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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 9212)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 24.10.21 23:33:31 von

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01.05.10 20:56:51
Beitrag Nr. 971 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.439.546 von Charly56 am 01.05.10 20:07:33Der Markt entscheidet - und wenn der Markt keine Staatsanleihen mehr kauft - wird auch das Syndikat der Notenbanken - diese Marktgesetze nicht ausser Kraft setzen können - allenfalls zeitlich verzögern.

Es ist klar, dass bei einem deflationären Schock (als Folge sich weiter verschlechternder Staatsfinanzen) irgendwann die Notenpresse noch schneller läuft - solange bis die Menschen erkennen, dass sie nur noch Klopapier in den Händen halten...

Die Masse ist noch gar nicht vorbereitet auf die Entwertung ihrer Ersparnisse. Sprechen sie mal mit den Menschen - die wissen noch gar nicht was ihnen blüht...

Apropos Blühen bzw. Blüten. Angeblich sind zunehmende Fälschungen von Euronoten der Anlass, dafür dass die EZB die Ausgabe neuer Banknoten plant. Dazu wurden 14 Banknotenbearbeitungsmaschinen in Thüringen geordert und an eine nicht genannte süddeutsche Firma geliefert.

Es lohnt sich auch mal Seite 127 des Bundesbankberichtes mal lesen:

http://www.bundesbank.de/download/ezb/jahresberichte/2009jb_…

>>»Das Eurosystem wird die Öffentlichkeit rechtzeitig über die Modalitäten der Einführung der neuen Banknoten informieren.« ....

»Papierfabriken und Druckereien im gesamten Euroraum werden koordiniert in den Entwicklungsprozess miteinbezogen, sodass die Produktion der neuen Banknoten gemäß den streng festgelegten technischen Spezifikationen gewährleistet werden kann. Zugleich werden dabei sämtliche wichtigen Interessengruppen im Bargeldkreislauf konsultiert und über die im Entwicklungsprozess erzielten Fortschritte auf dem Laufenden gehalten.«


Nun - ich ziehe meine persönlichen Schlüsse daraus - die offizielle Version ist sicherlich nur Tarnung...

MfG.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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01.05.10 20:07:33
Beitrag Nr. 970 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.439.533 von Macrocosmonaut am 01.05.10 20:00:05es wird auch niemals in den nächsten Jahren zu einer Zinserhöhung kommen, Darauf Wette ich alles was ich hab. Die Notenbanken lassen es nicht zu.
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01.05.10 20:03:28
Beitrag Nr. 969 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.989 von ernestokg am 01.05.10 16:23:33Schwachsinn es wird niemals eine Deflation geben. Falls Deflation drohen sollte werden die Nationalbanken wieder zum Geld drucken beginnen.
Außerdem schützt Gold nicht nur gegen Inflation, sondern auch gegen Enteignung. Gold kann in diesem Umfeld nur steigen, weniger als 1% des weltweiten Vermögens ist in Gold investiert.
Das Problem ist, es gibt absolut keine Alternative Anlagemöglichkeit. Gold ist wie ein Flaschenhals wo viele Billionen Dollar hineinfließen müssén.
Bei 10000 USD in ca. 5 Jahren darfst mir gerne eine BM schicken. Dann kann man langsam von einer Blasenbildung sprechen.
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01.05.10 20:00:05
Beitrag Nr. 968 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.989 von ernestokg am 01.05.10 16:23:33Sie liegen vollkommen falsch was Gold betrifft - richtig ist aber das wir vor einer gewaltigen Deflation stehen die mit hohen Zinssätzen (als Risikoabschlag für den Zahlungsausfall der Staaten) einhergeht.

Denn wenn die Zinslast der Schuldner steigt, dann fehlt das Geld für den Konsum und für andere Projekte. Die Folge fallende Preise.

