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Longdepot - Zulieferer für Elektroautos gesucht - 500 Beiträge pro Seite



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In den nächsten 2 Wochen werde ich mein Longdepot neu ausrichten.
Dazu suche ich nach börsennotierten Zulieferern für Elektroautos, hauptsächlich werden dies wohl die Akkuhersteller sein.
Zu bieten habe ich noch nichts :D, werde die nächsten Tage intensiv recherchieren.
Wer bereits Ideen oder WKN's zur Hand hat - bitte rein damit!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.155.992 von Spekulatius2 am 05.12.08 17:17:49Bald werden Benzin Autos wieder gefördert, wenn die Nachfrage nach Öl weiter einbricht!
Elektroautos = Umweltverschmutzung
Seid letzter Woche dürfen Felgen nicht mehr mit Blei ausgewuchtet werden..
Die Regierungen werden schnell zurückrudern mit Ihre Umweltwahn
Conti ist ein Zulieferer im Elektroautobereich, sowohl Hybrid, als auch Batteriespeicherkapazitätforschung etc...
Umweltwahn?

Auf welchem Planet lebst Du denn
Was haben die denn für Drogen, da will ich auch hin :)

- Wir machen Licht wie zu Erfinders Zeiten, durch erhitzen von Drähten
- Wir verbrennen fossilen Brennstoff wie zu erfinders Zeiten

Das alles ist sowas von verstaubt, ja haben wir denn keine Ideen mehr?

Irgendewas saugt gewissen Leuten doch das Hirn leer, sloch olle Prozesse braucht doch nun wirklich niemand mehr.
Egal ob Erfinder, Abkäufer der Ideen oder Umsetzer!

Haben wir denn keine bessere Ideen als die von denen von vor 100 Jahren?

Geh Du besser dort hin wo man noch Benzin verbrennt - Deine Drogen brauch eh keiner.

Wir schauen derweil nach Alternativen
Lies doch mal bei der homepage von www:iq-power.com/ nach.
Die haben nach schweren Jahren jetzt im Sept. den Markteintritt geschafft und das Interesse ist weltweit.
Seit ca. 15 Monaten ist ein neues, sehr dynamisches Management und im Aufsichtsrat sind Top-Manager von BMW und Daimler und der Limberger.
Auch Elektroautos brauchen eine gute Starterbatterie und nächstes Jahr wollen sie auch die Supercaps und Energiemanagementsysteme auf den Markt bringen.
Lies dich also ein, es wird sich lohnen!

aufi-aufi
lisaduck
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.515 von lisaduck am 05.12.08 18:18:07wofür brauchen denn elektroautos eine starterbatterie ? :laugh::laugh::laugh:

der war echt gut ...
Wer kauft schon Elektroautos, wenn der Sprit an der Tanke nur ein Euro kostet und Autogas 60 Cent? :confused:

Gestern hat ja auch das erste Solarauto die Welt umrundet. In 17 Monaten! :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.515 von lisaduck am 05.12.08 18:18:07Nana, böser Fehler das mit der Starterbatterie. So wird das nichts.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.155.992 von Spekulatius2 am 05.12.08 17:17:49... hab einige davon im Depot. Ener1, könnte was werden. Ist als erster Anbieter in den USA in der Lage große Mengen zu produzieren... !!!???!!!??? Gruß B. Schreib mir mal, was du davon hälst. www.ener1.com
In 50 Jahren fahren nur noch Elektroautos. Zitat Winterkorn.
Habe Saft (Frankreich) und BYD (China) im Depot. Bei BYD ist vor wenigen Monaten ein gewisser Warren Buffet long gegangen, an dem Tag gings 60% hoch. Saft hat technologisch einen Vorsprung. Ist ein Tenbagger. Das mit dem Ölpreis ist doch nur die Ruhe vor dem Sturm.
ich mache mal werbung für sanyo

- größter hersteller von akkus
- vw als abnehmer geplant
- übernahme von panasonic steht an. damit auf jeden fall weltmarktführer bei akkus. (bei panasonic ist toyota abnehmer von akkus)
- kurs ist in den letzten paar jahren extrem zurückgegangen. daher möglicherweise weniger rückschlagspotential.
- und als bonbon ist sanyo auch bei dünnschichtsolarzellen unter den top 10.

