Handelsplattform mit grenzenlosen Wachstumschancen (Seite 19)


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Tradegate
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Terminbörse Eurex ist das Musterkind der Deutschen Börse

28.10.2010 | 07:46 Uhr | Frankfurt (BoerseGo.de)

Die Terminbörse Eurex hat im dritten Quartal mit 38,9 Prozent Umsatzbeitrag unter den vier Geschäftsbereichen der Deutschen Börse die höchsten Erlöse eingebracht. Die teilte der Konzern am Mittwochabend in Frankfurt mit. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Im Vergleich zum Vorjahr war bei Eurex ein Rückgang um zwei Prozent auf 196,0 Millionen Euro zu verzeichnen. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) sank um sechs Prozent auf 97,0 Millionen Euro.Die Erlöse des Kassamarkt-Segments Xetra reduzierten sich von 73,2 Millionen auf 63,3 Millionen Euro. Ursache war die Entkonsolidierung der Zertifikate-Plattform Scoach. Das EBIT sank hier von 30,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 25,7 Millionen Euro.Clearstream hingegen konnte die Erlöse um vier Prozent auf 189,8 Millionen Euro steigern. Das EBIT ging leicht von 83,7 auf 83,2 Millionen Euro. Im Segment Market Data & Analytics stiegen die Erlöse aufgrund der Vollkonsolidierung des Indexanbieters Stoxx um 22 Prozent auf 55,2 Millionen Euro.
Deutsche Börse liegt leicht über den Erwartungen
28.10.2010 | 07:56 Uhr | Frankfurt (BoerseGo.de)

Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten erwartet und dabei einen unerwartet hohen Gewinn erzielt. Der Überschuss habe 161,3 Millionen Euro betragen, nach 158,3 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahresquartal, teilte der Börsenplatzbetreiber am Mittwochabend in Frankfurt mit.Der Umsatz wuchs um ein Prozent auf 504,3 Millionen Euro. Hinzu kamen 15,8 Millionen Euro aus dem Bankgeschäft der Wertpapier-Verwahrungstochter Clearstream. Analysten hatten mit einem Umsatz von 502 Millionen Euro gerechnet. Beim Überschuss hatten sie 139 Millionen Euro erwartet, beim bereinigten EBIT 240 Millionen Euro.Zudem konnte der Konzern die Kosten trotz zusätzlicher Aufwendungen für Effizienzprogramme in Höhe von 12,9 Millionen Euro um fünf Prozent auf 287,0 Millionen Euro verringern. Den positiven Kostenverlauf nahm die Börse zum Anlass ihre Kostenprognose zu konkretisieren. Nun rechnet die Börse mit Kosten von 1,15 Milliarden Euro in 2010 - das sind rund 60 Millionen Euro weniger als bislang prognostiziert.Die eingekaufte amerikanische Aktienoptionsbörse ISE wird indes immer mehr zur Belastung. Sollten sich die Geschäftsaussichten nicht verbessern, drohe im vierten Quartal eine weitere Abschreibung, teilte die Börse mit.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.406.394 von Crowww am 28.10.10 11:59:27Welt am Sonntag Autor: Karsten Seibel| 06:46
Neuling mischt die etablierten Börsen auf

Die Berliner Tradegate taucht erstmals in Empfehlungslisten für Banken als günstigster Handelsplatz auf. Ihr Erfolg bringt die Regionalbörsen in Zugzwang

Am 4. Januar dieses Jahres war es geschafft. Die Berliner Tradegate Exchange erhielt den Status einer regulierten Wertpapierbörse im Sinne der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid. Seitdem darf sich die 2001 gegründete Internethandelsplattform auf einem Niveau mit den Wertpapierbörsen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart fühlen, die immer wieder gern auf eine jahrhundertealte Geschichte verweisen.

Nun steht der Neuling vor dem nächsten Sprung - nämlich dem auf die Monitore der Wertpapierberater der vielen Sparkassen und Volksbanken im Land. Geht es bislang um den Kauf oder Verkauf einer Aktie, ob Telekom oder Siemens, dann taucht Tradegate dort nicht auf. Der Auftrag des Kunden wird automatisch an eine der etablierten Präsenzbörsen oder auf die große elektronische Plattform Xetra der Deutschen Börse geleitet.