Ich nenne dies das "Zinsparadoxon", da steigende Zinsen in diesem Fall nicht Ausdruck einer stark wachsenden Wirtschaft sind, sonderen Ausdruck eines gestiegenen Zahlungsausfalls der Schuldner - in diesem Fall der Staaten und damit einhergehend auch der Banken - sind. Als Folge der steigenden Zinslast steigen auch die Refinanzierungskosten der Unternehmen und der Immobilienbesitzer - mit der fatalen Konsequenz das weniger Geld für den Konsum übrig bleibt. Die Folge Deflation bei hohen Refinanzierungssätzen (als Ausdruck des zukünftigen Zahlungsausfalls der Staaten und Banken und Unternehmen). Am Ende wird aber niemand den maroden Staaten und Banken mehr Geld leihen, da diese Irrsinnssummen niemals zurückgezahlt werden können.

Da aber die hohen Refinanzierungskosten den Leuten das zur Verfügung stehende Fiatgeld aus Tasche zieht, fehlt dieses im Konsum - es werden keine Auto´s usw. mehr gekauft und wenn dann nur zur deutlichen Preisabschlägen. Die Folge: Deflation.

Deflation heisst aber einbrechende Aktienmärkte - einbrechende Aktienmärkte heisst - Wegfall weiterer Steuereinnahmen des Staates - die Folge: die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrottes steigt signifikant an. Verstärkt wird diese Entwicklung durch steigende Ausgaben für Sozialleistungen. Der Dominoeffekt führt wegen des damit verbundenen Risikos weiterer Staatsbankrotte mit anschliessender Währungsreform - zu weiter deutlich anziehenden Zinsen in allen betroffenen Ländern, welche die deflationäre Wirkung noch verstärken.

Ihre erste Aussage: Deflation ist gegenwärtig als realistisches Szenario anzunehmen.

Ihre zweite Schlussfolgerung jedoch falsch: Schon zu Beginn dieses Threads habe ich darauf hingewiesen, das Gold und Silber als eigene Assetsklassen auch in deflationären Phasen primus inter pares sind - sprich sie sind ein Vermögensschutz - denn egal ob Deflation oder Inflation - beide Entwicklungen sind Ausdruck für den anstehenden Zusammenbruch der uns bekannten Fiatgeldmatrix.

Am Ende dieses Zusammenbruches des Fiatgeldsystems - steht die Verelendung ganzer Massen der Bevölkerung. Die Folgen auf den Strassen werden jene die wir zur Zeit in Griechenland sehen bei weitem übertreffen.

Vorsorge ist alles - Papier wird früher oder später wertlos - Edelmetalle nicht.

MfG.

M.


Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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01.05.10 16:23:33
Beitrag Nr. 967 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.827 von Charly56 am 01.05.10 14:43:56Hi,
Wegen der Griechen-Krise wird vermehrt gespart müssen, es droht Deflation!
Gold nützt da gar nichts !


Ist jetzt je auch schon zu teuer !
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01.05.10 14:43:56
Beitrag Nr. 966 ()
ich habe hier zwei must read. Um sich deas Wochenende zu verschönern

http://www.boerse-express.com/pagesfoonds/6012

http://www.wiwo.de/finanzen/griechenland-krise-was-anleger-j…

Also wer jetzt von Gold nicht überzeugt ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
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30.04.10 21:23:43
Beitrag Nr. 965 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.433.563 von stimmtdas am 30.04.10 14:25:48Da hast du nicht ganz Unrecht mit@stimmtdas.
Hier in den Medien führt man den deutschen Michel gerne die faulen Griechen vor. Die haben auf großen Fuß gelebt, haben die EU vor Eintritt mit friesierten Zahlen beschissen, gehen viel zu ftrüh in Rente und so weiter und sofort.
Den Deutschen lässt man gezielt immer länger arbeiten, mehr Stunden für weniger Lohn, demnächst wahscheinlich bis 70 zum Renteneintrittsalter und einiges mehr. Die Produktivität hingegen knallt immer mehr durch die Decke und produziert immer mehr Arbeitslose die gerne verdeckt in 2 Statistiken geführt werden.