das öl geht zu ende. nur eine frage der zeit...
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.198 von Heavytrade am 05.12.08 17:39:38Seid letzter Woche dürfen Felgen nicht mehr mit Blei ausgewuchtet werden..

hä - ist das ironie? das darf man doch schon seit jahren nicht mehr
nen komischen humor hast du...
Warten auf Evonik Industries... allerdings erst in ein paar Jahren an der Börse... bisher gibts nur die Anleihe zu gut 7% p.a. Rendite...
Zenn Motors, ein kanadischer Anbieter von Elektroautos, die schon auf den Strassen fahren.

Schmankerl ist eine Beteiligung inkl. Exclusivrecht an einer Batterierevolution alternativ zur Li-Ion Technik.
Kurz geht es darum, dass diese Batterie auf Titanbariumbasis(ich kann mich da gerade auch verschreiben) eigentlich ein überdimensionierter Kondensator ist, der seine Energie langsam und kontinuierlich abgeben soll.
Serienmässig eingebaut wird das allerdings noch nicht!

Die Reichweite eines Zenn würde dann bei 400Km oder mehr mit einer E-Ladung liegen, so meine Infos.

Über diese Btlg. Eestor gibt es reichlich wenig im Netz und in der Öffentlichkeit zu finden, keine eigene Internetseite aber eine Zusammenarbeit im militärischen Bereich mit Lockheed Martin....


http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20081127.…
Danke erstmal für sämtliche Antworten!
Sanyo, Panasonic, Zenn, Conti, Evonik, Saft und BYD sind alles Namen, die mir schon beim ersten Lesen diverser Artikel vor paar Wochen aufgefallen sind. Conti und Evonik würd ich schon mal ausschließen, die sind mir zu groß. BYD und Sanyo haben einen grausamen Chart auf den ersten Blick.
Mal sehen, muss mich intensiv damit beschäftigen...
Siemens = Elektromotoren

Elektromotoren laut des CEO Löscher eine Kernkompetenz des Unternehmens. Siemens will sein Stück des Kuchens abhaben der mit den Elektroautos aufgetischt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.107 von Spekulatius2 am 05.12.08 22:44:10Hi, ja sind alles interessante Werte die ich auch auf meiner Liste habe...

habe noch Lynas und Arafura ( beide Rohstoffe, Australien ) zu nennen... Stichwort seltene Erden und deren Verwendung bei den Speichermedien/ Batterien, Elektromotoren, und insbesondere in der Windkraft und den Hybridmotoren...

näheres in den Threads....

z Zt. sehr tiefe Kurse... na ja wie überall...:laugh:
Gibt es eigentich eine Energie bzw. Umweltbilanz von Elektroautos.

Der Strom muss ja irgendwie hergestellt und in das Auto gebracht werden. Und wenn man dazu Gas oder Braunkohle verbrennt, hat man auch nichts gewonnen.
:confused::confused:

Viel sinnvoller wäre Wasserstoffautos zu entwickenn. Das wäre dann wirklich saubere Energie
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.209 von com69 am 06.12.08 11:58:43quatsch - ob du elektrische energie verwendest um wasserstoff zu erzeugen (oder alternativ erdgas) oder aber den strom in akkus speicherst läuft qualitativ auf das gleiche hinaus - genau betrachtet ist die wirkungsgradkette bei akkus sogar besser ...

ja, es gibt berechnungen dazu wie hoch das co2-äquvalent ist - allerdings kann man auch folgende überlegung anstellen :

wenn 40 mio private fahrzeuge in D 10000km jährlich mit 10kwh/100km fahren - das dürfte ungefähr hinkommen - wenn man den typischen einsatz im elektromodus betrachtet) - dann braucht man 40 TWh strom (zum vergleich - der buttostromverbrauch von D liegt bei 500-600TWh). um das zu erzeugen bräuchte man ca. 2000 offshore-wka-der 5mw-klasse - durchaus machbar in der nordsee - aufgrund der gesehungskosten von 10-20 cent/kwh (inklusive netz) kosten so 100km 1-2euro (wohl kaum darstellbar derzeit mit einem verbrenner) ...

