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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15146)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 16.06.21 10:25:07 von

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04.04.03 09:11:54
Beitrag Nr. 1.812 ()
Bayer gewinnt zweiten Lipobay-Prozess

04. Apr 08:23


Foto: ddp

Der Pharmakonzern Bayer hat einen weiteren Prozess im Rahmen der Lipobay-Affäre gewonnen. Das Unternehmen wurden von einem Bezirksgericht in den USA freigesprochen.




In den USA ist eine weitere Klage gegen den Pharmakonzern Bayer |BAY 13,39 0,00%| wegen des Cholesterin senkenden Präparats Lipobay abgewiesen worden. Der Konzern könne nicht für die Gesundheitsbeschwerden der Klägerin verantwortlich gemacht werden, die diese nach eigenen Angaben infolge der Einnahme von Lipobay erlitt, erklärte ein Bezirksgericht in Jackson im US-Staat Mississippi.
Die Frau hatte Schadenersatz in Höhe von 50.000 Dollar gefordert. Sie litt nach eigenen Angaben seit der Einnahme von Lipobay unter Muskelschmerzen. Die Beschwerden seien jedoch nach ärztlichen Angaben auf Arthritis zurückzuführen gewesen, sagte eine Bayer-Sprecherin.


Weitere Klagen werden folgen



Es handelte sich um die zweite Lipobay-Klage in den USA. Im Staat Texas hatte Bayer im vergangenen Monat ebenfalls einen Prozess gewonnen. Nach früheren Angaben von Klägeranwälten werden bis September voraussichtlich weitere 22 Lipobay-Verfahren gegen Bayer in den USA eröffnet.

Bayer zeigte sich bislang zuversichtlich und bildete keine Rückstellungen für Schadenersatzforderungen, da das Unternehmen nach wie vor der Ansicht sei, im Zusammenhang mit Lipobay stets verantwortlich gehandelt zu haben.

Der Konzern hatte den zunächst sehr erfolgreichen Cholesterinsenker vor fast zwei Jahren vom Markt nehmen müssen, nachdem im Zusammenhang mit der Einnahme von Todesfällen berichtet wurde. Etwa 100 Patienten sollen an Nebenwirkungen des Medikaments gestorben sein, das in den USA unter dem Namen Baycol vermarktet wurde. Etwa acht Millionen Amerikaner nutzten das Mittel, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. (nz)





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04.04.03 09:02:40
Beitrag Nr. 1.811 ()
DAX: Langer Atem erforderlich
HSBC
04. April 2003, 08:33

Technische Analyse
Der DAX bewegt sich derzeit im Niemandsland. Nach der jüngsten Bear-Market-Rallye, die im Bereich von 2731,5 Punkten auslief (Hoch vom 21. März), befindet sich der Index noch in einer Konsolidierungsphase. Als hartnäckiger Widerstand erweist sich der seit Dezember 2002 bestehende Abwärtstrend (akt. bei 2643,9 Punkten). Erst ein Überwinden dieser Marke eröffnet zusätzliches Kurspotential. Gelänge zudem der Sprung über die Widerstandszone im Bereich des o. g. Hochs und des Hochs vom 18. Februar 2003 bei 2750,0 Punkten, ließe sich sogar eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausmachen, aus der sich ein rechnerisches Kursziel von immerhin knapp 3300 Punkten ergäbe. Als wichtige Unterstützung fungiert derzeit vor allem das Tief vom 9. Oktober 2002 bei 2519,3 Punkten. Die Indikatoren stimmen überwiegend freundlich. Während der MACD vor dem Durchstoßen seiner Signallinie wieder nach oben gedreht hat (sog. „bearish failure“), steht der Stochastik kurz davor, ein neues Kaufsignal zu generieren. Der RSI bewegt sich in neutralem Bereich gen Norden. Auf Wochenbasis weisen sowohl MACD als auch Stochastik Kaufsignale auf.

Kurzfristig Gewinne möglich
Aufgrund des beschriebenen technischen Bildes könnten tradingorientierte Investoren bei Überwinden des o. g. Abwärtstrends Käufe tätigen. Strategische Positionen bieten sich aber weiterhin nicht an.
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04.04.03 08:58:39
Beitrag Nr. 1.810 ()
04.04.2003, 08:46 Uhr
DAX-Future, Long-Signal erhalten
CK tr@ding Bank
Die Handelsexperten bei der CK tr@ding Bank haben ein Long-Signal für den DAX-Future erhalten und platzieren die Order.

