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Börsengang Paypal: Siegeszug der Fintechs - Ist das traditionelle Bankengeschäft am Ende? (Seite 29) | Diskussion im Forum



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Redzilla: „PayPal für beide die mit Abstand beste Bezahlart“
Bei Redzilla gibt es alles rund um Beauty, wie Kosmetik und Nagellacke, Parfüms bis hin zu Luxusgütern. Kosmetik ist dabei längst nicht mehr nur ein Thema für die Damenwelt, wie Geschäftsführer Sascha Völkel bestätigt. Der männliche Teil der Zielgruppe unterscheidet sich dabei aber deutlich im Kaufverhalten. „Männer achten mehr auf den Preis und wollen sich nicht so oft drum kümmern, kaufen also gern auch größere Mengen. Frauen kaufen deutlich intuitiver und sind Bauchentscheider,“ beschreibt Völkel.

Trotz der günstigen Preise achtet Redzilla sehr auf Qualität. So ist alles, was als „verfügbar“ im Shop gekennzeichnet wird, auch tatsächlich auf Lager und muss nicht erst bestellt werden, wie bei so manch anderem Shop. „Bei uns ist zu 98 Prozent next day“, so Völkel. Laut dem Geschäftsführer ist die schnelle Lieferung heute essenziell, denn die Geduldsspanne der Kunden hat sich dank dem Tempo, das Amazon vorlegt, deutlich verkürzt. „Unsere Kunden wissen: Was sie bestellen ist auch da, wird für sie reserviert und kommt dann auch sofort. Wir sind da sehr schnell, sehr professionell und legen Wert auf kurze Kommunikationswege. Die Response-Zeit liegt bei uns bei etwa einer Stunde“, betont Völkel. Die gleichen Qualitätsstandards setzt der Händler bei seinem zweiten Shop fitnesskaufhaus.de an, der sich auf Sportlernahrung und Fitnesszubehör spezialisiert hat.

Zahlarten schaffen Vertrauen
Einer der wichtigsten Faktoren im Checkout sei Payment, betont der Onlinehändler. Auf die Nachfrage warum, blickt Völkel auf die Anfangszeit seines Shops zurück. „Zu unseren Startjahren war ein Großteil der Kunden sehr skeptisch: Warum ist die Ware in unserem Shop günstiger als bei anderen? Verliert man sein Geld? Dabei kam das Thema Bezahlung ins Spiel. Durch das Onlinehusiness hat sich die Bezahlung per Vorkasse zum Beispiel überhaupt erst durchgesetzt - es war ja bis dahin undenkbar, zum Beispiel einen Handwerker im voraus zu bezahlen. Am Ende gingen doch viele Kunden aus den genannten Gründen zum örtlichen Händler und nahmen dort die Ware mit. Wir mussten diesem Zustand mit Zahlarten entgegenwirken. Wir brauchten für den Kunden sichere Zahlarten“, erinnert sich Völkel. Aus diesem Grund war Redzilla schon seit 2010 mit PayPal aktiv – auch weil es den PayPal-Käuferschutz gab. „Die meisten unserer Kunden haben ein PayPal-Konto. Mir persönlich ist das auch selbst viel lieber als zum Beispiel Rechnungskauf, weil ich mich mit PayPal um nichts mehr kümmern muss“, so der Geschäftsführer. Er beziffert als Schätzung, dass etwa 60 Prozent seiner Kunden mit PayPal bezahlen.

Für alle Seiten die beste Wahl
Gerade beim mobilen Einkauf, der bei Redzilla einen Großteil der Bestellungen ausmacht, ist PayPal ein wichtiger Faktor. „Den Grund kenne ich wiederum aus eigener Erfahrung. Man merkt sich nicht gerne seine Zugangsdaten, die man verteilt hat. In kleinen und mittelgroßen Shops kann ich einmal meine PayPal-Daten eingeben und habe dann einen Zwei-Klick Checkout, ohne dass ich noch auf Bestätigungs-E-Mails warten zu muss. Die Registrierung ist für viele Kunden eine große Hürde und da hilft PayPal Express enorm“, betont Völkel.

