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    Preisberechnung Knockout - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 31.03.20 08:45:33 von
    neuester Beitrag 28.11.20 10:22:11 von
    Beiträge: 8
    ID: 1.322.667
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      Avatar
      schrieb am 31.03.20 08:45:33
      Beitrag Nr. 1 ()
      Hi,

      beschäftige mich momentan mit Knockout-Produkten.

      Der Preis des Wertpapieres wird ja anhand von
      (Basispreis-Kurs des Basiswerts)*0,01 berechnet.

      Das würde bei dem o.g. Knockout einen Preis von 2,14 ergeben. Jetzt meine Frage:

      Woraus besteht die Differenz zum Briefkurs?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 31.03.20 08:49:15
      Beitrag Nr. 2 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 63.184.029 von PatEs2993 am 31.03.20 08:45:33
      Zitat von PatEs2993: Hi,

      beschäftige mich momentan mit Knockout-Produkten.

      Der Preis des Wertpapieres wird ja anhand von
      (Basispreis-Kurs des Basiswerts)*0,01 berechnet.

      Das würde bei dem o.g. Knockout einen Preis von 2,14 ergeben. Jetzt meine Frage:

      Woraus besteht die Differenz zum Briefkurs?


      WKN: NG25ZN
      Avatar
      schrieb am 31.03.20 10:07:08
      Beitrag Nr. 3 ()
      ING stellt wohl akt. keine Kurse. warum auch immer. hab eben bei onvista nachgeschaut. Nur F.a.M. wäre möglich
      Avatar
      schrieb am 31.03.20 11:07:26
      Beitrag Nr. 4 ()
      @PatEs2993
      (Barriere - DAX) * 0,01 ist der innere Wert eines short KOs. KOs haben kaum Aufgeld. Heute so um 10:30 Uhr betrug der innere Wert von NG25ZN ca 1,00 EUR. Mit einem Geldkurs von 1,95 war Ing da sehr großzügig.

      Allerdings liegt der Briefkurs (50000 Stück) seit 8:30 Uhr konstant bei 4,12 EUR. Was das soll, weiss ich nicht. So ein Aufgeld zahle ich nicht.
      Avatar
      schrieb am 31.03.20 12:43:09
      Beitrag Nr. 5 ()
      Die meisten Emis verkaufen im Moment keine Daxscheine unter 5 Euro, weil sie aufgrund der RiesenGAPS in den letzten Wochen Millionnenverluste beim Hedging machen mussten.

      Bei dem Schein wird nur ein Geldkurs gestellt, der Schein also nur zurück genommen. Verkauft wird nix........kein Briefkurs (N/A)

      Zur Usprungsfrage.......die Differenz zum Briefkurs ist das sogenannte "Aufgeld" (ich nenn das mal GAP-Versicherungskosten). Diese sind im Moment sehr hoch, daher sind alle KO-Produkte sehr teuer.

      Entweder sehr teure Scheine auswählen zum Handeln (5-15 Euro)......oder abwarten und Tee trinken, wäre meine Empfehlung momentan.

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      Avatar
      schrieb am 27.11.20 15:26:29
      Beitrag Nr. 6 ()
      Hi Leute,

      ich lasse mal diesen Beitrag kurz neu aufleben, weil die Überschrift so gut passt.

      Mir geht's um folgendes, ich mache mal das Beispiel mit KO-Scheinen von BNP:

      Bezeichnungen für Long, Produkt Dax, Xetra Handelszeiten...
      Turbo (Laufzeitbegrenzung)
      Turbo Unlimited
      Mini Long (Unlimited und Stop Loss)

      Preisbildung wäre erstmal klar = (Kurs Basiswert - Basispreis) * Bezugsverhältnis

      Da der Hebel natürlich finanziert werden muss und der Emittent Kosten und Risiken umlegt kommt bei den Turbos mit Laufzeitbegrenzung noch das Aufgeld oben drauf. Das Aufgeld nimmt mit abnehmender Laufzeit ab...

      Per Definition gibt es ja kein Aufgeld bei Unlimited Produkten, die Kosten werden über Anpassung des Strikes umgelegt, soweit auch ok. Die Turbos Unlimited von BNP haben aber definitiv ein Aufgeld und eine Strike Anpassung was ich nicht ganz nachvollziehen kann, hat jemand eine Erklärung?

      Bei den Mini Long ist dann tatsächlich kein Aufgeld ausgewiesen, der Preis des Produktes müsste sich über die Formel ohne Aufgeld berechnen lassen, leider sind doch 4-5 Cent Differenz immer wieder da, das ist nicht ganz nachvollziehbar, bei 2-3 Cent würde ich ja noch auf Rundungsdifferenzen setzten, aber 5 Cent riecht wieder nach Aufgeld. Oder ist die Formel anders bei Unlimited Produkten?

      Gruß DG
      Avatar
      schrieb am 28.11.20 09:23:20
      Beitrag Nr. 7 ()
      DimisG7,
      daß die Emis an ihren Finanzprodukten verdienen, glaube ich sofort. Wieviel genau – speziell bei einem KO - wirst du nicht herausfinden. Du kennst die Kosten des Emis nicht.

      „Das Aufgeld nimmt mit abnehmender Laufzeit ab...“
      Empfinde ich nicht, habe aber nicht länger beobachtet.

      „Die Turbos Unlimited von BNP haben aber definitiv ein Aufgeld und eine Strike Anpassung“
      Ja, so verdient der Emi. Wenn einem das zu viel ist, kauft er den KO nicht.

      „ aber 5 Cent riecht wieder nach Aufgeld“
      Ein Mini Long sagt mir nicht viel. Warum soll es hier aber kein Aufgeld geben?
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 28.11.20 10:22:11
      Beitrag Nr. 8 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 65.872.761 von alzwo am 28.11.20 09:23:20Moin,

      ne, wie der Emittent Aufgeld oder Strikeanpassungen berechnet, war und wird immer ein Geheimnis bleiben :), das versuche ich auch gar nicht erst nachzuvollziehen...

      Das Aufgeld müsste definitiv abnehmen bei laufzeitbegrenzten Produkten, wenn nicht hätte man sonst keinen Zeitwert-Verlust.

      Bsp.: Long bei Dax 13.000, Basis 12.900, Bezugsverhältnis: 0,01
      Preis Zertifikat 1,00€ + 0,10€ (Aufgeld) = 1,10€ kauf
      am Verfallstag bei gleichem DAX-Stand:
      Preis Zertifikat 1,00€ + 0,00€ (kein Aufgeld weil ausgeübt worden, keine Kosten, kein Risiko mehr für Emittenten) = 1,00€ verkauf
      man hätte quasi 9,09% Finanzierungkosten gezahlt....


      Nur genau dieses Phänomen soll bei unlimitierten Produkten nicht über das Aufgeld sondern über die Strike Anpassung erfolgen, im Prinzip eine andere Art der Kostenumwälzung, aber transparenter wenn es darum geht den Preis zu bestimmen da eigentlich kein Aufgeld!

      Also der Mini ist ja quasi das selbe nur limitiert mit integrierten SL, der hat wie ich rausgefunden haben doch anscheinend ein im Vergleich kleines Aufgeld + die Strikes-Anpassung.

      Aber dieses Mittelding unlimitiert ohne SL, hat fast das selbe Aufgeld wie limitiert + eine Strike-Anpassung, ich checke es nicht warum, aber wenn man so ein Ding Wochen hält ist es deutlich teurer als die beiden anderen alternativen...


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