" wird als bisher.
Weiterhin in einem solchen Ausmaß steigende Kurse (oder wie 1923) wären allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Geldflut von seiten der Regierung und der Notenbanken auch weiterhin kein Ende findet. Fiskalpolitisch würde so etwas aber in einem Fiasko enden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.422 von wuscheler am 06.06.20 18:24:47
Zitat von wuscheler:
Zitat von Erdmann111: ..so hätte man es gerne, dass auch die Alleinerziehende, mit ihren 2,50 €uro, spekuliert.

Nun, Viviane stürmt demnächst immerhin mit 3x 100€ den Aktienmarkt...


...wenn sie damit mal nicht den Markt steil nach oben zieht.:laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.557 von carrincha am 06.06.20 18:46:52
Zitat von carrincha: Mittlerweile geben sie sogar schon zu das ihre Daten fehlerhaft sind, aber korrigiert wird trotzdem nicht!
Warum?
Darum!
Die Behörde wolle den Fehler jedoch nicht korrigieren, wie sie kryptisch erklärte, um die „Integrität der Daten nicht zu gefährden“. :laugh::laugh::laugh::laugh:

https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/…


Interessanter Artikel vom HB. Allerdings wird auch hir nicht auf die Verschleierung der Statistik durch das Paycheck Protecttion Programs eingegangen.
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Vielleicht hat ja Hannich doch mal recht mit seiner Deflation. Bisher hatten wir ja nie deutliche Inflation auf breiter Front durch das viel Geld weil es ja am ende nicht in der wirtschaft ankommt. Durch Überalterung und Digitalisierung wird es auch eher Deflation geben. Durch die Digitalisierung steigt ja die Konkurrenz und die Zahk an kostenlosen Alternativen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.377 von long rider am 06.06.20 18:19:18
Zitat von long rider: Ich habe mal genauer hingehört. Die großen Crash-Theoretiker Max Otte, Markus Krall und Friedrich & Weik unterscheiden sich nicht viel.

Aufgefallen ist mir, dass niemand, bis auf Dirk Müller, von einem weiteren Aktiencrash spricht.

Es geht immer um Deflation, Entwertung Euro-Guthaben, Vermögensabgaben, um die neue Währung zu finanzieren, Inflation bis hin zu Hyperinflation.

Ich habe mir gestern zum ersten Mal diesen Chart angesehen und ich weiß jetzt, warum keiner von einem weiteren Aktiencrash spricht. Und ich weiß auch jetzt, was ich zu tun habe.

Auf keinen Fall Short gehen bei starker Erhöhung der Geldmenge und bei einer anstehenden Inflation. Dax und Dow Jones können dieses Jahr vielleicht noch korrigieren, aber auch nur vielleicht und danach nicht mehr.



Deine Argumentation macht auf den ersten Blick Sinn - aber der Vergleich mit 1923 hinkt gewaltig!
Begründung: Anfang der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte die Reichsbank kontinuierlich immer mehr Geld gedruckt ... und noch mehr Geld ... und noch mehr Geld - alleine schon um den ganzen Reparationszahlungsverpflichtungen aus dem Versailler Vertrag nachkommen zu können:
https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/…

Die Folge war eine galloppierende Inflation, die sich in zunehmender Eigendynamik selbst nährte.

Wenn nun die Notenbanken tatsächlich hingehen würden und zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona Krise immer weiter billiges Geld in den Markt pumpen würden, dann wäre der Vergleich mit 1923 absolut zutreffend. Dies wird meines Erachtens aber nicht geschehen - irgendwann wird der Flut des billigen Geldes ein Riegel vorgeschoben werden, da kein Mensch (auch die Notenbanken nicht) solche Zustände wie 1923 haben will!