Ein Großteil der Kunden bestellt direkt mit PayPal-Zahlung, auch wenn über PayPal noch andere Zahlungsarten wie Rechnungskauf bereit stehen. Aus Erfahrung bei Redzilla ist die Retouren-Quote bei den Rechnungskäufern doppelt so hoch wie bei anderen Kunden. „Da macht es aus Kundensicht auch Sinn, trotz vorhandenem PayPal-Konto den Rechnungskauf zu wählen. Für den Kunden hat der Rechnungskauf aber eigentlich kaum Vorteile. Er muss proaktiv innerhalb von 14 Tagen die Rechnung überweisen, während mit dem direkten Kauf alles von selbst geht“, so Völkel. Der Geschäftsführer zieht aus seiner langjährigen Erfahrung jedenfalls ein positives Fazit: „PayPal geht einfach und wir bekommen schnell unser Geld – ohne Handlungsbedarf unsererseits, denn alles läuft automatisch. Meiner Meinung nach ist PayPal für Kunden und Händler die mit Abstand beste Zahlart, die man online machen kann.“
Warenkorb-Erhöhung mit Gratis-Artikeln
Ein Alleinstellungsmerkmal von Redzilla, das teilweise schon kopiert wird, ist es, auch Gratisartikel im Shop anzubieten. Kunden dürfen sich ab einem bestimmten Bestellwert zusätzliche Artikel ohne Aufpreis mitbestellen. „Wir versuchen, darüber einen Anreiz zu schaffen, die Warenkorbgröße zu erhöhen. Bei uns liegen im Schnitt etwa 45 Euro im Warenkorb. Wir animieren den Kunden dann zum Beispiel, noch etwas für 10 Euro einzupacken, um noch etwas gratis dazuzubekommen“, so Völkel. Bei den Gratisartikeln handelt es sich nicht nur um Duftproben, die den Paketen von Redzilla ohnehin oft beiliegen, sondern häufig um vollwertige Düfte oder Shampoos. „Das sind schon teils recht hohe Warenwerte, die wir hier dem Kunden dazugeben. Durch hohe Stückzahlen können wir diese allerdings günstiger einkaufen“, betont der Geschäftsführer.

Ein weiteres Plus ist das Beauty-Magazin. Dort gibt es Inhalte mit Kaufberatung und Trends zu Beauty-Themen. Hierzu ist man im Redzilla-Team geteilter Meinung, ob der Content im Shop mehr Umsatz bringt. Völkel analysiert: „Die Kunden wissen schon oft vor dem Besuch des Shops, was sie wollen. Wir haben kaum Stöberer. Das zeigt sich an unserer sehr hohen Conversion-Rate jenseits der 10 Prozent – wovon andere nur träumen können. Der Hintergrund ist aber leicht zu erklären: Ein Parfüm muss man zum Beispiel vorher einfach schon einmal getestet oder gerochen haben – am besten an sich selbst. Deswegen kommt der Kunde rein und weiß, was er will - dann muss es aber auch besonders schnell und einfach gehen.“

https://www.paypal.com/stories/de/redzilla-paypal-fur-beide-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.341.144 von R-BgO am 31.07.18 12:28:36
und nochmal zu ,90
diese Tranche aber veroptioniert Jun19@$90 für $6,5;

Aktie ist schon sehr teuer
Wenn das so weiterläuft mit dem Bashing von wirecard kann Paypal die für Ben schmalen Taler übernehmen 😉
Mein Investor-Update zum Quartalsende mit Amazon, Blue Cap, IAC InterActiveCorp, MasterCard, MBB, Navigator Equity, Funkwerk, Texas Pacific Land Trust, TTL Beteiligung und PayPal...
http://www.intelligent-investieren.net/2019/02/mein-investor…
Stadt Freiburg: Im gewohnten Umfeld bezahlen
6. Februar 2019 | PayPal Deutschland

Während die Digitalisierung alle möglichen Lebensbereiche immer einfacher macht, ist bei Behördengängen in vielen Fällen immer noch das Ziehen einer Nummer, Wartezeit, das Ausfüllen von Papierformularen und das Bezahlen an einer Kasse unumgänglich. Das alles soll mit E-Government der Vergangenheit angehören. Damit werden viele Besuche beim Amt auch online und ohne Wartezeiten möglich. Bei der Stadt Freiburg im Breisgau steht E-Government ganz oben auf der Agenda. „Wir möchten, dass man möglichst viele Behördengänge von Zuhause aus erledigen kann. Zudem wollen wir unsere Angebote 24/7 zur Verfügung stellen, so dass man alle Anträge auch außerhalb unserer Öffnungszeiten stellen kann“, so die IT-Expertin Katharina Reitemeyer vom Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung.



