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PRIMACOM Thread 84 - 500 Beiträge pro Seite


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06.11.14
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Hallo zusammen,

wollte die Gelegenheit aufgreifen und einen neuen Thread aufmachen angesichts, der überarbeiteten Kabelinfo.de-Seite.

Ich versuche über diese Seite vor allem Infos über PETITUS, Menzel und anderen betroffenen AG`s zu sammeln. Was genau mit diesen Daten und Informationen letztendlich geschehen soll, werde ich mit euch diskutieren und das weitere Vorgehen abstimmen.

Falls euch etwas zur Kritik einfällt, laßt es mich bitte wissen.

Gruss,

CB

Kontakt: Ingo.Wolf@kabelinfo.de
Bödi: Wichtig!!!!

Melde dich bitte und sage mir, ob es für dich ok ist, dass ich dein PETITUS-Posting auf meiner Seite veröffentlicht habe.

Danke,

Ingo

Kontakt: Ingo.Wolf@kabelinfo.de
Kein Problem, Cyberbob.
Immerhin hat mich das veranlasst mal wieder auf Deiner Homepage nachzuschauen!
Ist schon ok!
Irgendwann komme ich dazu, mein letztes Gespräch mit Herrn Hoffmann hier reinzustellen. Ich hatte da so einiges angeschnitten!

Gruß
Bödi
Hallo Cyberbob,

wir sollten auch in anderen Boards für Primacom bzw. auch für Deine (sehr gut gelungene) Kabelinfoseite Werbung machen.
Ich habe schon mal in www.the-bulls.com etwas über PC geschrieben (auch unter bödi, aber nicht als registrierter Nutzer).
Welche Seiten gibt`s noch? Consors, Comdirect kenne ich flüchtig.( Es kommen wohl einige von Consors aus dem WO-Board). da gibt`s ja noch Platow-Brief. Da schreibt wohl auch TRIANER, wenn ich mich nicht irre.

Gruß
Bödi
Ich habe mal im PC-Geschäftsbericht geblättert. Der ist sehr gut aufgemacht und sehr aussagekräftig. Dadurch, dass PC auch an der Nasdaq gelistet ist, gibt es u.a. einen Konzernanhang nach US-GAAP.
Dort kann man sogar die Zinskonditionen per 31.12.99 nachlesen. Und die sind sehr gut. Ein Beleg dafür, dass PC für die Banken ein Schuldner ausgezeichneter Bonität ist.

Die Zinssätze der Kredite basieren auf dem LIBOR (3-monats- oder 6-monats-LIBOR (?)) plus einer Marge zwischen 0,75% und 1,75% pro Jahr, wobei die Marge abhängig von der Relation zwischen Bankschuldenund dem jährlichen operativen Cash-Flow ist. Die Marge betrug am 31.12.99 1,25% und der LIBOR lag bei 3,53%. Also lag der Zinssatz bei 4,78%.
(Wie hoch der LIBOR jetzt ist, weiß ich nicht, kann man aber leicht herausfinden.) Allerdings verpflichtet sich PC, bestimmte Relationen zwischen Cash-Flow und Fremdkapital einzuhalten.
Auf den nicht in Anspruch genommenen Kreditrahmen muss PC 0,375% p.a. Gebühr zahlen. (Das ist allerdings so üblich!)

Zusammenfassend kann man feststellen, dass das schon sehr gute Kreditbedingungen sind, die nicht natürlich mit der guten Bonität zusammenhängen.

Gruß
Bödi
Zum Schluß muss es bei natürlich heißen: (ein "nicht" hatte sich eingeschlichen)

..., schon sehr gute Kreditbedingungen sind, die natürlich mit der guten Bonität zusammenhängen.
Hi Bödi,

meldest du dich mal bei mir? Schreib einfach an meine Mailadresse: Ingo.Wolf@kabelinfo.de

um das weitere Vorgehen abzusprechen.

Gruss,

Ingo alias CyberBob

P.S. Ich habe schon ein paar gute Ideen ins Auge gefaßt, möchte aber nicht hier darüber sprechen. Hoffe, du verstehst es.
Übrigens,

was haltet ihr von der Idee eines Primacom-Chatboards? Könnte sowas ja auf meiner Seite einbauen oder aber in einem schon bestehenden Chatraum (beispielsweise sogar via ICQ?!), wo man sich dann zu bestimmten Zeiten treffen und Infos austauschen könnte.

CB


(Kabel-) Pech der Telekom


Am gestrigen Freitag hatte die Deutsche Telekom gleich zwei Mal Pech: In Kiel und in Frankfurt wurden
bei Erdarbeiten TV- und Telefon-Kabel zerstört.

In Kiel beschädigte ein Bagger zwei Glasfaserkabel in der Innenstadt und unterbrach die Sprach- und
Datenleitungen der Telekom. Wie viele Teilnehmeranschlüsse in Kiel davon betroffen waren, konnte die
Telekom bislang nicht genau feststellen; immerhin war die Unterbrechung am gestrigen späten Abend
wieder beseitigt.

Etwas komplizierter gestaltete sich der Schaden am TV-Kabel- und Telefonnetz in Frankfurt. Eine
Spezialfirma sollte nach Darstellung der Telekom ein Rohr verlegen. Dafür setzte sie einen automatischen
Kanalbohrer ein, der die ausgebohrte Erde automatisch hinter sich spült. Der Bohrer habe nicht nur die
Kabelkanal-Anlage getroffen und alle Leitungen "sauber durchtrennt", sondern anschließend noch 15
Kubikmeter Spülwasser in den Kabelkanal und den dazu gehörenden Kabelschacht gespült. Rund
65.000 Kabel-Kunden in Frankfurt mussten am Freitag auf das Fernsehen verzichten. Nach Auskunft
eines Telekom-Sprechers waren die Frankfurter Innenstadt, das Bahnhofsviertel sowie die Stadtteile
Ostend, Bornheim und Fechenheim betroffen. Außerdem waren zumindest in Mühlheim, Heusenstamm
(beide Kreis Offenbach) und Neu-Isenburg insgesamt 3.200 Haushalte ohne Telefonanschluss. Aber
auch Kunden, die mit lokalen Telefonanbietern in Frankfurt arbeiten, mussten mit Unterbrechungen bei
den Telefondiensten leben.

Erschwerend kam bei den Reparaturarbeiten nach Unternehmensangaben hinzu, dass sich der Bohrer
festgefressen hatte und nicht zurückgezogen werden konnte. Zwölf Kabel wurden zerstört. Bis in vier
Meter Tiefe mussten die betroffenen Kabelkanäle freigelegt werden. Am gestrigen Freitag Abend
begann die Telekom damit, Ersatzleitungen freizuschalten. Spätestens am heutigen Samstag sollen die
Kunden wieder Fernsehen empfangen und Telefonieren können. Der Empfang der Übertragung des
Länderspiels am heutigen Samstag zwischen Deutschland und Griechenland sei gesichert, versprach das
Unternehmen. (jk/c`t)



CB......der halt auch nur ein Mensch ist!!!! ;)
Ist halt doch eine Menge Geld.....:)

D1 und D2 überziehen Zahlungsfrist für UMTS-Lizenz -
möglicherweise

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) und die Mobilfunkbetreiber D1
(T-Mobil) und D2 (Mannesmann Mobilfunk) streiten sich nach Informationen von dpa über den
Zahlungstermin für die milliardenteuren UMTS- Lizenzen. Wie die Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung berichtet, wollen D1 und D2 die von ihnen verlangten 16,6 Milliarden beziehungsweise
16,7 Milliarden Mark erst drei Tage später zahlen als von der Behörde verlangt. Sie hatte als
Zahlungstermin den 1. September festgesetzt. Die Unternehmen vertreten aber die Auffassung, dass sie
erst am Montag, 4. September, zahlen müssen. D1 veröffentliche vorsichtshalber am gestrigen Freitag
bereits eine Erklärung, nach der der Betrag angewiesen sei: "Die T-Mobil hat am heutigen Freitag 16,7
Milliarden Mark für die am 18. August in Mainz ersteigerte UMTS-Lizenz zur Zahlung angewiesen. Der
Betrag wird am kommenden Montag einem Sonderkonto des Bundes gutgeschrieben." Mannesmann
dagegen hüllte sich bis zum Wochenende offiziell in Schweigen.

Dem Bund würden bei dem späteren Termin fast 13 Millionen Mark Zinseinnahmen entgehen. Der
Spiegel zitierte einen Telekommunikationsmanager: "Jeden Tag den wir das Geld nicht überweisen,
sparen wir fünf Millionen Mark Zinsen." Angesichts des Finanzhungers der Telekom-Gesellschaften
wegen UMTS wohl ein nicht zu verachtender Betrag... Nach Angaben des Spiegel hatten aber bis zum
Dienstschluss der Behörde am Freitag vier der sechs Unternehmen ihre Lizenzgebühr ganz oder teilweise
überwiesen. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung will der Bund von den
säumigen Unternehmen die Erstattung dieses Zinsverlustes verlangen. Insgesamt bekommt der Bund
99,36 Milliarden Mark für die sechs Lizenzen der neuen Mobilfunkgeneration.

Gemäß den Auktionsbedingungen ist der Preis für die Lizenzen innerhalb von zehn Werktagen nach
schriftlicher Zahlungsfestsetzung zu entrichten. Die Behörde hatte die Übergabe der Zahlungsbescheide
für Samstag, 19. August, angekündigt. Nach Darstellung der Zeitung standen die Vertreter der Behörde
bei Mannesmann Mobilfunk in Düsseldorf vor geschlossenem Tor. Bei T-Mobil in Bonn verweigerten
Angehörige eines Sicherheitsdienstes die Annahme des Briefes. Deshalb habe es eine "Ersatzzustellung"
gegeben: Die Bescheide wurden bei den Polizeipräsidien in Düsseldorf und Bonn hinterlegt. Da nach
Ansicht von D1 und D2 die Bescheide erst am folgenden Montag, den 21. August, wirksam zugestellt
wurden, endet die Zahlungsfrist nach ihrer Rechnung statt am 1. September erst an kommenden Montag,
den 4. September. Die Regulierungsbehörde beharrt aber auf einer Wertstellung zum 1. September.
(jk/c`t)


CB

Politiker fordern bezahlbare Flatrate
Samstag, den
02.09.00 15:51


aus den Bereichen Telcos, Provider, Internet / WWW



Kaum sind sie in Deutschland eingeführt, da scheint auch schon das Ende
der Flatrates in Deutschland bevorzustehen. Doch diesmal scheint sich die
Öffentlichkeit, scheinen sich Politiker und die betroffenen Unternehmen nicht
mehr mit der Rolle des Zuschauers begnügen zu wollen. So scheint sich
nach CDU-Internetsprecher Thomas Heimann auch FDP-Chef Dr. Wolfgang
Gerhardt plötzlich darauf zu besinnen, daß User und Internet Provider auch
Wähler sind, denn er fordert fordert verbesserte Rahmenbedingungen fuer
Internetprovider.

Gerhardt wörtlich: "Flaschenhälse und Hürden für den Zugang zum Internet
müssen aus dem Weg geräumt werden!" Gerhardt ist seit neustem Mitglied
der vor wenigen Wochen gegründeten Internetkoalition für eine
Großhandelsflatrate in Deutschland. Die vor acht Wochen von Vertretern der
deutschen Internetwirtschaft gegründeten Vereinigung setzt sich für einen
pauschalen Einkauf von Ortsnetzkapazitäten für alle
Internet-Service-Provider ein.

"Wir müssen uns verabschieden von der alten Telefonwelt. Deutschland
braucht neue Tarife für ein neues Medium", forderte der liberale Politiker vor
dem Besuch der Online-Sendung AOL Live! "Centerstage" bei AOL
Deutschland. Ziel der Koalition ist eine spürbare Senkung der Internetkosten
durch eine Weitergabe kalkulierbarer Großhandelspreise von der Deutschen
Telekom an die Wettbewerber.

Noch immer verhindern die derzeitigen Abrechnungsstrukturen zwischen der
Deutschen Telekom und den Providern in Deutschland die Einführung einer
für die Unternehmen wirtschaftlichen und für die Endverbrauchern preislich
akzeptablen Flatrate. Der Grund: Die bisherige Minutentaktung für die
Provider macht die Flatrate für diese Anbieter zu einem unkalkulierbaren
Risiko. Das Uhrenticken während der Nutzung der Telekom-Ortsnetze
gleicht für viele Unternehmen dem Ticken einer Zeitbombe, die die eigene
Wirtschaftlichkeit sprengt. Nur die Einführung einer Großhandelsflatrate -
dabei zahlen die Provider einen Pauschalpreis für Netzkapazitäten an die
Deutsche Telekom - kann dieses Risiko aus dem Weg räumen.

"Wenn die Provider nicht bald selbst pauschal Ortsnetzkapazitäten von der
Deutschen Telekom einkaufen können, werden erschwingliche Flatrates in
Deutschland eine Utopie bleiben," so Gerhardt, "Eine Flatrate auf der Basis
eines minutenbasierten Einkaufs anbieten zu wollen, bedeutet gerade für
den Mittelbau der deutschen Provider den sicheren Ruin." Zu dem Beitritt
von Wolfgang Gerhardt erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung von
AOL Deutschland, Uwe Heddendorp: "Eine Flatrate auf der
Großhandelsebene wird mit darüber entscheiden, welches Land den
Wettlauf um die europäische Spitzenstellung im Internet gewinnen wird.
Daher wäre Deutschland gut beraten, sich endlich mit aller Kraft und einem
geeigneten Wettbewerbsrahmen daran zu beteiligen."

Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und will durch die "New
Economy" einen deutlichen Beschäftigungszuwachs und hohe
Produktivitätsraten erzielen. Noch aber liegen die Zugangskosten zum
Internet in Deutschland deutlich höher als der OECD-Durchschnitt. "Die
Internetkoalition macht zu Recht auf dieses Innovationshemmnis
aufmerksam, zu dessen Überwindung auch die Politik aktiv beitragen
muss", so Wolfgang Gerhardt.

Nach Ansicht der Internet-Experten sollte sich die Regulierungsbehörde die
Beispiele Großbritannien und Niederlande zum Vorbild nehmen und die
Gewährung von pauschalen Großhandelspreisen überprüfen. In beiden
Nachbarstaaten müssen die ehemaligen Monopolisten seit Neuestem
konkurrierenden Wettbewerbern den Zugang zum Ortsnetz auf der Basis
einer Großhandelsflatrate gewähren - ein Schritt, der erschwingliche
Internetkosten unmittelbar zur Folge hat.

Der Sprecher der Initiative "Internet ohne Taktung", Philipp Sudholt, freut
sich über den Beitritt von Wolfgang Gerhardt. Mit Gerhardt habe die
Internetkoalition erneut einen engagierten Mitstreiter aus der Politik
gefunden. In der Koalition könnten Vertreter von Verbrauchern, Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft ihre Aktivitäten zugunsten einer Änderung der
für den deutschen Telekommunikationsmarkt politisch und wirtschaftlich
relevanten Rahmenbedingungen wirkungsvoll bündeln, so Sudholt.
Außerdem werde sie wertvolle Anregungen für die weitere Entwicklung von
Internet und E-Commerce in Deutschland geben können.

In der Koalition, die sich auf Anregung der Bürgerinitiative "Internet ohne
Taktung" kürzlich in Berlin gegründet hat, sind bislang die
Internet-Service-Provider AOL Deutschland und freenet.de AG, das
Start-up-Unternehmen dooyoo.de, das Europäische Institut für Internationale
Wirtschaftsbeziehungen der Universität Potsdam (EIIW) sowie SPD und
CDU vertreten. Die Koalition engagiert sich für eCommerce freundlichere
Bedingungen in Deutschland und setzt sich insbesondere für eine
Großhandelsflatrate ein, damit sich das Internet hierzulande tatsächlich zu
einem Massenmedium entwickeln kann.

Kommentar:
Es scheint sich etwas zu tun in Sachen Internet und Flatrate. Offenbar sind
die Politiker endlich aufgewacht und versuchen nun die Versäumnisse der
Vergangenheit ungeschehen zu machen. Natürlich ist hier auch ein gutes
Stück Eigeninteresse und Selbstprofilierung mit im Spiel, denn die nächste
Wahl kommt bestimmt. Aber man sollte hier auch den Druck der Wirtschaft
und Medien nicht vergessen, die ebenfalls großes Interesse an verbilligten
Zugängen ins Internet haben. E-Commerce ist hier ein großes Thema, denn
gerade in diesem Bereich verspricht man sich neue Einnahmequellen.

Nun wird ein Surfer der monatlich hunderte von Mark für seinen
Internetzugang ausgeben muß aber kein großes Interesse mehr haben,
auch noch Online einzukaufen, daher ist die Absicht der Anbieter klar und
nachvollziehbar. In der Tat solle sich Deutschland endlich vom überholten
Modell der minutenabhängigen Gebührenmodelle verabschieden. Obwohl die
Zukunft des Internet nicht mehr im telefonischen Zugang liegen wird, so wird
die analoge oder auch digitale Einwahl noch eine Zeitlang parallel zu den
neuen Breitbandtechniken wie xDSL, TV-Kabel oder Funk bestehen, die ja
nicht dem minutenabhängigen Modell unterliegen. Und genau für diese Zeit
gilt es verbesserte Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Pleiten wie
die von Surf1, oder Massenkündigungen wie bei anderen Flatrate-Providern
nicht wiederholen.

(rsi)


......aufgeschnappt auf http://www.onlinekosten.de

CB

http://www.kabelinfo.de
Hi llano,

ich behalte mir einfach mal frecherweise vor, im neuen Thread 84 zu antworten:

Eine Gegenklage würde überhaupt nichts bringen. Was soll solch es bringen? Menzel versteckt sich erstens hinter dem Verein und zweitens hat er sowieso schon einen offiziellen Offenbarungseid hinter sich.
Geld ist da also nicht zu holen.
Offen bleiben außerdem noch die wirklich wichtigen Fragen: Wie hoch ist der Streitwert? Inwiefern hat Menzel durch seinen Einspruch den Kurs gedrückt und uns somit einen materiellen Schaden zugefügt? Zudem muss man die ungesetzliche/strafbare Handlung nachweisen.

Fazit: Es würde ersten sehr lange dauern, bis es dort zu einem rechtskräftigen Urteil käme (wenn überhaupt) und zweitens würde es uns Unmengen an Zeit und Geld kosten.

Aber es gibt zum Glück noch andere Wege, die Justiz auf solch einen Mißstand aufmerksam zu machen.

Gruss,

CB.......der schon einige Kontakte geknüpft hat und zur Zeit am Infomaterialsammeln beschäftigt ist!!!!!
Wer noch gute Infolinks kennt,

soll es bitte hier posten oder aber einfach via Email an mich senden. Ich werde diese Quellen dann in die Kabelinfoseite einbauen.

Danke im Voraus,

CB
Laßt uns Menzel/Petitus e.V. doch einfach mit ihren eigenen Waffen schlagen!
Wer klagt denn eigentlich, Menzel oder Petitus????

Wenn es Petitus ist, dann laßt uns diesen "Verein" doch einfach auflösen, bzw. die Rechtsfähigkeit entziehen. Wer kennt sich dabei aus. Ich denke es müsste klappen. Wieviel Mitglieder besitzt der Verein? Wie steht es um den Vorstand? Hier ein Auszug aus dem Vereinsrecht:


Vereinsrecht
BGB: Allgemeiner Teil/Personen/Juristische Personen

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Erstes Buch. Allgemeiner Teil
Erster Abschnitt. Personen
Zweiter Titel. Juristische Personen


I. Vereine
l. Allgemeine Vorschriften


§ 21 Nichtwirtschaftlicher Verein
Ein Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts.


§ 22 Wirtschaftlicher Verein
Ein Verein, dessen Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt in Ermangelung besonderer reichsgesetzlicher Vorschriften Rechtsfähigkeit durch staatliche Verleihung. Die Verleihung steht dem Bundesstaate zu, in dessen Gebiete der Verein seinen Sitz hat.


§ 23 Ausländischer Verein
Einem Vereine, der seinen Sitz nicht in einem Bundesstaate hat, kann in Ermangelung besonderer reichsgesetzlicher Vorschriften Rechtsfähigkeit durch Beschluß des Bundesrats verliehen werden.


§ 24 Sitz
Als Sitz eines Vereins gilt, wenn nicht ein anderes bestimmt ist, der Ort. an welchem die Verwaltung geführt wird.


§ 25 Verfassung
Die Verfassung eines rechtsfähigen Vereins wird, soweit sie nicht auf den nachfolgenden Vorschriften beruht, durch die Vereinssatzung bestimmt.


§ 26 Vorstand; Vertretungsmacht.
(1) Der Verein muß einen Vor- stand haben. Der Vorstand kann aus mehreren Personen bestehen.
(2) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich; er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Der Umfang seiner Vertretungsmacht kann durch die Satzung mit Wirkung gegen Dritte beschränkt werden.


