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Kerstin Müller jetzt im ZDF - Unglaublich, haben die Grünen denn nur Scheiße im Kopf? - 500 Beiträge pro Seite


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:laugh::laugh::laugh:

Einfach mal reinsehen :

Keine Diskussionskultur,
nur am Dazwischenreden,
kein gepflegtes Ausdrucksvermögen,
Argumente, die nur auf die mangelnde Inteligenz der Rednerin schließen lassen. Einfach zum Schießen

:D:D:D:D

MfG
Ingmar
Der Beck hat ja wenichstens rethorisch noch was drauf...

und Herr Henkel argumetniert zwar gut, aber was das dazwischenereden angeht, begibt er sich auf das Niveau von Frau Müller.

Wie im Kindergarten. Ich kann ja drüber lachen, aber irgendwie werde ich das Gefühl nciht los, daß hier ein gutes Beispiel gegeben wird, warum sich Politikverdrossenheit immmer merh ausbreitet.

MfG
Ingmar
Hauptsache die SPD/Grünen kommen schlecht weg, so muss das sein!!!!!!
@CUMSHOT
was für Alternativen hast Du denn. Die Millionenschieber-Bande und der komische GERHARD ?

Beschissen wirst Du von allen.
die scheiß grünen leben doch eh in einer scheinwelt,allles ehemalige bombenleger
die jetzt schlau daher reden,ich hasse dieses dreckpack!!!!!!
Tja, ich kann das nur zu gut verstehen. Da platzt mir auch der Kragen. So dummdreist, wie der Henkel die derzeitige Regierung für den heutigen Benzinpreis verantwortlich macht, kann man eigentlich gar nicht sein. Ich empfehle jedem, der sich für die Tatsachen interessiert, mal die Steuererhöhungen auf Kraftstoffe der CDU/FDP-Regierung anzuschauen. Wer nicht total blöd ist, wird spätestens dann merken, dass diese ganze Polemik der CDU gegenstandslos ist. Aber glaubt doch was Ihr wollt, macht Ihr ja eh! Meinetwegen sollten die den Sprit auf DM5,- erhöhen und mit den zusätzlichen Einnahmen, die Bahn und alternative Energien fördern. Noch Fragen?!

SK
@s.costalany
Schon mal gesehen wie der Bäcker oder der Supermarkt von der Bahn beliefert worden ist????????
@kostolani, daß die CDU auch die Mineralölsteuern angehoben hat, hat Herr Henkel auch angesprochen, so stimmt das ja nun nicht. Wenn sie mit der Ökosteuer wenichstens regenerative Energeien förderten, wäre das ja noch was. Würd ich zwar auch überflüssig finden (kann ich auf Wunsch gerne näher ausführen), aber da könnte ichs ja noch teilweise einsehen. Aber nein, wir müssen die Rentenkasse stützen, aus der ich, wen ich in 44 Jahren in Rente gehe, nichts, aber auch gar nichts mehr raus kriege!

@pepsiworld, ich stimm dir ja grundsätzlich zu (ich würde nicht mal andere Worte wählen), aber man sollte das ganze schon noch mit Argumenten füllen, obgleich dieser thread heir dafür wahrscheinlich nicht das geeignete Forum ist.

@Cumshot, klar, in der Zukunft hat jeder seinen gleisanschluß, kost jaauch nix! wo doch die Bahn ne PR rausgegeben hat, daß der Güter unter 150 km entfernung sinnvoller mit LKW zu bewerkstelligen sei - LOL

MfG
Ingmar
Mr. Bucket
Dein geschwafel reißt doch keinen vom Hocker. Null Ahnung, aber mitreden.wollen.

@ Popsiworld
Dein Kopf schreit nach einer Hohlraumversiegelung
Das Problem der Grünen liegt doch ganz woanders.

Warum sind wohl ihre "ökonomischen" Argumente so schwach??

Ganz einfach: weil die Ökosteuer nicht das Ergebnis einer ökonomischen Überlegung ist, sondern der Ausfluß einer von dieser Partei seit langem gepflegten "Weg mit dem privaten Auto"-Ideologie.
Das kann man zwar schönreden oder relativieren, aber im Grunde bleibt es bei dieser Abneigung gegen die individuelle Mobilität mit KFZ.

Da sie aber gemerkt haben, daß sie damit keinen Blumentopf in unserem Autofahrerland gewinnen können, halt dieser schwache Versuch, ihr Vorhaben "ökonomisch" sinnvoll dazustellen.
Klar, daß das nicht sehr glaubwürdig sein kann.
@ oro,

was hast du denn für ein Problem?

Ich habe in deinem Posting nicht mal eine inhaltliche These erkannt.

Ist ja wohl allgemein bekannt, daß der Güterverkehr ein Sorgenkind für die Bahn ist! Das ist kostendeckend nur bei einer Masse an Fracht zu bewerkstelligen, die 99% unserer Unternehmen nicht haben. Leuchtet das nicht ein? Ich kann gerne nochmal genauere Zahlen raussuchen, aber eigentlich bist du mir die Zeit nicht Wert, und die anderen können das auch mit logischem, abstraktem Denkvermögen nachvollziehen.
Das mit den 150 km kommt nicht von mir, sondern von Meydorn - der wird es ja wohl wissen.

MfG
Ingmar
ich kann das heuchlerische schuldzugeschiebe an den hohen energiepreisen bald nicht mehr hoeren .

logo , die rohölpreise sind angezogen und der dollar ist hoch .

aber an dem schwachen euro sind wohl unsere regierungsparteien spd und gruene nciht ganz unschuldig .

und sind die hohen rohölpreise vielleicht ein grund , mit oekosteuer noch einen draufzusatteln ??

die machen sich ja laecherlich ! warum geben sie nicht zu , das sie nur gruende suchen , um noch mehr abzuzocken ?
Die Aussage von Mr. Bucket kann ich bestätigen. Zwar bin ich mir mit den 150 Kilometern nicht sicher, aber ich weiß, daß die Bahn für kürzere Strecken selbst Speditionen beauftragt, um Güter zu transportieren.
Und das sagt wohl dazu schon alles.
@paladin:
Den oben geäußerten Verdacht habe ich auch.
Der Individualverkehr ist für ca 9 % des Kohlendioxidausstoßes verantwortlich, das steht in keinem Verhältnis zu dem Terror, der darum gemacht wird.
Wenn man die Grünen hört(e), dann kann man das Gefühl haben, es wären 50 %.
Sämtliche Fortschritte die in den nächsten Jahren durch Einsparung von Energie gemacht werden können werden durch den völlig sinnlosen Ausstieg aus der Kernkraft wettgemacht.
Hallo zusammen, schaut doch mal hier rein Thread: Benzinkrieg, was glaubt ihr ?Benzinkrieg, was glaubt Ihr ?

im uebrigen ist die Bahn keine Alternative zum Individualgueter- und Personenverkehr. Die finanziellen und logistischen Anstregnungen die noetig waeren um nur 5% des Warenverkehrs von der Strasse auf die Schiene zu verlagern wuerden den Haushalt und die Resoursen sowohl der Bahn als auch des Bundes sprengen, ganz zu schweigen von den 250.000 Einwenungen der "Mitbuerger" die im gruenen wohnen und durch neue Trassen der Bahn nicht gestoert werden wollen in Ihrer Idylle. (Siehe Streit zur Zeit um die Y Trasse Bremen/Hamburg). Zum Auto/LKW gibt es nur eine Alternative : Auto/LKW.

Schoenen Gruss

Peter ;)
PeterPan, kommst du aus der Gegend? Ich bin auch von da. Als politisch interessierter Bewohner es Landkreises Ortenburg Wümme bin ich natürlich auhc über die Y-Trase auf dem Laufenden. :)

MfG
Ingmar
heute haben sie im radio ( wdr2 ) nur noch die staus ab 5 km länge angesagt, in 5 jahren dann wahrscheinlich nur noch staus ab 15 km.
wie kurzsichtig und blind manche leute hier sind ist einfach unfassbar :eek:
Tja, fstein

Wir sind kurzsichtig! Stimmt - daran kann gar kein Zweifel sein.

Und doch bist du es auch, oder bist du für den vollkommenen Bioregionalismus?
Staus werden natürlich durch hohes verkehrsaufkommen ausgelöst. Nur wer ist schuld daran? Der Lastkraftverkehr. An dieser Stele kommt die Marktwirtschaft ins Spiel. Und bei der spielen die Kraftstoffpreise eine UNTERGEORNDETE Rolle. Früher wurden Krabben zum Pulen von Hamburg nach Poplen gefahren und wieder zurück. Heute kriegt man das woanders billiger, also werden sie nach Portugal gefahren (ich hab die Infos von meiner MdEP Langenhagen, die ist Vorsitzende in so nem Fischereiausschuß im Molloch Europaparlament)Hamburg Polen ist wesentlich dichter als Hamburg Portugal. Trotzdem werden die Krabben, sobald der Studnenlohn dort nur etwas niedriger ist, nach Portugal gefahren. Der Transport fällt relativ einfach nicht ins Gewicht. Das würde er auch nicht, wenn er sich verdreifachen würde (Benzinpreis von 5 DM). Die Verstopfung der Straßen wirst du nicht stoppen. Es ist nämlich nicht der Personenverkehr, der drastisch ansteigt, es ist der Lastkraftverkehr!

Aber da kommen wir an einen anderen Punkt, an dem ich allerdings total CDU-untypisch denke. Ich bin der Meinung, es müßte aus ökologischen Gesichtspunkten ökonomisch unattraktiv gemacht werden, Krabben zum Pulen in entfernte Regionen zu bringen, weil dort die Löhne billiger sind. So - und an dieser Stelle muß ich gestehen, bin ich ratlos. Ich weiß hier einfach keine Lösung. Hoghe Zööllle können es ja nicht sein, vor allem nicht im Alleingang. Detuschland ist Exportnation, und der Fortschritt der Menschheit lebt vom ständigen Wettbewerb. Dieser wird von jeglichen Zöllen behindert und ist som,it negativ zuwerten. Über die Mineralölsteuer kann man hier auch nicht lenken, wie oben ausgeführt. Eine wietere Erhöhung bezogen auf das Transportgewerbe würde höchstens eine weitere Konzentrierung auf Größe bewirken. Wollte man den Benzinpreis so stark erhöhen, daß er lenkende Wirkung haben könnte, würde man die alllgemeine Bevölkerung praktisch der persönlichen Mobilität des Autos berauben. Das hätte einen weiteren Urbanisierungseffekt, Verödung auf dem Land zu Folge. Wenn man das will, bitte.

Eine ökologische Lösung sehe ich nur in dr Weitrerentwicklung regenerativer Energien (welche zwar keine Auswirkung auf den Verkehr an sich hat, aber auf die Emissionen). und jetzt könnt ihr mich steinigen, aber ich glaube nicht, daß die Ökosteuer auch nur einen Deut zur Beschleunigung der Entwicklung auf diesem Sektor leistet. Diese Behauptung halte ich schlichtweg für ein Ammenmärchen. Ich stelle weiter die These auf, daß wir in 30 Jahren keinerlei Probleme mehr haben werden, mit knappen Resourcen geschweige denn Umweltbelastung durch schadstoffemissionen des Verkehrs! Ich stütze meine These auf die lalgemeinen technischen Fprtschritte. Wenn ich diese interpoliere, mcht mich das sehr optimistisch (man möge mir verzeihen, daß ich keine genauen Zahlen mitliefern kann, da müßte ich echt sehr lange kramen).

MfG
Ingmar,

der sich durchaus Gedanken gemacht hat zu Einwänden, wie sie von fstein kommen (besten Dank an dieser Stelle)

P.S. es ist 4 Uhr und ich bin gerade lattenstramm von ner Party nach hause gekommen, glube aber trotzdem, meine Gedanken recht deutlich dargestellt zu haben. wenn da syntaktische Fehler drin sind, seht es mit bitte nach.
Warum wohl sympatisiert die SPD mit der PDS?
Haben selber Schiß,daß die grünen Luschen beim nächsten Mal rausfliegen.Die Zugeständnisse der SPD gegenüber den Grünen dient doch auch nur der Selbsterhaltung.
Neuester Flop der Reg.DIE EXPO.Jeder Privatunternehmer währe bei dieser Geschäftsführung mittellos!100 pro.
800 mio zahlt Niedersachsen 400 mio der Bund.
Man hätte sich vielleicht doch vorher die personelle Besetzung überlegen und nicht erprobten Pleitegeier eine Chance zuschieben sollen.
Schimpft doch nicht immer auf die Ökosteuer-auch J.Trittin will mal so richtig Sprit vergasen wenn alle Strassen leer sind,stellt sich nur die Frage wer dann den Sprit unserer Politiker bezahlt.
Zuviel Whiskey, Tango? ;)
Expo-Planung und Einsetzen von Breuel und Konsorten war kein Werk der
jetzigen Regierung, sondern sind Altlasten. Nachdem Breuel schon mit der Treuhand bewiesen hatte, dass sie unfähig ist, hatte mich gewundert, dass sie die Dame wieder ausgegraben haben. Nun, für sie hat sich´s in jedem Fall gelohnt. Verantwortlich gemacht wird sie ja nicht für ihre Fehlplanung. :( Es ist wie oft: Gewinne für die Wirtschaft, Verluste für die Kleinen.
MM
Altlasten hin oder her.Regierung alt oder neu.Alles der gleiche Brei.
Wir haben keine Kontrolle mehr über unsere Volksvertreter.Sie sollten die Meinung Ihrer Wähler wiedergeben und nicht ihre eigenen Ideologien
verwirklichenWorin liegt der Sinn bei uns Kraftwerke abzuschalten und den Strom aus Rußland oder Tschechien zu beziehen(RWE hat da mitfinanziert),aus Kraftwerken die einen schlechteren Sicherheitsstandard haben wie unsere Eigenen?
Zu den Altlasten muß ich sagen,daß es das idiotischste Wort ist wo gibt.Oder hätten die roten Brüder ca. 4 Mio Neurentner verhungern lassen.Nur bei einer angenommenen Rente von 1000 DM pro Neurentner ergibt dies eine monatliche Mehrbelastung von 4.000.000.000,daß dies belastet ist doch wohl klar.
Habe deswegen soviele Nullen gemacht,falls einer unserer Politiker das liest,er dann weiß wieviele Nullen eine Milliarde hat.
mfG T.
@Mr. Bucket


Super Beitrag! :)

Solange das "Lohngefälle" so groß ist, werden die Krabben nach Portugal gekarrt. Übrigens mit portugisischen Lastern, die in Deutschland gar nicht tanken. (soviel zum Lenkungseffekt).