der co2-ausstoss in der umweltbilanz geht so gegen 0 ...

wesentlicher punkt bei der einführung von elektrischen fahrzeugen - repektive seriellen/plugubn-hybriden ist zum einen der ausbau von anschlussmöglichkeiten (das ist ziemlich kostengünstig) - vor allem aber hinreichend kostengünstige (10-30 cent/wh -> 1000-6000 euro für 10-20kwh kaazität) akkus , die tiefentladefähig sind und hinreichend calendar life(5-10 jahre)/ladezyklen(500+ -> >50.000km gesamtreichweite für ein akkupack ...) haben ...
wenn das gegeben ist - und es zeichnet sich ab, daß solche packs kommen (wobei es allerdings auch andere ansätze gibt - wie bspw. von axion - sehr kostengünstige akkus (allerdings mit verbesserten eigenschaften gegenüber klassichen blei-akkus) - mit geringerer lebensdauer) - dann ist es letztlich nur eine frage der zeit bis sich die entwicklung durchsetzt ...

im moment wäre genau der richtige zeitpunkt um eine solche entwicklung anzustossen - denn durch die entwicklung würden arbeitsplätze -> ein klassisches konjunkturporgramm - und durch den ubau der erzeugung (offshore-wka) würde man ein klassisches infrastrukturprogramm (in konjunkturschwache zeiten) fahren, daß leztlich am ende einen strukturellen vorteil für den wirtschaftsstandort liefert ...
(die offhsore-wka werden wohl von alleine kommen - aber wie die sache so ist - sie werden schneller kommen, wenn die bundesregierung f&e etwas mehr fördert - aber vor allem (wie an anderer stelle auch) bürgschaften für den bau vergibt - eine relativ kostengünstige möglichkeit der wirtschaftlichen stimulation - wenn die ingenieure keinen mist machen ...)

that's the way the cookie crumbles ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.209 von com69 am 06.12.08 11:58:43nur weil aus dem auspuff wasser kommt ist das keine saubere energie!!!!!
es wird sehr viel energie benötigt um wasserstoff herzustellen, nochmehr bei der auslieferung weil wasserstoff nicht sehr effizient gelagert sprich transportiert werden kann ( mann braucht mehrere lkw-züge mit wassertoff um einen mit benzin zu ersetzen)
ich habe mal gelesen das die effizienz weid unter einem benzin oder diesel auto liegt!
aber du kannst das ja nachgooglen wenns dich interessiert!
sleupendriewer, (klingst verdamt nordisch :))

Deinen Beitrag finde mal richtig Klasse. Habe die Zahlen grob nachgerechnet...sieht plausibel aus.

Problem bei der weltweiten Anwendung von elektro-Autos wird sein, daß zur globalen Stromgewinnung auch weltweit gesehen jede Menge AKWs her müssen bzw. kommen werden.
Auch nicht unbedingt der Brüller, aber ich schätze - EINEN Tod werden wir wohl sterben müssen.

Eure u. Deine innovativen Gedanken jedenfalls gehen mir runter wie Öl.
weiter so.

Grüßle,
GaneshMK
selbst bei wassestoffautos bräuchte man doch einen energiezwischenspeicher (akku) und einen elektromotor oder irre ich mich da?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.985 von fry2 am 07.12.08 00:52:23natürlich benötgt man einen elektromotor - brennstoffzellen erzeugen schliesslcih aus wasserstoff elektrischen strom ...

der elektromotor ist im prinzip nicht das problem - die konzeptfrage und die leistungsdichte des motors schon eher - ist der motor klein und vor allem leicht z realisieren kann man ihn in-wheel unterbringen (samt elektrischer bremse) - dann ist ein "motorschaden" auch kein ernsthaftes problem mehr. der punkt ist nur, daß die konstruktion in der felge leicht sein muß, da sie im ungefederten teil des fahrzeugs liegt und somit das fahrverhalten bei zu hoher masse (gegeneffekt zu alufelgen ;) ) negativ beeinflussen kann - aber solche konzepte gibt es bereits seit einiger zeit bei siemens vdi -> jetzt conti oder aber auch michelin ...