Der DAX-Future (FDAX) habe im gestrigen Handel bis zum Nachmittag seine Gewinne noch weiter ausbauen können, bis am späten Nachmittag die Verkäufe einsetzten. Diesmal etwas mehr beachtete Konjunkturdaten hätten nach Ansicht der Handelsexperten die Indizes nach unten gezogen.

Die Aussichten für heute sind nach Beurteilung der Handelsexperten bei der CK tr@ding Bank ganz gut, da die US-Futures wieder einmal im positiven Bereich lägen. Die Marke von 2.600 solle heute im FDAX wieder überschritten werden. Die Experten berichten für heute ein Kaufsignal erhalten zu haben und gehen somit entsprechend zur Eröffnung long. Den Stop für Long-Position legen die Händler zunächst bei 2.537 Basis Schlusskurs.




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04.04.03 08:37:47
Beitrag Nr. 1.809 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 04.04.2003
**********************************************************

Auf Retracement-Levels achten



Es kam letztlich wie erwartet: Nach schwächerem Beginn raffte sich der Dax am Donnerstag zu einem Test des Abwärtstrend auf. Wie prognostiziert kam es dabei zu einem kurzen Ausbruch, der sich als das übliche Fehlsignal heraus stellte - ähnlich der Situation im März. Schnell setzten daraufhin bei erhöhten Umsätzen Gewinnmitnahmen ein, die den Dax wieder unter die Abwärtstrendlinie gedrückt haben. Und so lassen die schwachen Vorgaben aus den USA trotz der in den Medien gemeldeten Fortschritte der alliierten Armee im Krieg gegen den Irak nichts gutes erahnen. Aus charttechnischer Sicht sind Rückschlage deutlicherer Art zu erwarten, sofern es dem Dax kurzfristig nicht gelingt, den Abwärtstrend zu überwinden.
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03.04.03 19:00:13
Beitrag Nr. 1.808 ()
03.04. 18:19
DAX: MÜNCHENER Rück - "Island Reversal Bottom"



Münchener Rück

Intradaykursstand : +0,65% auf 61,71 Euro

Aktueller Tageschart mit Darstellung des Kursverlauf seit Anfang dieses Jahres.

Aus dem Konsolidierungsmuster, das sich seit Februar 2003 ausgebildet hatte, war der Aktienkurs im Zuge einer kurzfristigen Übertreibung nach unten ausgebrochen. Diese Übertreibung wurde in den letzten Tagen durch Ausbildung eines bullishen Island Reversals wieder austariert. Die Aktie steht jetzt wieder im Bereich der unteren Begrezung des kurz/mittelfristigen Konsolidierungsmusters.


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03.04.03 15:00:14
Beitrag Nr. 1.807 ()
BAYER AG: Test von Bayer HealthCare bestimmt die Hepatitis-C-Virusmenge ...
03.04.2003 (14:24)

Test von Bayer HealthCare bestimmt die Hepatitis-C-Virusmenge Diagnose-Portfolio entscheidend erweitert

Leverkusen - Die Bayer HealthCare Division Diagnostika, Tarrytown, N.Y.,
USA, hat von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die
Zulassung für einen diagnostischen Test erhalten, der die
Hepatitis-C-Virenmenge im Blut bestimmt. Er ist der einzige von der FDA
zugelassene Test zur quantitativen Bestimmung der Virusmenge. In Europa und
Kanada ist der Test mit dem Namen Versant® HCV RNA 3.0 Assay (bDNA) Test
bereits zugelassen.

Schätzungsweise 170 Millionen Menschen sind weltweit mit dem
Hepatitis-C-Virus infiziert. Nur ein Bruchteil davon ist derzeit
diagnostiziert und wird behandelt. Hepatitis-C-Viren können eine
Leberinfektion verursachen, die bei 50 Prozent der Patienten chronisch
verläuft. Die Folge sind u.a. Leberzirrhose, Leberkrebs und Leberversagen.
Um das Ansprechen der Behandlung richtig einschätzen zu können, muss die
Hepatitis-C-Virusmenge exakt bestimmt werden.