Doch damit könnte bald Schluss sein. In dieser Woche versandte die DWP Bank, der Wertpapierdienstleister vieler Sparkassen und Genossenschaftsbanken, neue Empfehlungslisten mit den aus Kundensicht besten Börsenplätzen. Und dort taucht, gerade wenn es um Aktien geht, der Name Tradegate wiederholt als günstigste Adresse auf - vor Xetra und den anderen.

Seit nunmehr drei Jahren sind Banken und Onlinebroker dazu verpflichtet, für Wertpapieraufträge den jeweils besten Börsenplatz zu wählen - sofern der Kunde den Ort nicht vorgibt. Neben den reinen Gebühren spielt dabei auch die Größe der Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs, der sogenannte Spread, eine Rolle. Auch das sind schließlich Kosten für den Anleger. Da können ein paar Cent mehr oder weniger schon darüber entscheiden, welcher Platz den Zuschlag bekommt. Doch es ist nicht der Preis allein. Ebenso sollen qualitative Kriterien, beispielsweise die Ausführungsgeschwindigkeit der Order, in die Bewertung mit einfließen. Diese Grundsätze sind auch als Best Execution Policies bekannt und wurden mit dem Start der europaweiten Mifid von jedem Geldinstitut an seine Kunden verschickt.

Der erhoffte Effekt blieb nicht aus: Die Mifid hat zu einem Leistungs- und Preiswettbewerb zwischen den möglichen Ausführungsplätzen geführt. So fielen nach Berechnungen der DWP Bank für eine 4000-Euro-Order eines Dax-Wertes im Jahr 2007 noch 2,90 Euro an Fremdkosten an. Heute sind es nur noch 2,49 Euro - ein Minus von 14 Prozent. Bei Bundesanleihen beträgt die Ersparnis an Handels- und Abwicklungskosten immerhin sieben Prozent. Bei Zertifikaten sogar 20 Prozent (siehe Tabelle). Die Veränderungen beziehen sich wohlgemerkt immer auf den Betrag, den die Börse der Bank in Rechnung stellt. Inwieweit dies beim Kunden ankommt, ist je nach Institut unterschiedlich (siehe auch Kasten).
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Der Preisverfall könnte nun noch einmal an Fahrt gewinnen. Seit Oktober bietet die DWP Bank, die rund acht Millionen Wertpapierdepots für andere Banken verwaltet, den Anschluss an Tradegate an. Ob auch die kleine Bankfiliale auf dem Land diesen nutzt, wird nun entscheidend von ihrer Best Execution Policy abhängen. Die in dieser Woche verschickten Börsenranglisten der DWP Bank, sortiert nach Wertpapierart und Ordergröße, sind da nur eine Empfehlung. Jedes Institut kann sie nach seinen Kriterien auch noch verändern - etwa wenn es weichere Kriterien, wie die Geschwindigkeit, noch hinzunimmt. "Schätzungen zufolge werden unsere Berechnungen für 3,3 Millionen Depots genutzt", sagt ein DWP-Sprecher, vor allem Sparkassen und die Postbank griffen darauf zurück.

Die Volks- und Raiffeisenbanken orientieren sich in der Regel an der Empfehlung ihrer Zentralinstitute, der DZ Bank und der WGZ Bank. Noch wird geprüft. Doch dem Vernehmen nach läuft es darauf hinaus, dass Aktienorders der Genossenschaftsbanken tagsüber an Xetra gehen und nach 17.30 Uhr an Tradegate. Bislang gehen die späten Aufträge auf das Parkett in Frankfurt.

In die Praxis umgesetzt werden sollen die überarbeiteten Empfehlungen ab dem 1. März 2011. Das hat vor allem praktische Gründe: So können die Geldhäuser mit den Jahresdepotauszügen gleich auch die neue Best Execution Policy den Anlegern zuschicken.

"Unsere Erwartung ist natürlich, dass wir künftig gerade auch bei Sparkassen mehr Beachtung finden", sagt Tradegate-Geschäftsführer Thorsten Commichau. Mit Aussagen zum erwarteten zusätzlichen Ordervolumen hält er sich zurück. Nur so viel: "Wir wollen im nächsten Jahr zur Nummer eins unter den Privatanlegerbörsen in Deutschland aufsteigen." Dank des schon seit 2001 betriebenen außerbörslichen Handels rangiert Tradegate im Geschäft mit Privatanlegern bereits jetzt auf Platz zwei hinter Frankfurt. Die Deutsche Börse ist selbst an den Berlinern beteiligt.