Nun ja, das Geld, was bereits ausgeschüttet wurde, ist nun erst mal in den Finanzmärkten - obgleich es eigentlich für die Realwirtschaft gedacht war, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Es mag also durchaus geschehen, dass es ggf. zu gar keinem zweiten Einbruch der Aktienmärkte kommen wird - auch Dirk Müller räumt dem seiner Aussage nach nur eine 70%ige Wahrscheinlichkeit ein.
In diesem Fall hätte die Inflation aufgrund des billigen Geldes der Notenbanken vor allen Dingen eben die Assets bzw. Aktien getroffen - mit der Folge, dass ab sofort auch Aktienvermögen aufgrund von höherer KGVs und somit niedrigerer Dividendenrenditen geringer "bezinst" wird als bisher.
Weiterhin in einem solchen Ausmaß steigende Kurse (oder wie 1923) wären allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Geldflut von seiten der Regierung und der Notenbanken auch weiterhin kein Ende findet. Fiskalpolitisch würde so etwas aber in einem Fiasko enden.
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Mittlerweile geben sie sogar schon zu das ihre Daten fehlerhaft sind, aber korrigiert wird trotzdem nicht!
Warum?
Darum!
Die Behörde wolle den Fehler jedoch nicht korrigieren, wie sie kryptisch erklärte, um die „Integrität der Daten nicht zu gefährden“. :laugh::laugh::laugh::laugh:

https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.104 von greenanke am 06.06.20 17:49:01
Zitat von greenanke: Ich bleibe bei meiner festen Überzeugung, die ich mittlerweile gewonnen habe: Keiner weiß was! Keiner weiß, wie es weitergeht! Keiner weiß, wie ich mein Geld anlegen soll! Kein Mensch auf dieser Welt! Ich entscheide mich für das, was ich für richtig halte ... und hoffe, dass ich richtig liege! ;) :)

Ich weiß allerdings, auf welches Gequatsche ich garantiert niemals höre: Auf das der Wutbürger, der Systemhasser, der Verschwörungstheoretiker, der Untergangspropheten, der Endzeitler und der Untergangssüchtigen!


Richtig. KEINER kann wirklich sagen, wie es weitergehen wird - daher ist die von Dir getroffene Entscheidung das einzig richtige, was Du tun kannst. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.377 von long rider am 06.06.20 18:19:18Völlig falsch!!!

Dr. Krall, Homm, Friedrich und Müller reden von einer deflationären Phase, in der ALLES sinkt...also auch die Börse...
(Dr. Otte ist davon inzwischen abgerückt...)

Und nach der deflationären Phase, in der auch Banken aufgrund Kreditausfällen pleite gehen, kommt es zur Inflation...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.925.838 von Erdmann111 am 06.06.20 14:47:36
Zitat von Erdmann111: ..so hätte man es gerne, dass auch die Alleinerziehende, mit ihren 2,50 €uro, spekuliert.

Nun, Viviane stürmt demnächst immerhin mit 3x 100€ den Aktienmarkt...
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2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Ich habe mal genauer hingehört. Die großen Crash-Theoretiker Max Otte, Markus Krall und Friedrich & Weik unterscheiden sich nicht viel.

Aufgefallen ist mir, dass niemand, bis auf Dirk Müller, von einem weiteren Aktiencrash spricht.

Es geht immer um Deflation, Entwertung Euro-Guthaben, Vermögensabgaben, um die neue Währung zu finanzieren, Inflation bis hin zu Hyperinflation.

Ich habe mir gestern zum ersten Mal diesen Chart angesehen und ich weiß jetzt, warum keiner von einem weiteren Aktiencrash spricht. Und ich weiß auch jetzt, was ich zu tun habe.

Auf keinen Fall Short gehen bei starker Erhöhung der Geldmenge und bei einer anstehenden Inflation. Dax und Dow Jones können dieses Jahr vielleicht noch korrigieren, aber auch nur vielleicht und danach nicht mehr.

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3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.927.035 von smarties2k am 06.06.20 17:39:21Nun ja, ggf. könnte die Rally auch schon vorher enden - obgleich Donnie mit Sicherheit alles daran setzen wird, sie am Laufen zu halten.
Ein paar Wochen dürfte sie aber auf jeden Fall noch anhalten.
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Zitat von EliasRafael:


Sehr gutes Video von Fugmann und Lenny Fischer, schon ne Woche alt, aber absolut sehenswert


Zitat von Der_Roemer: Man mag ja von Dirk Müller halten, was man will, aber er vertritt auch oftmals durchaus sinnvolle Ansichten. Ab 32:10 geht es um die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten - in diesem Zusammenhang auch der Hinweis auf die Kleinanleger-Rally:



Ich habe mir beide Videos angesehen ...

