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Francotyp-Postalia -- Kurz vor dem Breakout (Seite 175)

eröffnet am 06.01.11 12:54:06 von
neuester Beitrag 25.11.22 08:48:21 von


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    24.02.12 16:28:49
    Beitrag Nr. 24 ()
    Fr, 24.02.12 11:46
    Francotyp-Postalia-Aktie: De-Mail bedeutet erhebliches Ertragspotenzial

    Hamburg (www.aktiencheck.de) - Felix Ellmann, Analyst von Warburg Research, bewertet die Aktie von Francotyp-Postalia (ISIN DE000FPH9000/ WKN FPH900) unverändert mit dem Rating "kaufen".

    Am 28.02.2012 werde die Francotyp-Postalia Holding AG die vorläufigen Zahlen für 2011 bekannt geben und Eckdaten zum Ausblick publizieren. Wie bereits angekündigt würden mit der vorliegenden Publikation die Prognosen überarbeitet. Dies betreffe sowohl die Umsatzprognose als auch die Kostenpositionen, sowie die erstmalige Berücksichtigung der Umsätze aus De-Mail ab 2015ff (insbesondere im DCF-Modell).

    Im Gespräch mit dem Unternehmen sei deutlich geworden, dass die Umsätze im laufenden Quartal und gegen Ende des Jahres 2011 vermutlich etwas unterhalb der bisherigen Prognosen gelegen hätten. Auch könnte sich der Nachholeffekt aus der Einführung der neuen Generation von Frankiermaschinen zu Jahresbeginn 2012 geringer auswirken als erhofft. Ein Grund hierfür sei, dass die neue, verbesserte Maschinengeneration nicht teurer angeboten werde als die älteren Modelle. Insgesamt werde die Umsatzerwartung um etwa 8% in 2012 gesenkt mit entsprechenden Effekten in den Folgejahren.

    Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei Francotyp seien die Kosten. Hier würden in 2012 hohe Einsparungen aus der Restrukturierung gezeigt werden können. Geplant gewesen seien bis zu EUR 3 Mio. p.a. Trotz der Reduktion der Umsatzprognose um EUR 14 Mio. in 2012 sollte das EBITDA daher nur leicht unterhalb der bisherigen Erwartung liegen. Die neue Prognose (rund EUR 25 Mio.) liege nur EUR 2 Mio. unterhalb der bisherigen.

    Ein beträchtlicher Teil der Ergebniskorrektur im Ergebnis je Aktie sei auf latente Steuern zurückzuführen. Das Unternehmen weise in 2012 voraussichtlich einen Steuersatz (Konzern) von über 40% (!) aus. Dieser Steuersatz ergebe sich jedoch aus der Berücksichtigung latenter Steuern (IFRS) vor dem Hintergrund einer unvorteilhaften Ergebnisverteilung im Konzern und sei in den Prognosen bislang nicht in dieser Höhe berücksichtigt gewesen. Von den erwarteten EUR 4 Mio. Steuerbelastung seien schätzungsweise nur die Hälfte liquiditätswirksam. Bereinigt um latente Steuern würde das EPS in 2012 bei über EUR 0,50 liegen. Das Unternehmen verfüge über erhebliche steuerlich wirksame Verlustvorträge im Konzern.

    Die Francotyp-Tochter Mentana Claimsoft (51%) werde voraussichtlich deutlich vor der

    Konkurrenz für die De-Mail akkreditiert werden. Das Marktpotenzial der De-Mail sei aus heutiger Sicht nur sehr grob abschätzbar. Basis eines möglichen Szenarios bilde die Schätzung der Bundesregierung, wonach rund 9 Mrd. Briefe jährlich technisch durch die De-Mail abzuwickeln seien. Francotyp lege hiervon nur rund 5 Mrd. zugrunde. Zunächst werde die Penetration bei 10% (2014/15) angesetzt. Von den hieraus resultierenden 500 Mio. De-Mails rechne das Unternehmen mit einem Marktanteil von 10%. Von diesen 50 Mio. Briefen rechne Francotyp nur mit dem Versender ab (Schätzung etwa EUR 0,30 pro Brief). Hieraus ergebe sich ein Umsatzpotenzial für 2014/15 von EUR 14 Mio.

    Bei diesen Umsätzen handle es sich um sehr hochmargige Erlöse, da der Betrieb der Infrastrukturen schnell skaliert werden könne und bereits jetzt funktionsfähig vorgehalten werde. Da dieser Umsatzbeitrag somit größtenteils ergebniswirksam sei, könnte in 2014/15 theoretisch mit einem sehr hohen Ergebnisbeitrag gerechnet werden. Da es sich hierbei jedoch nur um eine sehr grobe Annäherung handle und die Nutzung der De-Mail aus heutiger Sicht nicht abschätzbar sei, würden von diesem Ergebnispotenzial (EBIT) für 2015 nur EUR 2 Mio. berücksichtigt. Diese Schätzung (WR) sei pauschal und diene lediglich der groben ersten Einpreisung der Realoption "De-Mail". In den kommenden Jahren werde sich ein schärferes Bild abzeichnen.

