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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 940)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.853.529 von Paxton14 am 12.02.19 16:01:31Wie du selber festgestellt hast, dass die Miner nix mehr verdienen, dann geben die auf, nur dann entstehen aber keine neuen Bitcoins. Bei Gold ist es genauso, wenn die Goldförderung zu teuer wird bleibt Gold begrenzt! Der selbe Effekt, deshalb wird sich das auch als Cybergold durchsetzen...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.848.948 von GuentherFranz am 12.02.19 08:42:58
Zitat von GuentherFranz: Jetzt wird es langsam ungemütlich für kriminellen Geister die den Bitcoin für sich eingenommen haben:

https://cloud.google.com/blog/products/data-analytics/introd…

Jetzt wird auch das kriminelle Verhalten der Miner transparent:
- Falschgeld mit leeren Blocks zu produzieren
- Eigenhandel ohne Transaktionskosten zu betreiben
- Fake Transactions sowie Wash Trading und damit Preismanipulation zu betreiben.

Armer Satoshi. Was ist aus Deinem Kunstwerk geworden?


Bei Miningkosten um die 5000US$ pro BC-Nulleinsencode muß man den Schneeball ja irgendwie am Laufen halten oder man geht sang und klanglos unter! 🤓🤣😂😂😂

PS: die Nutznießer ganz oben auf der Pyramide müssen dabei nur weiter die Füße hochlegen, müssen ihre Pokemons halt nur geschickt nach und nach in Realwerte abladen!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.853.577 von Paxton14 am 12.02.19 16:07:06
Zitat von Paxton14: Wie du selber festgestellt hast, dass die Miner nix mehr verdienen, dann geben die auf, nur dann entstehen aber keine neuen Bitcoins. Bei Gold ist es genauso, wenn die Goldförderung zu teuer wird bleibt Gold begrenzt! Der selbe Effekt, deshalb wird sich das auch als Cybergold durchsetzen...


Dieser Beitrag zeigt leider mal wieder, dass die Fans von Bitcoin meist keine Ahnung haben, wie das System funktioniert und sich deshalb dieses Märchen vom Cybergold aufschwatzen lassen.

Bei Gold gibt es tätsächlich einen dämpfenden Effekt auf Preisausschläge, dass bei hohem Preis Minen öffnen und mehr neues Gold erzeugen, während die bei niedrigem Preis wieder schließen.

Bei Bitcoin ist das nicht so, da die Difficulty ständig angepasst wird und deshalb die Anzahl der erzeugten Bitcoin von Anfang an festgelegt ist. Gleichzeitig ist Bitcoin auf Gedeih und Verderb abhängig von einer großen Zahl unabhängiger Miner, Wegen Proof of Work ist das System tot ohne Mining.

Die Verwendung von Gold ist dagegen völlig unabhängig davon, ob da noch jemand schürft oder nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.854.414 von Falschgeldfahnder am 12.02.19 17:18:58
Zitat von Falschgeldfahnder: PS: die Nutznießer ganz oben auf der Pyramide müssen dabei nur weiter die Füße hochlegen, müssen ihre Pokemons halt nur geschickt nach und nach in Realwerte abladen!


Naja nach deiner Logik nimmst du ja auch schon am Gold-Schneeballsystem teil, da musst du nicht noch an einem zweiten teilnehmen.

Dumm ist nur, dass dein Ponzi auch noch völlig unpraktisch ist.
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Dieser Beitrag wurde von MadMod moderiert. Grund: Komplettkopien aus fremden Medien- bitte nachlesen unter 9.5. Nutzungsbedingungen: "Wie zitiere ich richtig"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.854.648 von flitztass am 12.02.19 17:40:54
Zitat von flitztass: Bei Bitcoin ist das nicht so, da die Difficulty ständig angepasst wird und deshalb die Anzahl der erzeugten Bitcoin von Anfang an festgelegt ist.


Gerade weil die Difficulty angepasst wird, ändert sich die Profitabilität.

Die Difficulty regelt wie schwer das "Rechenrätsel" zu lösen ist.
Je mehr Menschen minen (weil es lukrativer ist), desto schwerer wird das minen, damit trotz mehr kombinierter Rechenpower nur die für den Zeitraum festgelegte Menge Bitcoin generiert wird.
Sinkt die Anzahl der Miner wird es einfacher die Bitcoins zu minen, was dafür sorgt, dass ab einem bestimmten Punkt die Kosten des Mining so gering werden, dass wieder verstärkt neue Miner hinzukommen.
Wenn die Schwierigkeit und die Miningkosten nicht elastisch wären sondern gleich, dann hätte bei Miningkosten von 5000 Dollar ja vor 3 Jahren niemand Bitcoin gemined.