Am Ende muss ich sagen:

Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!


Ich bleibe bei meiner festen Überzeugung, die ich mittlerweile gewonnen habe: Keiner weiß was! Keiner weiß, wie es weitergeht! Keiner weiß, wie ich mein Geld anlegen soll! Kein Mensch auf dieser Welt! Ich entscheide mich für das, was ich für richtig halte ... und hoffe, dass ich richtig liege! ;) :)

Ich weiß allerdings, auf welches Gequatsche ich garantiert niemals höre: Auf das der Wutbürger, der Systemhasser, der Verschwörungstheoretiker, der Untergangspropheten, der Endzeitler und der Untergangssüchtigen!
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1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.926.423 von Der_Roemer am 06.06.20 16:18:51
Zitat von Der_Roemer:
Zitat von DerStrohmann:

Nach knapp 60% Plus im DAX nach wenigen Wochen soll man JETZT noch Aktien kaufen? Wirklich? :confused: :eek: :cry:


👍👍👍
Wenn es schon in der BILD steht, ist der Absturz nicht mehr fern. Ich gebe der Rally maximal noch 2 - 3 Monate ... und dann 💣 📉📉📉




Wann ist nochmal die Wahl in den USA?
Nov?

bis dahin party und buy the dip 🎁

nächste Woche erwarte ich wieder welche 🤑
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Man mag ja von Dirk Müller halten, was man will, aber er vertritt auch oftmals durchaus sinnvolle Ansichten. Ab 32:10 geht es um die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten - in diesem Zusammenhang auch der Hinweis auf die Kleinanleger-Rally:

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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.926.591 von Erdmann111 am 06.06.20 16:38:54
Zitat von Erdmann111:
Zitat von Der_Roemer: Ja, im Hinblick auf Märkte oder Börse irgendwelche Verschörungstheorien zu unterstellen, ist absolut daneben. Wesenlich angebrachter ist diesbezüglich eine systemtheoretische Betrachtung. Jedes System entwickelt innerhalb der gesetzten Rahmenbedingungen und Einflüsse stets eine Eigendynamik. In einem Ameisenhaufen gibt es schließlich auch keine einzelnen Individuen oder Gruppierungen, die das Verhalten des Ameisenhaufens steuern - ebensowenig in einem Schwarm von Fischen oder Vögeln.

...das weiß man eben nicht so genau, evtl. nicht dergestalt, dass ein einzelner Fisch/Vogel der Boss sein muss, dem alle anderen folgen. Jedoch besteht jeder Haufen/Schwarm aus sehr vielen einzelnen Individuen, und wenn sich 3 oder 5 dieser in eine Richtung bewegen, folgen die anderen meist dem Pfad/der Richtung, es entsteht also ad hoc eine Dynamik. Dieses Verhalten passiert eben immer wieder dort, wo viele auf einander treffen ( Märkte, Börsen) oder etwas wollen.


Klar - Schwarmverhalten. Allerdings sprechen sich die 3 oder 5 Fische/Vögel/Ameisen ganz gewiss nicht untereinander ab. Jedem Schwarmverhalten liegt eben letzten Endes eine Eigendynamik zugrunde, zu welcher jedes einzelne Individuum seinen Anteil mit beiträgt. Irgendwelche ursächlichen Auslöser für bestimmte Richtungswechsel gibt es natürlich immer.
Letztendlich kannst Du das Verhalten eines Ameisenhaufens oder eines Fischschwarms mittels relativ einfacher Algorithmen simulieren (bei Ameisen läuft eben viel über Pheromone - ebenfalls algorithmisch simulierbar) - letztendlich also automatisierte Steuerungsmechanismen, ohne dass da ein einzelnes Individuum alleine die Richtung vorgibt.
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Sehr gutes Video von Fugmann und Lenny Fischer, schon ne Woche alt, aber absolut sehenswert
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.926.210 von Der_Roemer am 06.06.20 15:47:00
Zitat von Der_Roemer:
Zitat von greenanke: Es ist wohltuend, in diesem Thread hin und wieder einen sachlichen Beitrag zum Threadthema bzw. zum Thema Börsen, Aktien usw. zu finden.
So ganz ohne Verschwörungstheorien, die besagen, dass da dunkle Mächte zugange seien, den kleinen Leute mit Kursmanipulationen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Oder den Unterstellungen, "die da oben" wollen nicht, dass der kleine Mann an der Börse Geld verdient. Oder dass die "Lügenpresse" im Auftrag von "denen da oben" zu manipulieren versucht. Oder dass "man" versucht, die Bürger von Goldkäufen abzubringen. Oder dass einige ihre falschen Entscheidungen von vor Jahren, Gold und Silber zu kaufen, nicht wahrhaben wollen und von Manipulationen an den Rohstoffmärkten faseln. Dieser Blödsinn endet dann oft in übelsten Auswüchsen, wie z.B. der Deagel-Liste usw.