    Vor dem Hintergrund der für 2012 gesenkten aber für 2015ff erhöhten Prognosen errechne sich ein von EUR 6 auf 6,20 leicht erhöhtes Kursziel.

    Die Aktie von Francotyp-Postalia wird von den Analysten von Warburg Research weiterhin mit "kaufen" eingestuft. (Analyse vom 24.02.2012) (24.02.2012/ac/a/nw)





    Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

    Quelle: AKTIENCHECK.DE
    Avatar
    17.02.12 12:47:28
    Beitrag Nr. 23 ()
    Hallo Gzuli,

    das sehe ich auch so, ich denke, FPH hat ordentlich Potential und kann 2012 positiv überraschen.
    das Tal der Tränen dürfte überstanden sein.

    Viele Grüße

    wolfi67
    Avatar
    17.02.12 10:38:21
    Beitrag Nr. 22 ()
    Moin ;)

    Mit der heutigen Bekanntgabe der Akkreditierung sollte auch endlich wieder etwas Schwung in den Kurs kommen :).
    Viel Glück und schönes Wochenende.
    Avatar
    06.01.12 16:19:10
    Beitrag Nr. 21 ()
    Hallo zusammen,

    ich bin seit heute Morgen hier an Bord.
    Ich denke, dass das Jahr 2011 als Übergangsjahr einzustufen ist. Das Ergebnis war entsprechend durch Umstrukturierungen belastet.
    2012 soll ja wieder besser laufen.
    Die Aktie scheint ihren Boden gefunden zu haben und hat sich gerade in den letzten Tagen sehr positiv entwickelt.
    Betrachtet man das niedrige KGV, den aktuellen Kursstand, die potentiellen Möglichkeiten ab 2012, so macht der Einstieg für mich auf jeden Fall Sinn.

    Hier ist es sehr ruhig - noch jemand hier an Bord??

    Viele Grüße

    wolfi
    Avatar
    22.11.11 19:47:10
    Beitrag Nr. 20 ()
    nun, die Zahlen sind raus, und die Analysten und Empfehler sind offenbar auf Tauchstation, denn man hört irgendwie gar nichts.

    Nur die Börse hat ihr Urteil gefällt: - 30%.
    Avatar
    21.11.11 07:45:03
    Beitrag Nr. 19 ()
    Francotyp-Postalia Holding AG: FP-Gruppe schafft Voraussetzungen für erfolgreiche Zukunft


    21.11.2011 / 07:00

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    Corporate News

    FP-Gruppe schafft Voraussetzungen für erfolgreiche Zukunft

    - Umsatz steigt in den ersten neun Monaten 2011 auf 118,9 Mio. Euro

    - EBITDA vor Restrukturierungskosten liegt bei 17,3 Mio. Euro

    - Hohe Investitionen im laufenden Jahr

    - EBITDA-Prognose auf 22 bis 23 Mio. Euro angepasst

    Birkenwerder, 21. November 2011. Die Francotyp-Postalia Holding AG, der erste Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation, steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten 2011 auf 118,9 Mio. Euro gegenüber 105,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der deutliche Umsatzanstieg resultiert insbesondere aus einer geänderten Ausweislogik im Rahmen der Neuregelung der Umsatzsteuer auf Postleistungen in Deutschland zum 1. Juli 2010. In den ersten neun Monaten 2011 belief sich dieser positive Umsatzeffekt auf 17,6 Mio. Euro im Vergleich zu 6,2 Mio. Euro im Vorjahr. Der um diese Sondereffekte korrigierte Umsatz stieg weiterhin um 2 %.

    2011 unternimmt die FP-Gruppe entscheidende Schritte für die Entwicklung zum Komplettdienstleister. Wichtige Maßnahmen wie die Restrukturierung der Produktion, die Vorbereitungen zur Einführung des neuen Frankiersystems Phoenix sowie der Einstieg in die vollelektronische Briefkommunikation prägen daher das Ergebnis der ersten neun Monate 2011. Die FP-Gruppe erzielte ein EBITDA, also einen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen, in Höhe von 8,4 Mio. Euro im Vergleich zu 18,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das um die Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA liegt bei 17,3 Mio. Euro. Die Restrukturierungskosten führen maßgeblich dazu, dass das Unternehmen für die ersten neun Monate 2011 ein Konzernergebnis vor Anteilen anderer Gesellschafter von -5,1 Mio. Euro gegenüber 0,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum ausweist.