Deutschland war jahrelang Exportweltmeister, die Unternehmen haben Gewinne in astronomischen Höhen erzielt aber keine Rücklagen gebildet nach alter Kaufmanns Tugend, sondern diese Gewinne noch an Börsen eingesetzt zur Gewinnmaximierung. Was hat das Volk davon grösstenteils gehabt? Nichts! Nach diesen fetten Jahrzehnten hätten hier Milch und Honig fliessen müssen aber es geht immer weiter abwärts. Die die noch einen Job haben sollen auf immer mehr verzichten(kein Urlaubs und Weihnachtsgeld) unbezahlte Überstunden und was weiss der Teufel was noch alles kommt.
Da passt das Bild der Griechen wunderbar in die Geschehnisse rein wo man den Übeltäter allen Übels scheinbar gefunden hat. Der deutsche Michel wird ja gerne auf immer mehr verzichten, länger arbeiten gehen für immer weniger Geld und steigende Preise in Kauf nehmen.
Alles nur damit sich Banken in hoch spekulative Geschäfte begeben müssen um die Zinsen des Grosskapitals bedienen zu können die ihre Billionen aud Gewinnen hoch verzinslich angelegt haben und darauf warten bedient zu werden. Aber klar, der kleine arme faule Grieche ist jetzt der Sündenbock und so wird er uns verkauft. Die Wurzel des Übels liegt aber einzig und allein am Geldsystem und derer, die aus Geld welches nicht mehr in den Wirtschaftkreislauft fliesst, weiter satte Gewinne einstreichen wollen. Und da man kaum noch neue Schuldner findet muss immer häufiger nun der Staat/Steuerzahler) diesen bankrotten Staaten helfen.

In einem Land wie Deutschland ist es für mich unverständlich das die Leute immer länger arbeiten müssen. WEnn die Leute hier heute mit angenommen 55 in Rente gehen könnten wäre das voll nachvollziehbar. Wenn hier heute alle, Männer wie Frauen arbeiten gehen sollen bis zum 67 Lebensjahr, sich dann aber die enorm gestiegene Produktivität ansieht, wenn man sich dann anschaut das man so manch einer nichtmals mit 1 Lohn gescheit über die Runden kommt, dann ist an unserem Systen ganz gewaltig was faul.
Wenn alle Betrie nur noch nach dem Shareholder Value Prinzip wirtschaften und somit immer häufiger am Personal sparen, dann kann auch die Rechnung der meisten mit 67 in Rente zu gehen kaum noch aufgehen. Der Unternehmer hingegen nach 5 Jahren erfolgreichen wirtschaftens sich 5 Leben in Saus und Braus erlauben könnte. Dieser Raubtierkapitalismus und dieses Geldsystem welches die Ökonomie so wie die Infrastuktur und Natur zerstören wird,hat bald ausgedient. Und da sind wire die wir das nicht kapieren und einsehen wollen die wirklich faulen, nämlich im Nachdenken und Überlegen.

Aber statt dessen ist selbst der "kleine" Bürger von diesem Virus infiziert worden der da heisst, immer mehr Konsum, koste es was es wolle und zerstöre dieser was er wolle.
WIR sind das Problem, nicht Griechenla und und deren Bürger.
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30.04.10 19:51:37
Beitrag Nr. 964 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.853 von Berhugelgai am 30.04.10 16:35:42Mwst. Erhöhung
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30.04.10 17:52:24
Beitrag Nr. 963 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.062 von stimmtdas am 30.04.10 15:27:14whow, großer Meister, ein Superhirn hier im thread. Bin mächtig beeindruckt. Stimmi vor president.

Kugscheißer
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30.04.10 16:58:58
Beitrag Nr. 962 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.853 von Berhugelgai am 30.04.10 16:35:42
..auch nach einer wahl wird sich kaum was ändern .....
avraham ben alazar (oder so ähnlich - kissinger) hat mal gesagt - WÄHLT WEN IHR WOLLT - IHR WÄHLT IMMER UNS
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