"Bayer HealthCare ist das einzige Molekulardiagnostik-Unternehmen, das zwei
von der FDA zugelassene HCV RNA-Tests anbietet und zusätzlich einen HCV-
Genotypisierungs-Assay", sagte Dr. Peter Knüppel, Leiter des Bereichs
Nukleinsäurediagnostik bei Bayer HealthCare Diagnostika. "Mit dieser
HCV-Produktlinie nehmen wir weltweit eine führende Position ein."

Bayer HealthCare, ein Teilkonzern der Bayer AG, gehört zu den weltweit
führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit
Arzneimitteln und medizinischen Produkten und beschäftigt weltweit mehr als
34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bayer HealthCare bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health,
Biologische Produkte, Consumer Care, Diagnostika und Pharma.

Bayer HealthCare entwickelt, produziert und vertreibt innovative Produkte,
die der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten dienen
und einen wichtigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier
weltweit zu verbessern.






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03.04.03 14:54:40
Beitrag Nr. 1.806 ()
BÖRSEGO NEWSWATCHER TRADING/CHARTTECHNIK REALTIME TOOLS SHORT - TRADER



03.04. 14:33
Irakische Militärs vor dem Kollaps?
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



US-Militärkreise teilten laut der Associates Press mit, dass sie die Vororte von Bagdad innerhalb weniger Stunden erreichen könnten. Zudem habe sich der Widerstand der irakischen Militärs bisher in Grenzen gehalten, weswegen über einem Zusammenbruch der irakischen Militärstreitkräfte spekuliert wird. Die US-Futures gewannen im Laufe des Mittags weiter an Stärke. Der Nasdaq 100 Future legt um 13 Punkte auf 1075 Stellen zu, während der S&P 500 Future 7.70 Punkte im Plus bei 884.90 Stellen liegt. Der Dow Jones wird voraussichtlich 83 Punkte im Plus bei 8325 Stellen eröffnen.
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03.04.03 14:38:00
Beitrag Nr. 1.805 ()
03.04.2003
DAX Bärenmarktrally
Focus Money

Das Anlegermagazin "Focus Money" nimmt erneut den DAX charttechnisch genauer unter die Lupe.

Nett, würden Charttechniker meinen, die der Rally des DAX bis 2.700 Punkte ungerührt zugesehen hätten. 25 Prozent habe der Index in nur sieben Tagen zugelegt. Zum Vergleich: Nach Ausbruch des Golfkrieges im Januar 1991 habe der Index für 25 Prozent Gewinn noch vier Monate gebraucht.

Messerscharf würden die Kurvendeuter schließen, dass es sich bei der derzeitigen Bewertung des DAX nur um eine gewöhnliche Bärenmarktrally handele. Grund: Zu schwer laste das Kopf-Schulter-Top auf dem DAX. Das sei negativ.

Charttechniker würden zwar um die Unterbewertung deutscher Aktien wissen. Vergleiche man das Kurs-Gewinn-Verhältnis des DAX mit dem der Anleihen, seien Allianz & Co. rund 60 Prozent zu günstig. Die Kurvenfans würden aber auch wissen: Derzeit würden solche Modelle keinen Anleger interessieren.
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03.04.03 08:00:40
Beitrag Nr. 1.804 ()
Technischer Morgenkommentar 03. April 2003
von Uwe Wagner, Deutsche Bank AG

Allgemeine Beurteilung

Nach einer Vielzahl von eher kritischen Nachrichten aus dem Irak, und der daraus resultierenden Meinung der meisten Marktteilnehmer, nun doch mit einem langen Kriegsverlauf und all den daraus resultierenden Konsequenzen konfrontiert zu werden, zeigte sich gestern eine leichte Stimmungsverbesserung. Ausschlaggebende Ursache waren möglicherweise Meldungen, nach denen es wohl doch nicht zu einem Stoppen der Kampfhandlungen um Bagdad kommt, sondern daß sich die Aktivitäten fortsetzen, verbunden mit angeblichen Erfolgsmeldungen für die Amerikaner und deren Koalitionspartner. Die enge Korrelation zwischen den Kursbewegungen der Aktien und der „Krisenbarometer“ zueinander, in direkter Abhängigkeit zu den Entwicklungen im Irak, wurde gestern wieder deutlich. Die wichtigsten Aktienindizes, sowie der US-Dollar legten weltweit kräftig zu, Renten, Öl und Gold gaben dagegen nachhaltig ab.

