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SmallCaps fundamental diskutiert - Austausch über den fairen Wert eines Unternehmens (Seite 71)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.931.029 von bezzz am 21.02.19 12:37:15
Zitat von bezzz: Warum sollte dies so kommen? Es wird für 2019 und die Folgejahre Wachstum in Aussicht gestellt und eine höhere Marge. Für mich scheint das schlimmste überwunden zu sein. Q1 soll sehr stark laufen. Und über Q1 wird im Mai erst berichtet. Der GB im März ist nicht mehr wirklich interessant. Und Wachstumsunternehmen zahlen i.d. R. keine Dividende. Soll lieber in Wachstum investiert werden.

Antwort:

1) das Schlimmste ist für mich nicht überwunden, aus so einer großen Krise rauszukommen dauert mehr als zwei Jahre, setze ich mal 4 an - Bauchgefühl

2) Q1 läuft deshalb gut , weil ein Großauftrag abzuarbeiten ist, vermutlich der von First Solar - imho

3) der Märztermin ist deshalb so interessant, weil er Auskunft über die Internas, über die Binnenstruktur in den Segmenten, gibt - und über die Gewinne und die Cash- Situation . bisher liegen ja nur Zahlen über Umsätze vor. also bitte den März nicht ausblenden........

4) ich wiederhole mich, die Zukunft liegt in den neuen Maschinen, das Letzte, was darüber bekannt wurde, kam vom Ex CFO - er gab eine verhalten optimistische Einschätzung damals - diese wurde durch die neue Führung weder bestätigt noch dementiert, sondern ignoriert

5) LPKF war jahrzehntelang ein geschätztes Dividendenpapier, das kann ich nicht ignorieren - das erzeugt eine Bindung zu den Institutionellen Anlegern, die man nicht vernachlässigen sollte
laut Reuters.com

/https://www.reuters.com/finance/stocks/financial-highlights/LPKG.DE /

hat LPKF derzeit 2,3 Mio Anteile bei Instis, 2014 waren es mal um die 10 Mio


Also die Krise hat bereits in 2014 angefangen, von daher sind wir schon bei den 4 Jahren.

Und wie gesagt: Wachstumswerte müssen keine Dividende zahlen, wenn es sinnvoller erscheint das Geld intern zu nutzen.

Was die anderen Punkte betrifft: Warum glaubst du nicht an die Aussage Wachstum über 2019 hinaus? Der Ausblick dürfte für 2019 eher zurückhaltend sein, da für die weiteren Quartale kein Wachstum unterstellt wird.

Ich war lange skeptisch für die Aktie, da auch zu teuer. Aber seid der Meldung nun Anfang des Monats sehe ich die Wende als geschafft.
Q1-Zahlen durch IFRS 15&16 Umstellungen geprägt

Datagroup hat heute Morgen Zahlen für das erste Quartal 2018/19 veröffentlicht. So konnte der Umsatz um 6,9% auf 69,4 Mio. € gesteigert werden und war maßgeblich durch höhere Beiträge im Dienstleistungs- und Wartungsgeschäft begünstigt. Allerdings hat Datagroup nun erstmalig den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 15 anwenden müssen, der zu Veränderungen bei der Umsatzrealisierung führt. Details dazu siehe auch in meinem Kommentar vom 04.02.2019. Bereinigt um diesen Effekt wäre das Umsatzplus mit 9,2% auf 70,9 Mio. € etwas höher ausgefallen. Berücksichtigt werden muss hierbei jedoch auch, dass im ersten Quartal die Anfang 2018 übernommene Almato voll anorganisch zum Umsatz beigetragen hat. Rechnet man diesen Effekt heraus, dürfte das Wachstum in einer Größenordnung von rund 3% auf berichteter und rund 4,5% auf bereinigter Basis gelegen haben.

