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PRIMACOM Thread 85 - 500 Beiträge pro Seite


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Es fängt an mich zu nerven, dass nicht nur von Wirtschaftsjournalisten (s. Handelsblattmeldung im Vorgängerthread), sondern auch hier im Board, die tatsächlichen Beteiligungsverhältnisse in Bezug auf Primacom nicht bekannt oder ignoriert werden. Speziell meine ich den ca. 25%igen Anteil von UPC.
Bei UPC wird dann immer nur ein 5%iger Anteil von Microsoft erwähnt. Das ist nicht ganz unwichtig, dient aber wohl in der Hauptsache als Schlüssel für Microsoft zur Verwendung ihrer Zugangssoftware. Viel wichtiger ist, dass UPC eine Tochter von AT&T ist.
Das dies nicht zur Kenntnis genommen wird, liegt an den komplizierten Deals.
· AT&T kauft die US Kabelbetreiber TCI und Media One und wird damit zur Nr. 1 im US Markt.
· Über TCI wird AtHome erworben.
· Außerdem kauft man die Mehrheitsrechte an der TCI Tochter Liberty Media Group.
· Die Liberty Media Group ihrerseits besitzt die de facto Mehrheit an UGC
· UGC ist die Mutter von UPC.
· UPC hält die Beteiligung an Primacom.
Ergo ist AT&T anPrimacom de facto beteiligt.
(Ist übrigens alles in Big Sisters News Thread 1 in den ersten Beiträgen nachzulesen, dazu braucht man allerdings reichlich Zeit)
AT&T ist nach der japanischen NTT die zweitgrößte Telefongesellschaft der Welt mit einem Umsatz von ca. 33Mrd. $.
Inzwischen ist AT&T auch der größte Kabelbetreiber der Welt. Ziel: Das komplette Breitbandangebot (TV, Telefon, Internet, Content etc.) aus einer Hand an den Kunden.
Dahinter die Erkenntnis, das die Telefonkabelnetze schon in wenigen Jahren schrottreif sind (auch mit xDSL), während das Geld in den Kabelnetzen und im Mobilfunk (wg. UMTS mit großen Fragezeichen für die nächsten Jahre) verdient wird.
Damit wird auch klar, warum die Telekom nicht (mehr) ausgerechnet Primacom oder UPC an ihren maroden Kabelnetzen beteiligen will. Man holt sich da nicht eine kleine deutsche oder mittlere europäische Kabelfirma ins Land, sondern AT&T. Die Telekom weiß genau, dass mit jedem Meter hochgerüstetem Kabel ihr Festnetz im gleichen Umfang wertlos wird. Deshalb das Hinhalten, Taktieren, Tricksen
Um Primacom braucht man sich deshalb so oder so keine Sorgen zu machen. Dass sich das im Kurs nicht widerspiegelt, liegt m.E. daran, dass man hierzulande immer noch nicht sieht, wohin die Reise geht.
Aber es wachen immer mehr auf, was man z.B. daran sieht, dass (zugegebenermaßen extreme) Kursziele von Telekom bei €10 (Prior) und bei T-online von €18 genannt werden.
In Kürze (hoffentlich) wird man auch hier begreifen, dass sich nur in den Kabelnetzen auf absehbare Zeit Geld verdienen lässt. Und das wird dann auch die Kurse bewegen.
CU
Cinq
Hi CinqDE,

aber Tatsache ist, dass als Voraussetzung für die neuen Services über die TV-Kabel eine entspechende Glasfaserinfrastruktur liegen muss.
Und genau das ist bei den TV-Kabelnetzen bis jetzt noch bei weitem nicht gegeben.
Ich schätze mal, dass zur Zeit nicht einmal 1% aller deutschen TV-Kabelnetzanschlüsse rückkanalfähig ausgebaut sind.
Bei den Deutschen TelekomTelefonnetzen sieht es aber da ganz anders aus.

Was mir vor allem sehr bitter aufstößt, ist das Geschäftsgebahren von Primacom/AGFB.

Primacom: Weil sie durch ihr dreistes Verhalten, auch noch zusätzliches Geld vom Kunden für die schon mit Werbeblöcken überhäuften Sender verlangen.

AGFB: Weil hier zusätzliches Geld beschaft wurde, indem sie PRIMACOM-Aktien verleihten, ohne vorher die AGFB-Aktionären darüber zu informieren. Defakto handelt es sich ja um deren Aktien. Gegenüber den PRIMACOM-Aktionären ist es ebenfalls keine feine Sache.

Gruss zum Sonntag,

CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Gemeinsamkeiten von X-DSL und TV-Kabelnetzen:

Grundsätzlich geht es hierbei nur um die Durchleitung in der letzten Meile. Egal welches System man verwendet:

Beiden Systemen erfordern eine Glasfaserinfrastruktur, auf die man aber gegebenfalls noch weit höhere Systeme (z.B. direkte Glasfaseranbindung) aufsetzen kann.

Es stimmt aber tatsächlich, dass man via jeglichen Formen von DSL keine Brandbreiten erfährt, die richtige Videos in TV-Qualität übertragen können.

CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Ich hoffe nur dass AGFB ihre Aktien nicht an die GIGABELL AG verliehen hat. Mein Gedanke ist zwar pervers
aber durchaus vorstellbar, wenn man bedenkt dass Mr. Schwarz Schilling in GIGABELL und PRIMACOM involviert ist.
Da auch noch nicht bekannt ist an wen die Aktien verliehen wurden, ist doch ein bisschen Spekulation erlaubt, oder nicht?
Zu solchen Marketingtricks ist Primacom leider zu klein....... *seufz*

MSN USA lockt mit kostenlosen Settop-Boxen

Microsofts Onlinedienst MSN stattet in den USA jedes neue Mitglied gratis mit der nötigen Zugangshardware
für WebTV aus. Im Paket enthalten sind eine Settop-Box und eine drahtlose Tastatur. Beide Geräte
zusammen kosten im Handel etwa 250 US-Dollar. Microsoft erhoffe sich durch diese Maßnahme, mehr
Kunden für sein interaktives TV-Angebot zu begeistern, ließ der Softwarekonzern heute verlauten.

Immerhin eine Millionen Kunden haben die Redmonder für den Dienst bisher gewinnen können. Doch
mittlerweile hat Microsofts Tochterfirma WebTV in den USA durch AOLTV Konkurrenz bekommen. Wie
Microsofts Settop-Box-System bietet auch AOL zu ähnlichen Preisen interaktives Fernsehen,
Browser-im-Fernsehbild, E-Mail und Instant Messaging für die Wohnzimmer-Mattscheibe an. AOL hätte
durch die geplante Fusion mit Time-Warner alle Trümpfe in der Hand: Der neue Konzern würde über jede
Menge TV-Sender, die nötige Kabelnetz-Ausstattung sowie über das bei weitem mitgliederstärkste
Messenger-System, nämlich AIM, verfügen.

Auf dem europäischen Fernsehmarkt zeigte Microsoft in jünster Vergangenheit starke Ambitionen, sich an
interaktiven TV-Kanälen zu beteiligen. Doch die Pläne geraten derzeit durch Verzögerungen bei Microsoft
selbst in Gefahr. (hob/c`t)


CB.....der mit schlechten Meldungen in den nächsten Wochen rechnet!!!

http://www.kabelinfo.de
Yahoo! Finanzen meldet:


Mittwoch 13. September 2000, 14:19 Uhr

Set-Top Boxen (1): Technik und Ausblick digitaler Breitbandnetze

von: Klaus Singer

Wie gestern bereits angekündigt ...historie, werden wir in einer kleinen Artikelserie den Markt der Set-Top Boxen beleuchten. In
dieser Folge geht es um die digitalen Breitbandnetze.

Set-Top Box - was ist das?

Unter einer Set-Top Box wird zunächst ein Gerät verstanden, das dem Fernsehempfänger vorgeschaltet wird. Es wandelt aus einem
Kabel oder von einer Antenne kommende Signale so um, dass sie das TV-Gerät anzeigen kann. Normalerweise sind weitere
Zusatzfunktionen integriert. Hierzu zählen Descrambling, die Signalauskopplung für PC-Anwendungen (Internet) und interaktive
Dienste (z.B. Video-on-Demand, Pay-per-View, Teleshopping). Künftig werden auch Dolby-Digital, MP3 und Festplattenlaufwerke
unterstützt, womit dann Unterbrechung und zeitversetzte Wiedergabe von Programmen möglich werden. Eine weitere Funktion ist
dann der gleich eingebaute digitale Videorekorder. Und last, but not least: Moderne Set-Top Boxen werden wohl bald eine
Schnittstelle zum Anschluss von Telefonen erhalten.

Kabelnetze - erst Mauerblümchen, nun im Fokus

Internationale Investoren sind seit einiger Zeit an der Übernahme einzelner Teile des deutschen Breitbandnetzes interessiert. Sie sind
bereit, hierfür ein Vielfaches des aktuellen Wertes zu zahlen. Man schätzt, dass die Deutsche Telekom bis Ende des Jahres durch
Verkauf ihrer Mehrheit in sieben Regionen etwa 30 Mrd. DM erlösen könnte. Das Unternehmen ist im Rahmen der Deregulierung
genötigt, seine Monopolstellung als Betreiber von Breitbandnetzen aufzugeben.

Die Telekom tut sich mit der Trennung schwer, obwohl die Kabelnetze in den letzten 15 Jahren ohne Gewinn operiert haben.

Nicht ohne Grund, denn diese Breitbandnetze gewinnen eine enorme Bedeutung. Dafür sorgen der Mediensektor, der sich hieraus ergebende Bandbreiten-Hunger und
der Kampf der Telekommunikations-Carrier und -Provider um den Zugang zum globalen Kommunikationsnetz.

Mit dem Breitbandnetz wird die Problematik der letzten Meile umschifft. Man verfügt damit über ein schnelles Transportmedium, mit dem man alle Elemente der
weltweiten Kommunikation (Video, Audio, Daten und Telephonie) in der Hand hat. Kabelnetze (CATV) verfügen heute schon über die nahezu flächendeckende
Bandbreite, welche die DSL-Technik erst noch bringen müsste.

Andersen Cosulting geht jedenfalls davon aus, dass im Jahre 2003 in Deutschland mit interaktiven Breitbanddiensten (einschl. eCommerce) 13 Mrd. DM erzielt
werden. Dem stehen hohe Investitionen gegenüber. Damit ist eine Konsolidierung auf Betreiberseite zwingend. Nach Einschätzung des Beratungsunternehmens
würden etwa Callahan Ass., NTL und UPC dominieren.

UPC ist mittlerweile an PrimaCom beteiligt, die regionale Netze im Mainzer und Leipziger Ballungsraum betreibt. Callahan besitzt mehr als 50 Prozent des Kabelnetzes
in Nordrhein-Westfalen; die Mehrheit der hessischen Breitbandkabel-Infrastruktur liegt nun bei der amerikanischen Klesch & Co..

Forrester Research rechnet zum Ende diesen Jahres mit 14 Millionen Kunden digitaler Fernsehprogramme in Europa. 2005 werden 80 Millionen Kunden erwartet. Das
Potential wird durch die etwa 200 Millionen TV-Geräte in Europa vorgezeichnet. Das Institut rechnet damit, dass das interaktive Fernsehen das Internet als
eCommerce-Plattform auf Rang zwei verweisen könnte.

Jupiter Research glaubt an mehr als 45 Millionen europäische Haushalte mit digital-TV Anschluss im Jahre 2003. Deutschland belegt dann mit 15 Millionen Platz eins,
gefolgt von England mit mehr als 12 und Frankreich mit fast 7 Millionen.

Und die Zeitschrift ECommerce sieht einen Anstieg der US-Nutzer für interaktive digitale Fernsehdienste von 12 im Jahre 2002 auf 70 Millionen im Jahre 2004. 2006
soll der elektronische Handel hierüber etwa auf der gleichen Höhe wie das B2C-Volumen im Internet liegen, nämlich bei mehr als 100 Mrd. US-Dollar. Macht rund 5
Mrd. US-Dollar Provisionseinnahmen.

Die Bandbreite - Content ist alles!

Analoge Breitband-Kabelverbindungen verfügen heute über Bandbreiten weit jenseits der 500 MHz. Traditionelle GSM-Verbindungen bringen es auf 9600 Bit/Sekunde,
ISDN-Leitungen erreichen 64 kBit/Sekunde, die Übertragung mittels GPRS lässt rund 250 kBit/s erwarten, mit UMTS sollen etwa 2 Mb/s möglich sein.
DSL-Techniken erlauben immerhin Bandbreiten bis zu etwa 8 Mb/s auf dem Kanal hin zum Konsumenten. Satelliten-TV erreicht mindestens die Bandbreite von
terrestrischen CATV-Systemen. Hier stellt allerdings der Rückkanal ein Problem dar, für den andere Netze genutzt werden müssen.

Digitale Breitbandtechniken haben gegenüber ihren analogen "CATV-Kollegen" den Vorteil, dass sie deutlich robuster gegen Störungen sind, also bessere und
gleichbleibende Qualität liefern, aber auch eine um den Faktor sechs bis zehn bessere Kanalausnutzung garantieren. Statt bisher 30 bis 50 können mit der Digitaltechnik
dann bis zu 500 Programme gleichzeitig gesendet werden.

Die Medienlandschaft verändert sich: Stand im Internet früher der Zugriff auf Informationen im Vordergrund, sind es heute zunehmend Bilder, bewegte Bilder, Videos,
Sprache, Musik, also der Content.

Über Content verfügen die traditionellen Medien-Unternehmen. Ursprünglich aus dem Kinobereich kommend, befinden sie sich selbst in einem dramatischen Umbau.
Nur noch 33 Prozent ihrer Einnahmen stammen aus dem Kinoverleih, bereits 50 Prozent kommen aus der Zweitverwertung über Videobänder, DVDs und Fernsehen,
immerhin schon 10 Prozent werden im Merchandising erlöst. Das Internet als Vertriebsweg spielt noch keine bedeutende Rolle.

Mergers wie der zwischen AOL und Time Warner machen es vor: Das Internet wird der Rahmen, in den sich der Content einbettet. Hier setzt das Fernsehen
Maßstäbe hinsichtlich der Bandbreite. Und damit spielen CATV-Systeme ihre Stärken aus.

Das Zukunftsszenario könnte so aussehen: Der mobile Betrieb von Multimedia-Anwendungen einschließlich Internet geht in eingeschränkter Form über UMTS, der
stationäre erfolgt über digitale Breitbandkabel. Satelliten-TV könnte eine gewisse Sonderrolle spielen, indem es den Mobilitätsaspekt unterstützt.

Breitbandkabel mit (relativ) niedrigen Investitionen

Der Ausbau des deutschen Breitbandkabelnetzes erfordert bis zum Jahre 2003 Investitionen von etwa 15 Mrd. DM. Jeder Kabelkunde wird nach Gerhard Thomas,
Andersen Consulting, gegenwärtig mit etwa 1.600 DM bewertet. Nach vollzogener Aufrüstung wären dann zwischen 5.000 und 6.000 DM zu veranschlagen. Danach
haben die Betreiber aber Zugriff auf etwa 18 Mio. Haushalte.

Die Investitionen in die deutsche UMTS-Infrastruktur werden demgegenüber etwa das 4- bis 5-fache betragen. Wie viele Kunden werden die UMTS-Netze in einigen
Jahre haben?

Der Ausbau der letzten Meile zur DSL-Fähigkeit wird deutlich weniger kosten als die vorher genannten Alternativen. Allerdings besteht die Gefahr, dass dieser Ansatz
zwischen UMTS und CATV zerrieben wird, weil einfach zu wenig Alleinstellungsmerkmale übrig bleiben. Wo liegt am Ende der größere Verbrauchernutzen?

Die künftigen Möglichkeiten moderner CATV-Systeme

Neben einem permanenten Internet-Zugang ohne Login-Prozedur mit frei wählbaren Übertragungsraten von 250, 500 bis hin zu 1000 kBit/s erhält der CATV-Kunde
mehrere voneinander unabhängige Telefonanschlüsse. Dazu kommen Pay per View und Video on Demand und eine schier unüberschaubare Vielfalt an Hörfunk- und
Fernsehprogrammen mit höchster Bild- und Tonqualität.

Natürlich ist noch genügend Kapazität für eCommerce und eBusiness frei, um mit Banken, Dienstleistern und Geschäften zu kommunizieren. Das gesamte Basispaket
könnte 100 DM im Monat kosten, natürlich zuzüglich der Kosten für Ferngespräche und spezielle TV-Programme. Wer will, kann sogar seine bisherigen Telefone
weiter benutzen. Spezielles "Voice over IP"-Equipment ist nicht erforderlich.

Nicht völlig utopisch wäre auch folgende Vorstellung: Betreiber von CATV-Systemen bieten ihren Kunden ein Paket an, das beides umfasst, den kabelgestützten
Content und ein UMTS-Telefon.

Die Schlussfolgerung

Digitale Breitbandnetze eröffnen für Set-Top-Boxen einen riesigen Markt mit starken Zuwachsraten in den kommenden Jahren. Moderne CATV-Systeme lassen das
bisher schwächelnde interaktive Fernsehen neu aufleben. Set-Top-Boxen können leistungsfähige Träger einer integrierten umfassenden Kommunikation sein.

Demnächst

In der nächsten Folge stellen wir die aktuellen technologischen Trends und Standards vor und werden auch der M&A-Tätigkeit, sowie den technischen Entwicklungen
bei Microsoft einige Zeilen widmen. Dann folgen die Haupt-Player bei den Anbietern von Set-Top Boxen. In der letzten Folge versuchen wir das Gesagte auf "unsere"
Metabox abzubilden.


CB

http://www.kabelinfo.de
Auch wenn ich von dieser Technologie überzeugt bin:

Das sehr gewagte Spiel mit den Kunden in Leipzig wird über Top oder Flopp von Primacom entscheiden........

CB

http://www.kabelinfo.de
Hi Walrus,

habe zwar keine genaueren Infos darüber, aber die einzige deutsche Bank, die in dieser Branche unverkennbar mitspielt und deshalb auch großes Interesse hat, ist die Deutsche Bank.

Die anderen deutschen Banken hielten sich in diesem Bereich zurück. Außerdem hätte die Deutsche Bank auch Möglichkeiten, den Wert ihrer TV-Kabelbeteiligung INFOCITY (ehemals TeleColumbus) zu beeinflussen.

CB....der dir noch einen schönen Sonntag wünscht!!!

http://www.kabelinfo.de
Gut recherchiert 5DE.
Bis Ende September haben wir wieder schoene Zeiten.
BS
Internet nur von der Deutschen Telekom oder meint er auch von anderen Unternehmen?!

Kanzler will Internetzugang für alle schaffen

Die Beherrschung des Internet soll in Deutschland binnen weniger Jahre Teil der Allgemeinbildung werden.
Das ist das Ziel eines 10-Punkte-Programms, das Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Informationen
der Berliner Zeitung am Montag in Hannover anlässlich eines Kongresses der Initiative D21 vorstellen
wird. Das 10-Punkte-Programm soll laut dem Bericht verhindern, dass Menschen vom Internet
ausgeschlossen werden, nur weil sie finanzielle Mittel oder Fertigkeiten nicht besäßen.

Danach will Schröder erneut zusagen, dass alle Schulen des Landes bis zum nächsten Jahr mit
Personalcomputern und Internetzugang ausgestattet werden. Auch öffentlichen Büchereien sollen einen
kostenlosen Zugang zum Internet bekommen. Dazu soll das Sponsoring von Personalcomputern an Schulen
und sonstigen Bildungseinrichtungen durch die Wirtschaft gefördert werden. Bereits von Oktober an sollen
nach Schröders Plänen Arbeitsämter jedem Arbeitslosen anbieten, durch einen "Internetführerschein" die
erforderlichen Grundkenntnisse im Umgang mit dem Datennetz zu erlangen.