Wer lange genug dabei ist, weiß, dass die Aktienkurse und die Börsen einzig und allein von der Gier und der Angst der Anleger gesteuert werden. Dazu braucht's keiner "verborgener Eliten", wie Verschwörungstheoretiker, Untergangspropheten und Wutbürger behaupten, und auch nicht der bekannten Pseudo-Gurus, bei denen es sich meist um dümmliche Dampfplauderer handelt! (D. h. sooo dumm sind die gar nicht, weil sie persönlich mit ihren "Weisheiten" viel Geld durch naive Leser und Zuhörer verdienen - und nicht etwa durch Befolgung ihrer eigenen Tipps und Thesen! :D .)


Danke für Dein Lob.
Ja, im Hinblick auf Märkte oder Börse irgendwelche Verschörungstheorien zu unterstellen, ist absolut daneben. Wesenlich angebrachter ist diesbezüglich eine systemtheoretische Betrachtung. Jedes System entwickelt innerhalb der gesetzten Rahmenbedingungen und Einflüsse stets eine Eigendynamik. In einem Ameisenhaufen gibt es schließlich auch keine einzelnen Individuen oder Gruppierungen, die das Verhalten des Ameisenhaufens steuern - ebensowenig in einem Schwarm von Fischen oder Vögeln.

...das weiß man eben nicht so genau, evtl. nicht dergestalt, dass ein einzelner Fisch/Vogel der Boss sein muss, dem alle anderen folgen. Jedoch besteht jeder Haufen/Schwarm aus sehr vielen einzelnen Individuen, und wenn sich 3 oder 5 dieser in eine Richtung bewegen, folgen die anderen meist dem Pfad/der Richtung, es entsteht also ad hoc eine Dynamik. Dieses Verhalten passiert eben immer wieder dort, wo viele auf einander treffen ( Märkte, Börsen) oder etwas wollen.

Natürlich gibt es durchaus auch einflußreiche "Kräfte" (Politik, Zentralbanken, etc.), die entweder bestimmte Rahmenbedingungen setzen oder bestimmte Signale und Einflüsse auf das Gesamtsystem ausüben können - und das Gesamtsystem wird sich sodann stets in eigendynamischer Weise an die geänderten Rahmenbedingungen und Einflüsse anpassen.
Es gibt eben Marktteilnehmer, die solch massenpsychologische Vorgänge verstehen, erkennen und für sich zu nutzen wissen - von irgendwelchen Verschwörungen ist dies allerdings WEIT entfernt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.926.057 von DerStrohmann am 06.06.20 15:25:23
Zitat von DerStrohmann:

Nach knapp 60% Plus im DAX nach wenigen Wochen soll man JETZT noch Aktien kaufen? Wirklich? :confused: :eek: :cry:


👍👍👍
Wenn es schon in der BILD steht, ist der Absturz nicht mehr fern. Ich gebe der Rally maximal noch 2 - 3 Monate ... und dann 💣 📉📉📉
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2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.926.024 von Divnow am 06.06.20 15:17:54
Zitat von Divnow: Ich glaube nicht, dass ein großer Einbruch kommt. Es ist genug Geld da und es gibt kaum Alternativen zu Aktien. Bei den letzten beiden Krisen konnte man noch in Immobilien oder Festgeld investieren. Diese Alternativen gibt es aktuell nicht.