Das Ergebnis war dagegen auch durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 beeinflusst. So stieg das EBITDA deutlich um 28,3% auf 9,06 Mio. € an und erreichte eine Marge von 13,1%. Begünstigt war dies jedoch durch einen positiven Effekt von 3,0 Mio. € durch die umgestellte Bilanzierung von Leasinggegenständen und die damit verbunden veränderte Verbuchung in der Gewinn-und-Verlustrechnung. So werden zukünftig einerseits die Vermögensgegenstände in der Bilanz aktiviert (bislang off-Balance) und andererseits die darauf anfallenden Aufwendungen nicht mehr im sonstigen betrieblichen Aufwand sondern in den Abschreibungen erfasst. Entsprechend führt dies zu einer Erhöhung des EBITDA und der Abschreibungen, während das EBIT weitestgehend unverändert bleibt. Bereinigt um diesen Effekt verbesserte sich das EBITDA leicht unterproportional um 6,4% auf 7,51 Mio. € und war vor allem durch einen höheren Materialaufwand sowie gestiegene Personalkosten belastet. Das EBIT konnte um 8,6% respektive 8,3% auf 4,06 bzw. 4,05 Mio. € gesteigert werden.

Mit Blick auf die Prognose für das Gesamtjahr verwies der Vorstand weiter auf die Hauptversammlung Mitte März, auf der traditionell der Ausblick quantifiziert wird. Es sei jedoch bereits heute von einer Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses auszugehen. Gleichzeitig werden einige Aufträge auch erst im Jahresverlauf umsatzwirksam, sodass ich eine höhere organische Wachstumsrate im Jahresverlauf erwarte. Dazu liege der Fokus im aktuellen Geschäftsjahr 2018/19 wieder verstärkt auf weiteren Übernahmen, nachdem im vergangenen Jahr die Integrationen im Vordergrund standen. Da aktuell noch einige Themen unklar sind mit Blick auf die veränderten Bilanzierungseffekte, werde ich meine Schätzungen im Nachgang an die Hauptversammlung überarbeiten, an der ich teilnehme. Das Kursziel bleibt weiter daher unverändert bei 59,00€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.932.181 von Junolyst am 21.02.19 14:26:05ja 2014 war die Krise manifest,
das alte Management reagierte ab 2016 - durch Reduktion des Personals, durch Beschleunigung von technischen Innovationen

was fehlte waren Management- Innovationen , die die technische Innovationen flankieren

zum Thema Management, was da alles schief laufen kann /
- siehe Henry Chesbrough "why bad things happen to good technology" - den Link hab' ich gerad nicht parat
- oder schauen wir uns an, was nach einem Managementwechsel in einer Krise bei General Electric dann passierte
https://www.fool.de/2019/01/20/warum-die-aktie-von-general-electric-im-jahr-2018-um-56-eingebrochen-ist/

das neue Management müsste sich erstmal noch beweisen.

im Stellenprofil des Aufsichtsrates war unisono immer von zwei Aspekten die Rede,
a) von dem was sie von draußen mitbringen
b) von dem was sie intern bewirken.
bisher habe ich erstmal nur erfahren , das sie begonnen haben zu wirken, Punkt b). ich bin hoffnungsfroh gespannt auf das was folgt............

............................

durch die erfolgte KE ist genügend frisches Geld in den Kassen, es besteht von daher keine Gefahr, dass sie Wachstumsprozesse verpassen, mit oder ohne Dividende
................................

schließlich zu : Warum glaubst du nicht an die Aussage Wachstum über 2019 hinaus?


die Prognosen über 2019 hinaus sind konditioniert gegeben, unter der Bedingung adäquaten Weltwirtschaftswachstums, oä.

ich denke, die Bedingung wird nicht erfüllt werden, es wird grauslich werden .... aus vielen Gründen, die das Posting hier sprengen würde...