In meiner Fa. letzte Woche:

Ein LKW einer tschechischen Sped. war uns ausgefallen. Die Ladung (Maschinenteile in unser Zweigwerk in der Tschechei) mit diesem LKW hätte rund 1000,-- DM gekostet.

Also mussten wir, um die Fracht trotzdem zu transportieren, eine deutsche Sped. beauftragen. Kosten: runde 1.600,-- DM.
(Das ist nicht nur der hohe Spritpreis! Und durch die hohe (und weiter steigende) Ökosteuer wirds sicher nicht besser.

PS: Die Bahn haben wir gar nicht gefragt. Aus mehreren Gründen:

An der Abholstation ist der nächste Bahnhof 7 km entfernt. Bahnverkehr über Grenzen ist ein dicker Aufwand.
Die Ware musste schnell transportiert werden ( ;);););) )
Es hätte 100%-ig sehr viel mehr gekostet als mit LKW.


Die Bahn ist als Transportmittel für Waren unter einer Transportreichweite von mind. 250 km TOT!
(viiiiieeeeel zu unflexibel,langsam und teuer).
Übrigens wird die ganze transportierte Ware am Schluß vom Bahnhof bis zum Kunden trotzdem mit dem LKW gekarrt. Sowas kostet (wertvolle) Zeit. In Zeiten von Stunden- (oder sogar minuten?)genauer Lieferung gehts ohne LKW auf keinen Fall.

Solange Ausländische Fahrer und Arbeitskräfte sovie der Unterhalt von Fahrzeugflotten im Ausland so viel billiger sind als in Deutschland, nimmt der LKW-Verkehr (der zu einem beachtlichen Teil aus Transitverkehr stammt) sicher nicht ab.

Grüße

MGS
@tango whisky :

du hast hoffentlich recht ! mit der pds waere die spd besser beraten als mit den gruenen . die gruenen blokieren nicht nur viele soziale sachen, die die spd gerne machen wuerde . sondern sie zwingen die spd auch noch dazu , den ideologisch bedingen irrsinn der gruenen mitzumachen .
die gruenen wureden über 15 jahre lang fuer ihre abstrusen ideen ausgelacht und jetzt sehen sie ihre grosse chance , endlich ihre weisheiten den buergen aufzuzwingen .
wahrscheinlich wissen sie selbst, dass sie sich beeilen muessen , weil sie keine zweite regierungszeit mehr bekommen werden .

daher kommt es jetzt , dass die regierungspolitik eine abstruse und voellig unlogische aneinanderreihung von alten ideologischen forderungen der gruenen ist .

auf der einen seite ausstieg aus der atomenergie , ein altes herzensanliegen der gruenen . dafuer muss dann halt mehr kohle verbrannt werden , was den schadstoffausstoss enorm erhöht . ja , sehr logisch .

auf der anderen seite das alte feindbild privatauto . da sollen dann plötzlich abgase reduziert werdne , also schnell eine oekosteuer her. die spart zwar keine abgase , aber bestraft die sturen buerger , die sich partout ihre individuelle mobilitaet nciht verbieten lassen wollen .
Hallo zusammen,

@ Mr. B
Noe, ich komm aus Stuttgart (Kirchheim Teck) aber ich habe viel Zeit zum lesen :D, und was man zur Zeit ueber die "NEYN" Aktionen liest, laesst fuer die Zukunft oder einen weiteren Ausbau des Streckennetzes der Bahn nichts gutes erahnen. Laut Spiegel sind wohl die groessten Gegner der Y Trasse Pendler vom Land die in Bremen arbeiten und Ihre Ruhe haben wollen. Orginal-Zitat eines Einwandes : Ich moechte am Nachmittag ohne groessere Laermbelaesting durch den Zugverkehr meinen Kaffe auf meiner Terrasse trinken koennen. :confused: Wo leben wir eigendlich ???

@ Tango
Dass Niedersachsen seinen Anteil an der Expo zahlt :laugh: wovon denn ??? Ich weiss genau wer den Anteil des Pleitelandes Niedersachsen zahlen wird : Wir im Sueden. Wir sparen uns hier zu tode und die Herren in den spd Laendern schaufeln das Geld mit Baggern zum Fenster raus und heulen danach im Laenderfinanzausgleich die Bayern, Wuertemberger und Hessen seien unfair den Ausgleich abschaffen zu wollen.

@ Minmacker
Wenn ich mich recht erinnere war das nicht der Schroeder als Laenderchef von NS, der die Breul damals eingestellt hat ??? Da gabs doch auch den Skandal, dass der Mann der Breul die Werung fuer die Expo machen sollte, oder irre ich mich da ????


Im uebrigen habe ich einen tollen Beitrag gelesen, ich glaub der war von Henkel oder so. Zusammengefasst wurde eine Mehrwertsteuererhoehung fuer Kraftstoffe gefordert, etwa in der Hoehe der derzeitigen Oekosteuer. Damit stuenden die selben Finanzmittel zur Verfuegung, die Gewerbetreibenden koennten jedoch die MwSt. wie bisher erstattet bekommen. Damit haetten dann Deutsche Unternehmen wieder einen leichten Vorteil, aehnlich den Franzosen in F und die leidige Oekosteuer waere endlich weg.

Schoenen Gruss PP ;)
Caldor,
den Grünen ideologische Verblendung zu unterstellen, aber eine Zusammenarbeit der SPD mit der PDS zu favorisieren, ist ein starkes Stück. Was die PDS, wenn sie könnte, uns an Steuererhöhungen, Wirtschaftsstrangulierung und Wohlstandsvernichtung bringen würde, hat die DDR gezeigt. Die PDS hat daraus für ihre "Wirtschafts"politik nichts gelernt. Die glauben heute noch, der Westen wäre für die Zustände in Ostdeutschland verantwortlich, nicht die sozialistische Mißwirtschaft. Im Vergleich dazu werden mir die Grünen fast sympathisch.
Hallo Peter_Pan,

Tja, die Y-Trasse. Kein leichtes Thema.
Die größten Gegner sind natürlich die Leute vom Lande, durch deren Grundstücke die Y-RTrasse verläuft. Ist ja auch nicht weiter verwunderlich. Da gibts noch andere Beispiele. Wir haben bei uns in der Gemeinde son par Grüne Gutmenschen, die sich immer für Völkerverständigung usw. eingesetzt haben. Denen hat man aufs Nachbargrundstück ein Asylantenheim gesetzt, was meinst, was die nicht alles versuchen, um es da weg zu kriegen. Würd mich ja auch ärgern (so ehrlich muß ich schon sein, da würde glaube ich im Ernst niemand anders denken). Aber bei diesen Gutmenschenspinnern freuts mich so richtig :D:D:D.

Aber wieder zur Y-Trasse:

Klar, da entstehen viele Nachteile für die Leute. Das mit dem Kaffee vereinfacht das ja nur stark. Letztendlich geht es ja um konkreten Wertverlust von Grundstücken, vielen Landwirten werden Felder durchtrennt oder halt requiriert, Zufahrtswege werden abgeschnitten. Den Pechvogel abgeschossen hat das Dorf Vahlde. Wenn eine bestimmte Variante umgesetzt wird, ist es nur noch durch eine Tunnel zu erreichen!
Damit keine Misverständnisse aufkommen, ich bin für die Y-Trasse (einer der wenigen im Landkreis). Kann auch mit daran liegen, daß ich als VWLer da etwas globaler denke.
Der Witz an dem Widerstand ist aber eigentlich, daß diese Idioten nicht zugeben wollen, daß sie nur dagegen sind, weil sie persönliche Nachteile befürchten. Da werden dann "Studien" angefertigt, die beweisen sollen, daß die Y-Trase unwirtschaftlich sei etc. Die konte ich schon zu der Zeit, gerade mal eben Abitur gemacht, mit Minfragen zu Fall bringen. Ich glaub die Vrtreter von der Bahn haben sich da nur gefreut und meine Parteifreunde haben mich gehaßt :laugh::laugh::laugh: Naja, sie haben ja Erfolg gehabt, die Y-Trasse ist erstmal von der Prioritätsliste. Das ist jetzt so zwei Jahre her.
Ich habe da allerdings auch eine andere Hoffnung. Ich hoffe ja immer noch, daß der Transrapid sich langfristig als umweltfreundlicheres und schnelleres Transportmittel für die Hochgeschwindigkeitsnetze durchsetzt (das kommt auch vom Zeitrahmen hin, so wie die Y-Trasse jetzt im Bundesverkehrswegeplan liegt), aber da kann ich wahrscheinlich lange drauf warten.

Zur Expo: Natürlich ist Birgit Breuel unterder Landesregierung Schröder eingestellt worden. Aber ich muß die Expo an dieser Stelle mal als solche in Schutz nehmen. Unbesehen der skandalsen Aussagen zur finanzierung im Vorfeld: Ich finds klasse, daß wir sie hier haben. Ich war zweimal da und kann jeden nur bedauern, der nicht die Möglichkeit hatte, die Expo zu besuchen. Die Expo hat meiner Meinung wesentlich mehr zur Völkerverständigung beigetragen als alle Grünen in Deutschland zusammen! Dort habe ich nämlich wirklich etwas über andere, mir fremde Länder gesehen. Und zwar nciht in Form von irgendwelchen Kulturvereinen, die Steuermittel ziehen sondern in Form von einer Eigenpräsentation. Hier habe ich wirklich Einblicke erhalten in andere Kulturen und Traditionen. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Medien, die die Expo schlechtgeredet haben und so viele Leute desinteressiert haben. Natürlich auch ein Dankeschön an das magelhafte Expomanagement - die letzten Heuler.

Was en Länderfinanzausgleich angeht, muß ich dir als Niedersachse recht geben. Heir wird wirklich Geld verbrannt! Man gucke sich nur die Verwaltung bei uns an... So schlimm ist es in CDU regierten Ländern nicht!

MfG
Ingmar
Also Leute:
Wer in der jetzigen Zeit noch den Sonnenkanzler und sein Gefolge
als zukünftige Regierung sieht bzw es auch nur in Erwägung zieht diese mit seiner Stimme zu unterstützen ist im Standort D auf Jahre hin angeschmiert.Was D braucht ist:
-die Strassenbenutzungsgebühr,aber für ALLE die durch D fahren und nicht nur unsere Speditionen.
-eine Einfuhrsteuer für alle im Ausland produzierten Güter(Billiglohnländer)
-ein Mwst-verbilligung für in D produzierte Güter(in Canada gibts das schon ewig,daß im Land produzierte Güter billiger sind wie importierte)
-eine Satzung zur Aufwandsentschädigung unserer Politiker
einschließlich einer Streichung der Bezüge bei fristloser Kündigung(siehe Lafontaine),das Gleiche sollte bei Fehlentscheidungen und dadurch verursachte finanzielle Fehlschläge passieren.Wie es in der freien Wirtschaft schon immer praktiziert wird,mit der unsere Politiker so gerne vergleichen.
-weg mit der Öko-,Kfzsteuer,dafür 2% die Mwst nach oben,damit die Herrn Beamten auch mal mitzahlen.
-eine Halbierung des Staatsapparates
-weg mit den freien Zugeständnissen für Politiker a.D.(für was braucht der Scheel noch Staatskarosse,Büro und Sekretärin,unser Altkanzler Schmidt bekommt für seine Vorträge 5-6-stellige Beträge,wenn das nicht reicht!
-eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Ämter,wenn ein Privatunternehmer das kann,dann sollte man auch von unseren Herrn Beamten das Gleiche verlangen können.
-WIR brauchen zusätzlichen Rechenunterricht für unsere Politiker,damit die mal lernen wieviele Nullen 1 MIO,1MRD,usw.hat und wielange ein Arbeiter arbeiten muß um auch nur 30%eines Beamtengehaltes zu haben(nicht zu vergessen sind die günstigeren Beamtentarife bei Versicherungen und die nachlässige Nachweispflicht bei Krankheit,HÖHERES KINDERGELD-die bringen ihre Kinder viel schwerer auf die Welt!)

wer die Republikaner beobachtet sollte genau so mit der PDS und anderen linksradikalen Gruppierungen verfahren.Extreme in beiden Richtungen hätten heute keinen Nährboden mehr,wenn der Rest vernünftige Entscheidungen treffen würde bzw getroffen hätte.

