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Prokon Genussrechte



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Das Uralt-Forum "Prokon New Energie Fonds - keine Zahlung trotz Ausschütungsgarantie!?" bietet mir als Anleger in Prokon-Genussrechte seit 2010 keine geeignete Diskussionsplattform.
Die Zeit der leidigen Windfonds-KGs (mit meist 20-jähriger Laufzeit) ist längst vorbei!
Hier mal meine "Fakten":

-Habe bisher immer fristgerecht mehr als die "Mindestverzinsung" von 6% für meine Einlage überwiesen bekommen! (Und zwar halbjährlich..)
-habe bei kurzfristem Bedarf in diesem Jahr die Kündigungsfrist von (nur!) 4 Wochen genutzt und anstandslos den von mir gekündigten Teil meiner Prokon-Einlage zurückerhalten!
-Bin nicht gerade glücklich darüber, dass der testierte Geschäftsbericht/Konzernabschluss für 2012 immer noch nicht vorliegt!!

Berücksichtige bei der Gesamt-bewertung aber, dass der mediale Wind von Banken und anderen Interessen-Gruppen Prokon nicht gerade wohlgesonnen ist. Frage mich auch, ob der Weg, der Anfragen Medien zu negieren, so sinnvoll ist!!?

Andererseits begrüße ich die freimütige Meinungs-Äusserung der Prokon z.B. diese zur "Debatte um geplante EEG-Reform" vom 15.11.2013:

"Auf den Punkt gebracht:

Es ist überhaupt noch nicht beschlossen, ob und in welcher Höhe es zu Kürzungen bei der Vergütung von Windstrom kommt. Bisher sind alles nur Vermutungen, wie es sie bereits im Frühjahr dieses Jahres gab, als Wirtschaftsminister Philip Rösler und sein Kollege Umweltminister Peter Altmaier sich auf eine bisher nicht umgesetzte „Strompreisbremse“ auf Kosten der Erneuerbaren Energien einigten.
PROKON ist neben dem Geschäftsbereich Windenergie auch in den Bereichen Biomasse, Biogene Kraftstoffe und als Stromanbieter für Endkunden tätig. Diese breite Streuung und unsere Bankenunabhängigkeit stellen uns solide auf und verringern die Risiken bei Anpassungen politischer Rahmenbedingungen.
Wir haben bereits Anfang 2012 begonnen, den Strom aus unseren Windparks nicht mehr im Rahmen des EEG an die Netzbetreiber zu verkaufen, sondern direkt über die Leipziger Strombörse EEX. Damit haben wir bereits die Weichen für eine Zukunft nach dem EEG gestellt.
Falls Sie in Zukunft dennoch das Vertrauen in die Windenergie verlieren sollten, denken Sie daran, dass bei PROKON Genussrechten des Typs A die Kündigungsfrist nur 4 Wochen zum Monatsende beträgt. Sie gehen also keinerlei Risiko ein, wenn Sie ganz in Ruhe erst einmal abwarten!

Klar ist: Die Energiewende kommt so sicher, wie die fossilen Brennstoffe versiegen. Weltweit wächst der Ausbau erneuerbarer Energien. Die eine oder andere Diskussion deutscher Politiker über mögliche Kürzungen bei der Förderung wird hieran nichts ändern. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Irritationen - ausgelöst durch verschiedene Diskussion um Kürzungen bei den erneuerbaren Energien - für PROKON stets von Nutzen waren. So sinken hierdurch etwa Preise für Komponenten von Windenergieanlagen oder Planungsrechte für Windparks. Diese können vergleichsweise kostengünstig übernommen werden, wodurch Kostenvorteile entstehen können. Schließlich verfügen wir dank des Engagements von über 73.000 Menschen, die über 1,3 Milliarden Euro in PROKON Genussrechte investiert haben, über eine stabile Basis, mit der wir die anstehenden Projekte wie geplant umsetzen können. Daher schauen wir selbstbewusst in die Zukunft."