wie dem auch sei - was den "akku" angeht so ist dieser bei einer brennstoffzelle eher deshalb notwendig, da brennstoffzellen eher ungeeinget sind für extreme lastwechsel sind, wie sie bei normalen fahrzyklen auftreten - daher ist ein supercap oder akku mit hoher leistungsdichte und hochstromfähigkeit sinnvoll auch hier notwendig - allerdings kann die kapazität (daher auch prinzipiell die möglichkeit des einsatzes von supercaps -> vorteile : so gut wie keine ladezyklendegradation - hohe lade-/entladeströme möglich) eherklein gehalten werden ...

letztlich ist das h2-fahrzeug allerdings nicht der nächste logische schritt.

der nächste logische schritt sind plugin-hypride, die durch zwei aspekte gekennszeichnet sind :

zum einen ermöglichen sie das laden an der haussteckdose in "endlicher zeit". für die ersten 50-150km ist so ein rein elektrischer betrieb mit derzeit "bezahlbaren" akkus möglich (10-20kwh zu vielleicht 30 cent/wh)

darüber hinaus existiert ein verbrennungsmotor, der im fall eines seriellen hbrids nur der generation von strom zur ladung des akkus dient bei fahrten, die über 50-150km hinausgehen (das sind allerdings - das erstaunt viele leute - eher wenige fahrten - die meisten sind tatsächlich kurzstrecke zum "einkaufen/besuch oder zur arbeit) - der verbrenner kann in einem seriellen hybrid zum einen kleiner ausgelegt werden als bei einem fahrzeug wo die motorleistung die fahrdynamik bestimmt, da er hier nur zur generation von strom dient. zum anderen kann er durchweg im besten arbeitspunkt betrieben, so daß der verbrauch minimiert werden kann.

hinsichtlich fahrdynamik sind solche hybride oder auch reine e-fahrzeuge durchaus im übrigen durchaus interessant, da elektromotoren im endeffekt aus dem stand heraus hohe drehmomente liefern - man kann also locker den dicken benz an der ampel stehen lasssen ohne vorher den motor hochdrehen zu müssen - und obwohl der kleine 20/30kw-diesel im hybrid vielleicht nur 10-20% der nennleistung des benz hat ...

wasserstoff wird auf sich warten lassen, da hierfür auch hohe investitionen in die infrastruktur notwendig sind ...

vollständiges laden eines 10kwh-akkus über die normale haussteckdose dauert vielleicht 3-4h und die einrichtung eines 40kw-drehstromanschlusses, der schnelladung innerhalb von 15 minuten ermöglicht dürfte wohl im promillebereich dessen liegen, was eine äquivalente h2-tankstellen-säule kostet ...
@sleupendriver

Die Erläuterung unter #19 ist schon sehr aufschlussreich.
Besonderen Charme Gewinnt die Berechnung unter dem Aspekt, daß man die Energie durch Windkraft erzeugen könnte. Selbst wenn dieser Strom mehr kostet wie z.b. bei der Erzeugung in AKW hat man gegenüber fossilen Brennstoffen eine günstige Energie.
Dazu könnte man hier wirklich in neue Technologien investieren was in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sinnvoll wäre.

Hybrids sehe ich eher skeptisch, da man hier beim Kauf eines PKW´s 2 Antriebsbarten erwerben muss. Die derzeitigen Modelle werden aus diesen Grund noch massiv subentioniert.

viele grüße
com69
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.161.870 von com69 am 07.12.08 13:47:29die kritik stimmt - auf der anderen seite unterscheidet sich ein serieller hybrid etwas von heutigen hybriden - im endeffekt hat man nr eine zusätzliche einheit bestehend aus einem verbrenner und einem generator - im endeffekt ähnlich einem benzin-/dieselgenerator für baustellen heute ...

kosten würde ich bei ein paar tausend euro sehen - in serie eher im uneren bereich ...

die vorteile lägen auf der hand :

- geringe bettriebsstunden für die kombination : der motor läuft bei langstrecken von 10000-15000km auf autobahnen vielleicht gerade mal 100 betriebsstunden/anno - bei auslegung auf 2000+ betriebsstunden hält das motörchen "ewig"

- möglichkeit den motor relativ kostengünstig aber auch langlebig zu konstruieren, da das anforderungsprofil sehr eingeschränkt ist ...