Wer heute Steine gegen eine Einrichtung schmeißt sollte bestraft werden unabhängig davon ob es eine Synagoge ist(es gibt auch Moslem,die Steine schmeißen)oder eine Tankstelle ist zB.
wir müssen uns mal frei machen von unseren Schuldgefühlen.Unsere Vergangenheit war tragisch und sollte uns immer in Erinnerung bleiben,aber nicht noch mal 50 Jahre eine Demutshaltung hervorrufen.

dann wäre den Rechten der Nährboden entzogen.

in diesem Sinne T.(Bayern)
(it´s nice to be a Preiß,but it`s higher to be a BAYER)
@Tango Whiskey,

mein Gott!!

Bravo, Bravo und nochmals Bravo!!

Gibt es doch tatsächlich noch jemanden, der
weiß, wie der Hase laufen sollte.

Aber, Du wirst damit rechnen müssen, von vielen
als Stammtischparolenverbreiter tituliert zu werden.

Meine vollste Unterstützung hast Du.

In diesem Sinne M.(Bayern)
(it´s nice to be a Preiß,but it`s higher to be a BAYER)
"-eine Einfuhrsteuer für alle im Ausland produzierten Güter(Billiglohnländer)
-ein Mwst-verbilligung für in D produzierte Güter(in Canada gibts das schon ewig,daß im Land produzierte Güter billiger sind wie importierte) "

Wohl noch nie was von Fortschritt durch Wettbewerb gehört oder von internationaler Arbeitsteilung?
Was glaubt ihr, daß mit den dt. Exporten passiert, wenn Dtl. Importe beschränkt?

Zum nötigen Abbau von Bürokratie und Beamtenüberversorgung stimme ich zu.
Die rotgrüne Regierung ist genau auf dem richtigen Weg.
Die Öko-Steuer ist "unpopulär". Populistische Regierungen
und Regierungsentscheidungen hatten wir in der Vergangen-
heit schon genug. Unpopuläre, aber nichts desto trotz
"richtige" Entscheidungen zeugen nur vom Mut dieser
Regierung

Der Weg in die friedliche Nutzung der Atomkraft war ein "Irrweg".
Der Weg in die "Ölabhängigkeit" den uns oft feindlich ge-
sinnten arabischen Staaten ist auf lange Sicht gefährlich.
Ein Ignorieren der Auswirkungen eines ungehemmten Verbrauchs
unserer Resourcen auf die Umwelt ist selbstmörderisch.

All diese absehbaren katastrophalen Entwicklungen erfordern eine
Regierung, die zu "mutuigen und unpopulären" Entscheidungen fähig
ist. Diese haben wir gerade, dass zeigt nicht zu letzt auch die
"Negativ-Resonanz" einiger "erschrockener Board-Teilnehmer", die
bei grün "rot sehen".

RR
RudiRich
"Der Weg in die friedliche Nutzung der Atomkraft war ein "Irrweg".
Der Weg in die "Ölabhängigkeit" den uns oft feindlich ge-
sinnten arabischen Staaten ist auf lange Sicht gefährlich. "

Und durch den Ausstieg aus der Kernenergie wird die Ölabhängigkeit kleiner, oder wie ????? Aber egal, dann gibt`s eben Strom aus dem tschechischen KKW Temelin, das mit russischer Technik arbeitet. Dafür werden KKWs bei uns abgeschaltet. Toller Tausch!

Andererseits, Ausstieg in 30 Jahren ist eigentlich ein Nicht-Ausstieg.
:D:D:D
@gholzbauer,

schau mal, was unsere japanischen Freunde mit
Deutschen PKWs machen.

Die tricksen die Importierten PKWs so teuer, daß in Japan
erhebliche Probleme (nicht nur finaziell, sondern auch,
daß Zulassungen, meines Wissens nicht per Modell,
sondern per Einzelfahrzeug geleistet werden müssen)
entstehen.

Das nennst Du dann Wettbewerb?

Speziell die Fernostprodukte sind mir als Importware bei uns
schon lange eher unangenehm aufgefallen.
Sowohl von Qualitätsseite als auch von den Methoden, die
dahinterstehen.
Kann man für einige USA-Produkte genauso sehen.

Und internationale Arbeitsteilung
sieht so aus, daß billigste Arbeitskräfte
(teilweise Kinder) für einen Hungerlohn gefährliche und
krankmachende Arbeit verrichten "dürfen".

Ich war bei einem Auspuffhersteller in Spanien, sollte man
nicht glauben, was da für Arbeitsbedingungen (immerhin
ein EU-Land) herrschen.

Das ist dann internationale Arbeitsteilung.

Und glaubst Du, jemand kauft unsere Produkte, weil wir liebe
Deutsche sind?
Oder eher, weil einiges für diese Produkte spricht?

@Rudi Rich,

was ist daran "mutig", wenn eine Regierung wegen durch Verschwendung
und irrsinnige Staatsleistungen entstandene Haushaltslöcher
die Leute immer mehr abzockt und im Gegenzug sämtliche
sinnvollen Leistungen immer mehr kürzt?

Ich nenne das dreist.
Rot-Grün
hat es geschafft, daß in diesem Winter nur die gutverdienenden eine warme Bude sich leisten können. Die anderen müssen sich entweder warm anziehen oder aufs Sozialamt.
Desweiteren wird diese Regierung es schaffen, daß Rezzo Schlauch und Konsorten mit ihren Schlitten freie Fahrt auf der Autobahn haben werden, weil sich die lästigen Kleinen keine Fahrt mehr leisten können.
Diese Fuzzis schaffen alles, nur nichts fürs Volk.
@RudiRich:

Hier mal ein Zitat von Dir weiter unten:
"Populistische Regierungen
und Regierungsentscheidungen hatten wir in der Vergangen-
heit schon genug. Unpopuläre, aber nichts desto trotz
"richtige" Entscheidungen zeugen nur vom Mut dieser
Regierung"

Achja, was unpopulär ist, ist also automatisch eine gute Sache? Muß ich mir merken. Wenn ich mal an die Regierung kommen sollte (naja, der Schröder hat`s ja auch geschafft *g*), werde ich als erstes mal... sagen wir, Sex außerhalb der Ehe bei Androhung der Todesstrafe verbieten lassen (nur mal als Beispiel). Das ist dann auch unpopulär, also müßte es doch Deiner Meinung nach eine richtige Entscheidung sein, oder???
Und ich wäre Deiner Meinung nach der mutigste Politiker in Deutschland seit Adolf Hitler????
Und jeder, der dann was gegen meine mutige Politik sagt, ist "unvernünftig", hat "keinen Sachverstand" und ist sowieso nur "polulistisch". Oder wie war Dein Beitrag gemeint?

Also so leicht wie Du es Dir anscheinend machst, ist das wohl nicht. Schon mal was von der Meinung gehört, daß auch "normale" Bürger so etwas wie einen "gesunden Menschenverstand" haben? Oder meinst Du vielleicht, den bekommt man erst Kraft Amtes, wenn man im Bundestag die Mehrheit hat??
@Paladin
Wenn Du den Sex außerhalb der Ehe unter Strafe stellst, dann kannst Du ihn gleich ganz abschaffen. :D :D

Thema Ökosteuer: Was mich an dem ganzen Thema nervt: Hätte die Regierung die Mehrwertsteuer erhöht, dann hätte es lange nicht so ein Geschrei gegeben. Wurde in diesem Thread ja auch schon gefordert. Nur beim Lieblingsfetisch der Deutschen, dem Auto, gibt es ein Riesengeschrei. Eine Mehrwertsteuererhöhung ist aber die asozialste Steuererhöhungsvariante, die es in unserem Steuersystem gibt.

Außerdem mal an die CDUler: Merkel und Schäuble waren beide für die Ökosteuer. In der Opposition hat sich die Meinung auf einmal gewandelt. Warum wohl???

Gruß

jem
@gholzbauer
Woher denkst Du kommen die ca. 4 Mio Arbeitslosen?
ca. 2,8 Mio Sozialhilfeempfänger und die ABM-Maßnahmen und Umschulungen,Frauen im Mutterschutz sind auch noch dazuzuzählen.
Wieviele Erwerbslose macht das wohl???Ich tippe mal so ca.8-9 Mio.
Dank der Globalisierung wird es in vielen Wohnungen in diesem Winter wohl etwas kälter werden.
Wirtschaftswachstum 3%-lächerlich.Nimm mal die exportierende Industrie
weg -dann sieht es ganz düster aus.Erst recht wenn der Euro mal wieder steigt.Dann gehts nämlich richtig den Bach runter,denn die Industrie sagt der Regierung dann schon wo es lang geht.VW hat das schon mal praktiziert-erst 5000 raus,dann 1000 rein -und schon war man der Retter der Nation.
Europa soll durch steigende Exporte wachsen und das geht nur mit einem künstlich niedrig gehaltenem Euro.Der Mittelstand verreckt.
13500 Pleiten in den ersten 6 Monaten sprechen ja wohl für sich.5% mehr wie 99.
Globalisierung ja aber Schritt für Schritt und vorher die Folgen abschätzen und nicht hinterher Schadensbegrenzung betreiben wie es jetzt gemacht wird.Ich tippe dem Eichel geht spätestens im Frühjahr die Kohle aus,dann werden die nämlich wieder kreativ!
Dann gibts wieder 5 Mark in die linke Tasche und aus der Rechten holen sie Dir wieder 8 Mark heraus und alles schreit wieder HURRA.
AUFWACHEN LEUTE und umdenken wir stehen vor dem Abgrund unserer Geschichte und ich will keinen Schritt mehr weitergehn.
Der nächste Supergau wird die Osterweiterung WETTEN!!!
an alle Gleichgesinnten noch einen schönen Tag
KleinerFeigling,
mit dem japanischen Beispiel hast Du recht. Dort werden viele nichttarifäre Handelsbarrieren aufgebaut. Man sollte sich dies jedoch i.A. nicht zum Vorbild machen, nur gegenüber Japan wären gleiche Maßnahmen als Antwort angebracht.
Im Hinblick auf Kinderarbeit und "Sozialdumping" sollten selbstverständlich Sonderregelungen gelten. Jedoch ist hier die Gefahr groß, daß diese Regelungen dahingehend mißbraucht werden können, Importe grundsätzlich mit einem Malus zu versehen, da die sozialen Standards in vielen Ländern nicht mit unseren übereinstimmen. Im Extremfall ist es besser, ein Kind kann seinen Lebensunterhalt mit Kinderarbeit sichern, anstatt ohne Einnahmequelle zu verhungern. Dies möchte ich nicht als Plädoyer für Kinderarbeit mißverstanden wissen, ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine.
Tango,
ohne Globalisierung hätten wir fast überhaupt kein Erdöl zum Heizen, sondern müßten unsere deutschen Wälder oder teure (und umständliche) Steinkohle und/oder billigere, sehr umweltschädliche Braunkohle (Schwefelgehalt) verheizen.
Ohne Globalisierung und ohne weltweiten Wettbewerb der Produkte wären viele Produkte deutlich teurer, oder es gäbe sie gar nicht. Ich mag nun mal keine deutschen Bananen, und deutsche Fotoapparate sind mir zu teuer. Deutsche Computer mit sämtlich in Dtl. entwickelten Komponenten kann ich mir nur ganz abstrakt in der Phantasie ausmalen.
Ich denke, es ist sinnvoll, daß die weltweit besten Produkte sich überall und auch bei uns durchsetzen. Die Alternative dazu wäre, daß in jedem durch Handelsbarrieren abgesonderten Bereich sozusagen das Rad nochmal erfunden werden müsste. Eine Autoindustrie nur für Luxemburg alleine finde ich zum Beispiel nicht sinnvoll, und dies gilt auch in etwas größerem Maßstab für Deutschland.

Da Deutschland einen deutlichen Handelsbilanzüberschuß (auch eine Folge von Globalisierung, denn Außenhandel ist ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Element der Globalisierung)
aufweist, glaube ich nicht, daß die Globalisierung bzw. der Außenhandel die hohe Arbeitslosigkeit verursacht. So könnte man eher argumentieren, wenn Dtl. ein großes Handelsdefizit hätte.
Ich bin vielmehr der Meinung, die hohe Arbeitslosigkeit wird verursacht
a) durch die Unflexibilität des dt. Arbeitsmarktes.
Da man Angestellte nur schwer und mit hohen Zusatzkosten bei schlechterer Auftragslage wieder entlassen kann, puffern Unternehmen dies durch hohe Überstundenzahlen der Stammbelegschaft ab. Völlig legitim und rational, aber Pech für Arbeitlose, die stattdessen eingestellt werden könnten.
b) die hohen Steuersätze, die Arbeitsteilung innerhalb Dtl. unattraktiv machen. Wenn man 5 Stunden arbeiten muß, um sich den Dienst eines anderen für 1 Stunde leisten zu können, verrichtet man manche Arbeit lieber selber. Pech für potenzielle Dienstleister.
c) nicht zu vergessen die kurzzeitige Arbeitslosigkeit, die durch Berufs- oder Anstellungwechsel entsteht. Kein Problem, macht aber auch einen Teil der Quote aus.
d) wenn man die Wahl hat zwischen Arbeitslosigkeit mit sagen wir 1500 DM Sozialleistungen insgesamt, oder Beschäftigung zu einem Nettolohn von 1800 DM, wie werden sich viele entscheiden? Hier besteht also für einige gar nicht erst ein großer Druck, eine neue Anstellung zu suchen.
e) (was habe ich noch vergessen?)

