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HSBC - solider als die Amis? (Seite 4)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.921.456 von ChrisHamburg01 am 20.12.16 09:13:28Hast du mal die WKN verglichen???

Die Bezeichnung auf deiner Abrechnung HSBC HLDGS PLC DL-,50 , ist eine alte Bezeichnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.921.456 von ChrisHamburg01 am 20.12.16 09:13:28Inwiefern stellst du dich denn jetzt schlechter, wenn deine Dividende in GBP statt in USD gezahlt wird?

Hatte bislang angenommen, dass die Dividende am Deklarationstag in einer bestimmten Währung festgelegt wird, z.B. USD. Am Zahltag wird dann letztendlich in deine lokale Währung umgerechnet (zur Not USD->GBP->EUR), du trägst also die Marge der Bank für die Währungstransaktion und das Währungsrisiko in der Zeit zwischen Deklarationstag und Ausschüttungstag - was für die meisten Kleinanleger vernachlässigbar ist.


Bei BP läuft es ähnlich:
http://www.bp.com/en/global/corporate/investors/information-for-shareholders/dividends/dividend-history.html

Die Dividendenpolitik bei BP orientiert sich am US-Dollar, weshalb die Dividendenetnwicklung bei den ADS-Aktien überweigend stetig ist. Die gezahlte Dividende in GBP schwankt wegen des Umrechnungskurses stärker. Ob du am Zahltag die USD-Dividende in EUR oder die GBP-Dividende in EUR umrechnest, sollte sich nicht besonders auswirken. Wenn ich das etwas falsch verstanden haben sollte, bitte ich um Hinweise.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.931.248 von KeinFirlefanz am 21.12.16 12:07:20Danke. Ich habe jetzt mal mit Degiro telefoniert. Laut deren Aussage kann die Bank entscheiden, ob sie die Dividenden in GBP oder USD nimmt, was dann generell bei allen Kunden so abgerechnet wird. Offensichtlich ist es so wie du schreibst, dass die Diividende zwar in USD bezahlt und dann in GBP und dann in Euro umgerechnet wird. Die Kosten betrugen bei der HSBC laut meiner Berechnung um die 7 Euro - bei 3.500 Aktien die ich habe. Nicht schön aber auch nicht dramatisch.

Meine Befürchtung war, dass Anfang des Jahres mal eine Dividende in USD und GBP festgelegt wurde, die beim GBP durch den Kursverlust nun niedriger ausfällt. Dass es nicht so ist beruhigt mich jetzt und ich kann wieder gut schlafen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.932.205 von ChrisHamburg01 am 21.12.16 14:04:59Chris, Ruhig schlafen ist ein wesenteliches Feature guter Investments ;)
ROUNDUP: Turbulentes Jahr hinterlässt Spuren bei der HSBC


LONDON (dpa-AFX) - Die politischen Wirrungen und der Konzernumbau haben der britischen Großbank HSBC Chart anzeigen 2016 zu schaffen gemacht. Den Tiefpunkt des Jahres bildete das Schlussquartal, in dem ein Milliardenverlust anfiel. Das Geldinstitut konnte im Gesamtjahr gerade mal einen Überschuss von 1,3 Milliarden Dollar über die Ziellinie retten. Zum Vergleich: 2015 hatte die HSBC unterm Strich noch 12,6 Milliarden Dollar verdient.

Das Geschäft der HSBC stehe unter Druck, stellte Analyst Robert Noble von der Royal Bank of Canada in einer ersten Einschätzung fest. Im laufenden Jahr dürfte der Gegenwind anhalten, etwa auf der Währungsseite. Auch die Anleger zeigten sich enttäuscht: Im frühen Handel fiel die Aktie um 6 Prozent und zog dabei andere Bankwerte mit nach unten. Das HSBC-Papier gehörte in den vergangenen Monaten allerdings auch zu den stärksten Gewinnern unter den europäischen Standardwerten.

