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ADVA AG ist viel zu teuer - Rückschlagpotenzial: 60 Prozent ! (Seite 25)

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ADVA Optical Networking erzielt Rekordumsatz im ersten Quartal


FRANKFURT (Dow Jones)--ADVA Optical Networking hat im ersten Quartal einen Rekordumsatz erlöst und sich damit in der oberen Hälfte des unternehmenseigenen Zielbandes platziert. Das Betriebsergebnis konnte der Anbieter von Telekommunikationsausrüstung mehr als verdreifachen.

Der Umsatz stieg nach Angaben des Unternehmens um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 141,8 Millionen Euro. Das Proforma-Betriebsergebnis legte auf 6,6 Millionen Euro zu, was einer Umsatzrendite von 4,7 Prozent entspricht. Im Vorjahr betrug das Proforma-Betriebsergebnis 2,0 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis lag bei 5,5 Millionen Euro nach 1,0 Millionen Euro im Vorjahr, die liquiden Mittel betrugen 69,7 Millionen Euro.

Brian Protiva, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, führte die positive Entwicklung vor allem auf die Bereiche "Cloud und Mobility" zurück, die den Bandbreitenbedarf in Kommunikationsnetzen in die Höhe trieben. Neben dem Erfolg bei Internet Content Providern (ICPs) hätten sich auch die traditionellen Kernmärkte in Europa positiv entwickelt. Für das zweite Quartal rechnet ADVA mit Umsatzerlösen zwischen 143 und 153 Millionen Euro, das Proforma-Betriebsergebnis soll zwischen 5 und 8 Prozent vom Umsatz betragen.
Adva Optical halbiert Quartalsgewinn

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Netzspezialist Adva Optical Networking ist im zweiten Quartal geschrumpft und hat dabei weniger als die Hälfte des Vorjahresgewinns verdient. Der Umsatz erreichte nur noch 144,2 Millionen Euro und damit 8,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern mitteilte. Damit liege Adva aber innerhalb der am 27. April 2017 veröffentlichten Prognosebandbreite.

Das Betriebsergebnis legte zwar mit 8,1 Millionen Euro um 163 Prozent zu. Unter dem Strich stand aber mit 4,5 Millionen Euro ein Konzerngewinn, der um 53,9 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Adva-Chef Brian Protiva sprach davon, dass die Themen Cloud und Mobilität zwar große Wachstumstreiber seien, es gebe aber weiterhin harte Preiskämpfe und ein Wettbewerb, der eine weitere Konsolidierung notwendig mache.

Im dritten Quartal rechnet Adva mit Umsatzerlösen von nur noch 120 bis 130 Millionen Euro sowie einem Proforma-Betriebsergebnis zwischen 2 und 5 Prozent vom Umsatz. Diese Marge hatte im zweiten Quartal 6,4% Prozent erreicht. Zudem warnte Adva, die Werthaltigkeit seiner immateriellen Vermögenswerte inklusive der aktivierten Entwicklungsprojekte zu prüfen. Bei ungünstigen Geschäftsaussichten könnten diese Überprüfungen im dritten Quartal und in den Folgequartalen zu Aufwendungen führen. Das Unternehmen will seine Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal am 26. Oktober veröffentlichen.
Adva Optical senkt Prognose und baut Stellen ab


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Netzwerkausrüster Adva Optical senkt wegen einer unerwartet schwachen Auftragslage seine Umsatz- und Ergebniserwartung für das dritte Quartal. Zudem kündigte der TecDAX-Konzern einen Arbeitsplatzabbau an. Im Zuge des Stellenabbaus rechnet das Unternehmen mit einmaligen Aufwendungen von 9 Millionen Euro im laufenden Jahr. Durch die Maßnahme erhofft sich Adva Einsparungen von 15 Millionen Euro jährlich ab Ende des vierten Quartals 2017. Wie viele Stellen auf der Streichliste stehen, teilte Adva nicht mit.

Ohne Berücksichtigung der Kosten für den Stellenabbau soll das Pro-forma-Betriebsergebnis im dritten Quartal nun bei minus 4 bis plus 2 Prozent des Umsatzes liegen, inklusive der Übernahme von MRV Communications. Ohne den Zukauf dürfte nur noch ein Pro-Forma-Betriebsergebnis von minus 3 bis plus 2 Prozent des Umsatzes erzielt werden. Bisher war das Unternehmen von plus 2 bis plus 5 Prozent ausgegangen. Adva hatte im August die Übernahme der kalifornischen MRV Communications für rund 69 Millionen Euro abgeschlossen.

Bei den Erlösen erwartet Adva nun ohne MRV 104 Millionen bis 114 Millionen Euro. Inklusive MRV sollen die Umsatzerlöse bei 110 Millionen bis 125 Millionen Euro liegen. Bisher hatte das Unternehmen aus Martinsried hier eine Prognose zwischen 120 Millionen und 130 Millionen Euro ausgegeben.

Bei Vorlage der Drittquartalszahlen am 26. Oktober will Adva die Prognose für die Umsatzentwicklung und das Pro-Forma-Betriebsergebnis für das vierte Quartal 2017 veröffentlichen.

Bereits im zweiten Quartal lief des für den Netzspezialist nicht gut: Der Umsatz schrumpfte wegen des harten Wettbewerbs, während der Gewinn um mehr als die Hälfte fiel. Der Umsatz erreichte im Quartal nur noch 144,2 Millionen Euro und damit 8,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen Ende Juli mitgeteilt hat. Das Betriebsergebnis legte zwar mit 8,1 Millionen Euro um 163 Prozent zu, aber unter dem Strich stand mit 4,5 Millionen Euro ein Konzerngewinn, der um 53,9 Prozent unter dem Vorjahreswert lag.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/cbr/kla

(END) Dow Jones Newswires


ADC 5,06 € - 16,02%
ADVA mit tiefroten Zahlen - Schlussquartal soll besser werden
Der Telekomausrüster ADVA Optical ist im dritten Quartal von einer Auftragsdelle sowie Kosten für einen Zukauf schwer gebeutelt worden.

Der Umsatz sackte im Vorjahresvergleich um knapp die Hälfte auf 111,2 Millionen Euro ab, wie das im TecDAX notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich stand wegen Millionenkosten für die Integration des Zukaufs von MRV ein Verlust von 14 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,3 Millionen vor einem Jahr. Selbst um solche und andere Sonderkosten bereinigt rutschte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit 0,8 Millionen Euro in die Verlustzone. "Das dritte Quartal 2017 war eines der herausforderndsten Quartale in unserer Firmengeschichte", sagte Vorstandschef Brian Protiva.

Ende August hatte der Hersteller von Technik für Kommunikationsnetze einen Einbruch bei den Aufträgen vermeldet und den Abbau von rund zehn Prozent der weltweit rund 2000 Stellen angekündigt. "Die Umsatzeinbrüche durch zwei Großkunden während der laufenden Übernahme von MRV haben uns hart getroffen", sagte Finanzvorstand Uli Dopfer. Im laufenden vierten Quartal soll der Umsatz zwischen 115 und 130 Millionen Euro liegen. Dann soll bei beim bereinigten Betriebsergebnis auch wieder eine positive Rendite zwischen 0 und 5 Prozent erwirtschaftet werden./men/oca
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