"Der Mittelstand verreckt"
Stimmt in gewissem Sinn.
Es ist in Dtl. durch die hohen Einkommensteuersätze nicht attraktiv genug, unternehmerisch tätig zu werden. Die Risiken liegen fast ausschließlich beim Unternehmer, im Erfolgsfall jedoch kommt der Staat und kassiert einen großen Teil der Gewinne. So werden viele davon abgeschreckt, tätig zu werden und Arbeitsplätze zu schaffen. Durch die hohen Steuersätze auf Gewinne werden zudem mögliche Investitionen und damit Schaffung von Arbeitsplätzen verhindert.

Außerdem widersprichst Du Dir teilweise selbst, Tango, wenn Du einerseits die Globalisierung anprangerst, aber dann wieder schreibst:
"Nimm mal die exportierende Industrie
weg -dann sieht es ganz düster aus"
Damit anerkennst Du doch die positiven Wirkungen des globalen Handels auf die dt. Wirtschaft.
@ Tango Wiskey
Soweit ich informiert bin ist eine Einfuhrstuer bereits installiert. Fuer alle Waren die nach Europa eingefuehrt werden muss ein Strafzoll oder wie es im Amtsdeutsch heisst Europaeinfuhrsteuer in Hoehe von 5% bezahlt werden. Ich impoertiere regelmaesig aus den USA und muss diese daemliche Steuer Zahlen.

@ Gholzbauer
Mit deutschen Exporten wird warscheinlich gar nichts passieren. Siehe Indien, die erheben einen Einfuhrzoll von schlappen 100% auf fertige Produkte und 20% auf Rohmaterialien, einfach nur um die heimische Wirtschaft zu schuetzen, mit dem Erfolg das die Indische Wirtschaft mal von den Problemen da unten abgesehen boomt wie nie zuvor. (Ich weiss, ich weiss, der Vergleich hinkt. D kann nicht mit Indien verglichen werden)

@ Rudi Rich
Hey, Oeko Steuer eine richtige Entscheidung ???? Die Erhoehen nach und nach die Staatsquote und du findest das ist der richtige Weg ???
Na dann liefer doch schoen braf dein gesamtes Geld bei Eichel ab und sag auch noch Danke Schoen ! Irgendwann reichts es mit der Steuerbelastung. Zu dem Thema hab ich einen Vorschlag gelesen, der dir warscheinlich gefallen wird :
Aktuelles zur Steuerreform :

Der Aufruf unseres Herrn Bundespräsidenten zu einer Steuerreform unmittelbar nach den Sommerferien hat mich zu einigen gedanken über eine leistungsgerechte, chancengleiche und vollökologische Steuer- und Sozialreform angeregt. In der gegenwärtigen Diskussion blockieren sich unsere politischen Parteien gegenseitig. Dabei ließe sich der Standort Deutschland durch einige wenige Maßnahmen zukunftssicher machen, ohne dass es dazu eines Bezinpreises von 5 Mark (derzeit 2,10 Mark) bedarf :

Erstens :

Der Steuersatz wird auf einheitlich 100 Prozent festgelegt, das heißt, jede Art von Einkommen wird ohne weitere Abzüge direkt an das Finazamt überwiesen. Dieser einheitliche Steuersatz zeichnet sich durch geniale Einfachheit aus ; der Streit über Eingangs und Spitzensteuersätze enfällt komplett ; mehere Forderungen unseres Grundgesetzes wie Gleichheit vor dem Gesetz sowie der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit, werden endlich voll verwirklicht. Gleichzeitig wird der Bürger daran gehindert, in unverantwortlicher Weise durch Einsatz seines heute noch verfügbaren Resteinkommens unwiederbringliche Umweltresourcen zu vernichten, etwa durch Autofahren, Pauschalreisen, Hausbau (Bodenversiegelung!). Eine solche Steuerreform hat damit das Prädikat "vollökologisch" verdient.

Zweitens :

Zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Wohnen erhält jeder Einwohner der Bundesrepublik Deutschland ein Bürgergeld. Dieses Bürgergeld ersetzt alle staalichen Transferleistungen wie Rente, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, BaFög, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz usw.. Das einfache Bürgergeld errechnet sich nach der Formel :

Bürgergeld gleich Volkseinkommen minus Staatsausgaben geteilt durch 86 Millionen.

Ein solches Bürgergeld erfüllt die Forderung des Grundgesetzes nach Einzelfallgerechtigkeit und Chancengleichheit !


Schoenen Gruss, PP ;)
@jem :

du hast voellig recht , eine mehrwertsteuererhoehung ist so ziemlich die assozialste steuererhoehung ueberhaupt .

aber merkst du denn nciht , dass die oekosteuer eigentlich genauso wirkt ? die haut bei jedem gleich zu , der sein auto benutzen muß , um z.b. zur oma, zum einkaufen oder zur arbeit zu kommen . da wird keine ruecksicht darauf genommen , ob der viel verdient, oder nicht . oder arbeitslos ist , oder rentner !
daher ist die oekosteuer mindestens genauso assozial !
@jem :

du hast voellig recht , eine mehrwertsteuererhoehung ist so ziemlich die assozialste steuererhoehung ueberhaupt .

aber merkst du denn nciht , dass die oekosteuer eigentlich genauso wirkt ? die haut bei jedem gleich zu , der sein auto benutzen muß , um z.b. zur oma, zum einkaufen oder zur arbeit zu kommen . da wird keine ruecksicht darauf genommen , ob der viel verdient, oder nicht . oder arbeitslos ist , oder rentner !
daher ist die oekosteuer mindestens genauso assozial !
@jem :

du hast voellig recht , eine mehrwertsteuererhoehung ist so ziemlich die assozialste steuererhoehung ueberhaupt .

aber merkst du denn nciht , dass die oekosteuer eigentlich genauso wirkt ? die haut bei jedem gleich zu , der sein auto benutzen muß , um z.b. zur oma, zum einkaufen oder zur arbeit zu kommen . da wird keine ruecksicht darauf genommen , ob der viel verdient, oder nicht . oder arbeitslos ist , oder rentner !
daher ist die oekosteuer mindestens genauso assozial !
Steuern auf den Pro-Kopf-Verbrauch an Ressourcen müssen von der Anlage her "unsozial" sein. Ein Gutverdiener wird im Allgemeinen nicht den vielfachen Benzinverbrauch eines schlechter Verdienenden haben, nicht ein Vielfaches heizen, essen, trinken ...
Nimmt man die niedrigeren Einkommen von einer Ökosteuer aus, mutiert die Ökosteuer zu einer weiteren Zusatzsteuer für Besserverdienende.
@gholzbauer:

Sehe ich auch so. Was eigentlich ja beweißt, daß die Ökosteuer unsinnig ist. Denn wenn ich bei den "Gutverdienern" noch die Dienstwagenbesitzer berücksichtige, die fahren doch ohnehin nicht weniger, weil es sie nichts kostet.

Womit also das eigentliche Ziel der Ökosteuer völlig verfehlt wird, oder?
Nur leiden darunter, daß tun halt die Geringverdiener etc.
Also Caldor, es gibt da gewisse Unterschiede:

Ein Mwst-Steuererhöhung wird ausschließlich von den Nichtunternehmern getragen, die Ökosteuer nicht.
Die Ökosteuer kann ich in viel stärkerem Maß vermeiden, als die Mwst.

Allerdings bin ich auch der Meinung, daß die Ökosteuer den Namen nicht verdient.
Wenn sie wirklich eine Lenkungswirkung entfalten soll, dann ist sie einfach zu niedrig. Die Ausnahmen schlagen dem Faß dann den Boden aus.

Worum es mir aber eigentlich ging, ist, daß eine Mwst-Erhöhung selbst nur um 1 Prozent, dem Staat ein vielfaches in die Kasse gebracht hätte. Die Mwst macht ungefähr 1/3 des Steueraufkommens aus, dort wären aber die Proteste aber mit Sicherheit viel geringer gewesen wären. Und das ist widersinnig.

Gruß

jem
@jem :

dir ist die oekosteuer noch viel zu niedrig ? na keine panik , dir wird doch geholfen !

ab 01.01.01 kommen ja inkl. mwst weitere 7 pfennig drauf und das soll ja nach willen der gruenen noch munter einige zeitlang so weitergehen .

noch nichts von ihrer alten forderung nach benzinpreis 5 dm gehört ?

das ziehen die jetzt durch, wenn man sie läßt !
Ich habe geschrieben, wenn die Ökosteuer eine Lenkungswirkung haben soll, dann müßte sie höher sein. Ich glaube, da stimmst Du mir doch zu, oder?

Ob ich das befürworte ist eine ganz andere Frage.

Eine Ökosteuer muß vermittelbar sein.
Solange es Ausnahmetatbestände gibt ( energieintensive Unternehmen), wenn den Rentner versprochen wurde, daß sie indirekt davon profitieren würden ( Nettolohnanpassung ) und die Opposition auf billigsten Populismus macht ( wie gesagt, Merkel und Schäuble waren genau für dieses System der Ökosteuer ), wundert es mich nicht, daß die Ökosteuer abgelehnt wird. Das System an sich halte ich für richtig. Aber die derzeitige Ausführung ist schlichtweg Müll.

Gruß

jem
Genau! Lasst uns die industrielle Produktion in Deutschland so richtig verteuern, die energieintensive Chemieindustrie z.B. sollte pro Jahr ein paar Milliarden Euro Ökosteuer zahlen müssen ....
Nur gut, daß die Produktion dann nicht stärker ins Ausland verlagert werden wird.
Energieintensive Unternehmen von der Ökosteuer zu befreien ist ungefähr so, als wenn ich Alkoholiker von der Branntweinsteuer frei stelle. ( Lothar Späth )
Natürlich, das bestreite ich nicht. Dennoch glaube ich, daß die Folgen einer hohen Energiebesteuerung für die Industrie, nämlich tendenziell stärkere Deindustrialisierung Deutschlands mit Ausweichen der Unternehmen in Länder mit niedrigen Ökostandards, für den Umweltschutz wenig bringt, bei uns jedoch Arbeitsplätze kostet.
@Jem, was du zu CDU sagst ist so nicht richtig!

Zumindestens Schäuble hat auf das System der Energiezertifikate gesetzt, was auch viel sinnvoller ist, und NICHT auf eine Ökosteuer! Ferner hat er von Energie geredet und NICHT (nur) von Benzin!
Weiterhin ist die Aktion der CDU zwar populistisch aufgezogen, aber grundsätzlich fundiert in der Kritik! Sie wird nur von den Medien zum PUREN Populismus gemacht, indem über die Argumente der CDU nicht berichtet wird. die gibt es nämlich durchaus.
Davon abgesehen frage ich mich, was ihr denn eigentlich immer gegen Populismus habt, wenn fundiertes Wissen dahintersteckt (und das tut es nachweislich) ?


MfG
Ingmar
Um einem Geadanken mal freien Lauf zu lassen :

Was unserem Land fehlt sind Staatsmaenner. Heutzutage gibt es nur noch Politiker, und die stelle ich allesamt auf eine Stufe mit Verbrechern.

Wie wird denn heute Politik gemacht ?? Ist etwa entscheidend was Schaden vom Deutschen Volk abwehrt und seinen Reichtum mehrt ??? Darauf schwoert jeder einzelne Minister. Nein !! Politik wird durch Lobbies und Polulismus gemacht. Deswegen spart auch keiner. Sobald ein Politiker kundtut dass er hier oder da sparen will, schreien schon die ersten : Aber nicht bei uns ! noch bevor der Satz zuende ist. Oder dieser elende Parteienzwang. Den es uebrigends in der Verfassung so gar nicht gibt. Jeder Abgeordete ist seinen Waehlern und seinem Gewissen verpflichtet, nicht seinem Fraktionsvorsitzendem oder einer Parteisatzung. Nur der erste in einer Partei der das macht ist von der naechsten Waehlerliste verschwunden, sei er auch noch so faehig. (Oder unfaehig wie die meissten arbeitslosen Metzger in der spd) In der heutigen Zeit sind die groessten (entschuldigung aber mir faellt kein anderes Wort ein) Arschkriecher anstelle der faehigsten Koepfe unseres Landes am Ruder der Politik und steuern das gewaltige Schiff MS Deutschland in den Abgrund der Zahlungsunfaehig- und Bedeutungslosigkeit. Man stelle sich nur mal einen Mann wie Ludwig Erhard in der heutigen Zeit vor. Der wuerde dieses Parteiengezaenk keine 2 Monate ueberleben und das nur weil er eine Idee hat, die funktionieren koennte und sich dafuer einsetzt.