Bei den Regionalbörsen gibt man sich unterdessen zuversichtlich, dass man den niedrigeren Kosten von Tradegate mehr Qualität und Service entgegensetzen kann - und so auch die Banken davon überzeugt, die Berliner auf ihren Empfehlungslisten doch weiter hinten einzuordnen. "Tradegate muss erst beweisen, dass sie das gute Gesamtpaket, das die Börsen Hamburg und Hannover bieten, überhaupt erreichen kann", sagt Sandra Lüth, Vorstand der Börsen AG Hamburg Hannover. Auch in Düsseldorf verweist man auf die angeblich höhere Verlässlichkeit ihres Angebotes. "Wir geben dem Anleger verbindliche Preise und Referenzmarktgarantien. Und bei uns werden limitierte Orders auch schon einmal zugunsten des Anlegers ausgeführt", sagt Börsenchef Dirk Elberskirch. Anlegern sollte diese Entwicklung recht sein.
Börsenmakler vereinbaren früheres Ende des Parketthandels

Frankfurt am Main, Pressemitteilung vom 19.11.2010 06:11:00

DJ

FRANKFURT (Dow Jones)Die zwanzig auf dem Frankfurter Parkett tätigen Handelsbanken haben sich auf eine vorzeitige Abschaffung des Parketthandels bisheriger Prägung geeinigt. Die Nürnberger BidAsk Financial Services GmbH, die sich als einzige zuletzt noch gegen ein Vorziehen der Parkettreform gesträubt hat, ist laut Geschäftsführer Peter Striegl nun auch dabei. Der Manager sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ - Freitagausgabe), es habe eine Einigung unter den Börsenmaklern gegeben.

Der Vertrag sei nun für alle unterschreibbar gewesen. Die Deutsche Börse habe für nächsten Donnerstag zu einer außerordentlichen Börsenratssitzung geladen, auf der das Vorziehen der Reform beschlossen werden soll.

Dann könnte schon im Frühjahr 2011 statt wie bisher geplant im März 2012 der Parketthandel in seiner bisherigen Form abgeschafft werden. Die Kursfeststellung ginge dann von den Maklern auf das elektronische Handelssystem Xetra über, auf dem dann künftig alle Wertpapiere in Frankfurt gehandelt werden. Der Handel mit Fonds und Zertifikaten wurde schon entsprechend umgestellt, wesentlich betroffen wären somit Aktien und Anleihen.

Die Makler würden dann jedoch nicht überflüssig, sondern blieben der Börse in neuer Funktion erhalten. Sie werden dann als Spezialisten bezeichnet und unterstützen den Computerhandel.

Das Vorziehen gilt laut FAZ als erheblicher Fortschritt, zeigt er doch, dass die einst oftmals zerstrittene Maklerschaft nun im Interesse des Handelsplatzes gemeinsam mit der Börse an einem Strang zieht. Die bisherigen Skontren sind noch bis März 2012 vergeben. Alle bisherigen Börsenmakler werden daher bis dahin auch im neuen Modell als Spezialisten arbeiten können und ihre Wertpapiere mindestens bis März 2012 weiter betreuen. Gleichwohl gehen Marktbeobachter angesichts steigender Anforderungen an die Kapitalausstattung und Technik von einer Konsolidierung der Maklerlandschaft aus.


Webseite: www.faz.net
18.11.2010 Presseinformation

dwpbank schließt umfangreichste Systemkonsolidierung in der Wertpapierabwicklung des deutschen Finanzplatzes ab

Auch Sparkassen und Banken überwiegend aus Bayern sowie Hessen/Thüringen auf IT-Plattform WP2
Nach genossenschaftlicher FinanzGruppe und SEB dritte große Migration des Jahres erfolgreich
dwpbank verdoppelt die über das zentrale System WP2 verwalteten Depots auf rund 7,8 Mio.