............................

die Standpunkte sind nun klar geworden, schaun wir halt wie es laufen wird............
Reduzierung der EBITDA-Prognose – einmal wieder

Easy Software hat am Donnerstag die erst im September veröffentlichte EBITDA-Prognose für 2019 nach unten revidiert. Damit wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal – nach der Reduzierung der Prognose für 2018 Anfang Januar – die Prognose gesenkt werden. Zuvor musste im September vergangenen Jahres die Prognose für 2018 gesenkt werden. Nachdem zuletzt ein EBITDA i.H.v. 4,0-5,0 Mio. € geplant war, wird nun ein Wert von 2,8-3,8 Mio. € erwartet. Dies ist vor allem auf zwei Effekte zurückzuführen. So wird die neu erworbene apinauten GmbH in diesem Jahr einen EBITDA-Verlust i.H.v. 0,4 Mio. € beitragen. Zum anderen werden Finanzierungskosten im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung sowie der Fremdkapitalfinanzierung in einem Volumen von 0,5 Mio. € das Ergebnis belasten. Die verbleibende Differenz von 0,3 Mio. € wird vom Unternehmen nicht erläutert. Gleichzeitig wurde die Umsatzprognose aufgrund des Beitrages der apinauten von zuletzt 48-50 Mio. € auf 51-53 Mio. € angehoben.

Des Weiteren werden die Aktivierungen in diesem Jahr mit 1,5 Mio. € am oberen Ende der bislang in Aussicht gestellten Spanne von 1,0-1,5 Mio. € liegen. Dies ist u.a. auf Produkt- und Softwareinvestitionen bei der apinauten zurückzuführen. Auch im kommenden Jahr dürften sich diese Investitionen nochmals wiederholen. Daneben gab Easy bekannt, dass in Istanbul in der Türkei ein neues Nearshore Center eröffnet wurde, welches Zugang zu hoch qualifizierten und günstigen IT-Mitarbeitern bietet. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass der Auftragseingang der apinauten in diesem Jahr bereits einen Wert von 1,0 Mio. € (+13%) erreicht habe.

Da die neue Umsatzprognose im Rahmen meiner Prognose (51,7 Mio. €) ausfällt, habe ich sowohl die Umsatzschätzungen für 2019 als auch für die Folgejahre unverändert gelassen. Zwar war ich zuletzt bereits von einem geringeren EBITDA (3,9 Mio. €) als prognostiziert ausgegangen. Aufgrund der nun geringeren Jahresprognose habe ich dieses auf 3,2 Mio. € angepasst. Für 2020 erwarte ich ein EBITDA von 5,1 Mio. € nach zuvor 5,6 Mio. €. Ebenfalls habe ich die Kapitalerhöhung mit den Anfang der Woche bekannt gegebenen Details (1,039 Mio. neue Aktien zu einem Preis von 4,81€) in meinem Modell berücksichtigt. Nachdem ich bislang mit Erlösen von 4,1 Mio. € kalkuliert habe, werden der Gesellschaft im Rahmen der Kapitalerhöhung nun Liquide Mittel i.H.v. 5,0 Mio. € zufließen. Aufgrund der erneuten Reduzierung der Jahresprognose habe ich auch die Eigenkapitalkosten im DCF-Modell erhöht, die nunmehr 10,5% betragen. Auf Basis der überarbeiteten Schätzungen ergibt sich ein neues Kursziel von 11,10€ nach zuvor 13,50€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.946.649 von Junolyst am 23.02.19 12:31:13Ich finde es beeindruckend, wie auch das neue Management in kurzer Zeit die Tradition fortsetzt, Prognosen nicht zu erfüllen. Wir haben gerade einmal Februar und die Prognose ist bereits für die Tonne, dafür Respekt! Das schafft kaum ein Unternehmen.

Anfang Januar wird die Prognose für 2018 kassiert und Ende Februar ist die für 2019 auch schon Geschichte. Ich hoffe, dass auf der Hauptversammlung die richtigen Personen zugegen sind, die dem neuen Vorstand mal offen ins Gesicht sagen, was sie von dieser Politik halten. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass Balaton den Job erledigt.

Alleine für das gewählte Bezugsverhältnis - 5,2 zu 1 (warum nicht 5 zu 1??) - könnte ich den Vorstand gedanklich auf den Mond schießen. Die Kapitalerhöhung geht natürlich durch, zwei Großaktionäre würden sehr wahrscheinlich den Überbezug aufsaugen. Bis der Machtkampf entschieden ist, könnte noch etwas mehr Zeit vergehen.