Mich wundert dieses Parteinverdrossenheit nicht. wer laeuft schon gerne einem aalglatten Arschloch hinterher, ausser Einem, der mit seinem Kopf da rein will. Wenn das so weiter geht, haben wir Zustaende wie in Amerika, wo 30 % der Bevoelkerung waehlen gehen und der Haarschnitt des Kandidaten in der Glotze entscheidet, ob er gewinnt. Zukunft, scheiss drauf. Wir wollen unsere Rente und unsere Ruhe und sonst nichts. Warten wir noch ein paar Jahre, dann sind uns die Rentner (so ab 45 Jahren in Fruehpension) 2:1 ueber und wir koennen machen was wir wollen, wir aendern nichts mehr.

Gruesse von einem total frustrierten PP, z.Zt im Land der begrenzten Unmoeglichkeiten, Barrington Illinois USA

:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:
@gholzbauer:

Du bringst da ein Argument vor, daß ich auch schon in anderen Threads zu bedenken gegeben habe und das mir noch kein Befürworter der Ökosteuer widerlegt hat.

Warum sollten die Unternehmen hier in Deutschland hohe Energiesteuern bezahlen, wenn es im Ausland günstigere Standorte gibt??? Die paar Mark Entlastung bei der Rentenversicherung im Gegenzug machen für die den Kohl doch nicht fett (man verzeihe mir das Wortspiel *g*). Denn niedrigere Sozialabgaben finden sie anderswo auch.
Allerdings dann in Verbindung mit niedrigeren Energiesteuern, das ist der entscheidende Unterschied!!
Also warum sollten sie das dann in Deutschland lange mitmachen?

Komisch, auf dieses Argument hat mir (oder jetzt Dir) noch kein Befürworter der Ökosteuer eine Antwort gegeben. Warum wohl?

@Mr. Bucket:
Recht hast Du! Ich finde es auch lächerlich, wie einige immer direkt mit dem Spruch "Du bist wohl in der CDU" oder "billiger Populismus" ankommen, sobald jemand es wagt, nicht ihrer Meinung zu sein.
Dabei müßte ihnen doch auch dämmern, daß die Ökosteuer nicht nur ihren Zweck verfehlt, sondern sogar schädlich ist!
Vom unsozialen ganz zu schweigen.
Ohne die Ökosteuer verteidigen zu wollen, möchte ich doch einwerfen, daß unser um gut einen Faktor 3 teureres Benzin in Deutschland (im Vergleich zu New Jersey) doch für sparsamere Autos und generell einen sparsameren Umgang mit Benzin sorgt. Der durchschnittliche Amerikaner müßte sein Haus verkaufen, wollte er deutsche Benzinpreise bezahlen, aber weiter auf seine Art leben.

Trotzdem beweißt jeder Exportrekord aufs Neue, daß auch mit hohen Benzinpreisen die deutsche Wirtschaft konkurrenzfähig produzieren kann. Zum Teil erkaufen wir uns das durch ein im Vergleich zu Japan und den USA niedriges Lohnniveau vor allem für qualifizierte Kräfte.
@paladin

die Argumentation - warum sollten unternehmen hier produzieren wenn sie anderswo niedrigere Energiepreise bezahlen ist völlig kurzsichtig. Deutschland ist nunmal kein Land in dem man billig produzieren kann. War es nie und wird es nie sein und soll es auch nicht werden. Will ich billig produzieren gehe ich nach Indien oder Rumänien. Die Vorteile Deutschlands gegenüber diesen Standorten brauche ich doch nicht alle aufzählen, oder?? Das hat mit der Ökosteuer nichts zu tun.

Das man die Ökosteuer auf europäischer Ebene einführen sollte und nicht nur in Deutschland ist logisch. Einer muß aber eben den Anfang machen.
Das man die Einnahmen sinnvoller verwenden könnte als in das Fass ohne Boden zu punpen das dich Rentenversicherung nennt ist auch klar. Immerhin werden aber dadurch die Lohnnebenkosten gesenkt (das wurde ja schon ewig von allen Beteiligten gefordert.) Für die Zukunft wünsche ich mir eine Verwendung der Einnahmen für Forschung (Solarenergie/allg. alt. Energien/etc.) und für die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Ausnahmen für energieintensive Unternehmen sind wohl ein Kompromiss den eben die Realitäten erfordern - sobald auf europäischer Ebene eine einheitliche Regelung auch für die Ökosteuer gefunden ist sollten diese Ausnahmen auslaufen.

Gruß,
Denethor
Noch klappt es mit Exportüberschüssen, da die Ökosteuer noch "erträglich" ist. Jem hat jedoch zur Erzielung eines deutlichen Lenkungseffektes eine weit höhere Ökosteuer auf alle Energiearten gefordert. Dies würde schrittweise, über viele Jahre verteilt, bei Standortentscheidungen gegen Deutschland wirken. Die jetzt bestehenden Chemiefabriken, Aluminiumwerke, Kraftwerke, usw. würde man nicht sofort stilllegen, aber schon allmählich mit der Produktionsverlagerung beginnen, wenn das jeweilige Unternehmen bereits weitere Standorte im Ausland hat. Wenn es noch keine hätte, würde es sich bei höherer Belastung in Dtl. umso mehr bemühen, Fabriken im Ausland aufzubauen.
Eine Erhöhung der Ökosteuer wird nur sinnvoll sein, wenn möglichst viele Staaten, die als Ausweichstandorte in Frage kommen, mitmachen. Deutsche Alleingänge bewirken nur marginale Energieeinschränkung, kosten Arbeitsplätze und vermindern den Wert bereits in Dtl. bestehender Produktionsanlagen, da diese bis zum Ende ihrer Nutzungsspanne weniger konkurrenzfähig sind. Bei der Neuinvestition werden die Ersatzanlagen tendenziell in Niedrigsteuergebiete abwandern.
Übrigens sieht es mit den Exporten gar nicht so gut aus, wenn man statt der Handelsbilanz die dt. Leistungbilanz betrachtet. Die Exportüberschüsse werden dringend benötigt, andere Geldzahlungen ins Ausland (EU, Urlaubsausgaben, ...) zu finanzieren. Ich will damit sagen, bei einem Export-Import-Gleichgewicht befände sich die dt. Leistungsbilanz dick im Minus.
@denthor :

>>Zum Teil erkaufen wir uns
>>das durch ein im Vergleich zu Japan und den USA niedriges Lohnniveau vor allem für qualifizierte Kräfte.

eben ,genau das ist der grund , warum hier in deutschland der laden noch laeuft . weil viele fachkraefte viel zu guenstig arbeiten , im vergleich zu anderen industrieländern .

und ausserdem merkt man sehr wohl , dass der standort deutschland nciht sehr gefragt ist . warum meinst du wohl, investieren deutschje unternehmen schon seit jahren ständig mehr geld im ausland als umgekehrt ?

@gholzbauer :

den rest hast du ja schon ausfuehrlich aufgefuehrt , daher spare ich mir eine wiederholung . darueber sollte mal nachdenken , wer immer noch meint , wir koennten hier die energiepreise so erhohen ,wie wir grade lustig sind .
@caldor:
die aussage über das Lohnniveau von fachkräften stammt von for4zim und nicht von mir. Kann aber so richtig sein.

Bei der Investition in andere Länder ist das Lohnniveau nur ein Argument. Es gibt viele andere. Das erschliessen von Märkten fällt leichter wenn man dort auch ein Standbein hat. Die Infrastruktur in Deutschland ist hervorragend. etc.......

Ich sehe das Klima für Investitionen in Deutschland nicht so negativ. Wir sollten uns das nicht dauernd selbst einreden.

Trotz allem ist der Gedanke die Lohnnebenkosten zu reduzieren und Energieverbrauch zu verteuern doch an sich richtig. Energie ist bisher einfach zu billig gewesen. Der Verbrauch natürlicher Ressourcen wird einfach nicht entsprechend mit einbezogen. Bisher rechnet jemand der nach Öl bohrt halt die Kosten für erschliessung und erhalt der Ölquelle plus seinen Gewinn. Da muß in Zukunft einfach noch ein Betrag drauf der vedeutlicht das hier massive Umweltschäden mit der Ölförderung einhergehen. Da ich aber den Ölkonzernen in Russland oder Nigeria leider nur schwer diese Kosten auferlegen kann muß ich die Energie hier im Land verteuern. Anders geht es einfach nicht.
Wie lang wollen wir denn noch weitermachen wie bisher????? Wie lange funktioniert es noch?? 100 Jahre?? Sicher ich kann mich hinstellen und sagen - ich lebe noch ca 50 Jahre -also ist mir das s******egal.
Die Ökosteuer ist sinnvoll - wenn die erträge vernünftig verwendet werden und wenn wir es schaffen einen grösseren (erstmal Europaweiten) Konsens herzustellen. Davor lahmt sie und man kann darüber streiten.

Denethor
@ Denethor

Ich sehe das Klima für Investitionen in Deutschland nicht so negativ. Wir sollten uns das nicht dauernd selbst einreden.

Ich seh da sogar ganz schwarz. Wenn heute eine Unternehmen investieren will, dann tut es das nur deswegen in D wenn es keine andere Alternative gibt. Stell dir vor, du bist ein potentieller Investor, der irgendwo in D 500 Arbeitsplaetze schaffen will und ganz nebenbei ca. 400 Mio. DM in Fertigungsanlagen investieren die ueberwiegend im Umland der Fabrik hergestellt werden.

Lass diese neue Fabrik Gentechnik Denethor, oder Chemotex Denethor oder aehnlich heissen und du wartest bis du schwarz wirst auf deine Baugenemigung.

Da werden etwa 20 ! verschiedene Ebenen der Verwaltung und Genemigungsbehoerden eingeschaltet und jede einzele dieser Sesselpupservereinigungen kann dein Projekt, wenn nicht verhindern aber doch so lange verzoegern bis deine Konkurrenz in England oder Amerika den Markt mit Importen bereits im Sack hat.

Bis in D ein Genemigungsverfahren abgeschlossen ist, ist in weiten Teilen Asiens die Fabrik bereits abgeschrieben, nachdem sie 5 Jahre produziert hat.

Gruss PP ;)
Vor allem die FISCHER ist eine Lachnummer!!!

Gelernte Druckerin und ehem. Kettenraucherin. Geschieden. Hat nix auf dem Kasten, keine Ahnung von Medizin oder Pharmazie. Lacht immer rum, argumentiert unsachlich und ihr einziges Argument gegen die CDU ist die Spendenaffäre.

Das ich von so einer Frau regiert werde ist soo peinlich!
Heute flatterte ein interessanter Bericht auf meinen Schreibtisch:

"Grüne empört über Schlauchs Vorstoß zur Autopolitik
Grünen-Bundestagsfraktionschef REZZO SCHLAUCH hat mit seinem Vorstoß zu einer autofreundlicheren Politik Empörung in seiner Partei
ausgelöst
Die "persönliche Vorliebe" von Schlauch für schnelle Autos habe "nichts mit grüner Verkehrspolitik zu tun" sagte der verkehrspolitische
Sprecher der Partei, Albert Schmidt, der "Berliner Morgenpost". Er könne als verkehrspolitischer Sprecher die Aussage von Schlauch, der
sogar Allianzen mit innovativen Autoherstellern gefordert habe, nicht gut finden.
Grund der Empörung war, daß sich Rezzo Schlauch im Magazin "STERN" in einem verbrauchsarmen Sportwagen hatte ablichten lassen und
dabei die Forderung nach Allianzen mit innovativen Abteilungen der Autoindustrie gefordert hatte."

(Quelle: ap)

Tja, was soll man dazu noch sagen??
@denethor :

eben, erst mal haette ein europaweiter konsens da sein muessen . selbst das haette nciht viel gebracht , da polen , ungarn etc. auch vor der haustuer liegen und in letzter zeit bei unserer industrie sehr beliebt werden als standort .
ueber oekosteuern lachen sich die politiker dort echt krank. genau wie die tschechen über das ansinnen vom trittin , atomkraftwerke stillzulegen .stattdessen haben sie noch ein vor unserer haustuer eröffnet.
aber wir bloeden deutschen sollen halt mal wieder den vorreiter spielen und unseren standort schädigen ?
das ist wohl den gruenen völlig egal . hauptsache ihre triaden gegen das auto loswerden ,oder?

muss peter-pan zustimmen !

@sebi-d :

wahrscheinlich hasst die fischer die aerzte, weil ihr mal einer gesagt hat , abnehmen waere gut fuer ihre gesundheit ??

@paladin :
da zeigen die mal wieder ihr wahres gesicht : keine innovativen autos , nein , die wollen die autos komplett abschaffen . und dann gehts zum schafezuechten auf den oekobauernhof ?
Ich mverweise an dieser Stelle auf die USA in den späten 70ern und 80ern.

Doprt gab es eine Art writschaftsunion, das sogenannte Naftabkommen.
Das hat den USA in dieser zeit größte Probleme bereitet. Da sind unzählige Betriebe nach Mexico abgewandert oder haben dort neu investiert. Die USA haben damals Knochen gekotzt und sind zurückgerudert!
Und es hat sei sehr viel Anstrengungen gekostet das zu kompensieren.
Mit Kanada gab es keine Probleme, die haben ja auch ungefähr das gleiche Wohlstands- und Lohnniveau.

