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K+S - der Vereinigungsthread (Seite 99)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.801.030 von uraltkali am 24.02.12 10:32:49meine aussage bezog sich auch mehr auf die definition INVESTOR. ein investor denkt in grösseren zeiträumen, oftmals in dekaden. einen investor interessiert auch ein marktbedingtes schwaches jahr seines unternehmens nicht (und somit auch nicht der momentane wert des unternehmens, der ja über den kurs bestimmt wird).


@ uraltkali:

Bei aller Richtigkeit Deiner Aussagen scheinen mir dennoch einige Anmerkungen angebracht zu sein.
Wie viele Menschen haben denn schon die Möglichkeit in Dekaden investieren zu können? Das Zeitfenster das zur Verfügung steht ist oftmals relativ kurz.
Am Anfang des Berufslebens hat man, außer man ist Erbe oder Nachkomme (m/w) von begüterten Eltern noch kein Geld zum Investieren. Ausbildung, familiäre Situation (Kinder!! kosten allein ein kleines Vermögen), vielleicht auch Scheidung (soll ja vorkommen), eigene Immobilie (wird in der Regel eher angestrebt als Aktienkäufe), berufliches Glück und Unglück, Arbeitslosigkeit und vieles andere mehr engen den Zeitrahmen für die Vermögensbildung doch erheblich ein.
Ab einem gewissen Alter sollte man sowieso nachdenken ob Aktien noch die richtige Wahl sind, denn nichts ist betrüblicher als wenn man das Geld zum Leben braucht und die Börse liegt mal wieder im Keller.
Auch ein Warren Buffett hat früh erkennt daß man um sehr viel Geld verdienen zu können mit viel Geld beginnen muss:laugh:
K+S war mit seiner Performance sicherlich ein guter Griff. Bin selbst seit einem Vierteljahrhundert in dieser Aktie investiert, mal mehr, mal weniger und Mr. K+S, Jens Erhardt noch heute für seine ständigen Empfehlungen dankbar.


MrLivermore
Zitat von Zechpreller: ich habe ja schon meinen grössten Respekt vor dir zum Ausdruck gebracht und das war auch ernst gemeint.

Solche Investoren wie du gib es ja (fast) keine mehr.
Aus deiner Sicht hast du sicherlich alles richtig gemacht.

Aus der Sicht eines normalen Investors mit mittlerem Horizont der letzten Jahre ist der Wert eine Enttäuschung......


guten morgen,

"""""
Aus der Sicht eines normalen Investors mit mittlerem Horizont der letzten Jahre ist der Wert eine Enttäuschung"""

dies ist unbestritten!

-solche "schieflagen" können für spekulanten (nicht spieler!) gleichzeitig einen positiven anlageaspekt darstellen, falls man eine übertreibung der nagativas zu den eigentlichen wert des unternehmens erkennt.
-ich pers. bin der meinung, dass k+s in der 2. jahreshälfte zu nden absoluten outperformnern zählen wird. spätestens dann, wenn der markt erkennt, dass keine (signigikanten) preissenkungen hingenommen werden müssen.

die letzten jahre über wurde k+s vom markt eine kgv von 15-16% zugebilligt.
z.zt. liegt es bei etwas knapp über zehn (kgv 2012).
jeder kann nun selbst errechnen, welches potential in diesem titel liegt.

-soll keine handelsaufforderung sein, lediglich meine einschätzung zu k+s!

glück auf!
uraltkali
Zitat von MrLivermore: meine aussage bezog sich auch mehr auf die definition INVESTOR. ein investor denkt in grösseren zeiträumen, oftmals in dekaden. einen investor interessiert auch ein marktbedingtes schwaches jahr seines unternehmens nicht (und somit auch nicht der momentane wert des unternehmens, der ja über den kurs bestimmt wird).