Diese Entwicklung läßt uns weiterhin am mittelfristigen Stabilisierungsszenario für die Börsenbarometer festhalten. Aus Sicht der Markt- und der Charttechnik wird diese Erwartungshaltung noch immer bestätigt. Fassen wir somit die wichtigsten (technischen) Argumente und Ausgangsbedingungen für den heutigen Handelsverlauf zusammen:

(1) alle beobachteten Aktienindizes Europas und der USA konnten im gestrigen Handel deutlich zulegen; im Ergebnis dessen lassen sich nun in den Kursverläufen der Indizes neue, breiter gefaßte Konsolidierungszonen herleiten; zum aktuellen Zeitpunkt könnte man sogar eine vollständige Ausbildung eines sogenannten „zweiten Beines“ in den Aktienkursverläufen unterstellen, was für sich genommen als eine mittelfristig positive Indikation angenommen wird;

(2) aus markttechnischer Sicht fällt weiterhin in erster Linie der deutliche und unverändert laufende Rückgang der mittelfristigen Bewegungsdynamik auf; die kurzfristig wichtige Schwungkraft ist ebenfalls wenig beständig, so daß die Bewegungsschübe derzeit zwar heftig, in der Regel jedoch wenig beständig sind; damit haben wir zunächst von dieser Seite her ein nicht unbedeutendes Argument vorliegen, welches eine mittelfristige, volatile Konsolidierungsphase in den Aktienkursen als aktuell bevorzugtes Szenario stützt;

(3) die Kursentwicklungen in den Renten, im Öl und im Gold unterstützen ebenfalls diese grundsätzlich optimistische, wenn auch weitestgehend neutrale Erwartungshaltung für die internationalen Aktienmärkte; markttechnisch werden uns in diesen Werten ähnliche Konstellationen ausgewiesen, wie bereits für die Aktienmärkte beschrieben, d.h. auch hier läßt die mittelfristige Bewegungsdynamik, gemessen über den ADX in seiner Standardeinstellung, weiter nach; die kurzfristig relevante Schwungkraft ist ebenfalls wenig beständig;

Als grundsätzliches Fazit läßt sich somit für den heutigen Handelstag ziehen: wir erwarten weiterhin eine allgemeine Fortsetzung der Stabilisierung in den Kursverläufen der internationalen Aktienindizes. Allerdings, und das gilt es hervorzuheben, gehen wir unter Berücksichtigung der aktuellen technischen, wie auch geopolitischen Situation derzeit davon aus, daß die Aktienkurse nicht in den Himmel wachsen, sondern bestenfalls die oberen Bereiche ihrer potentiellen neuen Konsolidierungsbereiche erreichen. Dies begründen wir mit einem Verweis auf die aktuell schwache Dynamikentwicklung und der Tatsache, daß um die oberen Bereichsbegrenzungen in den Aktien einiges an Widerstand erwartet werden kann.

Grundsätzlich würden wir heute unsere Erwartungshaltungen im Bezug auf die nächsten Entwicklungsschritte in den Aktienmärkten wie folgt gewichten: (1) volatile Seitwärtsbewegung innerhalb einer konstruierbaren Konsolidierungsphase (bevorzugtes Szenario), (2) steigende Chancen, im Zuge der nächsten Tage die oberen Begrenzungen der Konsolidierungszonen in den Aktienindizes nach oben hin zu überwinden (zweites Szenario – welches uns davon abhält, strategische Short-Positionen anzudenken), (3) Fortsetzung der Abwärtsbewegung, nach Ende der laufenden Konsolidierung (halten wir aktuell für eher unwahrscheinlich, vorausgesetzt, daß geopolitische Umfeld verschlechtert sich nicht dramatisch – aktiv darauf handeln werden wir somit erst, wenn sich Bedingungen ergeben, welche uns zwingen, unsere Szenarien zu überdenken bzw. zu unerwarteten Brüchen der unteren Begrenzungen der erwarteten Konsolidierungszonen führen).