    Neben den Restrukturierungskosten in Höhe von insgesamt 8,9 Mio. Euro belasteten auch geringere Einsparungen bei den Personalkosten aus dem im Sommer ausgelaufenen Standortsicherungsvertrag das Ergebnis. Vor diesem Hintergrund sowie der zu Jahresbeginn noch nicht voraussehbaren zügigen Abkühlung der Konjunktur in vielen Industriestaaten und negativen Wechselkurseffekten bezogen auf den Umsatz von insgesamt 1,6 Mio. Euro und den sich daraus ergebenden Belastungen der Marge erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2011 bei einem Umsatz zwischen 160 und 165 Mio. Euro ein EBITDA vor Restrukturierungskosten von 22 bis 23 Mio. Euro anstatt wie bislang von 25 bis 27 Mio. Euro.

    Geht man davon aus, dass sich die Abschreibungen im laufenden Jahr auf rund 14,9 Mio. Euro summieren dürften, ergibt sich daraus ein Konzernergebnis vor Restrukturierungskosten in Höhe von 2,5 bis 3,0 Mio. Euro; dies entspricht einem bereinigten Ergebnis pro Aktie von 0,17 Euro bis 0,20 Euro. 'Dieses Ergebnis zeigt, dass die FP-Gruppe auch in einem herausfordernden Marktumfeld operativ nachhaltig profitabel arbeiten kann', erklärt Hans Szymanski, Vorstandssprecher der FP-Gruppe.

    Einsparungen von rund 3 Mio. Euro ab 2012

    Diese operative Stärke ermöglichte es zugleich, im laufenden Geschäftsjahr neben dem Aufbau der Produktion in Wittenberge und der Weiterentwicklung des neuen Frankiermaschinensystems Phoenix noch zahlreiche weitere, zukunftsweisende Investitionen zu tätigen. Dazu zählt der mehrheitliche Erwerb der Mentana-Claimsoft, einem Spezialisten für die vollelektronische Briefkommunikation und einer der ersten De-Mail-Provider im Deutschland, ebenso wie die Zertifizierung der Frankiermaschinen im größten europäischen Frankiermaschinenmarkt Frankreich. Insgesamt weist die FP-Gruppe nach neun Monaten einen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -11,4 Mio. Euro aus. Darüber hinaus wird das Unternehmen im laufenden Jahr die Nettoschulden weiter deutlich zurückführen; 10,0 Mio. Euro werden allein in Tilgung und Sondertilgung eines Bankdarlehens fließen. 'Mit allen diesen Maßnahmen haben wir die entscheidenden Voraussetzungen geschaffen, um ab 2012 unsere Ertrags- und Finanzkraft nachhaltig steigern zu können. Allein der Neuaufbau der Produktion dürfte ab dem zweiten Quartal 2012 zu Einsparungen in Höhe von etwa 3 Mio. Euro jährlich führen', so Szymanski.
    Avatar
    16.11.11 12:50:49
    Beitrag Nr. 18 ()
    26.10., 17:13 WARBURG RESEARCH

    Francotyp-Postalia Produktion wird zügig umgestellt

    Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Felix Ellmann, bewertet die Aktie von Francotyp-Postalia (ISIN DE000FPH9000/ WKN FPH900) unverändert mit "kaufen".

    Am 26. Oktober 2011 habe die Francotyp-Postalia-Gruppe bekannt gegeben, dass die Produktion am neuen Standort in Wittenberge aufgenommen worden sei. Als erstes Produkt werde dort die Frankiermaschine mymail gefertigt und in den kommenden Wochen solle auch die Produktion der ersten Maschinen des neuen Frankiersystems Phoenix beginnen. Die Serienproduktion sei für das erste Quartal 2012 geplant. Der Phoenix solle das mittlere Produktsegment der Frankiermaschinen optimail 30 sowie ultimail 60 und 90 ersetzen und zeichne sich durch zahlreiche Innovationen aus.

    Insgesamt laufe damit die Umstellung der Produktion etwas schneller als erwartet an. Es würden bereits 14 Mitarbeiter am neuen Standort arbeiten. Ein Grund für die zügige Umstellung sei unter anderem, dass die Produktion im alten Standort aufgrund der erfolgten starken Einschnitte (111 Kündigungen) krankenstands- und motivationsbedingt den Einsatz von Zeitarbeitskräften notwendig mache. Sowohl die schnelle Umstellung als auch der Einsatz von Zeitarbeitskräften führe zu etwas höheren Kosten als bislang erwartet.

    Für die in der Produktion in Birkenwerder sei in der Einigungsstelle Ende August das Gesamtvolumen des Sozialplans gegen die Stimmen der Arbeitgeber auf rund 7 Mio. Euro festgesetzt worden. Diese Zahl habe oberhalb der Erwartungen gelegen. Francotyp-Postalia habe diese Entscheidung auf dem Klageweg angefochten, was sich in 2012 gegebenenfalls positiv auswirke. Über die Rechtmäßigkeit der Entscheidung der Einigungsstelle werde erstmals Mitte November vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Für den Fall geringerer Kosten könnten möglicherweise Rückstellungen aufgelöst werden. Dies werde in den Prognosen jedoch nicht berücksichtigt, sofern die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien.