Inzwischen bietet die Stadt Freiburg ihren Bürgerinnen und Bürgern eine ganze Reihe von Online-Services.Angefangen von Terminvereinbarungen über Online-Anhörungen zu Ordnungswidrigkeiten, können die Bürger zum Beispiel die Feinstaubplakette oder einen Bewohnerparkausweis digital beantragen. Mit der Online-Meldebescheinigung wird der Umzug einfacher, ein Kita-Platz kann am heimischen PC vorgemerkt werden oder bei der Wohnungssuche kann der Mietspiegel und beim Hauskauf der Immobilienmarktbericht via Smartphone angefordert werden.



PayPal bietet das gewohnte Umfeld

Die Möglichkeit der Bezahlung spielt bei den Online-Angeboten der Behörde eine wichtige Rolle: „Wir wollen nicht nur, dass die Bürger im Web ein Formular ausfüllen können, sondern dass man auch direkt online bezahlen kann“, so Reitemeyer. PayPal war bei den Bezahldiensten die erste und logische Wahl. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich dabei in einem gewohnten Umfeld bewegen. PayPal kennen die meisten aus dem Privatleben, wir wollten etwas anbieten, das auch privat genutzt wird.“



Pionier bei den digitalen Angeboten war der Bußgeld-Bereich. Seit 2017 können die Bürgerinnen und Bürger das Anhörungsverfahren samt Stellungnahme online erledigen und auch einfach per PayPal bezahlen. „Die Kolleginnen und Kollegen aus der Bußgeldabteilung wollten eine zeitgemäße Bezahlmöglichkeit anbieten“, kommentiert Reitemeyer. Die Bürgerinnen und Bürger können bei der Anhörung einen QR-Code nutzen und direkt mit dem Smartphone bezahlen. Der Service wird sehr stark genutzt: „Inzwischen werden rund 70% der Bußgelder, die über unser Online-Bezahlsystem abgewickelt werden, mit PayPal gezahlt“, so Reitemeyer. Der städtische Dienstleister ITEOS hat die technische Umsetzung übernommen. Inzwischen gibt es eine Anbindung von PayPal an den Formularserver. Alle Web-Formulare können so theoretisch mit PayPal bezahlt werden.



Mehr Effizienz für Bürger und Ämter

Die Bezahlmöglichkeit ist für Behörden, sowie Bürger und Bürgerinnen eine große Erleichterung. „Durch die direkte Anbindung von PayPal an unser SAP-System werden die Zahlungen, die über die Formularserveranbindung eingehen, direkt zugewiesen. Das mussten wir zuvor manuell erledigen. Teilweise mussten die Mitarbeiter dem Geld auch hinterherlaufen und mahnen“, berichtet Reitemeyer. „Jetzt sei die Zahlung immer gesichert und das Geld komme immer auf dem richtigen Vertrag an“, freut sich Reitemeyer. Ein weiterer Grund, weshalb PayPal sehr gerne genutzt werde sei, dass man sich nicht ins Online-Banking einloggen und die IBAN eingeben müsse, ergänzt die IT-Expertin.



Jede Ordnungswidrigkeit hat ein Aktenzeichen. Dieses musste man bei der Überweisung immer angeben. Online ist das immer hinterlegt und wird direkt im System gebucht. Der Sachbearbeiter sieht direkt, dass das Geld schon da ist. „Damit sparen digitalisierte Verfahren viel Zeit bei der Stadt Freiburg“, erläutert Reitemeyer. „Mit den fast durchgängig elektronischen Verfahren gibt es große Erleichterungen: Früher mussten Sachbearbeiter noch Anträge abtippen. Dabei konnten leicht Zahlendreher oder Fehler durch undeutliche Handschriften entstehen und das Geld nicht zugeordnet werden.“



Spezielle PayPal Version half bei der Umsetzung

Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung ist, dass es für den öffentlichen Dienst eine speziell angepasste Version von PayPalgibt. „Wir haben spezielle rechtliche Anforderungen an einen Bezahldienst. PayPal geht mit der Version für Behörden darauf ein. Als diese Version vorgestellt wurde, hat der Bezahldienst bei den Behörden viel Vertrauen gewonnen“, so Reitemeyer.