@ uraltkali:

Bei aller Richtigkeit Deiner Aussagen scheinen mir dennoch einige Anmerkungen angebracht zu sein.
Wie viele Menschen haben denn schon die Möglichkeit in Dekaden investieren zu können? Das Zeitfenster das zur Verfügung steht ist oftmals relativ kurz.
Am Anfang des Berufslebens hat man, außer man ist Erbe oder Nachkomme (m/w) von begüterten Eltern noch kein Geld zum Investieren. Ausbildung, familiäre Situation (Kinder!! kosten allein ein kleines Vermögen), vielleicht auch Scheidung (soll ja vorkommen), eigene Immobilie (wird in der Regel eher angestrebt als Aktienkäufe), berufliches Glück und Unglück, Arbeitslosigkeit und vieles andere mehr engen den Zeitrahmen für die Vermögensbildung doch erheblich ein.
Ab einem gewissen Alter sollte man sowieso nachdenken ob Aktien noch die richtige Wahl sind, denn nichts ist betrüblicher als wenn man das Geld zum Leben braucht und die Börse liegt mal wieder im Keller.
Auch ein Warren Buffett hat früh erkennt daß man um sehr viel Geld verdienen zu können mit viel Geld beginnen muss:laugh:
K+S war mit seiner Performance sicherlich ein guter Griff. Bin selbst seit einem Vierteljahrhundert in dieser Aktie investiert, mal mehr, mal weniger und Mr. K+S, Jens Erhardt noch heute für seine ständigen Empfehlungen dankbar.

@MrLivermore,

ja natürlich, jeder hat seine eigene biographie.
unbestritten jedoch, dass selbst kleine investitionen vor 25 jahren bis dato, falls der titel unentwegt gehalten wurde zu einen schönen anlageergebnis geführt hat.
ich wollte nur erklären, dass man auch langfristig sehr erfolgreich an der börse agieren kann, wenn man auf (im wahrsten sinne des wortes;) stetiges wachstum setzt.

"""""vielleicht auch Scheidung (soll ja vorkommen"""""

ein fehlgriff bei der partnerwahl ist wesentlich schmerzvoller als ein fehlgriff an der börse. vertut man sich bei der auswahl eines titel, kann man (teilweise unter grossen schmerzen) das fehlinvest wieder abstossen,
-und die schmerzen werden sofort weniger,
bei trennung der partnerschaft fangen sie oft erst richtig und meist langwierig an.:laugh:

gott sei dank bin ich diesbezüglich schmerzfrei geblieben!:kiss:

gruss uraltkali






MrLivermore
Hallo Uraltkali,

vielen Dank für Deine ausführlichen Kommentare.
Dass K+S mein schlechtester Wert im Depot ist, stört mich nicht. Ich bin auch (unabhängig von Deiner Einstellung) positiv zu K+S gestimmt. K+S ist für mich nur eine DAX-Beimischung zur Stabilisierung des Depots gedacht gewesen, weil ich K+S nicht so von Konkunturzyklen beeinflußt sah wie z.B die Autowerte. Bisher hat sich das noch nicht als richtige Enttscheidung herausgestellt- kann ja noch kommen.

Zu "Perlen muss man derzeit aber ausserhalb europas suchen" kann ich nur sagen, dass es außerhalb Europas noch schwieriger ist als deutscher Kleinanleger bankenunabhängige Informationen zu Firmen zu bekommen als es für deutsche Aktien eh schon ist. Wichtige Entscheidungshilfen beim Aktienkauf sind für mich Einstellungen von Branchenkennern und hartnäckigen Privatanalysten wie Du einer bist. Ich meine nicht die Pusher im Board oder Börseninfoseiten, die versuchen naive Anleger in Aktien zu locken, damit sie schnell ihren persönlichen Gewinn realisieren können.
Foren wie Wallstreet oder Ariva beschränken sich meist auf deutsche Werte und in fremdsprachigen Boards zu recherchieren ist der Aufwand dann doch nicht wert.
Von daher such ich doch weiter nach "deutschen Perlen" :)

