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*Daimler AG * auf dem Weg zu 2020 (Seite 1358)



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Der Mensch sah vor zehntausend Jahren auch schon etwa so aus wie heute.
Da hat sich auch nicht viel geändert.
Manches ist eben kaum zu verbessern, da die Physik sich nicht ändert.
Ob nun High Tech oder low Tech..
Hauptsache preiswert.
Im Übrigen wird noch rund 50% des deutschen Stroms mittels Verbrennung hergestellt,Wirkungsgrad dabei rund 40 %.
60 % Abwärme.
Da gelten die Gesetze der Thermodynamik.
Wenn man diesen Strom durch die Netze leitet, fällt ebenfalls nutzlose Abwärme ab, wenn man damit eine Batterie belädt ebenfalls, wenn man die Batterie entädt, ebenfalls und der Elektromotor wird auch warm.
An meinem Smartphone wärme ich mir gerade die linle Hand.
Manchmal wird es sogar fast heiß.
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Im übrigen benötigt mein Diesel weniger als sechs Liter auf der Autobahn.
Da fahre ich, wenn ich es will und Zeit habe 1200 km mit 60 litern Diesel und traue mich auf den letzten km sogar noch in den Elbtunnel.
Angezeigte Durchschnttsgewschwindigkeit insgesamt dabei 100 km/h.
Teilweise kann man Deflair Recht geben, die Modelldiversifikation, welche Daimler in den letzten Jahren betreibt, ist schon übertrieben, auch wenn Individualität ein Trend ist. Hier könnte man bei Daimler immense Kosten sparen, mir der Reduzierung der Modellvielfalt, die wirklich ausgeartet ist.
Und es ist korrekt, die VW AG liegt vor Daimler mit ihrer neuen Elektroplattform.
Aber wir haben es ja gerade von Spezialisten gehört, die E-Mobilität soll nicht sauberer als neuste Dieseltechnik sein, es ist somit riskant nur auf E-Autos zu setzen.
Und in der Tat ist bei der Automobilentwicklung in den letzten 10 Jahren im Grunde wenig passiert, nur bei den Assistenzsystemen sehen wir Fortschritt. Manchmal ist die Detailqualität zum selben Preis sogar schlechter geworden konnte ich beobachten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.381.325 von Nebelkraehe am 18.04.19 07:54:59
Zitat von Nebelkraehe: Deutschland stellt nach wie vor auch große Mengen Ethanol her, wie Brasilien und die USA. Wieso ist dieses Wissen und diese Fertigkeit unter deutschen Autobauern kein Thema?


Was meinst du bedeutet E10 beim Benzin? Ethanol ist eine Totgeburt, weil es dafür viel zu große Anbauflächen benötigt, die zudem zu 100% mit der Lebensmittelproduktion konkurriert. Der Grund dafür ist der sehr schlechte Wirkungsgrad der Photosynthese, die erheblich unter 1% ist.

10.000m² Zuckerrüben-Anbaufläche bringen einen Ertrag von maximal 7000 Liter Ethanol in Deutschland:
https://www.proplanta.de/Zuckerruebe/Bioethanol-aus-Zuckerru…
1 Liter Ethanol hat einen Energiegehalt von ca. 0,714 Liter Benzin. D.h. die 7000 Liter Ethanol haben einen Energiegehalt von rund 5000 Liter Benzin.

Ein sparsamer Benziner braucht 6 Liter/100km. Bei einer typischen Jahresfahrleistung von 13.000km/Jahr sind das 780 Liter Benzin im Jahr. Das sind dann 1092 Liter Ethanol im Jahr, wofür es 1560m² Zuckerrübenanbaufläche braucht.