- austauschbarkeit der generatoreinheit könnte man viel leicher implementieren als bei einer integration in einem triebstrang - interface ist ja letztlich die akkuladeelektronik des eigentlich als e-fahrzeug ausgelegten fahrzeugs - die verbrenner/generator-kombi wäre im endeffekt lediglich ein addon (zusatzanforderungen könnten durch kühlung - wenn man nicht geschickt luftkühlung integirert und abgasabführung entstehen - eine standheizung in einem camper heute hat ein ähnliches anforderungsprofil ;) ) ...

letztlich ist ein serieller plugin-hybird nichts anderes als ein e-fahrzeug, daß man ggf. (wenn modular aufgebaut) durch eine zusätzliche einheit langstreckentauglich macht - insofern eine option - so wie heute eine klimaanlage - oder ähnlich ...

aus meiner sicht hängt die ganze sache mit den plugin-hybriden nicht an den zusatzkosten um die kiste langstreckentauglich zu machen - sondern genau wie den e-fahrzeugen am akku (leistungselektronik und e-antrieb sind ingenieurmäßig lösbare probleme ohne daß man hier ein auschließendes moment durch die kostenseite befürchten müßte ...)

ist das problem mit dem akku "gelöst" oder in der evolution zur lösung - dann kommt auch das e-fahrzeug/plugin-hybrid ...

kritiker werden anmerken, daß damit der treibstoffausstoss nicht auf null gesenkt ist - und puristen werden kritisieren, daß die effizienz beim betrieb des seriellen plugin-hybrid auf langstrecke nur geringfügig besser oder gleich hinsichtlich des krafstoffverbrauchs sein dürfte wie bei einem reinen verbrenner - aber insgesamt würde ich doch von >>50% einsparung fossiler kraftstoffe zugunsten des verbrauchs elektrischer energie ausgehen - abgesehen von den anderen vorteilen eines e-antriebs ...
und wer dann auf der langstrecke umweltfreudlich fahren will kann ja immer noch über btl der zweiten generation a la sundiesel/fuel nachdenken (das ist dann ja vielleicht in dem ausmaß auf deutschen ackerflächen machbar ...)

eine randbemerkung : die angesprochene lösung hat noch einen anderen charme - die verbrenner-generator-kombi wäre für eine grosse anzahl an fahrzeugtypen wohl "baugleich" - insofern würde man hier noch deutlichere skaleneffekte als bisher bei fahrzeugmotoren in volumenplattformen sehen (wir reden hier dann locker von einigen mio stücken / anno - in teilen vielleicht auch 10 mio ...) - da kann dann auch einiges an optimierung eingehen - was letztlich nicht nur den preis veringern sondern auch die lebensdauer/verlässlichkeit/effizienz der einheit steigern dürfte ...
Hallo an die Elektro Gemeinde!

schaut euch mal ALTI an. Wenn die den kommerziellen Durchbruch schaffen wirds interessant.

-Ladedauer 10 Minuten
-15000 Zyklen
-Reichweite 400km

Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,489085,00.html

Was meint ihr zur Firma?

Ich denke die brauchen noch mal Kohle...

Viele Grüße

S_F_
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.110 von small_fish_ am 07.12.08 15:13:51nach meinem stand kosten deren zellen derzeit um die $2/wh - das ist imo das wesentliche problem - ansonsten sieht ja technisch alles nach wunschkonzert aus - bis auf die tatsache, daß es ewigkeiten dauern kann bis so eine zelle wirklich ihren weg in die produktion findet - und die automobilhersteller ja deshalb nun auch erstmal mit panasonic/sanyo richtung li-ion laufen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.154 von sleupendriewer am 07.12.08 15:29:23die Frage der 2$!? sind die Stand momentan, oder auf Serie berechnet?? Ich denke die werden noch deutlich billiger, wenn da mal Stückzahl rauskommt.