MILLIARDENABSCHREIBUNG IN EUROPA

"Das Jahr 2016 wird uns in Erinnerung bleiben wegen der durchschlagenden, weitgehend unerwarteten wirtschaftlichen und politischen Ereignisse", erklärte HSBC-Verwaltungsratschef Douglas Flint. Die resultierende Unsicherheit habe die Investoren in ihren Anlageentscheidungen beeinflusst und zur Volatilität an den Finanzmärkten beigetragen. "Vor diesem Hintergrund ist die Leistung der HSBC 2016 weitgehend zufriedenstellend."

Neben der US-Präsidentschaftswahl hatte vor allem die Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten, die Märkte bewegt. Die HSBC schrieb einen Milliardenbetrag auf das Geschäft in Europa ab. Dies führte mit zu einem Verlust von unterm Strich 4,4 Milliarden Dollar im Schlussquartal. Die Bank hatte bereits im dritten Quartal wegen der verlustreichen Trennung vom Brasilien-Geschäft ein Minus eingefahren.

KONZERNUMBAU GREIFT

Die HSBC mit ihren 235 000 Mitarbeitern arbeitet mit einem Konzernumbau gegen das schwierige Umfeld an. So zog sich die Bank aus weniger lukrativen Märkten zurück und baute Zehntausende Stellen ab, was aber zunächst ins Geld geht. Gleichwohl sind Erfolge dieser Maßnahmen bereits sichtbar, so sanken die Ausgaben für Mitarbeiter und Verwaltung im vergangenen Jahr deutlich. Die HSBC hob ihr Sparziel nun auf jährlich 6 Milliarden Dollar an.

Mit der Neuaufstellung werde dem Niedrigzinsumfeld Rechnung getragen, erklärte Flint. Mit dem Problem niedriger Zinsen steht die HSBC nicht alleine da: Die gesamte Branche tut sich schwer, mit ihrem Einlagen- und Kreditgeschäft noch etwas zu verdienen. Die Nettoerträge der HSBC schrumpften im vergangenen Jahr konzernweit um ein Fünftel auf 44,6 Milliarden Dollar.

DIVIDENDE UND AKTIENRÜCKKAUF

Dank des Verkaufs von Sparten und einer Verringerung der Risiken war die Kapitalausstattung Ende 2016 dagegen deutlich besser als das Jahr davor - ein Zeichen für die Krisenfestigkeit einer Bank. Die Kernkapitalquote (CET1) stieg von 11,9 auf 13,6 Prozent. Damit steht die HSBC besser da als etwa die Deutsche Bank, die zuletzt auf 11,9 Prozent kam.

Die HSBC schüttet daher weiter hohe Gewinnbeteiligungen an die Aktionäre aus und will zudem den Aktienrückkauf forcieren. In der ersten Hälfte des Jahres sollen eigene Anteile für eine weitere Milliarde Dollar zurückgekauft werden.

Die HSBC ist die mit Abstand wertvollste europäische Bank. Sie ist weltweit aktiv und hat wegen ihrer Historie als Hongkong and Shanghai Banking Corporation vor allem ein starkes Standbein in Asien. Sie ist damit weniger Abhängig von Europa als viele Rivalen./zb/das/men/stb
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.493.728 von R-BgO am 08.03.17 16:07:34Warum hast du verkauft?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.493.962 von ChrisHamburg01 am 08.03.17 16:28:13EK-Rendite ist mir schon zu lange zu niedrig;

Divi hat mich bei der Stange gehalten, aber aus der Substanz könne sie sie auch nicht ewig zahlen
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.494.373 von R-BgO am 08.03.17 17:10:38
immerhin
rund 20% upside verpasst...
"Goldman-Sachs-Experte Leitgeb geht davon aus, dass der Kurs der HSBC-Aktie erst einmal unter den angekündigten Investitionen leiden könnte - zumal die Ergebnisse der Bank lediglich so ausgefallen sind wie von Experten erwartet, erklärte er."

Ehrlich, so ein Unsinn. Die Experten sollen doch möglichst genau vorhersagen, wie die Zahlen ausfallen. Wären sie besser ausgefallen, hätten die Experten schlecht gearbeitet. Nun haben sie ihren Job gut gemacht und dann ist es auch wieder nicht recht.

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10513725-roundup-…


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