Schröder will laut Bericht außerdem allen Arbeitnehmern Steuerfreiheit für die private Internet-Nutzung auf
Computern des Arbeitgebers gewähren. Bisher gab es im Bundesfinanzministerium Pläne, darin einen
lohnähnlichen "geldwerten Vorteil" zu sehen und deshalb Einkommensteuer darauf zu erheben.
Arbeitnehmer, die ihren privaten PC überwiegend beruflich nutzen, sollen diesen in Zukunft auch dann als
Werbungskosten steuerlich geltend machen können, wenn das Gerät über einen Internet-Anschluss verfügt.

Nach dem Programm, das die Bundesregierung zusammen mit Ländern und Gemeinden vorantreiben will,
sollen alle Internet-fähigen Dienstleistungen des Bundes bis zum Jahr 2005 online bereitstehen. So ist
geplant, dass die Studienförderung Bafög künftig von der Antragsstellung bis zur Rückzahlung ausschließlich
elektronisch abgewickelt werden kann. (dpa)/ (cp/c`t)


CB

http://www.kabelinfo.de
Liebe BS:

Das kommt darauf an, wieviel Kunden bis dahin noch nicht bei Primacom gekündigt haben.

Wie schon gesagt, ich persönlich bin sehr skeptisch, ob die Art und Weise, wie man die Primacomkunden an die DigitalTV-Produkte heranlocken wollte, für sehr dreist.

Der Unterschied im Gegensatz zu den Wohnungsbaugesellschaften ist aber, dass die Kunden meines Wissens selber die Verträge ohne größere Probleme mit Primacom kündigen können.

CB

http://www.kabelinfo.de
Ich und meine Formulierungskünste....*Kopfsenk*

Sollte natürlich heißen: "....Wie schon gesagt, ich persönlich bin sehr skeptisch, ob die Art und Weise, wie man die Primacomkunden an die DigitalTV-Produkte heranlocken wollte, auch die geschickteste, da sie als sehr dreist erscheint......"

CB......der halt auch Fehler macht!!!

http://www.kabelinfo.de
es werden auch wieder bessere zeiten kommen !!
Bödi , war auf der HV schräg hinter dir gesessen. Hätte menzel am
liebsten die Rübe abgehauen, aber der steht ja schon unter "Denkmalschutz", und
den sein Holz für seinen Sarg ist auch schon gefällt !! ;)
Hi LH,

schön mal wieder was von dir zu hören. Lies demnächst einfach mal die einschläge Fachpresse genau durch.

Vielleicht steht da was über PETITUS und Menzel drinnen.

Gruss,

CB......dessen Zweitname Hase ist und noch nichts konkretes weiss!!!! ;)

http://www.kabelinfo.de
Hallo Lufthansa,

das ist ja ein Ding. Schade, dass wir uns nicht kennengelernt haben. Kurt (Menzel) war ja auch da. Ja, auf der HV war einer, der dem Menzel beinahe an den Kragen gegangen wäre. Warst Du derjenige?
Du hattest doch angekündigt, dass DU Dich aus dem PC--Thread verabschieden wolltest. Aber schön, dass Du weitermachst.

Hallo walrus,
die Information bzgl. der Wertpapierleihgeschäfte habe ich dem AGFB-Geschäftsbericht entnommen.

Gruß
Bödi
statt sich hier in theroeien zu ergehen:

der kurs stürzt in das bodenlose ab

auch alles reden nutzt da nichts

gibt es dafuer gruende?
Hi Bödi,

Bitte nicht hinter meinen User-Namen den von Menzel setzen!

Danke
Kurt

----------------
Jeder hat eine Geschichte zu seinem User-Namen.

Ableitung von Kurt Schwitters, Dada-Künstler aus Hannover
Er begründete seinen eigenen Dada-Stil, welchen er `Merz` nannte.
In einer Collage hat er das Wort MERZ aufgeklebt (ausgeschnitten aus
einer Anzeige der `KomMERZ- & Privat- Bank Hannover`).

Ich hatte eine größere Spekulation in Commerzbank-Restquoten getätigt!
Habe also auch ein Stückchen aus der ComMERZbank herausgeschnitten.
Wie die Fahne im Wind....

Kabelbetreiber entschuldigt sich gegenüber Hansestadt Demmin !


Wellmer: Pannen bei Zusammenarbeit wegen Umprofilierungen
Demmin (EB/siv). Die Geschäftsleitung des Kabelnetzbetreibers Primacom hat sich
für die schlechte Zusammenarbeit mit der Hansestadt entschuldigt und die Pannen
mit "umfangreichen Umprofilierungen im Unternehmen" begründet. Dies teilte
Bürgermeister Ernst Wellmer nach einer Sitzung mit der Geschäftsführung mit.
Gabriele Lindemann, Regionalleiterin von Primacom, begründete die jüngsten
Gebührenerhöhungen damit, dass die GEMA das Unternehmen rückwirkend ab 1997 zur
Umlage herangezogen habe. Dagegen habe Primacom aber Widerspruch eingelegt.
Dennoch sei die Weiterleitung dieser Umlage an die Kabelnutzer unerlässlich. Aus
wirtschaftlicher Sicht seien die jetzigen monatlichen Gebühren von 1,05 Mark pro
Anschluss die "unterste Grenze des Machbaren".
Die Totalrevision des Netzes soll spätestens Ende November abgeschlossen sein,
habe Lindemann erklärt, so Wellmer. Außerdem soll der Empfang von Digitalsendern
bis Jahresende geklärt sein. Auch die viel kritisierte Kabelzeitung solle
verbessert werden.
18.09.2000 © Nordkurier-Online 2000


CB

http://www.kabelinfo.de
Also da Primacom in der heutigen Pressemeldung zum Abschluß der Multikabel-Akquisition erwähnt, daß Multikabel 8000 Internet-Kunden hat, habe ich mal ein paar Recherchen angestellt.

Multikabel tritt selber nicht als Internet-Provider auf, sondern überläßt dies Sonera (= der finnischen Telekom).

+++++++++++
http://www.multikabel.nl/content/content_agent.php3?cat_id=9…


Kabelinternet via Sonera

Geen telefoontikken, uw telefoon altijd vrij, en altijd on line, dat zijn de voordelen van kabelinternet!

Multikabel biedt zelf geen kabelinternet aan. Dit doet provider Sonera. Zij maken gebruik van ons glasvezelnet.

Wilt u meer informatie over de producten van Sonera, bel dan met 0800-8175 of e-mail naar customer.care@sonera.nl.
U kunt natuurlijk ook even naar de website van sonera: www.soneraplaza.nl
+++++++++++++

Bei Sonera findet man die Information, daß Sonera auch Kabelmodem-Internet in UPC`s Kabelnetz in Rotterdam anbietet. Normalerweise ist Chello der exklusive Kabelmodem-ISP in den UPC-Netzen, aber das Netz in Rotterdam hatte UPC Anfang des Jahres vom Energiekonzern Eneco gekauft, und zum Zeitpunkt der Akquisition boten schon verschiedene ISPs Kabelmodem-Internet im Netz von Eneco an.

Sonera bietet in den Niederlanden auch ADSL, was recht günstig ist.
http://www.soneraplaza.nl/help/1,1694,40,00.html

Das Regular-Package (512 kbps downstream, 64kbps upstream) kostet 87,81 DM/Monat, wobei 44,34 DM an KPN für Betrieb/Bereitstellung der DSL-Technik auf der letzten Meile gehen und 43,45 DM an Sonera für das Provider-Geschäft.

Es gibt auch ein Extra-Package (1 MBit/sec downstream, 256kbps upstream), was 155,19 DM/Monat kostet.


Das Kabelmodem-Angebot von Sonera (was im Netz von Multikabel offeriert wird) heißt Sonera Quicknet.
http://www.soneraplaza.nl/help/1,1694,24,00.html

In Nord-Holland (z.B. Alkmaar, wo offenbar der Sitz von Multikabel ist) sind die Tarife wie folgt:


Profipaket (eher Einsteigerpaket): 64kbps downstream, 600MB Downloadlimit: 70,06 DM/Monat oder 44,67 DM/Monat bei Vertragsbindung von 1 Jahr.
Powerpaket: 512 Kbps downstream, 64kbps upstream, kein Trafficlimit/acceptable use policy: 78,92 DM/Monat oder 64,22 DM/Monat bei 1 Jahr Vertragsbindung.


Die wichtige Frage ist hier, wieviel von diesen Beträgen an Primacom (Multikabel) als Eigner des Kabelnetzes und Sonera als Internet-Provider geht.
Korrektur:




Das Kabelmodem-Angebot von Sonera (was im Netz von Multikabel offeriert wird) heißt Sonera Quicknet.
http://www.soneraplaza.nl/help/1,1694,24,00.html

In Nord-Holland (z.B. Alkmaar, wo offenbar der Sitz von Multikabel ist) sind die Tarife wie folgt:
http://www.soneraplaza.nl/help/abonneren/quicknet/postcode_n…

Profipaket (eher Einsteigerpaket): 64kbps downstream, 600MB Downloadlimit: 70,06 DM/Monat oder 44,67 DM/Monat
Monatsvertrag: 48,74 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr: 57,61 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr mit Vorauszahlung: 44,68 DM/Monat


Powerpaket: 512 Kbps downstream, 64kbps upstream, kein Trafficlimit/acceptable use policy:
Monatsvertrag: 78,94 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr: 70,07 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr mit Vorauszahlung: 64,23 DM/Monat


Die wichtige Frage ist hier, wieviel von diesen Beträgen an Primacom (Multikabel) als Eigner des Kabelnetzes und Sonera als
Internet-Provider geht.

Die Tarife des Powerpakets bei Primacom in Holland (d.h. Multikabel) liegen somit deutlich unter denen von Primacom in Deutschland, dabei gibt es in Deutschland kein Revenue-Sharing zwischen Primacom und einen anderen Telefongesellschaft, die als ISP auftritt.
Nochmalige Korrektur (da ich eben mit Cut & Paste einfach die korrigierenden Textstellen übernommen hatte):

Profipaket (eher Einsteigerpaket): 64kbps downstream, 600MB Downloadlimit:
Monatsvertrag: 48,74 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr: 57,61 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr mit Vorauszahlung: 44,68 DM/Monat


Powerpaket: 512 Kbps downstream, 64kbps upstream, kein Trafficlimit/acceptable use policy:
Monatsvertrag: 78,94 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr: 70,07 DM/Monat
Vertragsbindung 1 Jahr mit Vorauszahlung: 64,23 DM/Monat
hallo bödi, CB
ja ich war der jenige der hr. Menzel beinahe an den "Kragen" wäre, aber mein
Vater hat mich beruhigt!! Hätte ja auch nichts gebracht. Ich habe Ihm aber im
vorbei gehen "die richtigen Worte" zugesteckt!! konnte ich mir nicht verkneiffen.
Hoffen wir das Beste fuer AGFB und PC, denn im Moment (seit März) ist das

ganze "Börsenumfeld" zum sch....
auf bessere Zeiten
Gruss LH :)
Hi LH,

dann mach doch besser bei uns mit: Eine kleinere Gruppe von uns sammelt fleissig Infomaterial über PETITUS.

Aber immer noch fehlt uns der richtig große Batzen, um die zuständigen Stellen zu versorgen.

Mehr kann und möchte ich hier nicht veröffentlichen. Dies wird zu gegebener Zeit sowieso passieren.

Gruss speziell an LH,

Ingo alias CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Jetzt drehen alle durch: Nun wollen die öffentlich-rechtlichen Sender selber Geld von den Kabelnetzbetreibern für die Einspeisung erhalten!!!


Bundeskartellamt leitet Verfahren gegen
Telekom ein
Dienstag, den
19.09.00 01:23


aus dem Bereich Telcos



Das Bundeskartellamt wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung"
auf Antrag von ARD und ZDF noch in dieser Woche ein Kartellverfahren
gegen die Deutsche Telekom einleiten. Wie das Blatt in seiner
Dienstagsausgabe berichtet, wollen die Wettbewerbshüter prüfen, ob der
Konzern künftig für die Verbreitung der öffentlich-rechtlichen Programme im
Kabel zahlen muß. ARD und ZDF fordern für ihre Fernsehprogramme 80 bis
93 Millionen Mark pro Jahr
.

Bislang erhält die Telekom von den Sendern Geld für die Ausstrahlung ihrer
Angebote. Dieses Vorgehen wollen die Öffentlich-Rechtlichen mit Hinweis
auf die Praxis im Ausland ändern. Dort zahlen die Kabelbetreiber den
Sendern Vergütungen, damit sie ihren Zuschauern attraktive Inhalte bieten
können. ARD und ZDF werfen dem Unternehmen "Ausbeutungsmißbrauch"
vor. Es nutze seine Marktmacht aus, um sich der Zahlung zu entziehen.

Die Telekom ist Markführer beim Kabel-TV, an das in Deutschland jeder
zweite Haushalt angeschlossen ist. Sollte der Antrag durchkommen, könnte
das höhere Kabelgebühren für die Zuschauer bedeuten.


(tmi/afp)


CB

http://www.kabelinfo.de
Gibt`s jetzt was auf die Mütze?


Flatrate-Sterben - T-Online profitiert
Dienstag, den
19.09.00 01:18


aus den Bereichen Telcos, Provider, Internet / WWW



Beim Internetzugang zum Pauschaltarif hat nach der ersten Euphorie
inzwischen Ernüchterung eingesetzt: Anbieter so genannter Flatrates
liefern sich einen knüppelharten Verdrängungswettbewerb, bei dem auch so
mancher Kunde auf der Strecke bleibt. Erste Firmen machten ihre Server
bereits nach wenigen Wochen dicht, Intensivnutzern wurde und wird
kurzerhand gekündigt. Der Hintergrund ist schnell erklärt: Die meisten
Flatrate-Firmen starteten im Juni oder Juli und hatten in den folgenden
Ferienwochen viele Zahler, aber nur wenige tatsächliche Surfer im Netz.
Inzwischen sind alle Kunden aus dem Urlaub zurück. Sie nutzen das
schlechte Wetter, um die Vorzüge der zeitlich unlimitierten Internetnutzung
zum Pauschalpreis voll auszukosten. Den Firmen laufen derweil die Kosten
davon; erste Pleiten gibt es schon. Nutznießer ist die Telekom-Tochter
T-Online.

Erst am Freitag beantragte die Telekommunikationsfirma Gigabell ein
Insolvenzverfahren. Dass damit ein am Neuen Markt der Frankfurter Börse
notiertes Unternehmen in den Strudel geriet, markiert einen zusätzlichen
Höhepunkt der Pleitewelle. Beim Amtsgericht Bitburg hatte zuvor bereits der
Flatrate-Anbieter Surf1 eine vorläufige Insolvenzverwaltung beantragt.
Gesperrt wurden mitunter Flatrate-Zugänge, die die Kunden bereits im
Voraus pauschal bezahlt hatten. Noch ist offen, ob sie ihr Geld je
wiedersehen.

Auch der Flatrate-Anbieter Sonnet griff zu drastischen Maßnahmen. Ein
Anmeldestopp für Pauschaltarife und die vorzeitige Vertragskündigung für
Intensivnutzer sollen die Firma retten. Dennoch berichten auch Kunden mit
geringem Online-Volumen über Probleme, sich überhaupt noch einwählen
zu können. Ähnlich sieht es bei der Firma Cisma aus, die keine Flatrates
mehr anbietet. Der entsprechende Menüpunkt für eine Online-Anmeldung
auf der Website ist gesperrt.

Nicht wenige Firmen haben sich mit ihrem Pauschalpreis ganz kräftig
verkalkuliert. Mehr Kunden als erwartet begnügten sich nicht mit den intern
prognostizierten täglich etwa drei Stunden Onlinezeit. Zudem lockte die
Flatrate einen Neukundenkreis an, der zuvor nur in Ausnahmefällen zu
beobachten war: So genannte Power-Surfer, die ihre Rechner tagsüber nicht
mehr aus dem Internet nehmen, stürmten die unter Wettbewerbsdruck
immer billigeren Pauschalangebote. Größtes Handicap der Anbieter: Die
Kunden nutzen das Telekom-Netz mit, um ins Internet zu gelangen, und
dafür hält der Branchenriese die Hand auf. Er verlangt für jede Minute, die
der Flatrate-Kunde des Wettbewerbers im Netz verweilt, eine
"Interconnection-Gebühr" von etwa 1,72 Pfennig pro Minute.

Bei durchschnittlichen Pauschalpreisen zwischen gut 60 und 80 Mark
beginnt so spätestens bei monatlich 60 Online-Stunden eines Kunden für
die Anbieter der rote Bereich. Unternehmen, die nicht selbst als
Netzdienstleister auftreten und damit zusätzlich Internet-Nutzungsgebühren
von drei bis sieben Pfennig pro Minute an große internationale
Infrastrukturanbieter sowie Gebühren je nach Download-Volumen zahlen
müssen, sitzen noch schneller in der Klemme.

Klagen der Internet-Firmen, bei der Gebührenfestlegung der Deutschen
Telekom gehe es nicht mit rechten Dingen zu, haben jetzt die
Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation auf den Plan gerufen.
Sie ermittelt, ob die Telekom der eigenen Tochter T-Online für die
Internet-Einwahl über das Telefonnetz weniger berechnet als deren
Konkurrenten.

T-Online profitiert derzeit gewaltig von den wirtschaftlichen Problemen der
übrigen Flatrate-Anbieter. Viele Kunden warten regelrecht auf die Kündigung
ihres Anbieters, um vor Ablauf der Vertragsbindung zu den schnelleren
T-DSL-Angeboten der Telekom wechseln zu können. Die Tochter des
Ex-Monopolisten ist bei Vielsurfern zur heiß begehrten Anlaufstelle
geworden. Mittlerweile gibt es für den pauschal nur 79 Mark teuren
Hochgeschwindigkeitszugang T-DSL lange Wartezeiten bis ins nächste Jahr
hinein.
(tmi/afp)


CB

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danke fuer die gruesse CB, ich habe leider nicht mehr die
Möglichkeit so häufig im Board zu surfen. Verfolge unser
"Baby" jedoch regelmäßig!!
Bödi, hätte ich gewußt wer da schräg vor mir sitzt, so hätte
ich dich auf jeden fall angesprochen.
gruss LH
PS. Falls mir irgendetwas zu der Petitus - Mafia in die Hände kommt,
werde ich dies euch auf jedenfall wissen lassen. Und Mr. Menzel gebe ich
noch max. 1/2 Jahr !! sowie der ausschaut, und innerlich zerschis.... ist
gibt der bald den Loeffel ab! Und dies wünsche ich dieser niederen Kreatur auch
von ganzem Herzen!!!!
vor allem sollte mr Menzel mal daran denken, dass es gerade
zur heutigen zeit in Germany genügend Personen (Kosovo Albaner, Ukrainer ect.)
gibt, welche Ihm für ein "Trinkgeld" gerne mal den "Kopf waschen" würden.!!!
Darüber sollte er sich auch einmal seine Gedanken machen!!
Hi LH,

da mußt du aber aufpassen. Schon allein solche Äußerungen, auch wenn sie von mehreren Personen geteilt werden, sind dennoch fast schon strafbar.

.....aber da wird schon noch was kommen, was Menzel`s altes Herz leicht belasten wird!!!! ;)

Apropos Big Sister: Was hälst du denn davon, auch mal aktiv gegen Menzel mitzuwirken, anstatt nur Phrasen und Pushes von dir zu geben?
Da ich weiss, dass du niemals eine Email mit Infos an mich direkt senden würdest (weil ich dich ja sonst eventuell identifizieren könnte), wäre es dennoch mal was brauchbares, wenn du Infos über geschädigte AG`s zu posten, die schon mal Menzel bzw. PETITUS kennenlernen mußten.

CB

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Tut mir leid Kurt, aber Merz und Menzel liegt ja nicht so weit auseinander. Wird mir (hoffentlich) nicht mehr passieren!

Hallo Lufthansa,
ja dann weiß ich wer Du bist (zumindest würde ich Dich wiedererkennen). Ich habe auch mitbekommen, dass Du dem Menzel noch etwas ins Ohr geflüstert hast. Du hast ja noch zum Schluss kurz mit Herrn Hoffmann gesprochen.