    Die Prognosen für 2011 würden nochmals etwas reduziert. Für 2012 würden die Erwartungen unverändert bleiben. Das erwartete EPS liege in 2012 unverändert bei EUR 0,57. Im Rahmen eines etwas optimistischeren Szenarios seien auch deutlich höhere EPS möglich.

    Die Einschätzung der Analysten von Warburg Research für die Francotyp-Postalia-Aktie lautet weiter "kaufen",
    das Kursziel liegt unverändert bei EUR 6.

    (Analyse vom 26.10.2011) (26.10.2011/ac/a/nw)


    Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
    Avatar
    15.11.11 20:40:11
    Beitrag Nr. 17 ()
    Avatar
    26.10.11 12:42:45
    Beitrag Nr. 16 ()
    Hallo zusammen,

    ich bin hier seit ca. 3 Wochen investiert, die Aktie scheint leider eher ein Schattendasein zu führen, im Thread ist es so ruhig...
    Trotzdem denke ich, kann hier noch Einiges gehen, neue Frankiermaschinen kommen zum Einsatz, man hat sich eine Tür in Frankreich geöffnet,...bin auf die nächsten Quartale gespannt.

    Gibt es eurerseits zur Aktie pro oder contra?

    Viele Grüße

    wolfi67
    Avatar
    26.10.11 11:01:25
    Beitrag Nr. 15 ()
    Francotyp-Postalia Holding AG: Start der Produktion am neuen Standort Wittenberge

    Francotyp-Postalia Holding AG / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung/Marktbericht

    26.10.2011 / 09:33


    Pressemitteilung

    Start der Produktion am neuen Standort Wittenberge
    Flexible Fertigungsstätte im globalen Wettbewerb
    Lage in Birkenwerder von bevorstehender Schließung der Produktion geprägt

    Birkenwerder, 26. Oktober 2011. Die FP-Gruppe, der erste Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation, hat am neuen Standort in Wittenberge die Produktion aufgenommen. Als erstes Produkt fertigt das Unternehmen dort die Frankiermaschine mymail.

    In den kommenden Wochen beginnt die FP-Gruppe in Wittenberge auch mit der Produktion der ersten Maschinen des neuen Frankiersystems Phoenix, bevor im ersten Quartal 2012 die Serienproduktion anläuft. Die FP-Gruppe bescheinigt dem Phoenix großes Potenzial und investiert daher in diese neue Frankierplattform, die sich durch zahlreiche Innovationen im Bereich der Mechatronik, der Softwaresteuerung und des Distributionsprozesses auszeichnet. Der Phoenix soll das mittlere Produktsegment der Frankiermaschinen optimail 30 sowie ultimail 60 und 90 ersetzen.

    'Der Phoenix ist mehr als nur eine Frankiermaschine', erklärt FP-Vorstandssprecher Hans Szymanski. 'Nur mit solch innovativen Produkten kann die FP-Gruppe in einem wettbewerbsintensiven Markt und einer rückläufigen Konjunktur, wie wir sie zurzeit in unserem Heimatmarkt Deutschland beobachten, punkten. Die neue Fertigungsstätte in Wittenberge ist die entscheidende Voraussetzung, um den Phoenix und andere Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten anbieten zu können.'

    Sozialplan für Birkenwerder

    Die Lage am Standort in Birkenwerder ist durch die bevorstehende Schließung der Produktion zum 31. März 2012 geprägt. Derzeit setzt das Unternehmen dort zusätzlich Zeitarbeiter ein, um eine pünktliche Auslieferung der Frankiersysteme zu gewährleisten. Für die 111 von Kündigung betroffenen Beschäftigten in der Produktion in Birkenwerder wurde in der Einigungsstelle Ende August das Gesamtvolumen des Sozialplans gegen die Stimmen der Arbeitgeber auf rund 7 Mio. Euro festgesetzt. Francotyp-Postalia hat diese Entscheidung auf dem Klageweg angefochten, da sie aus Sicht des Vorstands im Ergebnis die Grenze des dem Unternehmen wirtschaftlich Zumutbaren überschreite. Über die Rechtmäßigkeit der Entscheidung der Einigungsstelle wird erstmals Mitte November vor dem Arbeitsgericht verhandelt.

    Hans Szymanski richtet den Blick dessen ungeachtet nach vorn: 'Die FP-Gruppe wird zukünftig über eine flexible Produktion verfügen - eine wichtige Voraussetzung im globalen Wettbewerb.'
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