§ 27 Bestellung und Geschäftsführung des Vorstandes
(1) Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung.
(2) Die Bestellung ist jederzeit widerruflich, unbeschadet des Anspruchs auf die vertragsmäßige Vergütung. Die Widerruflichkeit kann durch die Satzung auf den Fall beschränkt werden, daß ein wichtiger Grund für den Widerruf vorliegt; ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung.
(3) Auf die Geschäftsführung des Vorstandes finden die für den Auftrag geltenden Vorschriften der §§ 664 bis 670 entsprechende Anwendung.


§ 28 Beschlußfassung; Passivvertretung
(1) Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so erfolgt die Beschlußfassung nach den für die Beschlüsse der Mitglieder des Vereins geltenden Vorschriften der §§ 32, 34.
(2) Ist eine Willenserklärung dem Vereine gegenüber abzugeben, so genügt die Abgabe gegenüber einem Mitgliede des Vorstandes.


§ 29 Notbestellung durch Amtsgericht
Soweit die erforderlichen Mitglieder des Vorstandes fehlen, sind sie in dringenden Fällen für Zeit bis zur Behebung des Mangels auf Antrag eines Beteiligten von dem Amtsgericht zu bestellen, das für den Bezirk, in dem der Verein seinen Sitz hat, das Vereinsregister führt.


§ 30 Besondere Vertreter
Durch die Satzung kann bestimmt werden, daß neben dem Vorstande für gewisse Geschäfte besondere Vertreter zu bestellen sind. Die Vertretungsmacht eines solchen Vertreters erstreckt sich im Zweifel auf alle Rechtsgeschäfte, die der ihm zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt.


§ 31 Haftung des Vereins für Organe
Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied des Vorstandes oder ein anderer verfassungsmäßig berufener Vertreter durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen begangene, zum Schadensersatze verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt.


§ 32 Mitgliederversammlung
(1) Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht von dem Vorstand oder einem anderen Vereinsorgane zu besorgen sind, durch Beschlußfassung in einer Versammlung der Mitglieder geordnet. Zur Gültigkeit des Beschlusses ist erforderlich, daß der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet wird. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
(2) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluß gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschlusse schriftlich erklären.


§ 33 Satzungsänderung
(1) Zu einem Beschlusse, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteilen der erschienenen Mitglieder erforderlich. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muß schriftlich erfolgen.
(2) Beruht die Rechtsfähigkeit des Vereins auf Verleihung, so ist zu jeder Änderung der Satzung staatliche Genehmigung oder, falls die Verleihung durch den Bundesrat erfolgt ist, die Genehmigung des Bundesrats erforderlich.


§ 34 Ausschluß vom Stimmrecht
Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlußfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Vereine betrifft.


§ 35 Sonderrechte
Sonderrechte eines Mitglieds können nicht ohne dessen Zustimmung durch Beschluß der Mitgliederversammlung beeinträchtigt werden.


§ 36 Berufung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist in den durch die Satzung bestimmten Fällen sowie dann zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.


§ 37 Berufung auf Verlangen einer Minderheit
(1) Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn der durch die Satzung bestimmte Teil oder in Ermangelung einer Bestimmung der zehnte Teil der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.
(2) Wird dem Verlangen nicht entsprochen, so kann das Amtsgericht die Mitglieder, die das Verlangen gestellt haben, zur Berufung der Versammlung ermächtigen; es kann Anordnungen über die Führung des Vorsitzes in der Versammlung treffen. Zuständig ist das Amtsgericht, das für den Bezirk, in dem der Verein seinen Sitz hat, das Vereinsregister führt. Auf die Ermächtigung muß bei der Berufung der Versammlung Bezug genommen werden.


§ 38 Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen werden.


§ 39 Austritt
(1) Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Vereine berechtigt.
(2) Durch die Satzung kann bestimmt werden, daß der Austritt nur am Schlusse eines Geschäftsjahrs oder erst nach dem Ablauf einer Kündigungsfrist zulässig ist; die Kündigungsfrist kann höchstens zwei Jahre betragen.


§ 40 Nachgiebige Vorschriften
Die Vorschriften des § 27 Abs. 1,3, des § 28 Abs. 1, und der §§ 32, 33, 38 finden insoweit keine Anwendung als die Satzung ein anderes bestimmt.


§ 41 Auflösung
Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluß ist eine Mehrheit von drei Vierteilen der erschienenen Mitglieder erforderlich, wenn nicht die Satzung ein anderes bestimmt.


§ 42 Verlust der Rechtsfähigkeit; Konkurs
(1) Der Verein verliert die Rechtsfähigkeit durch die Eröffnung des Konkurses.
(2) Der Vorstand hat im Falle der Überschuldung die Eröffnung des Konkursverfahrens oder des gerichtlichen Vergleichsverfahrens zu beantragen. Wird die Stellung des Antrags verzögert, so sind die Vorstandsmitglieder, denen ein Verschulden zur Last fällt, den Gläubigern für den daraus entstehenden Schaden verantwortlich; sie haften als Gesamtschuldner.


§ 43 Entziehung der Rechtsfähigkeit
(1) Dem Vereine kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er durch einen gesetzwidrigen Beschluß der Mitgliederversammlung oder durch gesetzwidriges Verhalten des Vorstandes das Gemeinwohl gefährdet.
(2) Einem Vereine, dessen Zweck nach der Satzung nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er einen solchen Zweck verfolgt.

(3) (aufgehoben)
(4) Einem Vereine, dessen Rechtsfähigkeit auf Verleihung beruht, kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er einen anderen als den in der Satzung bestimmten Zweck verfolgt.


§ 44 Zuständigkeit und Verfahren
(1) Die Zuständigkeit und Verfahren bestimmen sich in den Fällen des § 43 nach dem Recht des Landes, in dem der Verein seinen Sitz hat.
(2) Beruht die Rechtsfähigkeit auf Verleihung durch den Bundesrat, so erfolgt die Entziehung durch Beschluß des Bundesrats.


§ 45 Anfall des Vereinsvermögens
(1) Mit der Auflösung des Vereins oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen an die in der Satzung bestimmten Personen.
(2) Durch die Satzung kann vorgeschrieben werden, daß die Anfallberechtigten durch Beschluß der Mitgliederversammlung oder eines anderen Vereinsorgans bestimmt werden. Ist der Zweck des Vereins nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet, so kann die Mitgliederversammlung auch ohne eine solche Vorschrift das Vermögen einer öffentlichen Stiftung oder Anstalt zuweisen.
(3) Fehlt es an einer Bestimmung der Anfallberechtigten, so fällt das Vermögen, wenn der Verein nach der Satzung ausschließlich den Interessen seiner Mitglieder diente, an die zur Zeit der Auflösung oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit vorhandenen Mitglieder zu gleichen Teilen, anderenfalls an den Fiskus des Bundesstaats, in dessen Gebiete der Verein seinen Sitz hatte.


§ 46 Anfall an den Fiskus
Fällt das Vereinsvermögen an den Fiskus, so finden die Vorschriften über eine dem Fiskus als gesetzlichem Erben anfallende Erbschaft entsprechende Anwendung. Der Fiskus hat das Vermögen tunlichst in einer den Zwecken des Vereins entsprechenden Weise zu verwenden.


§ 47 Liquidation
Fällt das Vereinsvermögen nicht an den Fiskus, so muß eine Liquidation stattfinden.


§ 48 Liquidatoren
(1) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. Zu Liquidatoren können auch andere Personen bestellt werden; für die Bestellung sind die für die Bestellung des Vorstandes geltenden Vorschriften maßgebend.
(2) Die Liquidatoren haben die rechtliche Stellung des Vorstandes, soweit sich nicht aus dem Zwecke der Liquidation ein anderes ergibt.
(3) Sind mehrere Liquidatoren vorhanden, so ist für ihre Beschlüsse Übereinstimmung aller erforderlich, sofern nicht ein anderes bestimmt ist.


§ 49 Aufgaben der Liquidatoren
(1) Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte zu beendigen, die Forderungen einzuziehen, das übrige Vermögen in Geld umzusetzen, die Gläubiger zu befriedigen und den Überschuß den Anfallberechtigten auszuantworten. Zur Beendigung schwebender Geschäfte können die Liquidatoren auch neue Geschäfte eingehen. Die Einziehung der Forderungen sowie die Umsetzung des übrigen Vermögens in Geld darf unterbleiben, soweit diese Maßregeln nicht zur Befriedigung der Gläubiger oder zur Verteilung des Überschusses unt
er die Anfallberechtigten erforderlich sind.
(2) Der Verein gilt bis zur Beendigung der Liquidation als fortbestehend, soweit der Zweck der Liquidation es erfordert.


§ 50 Bekanntmachung
(1) Die Auflösung des Vereins oder die Entziehung der Rechtsfähigkeit ist durch die Liquidatoren öffentlich bekanntzumachen. In der Bekanntmachung sind die Gläubiger zur Anmeldung ihrer Ansprüche aufzufordern. Die Bekanntmachung erfolgt durch das in der Satzung für Veröffentlichungen bestimmte Blatt, in Ermangelung eines solchen durch dasjenige Blatt, welches für Bekanntmachungen des Amtsgerichts bestimmt ist, in dessen Bezirke der Verein seinen Sitz hatte Die Bekanntmachung gilt mit dem Ablaufe des zweite
n Tages nach der Einrückung oder der ersten Einrückung als bewirkt.
(2) Bekannte Gläubiger sind durch besondere Mitteilung zur Anmeldung aufzufordern.


§ 51 Sperrjahr
Das Vermögen darf den Anfallberechtigten nicht vor dem Ablauf eines Jahres nach der Bekanntmachung der Auflösung des Vereins oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit ausgeantwortet werden.


§ 52 Sicherung für Gläubiger
(1) Meldet sich ein bekannter Gläubiger nicht, so ist der geschuldete Betrag, wenn die Berechtigung zur Hinterlegung vorhanden ist, für den Gläubiger zu hinterlegen.
(2) Ist die Berichtigung einer Verbindlichkeit zur Zeit nicht ausführbar oder ist eine Verbindlichkeit streitig, so darf das Vermögen den Anfallberechtigten nur ausgeantwortet werden, wenn dem Gläubiger Sicherheit geleistet ist.


§ 53 Schadensersatzpflicht der Liquidatoren
Liquidatoren, welche die ihnen nach dem § 42 Abs. 2 und den §§ 50 bis 52 obliegenden Verpflichtungen verletzen oder vor der Befriedigung der Gläubiger Vermögen den Anfallberechtigten ausantworten, sind, wenn ihnen ein Verschulden zur Last fällt, den Gläubigern für den daraus entstehenden Schaden verantwortlich; sie haften als Gesamtschuldner.


§ 54 Nichtrechtsfähige Vereine
Auf Vereine, die nicht rechtsfähig sind, finden die Vorschriften über die Gesellschaft Anwendung. Aus einem Rechtsgeschäfte, das im Namen eines solchen Vereins einem Dritten gegenüber vorgenommen wird, haftet der Handelnde persönlich; handeln mehrere, so haften sie als Gesamtschuldner.




2. Eingetragene Vereine


§ 55 Zuständigkeit des Amtsgerichts
(1) Die Eintragung eines Vereins der im § 21 bezeichneten Art in das Vereinsregister hat bei dem Amtsgerichte zu geschehen, in dessen Bezirke der Verein seinen Sitz hat.
(2) Die Landesjustizverwaltungen können die Vereinssachen einem Amtsgericht für die Bezirke mehrerer Amtsgerichte zuweisen.


§ 56 Mindestmitgliederzahl
Die Eintragung soll nur erfolgen, wenn die Zahl der Mitglieder mindestens sieben beträgt.



§ 57 Satzung, Mindesterfordernisse
(1) Die Satzung muß den Zweck, den Namen und den Sitz des Vereins enthalten und ergeben, daß der Verein eingetragen werden soll.
(2) Der Name soll sich von den Namen der an demselben Orte oder in derselben Gemeinde bestehenden eingetragenen Vereine deutlich unterscheiden.


§ 58 Weitere Erfordernisse
Die Satzung soll Bestimmungen enthalten:
1. über den Eintritt und Austritt der Mitglieder;
2. darüber, ob und welche Beiträge von den Mitgliedern zu leisten sind;
3. über die Bildung des Vorstandes;
4. über die Voraussetzungen, unter denen die Mitgliederversammlung zu berufen ist, über die Form der Berufung und über die Beurkundung der Beschlüsse.


§ 59 Anmeldung
(1) Der Vorstand hat den Verein zur Eintragung anzumelden.
(2) Der Anmeldung sind beizufügen:
1. die Satzung in Urschrift und Abschrift;
2. eine Abschrift der Urkunden über die Bestellung des Vorstandes,
(3) Die Satzung soll von mindestens sieben Mitgliedern unterzeichnet sein und die Angabe des Tages der Errichtung enthalten.


§ 60 Zurückweisung der Anmeldung
Die Anmeldung ist, wenn den Erfordernissen der §§ 56 bis 59 nicht genügt ist, von dem Amtsgericht unter Angabe der Gründe zurückzuweisen.


§ 61 Einspruchsrecht der Verwaltungsbehörde
(1) Wird die Anmeldung zugelassen, so hat das Amtsgericht sie der zuständigen Verwaltungsbehörde mitzuteilen.
(2) Die Verwaltungsbehörde kann gegen die Eintragung Einspruch erheben, wenn der Verein nach dem öffentlichen Vereinsrecht unerlaubt ist oder verboten werden kann.


§ 62 Mitteilung des Einspruchs
Erhebt die Verwaltungsbehörde Einspruch, so hat das Amtsgericht den Einspruch dem Vorstande mitzuteilen.


§ 63 Voraussetzungen der Eintragung
(1) Die Eintragung darf, sofern nicht die Verwaltungsbehörde dem Amtsgericht mitteilt, daß Einspruch nicht erhoben werde, erst erfolgen, wenn seit der Mitteilung der Anmeldung an die Verwaltungsbehörde sechs Wochen verstrichen sind und Einspruch nicht erhoben ist oder wenn der erhobene Einspruch seine Wirksamkeit verloren hat.
(2) Der Einspruch wird unwirksam, wenn die nach den Bestimmungen des Vereinsgesetzes zuständige Behörde nicht binnen eines Monats nach Einspruchserhebung ein Verbot des Vereins ausgesprochen hat oder wenn das rechtzeitig ausgesprochene Verbot zurückgenommen oder unanfechtbar aufgehoben worden ist.


§ 64 Inhalt der Eintragung
Bei der Eintragung sind der Name und der Sitz des Vereins, der Tag der Errichtung der Satzung sowie die Mitglieder des Vorstandes im Vereinsregister anzugeben. Bestimmungen, die den Umfang der Vertretungsmacht des Vorstandes beschränken oder die Beschlußfassung des Vorstandes abweichend von der Vorschrift des § 28 Abs. 1 regeln, sind gleichfalls einzutragen.


§ 65 Zusatz "e. V"
Mit der Eintragung erhält der Name des Vereins den Zusatz "eingetragener Verein".


§ 66 Bekanntmachung
(1) Das Amtsgericht hat die Eintragung durch das für seine Bekanntmachungen bestimmte Blatt zu veröffentlichen.
(2) Die Urschrift der Satzung ist mit der Bescheinigung der Eintragung zu versehen und zurückzugeben. Die Abschrift wird von dem Amtsgerichte beglaubigt und mit den übrigen Schriftstücken aufbewahrt.


§ 67 Änderung des Vorstands
(1) Jede Änderung des Vorstands ist von dem Vorstand zur Eintragung anzumelden. Der Anmeldung ist eine Abschrift der Urkunde über die Änderung beizufügen.
(2) Die Eintragung gerichtlich bestellter Vorstandsmitglieder erfolgt von Amts wegen.


§ 68 "Negative Publizität"
Wird zwischen den bisherigen Mitgliedern des Vorstandes und einem Dritten ein Rechtsgeschäft vorgenommen, so kann die Änderung des Vorstandes dem Dritten nur entgegengesetzt werden, wenn sie zur Zeit der Vornahme des Rechtsgeschäfts im Vereinsregister eingetragen oder dem Dritten bekannt ist. Ist die Änderung eingetragen, so braucht der Dritte sie nicht gegen sich gelten zu lassen, wenn er sie nicht kennt, seine Unkenntnis auch nicht auf Fahrlässigkeit beruht.


§ 69 Registerauszug
Der Nachweis, daß der Vorstand aus den im Register eingetragenen Personen besteht, wird Behörden gegenüber durch ein Zeugnis des Amtsgerichts über die Eintragung geführt.


§ 70 Beschränkung der Vertretungsmacht; Beschlußfassung
Vorschriften des § 68 gelten auch für Bestimmungen, die den Umfang der Vertretungsmacht des Vorstandes beschränken oder die Beschlußfassung des Vorstandes abweichend von der Vorschrift des § 28 Abs.1 regeln.


§ 71 Änderungen der Satzung
(1) Änderungen der Satzung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung in das Vereinsregister. Die Änderung ist von dem Vorstande zur Eintragung anzumelden. Der Anmeldung ist der die Änderung enthaltende Beschluß in Urschrift und Abschrift beizufügen.
(2) Die Vorschriften der §§ 60 bis 64 und des § 66 Abs. 2 finden entsprechende Anwendung.


§ 72 Bescheinigung der Mitgliederzahl
Der Vorstand hat dem Amtsgericht auf dessen Verlangen jederzeit eine von ihm vollzogene Bescheinigung über die Zahl der Vereinsmitglieder einzureichen.



§ 73 Entziehung der Rechtsfähigkeit
Sinkt die Zahl der Vereinsmitglieder unter drei herab, so hat das Amtsgericht auf Antrag des Vorstandes und, wenn der Antrag nicht binnen drei Monaten gestellt wird von Amts wegen nach Anhörung des Vorstandes dem Verein die Rechtsfähigkeit zu entziehen.



§ 74 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins sowie die Entziehung der Rechtsfähigkeit ist in das Vereinsregister einzutragen. Im Falle der Eröffnung des Konkurses unterbleibt die Eintragung.
(2) Wird der Verein durch Beschluß der Mitgliederversammlung oder durch den Ablauf der für die Dauer des Vereins bestimmten Zeit aufgelöst, so hat der Vorstand die Auflösung zur Eintragung anzumelden. Der Anmeldung ist im ersteren Falle eine Abschrift des Auflösungsbeschlusses beizufügen.
(3) Wird dem Verein auf Grund des § 43 die Rechtsfähigkeit entzogen, so erfolgt die Eintragung auf Anzeige der zuständigen Behörde.


§ 75 Eröffnung des Konkurses
Die Eröffnung des Konkurses ist von Amts wegen einzutragen. Das gleiche gilt von der Aufhebung des Eröffnungsbeschlusses.


§ 76 Liquidatoren
(1) Die Liquidatoren sind in das Vereinsregister einzutragen. Das gleiche gilt von Bestimmungen, welche die Beschlußfassung der Liquidatoren abweichend von der Vorschrift des § 48 Abs. 3 regeln.
(2) Die Anmeldung hat durch den Vorstand, bei späteren Änderungen durch die Liquidatoren zu erfolgen. Der Anmeldung der durch Beschluß der Mitgliederversammlung bestellten Liquidatoren ist eine Abschrift des Beschlusses, der Anmeldung einer Bestimmung über die Beschlußfassung der Liquidatoren eine Abschrift der die Bestimmung enthaltenden Urkunde beizufügen.
(3) Die Eintragung gerichtlich bestellter Liquidatoren geschieht von Amts wegen.


§ 77 Form der Anmeldungen
Die Anmeldungen zum Vereinsregister sind von den Mitgliedern des Vorstandes sowie von den Liquidatoren mittels öffentlich beglaubigter Erklärung zu bewirken.


§ 78 Festsetzung von Zwangsgeld
(1) Das Amtsgericht kann die Mitglieder des Vorstandes zur Befolgung der Vorschriften des § 67 Abs 1. des § 71 Abs. 1, des § 72, des § 74 Abs. 2 und des § 76 durch Festsetzung von Zwangsgeld anhalten.
(2) In gleicher Weise können die Liquidatoren zur Befolgung der Vorschriften des § 76 angehalten werden.


§ 79 Registereinsicht
Die Einsicht des Vereinsregisters sowie der von dem Vereine bei dem Amtsgericht eingereichten Schriftstücke ist jedem gestattet. Von den Eintragungen kann eine Abschrift gefordert werden; die Abschrift ist auf Verlangen zu beglaubigen.
Hi Bozan,

so einfach geht das leider nicht. Hatte dies schon Anfang des Jahres mit Herrn H. (ich nenne hier extra seinen richtigen Namen nicht) schon errörtert.
PETITUS bestand bei der Gründung aus mindestens 7 Personen. Wieviel nun noch Mitglied sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das blöde dabei ist, dass die Mitglieder selber darüber abstimmen, wer neu aufgenommen werden darf......