Ein Schelm wer, jetzt Schlüsse auf die Europäusche Union daraus zieht ;)

MfG
Ingmar

Viel mir nur gearde ein, wo jetzt wieder die Rufe nach allgemeineuropäischen Lösungen kommen. Was für ein Unfug ist das eigentlich. Fortschritt lebt vom Wettbewerb, das gilt auch für Systeme und Staaten. Man kann sich ja einigen, wenn man in der Konkurenz, den besten Modus herausgefunden hat. Aber wer auch nur versucht, Ländern, bei denen es besser läuft, einen Europäischen Konsens aufzudrücken, nur weil in Deutschland sozialistische Fantasten und kurzsichtige Ökofanatiker am Werk sind, der wird scheitern (ok, das mit den Fantasten ist jetzt überspitzt dargestellt, sorry ;))!

Ich erneuere meine These: In 20 Jahren sind regenerative Energien und Resourcenknappheit kein Thema mehr! Der technische Fortschritt wird uns da weiter helfen und tut das jetzt schon!
@ Mr. B

Das mit den Firmen in USA ist heute noch so :( Deshalb muss ich regelmaesig nach El Paso, das naechste mal wieder Ende November. Dort gibt es sogenannte Wirtschaftssonderzonen, die bei El Pso nennt sich Juarez und eine Weitere ist knapp unterhalb von San Diego, Tijuana. Grob geschaetzt sind allein in diesen zwei Gebieten die ich kenne etwa 10000 Amerikanische und Europaeische Grossbetriebe angesiedelt und es arbeiten dort etwa 4 Millionen Mexikaner fuer ca. 1-2 Dollar pro Stunde im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr. Das etwa steht uns alles noch bevor. Alle arbeitsintensiven Betriebe werden abwandern und die Hilfsarbeiter in D schauen dumm aus der Waesche. Gut wenn man ein qualifizierter Facharbeiter ist :D, noch.

Gruss PP ;)
@denethor,

nimm bei unseren Exporten die Automobilindustrie, Pharma
und ein wenig High-Tech weg, dann sieht unsere
Exportbilanz ziemlich dürftig aus.

(Der ehemals hervorragende Maschinenbau ist den Bach runter,
dito andere Schlüsselindustrien).

Dazu ein kleines Beispiel:
Ein guter Freund von mir war 1 Jahr in USA, um Softwareproggies
für sogenannte Sealinks (ich weiß nicht, ob die Bezeichnung
so stimmt) zu schreiben.

Das sind sehr schnelle Roboter, welche Leiterplatinen bestücken.
Hard + Software made in D.
Und was machen wir?
Wir geben eine der wichtigsten Basistechnologien aus der Hand,
anstatt zu versuchen, die Leiterplatinenfertigung an uns zu binden.

Soviel zur Unternehmerischen Intelligenz -
denken + entwickeln hui, vermarktung pfui.

Was das Investitionsklima angeht, kann ich auch ein kleines
Beispiel anführen:
In unserem Industriegebiet wollte vor 2 Jahren ein Zulieferer
für die Raumfahrt/Luftfahrtindustrie ein Werk hinstellen, die
bürokratischen Hürden waren aber dermaßen hoch, das Interesse
unserer Kommunalpolitiker so gering, daß das Projekt in ein
Nicht-EU-Land ausgelagert wurde.

Ähnliches hat ja Peter_Pan bereits angemerkt.

Ökosteuer:
Ich würde es auch begrüßen, wenn diese gezielt und kontrolliert
gemäß ihrem Namen zur Förderung von Forschung und Entwicklung
für alternative Projekte zum Atomstrom/Erdöl eingesetzt würde.

Ich sehe allerdings nur, daß AGs und Unternehmen wie BMW oder
andere auf eigene Faust forschen und entwickeln müssen.

Und zuletzt noch was in eigener Sache:

Mein Nachbar ist 48, Ex-Postler im gehobenen Dienst,
jetzt in Pension.
Heute durfte ich im Geschäft einen Kunden bedienen,
ebenfalls Ex-Postler, Frühpensionär,
37, in Worten siebenunddreißig Jahre alt.

Mein Kind ist 2 Jahre alt, hat einen schweren Herzfehler,
ich wollte in der Erlangener Unikinderklinik wie üblich einen
Termin zur Kontrolluntersuchung ausmachen, Wartezeit:
3, in Worten DREI MONATE !!!
Begründung:Zu wenig Personal, kein Geld.

Es läuft einiges schief bei uns.
Und das war mein letztes Posting.
Es lebe unsere Führungselite, sie lebe hoch,hoch,hoch!
(Und vor allem lang, damit sie ihren wohlverdienten Ruhestand
nach Wochen der härtesten Prüfungen in Ruhe genießen kann.)

Gute Nacht.
Ich merke, hier besteht ein breiter Konsens, was die Unsinnigkeit der "ökologischen Vorreiterrolle" Deutschlands angeht?

@KleinerFeigling2:

"Ich sehe allerdings nur, daß AGs und Unternehmen wie BMW oder
andere auf eigene Faust forschen und entwickeln müssen."

Da hast Du wohl recht. Siehe meinen u.a. Beitrag in diesem Thread zur Empörung der Grünen über ihren eigenen Fraktionsvorsitzenden. Da merkt man doch, daß die weder innovative oder umweltfreundlichen Autos haben sollen, sondern GARKEINE!
Würde nur mal zu gerne wissen, was die mit den hundertausenden Beschäftigten in der Autoindustrie machen wollen.
Vielleicht zum Windradaufstellen einteilen??
Waren wieder viele Postings mit vielen richtigen Anmerkungen.

-Selbstverständlich ist in Deutschland vieles bedeutend zu bürokratisch...dafür sind wir ja weltberühmt. Zusammenhang zur Ökosteuer?? sehe ich keinen. Handlungsbedarf ?? Selbstverständlich!

-Was soll das geschimpfe über die technologiefeindlichen Grünen. Gerade Leute wie Schlauch bräuchten wir viel mehr! Das er bei einigen Fundis in seiner Partei aneckt ist klar. (ihr habt ihn genannt!) Viele grüne Politiker haben sich gerade in der regierung eben von manchem Ideal verabschieden müssen.

-wir müssen einfach lernen das Umwelttechnologie einer der grössten und vielversprechendsten Wachstumsmärkte der Zukunft ist.

-Keiner von meinen Nachrednern ist auf meine Ausführungen zu unserer Umwelt eingegangen. soll ich das als Zustimmung werten zu meiner Aussage das unsere Umwelt vor die Hunde geht wenn wir nicht den Kurs ändern?? Kleiner Feigling was ist mit deinem 2 jahren alten Kind?? soll es in 50 Jahren auch noch ohne Sauerstoffmaske im spazierengehen können?? Soll es dann noch Wälder geben ??

-Die Aussage "die anderen tun ja nix - ein Alleingang bringt nix" ist einfach furchtbar. Vorraussetzung für Umweltschutz ist eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Denn überspitzt ausgedrückt - wenn ich nix zu essen habe und keinen Job und kein Geld ist die Umwelt die geringste meiner Sorgen. Ein gewisser Wohlstand ist also Vorraussetzung! Gerade unter diesem Eindruck sollten die USA wesentlich mehr tun und eine Vorreiterrolle spielen. Leider tut sie das nicht. Dort ist kapitalismus eben doch in reinerer Form zu finden und tätig wird man dort erst wenn man dazu gezwungen ist. (siehe Abgasnormen und die Luft z.B. im Großraum L.A.) auf Europa übertragen heisst dass das Deutschland und Frankreich Österreich und die Niederlande etc. vorangehen müssen mit dem Umweltschutz. Tschechien oder Polen muss dann eben irgendwann nachziehen.

-Noch ein paar Worte zu des deutschen liebsten Kind. Autos sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Das wissen wir doch alle. In Ballungsgebieten funktioniert der Individualverkehr eben kaum noch.
Wollen wir die Highways wie in den USA zehnspurig ausbauen? Extreme Positionen finde ich auf beiden Seiten idiotisch. Das Auto kann man nicht abschaffen - aber man muß auf mehr vernunft achten.

Gruß

Denethor
Eigentlich wollte ich nicht mehr posten, nur soviel:

@Denethor,

ich bin wirlich der Letzte, der sich gegen sinnvollen
Umweltschutz ausspricht.

Überspitzt gesagt:
Wenn man der Grünen Meinung nachgibt, wird es bald keine
Wälder mehr geben.
Grund:
Sämtliche Flächen werden gebraucht für:
Sonnenkollektoren,Windräder,Rapsölfelder,Bahntrassen und
Fahrradwege.

Und daß sich in den letzten Jahren die Qualität der Umwelt in
Deutschland mit Sicherheit nicht verschlechtert, sondern
eher verbessert hat, ist Fakt.

Kein Gedanke also an eine Sauerstoffmaske.

Du hast recht, eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung ist
Voraussetzung für "Nebenschauplätze" wie die Umwelt.

Aber gerade hier sehe ich, zusätzlich zu unseren Standortproblemen,
das Risiko, daß eben die Wirtschaft in Schwierigkeiten geraten
KÖNNTE, nicht MUSS.

Auf vernünftigen Umgang mit dem Privat-PKW achte ich auch,
aber man muß ja schließlich irgendwie in die Arbeit kommen,
wenn kein Bus/Bahn zu vernünftigen Zeiten fährt.

Ciao.
Also jetzt kleiner Feigling - danke erstmal das du noch postest.
Die Argumente die du oben bringst sind ja wohl nicht haltbar...hast ja selbst schon geschrieben dass du es überspitzt ausdrückst.
im einzelnen:
-Bahntrassen verbrauchen wesentlich weniger Raum als Autobahnen um die selbe anzahl von Personen zu befördern.
-Rapsfelder Sonnenkollektoren und Windräder brauchen weniger Platz als Braunkohlebergbau und haben zusätzlich den Vorteil dass hier keine fossilen Brennstoffe verbraucht werden. Und bitte nicht mit Kernkraft daherkommen wenn du keine Lösung für die Entsorgungsproblematik hast.

Woher nimmst du die Erkenntnis dass die Umweltbedingungen sich gebessert haben?? Das kann ich so nicht als Fakt akzeptieren es sei denn du hast hier verlässliche Quellen.

in sachen PKW sind wir wohl einig - reduzieren / öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen. Autos sparsamer bauen und alternative antriebssysteme weiterentwickeln.

Fortschrittliche Umwelttechnologie kostet Geld aber kann auch ein Exportschlager werden. Alles hat eben 2 seiten.

Gruß

Denethor
@Denethor

Zu den Grünen: Also ich wüßte nicht, was den Schlauch nötig machen sollte, aber das ist Meinungssache. Aber was ich nicht verstehe ist, daß du meinst, er würde selbstverständlich bei ein "paar" Realos anecken. Wieso denn ein "paar"? Schlauch und Fischer sind doch in der klaren Minderheit. Die kriegen regelmäßig bei jedem Parteitag weider eins übergebraten. Und aufgrund der Basis auf der sie stehen, kommt eben das zustande, was in diesem Thread moniert wird.

Dazu, daß wir lernen müssen, daß Ummwelttechnik ein Zukunftsmarkt ist... Glaubst du etwa, das wüßten die Unternehmen nicht lange schon? Laß das mal Sorge des Marktes sein. Wo ein Markt ist, wird die Nachfrage auch durch Angebote befriedigt. Deutschland ist hier bereits jetzt mit führend. Da bedarf es keiner lenkenden Mechanismen. Wie du schon sagst, Umwelttechnik ist ein Zukunftsmarkt, da brauch es keine nachfrageorientierte Politik (oder böswillig formuliert Planwirtschaft).

Zu dem Vorwurf, keiner wäre auf die Umweltproblematik eingegangen... Stimmt nicht! (Siehe mein letztes Posting, letzter Satz) Wenn ich mir rückblickend die technische Entwicklung ansehe, werde ich immer zuversichtlicher. Solarzellen werden immer effektiver, um nur ein Beispiel zu nennen.

Zu der "furchtbaren Aussage"...
Die wäre tatsächlich furchtbar, wenn sie denn so stimmen würded und wir da stehen würden, wo die Amerikaner stehen. Aber so ist es ja nicht. Deutschland ist schon viel weiter als alle anderen Länder in Europa (bei Luxemburg weiß ich es allerdingsn icht so genau). Ist ja auch nicht schlecht ansich. Nur man sollte schon seine Schlüsse ziehen, wenn die anderen jetzt auch nicht bereit sind nachzuziehen. Es ist doch illusorisch zu glauben, daß sie mitziehen, wenn wir immer nur noch härtere Bedingungen schaffen. Und die Spanne zwischen den Ländern darf nicht zu groß werden, sonst wirkt sie sich kontraproduktiv aus in Form von Unternehmen, die abwandern und dann unter noch schlechteren Standarts produzieren, als dieß vorher der Fall war.

Zu der Detuschen leibstes Kind...
Hier stimme ich dir im Grundsatz zu. Nur besteht Deutschland (Gott sei Dank) nicht nur aus Ballungsgebieten. Ich komme ja selber ursprünglich vom Dorf (650 E :D). Und hier hat man einen derartig mangelhaften ÖPNv bzw. gar keinen, daß es ohne Auto einfach nicht geht, schon alleine weil es gar nicht in jedem Ort einen Supermakrt gibt und man ja auch mal Getränke kaufen muß usw. Aber du hast schon recht, Übertreibungen in beide Richtungen sind falsch. Das ist für mich aber noch kein Grund für eine Ökosteuer, vor allem deswegen nicht, weil so dem ÖPNV der Druck genommen wird, vernnftige Preise anzubieten!