Am vergangenen Wochenende hat die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) die letzte Tranche im Rahmen der Migration des Wertpapiergeschäfts der beiden Landesbanken BayernLB sowie Helaba und von rund 120 Sparkassen – schwerpunktmäßig aus Hessen, Thüringen sowie Bayern – von dem System WIS auf die zentrale Wertpapierabwicklungsplattform WP2 übergeleitet. Der Projekterfolg markiert gleichzeitig den Abschluss der langfristigen Systemkonsolidierung der Transaktionsbank, die bis auf die Gründung des Instituts zurückgeht. Seit Mitte 2003 sind somit acht eigenständige Wertpapiersysteme in der nun zentralen IT-Plattform WP2 aufgegangen. Der Aufwand dafür summierte sich bei der dwpbank allein in den Jahren 2009 und 2010 auf über 600 Personenjahre. Bundesweit wechselten in den letzten zwölf Monaten mehr als 4 Mio. Anleger-Depots bei laufendem Betrieb das IT-System. WP2 hat damit seit Jahresbeginn die Anzahl verwalteter Depots auf 7,8 Mio. mehr als verdoppelt und bündelt Wertpapierservices für rund 1.600 angeschlossene Institute aus allen drei Sektoren der Kreditwirtschaft in Deutschland. 250.000 registrierte User markieren dabei einen Marktstandard in der Wertpapierabwicklung.

„Die Überleitung der Institute, die zuvor unser System WIS genutzt haben, auf die zentrale Plattform WP2 bildet den vorläufig letzten Schritt unserer langfristigen Systemkonsolidierungs¬strategie sowie den erfolgreichen Abschluss eines Jahres der Meilensteine und Migrationen“, betont Dr. Ralf Gissel, Vorstandsvorsitzender der dwpbank, die Bedeutung des Projekterfolgs. Die dwpbank hatte die rund 1,3 Millionen Depots der bayerischen sowie hessisch-thüringischen Sparkassen und der BayernLB sowie der Helaba zuvor in dem separaten Abwicklungssystem WIS in zwei getrennten Instanzen verwaltet. Nach den Pilotmigrationen einiger bayerischer Sparkassen und einzelner Institute aus Berlin und Schleswig-Holstein im Oktober und November 2009 waren im Februar und März 2010 die übrigen Sparkassen in Bayern sowie die BayernLB und die DKB auf das zentrale System WP2 überführt worden. Im September folgte dann die erste Tranche der hessisch-thüringischen Instanz, ehe jetzt mit der Überleitung des Wertpapiergeschäfts der Helaba, der Frankfurter Sparkasse sowie der Sparkasse Bremen die Migration der WIS-Institute auf WP2 erfolgreich endete. Die technische Konsolidierung des WIS-Systems, das im ersten Quartal 2011 abgeschaltet wird, bedeutet ebenfalls einen wichtigen Schritt bei der Integration der 2007 erworbenen und ein Jahr später auf die dwpbank verschmolzenen TxB Transaktionsbank GmbH.

Nur eine Woche zuvor hatte die dwpbank schon den Neukunden SEB mit den zwei Teilnehmern „SEB Retail Bank“ für das Privatkundengeschäft und „SEB Merchant Bank“ für das institutionelle Geschäft auf das zentrale Abwicklungssystem überführt. Bereits im Juni wurde mit der Überleitung der genossenschaftlichen FinanzGruppe die erste und umfangreichste der drei Migrationen dieses Jahres abgeschlossen. Hier hatte die dwpbank, in einem der größten IT-Projekte der deutschen Bankenlandschaft, innerhalb ihrer Systeme rund 2,8 Mio. Depots überführt, die sich auf die beiden Zentralinstitute DZ BANK und WGZ BANK sowie die 1.150 angeschlossenen Primärinstitute und weitere Kooperationsbanken verteilen. Seitdem bildet WP2 als einzige Abwicklungsplattform sektorübergreifend das Wertpapiergeschäft von genossenschaftlichen, öffentlich-rechtlichen und privaten Instituten ab. „Wir haben mit den großen Migrationen dieses Jahres noch einmal nachdrücklich Erfolg und Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells einer sektorübergreifend tätigen Wertpapiertransaktionsbank bewiesen. Es bleibt aber keine Zeit, sich auf diesem Erfolg auszuruhen. Jetzt gilt es, die Vorteile einer zentralen Infrastruktur zu nutzen und unsere Systemplattform WP2 im Sinne aller unserer Kunden und des Finanzplatzes weiterzuentwickeln“, resümiert Gissel.
Kosten für Wertpapiervermittlung