Gruß
Bödi
Moin, moin zusammen,

eines steht fest: Die neuen Produkte von Primaco sind klasse. Jedoch habe ich große Bauchschmerzen bezüglich der Art und Weise ihrer Einführung.

Bin sehr gespannt darauf, welche Meldungen wir demnächst hören werden, wie die Kunden es angenommen haben oder (was ich eher glaube) wehement ablehnen.

Ich denke, dass es tatsächlich noch einen rießigen Unterschied in der Mentalität zwischen Ost und West in bezug auf die Einführung neuer Produkte und dazugehörenden Preisen vorhanden ist.

Meiner Meinung nach werden viele ostdeutsche Kunden es kategorisch ablehnen, für etwas mehr zu zahlen, wovon sie größtenteils keine Ahnung haben. Dies gilt selbstverständlich auch für den westteil Deutschlands.

Jedoch sollte man sich über eines im Klaren sein: Viele Leute haben vom Internet zwar schon gehört, aber welche effektive Nutzen daraus entspringt, ist größtenteils noch unverständlich.

CB.....der Primacom die Daumen drückt!!!

P.S. Ich muss aber gestehen, dass mir aber auch keine großartig andere Einführungsart einfällt. Was ich aber definitiv zu wenig finde, ist die Tatsache, dass die Leute in Leipzig einzig und allein in einem kleinen Lädchen der Innenstadt über diese neue Technologie aufgeklärt werden sollen. Das ist eindeutig zu wenig. Schließlich will Primacom ja den Leuten etwas verkaufen. Also sollen sie wie auch andere Unternehmen gefälligst gute Einführungskurse anbieten, damit ihre Kunden "Blut lecken können".
Was würde denn dagegen sprechen, wenn Primacom im Raum Leipzig eine große Halle mieten täte (mit Musik, Essen, etc.), um dort einer großen Masse die neuen Produkte und Möglichkeiten vorzustellen?!

Erstens würde damit Primacom wieder in ein besseres Licht gerückt und

Zweitens kämen dann auch positive Zeitungsmeldungen.

....und genau das braucht Primacom unbedingt nach all den turbolenten Zeiten in der Vergangenheit!!!!

CB

P.S. Wenn es ihnen zu teuer ist, dann sollen sie halt mal bei den Gehältern diverser Aufsichtsratsmitglieder sparen oder ganz einfach das Geschäftsfeld wechseln.

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Denn die meisten Leute haben Angst vor dem Internet und dieser "modernen" Technologie.

Warum?! Ganz einfach, weil sie es noch nicht kennen und nicht damit umzugehen wissen.

Nur wer ihnen diese Angst nimmt, indem man ihnen zeigt, wie einfach man seinen persönlichen Nutzen daraus zieht, wird auch entsprechend neue Kunden an Land ziehen können.

Gruss,

CB......der vor einigen Jahren auch noch "Angst" (oder Ablehnung) gegenüber PC`s und all den anderen Sachen hatte!!!!

P.S. Wenn man aber erst seinen persönlichen Einstieg geschaft hat, dann findet man täglich mehr Anwendungen, um diese auch zu nutzen.

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Hmmmmmm *grübel*

Meine ganzen Postings von heute morgen sind verschwunden!!!! *grummel*

CB

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Fakten
Revolution auf dem deutschen Kabelfernsehmarkt Privater Netzbetreiber testet in Leipzig neues TV-Paket, das Modell für ganz Deutschland sein könnte

In Leipzig geht der Netzbetreiber Primacom neue Wege: In mehr als 1 000 Test-Haushalten wird ein neues Kabel-TV-Paket angeboten. Sender wie Pro 7 und RTL 2 werden dort nur noch digital ausgestrahlt, für den Empfang ist ein Decoder notwendig. Der Feldversuch könnte zu einem Modell für ganz Deutschland werden. FR-Mitarbeiter Thomas Harms befragte Hans Wolfert (39), verantwortlicher Vorstand für Unternehmensentwicklung, zur Strategie der Primacom.

Frankfurter Rundschau: Es geistern alle möglichen Zahlen durch die Presse. Wie sieht das Kabel-TV-Angebot, das Sie jetzt in Leipzig testen, tatsächlich aus?

Hans Wolfert: Wir bieten in Leipzig 28 analoge TV-Kanäle und 29 Radioprogramme für einen Preis von 16,40 Mark. Damit liegen wir weit unter dem Durchschnittspreis für ein vergleichbares Angebot in Deutschland. Darüber hinaus bieten wir ein kostenloses digitales Basispaket von 17 Kanälen. Um das zu empfangen, muss man allerdings für 4,95 Mark im Monat einen Decoder mieten. Zusätzlich haben wir die drei digitalen Spartenpakete "Family", "Info" und "Life" sowie ein gesondertes MTV-Paket im Angebot. Jedes Paket kostet fünf Mark. Und man kann bei uns Spielfilme auf Abruf mit der Settop-Box empfangen, für sechs Mark pro Film.

Die 4,95 Mark Zusatzgebühr beim digitalen Basispaket verstehen sich also ausschließlich als Boxenmiete, nicht als Programmentgelt?

Ja. Bei diesem Punkt herrscht leider sehr viel Verwirrung. Nochmal: Für insgesamt 21,35 Mark im Monat offeriert Primacom 45 Kanäle inklusive Digitaldecoder. Und zwar für einen teuren, hochmodernen Decoder. Das ist in Deutschland absolut konkurrenzlos.

Sie haben sehr beliebte Programme wie Pro 7 oder RTL 2 kurzerhand in den Digitalbereich verfrachtet. Wollen Sie die Zuschauer mit Gewalt ins Digitalfernsehen und in die Decodernutzung treiben?

Die Sender, die 75 Prozent der Zuschauermarktanteile auf sich vereinigen, bleiben ja analog verfügbar. Aber wir müssen jetzt einen Anfang machen mit der Verlagerung analoger Programme in den digitalen Bereich, weil wir Platz im Netz freischaufeln wollen. Analoge Programme nehmen sehr viel Bandbreite weg und sind sehr teuer in der Verbreitung. Wir wollen unsere modernen, aufgerüsteten Kabelnetze noch für ganz andere Dienste als TV-Programme nutzen und unseren Kunden möglichst rasch auch schnelles Internet und Telefon anbieten, wir brauchen Frequenzen für den Rückkanal. Dafür ist es zwingend notwendig, den Teil des Netzes, der noch für Analog-TV genutzt wird, zu verkleinern und mehr Digitalprogramme anzubieten.

Dennoch: 21,35 Mark plus vier Pakete à fünf Mark macht zusammen 41,35 Mark für Ihr Gesamtangebot. Das ist deutlich mehr, als bisher in Deutschland üblich. Fürchten Sie nicht einen Sturm der Entrüstung bei den Zuschauern?

Zunächst: Wer alle Programme bis auf das MTV-Paket im Bündel abonniert, bekommt bei uns auch noch einen Rabatt. Sie zahlen dann insgesamt nur 34,30 Mark inklusive Decodermiete. Der Kern ist aber: Es interessieren sich doch gar nicht alle Zuschauer für alle Programme! Für einen Kabelnetzbetreiber ist es geschäftlich völlig unsinnig, immer neue TV-Sender einfach dazu zu schalten, wenn es sich um Special-interest-Angebote handelt, die 80 Prozent der Leute überhaupt nicht sehen wollen. Wer auf spezielle Kanäle scharf ist, soll zusätzlich dafür bezahlen, ohne die große Masse der Zuschauer damit zu belasten und deren Basisangebot zu verteuern. Wir schaffen individuelle Wahlmöglichkeiten. Alles andere ist doch geradezu prähistorisch.

Für die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen die Zuschauer ja bereits an die GEZ. Bei Ihnen muss zusätzlich Decodermiete für den Empfang bestimmter Digital-Angebote von ARD und ZDF entrichtet werden. Ist das nicht völlig unakzeptabel?

Wieso denn? Sie können doch jetzt die ARD/ZDF-Digitalbouquets auch nicht ohne Decoder sehen. Den müssen Sie sich für viel Geld anschaffen! Im übrigen: Von den GEZ-Gebühren haben wir Netzbetreiber überhaupt nichts. Die Rundfunkgebühr könnte von mir aus in Deutschland ruhig zurückgeschraubt werden. Das gibt`s in Holland auch nicht mehr. Ich finde es durchaus interessant, darüber nachzudenken, die Öffentlich-Rechtlichen auch in Deutschland nur noch durch Werbung und staatliche Mittel zu finanzieren.

Wenn ich Sie recht verstehe, wollen Sie in Deutschland ein völlig neues Geschäftsmodell beim Kabelfernsehen einführen. Was schwebt Ihnen vor?

Im analogen Bereich müssen wir sicherlich weiter die Programme einfach durchleiten. Im Digitalbereich orientieren wir uns in der Tat an einem amerikanischen Reselling-Konzept, also einem Wiederverkaufs-Modell, das es auf dem deutschen Markt so noch nicht gibt. Wir beschaffen die Programme bei den Anbietern und verkaufen sie dann an den Kunden weiter. Es geht uns darum, im Kabel endlich für echte Marktwirtschaft zu sorgen.

9Sender beim Digital-TV ja entfallen. Wollen Sie stattdessen in Zukunft nach US-Vorbild gestaffelte Entgelte an die Veranstalter je nach Marktwert des jeweiligen Kanals zahlen?

Genau so ist es. Wobei man berücksichtigen muss, dass es generell nur sehr wenige TV-Veranstalter gibt, die individuell vermarktet werden wollen. Die meisten wollen in ein Paket, so wie wir es jetzt in Leipzig ausprobieren. Einzelvermarktung ist der härteste Test für jeden Sender: Haben die Zuschauer `ne Mark dafür über, oder nicht?

Ein neues Marktmodell kann man ja wohl nur im Konsens mit den anderen Marktpartnern durchsetzen. Die empörten Reaktionen zum Beispiel des VPRT-Chefs Jürgen Doetz oder von Pro 7 auf ihr Vorgehen signalisieren, dass es den im Moment nicht gibt. Wie wollen Sie das ändern?

Also erstens sind wir ja noch in einer frühen Testphase unseres Modells. Die Akzeptanz bei den Leipziger Kunden ist bisher sehr erfreulich. Nach Ende des Tests werden wir ausführliche Gespräche führen. Zweitens ist unser Leipziger Angebot billiger und nicht teurer als anderswo. Das sollte sich Herr Doetz vielleicht noch einmal genau anschauen. Es kann natürlich gut sein, dass es den etablierten großen Privatsendern nicht in den Kram passt, dass sie im digitalen Kabel in Zukunft in Konkurrenz mit bis zu 200 neuen kleineren Spartensendern vermarktet werden. Auch daher rührt vielleicht der Widerstand.

Der VPRT hat Ihnen mit Klage gedroht. Auch die sächsische Landesmedienanstalt ist mit Ihrem Vorgehen nicht einverstanden. Glauben Sie, dass Sie rechtlich mit Ihren Plänen auf der sicheren Seite sind?

Wir haben alle europäischen, bundesweiten und landesrechtlichen Fragen sorgfältig studiert und gehen davon aus, dass wir mit unserem neuen Angebot keine Probleme haben werden. Wenn ich ins Ausland schaue, glaube ich aber auch, dass die juristische Regulierung in Deutschland beim Thema Digitalkabel noch eine Menge neuer Fragen zu lösen hat, gerade weil nicht nur das Medienrecht betroffen ist.

Ihr Vorgehen könnte bei anderen Netzbetreibern Schule machen, zum Beispiel bei den neuen Eigentümern des Telekom-Kabelnetzes wie Callahan oder Klesch. Kommt das Paket-Vermarktungsmodell bald im ganzen Bundesgebiet auf den Zuschauer zu?

Absolut. Alle Businesspläne beim Kabel, die ich kenne, gehen von derartigen Grundmodellen aus, auch wenn sie im Detail unterschiedlich sind. Anders lassen sich die exorbitanten Summen, die jetzt für deutsche Kabelnetze bezahlt werden, doch gar nicht rechtfertigen. Auf dem englischen Markt liegen die Preise für Basispakete beim Kabelfernsehen bei 40 bis 50 Mark. Das kann man in Deutschland momentan noch nicht erlösen, aber auch hier werden die Preise für Kabel-TV in der Zukunft steigen. Dafür bekommt der Kunde dann auch viel mehr geboten.



[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau 2000
Dokument erstellt am 19.09.2000 um 21:08:49 Uhr
Erscheinungsdatum 20.09.2000
Excite-Chef tritt zurück

George Bell, Chef des US-Branchenführers beim Internet-Zugang über TV-Kabel Excite@Home, hat seinen Rücktritt angekündigt. Beobachter werten den Rücktritt als Zeichen dafür, dass der Telefonkonzern AT&T die Kontrolle über Excite zementieren will – nach Angaben von Excite ist Bell allerdings nicht zum Rücktritt gezwungen worden. Der Excite-CEO wird die Geschäfte zunächst weiterführen, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist. Bell war erst im Januar, nach dem Rücktritt von Tom Jermoluk, zum CEO von Excite aufgerückt.

Excite@Home stieg nach dem Gründung 1998 rasant zum führenden Anbieter von Internet-Zugängen über TV-Kabel auf und hat derzeit etwa zwei Millionen Kunden. 1999 übernahm AT&T die Kabelfernsehgesellschaft TCI und damit 25 Prozent von Excite@Home. Der Telefonriese AT&T hatte in den letzten Jahren mehrere große Kabelfernsehgesellschaften gekauft und dazu mehr als 100 Milliarden US-Dollar in die Branche investiert. Im Sommer letzten Jahres ließ sich Excite in den "Messenger-Krieg" verwickeln – der Wert der Excite-Aktie fiel von 59.75 US-Dollar im November 99 auf 16.19 US-Dollar am Dienstag. (wst/c`t)



CB

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Solche Probleme hätte Primacom sehr gerne:

Technische Grenzen für DSL
Schön und gut, dann steige ich eben auf DSL um, wird mancher sagen. Verfügbar ist die Technologie aber noch lange nicht bundesweit, erst 50 Großstädte hängen am schnellen Netz. Darüber hinaus hat die Telekom derzeit massive Probleme, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Fast täglich berichten CHIP Online-Leser, dass die Telekom ihren Antrag zurückgewiesen hat oder erst in ein paar Monaten ausführen kann. Leider sind auch hier die Kapazitäten beschränkt. Aber immerhin: Rund 100.000 Kunden gehen schon über DSL ins Netz.



Wie paßt das eigentlich zusammen? Die Deutsche Telekom kontrolliert noch immer mit überwiegender Mehrheit das TV-Kabelnetz und findet schon seit nunmehr einigen Jahren immer wieder Gründe, die endgültigen Verkäufe hinaus zu zögern.

Wie soll denn dann ein echter Wettbewerb aufkommen? Schließlich wollen die TV-Kabelgesellschaften ihre hohen bis sehr hohen Investtitionen ihrerseits ja auch beim Kunden wieder reinholen.

DSL: Übrigens hat die ganze DSL-Geschichte noch einen ganz trifftigen Hintergrund: Über DSL-Standleitungen werden die Router nämlich nicht so belastet wie durch Einwahlverbindungen.
Dieser Umstand führte nämlich in jüngster Zeit zu vielen Ausfällen bei der Deutschen Telekom AG.

Und da ist es dann auch kein Wunder, weshalb DSL-Flatrate günstige als eine ISDN-Flatrate angeboten wird.

Danke an dieser Stelle nochmals an die Regulierungsbehörde!!!!

Jetzt weiss ich zumindest, wofür diese Behörde gut ist.

CB

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Ohne Kommentar:

Krise bei T-Online?
Mittwoch, den
20.09.00 13:45

aus den Bereichen Telcos, Provider


Nach einer Meldung der WELT könnte Gerüchten zufolge der Rücktritt des gesamten T-Online Vorstands bevorstehen. Demnach könnten die Vorstände es nicht mehr akzeptieren, gegängelt zu werden. So soll z.B. verboten worden sein, durch den Börsengang gewonnene Gelder ins operative Geschäft zu investieren.

Quelle: WELT, SPIEGEL
(tma)




CB

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Das blöde ist, dass T-Online bei fallenden Kursen die gesamten Branchenwerte mit runterzieht.
Hoffentlich werden die TV-Kabelnetzbetreiber als echte Alternative und somit als Kompensator auftreten.

Dazu müssen sie aber schleunigst wachsen und mit Superangeboten neue Kunden werben, ehe sie zu viele an die Deutsche Telekom verlieren.

CyberBob.....der gegen Ende diesen Jahres auch DSL haben wird!!!

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guten abend.
hallo Bödi, genau die Person war ich :).

hallo CB, von einer "fachgerechten Haarwäsche;) ist noch
keiner gestorben!! Wie gesagt, es hätte nicht viel gefehlt, und
ich hätte selbst "gewaschen".

bis demnächst, gruss lh
@Bohne:

Kam leider noch nicht dazu, die Telefonate zu führen. Kannst du mir die neuesten Infos zumailen?

Danke.

Werde voraussichtlich Morgen, am Freitag dazu kommen.

Hatte bis jetzt keine Gelegenheit dazu.

Gruss,

CB
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Bei solchen Übertragungswerten und vor allem dem Preis können die Leipziger Primacomkunden nur müde lachen, oder?!

Nextra-Flatrate: 128 Kbit/s für 179 Mark
Donnerstag, den
21.09.00 10:34

aus dem Bereich Provider


Die nextra_call.flat bietet ab sofort mit 128k doppelte Geschwindigkeit zum gleichen Preis.

Seit 18. September ist im Angebot nextra_call.flat die mögliche Übertragungsrate von 64 Kbits über die ISDN-Leitung auf die doppelte Geschwindigkeit von 128 Kbits angehoben worden. Nextra hat die Einwahltechnik auf Kanalbündelung umgestellt. Der bisher nicht voll ausgenutzte zweite B-Kanal kann dabei auch für den Datentransport genutzt werden. Dadurch ist eine doppelt so schnelle Internetverbindung möglich.

Auch eine feste IP-Adresse, ein E-Mail-Account, eine eigene deutsche .de-Domain und 100 MB Webspace sind bereits im Angebot enthalten. Zwei Gigabyte Übertragungsvolumen sind für den Web-Server bereits im Preis enthalten.
Mit nextra_call.flat ist es auch problemlos möglich, zum Preis von 179 Mark gleich mehrere Netzwerkrechner eines Betriebes an das Internet anzubinden. Einfach den Nextra-Internetzugang über einen Router laufen lassen, den Anschluss an die verschiedenen Rechner verteilen, und dann kann von jedem Arbeitsplatz des Betriebes mit dem Internet gearbeitet werden. Die Einrichtungsgebühr kostet einmalig 179 Mark (inkl. MwSt.).

Das ISDN-Produkt nextra_call.flat von Nextra ist überall in Deutschland verfügbar. Die bereits über 4.000 Flatrate-Geschäftskunden können kostenlos auf das Upgrade 128k umschwenken.
(cbe)




CB

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Eigentlich schon hinlänglich bekannt, aber interessant, dass dieser Artikel in einer Leipziger Zeitung steht:

Telefonieren über Internet: ganze Branche im Umbruch
Hamburg/Edinburgh (dpa) - Noch vor einigen Jahren machte die Internet-Telefonie als Steckenpferd für Spezialisten erste Schritte. Nun soll «Voice over IP» (Sprache über das Internet-Protokoll) nach dem Willen von Netzwerk-Betreibern die Telekommunikation revolutionieren.

Dabei werden die Sprachsignale nicht mehr über Telefonleitungen übermittelt, sondern in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. «In Europa hat sich die Branche bereits in den vergangenen sechs Monaten dramatisch verändert», sagte Marc Copas, Product-Manager des international führenden Netzwerk- Unternehmens 3Com auf einer Expertentagung im britischen Edinburgh.