Bye Netfox
Frage ab die "insider":Wie wirkt sich ein steigender Euro
auf das Ergebnis aus
Zitat von ruhe7: Frage ab die "insider":Wie wirkt sich ein steigender Euro
auf das Ergebnis aus


hallo ruhe7,

obwohl kein "insider" versuche ich eine antwort zu geben::)

K+S sicvhert wie aus originaltext homepage k+s kopiert ab:

""„worst case“ für das Geschäftsjahr 2012
(für ~70% der erwarteten Nettoposition in USD):
1,44 USD/EUR nach Prämien"""""

obige aussage bezieht sich auf kali- u. magbesiumprodukte, salz wird mit 1,42 usd abgesichert (bes. situtation produktionsstätten usa, betrifft jedoch nur das abzuführende ergebnis).

ein usd von 1,30 würde das ergebnis um ca. 60mio zusätzlich verbessern.

ein stärkerer euro würde sich wiederum pos. auf die gestehungskosten legacy auswirken.;)

gruss uraltkali
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.816.497 von uraltkali am 28.02.12 09:49:26Vielen Dank für deine Zeit !
28.02.2012 12:24 Uhr Zur News-Übersicht Druckansicht Empfehlung versenden


K+S: Mindestens 35 Prozent Kurspotenzial
Norbert Sesselmann

Am 15. März wird K+S seine Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentieren. Analysten sind voller Optimismus. Ob Warburg Reseach, Bankhaus Lampe, oder Equinet – alle drei Häuser sehen deutliches Kurspotenzial für die Aktie.
In zwei Wochen wird es für K+S-Aktionäre spannend. An diesem Tag wird nämlich der Salz- und Düngemittelkonzern seine Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr 2011 veröffentlichen. Insgesamt rechnen die Experten mit einem guten Jahr. Der Umsatz dürfte um rund fünf Prozent gestiegen sein, der Gewinn je Aktie um 45 Prozent.

Kursziel 50 Euro + x

Warburg Research hat zuletzt die Einstufung von K+S auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro bestätigt. Der Aktienkursverfall des Düngemittelherstellers seit August 2011 war überzogen, so Analyst Oliver Schwarz. Die Fundamentaldaten sind auch in diesem Zeitraum intakt gewesen. Positiv auf die Geschäftsentwicklung von K+S dürften sich darüber hinaus die Ernteausfälle in Argentinien aufgrund einer fortgesetzten Dürre auswirken. Equinet ist noch zuversichtlicher. Das Analystenhaus sieht das Kursziel bei 57 Euro. Bankhaus Lampe hat ebenfalls sein Kursziel von 55 Euro bestätigt.



Hohe Qualität zum günstigen Preis

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass sich K+S auch auf Dauer besser entwickeln wird als der Gesamtmarkt. Mit einem KGV von 11 für 2012 ist die Aktie angesichts von Wachstumsraten, die im zweistelligen Bereich liegen, nicht zu teuer. Die Charttechnik spricht ebenfalls für den DAX-Konzern. Die Aktie ist daher ein Kauf, der Stoppkurs sollte unterhalb des Zwischentiefs bei 33 Euro platziert werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.817.766 von gamma51 am 28.02.12 13:00:03Hmm, Analysten voller Optimismus, aber die Aktie ist schon kurz davor ein starkes verkaufssignal zu generieren, wenn sie nicht langsam ausm Tee kommt. Bis jetzt hält die unterstützung bei 38 noch.

Da viele Fond- und Portfoliomanager ihre Hausaufgaben ala Risiko und Ertrag machen, muss hier irgendwo was im argen liegen.
Seit der Gewinnwarnung läufts garnicht mehr. Bin gespannt was die nächsten Zahlen hier anrichten werden.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.819.922 von Macros am 28.02.12 17:22:26Scotia Capital Markets weist in einer Branchenstudie auf die schwierige Situation am Kalimarkt hin. Die Kalilagerbestände in Indien etwa seien derzeit viermal so hoch wie im vergangenen Jahr.
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