Onlinebroker verlagern Preiskampf ins Kleingedruckte

Onlinebroker verlangen meist eine volumenabhängige Gebühr statt einer Flat-Fee. Kunden sollten aber nicht nur auf die offizielle Orderstaffel, sondern auch ins Kleingedruckte schauen. Und auch das Preis-Leistungsverhältnis darf nicht aus den Augen verloren werden. von Brigitte Watermann

Manchmal ist ein neues Preismodell eigentlich ein alter Hut. So zuletzt bei der Targobank, der ehemaligen Citibank. Seit Mitte September rechnet das Institut, wie viele andere Onlinebroker auch, Transaktionen nach dem gehandelten Volumen ab. Die Online-Order kostet einheitlich 0,25 Prozent vom Kurswert als Orderprovision, mindestens aber 8,90 Euro.Die Bank schwimmt mit dem neuen Modell wieder ganz auf Linie mit Größen des Marktes wie ING-Diba . Dabei hatte sie sich im Frühling 2004 schon mal deutlich innovativer gezeigt: Damals hatte die Citibank im Onlinebrokerage eine Flat-Fee von 9,99 Euro eingeführt. Die Begründung klang einleuchtend: "Eine Order kostet die Bank immer gleich viel, egal ob der Kunde für 2000 Euro oder für 200.000 Euro Wertpapiere ordert", sagte Tobias Grieß, damaliger Leiter Produktmarketing: "Ein Preismodell, das vom Ordervolumen abhängt, kann man Kunden eigentlich nur schwer argumentativ klar machen."
Heute argumentiert die Targobank mit dem Wettbewerbsumfeld, in dem eher volumenabhängige Orderprovisionen vorherrschen. Aber das ist nicht überall der Fall: Flatex oder Netbank bieten sehr wohl eine Flat-Fee.

Die ehemalige Citibank, jetzt Targobank, leitet Börsengebühren direkt an die Kunden weiter Mit einem Blick auf die Gebührenstaffeln allein ist es indes heute nicht mehr getan. Der Preiskampf verlagert sich zunehmend ins Kleingedruckte. Das hat sich die Branche von den Billigfliegern abgeschaut: Mit Kerosinzuschlägen, Steuern und Gebühren sind die vermeintlichen Schnäppchen schnell nicht mehr ganz so günstig. Die Orderstaffel ist deshalb mittlerweile nur noch ein Faktor unter mehreren, die darüber entscheiden, wie viel ein Kunde letzten Endes für einen Wertpapierauftrag zahlt.
Bei etlichen Onlinebrokern ist es mittlerweile üblich, eine pauschale Zusatzgebühr für Aufträge über das Börsenparkett oder Xetra-Aufträge zu verlangen. Auch die ING-Diba zählt nun zu diesem Kreis: Seit diesem Herbst verlangt sie eine Xetra-Gebühr von 1,25 Euro, die Parkettgebühr von 2,50 Euro wird bereits seit Herbst 2008 erhoben. "Wir verdienen da wirklich nichts dran", beteuert ein Sprecher.
Andere Broker wie Flatex und neuerdings auch die Targobank leiten die Börsengebühren einfach an die Kunden weiter. Das Argument der Targobank: Eine pauschalisierte Börsenplatzgebühr könne gerade bei niedrigen Orders höher als die tatsächlich entstandenen Kosten ausfallen. Die variablen Gebühren haben allerdings den Haken, dass es für die Kunden nicht ganz so einfach ist, bei Auftragserteilung die Höhe der tatsächlichen Gebührenbelastung zu kalkulieren. So kostet eine 5000-Euro-Order bei Flatex zwar nur günstige 5 Euro an Orderspesen - inklusive der Nebenkosten sind es dann aber auch mindestens 6,80 Euro. Teil 2: Preis und Leistung sind für Kunden entscheidend