Wenn die vorher nicht Probleme bekommen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.196 von small_fish_ am 07.12.08 15:46:20das ist ein aktueller wert aus der "kleinserie" - wäre auch sehr an einer belastbare aussage interessiert interessiert, wie weit die ihre kosten gen 20-40 cent/wh bringen können ...
1.Mir fällt nochwas ein. Rohstoff Silber(und die Primärförderer). Da kann man nichts mehr falsch machen langfristig.

2.Und im Anschluss Supraleiter - ich habe gehört, supraleitende Elemente in E-Motoren würde diese effizienter und kleiner gestalten(Radnabenmotor)

Ich kenne American Superconductor. Hatte sie damals 2003 bei ca 3 USD empfohlen, irgendwo müsste auch ein Thread von mir sein, dort sind die Hintergründe + Alternativanbieter zu finden?

Hinten im Thread auch die Hintergründe bezgl. des Silbers;)

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/765064-1-10/sroma…





Sonst
wikipedia oder google.
zu #25.

Welche Anforderungen stellst du an diesen Zusatz Verbrenner/Generator hinsichtlich PS, Drehmoment aber auch Laufruhe.
Was du beschreibst hört sich mehr nach einem Notstromaggregat an.

Die Zusatzkosten sind schon immens. Und ob ein Kunde 10.000€ mehr für einen Verbrennungs/Hybrid-Fhz. bezahlen iwrd ist doch fraglich.
Bei Serieneinsatz sind die kosten sicher geringer.

Die Reichweite wie auch die Leistung könnte in der Tat ein Problem sein. Aber vielleicht müssen wir in dieser Hinsicht ein wenig "demütiger" werden.
Sollte es gelingen die Ladezeit z.b. auf 30 min zu verkürzen, so könntem an Rastplätze mit Ladestationen aufrüsten
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.274 von MrRipley am 07.12.08 16:13:43du wirst wohl kaum in absehbarerzeit einen radnabenmotor mit supraleitenen windungen finden - zu teuer und zu aufwendige/anfällige kühlung für fahrzeuge.

und wozu braucht man denn bitte an der stelle silber ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.297 von sleupendriewer am 07.12.08 16:22:4212.01.04 12:57:21 Beitrag Nr.: 11.819.153
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Hier die Antwort auf meine Fragen an die Trithor GmbH


-----Ursprüngliche Nachricht-----

Betreff: Info zu Supraleitern


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich interessiere mich für die Supraleitertechnik und habe dazu mehrere Fragen:


1)Inwieweit wird bei der Produktion Ihrer Produkte und Kabel Silber benutzt, und wie hoch ist der Anteil in Prozent ca.?

2)Ich habe gehört, dass Silber luftdurchlässig ist(bei komprimierter Luft/Gas), ist das korrekt?

3)Was bedeutetet der Begriff "HTS-Draht" genau?

4)Gibt es Ihrer Meinung nach heuer oder in Zukunft einen Stoff, der Silber in der Supraleitertechnik ersetzen könnte, falls z.B. Silber zu teuer wird?

5)Wann amortisieren sich nach dem heutigen Stand der Technik die Kosten für Kabel oder Generatoren etc., die mit Supraleitern bestückt sind?
Wird daraus trotz erforderlicher Stickstoffkühlung eine genügende Energie u. Kostenersparnis gewonnen?

6)Bekamen Sie schon Anfragen aus den USA, da das dortige Stromnetz derart marode ist, dass über Neuinvestitionen nachgedacht werden muss?

7)Wie sieht die Konkurrenzsituation aus, welche Anbieter gibt es zudem noch weltweit(es sollen max 5 sein)? -Mir persönlich fallen da nur noch "American Superconductor" und die bergische "Accel" ein.



Einige Fragen können Sie wahrscheinlich nicht beantworten, dennoch würde ich mich auf eine Antwort Ihrerseits sehr freuen.