Wie werden wir der heutigen Prokon gerecht??


olmo
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
STIFTUNG WARENTEST veröffentlichte heute einen
extrem interessanten Artikel über PROKON:

"Genuss­rechte: Prokon hat Riesen­verluste angehäuft

Schock für Anleger, die Genuss­rechte des Wind­kraft­spezialisten
Prokon Regenerative Energien besitzen: Nach neuesten Zahlen
hat die Gesell­schaft Riesen­verluste angehäuft.
Ihr Stamm­kapital war Ende August aufgezehrt.
Das kann die Anleger hart treffen:
Sie müssen Verluste voll mittragen, die
über das Stamm­kapital hinaus­gehen.
....... "

Zum vollständigen Artikel:
www.test.de/Genussrechte-Prokon-hat-Riesenverluste-angehaeuf…
Nachricht vom 11.12.2013 | 15:41
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.: SdK organisiert gemeinsames Vorgehen von PROKON Genussrechtsinhabern

DGAP-News: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. / Schlagwort(e):
Stellungnahme

11.12.2013 / 15:41

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SdK organisiert gemeinsames Vorgehen von PROKON Genussrechtsinhabern

Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) organisiert ein
gemeinsames Vorgehen der Inhaber von Genussrechten der PROKON Regenerative
Energien GmbH. Ziel des gemeinsamen Vorgehens ist es, die Gesellschaft zu
mehr Transparenz bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse der PROKON
Gruppe zu bewegen und auch in Zukunft eine Gleichbehandlung aller
Genussrechtsinhaber sicherzustellen.

PROKONs stille Reserven sind aus Sicht der SdK zweifelhaft

In den letzten Wochen ist die PROKON Gruppe erneut in die Schlagzeilen
führender deutscher Medien geraten. Hintergrund sind der noch immer nicht
vorliegende testierte Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 und
die im PROKON Rundbrief Nr. 53 ausgewiesenen Geschäftszahlen zum 31. August
2013. Aus Sicht der SdK ist aufgrund der zuletzt ausgewiesenen
Geschäftszahlen zu befürchten, dass die Genussrechtsinhaber aktuell einen
Teil ihres Investments verloren haben. Die Argumentation von PROKON, die
Gesellschaft verfüge über stille Reserven in Höhe eines dreistelligen Mio.
Euro Betrages, und somit seien die Genussrechte nicht von einer Reduzierung
der Rückzahlungsansprüche bedroht, ist aus Sicht der SdK zweifelhaft. Zu
diesem Ergebnis kam die SdK bereits im März 2013 anhand einer fiktiven
Berechnung eines möglichen Entwicklungsszenarios. Zu einer ähnlichen
Einschätzung scheint der Abschlussprüfer der PROKON Regenerativen Energien
GmbH gekommen zu sein. Dieser weigerte sich nach Angaben PROKONs, hinter
den Berechnungen PROKONs in Bezug auf die stillen Reserven zu stehen, und
bestand darauf, einen zweiten Wirtschaftsprüfer hinzuzuziehen. Der zweite
Prüfer kam jedoch auch nicht auf das von PROKON gewünschte Ergebnis.

Planungsszenario der PROKON aus Sicht der SdK nicht nachvollziehbar

PROKON selbst hat nun auf die Kritik in der Öffentlichkeit reagiert, und
eine Zukunftsprognose veröffentlicht, aus der hervorgehen soll, dass das
Genussrechtskapital bei PROKON langfristig gesichert sei. Dieser Prognose
liegen natürlich, wie jeder Prognose, mehrere hypothetische Annahmen zu
Grunde. Unter anderem geht die Gesellschaft davon aus, dass bis zum Jahr
2015 die Summe der Genussrechte bis auf ca. 1,9 Mrd. Euro ansteigt. Dafür
müssten in den kommenden beiden Jahren jedoch rund 600 Mio. Euro an neuen
Genussrechtsgeldern eingeworben werden. Mit den eingeworbenen Mitteln
sollen dann die bereits begonnenen Projekte anscheinend zu Ende gebaut
werden. Alleine die in Deutschland fertiggestellten Projekte im Windbereich
liefern dann im Jahr 2016 laut PROKONs Planzahlen einen Ergebnisbeitrag von
ca. 53 Mio. Euro. Zum Vergleich: Die aktuell schon bestehenden Windprojekte
in Deutschland sollen in 2016 einen Ergebnisbeitrag von gerade einmal 17
Mio. Euro liefern. Aus Sicht der SdK ist diese Annahme bezüglich des
Ergebnisbeitrages der neuen Projekte nicht nachvollziehbar. Ferner wirft
sich bei der Planung von PROKON die Frage auf, was denn geschieht, sollten
die benötigten Gelder nicht wie geplant über Genussrechte eingeworben
werden können. Aufgrund der derzeitigen Medienkritik und der Intransparenz
der Geschäftszahlen erscheint es aus Sicht der SdK eher zweifelhaft zu
sein, ob PROKON in den kommenden Jahren das Platzierungsziel bei den
Genussrechten erreichen kann.