Es ist demnach genauso wie beim Gold. Bei sehr geringem Preis, geringer Aufwand, bei extremen Preisen wird Gold auf dem Meeresgrund gesucht.
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Ich finde es immer wieder lustig wie sich hier einige in ihren eigenen Aussagen im nächsten Absatz selber widersprechen und damit ihre gemachten Aussagen widerlegen- und das beste ist: sie merken es noch nicht einmal. Daran sieht man mal wer hier keine Ahnung hat. Das ich kein Fachmann bin, eher mit Logik an die Sache ran gehe, macht die Sache für mich einfacher. Mache wissen wirklich nicht was die hier schreiben......
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.854.888 von ConArt am 12.02.19 18:00:50
Zitat von ConArt:
Zitat von flitztass: Bei Bitcoin ist das nicht so, da die Difficulty ständig angepasst wird und deshalb die Anzahl der erzeugten Bitcoin von Anfang an festgelegt ist.


Gerade weil die Difficulty angepasst wird, ändert sich die Profitabilität.

Die Difficulty regelt wie schwer das "Rechenrätsel" zu lösen ist.
Je mehr Menschen minen (weil es lukrativer ist), desto schwerer wird das minen, damit trotz mehr kombinierter Rechenpower nur die für den Zeitraum festgelegte Menge Bitcoin generiert wird.
Sinkt die Anzahl der Miner wird es einfacher die Bitcoins zu minen, was dafür sorgt, dass ab einem bestimmten Punkt die Kosten des Mining so gering werden, dass wieder verstärkt neue Miner hinzukommen.
Wenn die Schwierigkeit und die Miningkosten nicht elastisch wären sondern gleich, dann hätte bei Miningkosten von 5000 Dollar ja vor 3 Jahren niemand Bitcoin gemined.

Es ist demnach genauso wie beim Gold. Bei sehr geringem Preis, geringer Aufwand, bei extremen Preisen wird Gold auf dem Meeresgrund gesucht.


Nein, das ist ein himmelweiter Unterschied zwischen Mining von Bitcoin und dem Mining von Gold. Bei Bitcoin steht heute schon fest, wieviele Bitcoin im Jahre 2020 geschürft werden, egal ob der dann 1 Euro oder 1 Million Euro kostet. Die Produktion von Bitcoin ist also völlig inelastisch und reagiert überhaupt nicht auf den Preis! Deshalb sind da eben auch gigantische Preisschwankungen möglich, weil man halt eben Bitcoin deshalb auch keinen inneren Wert zumessen kann, was ihn auch deshalb neben vielen anderen Gründen als Währung untauglich macht.

Bei Gold ist das völlig anders. Es ist völlig undenkbar, dass der Goldpreis nächstes Jahr auf eine Million Euro pro Unze steigt, weil man dann sofort tausende Tonnen von Gold produzieren würde, indem man das aus dem Meerwasser fischt, was sicher weniger als eine Million Euro pro Unze kostet. Die Goldproduktion reagiert also elastisch auf den Preis. Das sorgt dafür, dass der Preis relativ stabil ist und das hat Gold eben früher mal als geeignetes Mittel ausgezeichnet um Währungen darauf zu basieren. Wenn die Wirtschaft gewachsen ist, hat man halt wieder etwas mehr Gold geschürft. Das macht nur heute auch keinen Sinn mehr, weil die Weltwirtschaft viel zu sehr gewachsen ist und Gold so teuer sein müsste, dass es zu einer gigantischen Resourcenverschwendung und Umweltvermutzung führen würde, wenn man die gesamte Weltwirtschaft heute auf einer Goldwährung basieren würde. Deshalb hat sich Fiatgeld als überlegen erwiesen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.857.432 von flitztass am 12.02.19 21:41:02
Zitat von flitztass: Die Goldproduktion reagiert also elastisch auf den Preis. Das sorgt dafür, dass der Preis relativ stabil ist und das hat Gold eben früher mal als geeignetes Mittel ausgezeichnet um Währungen darauf zu basieren. Wenn die Wirtschaft gewachsen ist, hat man halt wieder etwas mehr Gold geschürft. Das macht nur heute auch keinen Sinn mehr, weil die Weltwirtschaft viel zu sehr gewachsen ist und Gold so teuer sein müsste, dass es zu einer gigantischen Resourcenverschwendung und Umweltvermutzung führen würde, wenn man die gesamte Weltwirtschaft heute auf einer Goldwährung basieren würde. Deshalb hat sich Fiatgeld als überlegen erwiesen.


Schau dir vielleicht mal nen Goldchart an:
2002 - 2011 Gold von ca 250 US$ auf 1900 US$, das ist das 7.6-fache

In der Zeit gab es keinen Dämpfung durch eine Angebotsausweitung, um den Preis stabil zu halten.
Jetzt kannst du dich fragen, warum war Gold 2011 das 7.6 fache des Preises von 2002 wert?
Woher kam die Nachfrage und warum ist jemand bereit diesen Aufschlag zu zahen?
An was hat sich der Goldpreis angelehnt?

Und damit hast du das Problem bei der Preisfindung von Bitcoin, es gibt keinen Bezugspreis.
Du kannst natürlich den gleichen Bezug von Gold annehmen und ihn um den Goldpreis der industriellen Nutzung anpassen, aber das sind alles Modelle, keine Wahrheiten.

Eine Buchempfehlung noch:
"Wer regiert das Geld" von Paul Schreyer

Leseprobe
https://www.westendverlag.de/wp-content/uploads/booksample/9…
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