Für traditionelle Sprachübertragung werde das Marktvolumen künftig radikal abnehmen. «Wann die Internet-Telefonie die traditionelle Telefonie ablösen wird, ist nur noch eine Frage der Zeit», meint auch Arnold Stender vom Datennetz-Betreiber mediaWays. Schon jetzt sähen sich die traditionellen Telekom-Unternehmen einer völlig neuen Konkurrenz durch Datennetz-Spezialisten und jungen, innovativen Firmen gegenüber. Wachstumsraten bis 400 Prozent verspricht sich 3Com-Senior-Chef John McClelland bis zum Jahr 2005. «Wir schätzen, dass der europäische Markt für diese kosteneffektiven und anwenderfreundlichen Telefonie-Systeme ein Volumen von 150 Millionen US-Dollar im Jahr 2001 umfasst», sagte McClelland.

Nahezu jede Firma habe heute vernetzte Arbeitsplätze oder zumindest einen Internet-Anschluss, sagte Stender. Vor allem firmeninterne Netzwerke eigneten sich derzeit besonders für IP- Telefonanlagen, da hier eine bestimmte Bandbreite reserviert und somit gute Sprachqualität garantiert werden könne. Auch eine Kombination von IP- und Telefon-Anlage sei realisierbar. Entscheide sich eine Firma zum Beispiel beim Bezug neuer Räume für die IP- Telefonie, könne sie im Vergleich zu einer herkömmlichen Telefonanlage 20 bis 30 Prozent einsparen und benötige lediglich eine statt zweier Infrastrukturen, sagte Copas.

Auch Andreas Fischer von Siemens ist davon überzeugt, dass in Zukunft das Gros der Sprachvermittlung über das Internet-Protokoll erfolgen wird. «Die Netzwerke werden schon bald zusammenwachsen, und das Internet-Protokoll wird dabei die Verkehrsregeln diktieren», sagte Fischer. Konkurrenz von Seiten der Netzwerkbetreiber fürchte das Unternehmen allerdings nicht. «Siemens ist nach wie vor die Nummer eins in der Sprach- und Datenkommunikation», sagte Fischer. Die Entwicklung habe das Unternehmen schon sehr früh erkannt, mit gestaltet und könne heute entsprechende Lösungen und Produkte (etwa die Lösungs-Familie «Highpass») anbieten.

Während das ehemalige Bertelsmann-Unternehmen mediaWays vor allem große Unternehmen mit flexiblen, individuell zugeschnittenen Lösungen beliefert, will sich 3Com mit einfach zu installierenden und zu bedienenden Geräten für kleine und mittelständische Firmen Marktanteile verschaffen. Seit rund einem Jahr bietet der amerikanische Netzwerkpionier eine Lösung an, die traditionelle Telefonanlagen mit 25 bis rund 200 Anschlüssen überflüssig macht und dem Unternehmen in Europa die Marktführerschaft sichern soll. «Die Kunden erwarten von einer IP-Anlage, dass sie genau so einfach zu bedienen ist wie ein herkömmliches Telefon», sagte Christopher Bach von 3Com. Die 3Com-Anlage NBX 100 könne von den Kunden sogar problemlos selbst den eigenen Wünschen entsprechend angepasst und erweitert werden. «Neben den zahlreichen Vorteilen einer IP-Anlage entfallen somit vor allem auch die immens hohen Service-Kosten, die eine Firma bei herkömmlichen TK-Verträgen zu zahlen hat», sagte Bach.


CB

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Was soll denn die Meldung von BS, der Umtausch solle am Dienstag bezüglich AGFB/Primacom vollzogen werden?!

Ich halte dies für absoluten Schwachsinn, es sei denn, Menzel zieht seine Einsprüche zurück.

Dies wird er aber so wie es aussieht/aussah nur wegen zwei Dingen tun:

Entweder ein deutsches Gericht verdonnert ihn dazu

oder

Menzel`s Begehren wurden seitens Primacom bzw. AGFB befriedigt.

CB

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Stellt es euch doch einfach mal bildlich vor:

Ein Zeitungsjunge bezahlt den Verlag der Zeitschrift, damit er das gedruckte Produkt austragen und verkaufen darf


Das wäre doch mal was, oder?

ARD und ZDF lassen Verträge zu Kabel-TV prüfen
Bonn (dpa) - Das Bundeskartellamt hat den Verdacht, dass die Deutsche Telekom bei den Kabel-Einspeiseverträgen mit ARD und ZDF ihre Marktmacht zu ihrem Vorteil missbraucht.

Geprüft werde, ob die Telekom in den Verträgen Ansprüche der Urheber von Programmen, die gegen sie gerichtet werden könnten, auf ARD und ZDF abwälze, erläuterte Kartellamts-Sprecher Stefan Siebert am Dienstag in Bonn. Die Telekom ist Marktführer beim Kabel-TV, an das in Deutschland jeder zweite Haushalt angeschlossen ist.

Das ZDF legte Wert auf die Feststellung, dass nur etwaiger Missbrauch der Telekom Gegenstand der Wettbewerbs-Prüfung sei. Dabei gehe es um Vertragsklauseln, nach denen ARD und ZDF für die Kabeleinspeisung ihrer Programme die urheberrechtliche Freistellung unentgeltlich erteilen müssen. Dazu gehöre nicht, ob die Sender im Falle eines Entscheids gegen die Telekom auch Gebühren verlangen könnten. Bislang bekommen die beiden Sender nichts, sondern müssen der Telekom sogar ein Entgelt zahlen.

Die Telekom hat in den Verträgen zur Einspeisung eine Freistellung von Vergütungsansprüchen und ein Entgelt für sich selbst durchgesetzt. Nach dem Urheberrechtsgesetz gebe es einen Anspruch des Urhebers auf Vergütung bei der Einspeisung gegen das Kabelunternehmen, erläuterte Siebert. Deshalb müsse der Fall geprüft werden.

Das Entgelt sei von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ausdrücklich genehmigt, sagte hingegen ein Telekom-Sprecher. Auch durch Regulierung sei festgelegt, dass das Kabelnetz durch Kunden wie Einspeiser finanziert werden solle. Der Kartellamts- Prüfung sehe man daher gelassen entgegen.

Bei der jetzigen Regelung handele es nicht um ein marktwirtschaftliches Modell wie etwa in den USA. So könne sich die Telekom als Kabelbetreiber etwa auch das eingespeiste Programm nicht aussuchen, da dies von den Landesmedienanstalten festgelegt werden. Man sei aber für neue Entgeltregelungen durchaus «offen».

ARD und ZDF wollten die Regelung unter Hinweis auf die Praxis im Ausland ändern, berichtete die «Süddeutsche Zeitung». In 46 anderen Ländern, darunter den USA, verlangten die Kabelbetreiber von den Sendern keine Entgelte. Im Gegenteil zahlten die Betreiber für die Ausstrahlungen, um den Kabelhaushalten attraktive Programminhalte anbieten zu können. ARD und ZDF forderten jährlich von der Telekom nun 80 bis 93 Millionen DM, heißt es in dem Blatt weiter.


CB

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Wow, DAS sind Preise:

x-DSL bei EWE Tel
Freitag, den
22.09.00 12:11

aus dem Bereich Telcos


Seit heute bietet auch die Oldenburger Telefongesellschaft EWE-Tel x-DSL für Geschäftskunden an. Der Preis ist dabei als recht hoch auzusehen. So kostet das günstigste Angebot mit 1,5MBit/s Down- und 192kBit/s Upstream bereits über 900,-DM pro Monat, bei knapp 1400,-DM Einrichtungsgebühr. Bei 2MBit/s Down- und 256kBit/s Upstream werden bereits über 1000,-DM fällig bei knapp 1500,-DM Einrichtungsgebühr. Enthalten sind jeweils 3 GB Transfer - jedes weitere MB kostet je nach Rabattstaffelung zwischen 4,3Pf. und 5,7Pf.

Selbstverständlich bietet EWE Tel auch eine Pauschale an. Diese DSL-flat mit 1,5M/192k-Variante kostet monatlich über 5600,-DM (brutto). Der Preis für die schnellere 2M/256k-Variante schlägt mit monatlich knapp 8000,-DM (brutto) zu Buche.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt für alle Angebote 12 Monate.
(tmi)




Wie schafft Primacom es aber nur, 1MBit/s Download bei 256KBit/s im Upstream für schlappe 99,-DM anzubieten?


CB

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Peinlich,peinlich.....

Primacoms Moviepakete werden nun doch noch mal korrigiert. Irgendjemanden ist da wohl ein blöder Fehler unterlaufen....tststse.

Hintergrund: Primacom nahm einige TV-Sender in das Digital-TV-Band (Aufpreispflichtig, da nur über SETOP-Box empfangbar) auf, um so ihre Kunden dahin zu locken. Netter, wenn auch sehr dämlicher Versuch.

Jetzt muss es aber per Gerichtsbeschluss wieder zurückgenommen werden.

Aber: Das Image hat erheblichen Schaden erfahren!!!

CB

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Neue Preise!!!. Die Tarife von Flatrate-Angeboten ziehen wieder an!!! Gut für Primacom!!

Offen bleibt aber immer noch die Frage, wie sich T-Online verhalten wird. Zur Zeit sind ist sie der einzige Low-Cost-Anbieter für unter 100,-DM auf dem deutschen Providermarkt.


Neue Flatrate von der Rockenstein AG
Freitag, den
22.09.00 20:07


aus den Bereichen Provider, Internet / WWW



Die Würzburger Rockenstein AG bietet ab sofort eine Flatrate für
Privatkunden an. Im Preis inbegriffen sind mehrere POP-Postfächer (bis 20
MB), Webspace für eine private Homepage und eine eigene DE-Domain.

Der Benutzer erhält eine feste IP-Adresse, Serverbetrieb (WWW-Server oder
Spieleserver) ist ausdrücklich erlaubt. Die Einwahl erfolgt über eine 0800-er
Telefonnummer.

Der Preis für die Flatrate beträgt bei Modem (bis 56 KBit/s) oder
1-kanal-ISDN (64 KBit/s) 219 DM/Monat, bei 2-kanal-ISDN (128 KBit/s)
beträgt der Preis 249 DM/Monat. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate. Für
die Einrichtung der Flatrate werden 199 DM berechnet.
(mwe)


CB

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Der Fernseher und das Internet rücken immer näher. Nun bald auch in Deutschland?!

Internet-Angebot parallel zum TV-Programm

Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Loewe will in Zusammenarbeit mit dem ZDF dem TV-Zuschauer
zusätzliche Informationen per Internet zugänglich machen. Die neue Loewe-Geräte wählen nach einem
Knopfdruck auf der Fernbedienung eine neben der laufenden Sendung übermittelte Internet-Adresse an.
Auf Wunsch kann die Webseite parallel zum laufenden Fernsehprogramm gelesen werden, das als
Bild-im-Bild zu sehen ist.

Ende des Jahres sollen die ersten Geräte mit dieser Funktion auf den Markt kommen. Das ZDF werde von
diesem Zeitpunkt an die Kennung ausstrahlen, die nötig ist, um die Zusatzinformationen der Internetseite
dem laufenden Programm zuzuordnen, teilte Loewe mit. Die eingesetzte Technik sei grundsätzlich offen, so
dass sie auch von anderen Geräteherstellern und Programmanbietern genutzt werden könne. (cp/c`t)


CB

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Verlassen die Ratten das sinkende Schiff?!


T-Online: weitere Vorstandsmitglieder
scheiden aus
Freitag, den
22.09.00 19:01


aus dem Bereich Provider



Wie das manager magazin online berichtet, sollen die noch verbleibenden
T-Online-Vorstandsmitglieder ebenfalls ihren Posten räumen. Telekom-Chef
Sommer sei mit den Leistungen des gesamten T-Online-Vorstandes
unzufrieden. Außerdem kooperiere der Vorstand zu wenig mit der
Konzern-Zentrale und habe zu wenig Ahnung von Inhalten und Portalen.

Erst gestern hatte Marketing-Manager Ralf Eck seinen Posten geräumt, vor
etwa einem Monat hatte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Keuntje seinen
Job niedergelegt. Insgesamt besteht der T-Online-Vorstand aus 5
Mitgliedern, von denen zur Zeit noch 3 aktiv sind.
(bhu)


CB

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Montag (oder Dienstag (?)) ist Stichtag, dann sind die 4 Wochen vergangen. Innerhalb von 4 Wochen nach dem Einspruch von Menzel auf der HV muss er Klage eingereicht haben sonst kann die Verschmelzung umgesetzt werden.
Natürlich wartet Menzel bis zum letzten Tag bzw. versucht noch eine Verlängerung dieser Frist durchzusetzen (sofern das überhaupt möglich ist!).
Die nächsten Tage werden es also zeigen!
Hi Bödi,

möchten ja nicht immer der Pessimist dieses Forums sein, aber ich würde sehr viel darauf verwetten, dass auch am Dienstag (bzw. Montag Nachmittag) noch ein weiterer Einspruch von PETITUS kommen wird. :(

Gruss,

CB

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Studie: Chancen im UMTS-Markt werden überschätzt

Der Einstieg in die Mobilfunktechnik der Zukunft, UMTS,
könnte nach einer Studie für die Telefonfirmen zu einem
Milliardengrab werden. Hohe Lizenzgebühren und der
Netzaufbau machten UMTS in den Startjahren »extrem
unwirtschaftlich«, sagte Volker Putz, Chef der Hamburger
Unternehmensberatung Putz & Partner der »Welt am
Sonntag«. Pro Kunde beliefen sich die Einstandskosten auf
5.000 Mark.

Die sechs UMTS-Anbieter müssen insgesamt knapp 100
Milliarden Mark Lizenzgebühren sowie 60 Milliarden Mark
Investitionen tragen. »Wenn man die Umsatzschätzungen
der Anbieter von 250 Milliarden Mark im Jahr 2010 zu
Grunde legt, ergibt dies bei 30 Millionen Kunden einen Betrag
von mehr als 8.000 Mark, den der einzelne Kunde pro Jahr
zum Gesamtumsatz beitragen müsste. Dies ist sehr
unrealistisch«, sagte Putz. Derzeit geben Handy-Nutzer im
Jahr nur ein Achtel des Betrages aus.

Eine Lösung sieht Putz in der Entwicklung neuer
Dienstleistungen. »UMTS lässt sich nur wirtschaftlich
betreiben, wenn die Anbieter die Wertschöpfungskette
ausbauen und neben der reinen Telefonie auch andere
Services anbieten«, sagte Putz. Dies könnten
Videokonferenzen, Filmübertragungen oder eine
Kreditkartenfunktion sein. (dpa)


CB

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Ich fürchte, dass Du Recht hast Cyberbob. Trotzdem könnte das Registergericht die Verschmelzung eintragen. Aber lassen wir uns überraschen.

Im übrigen hatten wir voriges Jahr zur gleichen Zeit die Tiefststände am Neuen Markt gesehen (Heute im Wallstreet-Online laut Platow-Brief). Der September ist statistisch gesehen der schlechteste Börsenmonat, dagegen der Januar der beste Monat.
Also: Es wird wieder aufwärts gehen, für Primacom aber sicherlich nicht so, wie es manche gerne hätten.

Gruß
Bödi
Primacom

Technische Kurzanalyse:
Der Kurs setzt auf einer alten Unterstützung auf um diese nach unten zu testen. Ich gehe davon aus, das dieser Test erfolgreich für den weiteren Kursverlauf nach oben abgeschlossen wird. Alle GD`s sind nicht geordnet Somit keine Aussage von diesen. Der WilliamsR% zeigt zumindest wieder eine Kaufphase an. CCI ist leicht am steigen und deutet somit auch eine Besserung im Kursverlauf an. Was das Volumen angeht, ist wohl ein negatives Zeichen am Freitag entstanden. Steigende Verkäufe - fallender Kurs. Also es besteht auf jedenfall die Möglichkeit, preiswert jetzt oder im Oktober einzukaufen ( man weis ja, das der Sept. und Okt. die besten Einkaufsmonate für Aktien sind !! ). Also Position auf jedenfall ausbauen.
vwd 25.9.00

PrimaCom erwirbt Kabelnetz der Pfalzwerke AG

Frankfurt (vwd) - Der Kabelnetzbetreiber PrimaCom AG, Mainz, hat das Kabelfernsehnetz der Pfalzwerke AG, Ludwigshafen, in Rheinland-Pfalz erworben. Wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montag mitteilte, wird durch den Kauf der Kundenstamm in diesem Bundesland um rund 11.000 angeschlossene Wohnungen auf 60.000 erhöht. Dadurch werde PrimaCom Marktführer in Rheinland-Pfalz. Die Pfalzwerke will sich auf das eigentliche Kerngeschäft - die Stromversorgung - konzentrieren. +++ Markus-Alexander Frühauf

vwd/25.9.2000/maf/sei
Na, jetzt hat`s ja wirklich mal geklappt. Gerade erhielt ich folgende Presseinfo aus Mainz:


"PRESSEMITTEILUNG

PrimaCom erwirbt Kabelnetz der Pfalzwerke AG
Mit rund 60.000 Kunden jetzt Marktführer in Rheinland-Pfalz

Mainz, 25. September 2000

Mit Wirkung zum 1.10. erwirbt die PrimaCom AG das Kabelfernsehnetz der Pfalzwerke AG in Rheinland-Pfalz. Durch diesen Kauf erweitert der drittgrößte Kabelnetzbetreiber Deutschlands mit Sitz in Mainz seinen Kundenstamm in diesem Bundesland um rund 11.000 angeschlossene Wohnungen in 24 Orten. Damit avanciert PrimaCom mit insgesamt rund 60.000 Kunden zum Marktführer in Rheinland-Pfalz.

Die Pfalzwerke AG Ludwigshafen hat sich zu dem Verkauf entschieden, um sich zukünftig auf das eigentliche Kerngeschäft - die Stromversorgung - zu konzentrieren. Mit dieser Übernahme nutzt die PrimaCom einmal mehr die Gelegenheit, ihr Kundennetz zu verdichten und damit Effizienz und Rentabilität des Leistungsangebots zu erhöhen.

„Im Interesse unserer Kunden werden wir ein attraktives Programmangebot gewährleisten und die technische Entwicklungen weiter vorantreiben“, so Jacques Hackenberg, Vorstandsvorsitzender der PrimaCom AG zum Kauf. Manfred Berrot, Kaufmännischer Vorstand der Pfalzwerke AG, meint dazu: „Mit PrimaCom haben wir einen kompetenten Partner gefunden. Wir sind sicher, dass unsere ehemaligen Kunden von den langjährigen Erfahrungen profitieren und bei PrimaCom bestens betreut werden“.

Die ehemaligen Kunden der Pfalzwerke AG werden in den nächsten Wochen Post von ihrem neuen Kabelnetzanbieter bekommen. Dabei werden die neuen Ansprechpartner und die Servicenummer mitgeteilt, damit ein reibungsloser Kundenservice gewährleistet bleibt.



Kontakt:
Martina Hoffhaus, Corporate Communications Manager
Tel.: +49 6131 / 9310-224, Fax - 509
martina.hoffhaus@primacom.de
Alexander Hoffmann, Direktor Investor Relations
Tel.: +49 6131 / 9310-150, Fax: -189
investor.relations@primacom.de
PrimaCom AG, Hauptverwaltung, Hegelstraße 61, 55122 Mainz
Home Page: www.primacom.de"
gratulation

PRIMA-KOM

und der Kurs ?

DER BRICHT EIN !

BRavo !

Bin mal gespannt was diese Board-Narzisten dazu zu tippen wissen !
Na ja, ist offenbar nur ein Level 4 Kabelnetz, d.h. nur die Inhouse-Verteilnetze.

Primacom erwirbt damit primär nur die Kunden, die zwar zweifellos eine strategische Bedeutung haben, denen man aber ohne Kontrolle der weiteren Netzebenen kaum Internet, Telefonie- und interactive TV-Dienste anbieten kann.

Primacom muß endlich der Financial Community kommunizieren, was sie in den westdeutschen Standorten machen wollen.