Abwärtsspirale droht

Auch die permanente (berechtigte) negative Medienpräsenz dürfte aus Sicht
der SdK zu einer erhöhten Kündigungsquote unter den Genussrechtsinhabern
der PROKON führen. So deuten die diversen Aktivitäten von
Rechtsanwaltskanzleien in den Medien jedenfalls aus Sicht der SdK darauf
hin, dass es zumindest vermehrt Nachfrage nach rechtlicher Beratung unter
den PROKON Anlegern gibt. Dies dürfte in den kommenden Monaten nach Ansicht
Sicht der SdK auch in einer steigenden Kündigungsquote sichtbar werden. Aus
Sicht der SdK könnte eine steigende Anzahl an Kündigungen jedoch dazu
führen, dass die PROKON Gruppe in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale
gerät. Dadurch würden eventuell diejenigen, die ihre Genussrechte nicht
kündigen bzw. nicht kündigen können, benachteiligt werden, sofern die
PROKON dann deren Genussrechte zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr
bedienen könnte. Dies könnte aus Sicht der SdK dann der Fall sein, wenn die
stillen Reserven tatsächlich nicht vorhanden wären oder die ausgewiesenen
Bilanzansätze eventuell sogar zu hoch wären.

Transparenz und Gleichbehandlung gefordert

Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. fordert daher alle
Genussrechtsinhaber auf, sich dem gemeinsamen Vorgehen der SdK
anzuschließen. Unter www.sdk.org/prokon.php können sich betroffene
Genussrechtsinhaber für einen kostenlosen Newsletter registrieren. Im
weiteren Verlauf strebt die SdK an, im Dialog mit der Gesellschaft eine
größere Transparenz für alle Anleger herzustellen und einen unabhängigen
Wirtschaftsprüfer, welcher von Seiten der Gläubiger bestimmt wird, mit der
Bewertung der Vermögensgegenstände der PROKON Gruppe zu beauftragen. Ferner
sollte aus Sicht der SdK sichergestellt werden, dass auch im Falle einer
hohen Kündigungsquote unter den Genussrechtsinhabern die PROKON Gruppe
keine weiteren vorrangigen Fremdmittel (Bankdarlehen etc.) aufnimmt, so
dass die Besicherungssituation der Genussrechtsinhaber nicht verschlechtert
werden würde.

München, den 11. Dezember 2013
SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.





Kontakt:
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
Hackenstr. 7b
80331 München
Tel: 089 / 2020846-0
Fax: 089 / 2020846-10
E-Mail: info@sdk.org

Pressekontakt:
Daniel Bauer
Tel: 089 / 2020846-17
E-Mail: bauer@sdk.org


Ende der Finanznachricht

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11.12.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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244327 11.12.2013

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/schutzgemeinschaft-der-kapitalanleger-sdk-organisiert-gemeinsames-vorgehen-von-prokon-genussrechtsinhabern/?companyID=358651&newsID=781695
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.031.099 von daPietro am 11.12.13 19:46:21Habe einen durchaus lesenswerten Artikel der FAZ gefunden, der sich in seiner differenzierten Nüchternheit wohltuend von der Stimmungsmache der "Stiftung Warentest" und Mitgliederwerbung der SdK abhebt.

Titel: Genussrechte. Wie geht es Prokon?

12.12.2013 · Die Stiftung Warentest warnt vor Genussrechten von Prokon Regenerative Energien. Wie steht es um das Unternehmen wirklich?
Von Martin Hock


http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/genussre…

olmo
Wenn Prokon in die Knie geht, wird das für Privatanleger in Deutschland die größte Pleite aller Zeiten. Es geht um mehr als 1 Mrd. € von Privatanlegern!
Zitat von olmo: Habe einen durchaus lesenswerten Artikel der FAZ gefunden, der sich in seiner differenzierten Nüchternheit wohltuend von der Stimmungsmache der "Stiftung Warentest" und Mitgliederwerbung der SdK abhebt.


Stimmt, den fand ich auch recht sachlich. Ich sehe aktuell 3 große Probleme auf Prokon zukommen:

- Wie wird der 2012er Geschäftsbericht aussehen und wann wird er veröffentlicht? Streit mit dem WP sollte man tunlichst vermeiden bzw. schnell und leise beilegen. Der WP als Kunde von Prokon sollte doch wohl über jeden Verdacht erhaben sein, für die Stiftung Warentest oder die AKW-Lobby zu arbeiten, oder?

- Wie wirken sich die Kürzungen der Einspeisevergütungen für Onshore-Windparks auf die Buchwerte der geplanten Windparks aus?