Aber dennoch gute Idee, Bozan. Leider ist es uns normalsterblichen verwehrt, diesen "Verein" von innen heraus sprengen zu wollen.

Es geht hierbei auch niemals um große Summen. Der Streiwert beläuft sich gerade mal auf ~30.000,-DM, so dass der Verein PETITUS ca. 1.500,-DM nach einem negativen Urteil zu bezahlen haben.
Das eigentliche Ziel, die jeweilige Firma zu blockieren udn eventuell zu einer außergerichtlichen Einigung zu bewegen, ist dadurch aber recht günstig zu ermöglichen.

Der Witz dabei ist, dass PETITUS der AGFB selbst dieses Geld aus alten Urteilen immer noch schuldig ist. Keine Ahnung, wieso sie weiterklagen dürfen.

Gruss,

CB......der an dieser Stelle Herrn H. noch mals für seine Arbeit danken möchte!!!!
Vielleicht doch etwas zu optimistisch........?!

Telekom will mit UMTS sofort Gewinne machen

Der Chef der Deutschen Telekom, Ron Sommer, will mit
der Mobilfunktochter des Konzerns unmittelbar nach
dem Einstieg in das UMTS-Geschäft ab 2003 Gewinne
machen. „Wir verfügen über die mit Abstand größte
Kundenbasis und ein sehr gut ausgebautes GSM-Netz“,
sagte Sommer der Finanzzeitung „Euro am Sonntag“.

Kritik an dem späten Starttermin wies er zurück: 2003
gehen wir mit einem ausgereiften Produkt an den
Start.“ Zugleich erteilte er der Forderung nach
Aktienrückkäufen zur Stützung des Telekom-Kurses
eine klare Absage. Die bisherige
Unternehmensstrategie nannte er „unsere Art der
Kurspflege“.

In den Vereinigten Staaten sei mit der
Voicestream-Akquisition und dem geplanten
Powertel-Kauf die Plattform geschaffen worden. Bereits
ohne Powertel sei die Telekom global der größte
GSM-Anbieter. Sommer will diese Position durch Käufe
weiter ausbauen. Allerdings seien „auch andere Wege
denkbar“. (dpa-afx)


CB
Da scheint sich wohl was größeres anzubahnen?!

Primacom: Neuer Konsortialkredit über 1,375 Mrd EUR

Mainz (vwd) - Ein aus acht Banken bestehendes Konsortium hat dem Kabelnetzbetreiber Primacom AG, Mainz, einen revolvierenden Tilgungskredit über eine Mrd EUR und eine Kapitalmarkt-Zwischenfinanzierung über 375 Mio EUR syndiziert. Wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montag erläuterte, sollen die Mittel für die Übernahme der niederländischen Multikabel für die Tilgung bestehender Bankschulden sowie für die Finanzierung des künftigen Wachstums eingesetzt werden.



Insgesamt haben Bank of America, Barclays Bank, Chase Manhattan, Dresdner Kleinwort Benson, Fortis Bank, ING Barings, Royal Bank of Scotland und Toronto Dominion 2,2 Mrd EUR für den revolvierenden Tilgungskredit und 618,8 Mio EUR für die Kapitalmarkt-Zwischenfinanzierung gezeichnet. Der Beginn für die Syndizierung von Unterbeteiligungen sei für diesen Montag vorgesehen, hieß es. Alleiniger Bookrunner ist Chase Manhattan. Durch die Bezahlung von Multikabel und der gegenwärtigen Bankschulden wird die Finanzierung den Angaben zufolge mit rund 680 Mio EUR beansprucht.



Für weitere Ausbau- und Aufrüstungsstrategien in Deutschland stehe ein verbleibender freier Kreditrahmen von 695 Mio EUR zur Verfügung, so Primacom. +++Markus-Alexander Frühauf

vwd/4.9.2000/maf/mr




CB
Ob da noch mehr im Busch ist?!

Primacom: Neuer Konsortialkredit über 1,375 Mrd EUR

Mainz (vwd) - Ein aus acht Banken bestehendes Konsortium hat dem Kabelnetzbetreiber Primacom AG, Mainz, einen revolvierenden Tilgungskredit über eine Mrd EUR und eine Kapitalmarkt-Zwischenfinanzierung über 375 Mio EUR syndiziert. Wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montag erläuterte, sollen die Mittel für die Übernahme der niederländischen Multikabel für die Tilgung bestehender Bankschulden sowie für die Finanzierung des künftigen Wachstums eingesetzt werden.



Insgesamt haben Bank of America, Barclays Bank, Chase Manhattan, Dresdner Kleinwort Benson, Fortis Bank, ING Barings, Royal Bank of Scotland und Toronto Dominion 2,2 Mrd EUR für den revolvierenden Tilgungskredit und 618,8 Mio EUR für die Kapitalmarkt-Zwischenfinanzierung gezeichnet. Der Beginn für die Syndizierung von Unterbeteiligungen sei für diesen Montag vorgesehen, hieß es. Alleiniger Bookrunner ist Chase Manhattan. Durch die Bezahlung von Multikabel und der gegenwärtigen Bankschulden wird die Finanzierung den Angaben zufolge mit rund 680 Mio EUR beansprucht.



Für weitere Ausbau- und Aufrüstungsstrategien in Deutschland stehe ein verbleibender freier Kreditrahmen von 695 Mio EUR zur Verfügung, so Primacom. +++Markus-Alexander Frühauf

vwd/4.9.2000/maf/mr




CB
Eventuell gibt es ja noch ein bis zwei größere Übernahmen im Ausland. Es gab ja unlängst eine Pressemeldung, in der man Verhandlungen mit Unternehmen im angrenzenden Ausland bekanntgab.
Jetzt macht auch noch einer der letzten Flatrateanbieter mit Preisen für deutlich unter 100,-DM die Pforten zu.
Die Deutsche Telekom/T-Online ist lachender Dritter.....

Auch DUSnet-Flatrate wird eingestellt

Einige Flatrate-Anbieter kündigen angebliche "Viel-Surfer", andere stellen das Angebot eines Pauschaltarifs komplett ein. Letzteres plant jetzt auch der Düsseldorfer Internet-Provider DUSnet: Er hat vor, sein Flatrate-Angebot aufzugeben. Voraussichtlich werde das Angebot diesen Monat nicht mehr überdauern, sagte ein Firmensprecher gegenüber c`t. Nachdem die Flatrate am 17. August dieses Jahres für 69 Mark pro Monat bei einer ebenso hohen Einrichtungsgebühr eingeführt worden war, wurde bereits drei Tage später wegen des "großen Erfolgs" ein Anmeldestopp verhängt.

Auch im Fall von DUSnet scheint das Problem zu sein, dass sich der Anbieter heftig verkalkuliert hat. Nicht nur würden die Zugänge teilweise von als Privatpersonen getarnten Firmen und anderen Nutzern als Standleitungen missbraucht, sondern auch die Nutzungszeiten der in weitaus höheren Zahlen als erwartet angeworbenen Neukunden habe dazu geführt, dass das gesamte Flatrate-Angebot zum Verlustgeschäft werde, hieß es bei DUSnet. Man habe damit gerechnet, in stärkerem Maße Bestandskunden auf die Flatrate umleiten zu können, als tatsächlich erreicht wurde. Angesichts der Marktlage, in der eine Flatrate nach der anderen vom Netz gehe, sei auch eine öffentliche Diskussion über den Begriff selbst erforderlich, denn offensichtlich hätten weite Teile der Nutzer ein falsches Verständnis davon, was eine solche Flatrate denn leisten könne, erklärte der Firmensprecher. (pmo/c`t)



CB

http://www.kabelinfo.de
Sogar unsere Primacom ist vorsichtig mit den HardcoreNutzern geworden.
Folgender Zusatz wurde bei den Geschäftsbedingungen des Powertarifs (99,-DM pauschal pro Monat bei 1MBit/s im Downstream):

"Wir behalten uns bei exzessiver Nutzung (Betrieb von Servern, Netzwerken oder übermäßiger Traffic) das Recht vor, unseren Kunden ein gewerbliches Angebot zu unterbreiten."

CB.....dem auch einige nette Sachen bei solch einem super Angebot einfallen würde!!!! *lechz* ;)

http://www.kabelinfo.de
Solche Problem haben TV-Kabelnetzbetreiber wie unsere Primacom nicht, da sie über eigene Leitungen verfügen und auch alleine vermarkten: :)

Hintergrund: Das Flatrate-Sterben und die Poweruser

Wann lohnt sich eine Flatrate? Dies entwickelt sich nicht nur für Nutzer des Internet zu einer spannenden
Frage, sondern, wie sich in den letzten Tagen gezeigt hat, offensichtlich auch zu einem ernsten Problem für
Anbieter solcher Dienste. Einige Flatrate-Provider haben so genannten Powerusern gekündigt, andere
Angebote sind komplett eingestellt worden. Offensichtlich sind die Kalkulationen einiger Anbieter nicht so
aufgegangen, wie man sich das vorgestellt hatte – fragt sich natürlich, wie die Anbieter überhaupt gerechnet
haben und wann ein Pauschaltarif für sie überhaupt rentabel ist.

Viele Unternehmen haben inzwischen damit begonnen, denjenigen Usern zu kündigen, die nach Ansicht der
Firmen entgegen den Allgemeinen Geschäftbedingungen die Flatrate als Standleitung genutzt haben. Nicht
nur die inzwischen zahlungsunfähige Firma Surf1, sondern auch Sonnet und der Funone-Flatrate-Betreiber
Medien Info Center haben entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Pauschalangebote von Cisma und
DUSnet sind nicht mehr für Neukunden erhältlich, der DUSnet-FlatCity-Tarif soll dem Vernehmen nach
zum Monatsende auslaufen. T-Online, NGI und Talkline mit einer Teilzeit-Flatrate beispielsweise haben
dagegen nach eigener Auskunft gegenüber c`t keine Kalkulationsprobleme und wollen ihr Angebot auch
weiter aufrechterhalten. Ein Sprecher von NGI wies sogar ausdrücklich darauf hin, dass man nicht daran
denke, Zwangsmaßnahmen gegen "Vielsurfer" zu ergreifen, auch diese gehörten schließlich zur Kalkulation.

Offenbar haben viele Firmen aber nicht damit gerechnet, dass ihre Flatrates auch wirklich über den Rahmen
eines Normalsurfers hinaus genutzt würden. So hieß es beispielsweise bei DUSnet, man habe darauf
gebaut, mehr Bestandskunden zu einem Tarifwechsel zu bewegen; von dem Ansturm neuer Kunden, die
auch deutlich andere Nutzungsprofile mitbrachten als die bisherigen Kunden, sei man überrascht worden.

Da die meisten Anbieter den Telekom-Backbone nutzen, ist eine grobe Kalkulation aber eigentlich gar
nicht einmal schwierig: Für die Nutzung der Telekom-Leitungen muss nach Informationen aus
Anbieterkreisen im Durchschnitt eine Interconnectiongebühr von 1,72 Pfennig pro Minute entrichtet
werden, hinzu kommen Internet-Nutzungsgebühren zwischen 0,32 und 0,68 Pfennig pro Minute – je mehr
Nutzer, desto geringer diese Gebühr. Dazu kommt ein Entgelt für das Download-Volumen, das allerdings
weitgehend Verhandlungssache sein soll. Bei einem Flatrate-Preis von 79 Mark kann man also davon
ausgehen, dass die User deutlich weniger als 65 Stunden pro Monat, also durchschnittlich zwei Stunden am
Tag, im Netz verbringen dürfen, damit sich das Angebot unter Vernachlässigkeit aller übrigen
Kostenfaktoren gerade noch rechnet.

Nicht alle Anbieter können für ihre Fehlkalkulation allerdings die Telekom verantwortlich machen. Sonnet
beispielsweise nutzt die Leitungen von WorldCom. Hier sieht die Rechnung sogar noch düsterer aus: Allein
an Leitungsgebühren, die allerdings alle Leistungen einschließen, muss die Firma 4,22 Pfennig pro Minute
abführen, was bedeutet, dass die Nutzer höchstens gut 31 Stunden pro Monat, durchschnittlich also gut
eine Stunde pro Tag, online sein dürfen, damit das Flatrate-Modell rechnerisch trägt. Bei allen Anbietern,
ob sie Telekom-Leitungen oder die eines anderen Anbieters benutzen, kommen darüber hinaus natürlich
eigene Kosten hinzu, etwa für Infrastruktur, Personal, Marketing und ähnliches.

Für ein Modell wie etwa bei Sonnet ergibt sich für den Surfer aber eine ganz andere Rechnung: Per
Internet-by-Call für 2,5 Pfennig pro Minute wäre eine Online-Zeit von 31 Stunden pro Monat bereits für
46,50 Mark zu haben. Die 60 Stunden, mit denen Flatrate-Provider, die das Telekom-Netz benutzen,
wohl kalkulieren dürften, kosten bei einem solchen Internet-by-Call-Tarif immerhin 90 Mark. Der Kunde
liegt damit also zwar rund 10 Mark teurer als bei den meisten Flatrates, aber über eine längere Frist
gerechnet nur, wenn er jeden Monat tatsächlich diese 60 Stunden voll ausschöpft.

Auch wenn die Firmen ihren Rechnungen selbstverständlich eine Mischkalkulation zugrundegelegt haben,
die beispielsweise berücksichtigt, dass der User auch einmal Urlaub macht, ist ersichtlich, dass bei Preisen
von rund 80 Mark für eine Flatrate das Geschäftsmodell der Anbieter kaum als gesund zu bezeichnen ist.
Talkline beispielsweise entzieht sich diesen Problemen zum Teil, indem die angebotene Flatrate werktags
nur von 18 bis 9 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen nutzbar ist und zudem noch bei einem
Downloadvolumen von über 500 MByte im Monat weitere Gebühren fällig werden. Nur T-Online und
NGI scheinen von alledem (bislang) unbeeindruckt... Dafür werfen inzwischen einige Internet-User der
Telekom wegen ihrer Preise und vermuteter Bevorzugung von T-Online wettbwerbswidriges Verhalten vor
und fordern zum Protest bei der Regulierungsbehörde auf. Nur ist die RegTP für Gebühren, die
Internet-Zugänge betreffen, nach ihren eigenen Aussagen gar nicht zuständig. (pmo/c`t)


CB

www.kabelinfo.de
Der Link war nicht richtig gesetzt *schäm*

http://www.kabelinfo.de

CB......der auch Fehler macht!!!!

P.S. So makaber es auch klingen mag: Durch die Geschäftsaufgabe zahlreicher BilligFlatrateanbieter gewinnt Primacom gleich doppelt.

1. Wird die eigene Stellung der Highspeedangebote bestätigt/bekräftigt

und

2. Wird es hoffentlich nicht mehr lange dauern bis die Telekom mit ihrer Preispolitik eins auf die Finger geklopft wird.
PETITUS scheint ja richtig aktiv zu sein......wenn man sich die Spezailboards über ihn und PETITUS durchliest.

Werde versuchen, ein paar weitere Infos dort zu bekommen.

CB

http://www.kabelinfo.de
Über Petitus...

Zukunft der SUNLIVE AG

(29.11.1999) Die Sunlive AG ist fast am Ende. Die Klage der "Aktionärsvereinigung Petitus e.V." (Vorstand: Arno Menzel) wurde zwar (wegen Rechtsmissbrauchs) vom Landgericht Stuttgart abgewiesen, aber die Verzögerung der Eintragung der Kapitalerhöhung brachte den ohnehin nicht sehr üppigen (Franchise-) Geschäftsbetrieb fast zum Erliegen, die Firma stand am Rande des Konkurses.

Und welcher Contractingkunde will sich schon angesichts der Strompreisliberalisierung und fallender Strompreise langfristig binden? Die Sunlive-Mitarbeiter wurden entlassen, Vorstand Kuhn ist mit Wirkung vom 30.9.99 zurückgetreten (er kauft für DM 100.000 den operativen Geschäftsbetrieb samt Logo). Bernhard Ruck (DvG) wurde sein Nachfolger und bemüht sich nun, mit dem einzig verbliebenen Gläubiger (0,94 Millionen DM) eine Lösung zu finden, die es erlaubt, die liquiden Mittel der Sunlive AG (rund 0,4 Millionen DM) zu schonen und somit die Weiterführung der AG zu sichern. Dabei soll der Sunlive-Verlustvortrag steuerlich genutzt werden, indem die AG Darlehen vergibt bzw. ihr Kapital so anlegt, dass die Zinsen jeweils steuerfrei sind. Wenn das Modell funktioniert, hätten die Aktionäre über die Steigerung des Aktienkurses einen Gewinn, frei nach dem Motto "Aus steuerpflichtigen Zinseinkünften werden steuerfreie Kursgewinne".
Petitus bei NET IPO auch....

Anschließend trat der in Nebenwertekreisen bekannte Arno Menzel ans Rednerpult und kritisierte zunächst die verspätete Ansetzung der Hauptversammlung als Gesetzesverstoß, die angeführten Gründe haben ihn nicht überzeugt. Noch gravierender sei jedoch die verspätete Vorlage des Zwischenberichts, der innerhalb von zwei Monaten nach Halbjahresende vorzulegen sei. Er fragte, weshalb die Liquidationsbilanz nicht von der Hauptversammlung festzustellen sei und bat außerdem um Detailangaben zur Sitzverlegung der Gesellschaft von Amberg nach Frankfurt. Er kritisierte außerdem, dass die Anzahl der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsbericht nicht genannt wurde
Am 13. März fand im Frankfurter Congress-Centrum die Hauptversammlung der net.IPO AG statt. Nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Moffat die ca. 80 erschienenen Aktionäre und Gäste begrüßt und die Formalien verlesen hatte, entschuldigte er auch im Namen seiner Aufsichtsratsmitglieder die verspätete Ansetzung der Hauptversammlung, die nach Gesetz und Satzung innerhalb von acht Monaten nach dem Geschäftsjahresende (31.3.99) stattzufinden hat.
Die Verzögerung begründete Moffat mit der langen Prüfungsdauer durch den Wirtschaftsprüfer, der ungeprüfte Jahresabschluss war bereits im September 1999 vorgelegt worden. Da der Abschlussprüfer wenig Erfahrung bei der Prüfung von Gesellschaften, die dem Gesetz über das Kreditwesen unterliegen, hatte, dauerte es bis Mitte Januar 2000, bis der geprüfte Jahresabschluss dem Aufsichtsrats vorgelegt werden konnte. Um solche Verzögerungen zukünftig zu vermeiden, schlägt der Aufsichtsrat in Tagesordnungspunkt 14 vor, den Wirtschaftsprüfer zu wechseln und den Jahresabschluß zukünftig von der, so Moffat, bei der Prüfung von Kreditinstituten erfahrenen
Zu den Powernutzern: Die Kosten für die Betreiber sollten rapide fallen, sobald verschiedene Terabit-Transatlantikquerungen in Betrieb gehen (Flag Atlantic 1 in Q1 2000, Bau von Level 3`s Atlantik-Querung in einigen Wochen fertig).

Speziell in den Niederlanden (-> Multikabel) wird Primacom aber den Powerusern auf keinen Fall Downloadlimits auferlegen können, das dies in dem dort sehr harten Wettbewerbsumfeld glatter Selbstmord wäre. (==> günstige Großhandelsflatrate fürs KPN`s DSL http://www.mxstream.nl/info/info02.html, was angesichts TV-Kabelkonkurrenz von UPC, Casema und @Home Nederlands sehr günstig offeriert werden muß).
Hi Global,

Vielsurfer können für Primacom ja eigentlich gar kein Problem werden, da es sich ja um die eigenen Leitungen handelt.

Was ist denn das große Problem der Flatrateanbieter?
Sie müssen Reantabilitätsberechnungen aufstellen, wie teuer sie wohl ein durchnschnittlicher Kunde im Monat surft. Dabei ist aber weniger der Traffic teuer, sondern die von der Deutschen Telekom gemieteten Leitungen.
Dadurch haben Fremdanbieter mit eigenen Leitungen wie bespielsweise unsere Primacom einen deutlichen Vorteil, der sich hoffentlich bald auszahlen wird.

CB

http://www.kabelinfo.de
NEFcom macht es vor: Solche Preise kann man anbieten, wenn man eigene Leitungen hat!!!

Highspeed - Flatrate für 29 Mark
Dienstag, den
05.09.00 13:02

aus den Bereichen Telcos, Provider


Ab Mitte September bietet der City-Carrier NEFkom eine Highspeed-Flat für 29 DM im Monat an. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit der "NEFonline highspeed-flat" beträgt bei ISDN inkl. Kanalbündelung 128 Kbit pro Sekunde.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 3 Monate; Voraussetzung für die neue Internet-Pauschale ist ein NEFkom Telefonanschluss (Analog oder ISDN), der 29 bzw. 43,50 DM im Monat kostet.