Festgeld hat sich aufgrund der Zinsen erübrigt.

Immobilien in den Großstädten sind ebenfalls bereits überteuert - obgleich viele nach wie vor vom Betongold schwärmen. Das wird spätestens dann ein Ende haben, wenn entsprechende Wohnungsbauprogramme abgeschlossen sind und wieder eine Stadtflucht zurück auf's Land oder Umfeld einsetzt, weil die Mieten dort weitaus günstiger sind (in den USA sind erste Anzeichen einer Stadtflucht bereits erkennbar - wenn auch aus anderen Gründen). Was also Betongold angeht, so sag ich nur: Schweinezyklus!

Gold und andere Edelmetalle: War schon immer eine beliebte Krisenwährung - zumal auch nicht nach Belieben vermehrbar. Man sehe sich an, was in der Zeit von 2008 bis 2012 mit dem Goldpreis passiert ist - zuletzt ganz gewiss auch eine Übertreibung und Blase - aber ich denke mal, dass wir dieses mal wieder eine ähnliche Entwicklung sehen werden, wenn der Aktienmarkt erst mal einbricht (was ggf. noch ein wenig dauern kann - ich rechne zumindest nicht schon nächste Woche damit). Einen Goldpreis von 3.000 $ halte ich in der Spitze noch nicht mal für unrealistisch.

Tja, und dann wären da wohl auch noch BitCoin & Co - etwas zeitgemäßer für die junge Generation als Gold - und auch nicht nach Belieben vermehrbar.

Gold und Digitalwärungen bringen natürlich keine nachhaltige Rendite (Zinsen, Dividenden), sondern lediglich Wertsteigerung, solange der Wert eben steigt - d.h. auch dort wird die nächste Blase bereits vorprogrammiert sein - aber bis dahin liegt der Aktienmarkt schon längst am Boden und beginnt schon wieder zu steigen. Man wird also rechtzeitig umschichten müssen.

Es ist also gar nicht so einfach zu entscheiden, wo man sein Vermögen noch halbwegs in Sicherheit bringen kann/möchte. Was Aktien angeht, so denke ich mal, dass relativ unauffällige bzw. und unentdeckte (also nicht überteuerte) Zukunftsaktien aus der 2. und 3. Reihe noch eine sinnvolle Anlagealternative sein könnten. Auf Blue Chips hingegen stürtzen sich momentan alle drauf - Blasenbildung vorprogrammiert bzw. bereits in vollem Gange.
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Das Geld fließt in Urlaub, ich bin immer noch beim Aufregen, nicht in Infrastruktur oder Zukunftstechnologien. Bella Italia.
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Und das schreibt SPON, normalerweise so was von links und EU-freundlich. Wir werden noch viel Freude mit Italien haben und uns wundern was die mit unseren Milliarden so alles veranstalten werden. Kein Wunder, dass die sich immer wieder gegen jede Einmischung bei der Verwendung der Hilfsmittel verwehrt haben:
‣ Italien ist hoch verschuldet, gibt gerade aber schon wieder drei Milliarden Euro Staatsgeld für Alitalia aus, obwohl diese, anders als die Lufthansa, seit Jahren Verluste schreibt? Schwamm drüber!

‣ Der Autokonzern Fiat Chrysler soll einen staatlich garantierten Kredit von 6,3 Milliarden Euro bekommen? Augen zu und durch!

‣ Das italienische Finanzministerium legt – exklusiv für Großinvestoren und italienische Sparer – eine hoch verzinste Anleihe auf, von der Sparer in Deutschland nur träumen können? Egal, man will ja nicht kleinlich wirken.

Sollten Sie sich darüber wundern, warum der italienische Durchschnittshaushalt mehr Privatvermögen besitzt als der deutsche, dann wundern Sie sich still. Und gucken Sie nicht neidisch, wenn Sie erfahren, dass Ihr italienischer Miturlauber gerade bis zu 500 Euro Urlaubsgeld vom Staat geschenkt bekommen soll, unter der Bedingung, dass das Geld in Italien bleibt.
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