Bei den Bürgern und Bürgerinnen kommen die Dienste sehr gut an. „Vor kurzem hat jemand aus Hessen auf Twitter geschrieben, dass es sehr cool ist, dass man in Freiburg die Bußgelder online bezahlen kann. Wir sind damit in Deutschland schon weit vorne“, berichtet Reitemeyer. „In Freiburg leben sehr viele Studenten. Die junge Zielgruppe ist sehr offen und erwartet, dass es solche Angebote gibt.“



Ausbau erwünscht

Das Angebot soll in Zukunft noch ausgebaut werden. Von den Online-Angeboten sind noch nicht alle an PayPal angebunden. „Wir wollen das so weit wie möglich ausbauen. Derzeit wird das Angebot adhoc ausgeweitet. Wir prüfen laufend, ob wir weitere Verfahren digital umstellen können.“



Im Bereich E-Government wünscht sich die IT-Expertin in naher Zukunft eine Standardisierung: „Dann müsste sich die einzelne Kommune gar nicht mehr mit Entscheidungen, ob man zum Beispiel PayPal einführen möchte, beschäftigen. Es wäre einfach vom Bund vorgegeben und jeder könnte es nutzen. Zudem wünschen wir uns, möglichst komplette Prozesse digital abbilden zu können. Da man noch viel selbst entscheiden müsse, trifft man aktuell auch noch auf Widerstände. Jetzt sehen alle, wie toll es funktioniert, aber erst einmal braucht man auch viel Mut zum Tun. Dazu möchten wir motivieren.“

PayPal Deutschland
https://www.paypal.com/stories/de/stadt-freiburg-im-gewohnte…
Ich frage mich, wann Paypal endlich in den Bankenmarkt endgültig einsteigen wird. Eine Banklizens wäre der absolute Traum.
In nächster Zeit kann ich mir aber wenig von der Nachrichtenlage her vorstellen, die größten Unternehmen bieten bereits Paypal an und bei den kleineren ist es nicht relevant genug es zu veröffentlichen.
Bin gespannt ob es Paypal schafft in nächster Zeit noch weiter ohne weitere Zukäufe so stark zu wachsen.
Wirtschaftsweiser will EC-Kartenzahlung in jedem Geschäft
https://www.hasepost.de/wirtschaftsweiser-will-ec-kartenzahl…

Berlin (dts) – Der Ökonom und Wirtschaftsweise Lars Feld fordert Einzelhandel und Gastronomie auf, neben Bargeld künftig auch immer Zahlungen per Karte zu akzeptieren. „Es wäre gut, wenn in Deutschland mehr bargeldlos bezahlt werden könnte. Firmen sollten beides annehmen müssen: Bargeld und Karten“, sagte Feld dem Nachrichtenmagazin Focus.

Das senke die sogenannten Transaktionskosten. Deutschland liege im internationalen Vergleich zurück. „Gerade im Einzelhandel und in der Gastronomie ist Bargeld oft das einzige Zahlungsmittel“, so der Ökonom weiter. Länder wie die Schweiz zeigten dagegen, wie problemlos bargeldloses Zahlen möglich sei. In Deutschland werden laut Bundesbank noch knapp drei Viertel aller Zahlungen bar abgewickelt. Studien zufolge kostet der Umgang mit Bargeld allein den Einzelhandel rund 6,7 Milliarden Euro pro Jahr.
Hey :)

ich würde mich freuen wenn ihr mein Wikifolio vormerken würdet.

Vielen Dank im Voraus!

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf00payfin
Paypal: Bereit für den 100.000-Milliarden-Markt
Paypal-CEO Dan Schulman strotzt vor Optimismus: „Es kann gut sein, dass der Markt für bargeldlose Transaktionen irgendwann 100.000 Milliarden Dollar groß sein wird“, so Schulman im Interview mit CNBC. „Das Wachstum ist enorm. Der Markt, in dem wir aktiv sind, ist unglaublich flexibel. Es kann sehr gut sein, dass wir heute erst bei einem Marktanteil von ein bis zwei Prozent sind.“

Schulman weiter: „E-Payment ist definitiv keine Winner-takes-it-all-Story.“

usw ................

https://www.msn.com/de-at/finanzen/top-stories/paypal-bereit…

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:confused: .... das nenne ich mal eine Ansage :look:


naja, gut das ich paypal in meinem wikifolio habe :lick:
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