In den Zeiten Montag bis Freitag von 16.00 bis 06.00 Uhr und an den Wochenenden von 0 bis 24 Uhr sind mit dieser Monatspauschale von 29 DM dann alle Kosten des Internetzugangs abgedeckt. Weitere Anmelde- oder Einrichtungskosten entstehen nicht. Ausserhalb dieser Zeit ist der Zugang fuer 1,9 Pfennige in der Minute je B-Kanal moeglich.

Derzeit bietet der Carrier seinen Telefonanschluss mit "highspeed-flat" in den Städten Nürnberg, Erlangen, und Fürth an. Eine Ausdehnung des Angebots auf andere Staedte in Mittelfranken ist im Jahr 2001 geplant.
(tma)




CB....der schon ganz auf den neuen LowCost-Tarif von Primacom ist!!!

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News by AFX / DPA



Netzbetreiber Callahan: Kabelgebühren sind `furchtbar niedrig`

06.09.2000 18:53
STUTTGART (dpa-AFX) - Das amerikanische Unternehmen Callahan, Mehrheitseigner der TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg, hält die Kabelgebühren in Deutschland für "furchtbar niedrig". Das sagte der Chef des Netzbetreibers, Richard J. Callahan, beim Auftakt des Zukunftsforums "Kabel 21" am Mittwoch in Stuttgart. Die Zuschauer sollten in Zukunft Pakete mit unterschiedlichen Angeboten und Preisen wählen. Callahan will ab Sommer 2001 pro Monat 100.000 Haushalte auf das neue Breitband-Kabelnetz umrüsten, über das auch ein schneller Internet-Zugang und Multimedia-Dienste in die Wohnzimmer kommen sollen.

Der ARD-Vorsitzende Peter Voß kritisierte, dass der für interaktives Fernsehen vorgesehene Rückkanal auf dem bisher für die öffentlich-rechtlichen Sender reservierten Platz eingerichtet werden soll. "Die Zuschauer werden massive Probleme bekommen, ihre Sender wiederzufinden," sagte Voß, der auch Intendant des Südwestrundfunks (SWR) ist. Außerdem stellte Voß die Einspeisungsentgelte der Fernsehsender für das Kabelnetz in Frage. In anderen Ländern würde der Netzbetreiber den Sendern sogar eine Vergütung für ihr Angebot zahlen.

Der Telekom-Beauftragte für Breitbandkabel , Franz Arnold, wies die Kritikpunkte als "Übergangsschwierigkeiten" in der Phase nach der Monopolstellung der Deutschen Telekom zurück. Der Rückkanal müsse auf dem vorgesehenen Platz eingerichtet werde, weil der Schritt dem internationalen Standard entspreche. Bei einem völligen Ausstieg der Telekom aus dem Kabelgeschäft wären die Probleme der Übergangsphase "dramatisch" gewesen.

Das Unternehmen hatte gemäß EU-Vorgaben die Verantwortung für das 460.000 Kilometer lange Netz auf neun regionale Gesellschaften übertragen. In Hessen wurden außerdem bereits 65 Prozent der Anteile an ein europäisches Konsortium verkauft, in Nordrhein-Westfalen - und mit Wirkung zum 1.1.2001 - in Baden-Württemberg erwarb Callahan 55 Prozent von der Telekom. Auf dem Zukunftsforum «Kabel 21» wollen Politiker mit Vertretern aus der Medien- und Telekommunikationsbranche über die Möglichkeiten des geplanten Breitband-Kabelnetzes diskutieren. Die Resultate sollen im März 2001 vorgestellt werden./mi/ub/DP




DTE.ETR

Quellen: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen
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(c) Innovative Software GmbH 1996-1999, Alle Rechte vorbehalten.
Moin Bohne,

habe dir schon geantwortet und die angesprochenen Dinge in Angriff genommen. Wird halt nur noch etwas dauern.

Gruss,

Ingo alias CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Callahan:

Allein durch die Aussage von der Callahangruppe, ab 2001 pro Monat an die 100.000 Anschlüsse rückanalfähig umzurüsten und mit Internet und den anderen Services ausrüsten zu wollen, verliert diese Meldung an Glaubwürdigkeit.

CB

http://www.kabelinfo.de
Hallo Cyberbob,

wie ist Dein Kommentar zu verstehen, "die Meldung verliert an Glaubwürdigkeit".?

Was mir bei der Meldung aufgefallen ist, dass die Aufrüstung "ab Sommer 2001" erfolgen soll. Eigentlich wäre "erst ab Sommer 2001" treffender.

Ich dachte eigentlich, die würden schon jetzt mit Hochdruck beginnen.

Na ja, spätestens wenn sich die vermuteten Finanzprobleme bei Callahan ausweiten, werden sie wohl zum Tochterunternehmen der DTAG.
Moin Nullgesicht,

ich halte allein die Zahl von 100.000 fertig angeschlossenen TV-KabelKunden pro Monat für unglaubwürdig hoch.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Deutsche Telekom solch eine Konkurrenz zulassen wird.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es in den ehemaligen Telekomkabelnetzen in Zukunft Flatrateangebote geben wird, die aber nur über sehr langsame Verbindungen verfügen, um so die eigene DSL-ISDN-Produktpalette nicht zu gefährden.

Gruss,

CB

http://www.kabelinfo.de
Im übrigen werde ich spätestens am nächsten Wochenende meine Infoseite speziell im Punkt PETITUS/Menzel umbauen, da ich schon einige vielversprechende Kontakte geknüpft habe und mit ihnen zusammen das weitere Vorgehen auszuarbeiten.
Aus Rücksicht auf die Identität und den Schutz von dieser Gruppe vor äußeren Angriffen, behalte ich mir das Recht vor, nur gefilterte Informationen auf der Seite zu veröffentlichen.
Dies gilt auf der Berichtsseite, als auch über die wahre Identität der Mitglieder.

Falls noch jemand beim Infosammeln über PETITUS/Menzel mitmachen möchte, bin ich jederzeit via Email zu erreichen:

Kontakt: Ingo.Wolf@kabelinfo.de

CB.....der sich über weitere Infos sehr freuen würde!!!!

http://www.kabelinfo.de
Die Unterseite über PETITUS auf Kabelinfo.de ist überarbeitet worden und die öffentlichen Beiträge dazu enfernt:.

Ich rechne schon jetzt mit eurem Verständnis und rege Beteiligung am Sammeln von Infos über PETITUS.

Danke

CB

http://www.kabelinfo.de
Wann es Callahan und Klesch wohl merken werden, was sie da für teures Geld gekauft haben?????

Kabelnetze: Neue Eigner, alte Streitpunkte

Drei Kabelnetze – Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg – sind bereits verkauft, bei den
sechs restlichen steckt die Deutsche Telekom AG noch in Verhandlungen. Doch was die Privatisierung des
Breitband-Kabelgeschäfts den Beteiligten vom Programmanbieter bis zum Endverbraucher letztlich bringt,
ist bislang noch kaum erkennbar. Im Zukunftsforum Kabel 21 will die Baden-Württembergische
Landesregierung nun klären, wohin die Reise geht und im Dialog mit der Callahan-Gruppe, der Telekom,
der Landesanstalt für Kommunikation und weiteren Partnern gemeinsam Lösungen und Strategien
erarbeiten. Zur Auftaktveranstaltung am gestrigen Mittwoch in Stuttgart war der Käufer der Kabelnetze mit
2,2 Millionen Teilnehmern in dem südwestlichen Bundesland, Richard Callahan, persönlich aus Denver
(Colorado) angereist.

Die offenen Fragen sind zugleich die alten Streitpunkte. Dazu gehören insbesondere der
diskriminierungsfreie Netzzugang, die Kanalbelegung bei der Umstellung auf digitale Übertragungstechniken
sowie die Tarifierungspolitik. So sind die Entgelte, die die Telekom bisher für die Kabeleinspeisung
verlangte, den Programmveranstaltern ein Dorn im Auge. "In den USA verlangen die Netzbetreiber kein
Entgelt für die Einspeisung", klagte der ARD-Vorsitzende Peter Voß, aber hierzulande werde "an beiden
Enden der Wurst" kassiert, bei den Sendern und bei den Konsumenten Dagegen hat die ARD gemeinsam
mit dem ZDF eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht.

Bislang eher Gegenspieler der Liberalisierung des Rundfunks und der Telekommunikation, wird jetzt immer
deutlicher, daß öffentlich-rechtliche und private Sender dieselben Probleme plagen. Der Präsident des
Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation, Jürgen Doetz, beobachtet mit Sorge, daß die
Kabelnetzbetreiber unter dem Druck der Refinanzierung ihrer Investitionen selbst Inhalte anbieten müssen
und dann womöglich den eigenen Programmen einen leichteren Zugang zu ihren Netzen verschaffen als
anderen Marktteilnehmern. "Wir werden uns nicht, weil wir auf das Kabel angewiesen sind, zum rechtlosen
Spielzeug der kommerziellen Interessen von Kabelbetreibern degradieren lassen", kündigte er mit starken
Worten an. "Wir produzieren teuren Content und wollen deshalb an den Einnahmen derer partizipieren, die
als Transportunternehmen mit unserem Content Geld verdienen".

Obwohl direkt angesprochen, hielt sich Callahan, der sich selbst als "Breitband-Mann zu Lande, zu Wasser
und in der Luft" beschreibt, zu den Konfliktpunkten der bundesdeutschen Medienlandschaft bedeckt und
äußerte sich nur in Allgemeinplätzen. "Wir werden das mit den Kunden herausarbeiten", erklärte er. Ob
`free` oder `Pay-TV` ist für ihn nicht die Frage; das Ziel sei ein umfassendes Angebot von Programmen und
Diensten. "Wir wollen alles dabeihaben", erklärte er in Stuttgart. "Wir wollen Optionen schaffen, die den
Kunden eine Auswahl bieten und für die sie auch bereit sind zu zahlen." Auf die Details seines
Geschäftsmodells, und wie er sich zu positionieren gedenkt, werden die hiesigen Kontrahenten noch einige
Zeit warten müssen.

Der Dialog mit dem neuen Herrn der Netze in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wird
jedenfalls fortgesetzt. In vier Foren geht es im Oktober um Inhalte und Vermarktung, im November um die
technischen Fragen des Netzausbaus, im Januar um die Digitalisierung der Rundfunklandschaft und im
Februar um den Nutzen für die Kunden. Interessenten können die Diskussion unter www.Kabel21.lfk.de
mitverfolgen. (Richard Sietmann) (jk/c`t)


CB

http://www.kabelinfo.de
Nun machen die Stromerzeuger ernst:


Tesion: Bundesweiter Internet- und
Festnetzzugang aus der Steckdose
Donnerstag, den
07.09.00 18:32


aus den Bereichen Telcos, Provider



Ein Märchen scheint wahr zu werden! Völlig überraschend hat das
Telekommunikations-Unternehmen tesion, eine Tochter der Energie
Baden-Württemberg (EnbW) die zum 1. Juli 50 Prozent der Anteile von der
Swisscom (Bern/Schweiz) übernommen hatte, angekündigt, sein 7.000 km
langes bundesweites Festnetz bis Ende des Monats in Betrieb nehmen.

Zusammen mit dem Energiekonzern will tesion bis zum ersten Quartal 2001
einen Internet-Zugang über das Stromnetz anbieten. Nach Angaben des
Unternehmens stell EnBW die Infrastruktur, Siemens einen Adapter für die
Steckdose, und tesion entwickelt die entsprechenden Online-Dienste. Das
Internet-Portal «blue window», das der Swisscom gehört, soll dabei durch
ein gleichwertiges tesion-Produkt ersetzt werden, sagte Niedermaier. Der
Strom-Zugang werde Daten 15 Mal schneller als über eine
ISDN-Telefonleitung übertragen.

Genaue Angaben zum Preis des Online-Angebots liegen jedoch noch nicht
vor. Berechnet werden soll jedoch nach dem Volumen der Datenübertragung
und nicht wie beim telefonischen Zugang nach Zeit. «Wir haben damit über
Nacht ein flächendeckendes Netz in Baden- Württemberg und sind komplett
unabhängig von der Deutschen Telekom», sagte Niedermaier. Ausbauen will
tesion auch das Geschäft mit breitbandigem Richtfunk.

Über das Festnetz will tesion verstärkt mit regionalen Telefongesellschaften
zusammenarbeiten. Die aus sechs Mitgliedern bestehende
Arbeitsgemeinschaft RegioNet sei «offen für neue Partner», sagte
Niedermaier. Als Beitrittskandidaten seien Unternehmen im Raum Berlin
und München im Visier. Tesion beschäftigt 400 Mitarbeiter und hat in
Deutschland rund 50.000 registrierte Kunden. Bis 2002 sollen insgesamt
500 Millionen DM in den Ausbau von Netzen und Diensten investiert werden.
Über einen Börsengang werde mit der EnBW derzeit «philosophisch
diskutiert», sagte Niedermaier.

Kommentar:
Sollte tesion seine Worte in die Tat umsetzen können, so dürfte der
Durchbruch beim Internet aus der Steckdose endlich gekommen sein. Völlig
unabhängig von der Telekom kann man demnach Internetzugänge und
Telefongespräche realisieren. Was im ersten Moment etwas negativ auffällt
ist die Ankündigung daß bei dem Zugang nach Volumen abgerechnet
werden soll, diese Aussage dürfte einen Surfer nicht sehr erfreuen, hofft er
doch auf einen möglichst breitbandigen Pauschalzugang.

Auf der anderen Seite kann steht tesion der DSL-Front der Telekom, Arcor
und MobilCom gegenüber, die einen Breitbandzugang schon für einen
Pauschalpreis anbieten. Der Anbieter würde sich somit selbst seiner
Kunden berauben, würde er die Tarife zu hoch ansetzen, vorausgesetzt
tesion hat überhaupt ein Interesse an Otto Normalsurfer, wovon man aber
eigentlich ausgehen kann. Es bleibt zu hoffen, daß Privatkunden ähnlich wie
bei T-Online ein abgespeckter Internet-Zugang zum Pauschalpreis
angeboten wird.
(rsi)


CB

http://www.kabelinfo.de
Das "Handelsblatt" vom 05.09.00, Seite 31:

>Primacom erhält Kredit von acht Großbanken<
Die Primacom AG, Mainz hat einen Großkredit in Höhe von 1,375 Mrd.€ von einem internationalen Bankenkonsortium erhalten. Die Mittel aus der Finanzierung würden zum Teil für die Bezahlung der Übernahme von Multikabel eingesetzt, teilte PRimacom mit. Geplant sei auch eine Tilgung von Bankschulden und die Finanzierung des Wachstums. (...).
dpa-AFX
amp.
Tesion: Kein bundesweiter Strom-Internetzugang
Freitag, den
08.09.00 10:37

aus dem Bereich Provider


Der Anbieter Tesion wird keinen bundesweiten Internetzugang über Stromnetz in Deutschland einführen. Entsprechende Berichte seien falsch. Vielmehr werde es im ersten Quartal des kommenden Jahres ein Angebot in Baden Württemberg geben.
(tma)




CB

http://www.kabelinfo.de
Tesion: Kein bundesweiter Strom-Internetzugang
Freitag, den
08.09.00 10:37

aus dem Bereich Provider


Der Anbieter Tesion wird keinen bundesweiten Internetzugang über Stromnetz in Deutschland einführen. Entsprechende Berichte seien falsch. Vielmehr werde es im ersten Quartal des kommenden Jahres ein Angebot in Baden Württemberg geben.
(tma)




CB

http://www.kabelinfo.de
aus dem SMAX/Nebenwerte-Board zur Aktie
DTA Digitale Telekabel AG entnommen:



von Kabelkenner 08.09.00 14:02:17
betrifft Aktie: DTA DIG. TELEK. DM 5 ADR

Hallo an Alle!


In der gestrigen Ausgabe des Tele-Börsenhefts ist ein hochinteressanter Artikel zur Telekom mit dem Titel Der Kabel-Schatz zu finden, daraus hier ein paar Auszüge:



Im Frühjahr 1999 kündigte Telekom-Chef Ron Sommer an, das telekom-eigene Fernsehkabelnetz in neun Regional-Teile zu zerlegen und den größten Teil zu verkaufen.

Seit eineinhalb Jahren laufen Verhandlungen mit Interessenten wie Callahan, Deutsche Bank, Klesch, Primacom, TSS, UPC und einer weiteren Heerschar von Finanzinvestoren.

In den nächsten Tagen soll jetzt endlich ein Agreement mit Callahan unterzeichnet werden: Die US-Amerikaner überneehmen für 2,3 Milliarden Euro 55 Prozent des nordrhein-westfälischen Kabelnetzes, die Telekom bleibt mit einem Anteil von 45 Prozent im Hintergrund.

Noch in diesem Jahr soll, ebenfalls mit Callahan, das Kabelnetz Baden-Württemberg ausgegliedert werden. Gleichfalls entschieden scheint, dass der Finanzinvestor Klesch in Hessen zum Zuge kommt.

.....

Analysten wie Holger Grawe bei WestLB-Panmure für Telekommunikationswerte zuständig, kalkulieren bisher in ihren Untersuchungen mit 15 Milliarden fürs Kabelnetz. Allerdings werden
in den nächsten Wochen erstmals konkrete Zahlen über die Wertansätze bei den Ausgliederungen bekannt, so dass die Analysten ihre Bewertungen erheblich nach oben korrigieren müssen.

Bei der ersten Ausgliederung, dem NRW-Kabelnetz, hat Ron Sommer offensichtlich gut verhandlet: Callahan sind 55 Prozent der Anteile 2,3 Milliarden Euro wert - im Klartext: Durch die Ausgliederung und rechtliche Verselbständigung des NRW-Kabelnetzes realisiert die Telekom einen Shareholder Value von 4,2 Milliarden Euro.

Das bundesweite Kabelnetz ist sechsmal so groß wie das NRW-Kabelnetz. Fachleute rechnen damit, dass bei kompletter Ausgliederung und den anstehenden Teilverkäufen der Shareholder Value der Telekom um rund 25 Milliarden Euro steigt.

.....

Die Schätzungen, welchen Wert ein Kabel-Kunde haben wird, gehen noch weit auseinander. Konservative Rechnungen sprechen dem Kabelnetz ein Potenzial von 1.000 bis 2.000 Euro je Kunde zu, in den USA stieg die Bewertung pro Kabelkunde zeitweise auf 5.000 Euro (Comcast, Media One), in Großbrittanien gar auf knapp 10.000 Euro (Telewest, CWC). Umgesetzt auf die deutsche Kabellandschaft reicht der Wertansatz des Telekom-Kabelneztes demnach von knapp 40 bis über 100 Milliarden Euro.

.....

Kannibalisierung: Nach Ausbau der Kabelnezte können die Kunden darüber telefonieren. Die Telekom unterminiert, wenn sie mit dem Ausbau die Fernsehkabel rückkanalfähig macht, ihr eigenes Kerngeschäft. Die Kabel-Blockade Mitte der 90er Jahre hatte vor allem auch dieses Motiv. Mittlerweile hat Sommer umgeschwenkt, weil klar wurde, dass der Ausbau auf lange Frist nicht zu verhindern ist. Seit Mitte vergangenen Jahres gilt denn auch telekom-intern das Motto: kannibalisiere dich selbst, bevor es andere tun.

.....

Kabelkonkurrenz: Die Telekom beherrscht zwar zu neunzig Prozent die zentralen Kabelstränge. Auf der sogenannten Netzebene IV, wo es um den direkten Anschluss beim Endkunden geht, konkurriert sie mit zahlreichen anderen Kabelgesellschaften - die Telekom erreicht direkt nur 6,2 Millionen Kabelkunden. Den direkten Zugang zum Endkunden braucht die Telekom aber für ihr zukünftiges Schlüsselinstrument, die Set-Top-Box, sozusagen der multimediale Steuerknüppel. Um ihn profitabel einsetzen zu können, muss die Telekom-Tochter MSG direkt mit den Kunden abrechnen. Wie schwer eine Einigung mit den Kabel-Zwergen zu erreichen ist, bekommt die Telekom gerade in Berlin zu spüren. Die Bundeshauptstadt soll komplett in Telekom-Hand belieben, so dass der Ausbau rasch erfolgen könnte. Bei rund Hunderttausend Kabelhaushalten beharren bisher die lokalen Kabelverteiler auf eine eigene Abrechnung mit dem Endkunden. Die Gegenstrategie aus Bonn: In den internen Unterlagen heißt es dazu Übernahme der Netzebene IV. Aber da andere kapitalkräftige Konzerne die Schlüsselrolle der Kabelbetreiber erkannt haben, ist hier der Markt heiß umkämpft. Vor allem bei der zweitgrößten deutschen Kabelnetz-Gesellschaft Telecolumbus fliegen zur Zeit die Fetzen. Die Deutsche Bank hatte Telecolumbus von Otelo gekauft, während sie angeblich gleichzeitig den Kabelkonzern UPC beim Telecolumbus-Kauf beraten sollte.UPC fordert vor einem Londoner Gericht die Herausgabe von Telecolumbus oder Schadensersatz in Milliardenhöhe. Die Deutsche Bank hat andererseeits für Telecolumbus Kaufangebote für eineinhalb Milliarden Euro von anderen Kabelkonzernen. Noch wichtiger für die Deutschbänker ist allerdings, dass bei einem Verkauf an Calahan die DB Investor doch noch irgendwie mit ins Kabelboot kommt: Zumindest beim bayrischen Konsortium dürfte dann Platz für eine Beteiligung sein.