Ewig darauf warten, dass die Telekom die von ihr kontrollierten Netzebenen an Primacom oder UPC verkauft, ist garantiert keine Lösung.

Würde die Telekom befürchten müssen, dass Primacom mit Hochdruck eine eigene Netzebene 3 baut, dann wäre das Telekom-Kabelnetz wohl auch längst schon verkauft.

Solange Primacom aber nur im Schneckentempo agiert, spielt die Telekom weiter auf Zeit.


Arbitrage
Folgendes in der SZ von heute gefunden:

SZ vom 26.09.2000 Wirtschaft

DSW fordert Maßnahmen gegen die
Klageflut nach
Hauptversammlungen
Schutzvereinigung drängt auf Reform des Aktiengesetzes / „Professionelle
Anfechtungskläger lassen sich ihre Blockadehaltungen teuer abkaufen“

uhl. Berlin – Angesichts der wachsenden Klageflut von
Einzelaktionären gegen Beschlüsse von Hauptversammlungen
unterstützt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
(DSW) eine Reform des aktienrechtlichen Anfechtungs- und
Organhaftungsrechtes. Es sei unbedingt nötig, den Missbrauch des
Paragrafen 245 des Aktiengesetzes einzudämmen, erklärte
DSW-Geschäftsführer Ulrich Hocker. Der Paragraf räumt jeden auf
Hauptversammlungen anwesenden Aktionär die Möglichkeit ein, die
dort gefassten Beschlüsse durch eine Klage anzufechten.

Hocker zufolge stützten sich solche Anfechtungsklagen vor allem auf
die angebliche Verletzung von Informationsansprüchen von
Aktionären. Sie hätten in der Vergangenheit vor Gericht zunehmend
Erfolg gehabt. Die Folge sei, dass die Umsetzung wichtiger, von der
Hauptversammlung beschlossener Strukturmaßnahmen – wie etwa
Fusionen, Übernahmen oder Kapitalerhöhungen – bis zur
gerichtlichen Entscheidung über die Klage nicht umgesetzt werden
könnten. Dies werde vielfach von „professionellen
Anfechtungsklägern“ ausgenutzt, um „Blockadehaltungen“
aufzubauen, die sie sich dann von den betroffenen Unternehmen
„teuer abkaufen“ ließen, erklärte der DSW-Vertreter. Dieser
Missbrauch schade der Gesellschaft und damit allen Aktionären. Die
Schutzvereinigung unterstütze daher gesetzgeberische Reformen.
Allerdings müsse dabei das grundsätzliche Recht von Aktionären zur
Erhebung von Anfechtungsklagen „uneingeschränkt“ erhalten bleiben,
forderte Hocker.

Vorschläge, die beispielsweise das Klagerecht auf Aktionäre mit
einem Aktienbesitz von mindestens zehn Prozent am Grundkapital
beschränken wollten, lehne die Schutzvereinigung genauso ab wie
Mindestquoten zum zeitlichen Besitz von Aktien oder zum Streitwert
der Klage. Damit würden gerade die von der Schutzvereinigung
vertretenen Kleinaktionäre von vornherein von diesem wichtigen
Kontrollrecht ausgeschlossen. Dem DSW gehe es vielmehr um eine
„Verfeinerung des Rechts“, sagte Hocker. So sei es unter anderem
zweckmäßig, die Anfechtbarkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen
auf Grund von „Informationsmängeln“ neu zu regeln. Stärker
rechtlich betont werden müsse dabei die „Relevanz des
Informationsmangels“.



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© 2000 Süddeutsche Zeitung GmbH / SV online GmbH
Hallo walrus,

das wurde ja auch Zeit, dass sich endlich mal einer von den selbsternannten Schutzvereinigungen zu der Klageflut äußert. Bei der AGFB-HV hatte ich diesen Menzel (von der DSW, nicht unseren) mal auf dieses Thema angesprochen. Der wollte sich aber dazu nicht festlegen.
Ich kann mir aber gut feststellen, dass die Einsprüche vom Arno Menzel der ausschlaggebende Grund für diese Stellungsnahme der DSW war.

Gruß
Bödi
Hallo Freunde,

ab wann passiert es, dass PC aus dem NEmax fällt? Bei solchen Kursabschlägen seit März...

Gruß Phil
An dieser Stelle mal einen besonders netten Gruss an unseren Arno Menzel.
Die Meldungen und Presseberichte werden weitergehen....vielleicht schon bald im Fernsehen?!

CB

http://www.kabelinfo.de
Na also, es geht weitter in die richtige Richtung.
Die Welt von morgen, 27.9.00

http://www.welt.de/daten/2000/09/27/0927mm193140.htx


"Streit um Kabel-Pakete wird vor Gericht geklärt

Netzbetreiber Primacom sperrt in Leipzig Pro 7 und RTL 2 aus. Das Musterverfahren könnte zu bundesweiter Nachahmung führen

Von Jakob Menge

Berlin - Eigentlich sollten die Leipziger jubilieren. Denn so billig war Kabelfernsehen in Deutschland noch nie wie für rund 700 Haushalte der Messestadt, die der Kabelnetzbetreiber Primacom seit kurzem als Versuchskaninchen für das Fernsehen der Zukunft benutzt. Ganze 3,50 Mark im Monat kostet da das Basispaket für das analoge Kabelfernsehen. Doch die Zuschauer jubeln nicht, sondern füllen wütend die Leserbriefspalten der Lokalzeitung. Denn das Paket ist höchstens ein Päckchen und umfasst gerade einmal acht Programme: sieben öffentlich-rechtliche und das private Leipzig-Fernsehen. Die anderen privaten Wonnen des Fernsehens, die in RTL, Kabel 1 und Sat 1 angeboten werden, kosten im Standardpaket der Primacom extra (siehe rechts).
Doch damit nicht genug. Unter den 20 zusätzlichen Kanälen sind zwar die für Sprachstudenten reizvollen Sender Rai Uno aus Italien und TVE Internacional aus Spanien, doch "Big Brother" (RTL 2) und Stefan Raab (Pro 7) müssen auch hier draußen bleiben. Die populären Sender können nur im teureren digitalen Kabelangebot empfangen werden. Primacom rüstet derzeit 700 000 Leipziger Haushalte dafür auf. Und das Mainzer Unternehmen, an dem der globale Kabelkonzern UPC beteiligt ist, schnürt in seinem Feldversuch noch weitere kostenpflichtige Digital-Pakete.

Zwar sind diese Angebote bisher noch preiswert, doch mit dem Prinzip des Pakete-Schnürens nach eigenem Gutdünken betritt der Netzbetreiber Neuland und trifft auf erbitterten Widerstand. Die betroffenen Sender sind empört und wehren sich mit einstweiligen Verfügungen dagegen, dass "wir gegen unseren Willen verschlüsselt gesendet" werden, so ein Pro-7-Sprecher. Auch die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) wurde aufgeschreckt und forderte die Primacom auf, das Angebot stärker nach dem gesetzlichen Gebot der Vielfalt auszurichten. "Es kann nicht angehen, dass von 28 analogen Kabelkanälen nur ein Fünftel privates TV ist", sagt SLM-Geschäftsführer Martin Deitenbeck. Doch ein Gespräch mit der Primacom vergangene Woche brachte keine Einigung, außer derjenigen, dass man das Problem nun in einem Musterverfahren vor Gericht klären will. Deshalb wird die SLM eine Einspeisungsverfügung erlassen, die unter anderem generell anweist, in der Auswahl der Kanäle für das analoge Kabel "dem Vielfaltsaspekt" zu entsprechen, erklärt Deitenbeck. Primacom werde dann dagegen klagen, um zu klären, ob Kabelnetzbetreiber solche Pakete schnüren dürfen. Andere Betreiber wie die US-Firma Callahan, die die Mehrheit am Kabelnetz in Nordrhein-Westfalen hält, schauen frohlockend nach Leipzig. Auch Callahan will die teuren Investitionen - allein die digitale Aufrüstung eines Haushalts kostet rund 1000 Mark - mit eigenen, kostenpflichtigen Programmpaketen wieder reinholen.

Der Feldversuch findet nicht zufällig in Leipzig statt. Sachsen hat als einziges Land keine Kabelbelegungssatzung, die den Betreibern vorschreibt, welche Sender sie auf welchem Platz einzuspeisen haben. Dennoch könnte das Musterverfahren Folgen für ganz Deutschland haben. Deitenbeck: "Wenn grundsätzlich entschieden wird, dass die Betreiber selbst kostenpflichtige Pakete schnüren dürfen, müssen sich wohl alle davon verabschieden, die Kabelbelegung vorzuschreiben."

Kabel à la carte Der Leipziger Feldversuch:

- Basispaket (3,50 Mark/Monat), analog: ARD, ZDF, MDR, 3 sat, Arte, Phoenix, Leipzig-TV, Service-Kanal

- Standardpaket (16,40 Mark), analog: Basispaket, plus RTL, Sat 1, Kabel 1, fast alle Dritten Programme, BR Alpha Bildungskanal, Onyx, MTV, BBC World, TV 5 (Frankreich), Rai Uno (Italien), TVE Internacional (Spanien) und Verkaufskanäle.

- Digitalpaket (4,95 Mark Dekodermiete): Standardpaket plus 20 Sender, darunter Pro 7, RTL 2, Vox, DSF, Eurosport, MTV und Viva.

- Digitale Zusatzpakete (je 4,95 Mark): Prima Info (u.a. n-tv, N 24, CNN), Prima Family (u.a. Super RTL, Viva 2), Prima Life (u.a. NBC Giga), Premium Musik (VH-1, engl. MTV).


Links ins World Wide Web
Informationen unter: www.primacom.de"
Moin CinqDE,

irgendwie habe ich jetzt wohl was falsch verstanden....

Was kostet denn nun das Grundpaket bei Primacom/Leipzig? 16,40 DM oder 3,50 DM ?!

Gruss,

CB.....der sich heute noch mal genau informieren wird!!!!!

http://www.kabelinfo.de
Weiss jemand schon was bezüglich PETITUS/Menzel?

Gab es nun noch einen weiteren Einspruch bei der AGFB?

Gruss und Dank,

CB

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.....ich bin immer noch nicht so ganz dahinter gestiegen, was die leipziger Kunden nun effektiv monatlich für den TV-Kabelanschluss inklusive des Grundpakets bezahlen muss.

3,50 DM oder 16,40 DM?

CB

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26.09.2000

USA: Gigabit-Ethernet für 50 Dollar?

New York (ntr) – US-Startup „World-Wide-Packets“ will in USA den Gigabit-Ethernet-Zugang (1.000 Mbps) zum Pauschalpreis von monatlich 50 US-Dollar anbieten. Das hat Bernard Daines, Chef von World-Wide-Packets, in einem Gespräch mit der Forrester-Analystin Maribel Lopez jetzt bekannt gegeben.

Marktkennerin Lopez zweifelt aber an den Möglichkeiten des jungen Startups. „Wenn Daines es tatsächlich schaffen sollte, für 50 US-Dollar sechs Mbps ADSL anzubieten, würde er schon Geschichte schreiben“, sagte die Forrester-Analystin gegenüber CHIP Online.




CB
Bei so traurigen Verhältnissen wie bei AGFB und PC hilft keine Geduld mehr.

- Verschmelzung?
- Übernahme durch UPC?
- operatives Geschäft von PC?

usw. usw.
Info an alle:

Der Termin für einen weiteren Einspruch bzw. diesmal Klageeinreichung von PETITUS/Menzel läuft erst morgen ab!!!!

CB

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...somit werden wir es wohl frühestens Freitag, eher aber erst am Montag kommende Woche erfahren, ob Menzel/PETITUS das Spiel weiter treibt.

CB

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Mal ein kurzer Blick rüber zur Konkurrenz:

Auch Finanzvorstand von T-Online geht
Mittwoch, den
27.09.00 08:48

aus den Bereichen Telcos, Provider


Bei der Telekom-Tochter T-Online geht der Exodus des Managements nach Informationen des Magazins "Focus-Money" weiter: Nach Firmenchef Wolfgang Keuntje und Vorstandsmitglied Ralf Eck wolle auch Finanzvorstand Christian Hoening gehen, meldete die Münchner Zeitschrift am Mittwoch vorab aus ihrer jüngsten Ausgabe.

Hoening wolle noch im Laufe dieser Woche um eine Auflösung seines Vertrages bitten. Hintergrund seien wie schon bei den beiden vorherigen Abgängen Querelen zwischen dem in Darmstadt ansässigen Online-Dienst und der Telekom-Zentrale. Die T-Online-Spitze will Presseberichten zufolge mehr unternehmerische Eigenständigkeit durchsetzen.
(mwe/afp)




CB

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Ist ja zum KOTZEN, der SCHEIß WERT geht immer schneller gegen 30 EURO,
so langsam habe ich aber die FAXEN Dicke.

Good Trade

ThinkQ
Nachtrag:

Sobald der Aktienumtausch bei AGFB/Primacom vonstattet gegangen ist, wird sich das Handelsvolumen deutlich erhöhen und der Wert (Primacom) nochmals ca. ~5-10% nachgeben.

....aber das sind nur meine Erwartungen!!!

CB

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Welchen Sinn macht die Kooperation eines xDSL-Anbieters und eines TV-Kabelnetzbetreibers Primacom?! *grübel*

Für jede der verschiedenen Digital-Subscriber-Line-Versionen (xDSL) benötigt man mindestens eine Doppelkupferader.
Das liegt aber bei abgeschirmten Koaxialkabeln (TV-Kabeln) nicht vor!!!

CB......der den Sinn dieser Kooperation, sollte sie denn stimmen, nicht sieht!!!

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.....außer vielleicht so auch Nicht-TVkabelkunden erreichen zu könnenn und die eigenen Kapazitäten wie beispielsweise E-Commerce auszubauen.

CB

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......METABOX haut es heute aber richtig runter.

Nicht, dass ich das gewußt hätte, aber so langsam scheint sich Qualität von den verschiedenen SETOP-Boxen herauszukristallisieren.

CB....der andererseits aber auch nicht erwartet hätte, dass sich eine Firma wie METABOX überhaupt den Emissionskurs hätte halten können, geschweige denn zu vervielfachen!!!

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Was meint ihr?

Sehen wir die 30 von unten?

Ich glaube es eher nicht. Primacom ist schon jetzt überverkauft.

CB

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Das verstehe, wer will......

Berliner Kabelnetz ab 2003 digital
Donnerstag, den
28.09.00 10:22

aus den Bereichen Provider, Internet / WWW


Der Berliner Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) hat sich mit der Deutsche Telekom AG darauf verständigt, dass die Berliner Fernsehkabelnetze bereits bis Ende 2003 vollständig auf digitale Übertragung umgestellt werden. Somit soll jeder einen Zugang zum Breitband-Internet erhalten und die heutige analoge Übertragung der Programme würde damit in Berlin sieben Jahre eher als im übrigen Bundesgebiet abgeschafft, berichtet das Handelsblatt in seiner aktuellen Ausgabe.

Branoner sieht in der heutigen Verfassung des Kabelnetzes eine Verschwendung von Ressourcen und möchte mit einem eng gesetztem Termin erreichen, dass möglichst schnell das Kabelnetz dafür genutzt wird, wofür es am besten geeignet ist. Neben zusätzlichen Fernsehprogrammen eignet sich das digitalisierte Kabelnetz auch zum breitbandigem Surfen im Internet, vorausgesetzt, es wird mit einem Rückkanal versehen, der auch das Senden von Daten erlaubt.

Unklar ist noch, wie die 1,4 Millionen Berliner Haushalte für den Empfang digitaler Fernsehprogramme ausgerüstet werden sollen. Nach Branoners Vorstellungen sollen aber allen Haushalten eine Basisversion der dann benötigten Set-Top-Boxen zum TV-Empfang kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
(tmi)



Einerseits soll sich die Deutsche Telekom AG von den TV-Kabeln trennen und anderseits dann solch eine Meldung. *grübel*

CB

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Kann mir einer ganz genau sagen wie es nun mit dem AGFB umtausch weitergeht ?

Good Trade

ThinkQ
Hallo ThinkQ,

die Frist für eine weitere Klage läuft heute um 23 Uhr 59 ab.

Genau wissen, ob PETITUS/Menzel/Braun dies getan haben, werden wir somit erst Mitte nächster Woche erfahren.

Gruss,

CB

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@Cyberbob:

Die Berliner Kabeloperationen der Telekom stehen nicht zum Verkauf, zumindest möchte die Telekom hier die Mehrheit behalten.
Hi Global,

aber warum?

Soll Berlin nur eine Art Aushängeschild/Verkaufsprospekt für die anderen, technisch minderwertigen Netzteile werden, um so den Preis nach oben zu treiben, mit dem Beispiel, was man mit TV-Kabelnetzen alles machen könnte, wenn man wollte (...und genug Geld und KnowHow hat)?

CB

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Übrigens,

zur Zeit ist Primacom überverkauft. Sollte UPC noch immer an einer Komplettübernahme interessiert sein, wird es zu solchen Kursen geschehen.

Wir können im moment nur froh sein, dass UPC selber für eine Primacomübernahme nicht genügend freies Geld hat und dass die Sache mit der AGFB noch nicht rechtskräftig geklärt ist.
Sonst hätte es schon längst die Übernahme gegeben.

Im Prinzip ist es ja auch eine sehr gute Chance für Primacom. Aber bei solchen Kursen, wären wir als Aktionäre die Gelackmeierten.

....aber das sind halt nur so meine Gedanken!!!

CB

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Ich denke nicht, dass ich ein Übernahmeangebot seitens UPC unter 80 Euro annehmen würde, Cyberbob. Und wenn UPC im großen Stile Aktien kaufen würde, würde natürlich der Kurs anziehen.
@ CB
Deine letzte Aussage ist gerade verkehrt.
Wenn UPC, 25% der PC-Aktien haben möchte (wir reden über 2,5 mio Stück!), dann muß es über die Börse holen (Cash is genügend vorhanden: siehe letzte Kreditzusage).
Markt = Angebot vs. Nachfrage.Und welcher Shareholder würde die Aktie für 33€ verkaufen ? Mindestangebot wird um die 65€ sein (wie Dezember 99,) Und für die Augsburger würde vergleichsweise €100 bezahlt. Analysten können es bestätigen, Anruf genügt...
Aktientausch mit UPC ist auch möglich...und nicht zu 1:1.

Die Verschmelzung wird dafür sorgen, daß eine Übernahme erst jetzt machbar sein wird, oder?
Deshalb Geduld...

BS
Die "Köpfe" der Wohnungs(bau)gesellschaften müssen ihre Macht abgeben!
---------------------
aus dem QSC-Board:

"Diese Partnerschaft ist auch ein Signal, dass Technologien wie
Kabel und SDSL sich perfekt ergänzen können," so Dr. Bernd Schlobohm,
Vorstandsvorsitzender der QSC AG. " Unsere Technologie, die auf den
bestehenden Kupferkabeln aufbaut, hat ja den Vorteil, dass praktisch
jeder Haushalt angeschlossen ist und die Bandbreite, die wir dem
Kunden anbieten, nicht abhängig von der Zahl der Nutzer ist."

Für die PrimaCom AG eröffnet die Zusammenarbeit die Möglichkeit,
jetzt vor allem den dicht besiedelten Innenstadtbereich in ihren
Kernstädten Leipzig und Halle zu erreichen, wo sie bislang keine
eigene Kabel-Infrastruktur hat. "Unser Partner PrimaCom hat ein sehr
attraktives Dienstleistungspaket und kann das jetzt ab sofort auch
dort anbieten, wo er nicht mit Breitbandkabel vertreten ist,"
erläuterte Torsten C. Scheuermann, Marketing-Vorstand bei der QSC AG,
"so haben durch diese Partnerschaft beide Seiten die Zahl
potenzieller Kunden deutlich erhöht."

...

Quelle: http://recherche.newsaktuell.de/story.htx?nr=178327
Meiner Meinung nach wird es wie folgt geschehen:

UPC übernimmt weitere ~25% an Primacom durch einen der Großaktionäre.