Gleiches, nur mit umgekehrten Vorzeichen, erwarten wir, unter Berücksichtigung der aktuellen Situation im Irak, auch von den Kursverläufen der Renten und des EURO gegen USD. Hier gehen wir aktuell von einer Fortsetzung der Konsolidierung im mittelfristigen Zeitfenster aus und räumen der Tatsache neuer Bewegungshochs, bezogen auf die Sekundärtrends, nur eine geringe Wahrscheinlichkeit ein.

EURO / BUND

Der EURO / BUND verlor im gestrigen Tagesverlauf 0.85 Prozent gegenüber Schlußkurs Dienstag. Damit beendete der Renten Future seinen jüngsten tertiären Aufwärtstrend, nachdem sich bereits am Dienstag eine nachlassende Schwungkraft in der Aufwärtsbewegung abzeichnete. Aktuell befindet sich der Kursverlauf in dem (mittlerweile stark untergeordneten) Unterstützungsband, welches sich im Bereich um 113.96 / 113.78 definiert hatte und ursprünglich als mögliche / potentielle obere Begrenzung einer Konsolidierungszone gelten sollte. Fällt diese, wäre die nächst tiefere, sinnvoll herleitbare Unterstützung wohl erst der Bereich um 112.41. Nach oben hin definieren wir im Hoch vom Dienstag dieser Woche bei 114.98 einen neuen, bisher unbestätigten Widerstand. Unterstellen wir auch im EURO / BUND die Ausbildung einer Konsolidierungsphase, so sollten sich in Kürze die potentiellen Begrenzungen ausbilden. Nach oben hin orientieren wir uns aktuell an der 114.98, auf der Unterseite könnte es die 113.78 (plus / minus einigen Pünktchen) sein, muß sich allerdings erst noch zeigen. Markttechnisch ist der EURO / BUND aktuell als weitestgehend neutral zu beurteilen.

Öl

Richtig spannend bleibt es im Öl, dem Kursverlauf, dem derzeit die meisten Marktteilnehmer ihre größte Aufmerksamkeit schenken. Solange der Ölpreis fällt, solange bleibt die Stimmung positiv und sollte stützend auf die Aktienindizes wirken.

Im gestrigen Tagesverlauf verlor das Nordsee-Öl (Brent Crude Oil) satte 6.86 Prozent gegenüber Schlußkurs Dienstag. Mit einem Tief bei 25.28 USD und einem Tagesschlußkurs bei 25.37 USD, liegt der Ölpreis nahe seines Bewegungstiefs bei 24.82 USD vom 22. März diesen Jahres. Unterstellen wir auch hier die Ausbildung einer Konsolidierungsphase, wären die derzeit naheliegendsten potentiellen Begrenzungen einer solchen Zone die Niveaus um 24.82 USD auf der Unterseite, sowie 28.56 USD auf der Oberseite. Den ursprünglich indikativ bestimmten oberen Bereich und Widerstand bei 27.45 USD ignorieren wir ab jetzt, er hat für uns keinerlei analytische Bedeutung mehr.

Sollte es zu einem Anwachsen der Schwungkraft auf der Unterseite kommen und zu einem Fall der 24.82 USD Marke führen, würde sich für den Preis des Nordsee-Öls ein weiterführendes Abwärtspotential in Richtung 22.54 USD eröffnen – dies wäre der nächst tiefere potentielle Unterstützungsbereich.

EURO / USD

Im Kursverlauf des EURO / USD erwies sich in den letzten drei Tagen der Widerstandsbereich um 1.0906 / 1.0935 / 1.0957 als beständig und robust. Somit sollte zumindest auf der Oberseite die Definition dieses Niveaus als wichtige Widerstandsmarke und als potentielle obere Begrenzung einer erwarteten Konsolidierungsphase gerechtfertigt sein. Nach unten hin läßt sich im EURO / USD derzeit nur der Bereich um 1.0504 als sinnvolle Unterstützung herleiten, wir können uns aber sehr gut vorstellen, daß sich auf höherem Niveau eine tragfähige Unterstützung ausbilden wird, sofern wir mit unserer Erwartungshaltung mit Hinblick auf die Ausbildung einer Konsolidierungsphase Recht behalten.