.....

In Nordrhein-Westfalen soll die Aufrüstung der Kabelhaushalte rasch über die Bühne gehen: Bis zum Frühjahr werden in Düsseldorf mit Motorola-Technologie rund 100.000 Haushalte multimedia-tauglich. In den nächsten Wochen soll zudem ein von Nortel DASA und Siemens angeführtes Konsortium damit beginnen, für eine halbe Milliarde Euro ganz Nordrhein-Westfalen mit High-Speed-Anschlüssen zu beglücken. Ende 2001 sollen die ersten Callahan - oder vielleicht doch die ersten Telekom-Produkte - übers NRW-Kabelnetz laufen.

ZIEL BÖRSE - Für Ende 2002 steht dann die Krönung des Masterplans an: Börsengang von Callahan NRW, bei dem ein Teil des generierten Shareholder Values realisiert werden soll. Dann wäre der NRW-Ableger, wenn die Telekom-Pläne Wirklichkeit werden, mindestens zehn Milliarden Euro wert.

....

Partnerwahl bei der Telekom: Im Vorstandspapier der Telekom wird gefordert, dass UPC ausgebremst und Callahan gefördert wird:

Eine Minderheitsbeteiligung an Callahan oder deren Muttergesellschaft ist anzustreben. Callahan sollte beim Verkauf einzelner Kabelnezte in Deutschland bevorzugt werden. UPC sollte komplett herausgehalten werden, da es nicht erworben werden kann. Die Deutsche Telekom sollte Callahan beim Kauf von Telecolumbus unterstützen. Die Duetsche Telekom sollte Callahan bei der NE4-Integration in D unterstützen. Eine Beteiligung an Callahan durch die Deutsche Telekom ist zu erwägen. Bei einem späteren IPO kann somit profitiert werden.

.....



Soviel fürs erste; werde, wenn zeitlich möglich, ein paar Kommentare meinerseits, insbesondere zur besonderen Situation der Digitalen Telekabel AG, hierzu posten.


Kabelkenner
Jetzt geht der Kurs wenigstens leicht wieder nach oben bei einem sehr bescheidenem Umsatz.......naja, immerhin.

Bin selber gespannt auf die nächsten Zahlen bezüglich des Umsatzes.

CB.....der am Wochenende noch ein wenig an seiner Infoseite basteln wird!!!

http://wwww.kabelinfo.de
In Xetra wird regelmäßige die Briefseite bedient.
Es scheint wohl so ähnlich zu laufen wie bei Multikabel. Vor Bestätigung des Multikabelkaufs stieg der Kurs an, danach ging`s wieder bergab.
Eine neuere Übernahme liegt wohl in der Luft.

Bödi
Hi Bödi,

wäre ja auch mal an der Zeit......nach dem monatelangen "Ausruhen".

Bei solch schwachen Kurszuwächsen glaube ich aber eher an eine Erholung gemäß der allgemeinen Marktlage.
Stünde eine weitere größere Übernahme bevor, sähen wir andere Kurse. *seufz*

Gruss aus Frankfurt,

CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Der Nemax ist doch nur ganz geringfügig im Plus. Ich denke, man antizipiert wirklich eine neue Übernahme. Bei dem neuen Kreditrahmen, dessen Konditionen ja wohl bestimmt sehr gut sind, kann bzw. muss man das erwarten.
Zunächst muss der finanzielle Spielraum da sein, erst dannach wird gekauft. Nur, wenn der Kauf bekanntgegeben wird, geht`s bestimmt wieder bergab ("Sell on good news").

Gruß
Bödi
ReHi Bödi,

dafür sind die Umsätze aber ziemlich klein, oder?

Gruss und schönes Wochenende,

Ingo alias CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Immerhin haben wir ca. 820.000 Euro Umsatz bisher. Das liegt im Rahmen!
@Bödi:

Wir werden es ja sehen. Wobei ich selber eigentlich mehr darauf hoffe, dass das Geld in erster Linie in den raschen Ausbau der schon vorhandenen Primacomnetze investiert wird, anstatt bislang noch nutzlose, neue Kabelkunden zu erwerben.
Wie schon des öfteren von mir geschrieben, rechne ich damit, dass andere, vor allem kleiner Kabelnetzbetreiber Primacom die Türe einrennen werden, sollte das Primacomkonzept bei den Kunden gut ankommen. Dann hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe getroffen: Aufrüstung der eigenen Netze und Erhöhung neuer Kabelkunden.

Gruss,

CyberBob

http.//www.kabelinfo.de
Das Geld wird natürlich in den Ausbau bzw. Aufrüstung der Netze UND in den Kauf neuer Kunden bzw. Gesellschaften verwendet. Laut dem Bericht stehen immerhin 685 Mio. EURO (und nicht DM) zur "freien" Verfügung. Bisher hatte PC ingesamt lediglich einen Kreditrahmen von ca. 1 Mrd DM (und nicht EURO), von dem immerhin schon ca. 450 Mio. DM vergeben waren.
Ich gehe davon aus, dass PC den größten dieses Geldes auch wirklich in Anspruch nimmt, schließlich muss PC ja auf den nicht in Anspruch genommenen Kredit eine Nichtabnahmegebühr (oder "Bereitstellungsgebühr") bezahlen. Für den alten Kreditrahmen betrug diese Gebühr immerhin ca. 0,375% p.a.
Also: die Expansion kann weitergehen! Nur, die folgenden Jahresabschlüsse werden "grausam" sein.

Gruß
Bödi
Habe ich unter www.gsc-research.de gefunden! Wird wohl wieder abgeschnitten!

WKN
500880

HV-Bericht AGFB

Am 28. August 2000 lud die AGFB (Aktiengesellschaft für Beteiligungen an
Telekommunikationsunternehmen) zu drei Hauptversammlungen (!) in den großen
Saal des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz ein. Hintergrund dieser
ungewöhnlichen Maßnahme ist eine Anfechtungsklage der Petitus
Aktionärsvereinigung e.V., vertreten durch ihren Vorstand Arno Menzel, gegen
einen Hauptversammlungsbeschluss vom 9. Mai 1996, in dem durch eine
Satzungsänderung die Teilnahme an Hauptversammlungen der Gesellschaft von
der Einhaltung einer Hinterlegungsfrist abhängig gemacht werden sollte.

Die Klage gegen diesen Beschluss wurde am 22. Juli 1999 beim Landgericht
Mainz eingereicht und ist noch nicht rechtskräftig entschieden. Bezüglich dieser
Satzungsbestimmung befindet sich die Gesellschaft daher in einem
Schwebezustand, der je nach Ausgang des Verfahrens wiederum Anlass für eine
Anfechtungsklage wegen unrichtiger Hinterlegungsbestimmungen bieten könnte.
Die AGFB wählte daher den in der deutschen AG-Geschichte wohl einmaligen
Weg und lud zu drei zeitgleichen Hauptversammlungen mit gleicher Tagesordnung,
aber unterschiedlichen Teilnahmebedingungen ein.

Je nach erfolgter Hinterlegung erhielten die Aktionäre maximal drei farblich
unterscheidbare Stimmkarten. Auf diese Weise geht die Gesellschaft davon aus,
dass in mindestens einer der drei Versammlungen Beschlüsse gefasst werden, die
nicht der Gefahr der Anfechtung unterliegen. In Erwartung einer wiederum
kurzweiligen Hauptversammlung nahm neben ca. 130 Aktionären auch Oliver
Wiederhold für GSC Research an allen drei Hauptversammlungen teil, um einen
zusammenfassenden Bericht zu erstellen und dafür das dreifache Honorar zu
erhalten.


Bericht des Vorstands

Prof. Dr. Schwenkedel eröffnete als Aufsichtsratsvorsitzender um 14:08 Uhr alle
drei Hauptversammlungen und erläuterte die in diesem Fall etwas komplizierteren
Spielregeln. Die drei Hauptversammlungen wurden im Folgenden als rote, gelbe
und blaue Hauptversammlung tituliert. Danach erhielt der Vorstand Alexander M.
Hoffmann das Wort. Er erläuterte die vier Schritte, die zur Bildung der Primacom
AG geführt haben, und deren bisherigen Stand bei der Umsetzung:

1. AGFB verkauft operatives Geschäft an Süweda
2. Verschmelzung der Süweda auf Primacom AG (vorher KabelMedia Holding AG),
AGFB erhält 3.750.000 Aktien der Primacom AG (= 23,76% des Grundkapitals)
3. Börseneinführung der Primacom AG; bei der damit verbundenen Kapitalerhöhung
verzichten die Altaktionäre auf ihr Bezugsrecht; der Anteil der AGFB an Primacom
sinkt dadurch auf 19,01%.
4. Verschmelzung der AGFB auf die Primacom AG unter der Voraussetzung, dass
AGFB zum Zeitpunkt der Verschmelzung keine anderen Anteile hält als die
Beteiligung an Primacom; dies ist seit dem Verkauf der TEKOMAG am 28. Mai
1999 der Fall.

Während die ersten drei Schritte bereits umgesetzt sind, hatte über den vierten
Schritt die Hauptversammlung der AGFB vom 26. August 1999 zu entscheiden. Die
Zustimmung war mit über 99% der Stimmen erfolgt, allerdings wird nun die
Eintragung ins Handelsregister blockiert durch eine Klage auf Feststellung der
Nichtigkeit dieses Beschlusses, eingereicht durch die Aktionärsvereinigung Petitus
e.V., Frankfurt/Main, vertreten durch den Vorstand Arno H. Menzel, Offenbach, und
Peter Braun, Großostheim.

Ein mündlicher Verhandlungstermin vor dem Landgericht Mainz hat bisher nicht
statt gefunden, da die Kläger zum wiederholten Male kurz vor dem anberaumten
Termin Befangenheitsanträge gestellt haben. Der letzte Verhandlungstermin war für
den 15. August 2000 angesetzt, und auch zu diesem Termin gingen einen Tag
zuvor Befangenheitsanträge ein. Der Hauptversammlung werde daher als TOP 6 der
Verschmelzungsvertrag erneut zur Beschlussfassung vorgelegt.

Hier war zu beachten, dass die Verschmelzungsbilanz, welche die Grundlage des
letztjährigen HV-Beschlusses bildete, inzwischen älter als 8 Monate ist, so dass
diese neu zum 31. Dezember 1999 angefertigt werden musste. Eine Änderung des
Umtauschverhältnisses von 4 Aktien der AGFB für eine von Primacom ergab sich
hieraus aber nicht. Das Umtauschverhältnis könne sich allerdings dann ändern,
wenn AGFB zur Liquiditätsbeschaffung Aktien der Primacom AG verkaufen müsse.
Dies könne durchaus der Fall sein, wenn durch die Klagen weitere
Rechtsberatungskosten auflaufen.

Zur Zeit beschafft sich das Unternehmen Liquidität durch Leihgeschäfte mit
Wertpapieren. Der Vorstand äußerte Zweifel, ob die Kläger tatsächlich an einer
gerichtlichen Überprüfung des Verschmelzungsbeschlusses interessiert seien.
Angesichts von inzwischen vier wegen Befangenheitsanträgen verschobenen
Verhandlungsterminen habe er eher Anlass, eine Verzögerungstaktik zu vermuten.

Der Vorstand ging dann in aller Kürze auf die Situation bei der Muttergesellschaft
Primacom ein. Diese habe nach dem kürzlich gemeldeten Kauf von Multikabel,
dem viertgrößten Kabelnetzbetreiber der Niederlande, einen Marktanteil von 5% in
Deutschland und den Niederlanden. Die Anzahl der verkabelten Haushalte habe
sich auf 1,67 Mio. erhöht.


Allgemeine Aussprache

Herr Menzel, Rechtsanwalt aus Frankfurt und nicht verwandt mit dem Kläger,
äußerte für die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dass es zur
Verschmelzung mit Primacom keine Alternative gebe. Mit kritischem Unterton
nannte er einige Kennzahlen der Primacom, die für ihn ebenfalls nicht zufrieden
stellend seien. Gleichwohl befürwortete er die Beschlussvorschläge.

Ein weiterer Aktionär gab unter dem Beifall des Publikums seinem Bedauern
Ausdruck, dass es keine gesetzliche Handhabe gegen „HV-Querulanten“ gebe, die
keineswegs das Wohl der Streubesitzaktionäre im Sinn hätten, die eigentlich durch
das Aktienrecht geschützt werden sollten.

Ein Raunen ging durchs Publikum, als Herr Arno Menzel höchstselbst ans
Rednerpult trat. Er sehe sich gezwungen, die Aussagen des Vorstands zum
laufenden Verfahren richtig zu stellen. Entgegen den Ausführungen des Vorstands,
der lediglich Anhörungstermine beim Landgericht Mainz erwähnte, habe das OLG
Koblenz als nächst höhere Instanz am 30. Mai 2000 den Einberufungsfehler, der
Grund für seine Klage war, bestätigt. Dieser führe automatisch zur Nichtigkeit der
gefassten Beschlüsse, was das Registergericht von Amts wegen zu beachten
habe, so dass eine Eintragung der Verschmelzung unmöglich sei. Die
erstinstanzlichen Termine beim LG Mainz seien daher bedeutungslos.

Der Vorstand korrigierte die Aussage Herrn Menzels dahin gehend, dass sich der
Beschluss des OLG Koblenz auf einen Eilantrag der AGFB bezog, die Eintragung
der Verschmelzung trotz Klage vorzunehmen. Diesem Antrag stimmte das AG
Mainz zu, wogegen die Kläger sofortige Beschwerde beim OLG Koblenz einlegten.
Dieser Beschwerde habe das OLG in der Tat statt gegeben, allerdings handelt es
sich hier um ein summarisches Verfahren, in dem keine Entscheidung über die
Hauptsache getroffen wird.

Eine weitere Frage Herrn Menzels bezog sich auf die Zusammensetzung der im
vergangenen Jahr angefallenen Rechtsberatungskosten von über einer halben
Million DM. Er wollte wissen, für welche Verfahren welche Kosten angefallen seien.
Diese Frage wurde vom Vorstand im Rahmen der zur Verfügung stehenden
Unterlagen beantwortet.


Abstimmungen

Die Präsenz wurde für die rote Hauptversammlung mit 39% festgestellt, für die
beiden anderen etwa in gleicher Höhe. Zur Abstimmung standen die Entlastung von
Vorstand und Aufsichtsrat, Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2000
(nach Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden ein Vorratsbeschluss, da für das
Jahr 2000 möglicherweise kein Abschluss mehr erstellt werden müsse),
Satzungsänderung betreffend Hinterlegungsfrist sowie nochmalige
Beschlussfassung über die Verschmelzung auf die Primacom AG.

Die Beschlüsse erfolgten in dreifacher Ausfertigung mit roten, gelben und blauen
Stimmzetteln, die nacheinander eingesammelt wurden, was zu erheblichen
Verzögerungen führte. Die Beschlussvorschläge wurden mit Mehrheiten von
deutlich über 90% (und erstaunlich vielen, teilweise über 10.000 ungültigen
Stimmen, was möglicherweise auf Farbenblindheit zurück zu führen ist)
angenommen. Um 17:35 Uhr, nach dreieinhalb Stunden, beendete der
Aufsichtsratsvorsitzende nacheinander die rote, die gelbe und die blaue
Hauptversammlung und lud zum kalten Buffet.


Fazit

Gegen den Willen der Gesellschaft und der inzwischen erbosten Aktionäre wird die
AGFB seit fast einem Jahr durch Herrn Menzel am Leben gehalten. Der Ärger der
Aktionäre ist verständlich, würden sie doch bei Umsetzung der Beschlüsse ihre
inzwischen illiquiden AGFB-Papiere gegen Aktien der Primacom tauschen können.
Trotz aller Verzögerungen ist aber davon auszugehen, dass sich die AGFB mit
dieser ungewöhnlichen und farbenfrohen Veranstaltung aus dem HV-Kalender
verabschiedet hat.


Kontakt

AGFB Aktiengesellschaft für Beteiligungen an Telekommunikationsunternehmen
Hegelstraße 61
55122 Mainz

Telefon: 06031-466215
Telefax: 06031-9310509
Weiß jemand mehr über die Leihgeschäfte, die AGFB mit den gehaltenen Primacom Aktien durchführt?

Soweit ich weiß erfolgen Leihgeschäfte, um Institutionellen Short-Sellern Aktien zur Verfügung zu stellen.

Ich denke man muß sich über schwache Primacom Performance nicht mehr wundern, wenn AGFB aus dem gehaltenen Bestand Aktien an Short-Sellers verleiht.
Hallo Nullgesicht,
genau diese Frage habe ich Herrn Hoffmann kurz nach der HV telefonisch gestellt.
Er versicherte mir, dass es sich bei der Wrtpapierleihe keinesfalls um eine sehr grosse Stückzahl handelte und dass die Stücke bei einem Kurs von ca. 90E verliehen wurden und zwar zu einem Zeitpunkt indem Primacom dann noch weiter Richtung 100 gestiegen sind.
Da ich mit Herrn Hoffmann schon sehr lange kommuniziere glaube ich dies auch 100%ig
vielleicht wären die Primacom-Aktien weiter als 90 Euro gestiegen, wenn eben nicht durch Short-Sales künstlicher Verkaufsdruck aufgebaut worden wäre. Wer sich Primacom-Aktien leiht, der macht dies wohl kaum aus wohltätigen Zwecken, sondern um Geld zu verdienen. Auf Kosten derjenigen Aktionäre, die teuer die Aktien abkaufen.


Natürlich wird Herr Hoffmann sich herausreden, dass es kaum Auswirkung auf den Primacom Kurs gab. Solche Ausreden mag ich gerne.

Wer sich das Handelsvolumen (NM+Nasdaq) anschaut, als Primacom von 90 Euro abstürzte, der sieht, dass dies bei niedrigem Trading-Volume erfolgte.


Unstrittig ist, dass AGFB Liquidität zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit aufbauen mußte. Aber hier wäre es sinnvoller und kursschonender gewesen, wenige Stücke zu verkaufen und dafür den vollen Preis zu bekommen, als um Größenordnungen mehr Stücke zu verleihen und dafür nur einen Bruchteil des Aktienkurses als Leihentgelt zu bekommen.


Leider zähle ich zur denjenigen, die nach dem Einstieg von UPC zwischenzeitlich Primacom+AGFB gekauft hatten, da ich sehr viel vom UPC/UGC Management halte (ist Weltklasse und hat Visionen). Zum Glück hatte ich den Verlust noch rechtzeitig begrenzt.
Hätte ich von AGFB`s Leihgeschäften gewußt, wäre ich nie long gegangen.

Einerseits wünscht sich das Primacom/AGFB-Management deutlich höhere per-subscriber Bewertungen. Total illusorisch, solange das Primacom-Management in deutcher Mentalität seit Jahren selbstgefällig ist und nur im Schneckentempo mit dem Angebot von Internet+Telefonie voran. Und möglichst wird dann noch über zu hohe Transfervolumen der User gejammert.

Nee, so bekommt man keine Subscriber-Bewertung wie Cox, TimeWarner, Rogers, Telewest und andere internationale Kabelnetzbetreiber.

Die Short-Seller hatten schon recht. Primacom muß wie UPC delivern, so ist der Kurs noch immer drastisch überhöht.
Sollte heißen "voran kommt", nicht nur "voran".



Einerseits wünscht sich das Primacom/AGFB-Management deutlich höhere per-subscriber Bewertungen. Total illusorisch, solange das
Primacom-Management in deutscher Mentalität seit Jahren selbstgefällig ist und nur im Schneckentempo mit dem Angebot von Internet+Telefonie voran kommt.
Noch 1 Nachtrag: sigischm, wie hoch war denn die genaue Stückzahl der Wertpapierleihe?

"keine sehr große Stückzahl" sagt wenig aus, kann nämlich immer noch eine "große" Stückzahl sein.

Und an wen wurden die Stücke verliehen? Wieviele sind zum Zeitpunkt verliehen?


Natürlich kann man derartige Sachen runterspielen, aber das liegt wohl daran, dass man in Deutschland mangels stringenter disclosure-Pflichten viel möglich ist (und deutsche Aktionäre solche Sachen bedingunglos schlucken).