Der Rest der vielen Kleinaktionäre wird in Form eines Aktienaustauschs ausbezahlt.

Zur Info: Wir reden hier nicht von 100% aller Primacomaktien, sondern allein von 51%. Die reichen aus, um so gut wie jeden HV-Beschluss selbständig zu entscheiden.

CB

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QSC:

Dennoch muss man hierbei doch immer noch auf Telekom-Leitungen zurückgreifen, oder nicht?!

CB

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Cyberbob, die Familie Preuß soll angeblich gegen eine Übernahme durch UPC sein. Das habe ich mal aufgeschnappt. Die restlichen Großaktionäre (außer AGFB) haben aber nur jeweils unter 6,5%.
Normalerweise würden Gespräche über außerbörsliche Paketkäufe durchsickern. Ich denke, ohne die Kleinaktionäre (und ein paar "mittelgroße" Aktionäre) geht nichts.
Wirtschaftsminister drängt auf Digital-TV und -Radio

Mit der Digitalisierung des Rundfunks bis 2010 soll Deutschland Europas Nummer Eins auf dem Weg in die Informationsgesellschaft werden. "Das schaffen wir nur, wenn es uns gelingt, alle Bürger und Unternehmen auf dem Weg dorthin mitzunehmen und eine digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern", sagte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller in Hannover.

Bis spätestens 2010 soll die Fernsehübertragung, wenige Jahre später auch die Hörfunkausstrahlung von der bisherigen analogen auf die Digitaltechnik umgestellt werden. Damit in Deutschland die weiterhin analogen Fernseher weiter funktionieren, wird ein Zusatzgerät – die Set-Top-Box – nötig. Nach Müllers Schätzungen werden die Geräte etwa 100 bis 200 DM kosten. Bei Sozialhilfeempfängern sollten die Kosten vom Sozialamt getragen werden, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.

Eine gewisse Zeit werden die Programme aber auch mit beiden Techniken verbreitet. Für die Kosten der gesamten Systemumstellung gibt es lediglich Schätzungen, die von einer bis drei Milliarden Mark reichen. Obwohl beide Dienste seit Jahren ausgereift sind, gebe es für den Wechsel auf die Digitaltechnik gute Gründe, sagte Müller. Fernsehen, Internet, Computer und Handy könnten auf einer Plattform verknüpft werden. Es können mehr und andere Programme ausgestrahlt werden, die digitale Technik sei billiger im Betrieb und zudem sei die Umstellung ein weltweiter Trend. "Eine Verweigerung würde uns die Möglichkeit verschließen, neue Dienste und Produkte anzubieten und damit Wachstum und Beschäftigung zusätzliche Impulse zu geben", sagte Müller. Der Markt für Informations- und Kommunikationstechnik könnte dem Minister zufolge bis zum Jahr 2010 unterm Strich 750.000 neue Arbeitsplätze schaffen. (dpa)/ (dz/c`t)



Teile der Meldung klingen zwar recht lächerlich ( "...Bei Sozialhilfeempfängern sollten die Kosten vom Sozialamt getragen werden..." ), aber die Richtung stimmt!!!! ;)

CB

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Hi Bödi,

Familie Preuss:

Ist es nicht eine Tatsache, dass von einem der Preuss-Brüder die ADVENT-Anteile stammen, die der UPC vor einem knappen Jahr die 19%-Primacomanteile einbrachten?! *grübel*

Außerdem: Ich kenne niemanden, der keinen Preis hätte.

Die Frage ist nur, wie wichtig ist Primacom für UPC.

CB

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@Cyberbob

Danke für die Prompte INFO.

Hoffen wir das das Schauermärchen AGFB/Primacom endlich zuende geht und wir wieder eine akzeptable bewertung für unsere Shares bekommen.

Good Trade

ThinkQ
Hi ThinkQ,

das sind vor allem die STOP-LOSSES von den Kleinanlegern. Entscheident sind aber die wirklich Großen. Die entscheiden, wie die Zukunft von Primacom aussehen wird und somit auch der Aktienkurs.

Gruss,

CB
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T-DSL an der Belastungsgrenze

Die Deutsche Telekom hat offenbar zurzeit in manchen Regionen massive Probleme mit ihren
T-DSL-Zugängen zu T-Online. In der c`t-Redaktion laufen seit Tagen unzählige Hinweise ein, nach denen
mancherorts der DSL-Zugang gestört ist. Nach c`t-Recherchen konzentrieren sich die Probleme auf die
Großstädte Hamburg, Berlin und Hannover sowie auf das Ruhrgebiet.

Mehrere Anrufe bei der T-DSL-Hotline ergaben ein übereinstimmendes Bild: "Unser Netz ist durch den
Flatrate-Ansturm an der Belastungsgrenze". In Hannover, wo heute kaum noch ein Durchkommen zu dem
DSL-Zugangspunkten war, gab es unterschiedliche Aussagen: Vom "kaputten Router" bis zu "Problemen
wegen eines Serverausbaus" reichte die Palette der Erklärungen. Wann die Netz-Probleme behoben sein
werden, konnte keiner der Mitarbeiter sagen.

Auf Anfrage wiegelte die die Bonner Telekom-Zentrale ab: "Kein Kommentar", sagte
Unternehmenssprecher Frank Domagalla. Man werde "der Sache nachgehen" und die betroffenen
Ortsnetze überprüfen. (hob/c`t)


CB

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Bankenaufsicht besorgt über Kredite an Telekom-Unternehmen

Die Bankenaufsicht mehrerer europäischer Länder ist nach einem Bericht der britischen Wirtschaftszeitung
The Financial Times über die neuen Großkredite an Telekommunikations-Firmen besorgt. Der große
Kreditbedarf zur Finanzierung der teuren Lizenzen für die dritte Generation des Mobilfunks und den
Aufbau der UMTS-Infrastruktur habe die Aufsichtsbehörden alarmiert.

Innerhalb kurzer Zeit hätten europäische Banken rund 375 Milliarden Mark an
Telekommunikationsunternehmen geliehen. Die Vertreter der Aufsichtsbehörden hätten bei einem Treffen
vor zwei Wochen ihre Informationen ausgetauscht und seither eine Reihe von Prüfungen bei Banken ihres
Zuständigkeitsbereiches eingeleitet, schrieb das Blatt. Sir Howard Davies, Chef der britischen
Bankenaufsicht (Financial Services Authority) habe die Kredite als "Gegenstand großer Sorge"
beschrieben, weil die Banken von einer einzigen Branche abhängig zu werden drohten.

Weltweit seien in diesem Jahr 30 Prozent des Marktes für Konsortialkredite vom
Telekommunikationsbereich beansprucht worden. In Europa seien es sogar mehr als 40 Prozent gewesen.
In Großbritannien seien vor allem Citigroup, Chase Manhattan, Morgan Stanley Dean Witter, Barclays und
HSBC stark engagiert. Es sei möglich, dass die Banken aufgefordert würden, ihre Kredite an die Branche
zurückzuschrauben.

Sollte dies geschehen, so würden sich die Kreditkosten für die Telekom-Branche weiter erhöhen. Wegen
der hohen Kosten der UMTS-Lizenzen sei das Kredit-Rating beispielweise für Vodafone und France
Telecom von AA auf A verschlechtert worden. Dies bedeute auch höhere Zinsen für Darlehen. Mit
Herunterstufungen durch die Agenturen, die die Kreditwürdigkeit von Firmen beurteilen, müssten in näherer
Zukunft auch British Telecom und Deutsche Telekom rechnen.

Alleine in der vergangenen Wochen hätten Vodafone, Deutsche Telekom und die spanische Telefonica
Kredite im Volumen von 44 Milliarden Dollar aufgenommen, schrieb die Financial Times. In den
vergangenen beiden Jahren habe die Branche Konsortialkredite in Höhe von 400 Milliarden Dollar
erhalten, von denen die Hälfte auf die zehn größten Kreditnehmer entfalle. Das Blatt zitierte den Chef eines
britischen Telekommunikationsunternehmens mit den Worten: "Diese Überprüfung (durch die
Bankenaufsicht) ist eine Katastrophe. Ich kann nur hoffen, dass sie wissen, was sie tun."

Die deutsche Bankenaufsicht will sich nicht zum möglichen Risiko der hohen Bankkredite für die
UMTS-Pläne der Telefonfirmen äußern. "Wir geben dazu keine Bewertung ab", sagte eine Sprecherin des
Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen am Freitag in Berlin. Sie verwies darauf, dass es in Deutschland
mit der Evidenzzentrale einen "sehr guten Überblick" über die Kreditsituation deutscher Banken gebe.
Nicht viele Länder verfügten über solche Strukturen. Auch die deutsche Bankenaufsicht sei über die
Kredithöhen informiert. Zudem werde die Vergabe von Großkrediten durch vorgegebene Grenzwerte
beschränkt. Dabei würden die Darlehen an einen Konzern einschließlich aller Tochterfirmen in einer
"Kreditnehmereinheit" zusammengefasst. Diese Großkreditgrenzen, die 1998 nochmals gesenkt worden
seien, hätten eine "stabilisierende Wirkung". (dpa)/ (wst/c`t)


CB

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Das verheerende an UMTS ist:

Sollte es ein Flopp werden (weil zu hohe Investitionen zu niedrigen Einnahmechancen gegenüberstehen), dann bricht der Deutsche Telekom-Kurs total ein.
Wenn die Deutsche Telekom AG als einer der Zugpferde des DAX aber mit ihrem Kurs einbricht, dann zieht sie nicht nur die gesamte Telekommunikationsbranche in Deutschland runter, sondern komplett alle Branchen und wir stehen kurz vor einem kleinen Aktiencrash.

Was meint ihr zu diesen Gedanken?

Gruss,

CB......der mal wieder an seiner Seite gebastelt hat!!!

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Antwort:

Primacom und QSC haben das Zeug, dem Mobilen Internet Paroli zu bieten



Allerdings hat die Aktie (WKN 625 910) auch Nachholbedarf.
Primacom hat für sein TV-Multimedia Breitbandkabel in Deutschland schon rund 1,3 Mio. Kunden gefunden und avanciert damit zum drittgrößten Betreiber moderner Netze in Deutschland. Derzeit will das Unternehmen verstärkt auf die neue rückkanalfähige Hybrid-Fiber-Coax (HFC) Breitbandtechnologie und in den Zukauf neuer Kabelnetze setzen.



Dabei sind die jetzt zum Verkauf ausgeschriebenen Kabelnetze der Telekom keinesfalls die aller erste Wahl: Die Technik ist älter und müsste für die modernsten Dienste aufgerüstet werden. Zudem besteht die Ex-Monopolist auf einem weitgehenden Mitspracherecht und will weiterhin Gesellschafter eines Gemeinschafts-Unternehmens bleiben.

Beim letzen Zukauf der niederländischen Multikabel TV hatte Primacom für die auf hohem technischen Niveau angebundene Kunden 368 Mio. Euro gezahlt. Bei 300.000 Kunden beträgt der Preis pro Kunde lediglich knapp 1.300 Euro – bei voller unternehmerischer Freiheit und technischer Ausstattung vom Feinsten.



Jetzt geht es für das Unternehmen darum, sich als durchaus respektabler Konkurrent für das mobile „UMTS-Internet“ mit aller Macht und Schnelligkeit zu positionieren. Das, was dann mit den sehr teuren UMTS-Zugängen mobil möglich sein wird, gilt für die Nutzer der Breitbandlösung als alter Hut.



As tut es gut, dass Primacom zuletzt gemeldet hatte, die Expansionspläne seien für die nächsten Jahre mit einem revolvierendem Tilgungskredit durchfinanziert. Und dieser ist nicht gerade knapp bemessen: 1,375 Mrd. Euro kann man insgesamt in die Hand nehmen.



Ganz sicher ist das Unternehmen in einem Zukunftsmarkt positioniert: Studien belegen, dass im Jahr 2005 schon jeder vierte Haushalt einen Breitbankkabel-Anschluss besitzen will. Und die sinkenden Margen werden in diesem Bereich nicht das Problem sein. Wer die letzte Meile zum Kunden besitzt, der wird auch von der Verwertung der Multimedia-Inhalte profitieren.



In dem gleichen Markt, jedoch einem anderen Geschäftsansatz, ist auch das Neue Markt Unternehmen QSC Communications vertreten.

Der Vertrag ermöglicht es der PrimaCom ihre Multimedia-Dienstleistungen jetzt auch über SDSL-Zugänge anzubieten.
"Diese Partnerschaft ist auch ein Signal, dass Technologien wie Kabel und SDSL sich perfekt ergänzen können," so Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG. " Unsere Technologie, die auf den bestehenden Kupferkabeln aufbaut, hat ja den Vorteil, dass praktisch jeder Haushalt angeschlossen ist und die Bandbreite, die wir dem Kunden anbieten, nicht abhängig von der Zahl der Nutzer ist."

Für die PrimaCom AG eröffnet die Zusammenarbeit die Möglichkeit, jetzt vor allem den dicht besiedelten Innenstadtbereich in ihren Kernstädten Leipzig und Halle zu erreichen, wo sie bislang keine eigene Kabel-Infrastruktur hat. "Unser Partner PrimaCom hat ein sehr attraktives Dienstleistungspaket und kann das jetzt ab sofort auch dort anbieten, wo er nicht mit Breitbandkabel vertreten ist," erläuterte Torsten C. Scheuermann, Marketing-Vorstand bei der QSC AG, "so haben durch diese Partnerschaft beide Seiten die Zahl potenzieller Kunden deutlich erhöht."

Schon ab Oktober soll speedway-DSL, das SDSL-Produkt der Kölner QSC, das PrimaCom-Netz in Leipzig und Halle ergänzen. Ab dem 01.01.2001 ist die Anbindung in Magdeburg geplant, und auch für Wiesbaden gibt es bereits konkrete Planungen.

Die QSC AG (QSC) ist das erste börsennotierte deutsche Unternehmen, das die bestehende Infrastruktur auf der sogenannten " letzten Meile" durch Aufrüstung mit eigener DSL-Technik breitbandfähig macht und damit schnelle, breitbandige Kommunikationsdienste bereitstellt. Die junge Technologie nutzt die ,letzte Meile` auf Basis des entbündelten Netzzuganges und beschleunigt den Datenverkehr über die normale kupfer-basierte Teilnehmeranschlussleitung auf ein Vielfaches der heute üblichen Geschwindigkeiten beschleunigt. QSC bietet dem Anwender breitbandige ,always on`-Verbindungen von und zum Internet in einer symmetrischen Geschwindigkeit von 144 Kbps bis zu 2,3 Mbps.

Seit April 2000 ist QSC am Neuen Markt [QSC] in Frankfurt und der New Yorker Nasdaq [QSCG] notiert. Der Börsengang erhöhte das Eigenkapital um mehr als 280 Millionen Euro auf über 400 Millionen Euro.

ots Originaltext: QSC AG Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

QSC AG Karl-Heinz Angsten Unternehmenssprecher Fon: 0221/6698-280 Fax: 0221/6698-289 E-Mail: karl-heinz.angsten @qsc.de

Fourier Marcom GmbH Susanne Fiederer Fon: 0221/272 57 30 Fax: 0221/272 57 55 E-Mail: susanne.fiederer@fourier-group.de





11:57 11.09, Thomas Siedler
Danke für die Meldung, Big Sister.

Einen großen Haken bzw. Fragezeichen trägt dieser Sachverhalt dennoch:

Bei sämtlichen SDSL-Zugängen supportet by QSC wird man bei der Überbrückung der letzten Meile wieder auf Deutschen Telekom-Netze zurückgreifen müssen.

Oder baut QSC auch direkte Kundenanbindungen?

Muss gestehen, dass ich darüber keine Infos habe

Gruss,

CB

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Einer der besten Kommentare zur aktuellen Situation an der Börse:

Metabox: Wahrheit und Klarheit

Der Kommentar von w:o-Chefredakteur Martin Beier

Was mit Informationen angerichtet werden kann, zeigt sich heutzutage in besonderem Maße an der Börse. Da gibt es gut funktionierende Unternehmen, deren
Aktienkurse nicht mal die Höhe des dahinter stehenden Eigenkapitals widerspiegeln. Diese Unternehmen bestrafen also Geldgeber für ihr Vertrauen, das sie mit
dem Aktienkauf in Vorstände und Mitarbeiter setzen. Derartige Verhältnisse von Unwahrheit und Undurchsicht sind kein Einzelfall am klassischen Aktienmarkt.
Am Neuen Aktienmarkt gibt es dagegen junge Unternehmen, bei denen mitunter erst eines richtig funktioniert: die Informationsmaschinerie. Bereitwillig zahlen
Anleger gelegentlich astronomische Kurse für Aktien solcher Unternehmen und merken erst später, worauf sie sich eingelassen haben; auf Absichtserklärungen,
Entwicklungsrisiken und manches mehr, was am Ende leider nicht selten weniger ist.

Wenn Met@box-Chef Stefan Domeyer am 13. September im Börsenfernsehen mutig an seinen hochgesteckten Erwartungen festhält, so kann er am 28.
September dennoch ungestraft von technischen Problemen und verzögerten Geschäften berichten. Hätte er am 13. September die Wahrheit gesagt, hätte er
Probleme mit dem Aufsichtsamt bekommen. Wegen der zu erwartenden heftigen Auswirkungen auf den Aktienkurs wäre vorher eine Ad-Hoc-Mitteilung fällig
gewesen; Vorschrift ist Vorschrift. Und Domeyer kann sich herausreden, dass er schließlich nicht wissen konnte, was er gefragt wurde.

Dass die Wahrheit deshalb verborgen bleiben muss, ist indessen die falsche Schlussfolgerung. Der Verlauf des Met@box-Aktienkurses (MBX) spricht jedenfalls
Bände. Seit am 7. Juli die einjährige Steuer-Sperrfrist für Erstaktionäre von MBX ablief, geht es - wie von w:o rechtzeitig angedeutet - mit dem Aktienkurs nur
noch bergab. Vorher ging es kurzfristig ganz steil bergauf, nachdem Meldungen lanciert, die heute nicht mehr halten, was sie damals versprachen. Insbesondere seit
dem Fernsehtermin am 13. September geht es bergab. Kenner wussten offenbar um die technischen Probleme, die momentan nicht zu lösen sind. Sie verkauften,
weil sie die schwerwiegenden Verluste leicht ausrechnen konnten. Aus dem Kult-Papier MBX droht ein Skandal-Papier zu werden. Aus dem Neuen Markt darf
keine Manipulations-Börse werden. Die bewährten Grundsätze von Wahrheit und Klarheit gelten auch auf diesem Markt, selbst wenn die strengen Vorschriften
des amtlichen Börsenhandels dort nicht gelten.

15:22 28.09, Martin Beier
© wallstreet:online AG


Gutes Nächtle,

CyberBob

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Hallo zusammen,

habe an diesem Wochenende weiter an meiner kabelinfo-Seite gebastelt und u.a. einen weiteren Punkt bezüglich des aktuellen Netzausbaus von Primacom hinzugefügt.
Ab sofort werde ich mich weiterhin darum bemühen, diese Infos auf dem Laufenden zu halten.

Schließlich zählt doch vor allem eines in dieser Branche: Wieviel Kunden bzw. angeschlossene Haushalte sind READY-FOR-SERVICE ?!

Bitte verzeiht mir kleinere Fehler bei den Angaben der Zahlen. Da bin ich selber auf die wenigen Infos angewiesen, die ich mir zusammenstellen muss.

Gruss und schönen Sonntag,

Ingo alias CyberBob

http://www.kabelinfo.de
Übrigens,

weiss jemand, welches neue Hobby ich mir suchen könnte? Meine Verlobte würde sich was in Richtung Haushalt wünschen. *würg*

Kleiner Spass am Rande.......;)

Gruss,

CB

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Ob vielleicht die umstrittene Haltung gegenüber T-Online da mitspielt?!