Mit freundlichen Grüssen

xxx


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Sehr geehrter Herr XXX,

Wir können Ihnen nur einige Fragen beantworten:

-Silberanteil ca. 65%%
-Silber ist bei höheren Temperaturen Sauerstoffdurchlässig
-HTS heisst Hochtemperatur-Supraleiter; dieser wird als Draht, daher HTS-Draht gefertigt
- Silber kann nicht ersetzt werden; es gibt aber Überlegungen zur Herstellung alternativer Materialien ohne Silber
- ja. Zum Teil heute schon geringeres Investment bei Generatoren/Kabeln
- keine Aussage
- Accel stellt keine HTS-Drähte her. Die weltweiten Hersteller sind: Trithor, AMSC, EAS, Sumitomo und InnoST.


Mit freundlichen Grüssen

Jens Müller
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.274 von MrRipley am 07.12.08 16:13:43nach meinem stand kommen 2G-HTS ohne die mengen an silber aus, die noch bei 1G-HTS benötigt wurden - ein wesentlicher grund für die kostendegression auf 20-50% gegenüber den 1G-HTS.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.162.288 von com69 am 07.12.08 16:19:29"notstromaggregat" trifft die sache ziemlich gut ...

die frage nach der leistung bemßt sich am verbrauch - überschlägige rechnung sieht so aus - bei einem verbrauch von 5-6 litern (0-60kwh(therm)) bei autobahnfahrt setzt der normale verbenner je nachdem ca. 10-20kwh in direkte leistung um ...

bei einem e-anrtreib kann man von eime wirkungsgrad von 80-90% ausgehen - insofern dürften die anforderungen an den generator bei vielleicht 20kw liegen - 30kw wären sicher hinreichend zur erhaltungsladung - für diesen fall ...

ich glaube ich schrieb einige 1000 euro für die generatorkombi - und nicht 10000. letztlich würde ich sagen mit 1-2000 euro könnte man da in grosserie locker hinkommen ...

richtig, die alternative wäre eine schnelladung an raststätten - nur bei einem 10-20kwh akku müßten diese pausen dann ungefähr jede stunde (vielleicht auch erst nach 1.5h -150km) erfolgen.

letztlich sieht die kostenrelation so aus - akku mit 10-20kwh wird irgendwo in der grössenordnug von 2-6000 euro liegen - damit ist die grösse hier begrenzt und damit auch die reichweite.

demut ist gut - aber ich habe zweifel an derartigen "umerziehungsmaßnahmen" - der "workaround ist daher imo eine "auxilary power supply unit" mit 20-30kw (kaum mehr als ein kleiner motoradmotor - oder ein smart-diesel) und einem 20l tank - das würde gute 500+km zusätzlche reichweite geben (wenn man tricks wie bremsenergierückgewinnung im elektrischen triebstrang bei einem mittelklasse-fahrzeug wie dem golf nutzen würde für einen typischen langstreckenzyklus - ohne "raserei" ;) )

drehmoment sind nur auf den generator abzustimmen - repsektive der generator auf den motor - je schneller der motor dreht - desto kleiner/leichter ist der generator zu bauen ...
das drehmoment des fahrzeugs selbst ergibt sich aus der drehmomentkennlinie der elektromotren des elektrischen triebstrags - und das ist völlig entkoppelt vom verbrenner. elektrische motroen haben gegenüber verbrennern eine fantastische drehmomentkennlinie, die quasi bereits im drehzahlkeller voll einsetzt ...
beispiel gefällig ;) http://www.youtube.com/watch?v=BqqtJpfZElQ -> es ist reine phyisk, die das gocart, den ferrari abhängen läßt - p.s.: elektromotoren sind im übrigen in gewissen teilen (und über kurze zeiträume auch überlastfähig - soweit es die thermische kühlung mitmacht ...)

geräusch - naja - so ein kleiner diesel wie hier angesprochen läßt sich wohl mindestens so gut kapseln wie der diesel im heck des smarts - eigentlich besser - denn es muß kein getriebe/triebstrang "angeflanscht" werden ...
ansonsten hat man wohl nur die roll/windgeräusche - denn der e-antrieb ist geräuschlos ...

laufurhe dürfte wohl relativ angenehm sein - da die maschine bei ladung mit konstanter drehzahl dreht (vielleicht bekannt von diesel-elektrischen lokomotiven/triebwagen) - jedenfalls wird die kiste nicht hochgejagt bis zum nächsten schaltpunkt ...

