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Flossbach von Storch: Multiple Opportunities - Wer ist investiert? (Seite 2)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.855.988 von Shubu am 20.06.19 21:42:31
Privatanleger im Nachteil
Erfreuliche Nachrichten! Bleibt zu fragen: Bezogen auf die Ergebnisse für Institutionelle Anleger oder für Privatanleger? Und um wieviel höher wäre die Rendite für Normalanleger ohne Abzug von Vertriebsentgelten gewesen? Was unterstreichen würde, dass der Privatanleger selbst dann Verlierer ist, wenn es für ihn einmal richtig gut läuft. Ausgabeaufschlag zurück!
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 253,05 €
Das man den Fond natürlich nicht mit dem Dax 1:1 vergleichen kann ist klar. Aber irgendeinen Vergleich muss man ja anstellen um die Performance einschätzen zu können. Zudem sind für mich die Gebühren einfach zu hoch. die Kurse steigen ja auch nicht ins unendliche. Das alles Geld auf eine Karte gesetzt wurde, war doch sicherlich auch ein Kardinalsfehler, oder?
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 253,40 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.856.588 von Finanzanwalt am 20.06.19 23:05:24Fonds sind durchaus ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Es gibt einige freie Vermittler.
Z.B. AVL
5% Ausgabe wäre mir auch zu teuer.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 254,44 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.870.577 von Powerjogger am 23.06.19 10:30:30
Unfaire Vertriebsentgeltpraxis
Für erfahrene, kenntnisreiche Anleger sollte Ungleichbehandlung beim Ausgabeaufschlag also kein unüberwindbares Thema sein. Wie hier ja schon zu lesen, hat diese Informationen und damit Möglichkeiten leider nicht jeder Fondsinvestor.

Es bleibt zudem die Belastung mit Bestandsprovisionen und das daraus resultierende enorme Renditegefälle. Privatanleger, die davon erfahren und das natürlich nicht hinnehmen wollen, müssten auf Fonds ohne Vertriebsentgelte ausweichen. Gibt es die für sie überhaupt? Oder sich die Vertriebskosten von Beginn an vom Finanzdienstleister erstatten lassen. Existiert eine dazu kompensationslos bereite Adresse?

Wer unfair mit Ausgabeaufschlag und/oder sonstigen Vertriebsentgelten zur Kasse gebeten wurde, könnte das, wie gezeigt, rückwirkend korrigieren. Das kostet weniger Zeit und eigenen Einsatz, als mancher denken wird. Der Erfolg mag nicht gewiss sein. Sicher ist aber der andauernde Renditenachteil, wenn man untätig bleibt und nicht den Anwalt schickt. Meine Anlageempfehlung: "Ausgabeaufschlag zurück"!
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 254,44 €
Geringere Rendite für Privatanleger
Bei den Angaben zur niedrigeren Wertentwicklung im Verkaufsprospekt des FvS - Multiple Opportunities - R für Privatanleger, S. 10, wird auf eine BVI - Methode verwiesen. Danach ist Ausgangspunkt der Anteilswert des Investmentfonds, d. h. der Fondspreis ohne Ausgabenaufschlag. Das spricht dafür, dass das vom Privatanleger aufgebrachte Agio für den Vergleich noch herauszurechnen ist.

Dann sieht die Sache aber so aus: Im Vergleichszeitraum hätte sich eine Privatanlegerinvestition von z. B. 40.000,- EUR, d. h. von nach Abzug von 5 % Ausgabeaufschlag noch 38.000,- EUR, um 193,09 % auf 111.374,20 EUR erhöht. Aus 40.000,- EUR des Professionellen Anlegers, die in voller Höhe in Verwaltung gelangten, wären geworden 133.036,- (Steigerung um 232,59 %). In nicht einmal 11 Jahren hätten die durch den Verzicht auf Vereinnahmung der Vertriebsentgelte bevorzugten Profis einen Mehrertrag von 21.661,80 EUR erzielt. Ohne Abzug von 2.000,- EUR Agio wäre das Privatanlegerergebnis 117.236,- EUR gewesen, - 5.861,80 EUR höher. Dem Privatanleger fehlen wegen Berechnungg von 2.000,- EUR Ausgabeaufschlag nach fast 11 Jahren letztlich also 7.800,- EUR nur wegen Abzug eines Agios.

Die Ungleichbehandlung durch die aktuelle Vertriebsentgeltpraxis führt seit Jahrzehnten zu enormen Minderrenditen der Privatanleger. Wer das duldet, verliert Rendite und Geld. Ausgabeaufschlag zurück!
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 252,95 €
Unfaire Vertriebsentgelte
MORNINGSTAR stellt darauf ab, dass Fondshäuser institutionellen Anlegern Konditionen einräumen, von denen Privatanleger nur träumen können: "Teuren Fonds steht Rating-Crash bevor".

http://www.morningstar.de/de/news/194925/teuren-fonds-steht-…

Demnächst erkennt man die Benachteiligung im Rating. Das wird für die Zukunft zu weiteren Veränderungen und einer Verbesserung der Situation für Privatanleger führen. Wegen zurückliegender Ungleichbehandlung muss man selbst aktiv werden. U. a. unter "Ausgabeaufschlag zurück" gibt es hier im Forum Geldanlage Fonds/Investmentfonds eine Diskussion.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 260,20 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.389.209 von Finanzanwalt am 01.09.19 22:47:43Relativiert sich, wenn man den Ausgabeaufschlag spart.
Einfach einen Vermittlerwechsel durchführen.
Nach einem freien Vermittler suchen und schon spart man die 5% Kaufgebühr.

Freie Vermittler gibts einige im Netz zu finden.
Stiftung Warentest....und sonstige Bewertungssysteme helfen.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 259,98 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.628.019 von Powerjogger am 04.10.19 20:13:38Ein richtiger Hinweis und guter Rat, mit dessen Befolgung sich zukünftige Renditen signifikant verbessern lassen sollten.

Den Impuls, den es für die Beendigung teurer Gewohnheiten braucht, könnte man auch nutzen, sich Unterstützung zu holen für die Rückforderung bis zum Vermittlerwechsel bereits geflossener Ausgabeaufschläge und sonstiger Vertriebsentgelte.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 260,39 €


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