Jetzt rechnen wir das mal mit Photovoltaik und einem Batterie-Elektroauto:
Hier die erste PV Freiflächenanlage in Deutschland, die ohne staatliche Förderung (EEG Einspeisevergütung) auskommt. Sie wird von der EnBW gebaut und steht nahe Berlin, nicht gerade die sonnigste Gegend in Deustchland:
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/pressemitteilungen/p…

Die Daten:
175 MWp Leistung
175 GWh Stromertrag pro Jahr
164 Hektar Fläche

Ein durchschnittliches Elektroauto braucht ca. 18kWh/100km Strom. Bei einer typischen Jahresfahrleistung von 13.000km/Jahr sind das 2340kWh/Jahr. Die EnBW Anlage erzeugt 175.000.000kWh/164.000m² = 106,7kWh/m² Strom im Jahr. Für diese die 2340kWh/Jahr braucht es damit 22m² Fläche. Und dazu muss man sagen, dass man PV auch auf vorhandenen Dachflächen aufbauen kann, welche nicht mit der Lebensmittelprodunktion konkurriert.

Nochmal untereinander, damit es optisch deutlich wird. Benötigte (Anbau-) Fläche für den Betrieb eines Autos mit einer typischen Jahresfahrleistung:

Verbrenner mit Ethanol: 1560m²
Elektroauto mit Solarstom: 22m²


Wasserstoffautos betrieben mit Wasserstoff erzeugt aus Strom brauchen aufgrund des schlechten Wirkungsgrades ungefähr den 3fachen Strom eines Batterie Elektroautos. SynFuel erzeugt aus Strom und damit ein Verbrenner betrieben braucht ungefähr den 5fachen Strom. Untereinader:

Brennstoffzellenauto mit Wassestoff aus Solarstrom: 66m²
Verbrenner betrieben mit SynFuel aus Solarstrom: 110m²
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.389.272 von Superworld am 19.04.19 09:38:46Und wenn ich das hier richtig verstehe, wird bis 1 Liter Diesel es bis in den Tank schafft fast noch ein weiterer Liter verbrannt.

Also 10 Liter verbrennen damit man mit 5 davon 100 km weit fahren kann


https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=10237
Daimler: Brennstoffzellen-Antrieb feiert 25. Geburtstag
Stuttgart - Vor 25 Jahren hat die Zukunft des Brennstoffzellen-Autos mit einer Überraschung begonnen. Daimler Benz stellte das Forschungsfahrzeug NECAR mit Elektroantrieb und Brennstoffzelle vor.

Es war das Jahr 1994, als die damalige Daimler-Benz AG das Forschungsfahrzeug NECAR mit Elektroantrieb und Brennstoffzelle vorstellte. Die Bezeichnung steht für „New Electric Car“. Von den heute erzielbaren Reichweiten auf kleinstem Raum ist man damals noch meilenweit entfernt. Seit dem 13. November 2018 bietet Daimler mit dem Mercedes-Benz GLC F-CELL den ersten Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid der Welt mit einer Reichweite von über 450 km auf dem Markt an.
...
https://www.iwr.de/
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.389.272 von Superworld am 19.04.19 09:38:46>> Ethanol ist eine Totgeburt, weil es dafür viel zu große Anbauflächen benötigt, die zudem zu 100% mit der Lebensmittelproduktion konkurriert. Der Grund dafür ist der sehr schlechte Wirkungsgrad der Photosynthese, die erheblich unter 1% ist.
...
Verbrenner mit Ethanol: 1560m²
Elektroauto mit Solarstom: 22m²
<<


Es geht auch anders!
Schon mal was von VERBIO gehört?
Die erzeugen Bioethanol aus dem Abfallprodukt Stroh.
Es müssen ja nicht gleich Zuckerrüben sein.

Das läßt Deinen Flächenbedarfsvergleich natürlich seehr fragwürdig erschenen. :)

https://www.verbio.de/
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.389.272 von Superworld am 19.04.19 09:38:46>> Wasserstoffautos betrieben mit Wasserstoff erzeugt aus Strom brauchen aufgrund des schlechten Wirkungsgrades ungefähr den 3fachen Strom eines Batterie Elektroautos. <<

Der schlechtere Wirkungsgrad von Wasserstoff: Unbetritten.
Aber:
Was ist mit der Überschußproduktion aus den Erneuerbaren? :confused:
Dieser Überschußstrom ist Kostenlos und kann zur H2-Produktion genutzt werden!