MfG
Ingmar


MfG
Ingmar
@bucket:
Zu den Grünen - da kann ich deinen Posting nicht folgen. Ich habe gesagt probleme mit fundis nicht realos. dazu zähle ich schlauch und auch fischer. Wie du siehst kann es um diese richtung nicht so schlehct bestellt sein sonst würden ihr nicht viele der führenden Politiker angehören. Die Probleme mit der Basis sind logisch für eine kleine Partei die von der Opposition in die regierung wechselt.

zur Umwelttechnologie:
Warum denkst du denn dass Deutschland da führend ist?? doch nur weil früher als in vielen anderen Ländern bei uns ein stärkeres Umweltbewusstsein vorhanden war und das auch in Gesetze und Vorschriften eingebunden wurde. Ich sehe keinen Grund hier plötzlich lockere Leine zu lassen. mit Planwirtschaft hat das nichts zu tun. Die war sowieso nie umweltfreundlich.

Zur Führungsrolle deutschlands im umweltschutz: Ich denke wir sind vornedran - denke aber auch das viele mittel und nordeuropäische Staaten nicht weit von uns weg sind. (Skandinavien/Schweiz/Österreich/Benelux) Vorallem in Südeuropa ist IMHO noch nachholbedarf - hier sieht man wohl auch den engen Zusammenhang zwischen Wohlstand und Umweltbewusstsein.

Zum auto - sind wir im grossen und ganzen einer Meinung.

Gruß

Denethor
@ denethor:

Ich hate ja auch einiges von Leuten wie Fischer. Aber was mich an den Grünen massiv stört, ist daß dort die Fundis in der erdrückenden Mehrheit sind.

Fischer kann sich durch die Inkompetenz der anderen (Fundis) halten, und weil die genau wissen, daß sie ohne ihn einpacken können.
Allibi Grüner nenne ich das jetzt mal überspitzt. Damit will ich jetzt nicht gesagt haben, daß Fischer unfähig ist, aber bei dieser Partei habei ch für seinen Erfolg keine andere Erklärung, weil die Parteiziele klar andere sind als Fischers Politik.

Zur Umwelttechnologie: Ich denke, das Deutschland führend ist, weil es einen Markt dafür gibt und wir ein umweltbewußtes Klima haben. (Frag die mal in Frankreich nach Mülltrennung ;)).
Dieses Klima ist meiner Meinung nach nicht durch Verordnungen zustadne geommen sondern durch den großen Konsenz quer durch Politik, vor allem auch die Medien und irgendwo auch die Wirtschaft.
Nur langsam wird dieser Konsens meiner Meinung nach durch überzogenes Vorpreschen belastet. (gut das ist jetzt subjektiv, da wirst u schelrich eine andere Meinung haben). Und diese Belastung wirkt sich meiner Meinung nach kontraproduktiv aus, wei in vorigen Postings ausgeführt.
Zu den Nordländern... Tja, die sind sicher nicht mehr weit entfernt, aber für uns ganz entscheidend sind eben explizit Frankreich, Holland und Belgien, weil die in unmittelbarer Lage zu unserem größten Industriegebiet liegen und auf der anderen Seite Polen und Tschechien . Skandinavien ist natürlich auch nicht unabhängig, aber die eben genannten Länder bieten zusäätzlich eine logistische Attraktivität.



MfG
Ingmar
Ich denke, es war die Gesundheitsministerin Frau Fischer gemeint, nicht der Joschka.
Mr.Bucket, du pflegst doch nur deine Vorurteile gegen deinem politisch verhaßten gegner.
Die Fundis sind doch bei den Grünen schon lange nicht mehr in der Mehrheit, in der `erdrückenden` schon gar nicht.
@bucket:
ich höre bei den grünen mehr vernunft als unvernunft. da ist unsere Wahrnehmung bzw auffassung eben unterschiedlich. Fakt aber ist das der bedeutendste Grünen Politiker (Fischer) dem Realoblock zuzurechnen ist. Über den rest brauchen wir nicht streiten.

Wer in D den Umweltschutz forciert hat war vor allem die Grünen und Organisationen wie Greenpeace. Die haben Druck gemacht, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen und so etwas bewirkt. Allein die Existenz einer (mehr oder weniger) erfolgreichen grünen Partei hat die Gesetzgebung auch der anderen Parteien in die entsprechende Richtung gelenkt.

Wie weit D vorgehen sollte - auch darüber kann man streiten. Die paar Pfennig Ökosteuer sind sicher die aufregung nicht wert.

Denethor
@gholzbauer: :laugh::laugh::laugh:

@neemann: Dann guck doch mal auf die Parteitage und auf die obskursten Anträge, die da gestellt werden. Und wenn du dann noch die Abstimmungsergebnisse anguckst, wirst du, glaube ich, nicht mehr behaupten, daß die Realos die Mehrheit haben!
Aber in einem Punkt hast du recht. Diese Partei gehört ganz klar zu meinen politischen Gegnern! ;)

@Denethor, "über den Rest brauchen wir uns nicht zu streiten!". Tja die reibepunkte werden sowiso von Posting zu posting weniger. So macht mir diskutieren Spaß :)
In einigen Punkten werden wir uns ja nicht einigen, aber man kann sch ja verstehen ;) Ich geb dir übrigens recht, daß das Bestehn der Grünen ansich uns durchaus voran gebracht hat in Deutschland, in der Art, wie du es ausgeführt hast. Allerdings in keiner anderen! ;)

Bei der Ökosteuer muß ich allerdings schon wiedersprechen. Das sind nicht nur ein paar Pfenig. Ab Januar sind das 15 Pfennig pro Liter. Das zieht ganz schön rein, wie ich finde, und ist überflüssig.

MfG
Ingmar
Denethor,
"Die paar Pfennig Ökosteuer sind sicher die aufregung nicht wert"

Steuern werden immer soweit erhöht, bis es Aufregung gibt. Dies ist systemimmanent. Die Aufregung zeigt, das die Schmerzgrenze an Abgaben längst erreicht ist. Diejenigen, die Steuererhöhungen befürworten, sollten IMO einen zusätzlich erhöhten Steuersatz zahlen.
Also 5 DM/Liter Benzin für Jem und Denethor jetzt und sofort, weil sie es so gut finden! ;)
Mr. Bucket,
ach so, ich hatte die Antwort bzgl. Fischer auf den falschen Text bezogen.
@gholzbauer:
Hi gholzbauer,
<Steuern werden immer soweit erhöht, bis es Aufregung gibt. Dies ist systemimmanent. Die Aufregung zeigt, das die Schmerzgrenze an Abgaben längst erreicht ist. Diejenigen, die Steuererhöhungen befürworten, sollten IMO einen zusätzlich erhöhten Steuersatz zahlen.> Interessanter Vorschlag. :)

Gilt der auch für die MinöSt-Erhöhung von 0,47 DM in der 16-jährigen Regierungszeit von CDU/CSU und F.D.P.?

Gruss
dickdiver ;)
dickdiver,
na klar.
Bei Befolgung meines Vorschlages hätte es auch die anderen Steuererhöhungen vielleicht gar nicht in diesem Ausmaß gegeben.

Abgesehen von meiner Turbosteuer halte ich es für unlogisch, Steuererhöhungen durch bereits erfolgte Steuererhöhungen zu rechtfertigen.
@bucket: mir macht es so auch spass :):)
übrigens - finde ich ja klasse dass du zugibst die Grünen hätten deutschland weitergebracht....wenn auch nur in der von mir geschilderten Rolle. ich würde mich schwertun einer anderen Partei auch das Prädikat auszustellen dass sie deutschland wirklich positiv beeinflusst hat in den letzten jahren; und du??

die ökosteuer haben wir in anderen Threads schon unendlich diskutiert. ich verweise auf meinen Benzin zu teuer - im Gegenteil Thread. da hab ich schon so viel zum thema geschrieben....möchte ich nicht alles wiederholen. ich werd den Thread mal hochholen ;) :D

@gholzbauer: :laugh: begrenzt witzig aber nicht sehr konstruktiv.

Denethor
"nicht sehr konstruktiv"
Es wäre eine Steuererhöhungsbremse.
Implementierung natürlich schwierig. Vielleicht durch Volksentscheid, wer "Steuererhöhung:ja" ankreuzt, zahlt. Die Idee wird mir immer sympatischer.

Grundsätzlich befürworte ich eine stärkere Betonung von Verbrauchssteuern, wenn im Gegenzug Lohn-, Einkommen- und Körperschaftssteuern gesenkt werden. Nur befürchte ich, die Ökosteuer könnte längerfristig einen weiteren Erhöhungstrick des Staatsapparates darstellen. Einige staatspaternalistisch eingestellte Politiker hoffen, im Namen der Umwelt würden sich die Steuerzahler leichter ausnehmen lassen. Diese Hoffnung bestätigt sich in denjenigen Leuten, die Steuererhöhungen befürworten.
@gholzbauer:
jetzt ist es langsam ausgelutscht. Die einen unterstützen es und zahlen - die anderen nicht. von den vorteilen profitieren dann aber wohl alle. klingt sehr asozial für meine Ohren.
Ein neuer Beitrag aus dem Bundesland des logischen Denkens:

Schafft doch einfach den Länderausgleich ab,dann kann jedes einzelne Bundesland seine eigenen Ideologien durchsetzen.Es ist nur fraglich ob J.Fischer dann auch immer pünktlich mit dem Fahrrad bei den Sitzungen der Außenminister ist und ich müßte mir nicht immer dieses rot-grüne Geschwafel von Öko und Wirtschaftswachstum anhöhren.Laßt den Euro steigen,dann geht auch noch die Autoindustrie den Bach runter.Aber als Vorstandsmitglied von VW (immer noch?)wird unser Bierkanzler das schon richten.

it`s nice to be a Preiß,but it`s higher to be a Bayer.
War es nicht Bayern, das am Tropf des Länderausgleichs großgenährt wurde und nun, zu Wohlstand gelangt, vergißt, dass es auch einmal an der Mutterbrust gesäugt wurde? ;)
MM
Ich glaube, ohne es sicher zu wissen, daß in den Zeiten, als Bayern Zahlungsempfänger war, die gebenden Bundesländer nach dem Ausgleich zumindest nicht schlechter gestellt waren als die Empfänger. Mittlerweile stehen die Geberländer nach "Ausgleich" finanziell schlechter da als die Empfänger. Diesen Effekt kritisieren die Regierungen der Geberländer, nicht den Ausgleich an sich.
Jetzt geht`s hier aber wirklich heiß her.

MinMacker hat natürlich recht, daß Bayern einst vom Finanzausgleich profitiert hat. Aber wichtig ist meiner Meinung nach, was man draus gemacht hat.
Wenn ich mir ansehe, wie eigentlich "reiche" Bundesländer von verschiedenen Regierungen heruntergewirtschaftet wurden und werden, dann kommt mir schon das grausen.

Will mich hier natürlich nicht groß produzieren, da wir Saarländer ja auch am "Ausgleichstropf" hängen. Allerdings gebe ich auch offen zu, daß es bei uns genau die Fehler gab. Da hielt eine über anderthalb Jahrzehnte alleine regierende SPD krampfhaft an Kohle und Stahl fest, weil es ja so schön bequem war.
Und das Ergebnis kennen wir ja. Beides Subventionsempfänger und am Schrumpfen.
Interessant übrigens, daß jetzt ausgerechnet ein Kandidat die Wahlen gewonnen hat, der hier unpopuläre Ansichten vertreten hat, was Bergbau etc. angeht. Zeigt aber mal, daß der Bürger vielleicht doch nicht so dumm ist, wie manche Politiker ihn gerne hätten?

@Gholzbauer:

Deine Befürchtungen bzgl. "weiterem Steuererhöhungstrick" teile ich völlig. Wenn das Geld erst mal eingeplant ist, dann wird es halt hinterher auf Raps oder sonstwas übernommen, mit dem die Autos dann fahren. Mir kommt sowieso immer mehr der Verdacht (siehe auch den Bericht über Rezzo Schlauch), daß es den Grünen vielleicht wirklich um das "böse" Privatauto geht, das sie langfristig im Visier haben und gerne abschaffen würden.
@Minimacker,

du hast einen sehr wichtigen Punkt angesprochen! Aber Bayern hat im gegensatz zu den heutigen Nehmerländern (warum sind die bloß alle rot?) was aus seinen Fördermitteln gemacht. Ich komme selbst aus Niedersachsen, gehöre also zu den Nehmern. Aber ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn den Südländern irgendwann einmal der Hut hochgeht, weil die Soziregierungen mit dem ausgleich nichts anfangen, als z.B. die Verwaltung noch weiter aufzublähen wie in Niedersachsen.

Es ist historisch gesehen einfach Fakt, daß SPD beteiligte Regierungen in den Ländern die Haushalte grundsätzlich systematisch heruntergewiertschaftet haben! Ausnahme: Hessen und Rheinland-Pfalz.

Und es ist auch Fakt, daß in CDU- oder CSU-regierten Ländern das Bildungsniveau höher ist und die Standortbedingungen besser. (Siehe Jahrbuch des Bundesamtes für Statistik).