Yahoo! Deutschland Finanzen


Samstag 30. September 2000, 14:41 Uhr

WamS - Druck auf Regulierungschef Scheuerle

Hamburg, 30. Sep (Reuters) - Der Chef der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Klaus-Dieter Scheuerle,
wird nach Darstellung der "Welt am Sonntag" angeblich schon bald sein Amt niederlegen oder zum Rücktritt gezwungen werden.
Unter Berufung auf Parlamentskreise berichtete die Zeitung vorab, auf Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) werde
derzeit massiv Druck ausgeübt, den ihm unterstellten Scheuerle zu entlassen. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministerium sagte
Reuters, dazu könne sie nicht Stellung nehmen.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollen offenbar der Vorstand der Deutsche Telekom AG, Bonn, und die SPD-Fraktion auf die
Ablösung Scheuerles hinwirken. Als Nachfolger sei der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Sigmar Mosdorf (SPD), im
Gespräch. Der Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Post und Telekommunikation, Klaus Berthel, war am Samstag nicht zu
erreichen. Ein Telekom-Sprecher erklärte: "Zu Spekulationen nehmen wir nicht Stellung."

brs/sob


CB

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zu einer Absetzung Scheurles wird es wohl nicht kommen, es gab entsprechend auch schon Dementis der Bundesregierung.

Eher soll aber wohl die Entscheidungsfindung bei anstehenden RegTP-Verfahren/-Themen beeinflußt
werden, d.h. Entscheidungen zugunsten Deutschen Telekom durchgedrückt werden

Z.B. bzgl. Beschwerden der Wettbewerber über schleppende Umsetzung der Entbündelung/Kolokation, Großhandelsflatrate, Ausklammerung der Telekom von der Regulierung in Teilmärkten, unerwünschte Kritik von Scheurle am schleppenden Kabelnetzverkauf, ...).

Diese Strategie ging ja schon einmal hervorragend auf, als mit der Absetzung Scheurles durch Börnsen (SPD) gedroht wurde, was dann zu einer Erhöhung des TAL-Mietentgeltes führte.

Der RegTP-Präsident verdient mehr als 400.000 DM/Jahr, da entscheidet man lieber im Sinne der Deutschen Telekom, wenn sonst die Absetzung droht.



Positiv für Primacom und andere Telekom-Wettbewerber ist die Telekom-freundliche Haltung der Rot/Grünen Bundesregierung kaum. Der Kabelnetzverkauf der Telekom dürfte jetzt wohl noch weiter verschleppt werden. Big Sister kann noch lange auf ihre UPC übernahme warten, zumal Primacom (d.h. ohne die kompetente UPC) kein richtiges Triple Play hinbekommt.

Franz Arnold und Gerd Tenzer, die Köpfe der Telekom für die Verschleppungsstrategie beim TV-Kabel , sind übrigens Sozialdemokraten und eine alte SPD-Seilschaft aus dem Postministerium zur Zeiten von Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Betreff: Warum gibt keine Angaben über den Netzausbau in anderen Regionen außer Leipizg auf der Kabelinfoseite wie zum Beispiel Magdeburg , Chemnitz oder Plauen?

Das liegt ganz einfach an der Tatsache, dass mir darüber keinerlei Informationen vorliegen. Fats drängt sich mir die Vermutung auf, dass man sich zuerst mal eben auf die Region Leipzig konzentriert.

Mehr kann ich leider dazu auch (noch) nicht sagen.

Gruss und Dank für die Anfrage,

Ingo Wolf alias CyberBob

Kleiner Tip: Wenn man mir beim Absenden einer Mitteilung auch eine Antwortadresse nennt, kann ich auch direkt antworten. Deshalb mache ich es über das WO-Board.

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.....aber der Stuhl wackelt, oder?!

Bericht über Ablösung Scheurles dementiert

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Berichte dementiert, wonach der Chef der Bonner
Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Klaus-Dieter Scheurle, abgelöst werden soll. "Da ist
nichts dran", sagte eine Sprecherin des Ministeriums der dpa am Sonntag auf Anfrage. Die Welt am
Sonntag hatte gemeldet, Scheurle werde möglicherweise schon bald sein Amt niederlegen oder zum
Rücktritt gezwungen werden, weil er in jüngster Zeit zu häufig zu Gunsten der privaten
Kommunikationsanbieter entschieden habe. Als Nachfolger sei der SPD-Staatssekretär im
Bundeswirtschaftsministerium, Sigmar Mosdorf, im Gespräch. (dpa)/ (cp/c`t)


CB......der nicht in Scheurle`s Haut stecken möchte!!!!

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Heute in Platow Exklusiv News:

Primacom schließt Lücke:
Konsequentes Akquisitionsmodell: im Fokus stehen weiterhin kleinere Anbieter, die Städte mit rd. 100.000 Einw abdecken. Aber auch Teile der zum Verkauf stehenden Tele Columbus....
Hört sich ja gut an.

.....aber was hat sich jetzt daran geändert?!

War doch eigentlich schon seit 1999 eines der Hauptziele?!

Oder ist dies die offizielle Aussage, dass man weder bei der Deutschen Telekom, noch bei den verbleibenden, großen Privatunternehmen wie TeleColumbus(Infocity) und BOSCH TELEKOM definitiv nicht mehr zum Zug kommt?

CB

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Laut Amtsgericht Mainz/Registergericht
(Tel: 061311414010)

Verschmelzung AGFB/Primacom seit heute morgen eingetragen.

Mittwoch wird es wahrscheinlich bekannt gegeben.

BS
Ja, unter dieser Tel-Nummer ist nur die Zentrale des Amtsgerichts erreichbar und die kann dazu keine Auskunft geben!
Das zuständige Registergericht hat nur von 9-12 Uhr Dienst!!!
Die Eintragung ist seit 9:00 effektiv.
Und hört auf zu mekkern !
Oder ruft am Mittwoch an !

BS
@ Big Sister
Sorry, sollte kein mekkern sein.....
Bin jedenfalls erleichtert
und danke für deine Info.
Gruß Kurt
Macht nix (die Emotionen so zu sagen)..
Wir sind ALLE erleichtert!

Jetzt sind wir ALLE gespannt wie es weiter geht:

United Pan-Europe Communications N.V. ~ 25%
AGFB* 19,01%
Wolfgang Preuß ~ 16,15%
Wellington Management Company, LLP ~ 6,24%
Morgan Stanley Dean Witter ~ 5,19%
Vorstand und Aufsichtsrat 3,33%
Andere: ~ 25,58%
Liebe Big Sister,

mal wieder etwas Kritik:

Wenn du schon Platow zitierst, dann aber auch nicht nur häppchenweise, sondern im Kontext. Da hört es sich nämlich ganz und garnicht rosig aus.
Naja, ist halt deren Meinung, die eigene Ziele verfolgen....

Primacom hochspekulativ

Platow Brief: Primacom hochspekulativ
Die Aktie der PrimaCom AG (WKN 625910) eignet sich nach Ansicht des Platowteams fuer mutige Anleger und nur unter langfristigen Gesichtspunkten.

Viele Wege fuehrten zum Ziel. So lasse sich derzeit die Situation bei PrimaCom wohl am besten beschreiben. Mit der Akquisition der niederlaendischen Multikabel duerfte das 2000er Umsatzziel von knapp 117 Millionen Euro auch erreicht werden. Aufgrund der leichten Planbarkeit der Erloese sei selbst zu einem so fruehen Zeitpunkt diese Prognose keine Hexerei.

Urspruenglich wollten die Mainzer ihren Business-Plan, der ein konsequentes Akquisitionsmodell vorsehe aber mit Zukaeufen im Inland erfuellen, berichte dem Platowteam CFO Paul Thomason im Gespraech. Die teilweise ueberzogenen Preisforderungen und die ab 2001 wirksame Unternehmenssteuerreform haben jedoch die Verhandlungen mit den potenziellen Kandidaten nicht gerade leichter gemacht.

Im Fokus stuenden hier weiterhin kleinere Anbieter, die Staedtemit rund 100.000 Einwohnern abdeckten. Aber auch Teile der zum Verkauf stehenden Tele Columbus wuerden sich als sinnig erweisen.

Auf dem zersplitterten Kabel-TV-Markt wolle das Unternehmen weiter als „Konsolidierer“ auftreten. Die Kehrseite der Medaille seien ueppige Goodwill-Aufwendungen, die das Ergebnis belasteten.

In Phasen, wo Marktteilnehmer handfeste Ertraege sehen wollten, duerften es die Kabelnetzbetreiber im Allgemeinen nicht leicht haben. So eigne sich das Papier auch unter aeusserst langfristigen Gesichtspunkten nur fuer den sehr risikobewussten Anleger, so das Platowteam.

Quelle: Aktiencheck 02.10.2000 14:19


Mich würde ja mal interessieren, wie PLATOW zu den vielen Unternehmen wie die Deutsche Telekom steht, die Milliarden in UMTS hinauswarfen, deren Risiken nicht von der Hand zu weisen sind.
Wichtig ist, dass ein Unternehmen ein Medium hat, über das viele und nicht nur einzelne Services und Produkte angeboten werden können, wie beispielsweise ADSL. Bei den TV-Kabeln stellt Highspeedinternet nämlich nur eine Art Abfallprodukt der rießigen Bandbreite dar. Der größte Teil wird ja noch lange nicht ausgeschöpft, sondern wartet nur auf neue Produkte wie IP-Telefonie, interaktives Fernsehen, Fernwartung, etc.....

Meiner Meinung nach hat PLATOW schon lange an Niveau verloren.


CB

http://www.kabelinfo.de
Liebe Big Sister,

mal wieder etwas Kritik:

Wenn du schon Platow zitierst, dann aber auch nicht nur häppchenweise, sondern im Kontext. Da hört es sich nämlich ganz und garnicht rosig aus.
Naja, ist halt deren Meinung, die eigene Ziele verfolgen....

Primacom hochspekulativ

Platow Brief: Primacom hochspekulativ
Die Aktie der PrimaCom AG (WKN 625910) eignet sich nach Ansicht des Platowteams fuer mutige Anleger und nur unter langfristigen Gesichtspunkten.

Viele Wege fuehrten zum Ziel. So lasse sich derzeit die Situation bei PrimaCom wohl am besten beschreiben. Mit der Akquisition der niederlaendischen Multikabel duerfte das 2000er Umsatzziel von knapp 117 Millionen Euro auch erreicht werden. Aufgrund der leichten Planbarkeit der Erloese sei selbst zu einem so fruehen Zeitpunkt diese Prognose keine Hexerei.

Urspruenglich wollten die Mainzer ihren Business-Plan, der ein konsequentes Akquisitionsmodell vorsehe aber mit Zukaeufen im Inland erfuellen, berichte dem Platowteam CFO Paul Thomason im Gespraech. Die teilweise ueberzogenen Preisforderungen und die ab 2001 wirksame Unternehmenssteuerreform haben jedoch die Verhandlungen mit den potenziellen Kandidaten nicht gerade leichter gemacht.

Im Fokus stuenden hier weiterhin kleinere Anbieter, die Staedtemit rund 100.000 Einwohnern abdeckten. Aber auch Teile der zum Verkauf stehenden Tele Columbus wuerden sich als sinnig erweisen.

Auf dem zersplitterten Kabel-TV-Markt wolle das Unternehmen weiter als „Konsolidierer“ auftreten. Die Kehrseite der Medaille seien ueppige Goodwill-Aufwendungen, die das Ergebnis belasteten.

In Phasen, wo Marktteilnehmer handfeste Ertraege sehen wollten, duerften es die Kabelnetzbetreiber im Allgemeinen nicht leicht haben. So eigne sich das Papier auch unter aeusserst langfristigen Gesichtspunkten nur fuer den sehr risikobewussten Anleger, so das Platowteam.

Quelle: Aktiencheck 02.10.2000 14:19


Mich würde ja mal interessieren, wie PLATOW zu den vielen Unternehmen wie die Deutsche Telekom steht, die Milliarden in UMTS hinauswarfen, deren Risiken nicht von der Hand zu weisen sind.
Wichtig ist, dass ein Unternehmen ein Medium hat, über das viele und nicht nur einzelne Services und Produkte angeboten werden können, wie beispielsweise ADSL. Bei den TV-Kabeln stellt Highspeedinternet nämlich nur eine Art Abfallprodukt der rießigen Bandbreite dar. Der größte Teil wird ja noch lange nicht ausgeschöpft, sondern wartet nur auf neue Produkte wie IP-Telefonie, interaktives Fernsehen, Fernwartung, etc.....

Meiner Meinung nach hat PLATOW schon lange an Niveau verloren.


CB

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Von der Sorte gibt es genug:

Landesbank-Rheinland-Pfalz
Analyst: Markus Schwierz
Urteil: Spekulativ Kaufen
Kursziel: -
Begründung: Alles in allem ist das Unternehmen derzeit gut im deutschen Kabel-TV-Markt positioniert und sollte aufgrund seiner Vorreiterrolle und der Alleinstellungsmerkmale von der Einführung der interaktiven Dienste in besonderem Maße profitieren. Seit dem Erreichen ihres All-Time-High von rund 100 Euro befindet sich die PrimaCom-Aktie seit Anfang März in einem steilen Abwärtstrend und testet zur Zeit eine Unterstützungszone im Bereich um 40 Euro :). Die PrimaCom-Aktie hat beim derzeitigen Kurs ein relativ attraktives Einstiegsniveau erreicht. Aus fundamentaler Sicht besteht ein Aufwärtspotential von bis zu 62 Euro. Zudem ist die Aktie kurzfristig stark überverkauft. Auf der anderen Seite sollte man sich den Risiken, die ein Kauf der PrimaCom-Aktie bedeutet, bewusst sein. Weiterhin steht der britische Investor Klesch in Verhandlungen mit der Telekom über den Erwerb von Regionalkabelnetzen in Sachsen/ Sachsen-Anhalt/ Thüringen, ursprünglich Kernregion von PrimaCom.



Was natürlich nicht stimmt, denn Klesch ist längst ausgestiegen.

BS
Big Sister:

Wie alt ist dieser Bericht?

Meiner Meinung kann er nicht allzu neu sein, da die Unterstüzungen bei 40,-Euro schon lange gebrochen sind.

Auch der Kontext erscheint mir aufgrund von Daten aufgebaut zu sein, die wiederum mindestens 1-2 Monate alt sein dürften.

Also, von wann ist dieser "neue" Bericht bzw. Analystenbewertung?

Gruss,

CB

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Sehr geehrter Herr Polizeiwachmeister,

dieser Bericht ist von July 2000...

....und die Verschmelzungsbestätigung 5 Stunden alt......

MfG

BS
Also hatte ich doch damit recht,

dass der Analystenbericht schon etwass älter sein mußte.

Zu der genehmigten Verschmelzung kann ich bis dato nur sagen: Erst wenn ich eine diesbezügliche Amtsmeldung lese, glaube ich es auch.

CB

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Die Verschmelzung ist rechtskräftig; die Beamtin am Telefon war keine Attrape....

CB, mal was anderes:

Wie depressiv muß ein Mensch sein um sowas zu schreiben:
"CB.....der mit schlechten Meldungen in den nächsten Wochen rechnet!!!"

Die guten Nachrichten kommen noch...Empfehlungen wahrscheinlich auch.

T-online ist nicht das Thema, sondern Premiere..:)

BS
Ich habe gestern auf die Meldung von BS zwar auch AGFB zugekauft, aber ich gebe zu, dass ich auch nicht 100%-ig überzeugt bin.

Woran das wohl liegen mag, Cyberbob?

Guß
Bödi
Mit Depressivität hat es nichts zu tun.

Nur mit Vorahnung.

Oder willst du abstreiten, dass der Primacomkurs in die Knie ging?

CB......der Big Sister für unseriös hält!!!!

P.S. Damit mußt du nun leider leben, Big Sister.

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Liebe BS,

gerade in solch einer Branche ist gesunde Skepsis oftmals nicht verkehrt. Selbst wenn man interne Infos erhält, kann es letztendlich doch ganz anders kommen, da wir alle, nur kleine Rädchen im großen Getriebe sind.
Der Markt richtet sich nach seinen eigenen Gesetzen. Nicht selten haben gestern noch positive Sachverhalte, schon morgen einen bitteren Nachgeschmack.
Denn niemand kann wissen, was die Analysten und Anleger morgen gerne von einem Unternehmen hören wollen, um den Kurs zu bewegen.

....aber ich unterstelle dir einfach mal, dass du dies alles eigentlich schon weißt, oder BS?!

CB

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Hi zusammen,

wie denkt ihr über einen Primacomchat, in dem wir uns alle einmal pro Woche treffen, um direkt über dieses Thema zu diskutieren?

Dachte zum Beispiel an: Jeden Mittwoch oder Freitag gegen 20 Uhr?!

Gruss,

CyberBob

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NGI: Flatrate faktisch eingestellt / Telekom
schuld? (Update)

Dienstag, den
03.10.00 15:10


aus dem Bereich Provider



Der Provider NGI hat nach tagelangen Schwierigkeiten seine Flatrate quasi
eingestellt. Schuld soll die Telekom AG sein, deren Servicelevel nicht den
Anforderungen von NGI entspräche. Fraglich nur, warum nun wieder der
Kunde die Suppe auslöffeln darf. Immerhin könnte NGI - falls die Probleme
wirklich von Seiten der DTAG kommen - entsprechende Schritte einleiten.
Leider klingt das Ganze aber sehr nach einem vorgeschobenen Grund.

Zwar ist derzeit nur davon die Rede, dass NGI nicht bereit ist, einen
"unbefriedigenden Dienst" anzubieten, wann und ob sich die Situation
wieder ändert, bleibt offen. Angesichts klarer Parallelen zu anderen Flatrate
- Einstellungen rechnen wir damit, dass die Flatrate zumindest mittelfristig
ganz vom Markt genommen wird.


Hier die Stellungnahme von NGI:

Aufgrund technischer Probleme der Deutschen Telekom AG ist eine
Einwahl über die Rufnummer 01910-6440 zur Zeit leider nicht möglich.

Innerhalb der letzten drei Wochen kam es bereits häufiger zu diesen
Störungen, wofür wir uns bei allen Betroffenen entschuldigen möchten. Der
derzeit von der DTAG angebotene Servicelevel entspricht nicht den von uns
gesetzten Anforderungen, sodass wir diesen Dienst bis zur endgültigen
Klärung nicht mehr zur Verfügung stellen werden. Wir sind nicht bereit,
unseren Kunden weiterhin einen unbefriedigenden Dienst anzubieten.
Selbstverständlich werden wir unseren Kunden des Tarifes ngi-flat die Zeit
der Einwahlstörung erstatten und bereits bezahlte Gebühren
zurückbezahlen bzw. kompensieren.

Die ab 04.10.2000 angebotene neue Einwahlrufnummer steht zu Beginn für
den Tarif ngi-flat noch nicht zur Verfügung, wir werden die Kunden dieses
Tarifes sukzessiv für diese neue Einwahlrufnummer aktivieren, sobald ein
technisch einwandfreier Betrieb gewährleistet ist. Wir werden unsere
Kunden rechtzeitig darüber informieren und bitten um Verständnis für diese
Maßnahme.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.
(tma)


CB

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Hartes Brot für die DEUTSCHE TELEKOM AG?! Aber besser spät, als nie....

EU öffnet Telefon-Ortsnetze

Die EU kurbelt die Konkurrenz im Telefon-Ortsnetz an und verbilligt damit Gespräche und das
Internet-Surfen in Europa. Die Fachminister der Europäischen Union einigten sich am heutigen Dienstag in
Luxemburg auf eine baldige Öffnung der letzten Meile im Telefonnetz, also der Strecke von der
Vermittlungsstelle bis zum Kunden, die meist noch in den Händen der ehemaligen Staatsmonopole liegt.