und ja, die maschine wäre im prinzip auch als mobiles notstromaggregat einsetzbar - manchen camper, ... könnte soetwas einen gewissen mehrwert bieten ...

am ende bleibt - die lösung kostet gegenüber einem reinen e-fahrzeug mit vieleicht 150km reichweite ggf. 1000-2000 euro mehr - und damit hätte man ein voll alltagstaugliches e-fahrzeug mit "range extender", der voll kompatibel zur bisherigen tankstelleninfrastruktur ist und hinreichend reichweite bietet - wenn akus irgendwann so kostengünstig sein sollten, daß man darauf verzichte kann - ok - aber das hier ist der nächste / richtige schritt auf dem migrationspfasd dahin - auch wenn man später mal dieses notrstromaggregat durch eine brennstoffzelle (die ja letztlich keine andere funktion erfüllt) ersetzen will ...

ich denke, daß in serie e-fahrzeuge (wie oben beschrieben) in 5-10 jahren vielleicht mehrkosten gegenüber einem benziner haben (bedingt durch den akku) die bei einigen 1000 euro liegen (möglicherweise aber auch weniger, da der elektrische antriebsstrang auch einsparmöglichkeiten bietet - kein aufwendiges getriebe, etc ...) - range extender würde dann nochmal 1-2000 euro bringen - kostet die geschichte vielleicht am ende bis zu 5000 euro mehr ...

demgegenüber ständen aber einige kostenvorteile - sowohl beim verbrauch als auch bei den steuern ud der wartung - als auch auf der technischen seite (höheres drehmoment aus dem stand, bessere bordstromversorgung, leise (insbeosndere im stadtbereich)) - ganz abgesehen von der schadstoffrage ...
5000€ sind aber eine Menge Holz.

Untern Strich wirs es darauf hinauslaufen. Sollte sich der Benzinpreis auf niedrigen Niveau stabilisieren wird das Geschrei um den CO2-Ausstoss bald verstummen. Vor allem wenn Otto-Normal fahrer bewusst wird, das sein VW Golf keine 20 sondern 25 tsd. Euro kostet.

Das ist schade. Denn der Umstieg auf Elektroautos sollte kein kurzfrisiger Trend sein, sondern anahand der begrenzten Ölresourcen langfrisitg etabliert werden.
Wie schon erwähnt. Die derzeitige Wirtschaftskrise wäre ein geeigneter Zeitpunkt um sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

Ein weiteres, dabei aber techn. leichter in den Griff zu bekommender Thema wären Wärmepumpen für den priv. Hausgebrauch. Hier werden derzeit ja auch noch Unmengen an Öl verbrannt.
(Jetzt schweife ich aber zu weit ab).
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.163.008 von com69 am 07.12.08 20:38:355000 euro sind nur dann eine menge holz - wenn man nicht die vorteile dagegen setzt :

- geringere wartungskosten
- 1-2 euro/100km für den nahbereichsverkehr - gegenüber vielleicht 10 euro/100km bei einem reinen verbrenner ...
- niedrigere steuern / steuerbefreiung
- gebühren / fahrverbote in (innen)städten

da kann sich die geschichte schon nach 3 jahren amortisieren ...

die fahrzeuge werden imo nicht aus umweltschutz-aspekten sondern aus wirtschaftlichen gründen gekauft werden.

das "geschrei" um co2 wird nicht verstummen - NAP2 kommt - und das hat ebenfalls ganz klare wirtschaftliche konsequenzen - allerdings in einem anderen bereich ...

der prozess über den wir hier reden wird nicht innerhalb von 2-3 jahrn ablaufen sondern ist etwas für das nächste jahrzehnt - vielleicht sind wir heute da - wo wir bei wka ende des letzten jahrzehnts waren ...

hinsichtlich wärmepumpen stimme ich dir zu - ist ähnlich gelagert - hohe investkosten - aber dann geringe betriebskosten - und vor allem erkennt man bei genauerem hinsehen, daß best. kosten eigentlich werte schaffen, die deutlich länger werthaltig sind als ihre tilgungs-/abschreibungsdauer - bspw die fussbodenheizung selbst oder aber auch eine niedergebrachte(r) bohrung / brunnen ...


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