Preis und Leistung sind für Kunden entscheidend
Aufpassen muss man auch, wenn es zu Splits einer Wertpapierorder kommt, wie es auf Xetra häufiger geschieht. Taggleiche Teilausführungen sind etwa beim Sparkassenbroker oder der Targobank nämlich nur dann kostenlos, wenn sie zum exakt gleichen Kurs abgerechnet werden, anderenfalls nicht. Ohne Einschränkungen kostenlos sind taggleiche Teilausführungen auf Xetra bei den Brokern unseres Vergleichs nur bei Comdirect , DAB Bank , Maxblue, Netbank und Vitrade. Kunden können solchen Zusatzgebühren allerdings entgehen, wenn sie ihre Aufträge im außerbörslichen Handel auf Plattformen wie Tradegate abwickeln oder etwa Derivate beim Emittenten beziehen. Kein Wunder also, dass der Anteil des außerbörslichen Handels bei Deutschlands Onlinebrokern immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bei den verschiedenen Varianten von Zusatzgebühren bleibt Brokeragekunden, die auf der Suche nach einem neuen Anbieter sind, weiterhin nichts anderes übrig, als sich in die Preismodelle zu vertiefen und zu schauen, welcher Anbieter abgestimmt auf das eigene Orderprofil besonders günstig ist. Doch der Preis ist es beileibe nicht allein. Entscheidend ist, dass das Leistungsangebot des Brokers auch zu den eigenen Handelsbedürfnissen passt.
Dort gibt es ebenfalls noch immer gravierende Unterschiede: Die immer beliebter werdenden ETF-Sparpläne gibt es derzeit bei den Anbietern unseres Vergleichs nur bei Comdirect, Cortal Consors, DAB Bank, ING-Diba, Maxblue und dem Sparkassenbroker. Den CFD-Handel ermöglichen Cortal Consors, Flatex und Vitrade. Den außerbörslichen Wertpapierhandel vermisst man bei der Netbank, bei der ING-Diba fehlt hingegen der Handel an Auslandsbörsen.
Und wer davon träumt, nur eine Bank für Zahlungsverkehr und Wertpapierhandel zu haben, muss ebenfalls aufpassen: Aus unserem Vergleich bieten Flatex, Maxblue, Onvista Bank, S-Broker und Vitrade kein eigenes Girokonto an. Genau hinzuschauen bleibt also für die Kunden Pflicht. 19:46:51
Wenn man die Gesellschaft auf den Gewinn fokusiert siehts mau aus. In 2010 schaffen die vielleicht ca. ein EPS von 0,14€. Das ist ein KGV von über 40. Und 2009 haben sie ihren gesamten vorgetragenen Bilanzgewinn 2009 als Dividende rausgehauen, ist also auch schon weg. Was mich noch stört sind die ganzen Aktienoptionrn die anstehen, das führt zu einer immensen Verwässerung. So stark wird der gewinnanstieg in Zukunft auch nicht sein. Selbst bei gleichbleibendem Kurs wird das KGV hoch bleiben. Denke der hohe Kurs kommt vorallem durch den geringen Freefloat zu Stande.
06/01/11

Tradegate Exchange mit neuen Rekordzahlen im Jahr 2010. Insgesamt wurden mehr als 3,2 Mio. Transaktionen in Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen abgeschlossen im vergangenen Jahr. Dies entspricht 33 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr (2009: 2,4 Millionen Trades).

Das Handelsvolumen der Equity-Transaktionen stieg um 62 Prozent im Jahr 2010 von 10,5 Mrd. EUR auf fast 17 Milliarden Euro. Mit 3,1 Millionen Equity-Transaktionen in 2010 (2009: 2,3 Mio. EUR) erreichte die Tradegate Exchange einen Marktanteil unter dem deutschen Parketthandel von 34 Prozent, ein Wachstum von 3 Prozent gegenüber 2009.

Tradegate Exchange ist eine regulierte Börse, die seit Januar 2010 betrieben wird. Die neueste deutsche regionale Börse sieht die letztjährigen Ergebnisse als klares Zeichen der Zustimmung von privaten Investoren: "Die meisten unserer Kunden sind gut informierte Privatanleger, die Tradegate persönlich wählen. Im Jahr 2011 werden wir mehr Aufträge von Kunden bekommen, die von ihrer Bank, uns als ‚besten Handelsplatz’ ausgewählt bekommen“ sagte Jochen Thiel, Geschäftsführer der Tradegate Exchange GmbH. Mehrere Banken und Sparkassen haben Tradegate Exchange in ihre Best Execution Policies integriert, wonach die Wahl als die beste Ausführung für ihre Privat- Kunden-Orders im Wertpapiergeschäft ‚automatisch’ für die Tradegate Exchange getroffen wird.
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