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ALBIS - Bilanzbetrug ? - 500 Beiträge pro Seite


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2004

ALBIS schafft es insb. durch die Aufwertung Ihres Anteilsbesitzes für die Finanzhaus Rothmann - der Börsengang in 2005 stand ja bevor... - fast 34 Mio Gewinn auszuweisen und schüttet daraus aus der AG eine Dividende aus....

2005

Der Börsengang mit 20% Plazierung ist geschafft - neues Geld...

2006

heute stellt sich die Frage in 2006, ob der 80% Anteilswert an Finanzhaus Rothmann - immerhin noch mit 67,1 Mio im AG Abschluss 2005 auf Seite 108 der Anteilsbesitzliste ausgewiesen ! nicht mal bald auf den Marktwert abgewertet werden müsste ????

Lt. Stand heute sind die 20% an der Börse gerade mal mit 5,7 Mio bewertet, somit 80% max 22,8 Mio Euro wert !

Im Halbjahr wurde dieser Anteilswert trotz dramatischen Börsenkursverfalls auf 0,57 Euro - seit dem Emissionskurs mit ca. 1,5 Euro - zumindest nicht abgewertet... merkwürdig...

Folglich drohen m.M. fast 45 Mio an Sonderabschreibung auf den Anteilsbesitz !!!!!

Nach news zu ALAG und OWL die nächste fragliche Sache die hier hochkommt...

Bei einem Aufsichtsratvorsitzenden - Hr. Unzeitig - der ehemals Finanzvorstand der KINOWELT war - verwundert einen die Kreativität nicht die hier in den Bilanzen steckt....

FAZIT: Finger weg - hier droht doch die nächste Pleite oder wie seht Ihr das !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.705.638 von Cash-Flow-Analyst am 18.10.06 17:35:40Die bilanztechnische Begründung für das Absehen von einer Abwertung der Beteiligung lautet mit Sicherheit wie folgt:

Der Vorstand geht nur von einer vorübergehenden und damit nicht dauernden Wertminderung der Rothmann-Aktie aus und braucht daher nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB keine Abwertung vornehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.706.723 von Urbi am 18.10.06 18:31:04Wobei mir die (rein buchtechnische) Abwertung nebensächlich erscheint. Sorgen würde ich mich eher über den Abfluss der 10 Millionen als Entschädigung der Fondszeichner machen. Auch hierzu steht im Halbjahresbericht ja kein Wort, obwohl es ein Vorgang von maßgebender Bedeutung für die Liquiditätslage des Unternehmens ist. Da ja bereits in der Einladung zur HV von Investitionen in den "guten Namen" (meine Interpretation) bei den potentiellen Fondszeichnern die Rede ist, gehe ich mal davon aus, dass auch die 10 Millionen nicht als außerordentlicher Aufwand gebucht, sondern vielmehr als immaterielles Wirtschaftsgut aktiviert werden, um den Verlust weiter zu verschleiern. Dies wäre zwar mangels Werthaltigkeit nicht zulässig und auch das Verbot der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsgütern wäre sehr strapaziert, aber für denkbar halte ich es dennoch.
Sobald die 1,50 nicht hält, ist alles vorbei!
Chance-Risiko-Verhältnis zu schlecht.
Nieder mit dem Albis Vorstand!
Vertreibt sie aus dem Land!
Das einzig nachhaltige ist, dass der Wert zu meiden ist!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.724.281 von bango102 am 19.10.06 16:54:16Nieder mit dem Albis Vorstand!
Vertreibt sie aus dem Land!


Eben nicht!!!

Die müssen hier bleiben und zwar in Santa Fu und nicht im Ferienparadies.

Obschon... ...wenn ich´s mir richtig überlege und sehe, was man alles veranstalten kann um andere abzuzocken und die Bafin drückt alle Hühneraugen zu, so überlege ich, ob ich nicht auch mal eben an die Börse gehe.

Insofern ist das ein Beispiel um in einer Bananenrepublik Geld zu machen. Der Staat tut eh nix.

Wirtschaftsvergehen sind hier lukrativ und vor allem straffrei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.724.281 von bango102 am 19.10.06 16:54:16Bin neidisch auf Ami-Land:

Skilling für 24 Jahre hinter Gitter

und hier geht sowas nicht ???


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