Daher wäre ich für die Gesellschaft bei weitem nicht so optimistisch...zumindest für die nähere Zukunft, bis die Gesellschaft mit Zahlen zeigt, dass sie das operative Geschäft verbessern kann.
Wochenupdate KW 8/2019 "Top Picks 2019"

Auch in dieser Woche konnte das Portfolio den positiven Jahresstart fortsetzen. Insbesondere angetrieben durch die Singulus und Vectron Aktien gelang ein Plus von 1,0%. Lesen Sie weitere Details im aktuellen Wochenupdate:

http://bit.ly/2txrfam

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.812.389 von Junolyst am 07.02.19 10:07:40zu LPKF

Mein Kursziel liegt bei 8,20€.

Chapeau, heute morgen 8,13 auf tradegate - Ziel praktisch erreicht :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.964.097 von bezzz am 26.02.19 10:08:26
Zitat von bezzz: zu LPKF

Mein Kursziel liegt bei 8,20€.

Chapeau, heute morgen 8,13 auf tradegate - Ziel praktisch erreicht :kiss:


Auf XETRA heute Morgen 8,23€ ;)
ich hoffe Du hast 8,2 realisiert, :rolleyes:

-rhetorisch bemerkt-

mein Ziel ist durch den Kurssprung nicht falsifiziert, im Gegenteil-

ich ziehe nach: Halbierung auf 4 € im Juni ..... :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.890.306 von Junolyst am 16.02.19 12:43:14
Vectron
Zitat von Junolyst: Kapitalerhöhung wirft Fragen auf

Vectron hat am 6. Februar 2019 eine 10% Kapitalerhöhung im Rahmen einer Privatplatzierung angekündigt, nachdem 2 Tage zuvor ein Update zur Digitalstrategie veröffentlich wurde. Das Update umfasste folgende Themen:

• DeutschlandCard: Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Start im ersten Halbjahr 2019. Mitte Januar hat der Vectron-Vertrieb mit der Vermarktung begonnen und erste Gastronomen wurden bereits unter Vertrag genommen. Auf der INTERNORGA (15.03.-19.03.2019), der Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien, werden sich beide Unternehmen gemeinsam präsentieren.

• HOSPITALITY.digital: Die 100 geplanten Installationen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden aktuell ausgeweitet und Verbesserungsvorschläge werden erarbeitet. Diese dienen als Grundlage für eine gegebenenfalls weiterführende Zusammenarbeit.

• Coca Cola: Es laufen derzeit weiter Tests bezüglich der Lieferung von Kassendaten.

Dazu befindet sich Vectron auch mit weiteren potenziellen Partnern in Gesprächen über mögliche Geschäftsmodelle im Kontext der Digitalisierung in der Gastronomie über Kassensysteme.

Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden 661.199 neue Aktien zu einem Preis von 7,60€ bei institutionellen Investoren platziert, wodurch der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös von 5,0 Mio. € zugeflossen ist. Dieser soll zum Ausbau der digitalen Geschäftsfelder dienen. Da Vectron jedoch erst Anfang April 2018 ein Darlehen über 10 Mio. € zur digitalen Transformation aufgenommen hatte, wirft die Kapitalmaßnahme fragen auf. Insbesondere dahingehend, ob die Zusammenarbeit mit der DeutschlandCard und möglichen anderen Partnern einerseits mit hohen Vorlaufkosten verbunden ist und andererseits ob sich diese Geschäftsmodelle letztlich auch so rentabel gestalten wie in Aussicht gestellt. Positiv gesehen werden kann allerdings die Tatsache, dass der CEO und Großaktionär Herr Stümmler rund 60% der Aktien aus der Kapitalerhöhung übernommen und sich damit ebenfalls erneut maßgeblich beteiligt hat.

Ich habe im Rahmen der Kapitalmaßnahme zwar meine Schätzungen vorerst unverändert gelassen, das Kursziel reduziert sich jedoch aufgrund der Verwässerung von 35,00€ auf 32,00€.


Die Kapitalerhöhung ist sehr schlecht, kaum jemand wollte zeichnen, folglich muss Stümmler einen Großteil übernehmen, dafür musste er aber einen Kredit aufnehmen. Daraus kann man kaum etwas positives ableiten...
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