- Wie reagieren die GS-Inhaber, wenn Prokon zum ersten Mal die Ausschüttung ausfallen läßt? Grundsätzlich ist es ja der Vorteil von Genussscheinen, dass sie so variabel gestaltet sind. Die Zinszahlung kann verschoben werden, ohne das dies eine Insolvenz zur Folge hat und die Gläubiger müssen auf keine Ansprüche verzichten. In der Bankenkrise hat diese Flexibilität sehr geholfen und die Anleger haben bei LBBW, BayernLB, SachsenLB und (wenn auch mit Hilfe des BGH) selbst bei der Eurohypo ihre Zinsen nachträglich erhalten. Allerdings gab es in diesen Fällen kein Kündigungsrecht sondern nur die Möglichkeit, über die Börse zu verkaufen.
Ich befürchte, dass es bei Prokon viele unbedarfte Anleger mit Sparbuchmentalität gibt, die (ähnlich wie bei den Schiffsbeteiligungen) gar nicht wissen, was sie hier eigentlich gekauft haben und panikartig kündigen werden. Selbst ohne mediales Begleitfeuerwerk ist Prokon dann platt, denn woher sollen die innerhalb von 4 Wochen die benötigte Liquidität beschaffen?

Von daher kann man eigentlich nur jedem GS-TypA-Inhaber raten, von seinem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Entweder hat Prokon recht und es gibt keine Probleme. Dann kann man Anfang Februar die GS wieder zurückkaufen und hat lediglich ein paar Tage Stückzinsen verloren und muss 6 Monate bis zur nächsten Kündigungsmöglichkeit warten. Oder Prokon gibt doch bekannt, dass zum 31.01. keine Zinsen gezahlt werden. Dann ist man vor der Kündigungswelle raus. So etwas nennt man eine "kostenlose Option" und die würde ich ausüben.
http://www.test.de/Prokon-Verluste-weiter-gewachsen-4646271-…

http://www.prokon.net/prokon-transparent/bilanz_wind.php

Interessant finde ich, dass Prokon nicht mal den 2012er Jahresabschluss veröffentlicht hat und trotzdem diese selbstgestrickten Zahlenwerke "Bilanz" nennt. Ist dieser Begriff nicht für testierte Abschlüsse vorgesehen?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.053.560 von noch-n-zocker am 15.12.13 18:32:47In der "Bilanz" kann man als Genussscheininhaber zumindest erkennen, dass die Bude nur auf Genussscheinkapital läuft. Hartes Eigenkapital ist wg. des Verlustvortrags deutlich negativ.

M. E. können die das Ding nennen wie sie wollen. Der Begriff "Bilanz" ist so vielschichtig wie die Wörter "Gewinn" oder "Verlust". Z. B. wird auch das Wort "Betrug" umgangssprachlich häufig abweichend von der gesetzlichen Definition im Strafrecht benutzt.
Zitat von Zoodirektor: In der "Bilanz" kann man als Genussscheininhaber zumindest erkennen, dass die Bude nur auf Genussscheinkapital läuft. Hartes Eigenkapital ist wg. des Verlustvortrags deutlich negativ.


Diese Vorgehensweise, dass die GS trotz Jahresverlust bedient werden, würden wir uns ja bei manchen Banken auch wünschen. Mal ganz theoretisch gefragt, könnte ein Insolvenzverwalter solche Substanzausschüttungen zurückfordern, oder ist dies rechtlich unmöglich?
Ist aber eventuell auch egal (es sei denn, man hat die GS vor der Insolvenz verkauft), denn bei den paar vorrangigen Verbindlichkeiten gehen die GS-Ausschüttungen eh nur vom Rückzahlungspreis der GS ab. Deswegen ist auch Insolvenz wegen Überschuldung kein Thema, es muss "nur" immer genug Liquidität in der Kasse sein.
Zitat von noch-n-zocker: Diese Vorgehensweise, dass die GS trotz Jahresverlust bedient werden, würden wir uns ja bei manchen Banken auch wünschen. Mal ganz theoretisch gefragt, könnte ein Insolvenzverwalter solche Substanzausschüttungen zurückfordern, oder ist dies rechtlich unmöglich?
Ist aber eventuell auch egal (es sei denn, man hat die GS vor der Insolvenz verkauft), denn bei den paar vorrangigen Verbindlichkeiten gehen die GS-Ausschüttungen eh nur vom Rückzahlungspreis der GS ab. Deswegen ist auch Insolvenz wegen Überschuldung kein Thema, es muss "nur" immer genug Liquidität in der Kasse sein.


Bisher habe ich von solchen Rückforderungen nur im Zusammenhang mit Gesellschaftern (z. B. Kommanditisten) gehört. Bei den Prokon Genussscheinen dürfte es sich dagegen um Gläubigerrechte handeln.
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