Mit der Grundsatzeinigung werden die EU-Länder verpflichtet, die Ortsnetze bis zum Jahresende zu öffnen.
Mehr Konkurrenz gibt es dann bereits vom kommenden Jahr an. Der Parlamentarische Staatssekretär im
Bundeswirtschaftsministerium, Siegmar Mosdorf, sprach laut dpa von einem wichtigen Schritt Europas hin
zu einer digitalen Wirtschaft. Auch der Bürger werde von mehr Wettbewerb in den Ortsnetzen profitieren:
"Wir werden Preisdividenden bei den Kunden haben." Das Europaparlament wird sich voraussichtlich noch
im Oktober mit dem Thema befassen. Eine endgültige Entscheidung der EU-Minister wird dann für
Dezember erwartet. Dadurch, dass diese neuen Vorschriften als Verordung und nicht als Gesetz konzipiert
wurden, werden sie nach Verabschiedung unmittelbar gültig und müssen nicht erst in den einzelnen Ländern
in nationales Recht umgewandelt werden.

Mosdorf sagte, in Deutschland sei die Öffnung der Ortsnetze schon 1998 beschlossen worden. "Wir sind
schon sehr weit." Andere EU-Länder hätten es schwerer, die neuen EU-Regeln zu befolgen. Deutschland
drängte laut EU-Diplomaten bei Detailformulierungen darauf, dass neuen Anbietern vom bisherigen
Betreiber nicht unter allen Umständen der Zugang zum Telefonkunden gewährt werden müsse.

Die Öffnung der letzten Meile wurde vergleichsweise schnell auf den Weg gebracht.
EU-Industriekommissar Erkki Liikanen legte seinen Vorschlag im Juli vor, nachdem die EU-Staats- und
Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Lissabon im März die Richtung vorgegeben hatten. Dem finnischen
Kommissar sind die hohen Preise für Ortsgespräche in der Union schon seit längerem ein Dorn im Auge.
Von der Neuregelung, die die Kommission am 12. Juli verabschiedete und dann den Fachministern
zuleitete, sollen wichtige Impulse auf Industrie und das Internet ausgehen. Nach der Beschlussvorlage der
EU-Kommission vom Juli sollen beispielsweise die bisherigen Inhaber der Telekommunikationsmonopole in
Europa, die über die Telefonanschlüsse in die Wohnungen verfügen – die so genannte letzte Meile –, diese
Zugänge nicht mehr nur komplett vermieten dürfen, sondern auch Teile davon anbieten müssen. Damit wäre
es dann möglich, dass beispielsweise die Telekom die Sprachdienste überträgt, während ein anderer
Anbieter den Internet-Anschluß übernimmt.

Geöffnet sind die Ortsnetze laut EU-Kommission bereits in Österreich, Dänemark, Finnland, Italien,
Deutschland und den Niederlanden. Frankreich, Spanien, Irland und Großbritannien planen Regelungen für
Januar 2001. Zu den anderen EU-Ländern gab es keine Angaben. (jk/c`t)


CB

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Ein Danke an BS für die schnelle Information bzgl. des HR-Eintrages!

Gruß
Bödi
Die Verschmelzung ist rechtskräftig; die Beamtin am Telefon hat es mir auch bestätigt.
So weit, so gut.

Aber was wird den Kursen in der nächsten Zeit geschehen? Ich selber erwarte, dass nicht der AGFB-Kurs sonderlich steigen wird, sondern der Primacomkurs dafür weiter in die Knie unter die 30,- Euro rutscht.

Was meint ihr?

Aber zum Glück scheint nun dieses endlose Thema vom Tisch zu sein und die Tür für richtige Akquisationsarbeit steht nun offen?!

CB.....der sich darüber freut!!!

P.S. BigSister: Sorry, aber ich konnte es erst glauben, als es amtlich bestätigt wurde.

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Lese gerade, die Verschmelzung wäre perfekt. Big Sister, wenn das stimmt, ziehe ich meinen Hut vor Dir.

- Gibt es bereits eine amtliche Bestätigung? Wo bleibt eine entsprechende adhoc?
- Warum reagiert der Kurs der AGFB nicht?

Ich hoffe sehr, dass es stimmt und endlich diese Zitterpartie beendet wird. Ich hätte allerdings nie geglaubt, dass der Umtausch bei einem Kurs von 6,50 erfolgt! Angeblich beginnt die Steuerfrist ja jetzt von neuem. Danke dafür, Herr Menzel! Ich wünsche Ihnen, dass alle Ihre Zähne ausfallen - bis auf einen: damit Sie Zahnweh haben können!

Ciao, walrus
UPC:

Es wird wohl kaum eine Komplettübernahme geben. Laut meinen Informationen besitzt UPC mittlerweile sogar etwas mehr als nur ~25% der Primacomaktien. Aber die brauchen doch nur eine Mehrheit der Aktien, um die eigenen Ziele zu verfolgen und auf HV`s durchzusetzen.

Aber jetzt erscheint es in der Tat so, dass eine Übernahme immer wahrscheinlicher wird.

Und genau das meinte ich ja auch mit meinern Skepsis gegenüber solch einer Übernahme!!

Zu solchen Kursen würde unser Aktionären die Erwartungen auf deutlich höhere Kurse verwehrt.

BigSister: .....sage jetzt lieber nichts, sonst verliert dieses Forum total an sittlichen Wert. Lass uns beide lieber froh, sein, dass wir uns nicht persönlich kennen. Denn sonst wäre es schlecht um unsere Zukunft (gesundheitlich/freiheitlich) gestellt, als auch für den weiteren Primacomkurs.
Mehr sage ich nicht dazu.

Zumindest verkaufe ich hier keine alten Kamellen, die ich gezielt für meine Vorhaben einsetze, um das Bild zu verzerren.

Mit meinen Postings versuche ich ganz einfach nur das Stimmungsbild zu verdeutlichen.

CB

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Cyberbob, kannst Du bzgl. des PC-Aktienanteils das UPC besitzt, etwas deutlicher werden?

Übrigens gibt es eine Meldung, dass Pro Sieben Media (oder so ähnlich) gegen PC klagt! Ich weiß nicht, ob das aktuell ist. Vielleicht kann ein anderer mal die Information reinstellen.
Hab wenig Zeit!

Gruß
Bödi
@ BigSister:

Ich habe weder Zeit noch Lust mich ständig mit dir rumärgern zu müssen. Dadurch verliert dieses Board extrem an Niveau und wird für Interessierte unseriös und verwirrend, anstatt dass man sich hier als Leser fundierte Infos zu dem Wert und der Branche einholen kann.

Also werde ich ab sofort versuchen, keine Kommentare mehr über dich zu veröffentlichen. Hoffe, du tust es ebenfalls.

Andernfalls werde ich deine tatsächliche Identität hier preisgeben. Und das wollen wir beide nicht.

Also, laß uns wieder auf die eigentliche Arbeit hier im Board besinnen. Und dazu gehören eben auch (Rand-)Informationen bezüglich der Stimmung/Situation des Internets und demtensprechende Alternativanbieter und -Produkte.

CB

http://www.kabelinfo.de
UPC besitzt genau 25,1 % der PC Aktien und nicht mehr und nicht weniger.
CB, ich habe langsam das Gefühl, daß du gegen PC arbeitest...und das mit Absicht !

Deine letzten 150 Postings sind Alle gegen PC gerichtet...

BS
Jetzt ist es also offiziell:

Mal sehen ob AGFB steigt oder PC sinkt, um sich anzugleichen?!

Verschmelzung AGFB AG auf PrimaCom AG ins Handelsregister eingetragen

[04.10.2000 - 13:02 Uhr]


Mainz (ots) - Die Verschmelzung der AGFB AG (AGFB Geregelter
Markt: WKN 500880) auf die PrimaCom AG (Neuer Markt Frankfurt,
"PRC"/ID No. 625910; Nasdaq:PCAG) wird mit Eintragung ins
Handelsregister der PrimaCom AG am 02. Oktober 2000 wirksam.

Damit sind die Beschlüsse der beiden Hauptversammlungen der AGFB
AG vom 28. August 2000 und der PrimaCom AG vom 19. August 1999
durchgeführt.

Im Rahmen der Verschmelzung wird die PrimaCom AG den AGFB
Aktionären für jeweils vier AGFB Aktien eine Primacom Aktie
übergeben.

Es ist vorgesehen, mit dem Umtausch der Aktien in ca. drei Wochen
zu beginnen.

Einzelheiten zu dem Aktientausch werden in wenigen Tagen in der
Umtauschaufforderung im Bundesanzeiger und in der Wirtschaftspresse
veröffentlicht werden.

ots Originaltext: PrimaCom AG
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Kontakt:
PrimaCom AG
Martina Hoffhaus, Corporate Communication Manager
Tel.: +49 6131 / 9310-224, Fax - 509
martina.hoffhaus@primacom.de

Alexander Hoffmann, Direktor Investor Relations
Tel.: +49 6131 / 9310-150, Fax: -189
investor@primacom.de
PrimaCom AG, Hauptverwaltung, Hegelstraße 61, 55122 Mainz
Home Page: www.primacom.de
Wie sieht eigentlich der weitere Zeitplan aus? Wann darf man damit rechnen, dass die PC-Aktien im Depot eingebucht sind?

Übrigens wurden gerade die 30 nach unten durchbrochen :(
Wir sind 1 € über Emissionskurs. Toll. 18 Monate verschenkt.

walrus, schwer frustriert
Quelle: Pressemitteilung Primacom
Datum: 04. Oktober 2000

Akquisitionen der PrimaCom gehen weiter
6.830 neue Kunden in Sachsen und Rheinland-Pfalz

Mainz, 04. Oktober 2000 – Die PrimaCom-Gruppe hat zwei weitere Kabelbetreiberfirmen übernommen: Das Kabelunternehmen Steinert & Kühn GmbH & Co. KG mit Sitz in Burgstädt im Großraum Chemnitz/ Sachsen und die Firma MKM Kabelfernsehen aus Sondernheim/ Hördt, Rheinland Pfalz. Insgesamt erweitert das Mainzer Unternehmen seinen Kundenstamm um 6.830 Kunden.

Mit diesen Übernahmen baut die PrimaCom kontinuierlich ihre Marktanteile aus. In Sachsen – 5.100 Kunden kommen durch den Kauf von Steinert & Kühn hinzu - liegt der Marktanteil nun bei rund 30 Prozent. Das entspricht einer Gesamtkundenzahlen von insgesamt rund 247.000. In Rheinland-Pfalz kamen 1.730 Teilnehmer im Großraum Worms durch den Kauf von MKM hinzu. Damit ist das Mainzer Unternehmen mit rund 60.000 Kunden Marktführer und verfügt über einen Marktanteil von zehn Prozent unter den privaten Kabelanbietern.

"Mit diesen Akquisitionen haben wir unsere Kundennetze in Sachsen und Rheinland-Pfalz weiter verdichtet," erklärte Jacques Hackenberg, Vorstandsvorsitzender der PrimaCom AG. "Wir werden jetzt prüfen, welche Leistungen wir in Zukunft unseren neugewonnenen Kabelkunden bieten können. Es ist unser Ziel, attraktive Programme auf technisch hohem Niveau mit optimalem Service zu offerieren".

Die neuen Kabelkunden werden ihr gewohntes Programm ohne Erhöhung der Entgelte empfangen. Die Arbeitsplätze der beiden Firmen in Burgstädt und Sondernheim/ Hördt bleiben erhalten. Personelle Veränderungen wird es nicht geben.

Die PrimaCom AG ist mit 1,8 Mio. Wohneinheiten und 1,23 Mio. zahlenden Kunden drittgrößter Kabelnetzbetreiber Deutschlands. Das börsennotierte Unternehmen verfolgt die Strategie, bestehende Kabelnetze zu kaufen, sie zu verdichten und dann technisch so hochzurüsten, dass Multimediaanwendungen bzw. Digital-TV möglich werden. In Leipzig läuft derzeit ein Feldversuch zur Einführung digitaler Produkte und Dienstleistungen.

Quelle: Hompage Primacom
Die Klage der ProSiebenMedia bezieht sich meines Wissens auf die Entfernung des Senders aus dem Grundpaket des PrimaTV. Um ProSieben sehen zu können, müssen PrimaCom-Kunden in Leipzig ein zusätzliches Programmpaket erwerben. Das kostet dann nochmal zusätzlich 5DM pro Monat. Dagegen versucht sich ProSieben zu wehren, denke aber das es im Ermessen von PC liegt, was zur Grundversorgung gehört. Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, das Kabelbetreiber mindestens 10 Sender garantieren müssen. Übrigends ist das TV-Angebot von PC so ziemlich das günstigste in ganz Deutschland. Ich war vor kurzem in Stuttgart und dort bezahlt man für einen "Normalen" Kabelanschluß an die Stuttgarter Kabelgesellschaft ~40DM im Monat. Selbst in anderen Regionen in Sachsen bezahlt man ~30DM. Die Leipziger Bevölkerung wird diebezüglich mit Schnäppchen gelockt und dann gibt es immer noch Leute die sich beschweren. Eigentlich müssten sie froh sein zur ersten voll verkabelten Stadt Deutschlands zu gehören. *kopfschüttel*

MfG DanShare
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Verschmelzung AGFB AG auf PrimaCom AG ins Handelsregister eingetragen

MAINZ, 04. Oktober 2000

Die Verschmelzung der AGFB AG (AGFB Geregelter Markt: WKN 500880) auf die PrimaCom AG (Neuer Markt Frankfurt, "PRC"/ID No. 625910; Nasdaq: PCAG) wird mit Eintragung ins Handelsregister der PrimaCom AG am 02. Oktober 2000 wirksam.

Damit sind die Beschlüsse der beiden Hauptversammlungen der AGFB AG vom 28. August 2000 und der PrimaCom AG vom 19. August 1999 durchgeführt.

Im Rahmen der Verschmelzung wird die PrimaCom AG den AGFB Aktionären für jeweils vier AGFB Aktien eine Primacom Aktie übergeben. Die AGFB ist eine an der Börse notierte Gesellschaft mit 15.000.000 im Umlauf befindlichen Stückaktien. Die AGFB ist mit einem Anteil von 19,01% ein großer Aktionär der PrimaCom wobei ihr einziger wesentlicher Aktivposten 3.750.000 PrimaCom-Aktien sind. Aus Anlass der Verschmelzung wird PrimaCom für je vier AGFB-Aktien eine PrimaCom-Aktie ausgeben. Eine identische Anzahl von AGFB gehaltener PrimaCom-Aktien wird als Folge der Verschmelzung auf PrimaCom übertragen werden. Die finanziellen Auswirkungen der AGFB-Verschmelzung auf PrimaCom werden unerheblich sein. Die Aktionäre von PrimaCom und AGFB haben der Verschmelzung auf ihren Hauptversammlungen am 19. August beziehungsweise am 26. August 1999 zugestimmt.

Es ist vorgesehen, mit dem Umtausch der Aktien in ca. drei Wochen zu beginnen. Einzelheiten zu dem Aktientausch werden in wenigen Tagen in der Umtauschaufforderung im Bundesanzeiger und in der Wirtschaftspresse veröffentlicht werden.

Kontakt: PrimaCom AG Martina Hoffhaus, Corporate Communication Manager Tel.: +49 6131 / 9310-224, Fax: -509 martina.hoffhaus@primacom.de Alexander Hoffmann, Direktor Investor Relations Tel.: +49 6131 / 9310-150, Fax: -189 investor@primacom.de PrimaCom AG, Hauptverwaltung, Hegelstraße 61, 55122 Mainz Home Page: www.primacom.de

Ende der Mitteilung

4. Oktober 2000, 13:59

PrimaCom AG: 625910
Hi bödi,

bezüglich des UPC-Anteils an Primacom kann und darf ich nur soviel sagen:

Es würde mich nicht wundern, wenn UPC mittlerweile schon an die 30% der Primacomaktien hält.

Was die Klagen anbelangt, habe ich es ja schon mal geschrieben, dass wir sowas zu erwarten haben.

.....aber man machte ja nur Spässe und böse Witze über mich.

Aber damit muss und werde ich wohl leben.

CB

http://www.kabelinfo.de
So, hier ist die Meldung. Das Board spinnt zur Zeit wieder. Mal sehen.


PrimaCom AG Verschmelzung AGFB AG auf PrimaCom AG ins Handelsregister eingetragen




Die Verschmelzung der AGFB AG (AGFB Geregelter Markt: WKN 500880)
auf die PrimaCom AG (Neuer Markt Frankfurt, "PRC"/ID No. 625910;
Nasdaq: PCAG) wird mit Eintragung ins Handelsregister der PrimaCom AG
am 02. Oktober 2000 wirksam.

Damit sind die Beschlüsse der beiden Hauptversammlungen der AGFB
AG vom 28. August 2000 und der PrimaCom AG vom 19. August 1999
durchgeführt.

Im Rahmen der Verschmelzung wird die PrimaCom AG den AGFB
Aktionären für jeweils vier AGFB Aktien eine Primacom Aktie
übergeben. Die AGFB ist eine an der Börse notierte Gesellschaft mit
15.000.000 im Umlauf befindlichen Stückaktien. Die AGFB ist mit einem
Anteil von 19,01% ein großer Aktionär der PrimaCom wobei ihr einziger
wesentlicher Aktivposten 3.750.000 PrimaCom-Aktien sind. Aus Anlass
der Verschmelzung wird PrimaCom für je vier AGFB-Aktien eine
PrimaCom-Aktie ausgeben. Eine identische Anzahl von AGFB gehaltener
PrimaCom-Aktien wird als Folge der Verschmelzung auf PrimaCom
übertragen werden. Die finanziellen Auswirkungen der
AGFB-Verschmelzung auf PrimaCom werden unerheblich sein. Die
Aktionäre von PrimaCom und AGFB haben der Verschmelzung auf ihren
Hauptversammlungen am 19. August beziehungsweise am 26. August 1999
zugestimmt.

Es ist vorgesehen, mit dem Umtausch der Aktien in ca. drei Wochen
zu beginnen. Einzelheiten zu dem Aktientausch werden in wenigen Tagen
in der Umtauschaufforderung im Bundesanzeiger und in der
Wirtschaftspresse veröffentlicht werden.

Kontakt:

PrimaCom AG
Martina Hoffhaus, Corporate Communication Manager
Tel.: +49 6131 / 9310-224, Fax: -509
martina.hoffhaus@primacom.de

Alexander Hoffmann, Direktor Investor Relations
Tel.: +49 6131 / 9310-150, Fax: -189
investor@primacom.de

PrimaCom AG, Hauptverwaltung,
Hegelstraße 61, 55122 Mainz
Home Page: www.primacom.de


14:24 4.10,
© News Aktuell


Tja, scheinbar befürchten PC-Aktionäre, dass die AGFBler nach dem Umtausch verkaufen werden. jedenfalls ist PC derzeit Schlußlicht im Nemax Allshare mit ca. -15 % im Xetra!!!

Derzeit wird wirklich jede Meldung negativ ausgelegt. Wenigstens hat dieser Menzel-A**** nichts daran verdient.

Ciao, walrus
Eines sollte aber jedem hier klar sein:

Wird UPC Primacom ganz kontrollieren, dann ist es eher negativ für die Selbständigkeit und den Wert von Primacom.

....und somit auch für uns AKtionäre, da wir die zu erwartenden Gewinnsteigerung vor der Nase weggeschnappt bekommen.

Ich rede hier nicht von 20-30% Wertzuwachs, der dann auf die große Gesellschaft UPC aufgeteilt wird, sondern von mehreren 100%, sollte PRIMACOM alleine seinen Weg als Konsolodierer gehen können.

CB.....der den aktuellen Primacomkurs auch für absolut witzlos und im höchsten Maße untertrieben hält!!!!

P.S. Aber dies scheint ja u.a. gewollt zu sein. Von wem genau, kann ich zur Zeit auch nicht sagen. Aber eines steht für mich fest:
Der Primacomkurs wird schon lange nicht mehr von Primacom gemacht!!!

P.S.2 Oder warum kommen die besten Meldungen von Primacom raus, ohne dass sich der Kurs positiv danach entwickelt?!

http://www.kabelinfo.de
Der Kurs ist zum Heulen,hatte bei 19.50 ein TeilAGFB verkauft und ich Depp bin wieder bei 15 rein.So eine Scheiße.Denke das es bald wieder besser wird.
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