Wahrscheinlich hat Herr Hoffmann durch seine Aktion übrigens die prinzipell notwendige Kapitalerhöhung von Primacom unterminiert. Denn die Mittel aus dem gerade eingeräument Credit Facility von 1.3 Mrd. Euro werden u.a. auch zur Finanzierung der Multikabel-Akquisition und zur Ablösung von Altschulden gebraucht. Berücksichtig man, dass Primacom noch erhebliche Mittel in den Netzausbau stecken muss (speziell im Hinblick auf die Level-4 Kunden in den alten Bundesländern, sofern diese nicht für ewig einzig mit Fernsehen versorgt werden sollen), dann kommt Primacom ohne Kapitalerhöhung nicht weit.

Alternativ muß ein noch höheres Credit Facility eingeräumt werden, sonst wird`s kaum was mit
Großakquisitionen, von denen manche hier in den Primacom-Threads träumen.
dies wirft ein ganz neues Licht auf die Insider-Verkäufe bei Primacom (und entsprechend Bödi`s Gedankenspielerei).

Typischer Fall, wo Insider gedumped haben. Leider unterliegt dies in Deutschland keinen wirksamen Veröffentlichungs-Pflichten.

ArBiTrage



Thread: Starnet Threads bitte im Starnet Board

von bödi 27.07.00 15:07:49
betrifft Aktie: PRIMACOM AG 1424537
Ich gehe davon aus, dass sich der Großinvestor aufgrund der Veröffentlichung der Gerüchte in der nächsten Zeit etwas zurückhält.
Weiterhin kann man feststellen:
Die Familie Preuß hat ihren Anteil verringert. Wolfgang hat ca. 0,92%-Punkte also ca. 181.500 Aktien verkauft. Der Anteil von Ludwig Preuß ist auch
unter die 5%-Marke gerutscht. Geht man von einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 75 Euro aus, so könnte Wolfgang Preuß jetzt (mit dem
Verkaufserlös theoretisch ) ca. 273.000 Aktien zurückkaufen und seinen Anteil auf ca. 17,5% erhöhen.
Man kann zwar über den Sinn dieser Gedankenspielereien streiten, aber ist mir halt so eingefallen!
Hi Nullgesicht,
prinzipiell sehe ich auch erheblichen Erklärungsbedarf hinsichtlich der short-sell-Aktion (wenn es wirklich so ist, wie Du vermutest). Andererseits wäre es aber unsinnig, diese Aktion für den Kursverfall verantwortlich zu machen.

Die Kurse waren Mitte März einfach überhitzt, eine Korrektur war fällig. Leider habe ich den Absprung verpasst. Es ist schließlich nicht nur PC gefallen, sondern fast alle im TK- und IT-Sektor. Schau Dir UPC, NTL, die gesammelten Telekom-Werte, etc. an.

Übrigens: seit Emission von Primacom am 22.2.1999 hat PC nicht schlechter performt als NTL, allerdings viel schlechter als UPC.

Die Interessen der AGFB- und der PC-Aktionäre unterscheiden sich hier etwas, jedenfalls kurzfristig betrachtet. Aus AGFB-Sicht wäre es natürlich viel cleverer gewesen, die Aktien nicht nur zu verleihen, sondern zu verkaufen, um sie dann billiger zurück zu kaufen. Ich vermute aber, dass dies nicht zulässig ist (Insidergeschäfte). Gegenüber den PC-Aktionären wäre dies jedenfalls eine Schweinerei.

Allerdings muss AGFB seine Liquidität sichern. Der Verkauf von PC-Aktien hätte ein schlechters Umtauschverhältnis zur Folge. Wer - wie ich - schon länger in AGFB investiert ist und die Vorgeschichte mit herbei geredeten Skandalen bis an die Grenze des Rufmordes kennt, kann sich ausmalen, was für fatale Folgen die Meldung hätte, dass das versprochene Umtauschverhältnis nicht eingehalten werden kann. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Herr Hoffmann vor diesem Schritt zurück schreckt und gebe ihm dabei vollkommen Recht.

Interessant wäre jetzt die Frage, wann die verliehenen Aktien zurück gegeben werden müssen. Schließlich könnte ja die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister täglich erfolgen und dann müssen, um die AGFB-Aktien in PC-Aktien tauschen zu können, letztere vorhanden sein.

Think positiv! Wenn die Verschmelzung endlich vollzogen ist, geht´s hoch!

Ciao, walrus
@Walrus:

Ich seh das auch so, dass die Wertpapierleihe, wenn die Aktien an AGFB zurückgegeben werden, prinzipiell ein Chance für Anleger darstellen kann.

Denn sofern wirklich Primacom-Aktien geshorted wurden (was typischerweise der Zweck einer Wertpapierleihe ist), dann muß letztendlich über den Markt zurückgekauft werden (sofern noch nicht gecovered wurde).

Die Frage ist hier, inwieweit eine derartige Short-Position gemeldet werden muß. Speziell wenn die Verkäufe am NM erfolgt sind. Es wäre interessant zu wissen, inwieweit es Institutionellen überhaupt an deutschen Börsen möglich ist zu shorten.


Am Nasdaq ist das short interest gering (81,998), auch gab es erst Mitte Juni einen deutlichen Sprung.

http://www.nasdaq.com/asp/quotes_full.asp?kind=shortint&symb…

Berücksichtigen muß man hier aber, dass das Short-Interest nur stichtagsbezogen im Monatsabstand gemeldet wird. Ich habe mehrere Fälle gesehen, wo Hedge Funds Aktien systematisch runtergeshorted haben, ohne dass das Short Interest merklich angestiegen ist. Letzteres deutet dann darauf hin, dass im Abwärtstrend short Positionen immer nach sehr kurzer Zeit geschlossen wurden und daraufhin beisp. am nächsten Handelstag wieder erneut Short-Positionen aufgebaut wurden. Damit wird dann das Risiko reduziert, bei einer plötzlichen Übernahme auf dem falschen Fuss erwischt zu werden.
Umstrittenes Thema:


Bürgerinitiativen kündigen massiven
Protest gegen UMTS-Anlagen an
Sonntag, den
10.09.00 19:18


aus dem Bereich Mobilfunk



Aus Furcht vor Gesundheitsbelastungen haben Bürgerinitiativen massive
Proteste gegen die Installation der neuen UMTS-Mobilfunkanlagen
angekündigt. Eduard Bernhard vom Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz sagte der "Welt am Sonntag" ("WamS"): "Wir erwarten
massive Proteste, wenn zehntausende UMTS-Anlagen installiert werden."
Viele Anwohner wollten diese nicht in unmittelbarer Wohnnähe dulden.
Klagen über Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und
Konzentrationsschwächen häuften sich bereits derzeit bei
Mobilfunkanlagen. Die Proteste gegen den Ausbau des bereits bestehenden
Mobilfunknetzes hätten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. 200
Orte in Deutschland haben sich laut "WamS" bislang erfolgreich gegen die
Installation von Mobilfunk-Anlagen zur Wehr gesetzt.

Sechs Betreibergesellschaften hatten vor zwei Wochen die Lizenzen für die
neue Netztechnik UMTS für fast hundert Milliarden Mark ersteigert. Der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rechnet mit bis zu
100.000 UMTS-Anlagen, die in den kommenden Jahren installiert werden.
Es sei unverantwortlich, dass deren Umweltverträglichkeit zuvor nicht geprüft
werden müsse, kritisiert der BUND. Dies bemängelt auch die
Bundesärztekammer: "Von jedem Hersteller von Röntgengeräten verlangt
man teure Forschung zur Verträglichkeit. Das sollte man auch von den
UMTS-Betreibern erwarten können", sagte das Vorstandsmitglied der
Kammer, Heyo Eckel.
(rsi/afp)


Kommentar: Man wird wahrscheinlich wie schon bei den GSM-Handys erst in zwanzig, dreißig Jahren wissen, welche Auswirkungen auf den Organismus die erwärmenden Strahlen haben.

CB

http://www.kabelinfo.de
Selbst Arcor kommt nur langsam voran, was u.a. auch an Verzögerungen der Telekom bei der Kolokation in Ortsvermittlungsstellen liegt.

Aber im Vergleich zu Primacom fliegt Arcor mit Überschall, und dabei müssen sie die letzte Meile gegen einen festen Monatsbetrag bei der Telekom mieten (TAL Entbündelung), was ein Wettbewerbsnachteil ist.

Und speziell in den alten Bundesländern macht Primacom nichts weiter als zu warten. Auf was? Ist denn time-to-market nicht wichtig?


ArBiTrage







http://de.news.yahoo.com/000911/27/123sl.html


Montag 11. September 2000, 08:00 Uhr

Geschwindigkeit wird im Internet noch günstiger: Arcor senkt die Pauschalpreise für
das schnelle Internet / DSL-Flatrate bereits ab 39 Mark

Frankfurt (ots) - Der schnelle Zugang zum Internet wird immer preiswerter. Arcor senkt die Preise für die
DSL-Flatrate - das schnelle Internet zum monatlichen Pauschalpreis - deutlich. Der Zugang mit
Höchstgeschwindigkeit (768 Kilobit pro Sekunde) kostet bei Arcor ab 15. September monatlich nur 49 Mark. Der
Einstieg in die DSL-Technologie ist bereits ab 39 Mark (128 kBit/s) möglich. Gleichzeitig senkt Arcor den einmaligen
Bereitstellungspreis für den DSL-Anschluss von 229 Mark auf 50 Mark.

Voraussetzung für beide Flatrates ist der Arcor - DSL ISDN Anschluss zum Monatspreis von 59,90 Mark. Neben einer schnellen
DSL-Datenverbindung mit bis zu 768 kBit/s, erhalten Kunden einen ISDN-Komfortanschluss mit zwei Sprachkanälen. Damit kann gleichzeitig im
Internet gesurft, telefoniert, und gefaxt werden.

Derzeit bietet Arcor in Hamburg, Berlin, Hannover, Düsseldorf, Köln, Essen, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München Anschlüsse in
DSL-Technologie an - und der Ausbau geht weiter.

Wer die Flatrate beantragt hat, technisch aber erst später an die DSL-Technologie angeschlossen werden kann, surft für die Übergangszeit via ISDN
zum Festpreis im Internet. Kanalbündelung ist ohne Aufpreis möglich. Dieses Angebot können Kunden bereits heute in mehr als 30 Städten nutzen. Bis
Jahresende wird Arcor in 75 Ortsnetzen den ISDN-Komplettanschluss anbieten.

Preisliste Arcor - Online

Tarif Frei- Minutenpreis Mindestnutzung minuten** in Pfennig pro Monat

Mo.-Fr. 9-18 h übrige Zeit

Internet by call* - 3,3 - (ohne Anmeldung)

Internet by Call 60 2,9 1,9 - easy (mit Anmeldung)

power 60 1,9 20 Stunden

flatrate 128*** Festpreis 39,- DM pro Monat - (DSL-Flatrate mit 128 kBit/s)

flatrate 768*** Festpreis 49,- DM pro Monat - (DSL-Flatrate mit 768 kBit/s)

* Zuzüglich 6 Pfennig Verbindungspreis je Einwahl

** Talk&Surf : Nur im Bündel mit Arcor-Town to Town oder Arcor-ISDN (1 x pro Standort)

*** Gilt nur in Verbindung mit dem Arcor - DSL ISDN Anschluss zum monatlichen Grundpreis von 59,90 DM. Bei Einwahl vom eigenen Arcor - DSL
ISDN Anschluss gilt die Flatrate. Bei Einwahl von anderen Festnetzanschlüssen wird ein Minutenpreis von 3,3 Pfennig zzgl. 6 Pfennig je Einwahl
berechnet.

Es gilt ein Komplettpreis für Telefon- und Onlinezeit. Alle Preisangaben inkl. Mehrwertsteuer. Abrechnung im Minutentakt.

ots Originaltext: Mannesmann Arcor AG & Co. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen gerne an: Mannesmann Arcor AG & Co., Kommunikation Tel.: (069) 2169 - 3212, Fax: (069) 2169 - 3027 Stand: September 2000
Homepage: www.presse.arcor.net
----- Original Message -----
From: <mail@wallstreet-online.de>
Sent: Monday, September 11, 2000 11:58 AM

Subject: Primacom: Breitband ist besser positioniert als UMTS


> Primacom konnte in der vergangenen Woche überdurchschnittlich zulegen.
Mehr als 10 Prozent Zuwachs standen am Ende der vergangenen
> Woche auf dem Kurszettel; seit Anfang des Monats gehen
> die Kurse gen Norden. Dabei waren die Zahlen, die
> das Unternehmen gemeldet hatte, alles andere als berauschend:
Umsatzwachstum fast 5 Prozent auf 54,5 Mio. Euro, aber der Fehlbetrag der ersten sechs Monate stieg um 27 Prozent
> auf 17,1 Mio. Euro.
>
> Allerdings hat die Aktie (WKN 625 910) auch Nachholbedarf: Seit Jahresbeginn fiel das auch an der Nasdaq gelistete Papier um
32 Prozent.

> Primacom hat für sein TV-Multimedia Breitbandkabel in
> Deutschland schon rund 1,3 Mio. Kunden gefunden und avanciert
> damit zum drittgrößten Betreiber moderner Netze in Deutschland. Derzeit
> will das Unternehmen verstärkt auf die neue rückkanalfähige
Hybrid-Fiber-Coax
> (HFC) Breitbandtechnologie und in den Zukauf neuer Kabelnetze setzen.
>
> Dabei sind die jetzt zum Verkauf ausgeschriebenen Kabelnetze der
> Telekom keinesfalls die aller erste Wahl: Die Technik ist
> älter und müsste für die modernsten Dienste aufgerüstet werden.
> Zudem besteht die Ex-Monopolist auf einem weitgehenden Mitspracherecht und will weiterhin Gesellschafter eines Gemeinschafts-Unternehmens bleiben.
>
> Beim letzen Zukauf der niederländischen Multikabel TV hatte Primacom für die auf hohem technischen Niveau angebundene Kunden 368 Mio. Euro gezahlt. Bei 300.000 Kunden beträgt der Preis pro Kunde
> lediglich knapp 1.300 Euro - bei voller unternehmerischer Freiheit
> und technischer Ausstattung vom Feinsten.
>
Jetzt geht es für das Unternehmen darum, sich als durchaus respektabler Konkurrent für
> das mobile "UMTS-Internet" mit aller Macht und Schnelligkeit zu
> positionieren. Das, was dann mit den sehr teuren UMTS-Zugängen
> mobil möglich sein wird, gilt für die Nutzer der
> Breitbandlösung als alter Hut.
>
> As tut es gut, dass Primacom
> zuletzt gemeldet hatte, die Expansionspläne seien für die nächsten
> Jahre mit einem revolvierendem Tilgungskredit durchfinanziert. Und dieser ist nicht gerade knapp bemessen: 1,375 Mrd. Euro kann man
> insgesamt in die Hand nehmen.

> Ganz sicher ist das Unternehmen in einem Zukunftsmarkt positioniert: Studien belegen, dass im Jahr 2005 schon jeder vierte Haushalt einen Breitbankkabel-Anschluss besitzen will. Und die sinkenden Margen werden in diesem
> Bereich nicht das Problem sein. Wer die letzte Meile
> zum Kunden besitzt, der wird auch von der Verwertung
> der Multimedia-Inhalte profitieren.
>
>
>
> In dem gleichen Markt, jedoch einem anderen Geschäftsansatz, ist auch das Neue Markt Unternehmen QSC Communications verrtreten. ...Historie:
http://www.wallstreet-online.de/news/tradingnews/ws/news/0.1…

> Potenzial ohne Ende, aber Geld werden die Unternehmen erst dann verdienen, wenn die Investitionen verdaut sind. Der Neue Markt ist eben auch ein Markt für Wachstumsunternehmen mit interessantem Umfeld."
Zu einer möglichen Kapitalerhöhung:

Natürlich wäre eine Kapitalerhöhung nicht schlecht.
Nur hätte PC im Augenblick Probleme die Kapitalerhöhung zu rechtfertigen. Immerhin hat PC noch ca. 685 Mio. EURO aus der Kreditlinie (1,35 Mio. EURO) zur freien Verfügung. Nur mit einer oder mehreren Mega-Käufen könnte man die KE bgeründen.
Wie könnten die Konditionen für die Kreditlinie sein? Der 6-Monats-LIBOR steht bei knapp über 5%. Ich könnte mir vorstellen, dass der Aufschlag maximal bei 1,50%-Punkten liegt (siehe auch Geschäftsbericht von 1999).
...und die Preise fallen weiter.

Aufatmen bei der Telekom-Konkurrenz:
Durchleitungsgebühren fallen

Mit einer neuen Entgeltstruktur für die
Netzzusammenschaltung hat die Bonner
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
die Voraussetzung für weiter fallende Telefongebühren
geschaffen.

Vom 1. Juni 2001 an werden die Gebühren für
Telefonate, die die Wettbewerber durch das Netz des
einstigen Monopolisten leiten müssen, nicht mehr
entfernungsabhängig berechnet, sondern nach der
Anzahl der Zusammenschaltungspunkte. Das kündigte
die Behörde am Montag in Bonn an.

Gegenüber dem bisherigen Durchschnittspreis von 2,04
Pfennig pro Minute verbilligten sich die
Durchleitungsgebühren im kommenden Jahr im
Durchschnitt um 13 Prozent, sagte der Präsident der
Regulierungsbehörde, Klaus-Dieter Scheurle. Damit
bekämen die Anbieter nicht nur Luft bei den Margen,
sondern verfügten auch über neue Spielräume zur
Senkung der Endverbraucherpreise.

Entscheidend für die Berechnung der Gebühren, die die
Wettbewerber der Telekom zahlen müssen, ist künftig
die Anzahl der in Anspruch genommenen
Netzelemente. In der Lokalzone werden künftig 1,24
Pfennig pro Minute (Hauptzeit) beziehungsweise 0,83
Pfennig (Nebenzeit) berechnet. Voraussetzung dafür,
dass eine Telefonfirma diesen günstigsten Tarif in
Anspruch nehmen kann, sind insgesamt 475
Zusammenschaltungspunkte. Die Telekom hatte zuletzt
rund 1.000 Punkte gefordert.

Für die Fernzone müssen 23 Punkte erreicht werden.
In diesem Fall werden 1,9 Pfennig (Hauptzeit) und 1,24
Pfennig (Nebenzeit) pro Minute berechnet. Die neue
Struktur der Interconnection-Tarife begünstigt jene
Telefongesellschaften, die über ein eigenes Netz mit
vielen Zusammenschaltungspunkten verfügen. Je
höher also die Investitionen in die Infrastruktur
ausfallen, desto niedriger sind die Kosten für die
Durchleitung der Telefonate durch das Telekom-Netz.

Nach Angaben der Regulierungsbehörde belaufen sich
die Einnahmen der Telekom aus der Netzdurchleitung
jährlich auf rund zwei Milliarden Mark. Mit den neuen
Entgelten für die Durchleitung will die
Regulierungsbehörde auch Anreize für weitere
Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur schaffen.
(dpa)


CB

http://www.kabelinfo.de
UV in Gefahr oder nicht????

Eines steht fest: Durch die zeitliche Verzögerung der Verschmelzung auf die Primacom (was ja das eindeutige Ziel der Gesellschaft schon fast ab Bestehen war!!) durch den Einspruch von PETITUS (Menzel) hat AGFB tatsächlich finanzielle Schwierigkeiten, um überhaupt noch liquide zu sein.
Oder wie sollte man sich sonst die umstrittenen Geschäfte mit den Primacomaktien erklären, die schon im Besitz der AGFB sind?

Frage: Was passiert, wenn die letzten Finanzreserven von AGFB erloschen sind und der Vorstand nur noch vor der Wahl steht, Teile des Primacomaktienpakets zu verkaufen oder Konkurs anzumelden?

Sehe ich hier etwas ganz falsch und mache falsche Panik oder sieht es tatsächlich so dunkel für uns aus?

CB

http://www.kabelinfo.de
Hi CB,

rechne mal:
es gibt ca. 15 Millionen AGFB-Aktien. AGFB besitzt 3,75 Millionen Primacom-Aktien, woraus sich das Umtauschverhältnis von 4 : 1 ergibt.
Nehmen wir mal einen Mittelkurs von ca. 40 € für PC an. Für eine Überschlagsrechnung kommt es auf 1 oder 2 € nicht an.
Dann besitzt AGFB ein Vermögen von 15 Mill. * 40 € = 150 Mill. €. Damit kann man keinen Konkurs anmelden.

Da AGFB kein operatives Geschäft mehr betreibt, belaufen sich die Kosten der Gesellschaft auf das Gehalt des Vorsitzenden, einer Sekretärin und der Büroräume, sowie der Gerichts- und Anwaltskosten in dem Verfahren gegen Petitus. Evtl. noch weitere Kosten für eine zusätzliche HV oder ähnlich.