US-Aktienindizes

Hatte sich eine Stabilisierung bereits zu Wochenbeginn über die Markttechnik angedeutet und wurde diese latente Hoffnung über die Kursmusterausbildung vom Dienstag gestützt, so konnten per gestern die Bestätigungen dafür erfolgen. Alle vier beobachteten US-Aktienindizes (Dow Jones, S&P 500 Index, NASDAQ 100 und NASDAQ Comp.) legten gestern zwischen 2.62 (S&P 500 Index) und 3.99 Prozent (Future) zu. Somit lassen sich nun auch in diesen Indizes die Ausbildung möglicher Konsolidierungszonen unterstellen, da wir derzeit unverändert die Indizes auf Grund fallender Bewegungsdynamik nach unten hin wenig gefährdet sehen, im Umkehrschluß aber auch nur „gebremsten Schaum“ auf der Oberseite erwarten.

Die aktuellen charttechnisch begründbaren Marken in den einzelnen Indizes definieren sich derzeit wie folgt: Dow Jones: 7929 (Unterstützung) und 8522 (Widerstand), S&P 500 Index 843 (Unterstützung) und 895 (Widerstand), NASDAQ 100 (Future) 1016 (Unterstützung) und 1098 / 1104 (Widerstand), NASDAQ Comp. 1336 (Unterstützung) und 1411 / 1425 (Widerstand). Alle ursprünglich mal innenliegenden Marken sind aus unserer Sicht analytisch neutralisiert.

Diese genannten potentiellen Widerstände und Unterstützungen bilden derzeit auch die möglichen Begrenzungen erwarteter Konsolidierungszonen im weiteren Sinne.

Markttechnisch fällt auch in den US-Indizes auf, daß die mittelfristige Bewegungsdynamik, gemessen über den ADX, eher rückläufig ist und somit auch von dieser Seite mit einer eher volatilen Tradingphase gerechnet werden sollte.

Europa-Aktienindizes

Alle beobachteten Europa-Aktienindizes legten im gestrigen Tagesverlauf deutlich zu. An der Spitze stand der deutsche Aktienindex DAX mit einem Zugewinn von 5.68 Prozent, „Schlußlicht“ bildete der londoner FTSE 100 mit einem Plus von 1.86 Prozent. Fassen wir die Kursverläufe im großen Bild zusammen, liegen uns derzeit in allen diesen Indizes potentielle Konsolidierungszonen vor. Die derzeit wahrscheinlichsten Begrenzungen im weiteren Sinne sollten folgende Niveaus sein: DAX 2395 (Unterstützung) und 2731 (Widerstand), EUROSTOXX 50 2022 (Unterstützung) 2253 (Widerstand), MIB 30 um 21856 (Unterstützung), um 23287 (Widerstand), SMI 4035 (Unterstützung) und 4483 (Widerstand), FTSE 100 um 3580 (Unterstützung) und um 3881 (Widerstand), IBEX 35 um 5828 (Unterstützung) und um 6258 (Widerstand), CAC 40 um 2596 (Unterstützung) und um 2909 (Widerstand), AEX 247 (Unterstützung) und 278 (Widerstand).

Da auch hier die Bewegungsdynamik deutlich rückläufig ist, halten wir die Ausbildung von Konsolidierungszonen in den Europa-Indizes aktuell für das wahrscheinlichste Szenario.

DAX

Der DAX gewann im gestrigen Tagesverlauf 5.68 Prozent hinzu und bestätigte damit das aktuell gültige, übergeordnete Unterstützungsniveau im Bereich um 2395. Alle knapp darüber liegenden, vormals definierten Chartmarken um 2481 und 2511 sollten spätestens mit der gestrigen Kursbewegung weitestgehend neutralisiert worden sein, so daß wir diese zwar noch indikativ berücksichtigen können, große analytische Bedeutung rechnen wir ihnen jedoch nicht mehr bei. Auf der Oberseite orientieren wir uns am nächsten sinnvoll herleitbaren Widerstand im Bereich um 2680 (untergeordnet), wichtiger noch um 2731 (übergeordnet).