Einfache Berechnungen haben meißt einen Pferdefuß. :):D!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.386.548 von Superworld am 18.04.19 18:37:40>> BYD hat bereits 10.000sende batterieelektrische Busse gebaut und verkauft sie weltweit. Und sie bauen die Zellen dazu selbst. Daimler hat dem nichts Vernünftiges entgegenzusetzen. <<

Das ist bekannt.
Und das war und ist gleichzeitig auch wesentlicher Antrieb für europäische OEMs, sich stärker dem Elektro-Antrieb zuzuwenden. Nachdem China es geschafft hat, Technologie- und Weltmarktführer auf dem Gebiet der Batterieantriebe zu werden, mußten sie fürchten, Marktanteile im für sie sehr wichtigen China-Markt zu verlieren. Also setzten sie zu einer Aufholjagd an und konzentrierten all ihre Energie auf die Entwicklung von Batterieantrieben - z.T. sogar wider besseres Wissen.
Das heißt aber nicht, daß BEV die entgültige Lösung für die Zukuft sind.
Toyota hielt Batterieantriebe lange Zeit für eine Totgeburt und wollte diese Technologie zunächst völlig überspringen und vom Hybrid- direkt auf den Wasserstoffantrieb übergehen, hat sich aber später doch entschlossen, mit Rücksicht auf den chinesischen Markt auch Batterieautos zu entwickeln.

Was viele nicht wissen oder nicht beachten ist, daß China längst die Schwachstellen des reinen Batterieantriebs erkannt hat.
Die Folge:
> Die Subventionen beim Kauf von Batterieautos wurden inzwischen stark gedrosselt.
> Der Aufbau einer Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie in China wird staatlich stärker gefördert.

Wenn sich BYD nicht rechtzeitig umstellt, wird ihr Höhenflug enden.

Daimler verfügt bereits über beide Technologien - sowohl bei Bussen, als auch bei PKW.
> die Auslieferung des E-Citaro hat begonnen - spät zwar, aber noch rechtzeitig um die schärferen Vorgaben der EU für den ÖPNV erfüllen zu können.
> Auch Busse mit Brennstoffzellenantrieb sind ausreichend erprobt. Mit baldiger baldiger Markteinführung ist zu rechnen.

>> VW macht das Richtige zum richtigen Zeitpunkt. Schon bei ihren ersten BEVs haben sie Geld in die Hand genommen und in Grundlagenforschung und Entwicklung gesteckt. <<

Das zweifle ich an.
Und da weiß ich mich mit vielen Experten einig.
Es ist hochriskant, sich auf nur eine Technologie festzulegen und zu glauben, das sei die Technologie der Zukunft. Weden die Kunden diese Fahrzeuge auch kaufen wollen? Was wenn nicht? Was, wenn es nicht genügend Ladepunkte gibt? Urlaubsreien > 500 km? Nicht umsonst hat BMW den Forderungen von Diess,VW, üffentlich widersprochen - und Daimler nicht öffentlich.
Ich bin überzeugt: Es wird sich nicht nur eine Antribsalternative für emissionsfreies Fahren durchsetzen sondern mindestens Zwei - oder mehr.

Ich vermute, daß VW sich aufgrund unsicherer Zukuftserwartungen (Schadenersatz) keine zweite teure Antriebsalternative leisten will und kann.

BMW und Daimler haben und können beides: Batterie und Brennstoffzelle.
Und das ist gut so!
Wir in Deutschland sollten aufpassen, daß wir uns nicht auch noch bei der Brennstoffzelle von den Chinesen den Schneid abkaufen lassen.
Dafür ist unsere Automobilindustrie volkswirtschaftlich gesehen einfach zu wichtig.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.388.381 von Deflair am 19.04.19 00:16:47Ja, in der Tat lächerlich - Dein Post.

Du solltest Dich besser über die Angebotspalette der Automobilhersteller informieren.
Und auch berücksichtigen, was sie alles noch in der Pipeline haben.
Die deutschen OEMs müssen sich da nicht verstecken.

Das letzte Wort hat immer der Kunde.
In 3 bis 5 Jahren sollten wir nochmal bilanzieren.
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