Setzen wir mal willkürlich Kosten von 1 Million € an, die durch das Restvermögen nicht gedeckt wären: dann müßte AGFB 1 / 150 = 0,667 % seiner PC-Aktien veräußern, um die Kosten zu decken. Das UV würde sich rein rechnerisch von 1 : 4 auf 1 : 4,027 verschlechtern. Wäre das eine Katastrophe? Oder ist das im Verhältnis zu den üblichen Kursschwankungen vernachlässigbar?

Jedenfalls: mit dem Aktienvermögen wird kein Konkursrichter einen Konkursantrag annehmen. Mach bitte nicht die Pferde scheu.

Ciao, walrus
Hi Walrus,

das ist mir auch klar, dass das UV sich nicht deutlich verändern wird. Aber dennoch bleibt die Tatsache, dass AGFB langfristig nichts anderes übrigbleiben wird, mit den letzten Finanzmitteln (Ihre Primacomaktien) zu arbeiten.

Es wurde schon mehrfach geäußert, dass Primacomaktien an Shortseller gegen Gebühr verliehen wurden. Das finde ich persönlich nicht nur eine Frechheit, sondern auch in höchstem Maße sehr negativ für den Primacomkurs und somit auch für den AGFB-Kurs selbst.

Gruss,

CB

http://www.kabelinfo.de
@Walrus:

Du darfst bei deiner Kostenaufstellung die Gehaltszahlungen an den Aufsichtsrat der AGFB nicht vergessen. Habe dazu leider keine Infos, aber kostet sicherlich auch ein paar Mark.
Zudem kommen noch Miete, etc.

CB

P.S. Hoffentlich ist ein verändertes Umtauschverhältnis von nicht exakt 4 zu 1, kein weiterer Einspruchsgrund für PETITUS. Man weiss ja nie...oder?

http://www.kabelinfo.de
Komme jetzt erst dazu, in den PC-Thread zu schauen.
Cyberbob, jetzt bleib mal gelassen. Walrus hat es Dir doch vorgerechnet. Herr Hoffmann hat zwar auf der HV eine evtl. Änderung des UV "angedroht", aber das war doch eher Stimmungsmache gegen Petitus.
Was die Wertpapierleihe betrifft, ging es doch darum Erträge zu erwirtschaften.

Gruß
Bödi
Was eine Kapitalerhöhung betrifft:

Dies könnte natürlich auch eine Abwehrmaßnahme gegen eine Übernahme von UPC sein, da UPC noch weitere Mittel benötigen würde.

CYBERBOB, was eine mögliche Übernahme betrifft, bin natürlich auch gespalten. Einerseits würde sich natürlich der Kurs sicherlich mehr als verdoppeln und die Kundenanzahl der UPC Germany (inkl. PC
oder wie auch immer) würde sich ebenfalls natürlich deutlich erhöhen, von anderen Synergieefekten ganz zu schweigen. (Die aggressive Expansionsstrategie von UPC ist ja nun im PC-Thread hinlänglich bekannt)
Auf der Seite wäre es natürlich auch sehr schade, wenn PC seine "Eigenständigkeit" verlieren würde und nur eine Marionette sein würde.
gruß
Bödi
Erträge erwirtschaften mit Verleihen von Primacom-Aktien an Shortseller ist schön und gut. Nur hätten die Aktionäre hierüber informiert werden müssen. Es ist doch klar, dass eine solche Aktion kaum der kurz- bis mittelfristigen Werthaltigkeit eines Investments in AGFB/Primacom förderlich ist.

In den USA würde es längst Class Action lawsuits hageln, zumal es nicht gerade geringe Insiderverkäufe der Familie Preuß gab. Dass ich mit Anwaltkanzleien, die sich via Class Action Lawsuit auf Kosten der gewöhnlichen Aktionäre bereichern wollen wenig Sympathie habe, steht auf einem anderen Blatt. Ein ebenso unethisches Verhalten ist aber das Insider-Selling der Familie Preuss vor dem Hintergrund der von AGFB durchgeführten Wertpapierleihe.

Das Argument, dass andere Telekom-Werte ebenso korrigiert haben, zählt übrigens nicht. Zumindest nicht, wenn auf der anderen Seite argumentiert wird, Primacom sei im internationalen Vergleich deutlich unterbewertet.
Hi Nullgesicht,

stimme dir vollends zu.

Habe selber auch kein Verständnis dafür und erwäge sogar, diesen nichtöffentlichen Vorgehen mal auf den Grund zu gehen.........

Zumindest verliert das Management mit solch einem Verhalten immer mehr seine jungfräuliche Unschuld, auf die immer so gerne zurückgegriffen wird, wenn andere Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Telekom oder eine Deutsche Bank, als Sieger in diversen Verkaufsverhandlungen hervorgehen oder aber unverschämte Bedingungen/Konditionen stellen.

CB

http://www.kabelinfo.de
Mit dem Strom surfen in Sachsen-Anhalt

Der regionale Stromversorger Avacon bietet seit heute in Barleben bei Magdeburg einen Telefon- und
Internetanschluss über das Stromnetz an. Dabei kommt die von Oneline entwickelte
Powerline-Technik zum Einsatz. Über das Stromnetz von Avacon gelangen Sprach- und Datensignale
bis ins Haus. Ein spezielles 230-Volt-Modem extrahiert dann die Signale und speist sie in normale
Telefonleitungen ein. Dort kann man sie mit handelsüblichen Endgeräten wie Telefon, Fax und Modem
nutzen.

Das Angebot ist Bestandteil eines Feldversuchs, den der Energieversorger PreussenElektra,
Mehrheitsgesellschafter von Oneline und Tocher von E.ON, bereits im Februar dieses Jahres
angekündigt hat. Das Unternehmen plante, bis Jahresende etwa 400 Haushalte in Sachsen-Anhalt und
Niedersachsen mit der Powerline-Technik auszurüsten.

Nachdem die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) vor wenigen Tagen die
benötigte Genehmigung für den Anschluss von zunächst 100 Haushalten in Barleben gab, konnte der
Testbetrieb heute aufgenommen werden. Die Genehmigung soll schrittweise auf die zusätzlich
vorgesehenen Versuchsgebiete Seehausen/Altmark, Schöningen und Helmstedt ausgeweitet werden.
Avacon plant bei erfolgreichem Abschluss des Feldversuchs die Markteinführung der Technik im
Frühjahr 2001. (vwe/c`t)


Bleibt abzuwarten, wie hoch die Übertragungsraten tatsächlich sein werden, wenn mehrere Nutzern das Internet aufrufen.....

CB

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Neue Preisoffensive? Internet via Stromkabel nur 20,-DM pro Monat?!


Internet über Stromkabel, Avacon startet
durch
Dienstag, den
12.09.00 19:24


aus den Bereichen Telcos, Provider



Telefonie und Internet über das Stromkabel, seit heute ist es bei der Firma
Avacon soweit. Kunden der Firma können ab heute über das Stromkabel
telefonieren oder im Internet surfen. Ermöglicht wird dies durch die
Powerline-Technik der ONELINE AG in Barleben. Nach Angaben der beiden
Firmen, erprobt man erstmals in Deutschland die Installation der Powerline
Technologie in Serie

Zunächst beschränkt sich das Powerline-Angebot jedoch auf vier Gebiete in
Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: Barleben, Seehausen/Altmark,
Schöningen und Helmstedt. Nach Angaben der Firmen gaben
infrastrukturelle, wirtschaftliche und technische Kriterien den Ausschlag für
diese Gebiete, nacheinander erschlossen werden. Den Anfang macht dabei
Barleben bei Magdeburg.

Erst vor wenigen Tagen erteilte die Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post (RegTP) die notwendige Genehmigung für den
Anschluss von zunächst einhundert Haushalten in Barleben. Die
Genehmigung kann schrittweise aufgestockt werden, wenn die anderen drei
Testgebiete angeschlossen werden sollen. Folgende Produkte wird Avacon
anbieten: "ONEfon", ein einfacher Telefonanschluss, und "ONEnet", ein
Kombiprodukt, das aus einem Telefonanschluss und einem schnellem
Internetzugang mit einer Übertragungsrate von bis zu 2 Megabit pro
Sekunde besteht.

"Alle reden über Powerline. Wir sind ziemlich stolz darauf, das wir
gemeinsam mit ONELINE jetzt nicht nur reden, sondern auch handeln
können", sagte Avacon-Vorstandschef Dr. Johannes Teyssen. "Wir testen
hier den Großeinsatz und sammeln Erfahrungen über die Wünsche unserer
Kunden. Wenn alles erfolgreich verläuft, beginnt im Frühjahr 2001 die echte
Markteinführung."

Dirk Mensing, Vorstandsvorsitzender der ONELINE AG, ergänzte: "Die
Genehmigung der Regulierungsbehörde ist für uns das Signal, um mit
Powerline Communication in einen breiteren Markt zu starten. Es wird Zeit,
dass die Dienste im Internet für alle wirtschaftlich sinnvoll verfügbar werden.
Dank der Übertragungsraten im Megabitbereich ist die ONELINE
Technologie eine wirkliche Alternative zu herkömmlichen
Festnetzanschlüssen."

Die Übertragung von Sprache und Daten erfolgt bei der Powerline-Technik
auf der sogenannten letzten Meile nicht über Telefonkabel, sondern über das
Niederspannungs-Stromnetz der Avacon bis ins Haus. Innerhalb des
Hauses dienen dann die bestehenden Telefonleitungen als Transportmittel.
Dies hat den Vorteil, dass der Kunde weiterhin seine handelsüblichen
Endgeräte wie Telefon und Fax,Computer und Modem verwenden kann.

Zukünftig werden Avacon und ONELINE ihren Kunden
Kommunikations-Dienstleistungen auch innerhalb des Hauses über
Powerline anbieten können. Dann sollen die Datenströme auch im Haus
über das Stromnetz transportiert werden. Jede Steckdose wird damit zum
Telefon- und Internetanschluss. Technische Basis dafür ist das ONELINE
Inhouse Modem.

Der Feldversuch soll vorerst auf 6 Monate begrenzt sein. Auch die Tarife für
die neuen Dienste stehen schon fest, für ONEfon-, wie auch für
ONEnet-Kunden ist die Installation der ONELINE-Box, der Schnittstelle
zwischen Strom- und Telefonleitung, kostenlos. Eine Grundgebühr für den
Telefonanschluss wird in der Testphase noch nicht erhoben. Allerdings fallen
Gesprächsgebühren von 3 Pfennig in der Nebenzeit - 18-9 Uhr - und 7
Pfennig in der Hauptzeit - 9-18 Uhr - pro Minute im Ortsbereich an. 10 bzw.
15 Pfennig pro Minute werden Ferngespräche kosten.

Interessant klingt das Angebot für Benutzer des Internets, sie zahlen einen
eher geringen monatlichen Beitrag von 20 Mark
.
(rsi)


Leider steht hier weder was über die Übertragungsgeschwindigkeit, noch über eine etwaige Volumenbegrenzung drin.

CB

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Mal eine Frage in die Runde:

Warum bringt Primacom nicht endlich einen dritten, supergünstigen Einsteigertarif für deutlich unter 30,-DM pro Monat?

Natürlich könnte man da ein paar Tricks einbauen, die die tatsächlichen Kosten oder einfach den Nutzen für effektives Surfen im Internet einschränkt/ausgleicht. Beispielsweise eine weitere Senkung der Surfgeschwindigkeit oder aber eine noch geringere Volumenbegrenzung.

Wichtig ist doch einfach, dass die Leute auch auf lange Sicht hin gesehen angelockt werden.

Oder habt ihr die vor einiger Zeit angebotenen Testangebote zahlreicher Internetdienstleister ausprobiert?

Ich glaube, dass die meisten Kunden vor allem eines abschreckt:
Lange Laufzeiten in Verbindung mit hohen Entgelten.

CB

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AGFB-Geschäfte mit Primacomaktien

Diese Sache geht mir wirklich nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht bin ich in diesem Bereich ja auch zu unwissend, aber was kann man mit Leihgeschäften bei Aktien denn anderes machen, als den mit dem Kurs zu spielen, zumindest aber zu beeinflussen?

Ich halte diese Angelegenheit für extrem prikär und hätte mir als Aktionär im Vorfeld darüber gerne bescheid gewußt, wenn meine Anteile, die mir von Rechtswegen ja im Grunde genommen schon zustehen, dafür verwandt werden, um der Gesellschaft AGFB neue Gelder zu verschaffen.

Tatsächlich wäre ich in diesem Falle nämlich zwischenzeitlich ausgestiegen.

CB......der stinksauer ist und das Ansehen von AGFB/Primacom immer weiter schwinden sieht!!!!

P.S. Da braucht man sich wirklich nicht zu wundern, wenn Gruppierungen wie PETITUS immer wieder aufs neue Angriffspunkte sehen und diese auch nutzen.

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Noch was:

Wie seht ihr die Zukunft von Primacom?
Ich persönlich hatte mal Kurssteigerungen von deutlich mehr als 400% erwartet.

So langsam jedoch, schwinden diese Erwartungen da die Gewinnmargen in diesem Sektor ebenfalls immer mehr sinken.

CB

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Mit dem Vorwurf der Insider-Verkäufe der Familie Preuß sollte man vorsichtig sein, Nullgesicht.
Man weiß nämlich nicht, wann die Familie Preuß ihre Aktien verkauft hat. Die Erträge aus der WP-Leihe beziehen sich auf das Jahr 1999, die Familie Preuß hat aber wahrscheinlich im Jahr 2000 verkauft.
Das ist allerdings auch nur eine Vermutung von mir. Aber grundsätzlich ist es schon richtig, dass ein Großaktionär, der auch Insiderinformationen hat, einen Verkauf ankündigen sollte.

Gruß
Bödi
Hi Bödi,

natürlich sollte man mit solchen Äußerungen wie von Nullgesicht vorsichtig umgehen.
Wer mir aber erzählt, dass Januar/Februar 1999 kurz vor dem rießigen Hipe von AGFB keine Insider am Werke waren, ist für mich mehr als nur naiv.

Alles in allem sollten sich Primacom/AGFB ernsthafte Gedanken um die eigene Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit mal machen.

Denn: Wenn der Ruf erstmal gelitten hat, kann man kaum noch ein Produkt an den Mann bringen, geschweige denn neue Anlager finden.

Und das wäre angesichts der tollen Technik wirklich sehr schade.

CB

http://www.kabelinfo.de
hmmmm.....was bitte schön ist ein Anlager? *grübel*

....schreiben kann ich nicht, rechnen kann ich nicht......und in die Zukunft sehen erst recht nicht.....*schluchz*

CB......der sich manchmal über selber wundert, was er so alles an den Tag legt!!!! ;)

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Idee:

Eine super Fortschritt wäre ein Schnupper-Internetzugang für unter 10,-DM pro Monat. Beispielsweise nur für Emailverkehr und teilfinanziert durch zusätzliche Werbemaßnahmen.

Wenn Primacom wirklich an vielen neuen Kunden interessiert ist, müssen die schon ein wirkliches Zugpferd auf den Markt bringen. Nur so können sie sich bekannt machen und dadurch auch teurere Services an den Mann bringen.

Nur so könnte Primacom seine Kundenzahl deutlich erhöhen und somit auch den zur Zeit sehr bescheidenen Kurs.

Meiner Meinung nach ist der extreme Kursrückgang in dieser Branche vor allem durch den stärkeren Wettbewerbsdruck zu erklären, der zudem auch auf die Gewinnmargen drückte.


Übrigens: Wenn Primacom durch solch ein Angebot an Bekanntheitsgrad wachsen würde, könnte man auch viel leichter die Medien und dadurch auch die Gerichte auf die Probleme mit Gruppierungen wie einer PETITUS begeistern können.

Momentan interessiert es nämlich so ziemlich kein Schwein, was PETITUS bei AGFB/Primacom veranstaltet.

CB

P.S. Oder wollt ihr alle eine UPC-Übernahme zu Kursen von max. ~75 Euro sehen?

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Zur Klarstellung:

Im deutschen wird unter Insider-Verkäufen typischerweise was illegales verstanden.

Ich hatte dagegen den Begriff "Insider-Verkäufe" in dem Sinne verwendet, wie es die Amerikaner tun.

Insider sind demnach die Geschäftsleitung und Großaktionäre der jeweiligen Unternehmung, die somit detaillierten Einblick in das Geschäft haben. Insider-Verkäufe sind grundsätzlich nichts illegales, ebenso wie Insider-Käufe oder das Ausüben von Aktienoptionen. Transaktionen der Insider sind in den USA nur in bestimmten Zeitfenstern möglich (ich glaube während der Quiet Period eines Unternehmens sind sie verboten).
Zudem unterliegen sie in den USA strengen Publikationspflichten, d.h. via SEC-Filing müssen durchgeführte Insider-Käufe/Verkäufe gemeldet werden. Sofern bestimmte Stückzahlen überschritten werden, muß sogar im Vorfeld die Absicht/Möglichkeit etwaiger Verkäufe angemeldet werden.

Insider-Transaktionen werden somit in den USA von den Markteilnehmern an der Börse genau beobachtet, und Verkäufe oft (aber nicht unbedingt) als negativ interpretiert.


Nach amerikanischer Begriffsbildung liegt bei Primacom somit eindeutig Insider-Selling vor, denn Familie Preuss (als Insider) hat ihren Anteil reduziert.


Wann genau und aus welchen Motiven die Verkäufe erfolgten, und ob gegebenfalls bei den Verkäufen Insider-Wissen ausgenutzt wurde, während die Aktionäre unzureichend infomiert worden sind, ist eine ungeklärte Frage.

Diesbezüglich muß man in der Tat mit Anschuldigen vorsichtig sein, die nicht bewiesen sind.

Anderseits heißt dies aber nicht, dass die Fragen nicht aufgeworfen werden dürfen.

Denn bzgl. der AGFB-Wertpapierleihe ist ja weithin unklar, wann und in welchen Stückzahlen sie genau erfolgt ist. Mein Punkt ist hier, daß es im Sinne der Transparenz auf jeden Fall ethisches Verhalten (wenn nicht die Pflicht) des Managements gewesen wäre, die Aktionäre ausreichend zu informieren. Transparenten Unternehmen wird typischerweise auch eine höhere Bewertung zugestanden.
EWE-TEL macht Telekom in 150 Städten Konkurrenz

Die regionale Telefongesellschaft EWE TEL ist jetzt in 150 Städten als Wettbewerber im Ortsnetzbereich präsent. Keine andere neue Telefongesellschaft habe bundesweit so viele Ortsnetze erschlossen, meldet das Unternehmen aus Anlass des Anschlusses der Stadt Achim bei Bremen. Rund 70 Prozent der Bevölkerung zwischen Ems und Elbe können komplett von ihrem bisherigen Anbieter – in der Regel ist dies die Deutsche Telekom – zu EWE Tel wechseln. Gleichzeitig habe man auch mehrere Dutzend Ortsvermittlungsstellen der Deutschen Telekom an das eigene Netz gekoppelt.

Im Weser-Ems-Gebiet bietet EWE TEL den Direktanschluss fast flächendeckend an und erreicht über 90 Prozent der Bevölkerung in dieser Region. "Wir sind stolz auf diese Zahlen. Sie untermauern unser Streben, den Telekommunikations-Wettbewerb vollständig in den Nordwesten Deutschlands zu tragen. EWE TEL ist in dieser Region die Alternative zur Deutschen Telekom AG", sagte EWE TEL-Prokurist Manfred Hamel.

Das Unternehmen, das inzwischen über ein 17.500 Kilometer langes Kupfer- und Glasfasernetz verfügt, beschränkt sich bei seinem Angebot nicht allein auf Festnetzanschlüsse sondern bietet auch Mobilfunk, Internet und gar Festverbindungen an. Direktkunden erhalten kostenlosen Zugang ins Internet und können günstigere Grundentgelte bei den EWE-TEL-Mobilfunk-Angeboten nutzen. Der ISDN-Anschluss kostet bei der Oldenburger Telefongesellschaft monatlich 39 DM, während Kunden der Telekom für den ISDN-Standardanschluss 44,89 DM zahlen. Das Unternehmen hat auf seinem Web-Server eine Liste der bisher versorgten Ortsnetze zusammengestellt. (dz/c`t)



CB

http://www.kabelinfo.de
Ist schon in Ordnung, Nullgesicht. Ich habe da wirklich etwas mißverstanden. Beispiele, wo (wahrscheinlich) Insiderwissen ausgenutzt wird, gibt es ja in Deutschland. Ixos wäre da zu nennen. Vorstand und Aufsichtsrat haben 3 (!) Wochen vor einer Gewinn- und Umsatzwarnung in großem Stil Aktien verkauft. Ein Vorstand mußte dann auch gehen.
schon ein bisschen älter, aber da sieht man was upc alles macht: chello broadband to transmit Big Brother in Sweden 24 hours a day

• chello to offer subscribers latest TV sensation
• chello`s Swedish subscribers to have exclusive broadband access to Sweden`s biggest TV event
• chello`s broadband network the best way to participate in the world`s most popular interactive TV programme
• 2,400 hours of real-life TV soap from chello


Amsterdam, 31 August, 2000 – chello broadband nv, (chello), one of the world’s leading broadband internet companies, active in Europe, Latin America and Australasia and recipient of the Best European Consumer ISP award, has acquired the exclusive Swedish broadband rights for the hit TV programme `Big Brother`. The show debuts on Sweden`s Kanal 5 on September 3 and on chello`s Swedish subscriber site `chello.se` at the same time - running for 100 days.