Ausgehend von diesen Chartmarken, sollten wir die vorerst gültigen, potentiellen Begrenzungen einer Konsolidierungszone definiert haben, innerhalb wir den DAX in den nächsten Tagen erwarten, sofern es nicht zu deutlichen Veränderungen im geopolitischen Umfeld kommt.

Aus markttechnischer Sicht läßt sich diese weitestgehend neutrale Aussage damit begründen, daß auch im DAX (ähnlich der übrigen Aktienindizes) die mittelfristige Bewegungsdynamik rückläufig ist und damit kaum weitreichende Trendverläufe möglich werden.

Praktische Konsequenz

(1) wir bleiben vorerst dabei: der DAX ist derzeit als Trading-Markt zu betrachten, somit stehen Trading-Positionen im Mittelpunkt; strategische Positionierungen sollten weiterhin zurückgestellt werden;

(2) in Erwartung einer positiven Entwicklung im DAX, definierten wir für gestern einen Einstiegs-Trigger für den Aufbau einer Long-Position; dieser entsprach dem Tageshoch vom Vortag (Dienstag) bei 2473 Indexpunkten; tatsächlich eröffnete der DAX den gestrigen Handel jedoch wieder einmal mit einem nicht unerheblichen Gap (Kurslücke), was auf dem Tageschart auf Grund der Berechnungsweise des DAX nicht auffällt; erste handelbare Kurse im DAX sahen wir erst um 2500, somit wurde auch erst hier eine Positionseröffnung auf der Long-Seite möglich;

(3) damit sind wir für heute noch immer long mit Einstand um 2500; den Stop-Kurs für diese Position passen wir nun von 2391 (gestriges Niveau) auf 2540 Indexpunkte an, damit ist knapp die Hälfte des angelaufenen Profits weitestgehend gesichert; da wir nur mit einer mittelfristigen Trading-Range im DAX rechnen, definieren wir zunächst ein Kursziel im Bereich um 2630; wird dieses erreicht, passen wir den Stop-Kurs sofort auf 2560 Indexpunkte an und (sofern die Positionsgröße es erlaubt) führen eine erste Teilrealisierung des Gewinns durch (d.h. wir halbieren den Positionsbestand);

(4) kommt es heut zur Ausbildung eines Verkaufsmuster auf Basis der Candlesticks (shootingstar, negatives Schiebe- / Überlappungsmuster, negativer insid-bar o.ä.), stellen wir die Position zum Schlußkurs hin glatt;

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag !!

Uwe Wagner












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03.04.03 07:41:33
Beitrag Nr. 1.803 ()
Mittwoch, 02.04.2003, 23:29
Aktien New York Schluss: Sehr fest - Hoffen auf schnelles Kriegsende
NEW YORK (dpa-AFX) - Mit kräftigen Kursgewinnen haben die Anleger an der Wall Street am Mittwoch ihre Hoffnung auf ein baldiges Ende des Irakkrieges ausgedrückt. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg um 2,67 Prozent auf 8.285,06 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index legte 2,61 Prozent auf 880,90 Punkte.

Der Kampf um Bagdad rückte Händlern zufolge schneller als zuletzt erwartet in greifbare Nähe. Die Spitzen amerikanischer Einheiten standen nach alliierten Angaben nur noch 30 bis 45 Kilometer vor der irakischen Hauptstadt.

Washington und London warnten jedoch vor zu großem Optimismus. Die irakische Führung sprach von "Lügen". Bagdad und seine Umgebung lagen am Abend wieder unter schwerem Feuer. US-Kampfflugzeuge waren über der Stadt deutlich zu hören. Zwei der sechs Divisionen der regimetreuen Republikanischen Garde, die Bagdad verteidigt, sollen nach alliierten Angaben weitgehend zerschlagen oder stark geschwächt sein.

Intel setzte sich mit 6,07 Prozent auf 17,52 Dollar an die Spitze des Dow Jones. Microsoft folgten mit 5,63 Prozent auf 25,70 Dollar. Auch J.P. Morgan , Walt Disney , Altria und legten jeweils mehr als 5 Prozent zu.

Die Halbleiterhersteller bildeten die Gewinner der Technologiebranche Advanced Micro Devices (AMD) kletterten um 9,72 Prozent auf 7 Dollar. International Business Machines (IBM) stiegen um 3,47 Prozent 81,46 Dollar. Texas Instruments gewannen 6,93 Prozent auf 17,58 Dollar. National Semiconductor legten 6,25 Prozent auf 18,70 Dollar zu.

Micron Technology stiegen um 8,97 Prozent auf 8,75 Dollar. Angeblich rückt die Erhebung von Strafzöllen auf DRAM-Speicherchips des südkoreanischen Herstellers Hynix in greifbare Nähe.

General Electric (GE) stiegen um 3,52 Prozent auf 27,05 Dollar. Der Mischkonzern rechnet in diesem Jahr ungeachtet der weltwirtschaftlichen Flaute mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,55 und 1,70 US-Dollar.

Die Kurse der Fluggesellschaften legten ebenfalls zu. Die US-Regierung hatte beschlossen, den notleidenden Unternehmen durch die Zahlung von 3,2 Milliarden Dollar unter die Arme zu greifen. AMR gewannen mit 41,67 Prozent auf 4,25 Dollar am deutlichsten.

Der Dow Jones schloss mit nur zwei Verlierern. Johnson & Johnson fielen um 0,02 Prozent auf 58,41 Dollar. AT&T verloren 2,99 Prozent auf 15,89 Dollar. Beide Werte waren zuvor von namhaften Investmentbanken herabgestuft worden./sf/hi



info@dpa-AFX.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX 8.285,06 +2,67% 02.04., 23:30
S&P 500 INDEX 880,90 +2,61% 03.04., 00:15
Intel Corporation 17,52 +6,70% 02.04., 23:00
INTEL CORP. SHARES DL -,001 16,30 B +7,24% 02.04., 19:15
Microsoft Corporation 25,72 +5,63% 02.04., 23:00
MICROSOFT CORP. Shares DL -,0000125 23,90 G +6,22% 02.04., 19:30
J.P. MORGAN CHASE CO 25,11 +3,63% 02.04., 23:01
JP MORGAN CHASE & CO. SHARES DL 1 22,90 +3,29% 02.04., 15:39
WALT DISNEY-DISNEY C 17,98 +5,08% 02.04., 23:02
DISNEY CO., THE WALT SHARES DL -,025 15,56 +0,58% 01.04., 16:44
ALTRIA GROUP 29,65 +5,52% 02.04., 23:02
Altria Group Inc. Shares DL -,333 27,50 +7,42% 02.04., 19:25
ADV MICRO DEVICES 7,00 +9,72% 02.04., 23:02
ADVANCED MICRO DEVICES INC. SHARES DL -,01 6,40 +12,87% 02.04., 19:33
INTL BUSINESS MACH 81,46 +3,47% 02.04., 23:02
INTL BUSINESS MACHINES CORP. SHARES DL -,20 76,18 +5,29% 02.04., 17:01
TEXAS INSTRUMENTS 17,58 +6,93% 02.04., 23:02
TEXAS INSTRUMENTS INC. SHARES DL 1 16,35 -T +7,92% 02.04., 19:32
NATL SEMICONDUCTOR 18,70 +6,25% 02.04., 23:02
NATIONAL SEMICONDUCTOR CORP. SHARES DL -,50 16,50 +3,58% 02.04., 16:55
MICRON TECHNOLOGY 8,75 +8,97% 02.04., 23:00
MICRON TECHNOLOGY INC. SHARES DL -,10 8,40 +1,94% 31.03., 13:28
GEN ELECTRIC CO 27,05 +3,52% 02.04., 23:01
GENERAL ELECTRIC CO. SHARES DL -,06 25,51 +7,96% 02.04., 19:10
A M R CP 4,25 +41,67% 02.04., 23:01
AMR CORP. SHARES DL 1 3,42 G +29,06% 02.04., 19:34
JOHNSON AND JOHNS DC 58,41 -0,02% 02.04., 23:01
JOHNSON & JOHNSON SHARES DL 1 54,20 -T +1,50% 02.04., 19:33
AT&T CP NEW 15,89 -2,99% 02.04., 23:02
AT & T Corp. Shares New DL 1 14,77 -0,34% 02.04., 18:51













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