Since it first appeared in 1999 in the Netherlands, `Big Brother` has become an international sensation, receiving the highest nightly viewing ratings during the length of its run when local versions of the programme were broadcast in the Netherlands, Spain, Germany and the UK.

`Big Brother` offers viewers unprecedented access into the lives of ten contestants living in a specially-constructed house, in which their every movement is recorded and packaged into a daily half-hour television programme.

Billed as the world`s most popular interactive TV program, viewers of `Big Brother` have the opportunity to vote for which householder should leave the house and therefore the program each week, a process of elimination that eventually decides the overall winner.
chello will offer its subscribers exclusive broadband content from the program, including:

• the ability to see all the TV episodes online
• two 24-hour live camera feeds from the house
• events such as a competition allowing chello visitors to meet Big Brother householders
• on-site voting
• behind-the-scenes news

Roger Lynch, president and CEO of chello broadband, said: “This is yet another example of chello leading the field in offering our subscribers the most exciting and compelling broadband content. With its innovative concept and interactive possibilities, ‘Big Brother’ seems made for broadband internet, and only through chello will viewers get the full experience. And, together with our affiliate, UPC Sweden, chello continues to deliver the most innovative entertainment packages available."

Jon Dissen, director for chello Scandinavia, said: “There is no doubt that ‘Big Brother’ will be the biggest TV sensation in Sweden this year, and chello is thrilled to offer the program to our subscribers as an exciting new dimension in their online entertainment. The opportunities for additional information about the householders, online interaction with them, and the exclusive online archive of all back-episodes of the program will not be available though any other means."

“Following on from the success of the Streaming Media Festival hosted by chello in Sweden in March, this deal confirms our position as the leading broadband interactive company in one of the leading broadband markets in Europe,” said Regina Joseph, vice-president, corporate development/content for chello broadband. “We will continue to be at the forefront of offering our subscribers in Sweden and throughout the world the best and most innovative streaming media.”

About chello broadband
chello broadband nv is one of the world’s leading broadband Internet companies, commercially active in nine countries on three continents. chello broadband is a subsidiary of United Pan-Europe Communications (UPC) [AEX:UPC, Nasdaq:UPCOY]. It provides a service to cable operators and other broadband networks and is committed to delivering next-generation, “Always On” internet services and broadband content to consumer and business subscribers. In Europe, New Zealand and Chile the broadband distribution is via cable; in Australia it is via MMDS (wireless) and satellite.

chello was awarded ‘Best European Consumer ISP’ at the ISP Forum 99 and the ‘Ground Breaker Award for Marketing’ at the Multichannel News International Third Annual Summit 2000. chello was also selected as one of Europe`s top 50 high tech companies by TIME magazine in June 2000.

On Tuesday, July 18, 2000, International cable operator UPC and its parent UnitedGlobalCom, and Excite@Home, the leading US broadband company, announced the formation of the largest broadband company outside of North America, Excite Chello, through the merger of UPC’s chello broadband subsidiary with Excite@Home’s extensive international operations. The merger is expected to close by year end, pending regulatory approval, consent of certain international partners and close of financing.
BS postet etwas von einer Fusion EWT mit Primacom aus der Financial Times.

Zumindest dem Kurs tut dieses Gerücht nicht sonderlich gut. Wir sind gerade am Abrutschen.

CB....der eine Zusammenarbeit zwischen ETW/TSS und Primacom für sinnvoll hält!!!

P.S. Leider verfügt EWT/TSS bis auf den heutigen Tag fast nur Netzebene 4 und kann somit selber noch keine Mehrwertdienste über die eigenen Netze anbieten.

http://www.kabelinfo.de
Auch dadurch wird den großen Mobilfunkbetreibern noch Kopfschmerzen bereitet:

Bürgerinitiativen kündigen Proteste gegen UMTS an

Bereits im August hatten Umweltverbände gefordert, einen Teil der Erlöse aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen dafür einzusetzen, die Auswirkungen von Elektro-Smog und besonders der neuen Technik auf Mensch und Umwelt zu erforschen. Nun kündigten Bürgerinitiativen Proteste gegen die Installation von Mobilfunk-Anlagen der sechs zukünftigen UMTS-Betreiber an.

Viele Anwohner wollten die Anlagen nicht in unmittelbarer Wohnnähe, sagte Eduard Bernhard, Vorstandsmitglied beim vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), der Zeitung Welt am Sonntag. Klagen über Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen häuften sich bereits bei Mobilfunkanlagen, sagte der Umweltschützer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rechnet laut dpa mit bis zu 100.000 UMTS-Anlagen, die in den kommenden Jahren installiert werden.

Zu der aktuellen Diskussion um den so genannten Elektro-Smog und den Stand der Forschung siehe auch: Störfunk fürs Gehirn – Mythos und Realität von Gesundheitsschäden durch elektronische Geräte. (jk/c`t)



CB

http://www.kabelinfo.de
Der Kurs wird es gemacht wenn Investoren einsteigen. Denn €38 sind lächerlich angesichts der Substanz von Primacom; jeder Analyst wird es bestätigen.
BS
Tja,
das ist wohl auch eine Reaktion auf die neuesten Meldung der
"Sueddeutschen Zeitung": "Das Leipziger Loch, nur wer beim Kabelbetreiber Primacom ein teures Digital-TV-Paket kauft, soll auch Programme wie Pro Sieben empfangen dürfen".
Fazit in einem Kasten:
Prima teuer (nicht Primacom)Sparte Medien:
amp.
Halbe Wahrheiten=Lügen

Bald macht ihr Primacom auch für die Benzinpreise verantwortlich...

Die Süddeutsche chreibt dazu:
In den USA funktioniert das schon lange. Dort zahlen die Zuschauer eine Menge Geld für die verschiedenen Programmpakete im Kabel. Nun planen die internationalen Medienkonzerne, dieses Geschäftsmodell auch in Deutschland zu verwirklichen.

Das Grundangebot (für alle Kabelteilnehmer empfangbar): ARD, ZDF, alle dritten ARD-Programme, Arte, Kinderkanal, Phoenix, 3sat, der Bildungskanal Alpha des Bayerischen Rundfunks, Sat 1, RTL, die Musikkanäle MTV und Onyx, die Einkaufskanäle Hot und QVC, ausländische Programme wie BBC World und Rai Uno, Leipziger Lokalfernsehen sowie Service- und Programmvorschaukanäle.

Das Digitalfernsehen (nur mit einem Decoder empfangbar, Kaution 100 Mark) mit folgenden Paketen:

Prima TV (4,95 Mark im Monat im Einführungsjahr, dann 9,95 Mark): Kabel 1, RTL 2, tm3, Pro Sieben, Vox, DSF sowie Digitalkanäle von ARD und ZDF.

Prima Family (5 Mark im Monat, wie alle folgenden Pakete): Super RTL, Viva 2 und andere.

Prima Info: n-tv, N24, Euronews, CNN, Bloomberg und andere.

Prima Life: Viva, Giga TV, u.a.

MTV-Paket: Mehrere englische Kanäle von MTV und VH1.

Movies & More: Filme für 6 Mark pro Stück, inklusive Erotik.
Wir sollten nicht vergessen, dass PC freie Mittel in Höhe in ca. 685 Mio. EURO bzw. 1.34 Milliarden DM hat. Damit kann schon etwas größere Fische schlucken.
Wieviel ist denn eigentlich EWT wert? (Das soll jetzt wirklich eine Frage sein und kein versteckter Hinweis!)

Gruß
Bödi
Liebe BS,

was verstehst du unter dem Begriff "Nötigung" oder "Erpressung"?

Soweit ich es bis jetzt verstehe:

Bislanng konnten die Kunden von Primacom die ganzen ~15 Privatsender + ~6 Dritte Programme für den Grundbetrag von ~25,-DM pro Monat schauen.


Jetzt aber sollen sie für dieselbe Leistung:

+ 25,-DM Grundgebühr

+ 9,95 DM Digitalbox-Gebühr

+ 15,- DM für alle bislang kostenlosen Kabelkanäle zahlen?????
-------------
~ 60,-DM
Das macht vorneweg: ~60,-DM pro Monat für etwas, dass sie bislang für ~25,-DM haben konnten?????


Sagt mal, spinnen die jetzt total? Wir haben doch schon zur Genüge gesehen, dass die Ossis, sorry für diesen Ausdruck Bödi, schon wegen Gebührenerhöhungen von ein, zwei Mark auf die Barikaden gegangen sind.

Was glaubt ihr denn, wird nun passieren?

Wer glaubt, dass man so ohne weiteres den Ostbürgern auf einmal mindestens 35,-DM pro Monat mehr entlocken kann, ohne einen entsprechend höheren Nutzen anzubieten?!

CB......der einfach nur sprachlos ist!!!!

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.....ich glaub, mir wird schlecht

CB.....der seine gesamte Geldanlage flöten gehen sieht!!!
Meine Prognose:

Primacom wird in den nächsten zwei Wochen unter 35 Euro sinken....und das bei größeren Umsätzen.

CB

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Primacom bzw. AGFB sollte lieber bei Leuten wie Menzel/PETITUS so dreist sein!!!!

CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Wer glaubt ihr,

wird für die schon mit Werbung überhäuften Privatkabelsender auch nur einen Pfennig Gebühr pro Monat abgeben?????

Eine Einspeisungs- bzw. Durchleitungsgebühr durch TV-Kabelnetze für die Sender ist ja noch nachvollziehbar, auch wenn es da demnächst noch einige Rechtsstreitigkeiten diesbezüglich geben wird.

Primacom hat jedoch mit diesem Vorhaben definitiv sein Bild und Ansehen bei den Kunden verloren.

CB.....der selber seinen Kabelanschluß kündigen würde, bei solch einem Verhalten seines Netzbetreibers!!!!
Wer spricht von "Nötigung" oder "Erpressung ? CB ist leider schon wieder deppressiv...


NRW wird auch solche Pakete anbieten...

Stuttgart (dpa). Das amerikanische Unternehmen Callahan, Mehrheitseigner der TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg, hält die Kabelgebühren in Deutschland für "furchtbar niedrig". Das sagte der Chef des Netzbetreibers, Richard J. Callahan, beim Auftakt des Zukunftsforums "Kabel 21" am Mittwoch in Stuttgart. Die Zuschauer sollten in Zukunft Pakete mit unterschiedlichen Angeboten und Preisen wählen.

Ich sehe die Aktie über €50 bis Ende September (inklusive AGFB Verschmelzung).
Der Rest sind destruktive Milchmädchenrechnungen.

BS die nicht umsonst gewartet hat.
Wichtige Info:

Im Gegensatz zu den Wohnungsbaugesellschaften, die langfristige Lieferverträge mit Primacom abgeschlossen haben, können die Kunden innerhalb kürzester Zeit kündigen.


......und das wird meiner Erwartung nach in größerem Umfang geschehen.

Dann kann Primacom nämlich nur noch mit angschlossenen Haushalten angeben. Nicht aber mehr mit 1,3 Mio. Kunden.

Die werden ihnen nämlich weglaufen.


Fazit: Nicht genug damit, dass Primacom in jüngster Zeit einige fahrlässige Fehler in der Behauptung kundtat, nunmehr mit 1,3 Mio deutschen Kunden Deutschlands drittgrößter Kabelnetzbetreiber zu sein. (Tatsächlich kommen sie nur mit den ~300.000 holländischen Kunden auf die mittelprächtige Zahl von 1,3 Mio.)
Nein, jetzt versuchen sie sogar ihre eigenen Kunden noch zu vertreiben, indem sie diese geradezu dazu drängen nach Alternativen zu suchen, da wohl kaum jemand in Europa bereit ist, für werbeblöckeüberfüllte Sender auch noch einige Mark zusätzlich zum Kabelanschluss zu berappen.

Was sagst du dazu, Big Sister?

Immer noch so optimistisch? Wollen wir mal wetten, wie der Kurs schon nächste Woche aussehen wird?
Dies ist erst der Anfang.

Ingo Wolf alias CyberBob......der jetzt nur noch darauf wartet, dass Primacom zu einem guten Preis übnernommmen wird und dann Aussteigt!!!

http://www.kabelinfo.de
Ok, Big Sister.

Wir werden es ja sehen. Meiner Meinung nach schon in den nächsten zwei Wochen.

CB

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@Big Sister:

Zur deiner Info: Mein Entsetzen hat nichts mit Depressionen oder sonstigem zu tun. Bestenfalls mit Angst vor dem, was wir an Meldungen und Kursen demnächst sehen werden/müssen.

CyberBob.....der dich in spätestens zwei Wochen an deine Aussagen/Prognosen erinnern wird!!!!
Cyberbob, ruf doch mal beim Hoffmann an. Vielleicht kann der Dich etwas beruhigen.

Heute gibt`s einen Bericht über UPC im Handelsblatt (S. 23)
Titel: Kapitalbasis gestärkt....... UPC strebt auf den deutschen Markt
Eigenkapitalerhöhung um 1,43 Mrd. Euro durch platzierung wandelbarer Vorzugsaktien bei der UPC-Mutter United Global Com, Motorola und der der AT&T-Tochter Liberty Media
Mit dem frischen Geld das 10% des Kapitals ausmacht, verbessert UPC seine Finanzlage deutlich. Der Anteil des EK s verdoppelt sich durch die Finanzspritze auf 31%. Weitere Zukäufe sind geplant insbesondere in Deutschland.
Verhandlungen mit der Telekom über die Übernahme von zwei bis drei regionalen Netzen (Rheinland-Pfalz in der Schlussphase).
Durch die aggressive Expansionsstrategie rutschte UPC im 1. Halbjahr bei einem Umsatz von 435 Mio. EURO mit 835 Mio. EURO tief in die ROTEN Zahlen, während das EIGENKAPITAL stark schmolz.
UPC in 18 Ländern aktiv und bedient rund 16 Mio. Haushalte
Wegen des niedrigen Aktienkurses scheit
Bericht UPC HB:

wegen des niedrigen Ak-kurses scheiterte in diesem Jahr bereits eine Übernahme.
Die jetzige Kapitalspritze ergänzt zwei angekündigte Transaktionen. Neben einer kürzlich vereinbarten Kreditmöglichkeit über 4 Mrd. Euro soll das Kapital im 4.Quartal durch eine komplizierte Finanzierungskonstruktion um 3,5 Mrd. Euro steigen. Im Zuge dessen erhält Liberty Media die Stimmrechtsmehrheit an United (Global Com) und damit das Sagen über UPC, an der UNited dann 61% (Ohne AK-OPtionen) halten wird. Im Gegenzug erwirbt UPC 25% der britischen Kabelgeselschaft Telewets.
Hi Bödi,

nett gemeint, aber die zu erwartenden Prozesse und Klagen werden eintreffen.

Primacom hätte besser das Geld für gute Public Relations ausgeben sollen, als sich teure Aufsichtsratsmitglieder zu leisten, der Nutzen sehr umstritten ist.

Werde es demnächst aber nachholen.

Gruss,

Ingo alias CyberBob

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Die Aufsichtsratsmitglieder bei Primacom sind sicherlich nicht teurer als bei anderen Unternehmen, Cyberbob. Also im Augenblick wetterst Du gegen alles und jeden.
Gut, die Gebührenerhöhung sehe ich auch natürlich etwas skeptisch. Gerade im Osten wird es einen Aufschrei geben. Einige werden sicherlich auf die Schüssel umsteigen, sofern das (vertraglich) möglich ist.
Herrn Hoffmann habe ich heute abend nicht erreichen können. Ich bin schon gespannt, wie er sich äußert.
Ach so, wieviel EWT/TSS wert ist bzw. war, habe ich Big Sisters Thread entnehmen können. (1 Mrd. Euro, wurde ja doch seinerzeit veröffentlicht, aber man vergisst ja doch einiges)

Walrus, wie siehst Du denn die neue Geschäftspolitik von PC?

Gruß
Bödi
@cyberbob

Ähem, welche intelligenzbestie setzt schon seine gesamte Geldanlage in einen einzigen wert. Schon mal was von streuen gehört.

Ach so ja noch was, BES..... Kursverlauf, die 40 sind schon wieder nach unten geknackt. Bin schon seit 98 in AGFB investiert, ich zweifle noch immer an meinem verstand weil ich die noch nicht verscherbelt habe. Ist nicht super für meine Nerven und meine Depotperformance.

Euch allen GOOD LUCK, und möget ihr ein besseres investment finden als diese ZICKZACK Primacom.

Good Trade

Entnervter ThinkQ
DIE sind ja sauschnell...........Behörden eben!!!!!

Telekom im Fadenkreuz der Regulierungsbehörde

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) bereitet die Eröffnung eines
förmlichen Verfahrens gegen die Deutsche Telekom vor. Anlass dafür ist dem Vernehmen nach eine
Beschwerde von AOL: Der Online-Dienst werfe der Telekom vor, T-Online für Flatrates bessere
Konditionen zu bieten als anderen Anbietern.

Angeblich muss T-Online der Telekom kein zeitabhängiges Entgelt zahlen, sondern soll ein
Pauschalangebot zur Nutzung der Leitungen erhalten haben. Da außerdem gemutmaßt wird, dass T-Online
seine Flatrate nur anbieten kann, weil die Telekom durch Werbebanner-Schaltungen für beträchtliche
Rückflüsse zu ihrer Internet-Tochter sorge, geht man in der Branche davon aus, dass die RegTP auch in
diese Richtung ermitteln wird. Durch eine solche Quersubventionierung wäre nämlich der
Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt, dem die Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen verpflichtet
ist. (pmo/c`t)


Kommentar: Da mußte also erst ein richtig Großer wie AOL sich zu Wort melden, bis die Regulierungsbehörde endlich mal aufwachte. Die zahlreichen kleineren Flatrateanbieter wurden zwischenzeitlich in den Konkurs gezwungen.

CB

http://www.kabelinfo.de
Unser Aufsichtsratsvorsitzender Schwarz-Schilling ist ja auch AR-Vorsitzender bei Gigabell. Da hat allerdings der AR lange Zeit geschlafen. Zumindest hat jetzt Gigabell einen neuen Großaktionär. Ob Schwarz-Schilling da etwas tun konnte?
Wenigstens diesmal etwas "kostenloses" bei Primacom.

Natürlich gibt es so gut wie kein Unternehmen, dass seinen Kunden etwas "schenkt". Fast immer hängt da noch ein Geschäft mit dran. Sonst wäre es ja auch mehr als bescheuert.

Primacom sollte aber deutlich mehr solcher Probier- und Animierhappen seinen (und zukünftigen) Kunden anbieten.

Aber auf gar keinen Fall, ihnen von jetzt auf morgen etwas wegnehmen, dass ihnen vorher die ganze Zeit schon zustand. Ich spreche hier auf die privaten Kabel-TV-Sender an.

Ich jedenfalls finde die Verpackung eher als abstossend, als dass hiervon jemand neues angelockt wird.

Die Zeit wird es zeigen.....



CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Jetzt kommt endlich wieder Bewegung: Der Deutschen Telekom wird auf die Füsse geklopft!!!

Verfahren gegen die Telekom eingeleitet
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat ein offizielles Verfahren der
nachträglichen Entgeltregulierung gegen die Deutsche Telekom eingeleitet. Wie die Behörde mitteilte, geht
es dabei um die Entgelte, die von der Telekom gegenüber Internet-Service-Providern (ISPs) und Anbietern
von Online-Diensten erhoben werden.

Neben der Entgelthöhe, insbesondere dem Verdacht von Abschlägen, würden mögliche
Diskriminierungstatbestände untersucht, hieß es weiter. Solche bestehen derzeit insbesondere in Hinblick
auf die Wettbewerbschancen von ISPs und Online-Diensteanbietern außerhalb des Konzerverbundes der
Telekom, die eine Flatrate anbieten. Die ISPs können von der Telekom lediglich ein Angebot für
Online-Dientsteanbieter (AfOD) beziehen, das minutenabhängig berechnet wird. Aufgrund einer
Beschwerde der Firma Mediaways werden auch die Durchleitungsgebühren einer erneuten Prüfung
unterzogen. (pmo/c`t)


CB

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