MfG
Ingmar

P.S. Wahrscheinlich wirfst du mir gleich die Schulden auf Bundesebene vor, aber hier gibt es mehrere Fakten, die die CDU entlasten. 1. Die CDU wollte eine Steuerreform, diejenigen, die blockiert haben waren die Sozis, damals noch unter Oskar Lafontaine.
2. Ja, es will wahrschienlich kaum einer hören, aber die deutsche Einheit war ja nun mal kein Papenstiel und war auch nicht vorher abgeschrieben (in doppelter Bedeutung).
Whow :O was geht denn hier ab ???? :D Heute drauf zum dikcutieren, oder wie :D

Interessant, dass es nur wenige postings bedarf um wieder beim Orginalthema zu landen, das passiert normalerweise in recht wenigen Threads :)

Laut Jahresbericht 1999 Bundesumweltamt ist die Schadstoffbelastung der Luft in Teilen Deutschlands auf dem niedrigsten Stand seit einfuehrung der flaechendeckenden Erfassung 1973. Die Balstung der Gewaesser durch Schadstoffe geht kontinuierlich zurueck und es werden in verschiedenen Fluessen wie z.B. dem Rhein wieder seltene oder fuer in unseren Breiten ausgestorben gehaltene Fische gefunden. Dies geht hauptsaechlich auf die reduzierte wasserverbrauchende und verschmutzende Industruieanlagen sowie verbesserte Klaertechnik zurueck.
Allerdings hat sich der Waldbestand bis heute noch nicht erholt. ca. 60% aller Laub und 40% aller Nadelbaeume in D sind geschaedigt, davon jeweils 50-60% so schwer, dass eine sogenannte "Ausforstung" in der naechsten Zeit (2-10 Jahre) erfoderlich wird, wenn uns nicht ein zweiter Lothar zuvor kommt.
.
Schoenen Gruss, PP ;)
Verdammte Axt, Paladin, da waren wir wohl nugefähr gleichzeitig am posten ;)

MfG
Ingmar
@peter_pan :

kannst du den bericht des umweltbundesamtes nicht mal den gruenen zum lesen geben ? damit die mal erfahren das man sie eigentlich nicht mehr braucht ?
vielleicht loesen die sich dann endlich selbst auf .
der deutsche arbeitnehmer waere dir zu dank verpflichtet !
@Mr.Bucket:
<1. Die CDU wollte eine Steuerreform, diejenigen, die blockiert haben waren die Sozis, damals noch unter Oskar Lafontaine.>

Dazu nur soviel:
Die alte Koalition aus CDU/CSU und F.D.P. blockierte sich im Finanzausschuss des BT seinerzeit selbst. Es gab MdBs, die ausschliesslich Gruppeninteressen vertreten. Für sie hat das Allgemeininteresse nur nachrangig Bedeutung. Solchen MdBs der alten Koalitionsfraktionen ist es gelungen, die Gesetzentwürfe, die die Petersberger Steuervorschläge umgesetzt haben, in den Ausschüssen zugunsten ihrer Interessenklientel so zu verändern, dass die Petersberger Ausgewogenheit der alle Bevölkerungsgruppen betreffenden Massnahmen zur Verbreiterung der Bemessungsgrundlage verloren gegangen ist. Damit ist die damalige Steuerreform zum Spielball von Einzelinteressen und zur reinen Gegenfinanzierung der Steuersatzabsenkung verkommen. Die demtentsprechende Beschlussempfehlung des Fz-BT (BT Drs. 13/8022, 13/8023), die im wesentlichen die typische Wählerlientel der alten Koalitionsmehrheit bediente, war der erste *Todesstoss* für die Steuerreform. Denn nach diesen Veränderungen konnte wohl nicht mehr damit gerechnet werden, dass die damalige Opposition und die Mehrheit im Bundesratbei der Streichung von jenen weiteren Sonderregelungen mitwirkt, die sie gegenüber ihren Wählergruppen vertreten müssen. Es war somit nicht die SPD, die zuerst blockiert hat, sondern die Koalition aus CDU/CSU und F.D.P. selbst.

L. hat später ganz klar im BR blockiert. Als Begründung diente u.a., dass die Gesetzentwürfe lediglich der Wirtschaft (und damit dem Export) dienen, und die Binnennachfrage durch zu niedrige Entlastung der Arbeitnehmer/-innen kaum berücksichtigt. Dazu kam die unseriöse Finanzierung der Waigel`schen Reform (nicht gegenfinanzierte Nettoentlastung von 30 Mrd. DM, die durch indirekte Steuern [MwSt] geschlossen werden sollte).

Gruss
dickdiver ;)
Der Fehler liegt woanders. Die Schulden des Bundes sind im wesentlichen erklärt als: Schulden der sozialliberalen Koalition plus Zinsen und Zinseszinsen darauf plus Erblastenfond aus der Wiedervereinigung. Ich habe die Zahlen nicht zur Hand, weil ich die Rechnung vor längerer Zeit gemacht habe, aber überschlagsmäßig eine halbe Billion Altschulden 1982 plus ca 800 Milliarden Schuldzinsen plus eine halbe Billion Erblastenfond ergibt ungefähr den Schuldenstand 1998. D.h. die christliberale Koalition hatte die meiste Zeit die Schuldzinsen auflaufen lassen und nur vermieden, eigene Schulden zu machen. In den achtziger Jahren gab es auch Abzahlungen der Schuldzinsen, in den neunziger Jahre im geringen Masse über den Erblastenfond hinaus eigene Schulden. Diese Sichtweise ist natürlich sehr unpopulär, aber fair.
Ich finde die Ökosteuer auf Sprit ist eine gute Sache, trotz aller Kritik.

Ich selbst fahre jeden Tag knapp 200 km in die Arbeit (hin&zurück).
Früher hatte ich tatsächlich ein schlechtes Umweltgewissen wegen Kohlendioxidausstoß,
Dieselrußemissionen etc.

Seit es die Ökosteuer gibt, hab ich das nicht mehr.

Ich zahle jetzt etwas mehr an der Tankstelle und habe dafür die Gewissheit, dass die
schädlichen Folgen (d.h. die Umweltkosten, die sonst in der Wirtschaft nirgends
berücksichtigt werden), abgedeckt sind.

Dickes Lob an unsere Politiker! Sie schaffen es immer wieder, die größten Probleme der
Menschheit auf genial einfache Weise zu lösen (und nebenbei auch noch mehr Geld in die
Kassen zu bekommen).

Allerdings bin ich vor kurzem auf steuerbefreites Biodiesel umgestiegen.
Bin ich jetzt wieder ein Umweltfeind, weil ich keine Ökosteuer zahle?

Aus diesem Dilemma wird mich wohl das Bundesfinanzministerium erlösen, das
schon angekündigt hat, die Steuerbefreiung für regenerative Energien in
2003 zu überprüfen (sprich abzuschaffen).

na also...ist ja klar, oder?
he bofex , dein beitrag war gut ! wird aber den gruenen freunden nicht sehr gefallen !

mein vorschlag, damit du dich noch viel besser fuehlst :

fahr noch 100 kilometer am tag mehr , dann zahlst du mehr oekosteuer und die umwelt profitiert noch viel mehr !
Es ist mir schon klar, dass wir die Umwelt schützen müssen.

Es ist aber genauso klar, dass die Ökosteuer dazu nichts beiträgt.

Man muss sich mal vor Augen halten: die Gross-Energieverbraucher
werden ganz von der Steuer befreit, dagegen wird Strom aus
Wasserkraft und Windanlagen sowie Solaranlagen voll besteuert!

Dagegen waren die Schildbürger ja reine Intelligenzbolzen!

Das Prinzip der Ökosteuer ist der reinste Schwachsinn.
Hätte man das früher schon angewendet, gäbe es wohl keinen
Kat im Auto, aber 20 Mark Ökosteuer auf Sprit, keine
Kläranlagen, dafür 20 Mark Öko-Pinkelsteuer pro Liter usw.

Vielleicht ist es aber doch kein Schwachsinn und man
sollte es allgemein anwenden, also:
Statt Verbot eine Steuer auf Ladendiebstahl,
Statt Verbot eine Steuer auf Rauschgiftkonsum
etc. etc.

Jetzt hör ich aber wohl besser auf...

Muss auch noch was vernünftiges tun.
@bofex:

Leider kann ich Dir da nicht widersprechen. Ich rege mich z.B. darüber auf, daß die Kohleverbrennung sogar von der Ökosteuer ausgenommen ist, obwohl Kohleverbrennung mind. die doppelten Emissionen absondert als z.B. Gas. Und als Krönung werden dann noch sogar Milliarden aus unseren STeuern dafür ausgegeben, den Kohlebergbau weiter zu betreiben.
öko - pinkelsteuer ????

mensch bofex , bist du denn verrückt ! wenn das jetzt der trittin und seine freunde lesen , dann greifen die den vorschlag auf !
Hallo Herr Tritin

Hier noch einige Vorschlaege zur Einfuehrung weiterer Steuern als zusaetzlicher Ausbau der Unbeliebtheit unter den deutschen Waehlern :

+ Die Muttermilchtransport und Verabreichnugssteuer, 50 Pfennige pro 10 Gramm
+ Die Imstehenpinkelnsteuer, 20 Pfennige pro Spritzer :D
+ Die Konstruktivepolitiksteuer, 20 Mark pro Gesetz (keine Angst, die braucht ihr nicht zu zahlen :D )
+ CO2 Emmissionssteuer auf Atemluft, 1 Pfennig pro Atemzug
+ Fahrradfahrsteuer, um die politisch gewolte Kulturrevolution in D gleich von Anfang an finanziell im Griff zu haben, 5 Pfennig pro gefahrenen Km

Schoenen Gruss, PP :D
wie waere es noch mit einer glatzkopfsteuer , damit auch die npd ihren beitrag fuer den staatshaushalt leistet ?

aber was machen wir dann ,wenn die skins in zukunft mit dem gefuehl rumlaufen ,sie leisten einen guten beitrag fuer deutschland ??

ich wuerde ja lieber den gruenen mal ihre dienstwagen wegnehmen und zwingen , an der tankstelle selbst ihren sprit zu zahlen !
Hört sofort auf mit solchen Vorschlägen!!! Dem Eichel und Co trau ich mittlerweile alles zu. ;-)

Wenn ich nur schon höre, wie er sich jetzt brüstet mit dem Staatshaushalt. Naja, mit 100 Milliarden wg. UMTS hätte ich das auch gekonnt.
alles klar

Akte 2000 : Kokain im Bundestag
von siek 01.11.00 18:03:18 2236505
Akte 2000: Kokain im Bundestag - pharmazeutisches Analyse-Institut findet Spuren der Droge im Reichstagsgebaeude

Berlin (ots) "Im Deutschen Bundestag würden Drogensuchhunde
anschlagen", das sagt Professor Dr. Fritz Sörgel vom Institut für
Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung in Nürnberg. Auf 22 von
insgesamt 28 getesteten Toiletten ließen sich Spuren von Kokain
nachweisen. Im Auftrag des Fernsehmagazins Akte 2000 hat das Institut
Wischproben in einem Massenspektrometer untersucht, die im
Reichstagsgebäude von Akte-Reportern genommen wurden. Die Proben
stammen aus allen Bereichen des Gebäudes - von der Besucherebene
über die Fraktionsebene bis hin zum Präsidialbereich. Die Ergebnisse
der drei untersuchten Toiletten im allgemein zugänglichen
Besucherbereich waren negativ. Professor Sörgel: "Dass wir Null-Werte
gefunden haben, ist ein guter Beweis dafür, dass sowohl die
Akte-Wischtests zuverlässig sind, der Akte-Reporter nicht
kontaminiert hat, als auch dafür, dass auch im Labor keine
Kontamination dieser Proben stattgefunden haben kann."

Von den 25 Proben im nicht frei zugänglichen Bereich des
Bundestages stellten sich 22 als positiv heraus. Laut Professor
Sörgel können die Kokainspuren nicht durch Umwelteinflüsse zufällig
in den Bundestag gelangt sein. "Das würde voraussetzen, dass in der
Nähe des Bundestages eine richtige Kokain-Fabrik vorhanden ist", so
der Professor.

Der Leiter des Instituts, Professor Dr. Fritz Sörgel, genießt
einen hervorragenden Ruf. Er hat bereits in der Dopingaffäre um den
5000-Meter-Olympiasieger Dieter Baumann feinste Spuren von Nandrolon
in der Zahnpasta des Sportlers festgestellt. Er ist auch als
Gerichtsgutachter tätig.

Erst kürzlich hatte sich der Deutsche Bundestag mit der
Kokainproblematik beschäftigt. Als Antwort auf eine kleine Anfrage
einiger Unionsabgeordneter nannte die Bundesregierung die Zahl von
330.000 Kokainkonsumenten in Deutschland.

Akte-Reporter nahmen nicht nur den Reichstag unter die Lupe,
sondern auch andere, öffentliche Gebäude. Im Berliner
Abgeordnetenhaus, einem Nobelhotel, einem Bürogebäude am Potsdamer
Platz und der Börse fanden sich ebenfalls positive Kokainproben.

Für Akte-Moderator Ulrich Meyer ein sicheres Zeichen dafür, dass
Kokainkonsum in Deutschland allgegenwärtig ist.

Die Akte-Redaktion wird die Messergebnisse heute an die
zuständigen Stellen weiterleiten.


ots Originaltext: SAT.1
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe Akte 2000

Die Folgen:Realitätsverlust und Agressivität war nicht zu übersehen.

siek
Schade, daß es keine Fraktionsklos gibt. Dann wären die Konsumenten der illegalen Substanzen besser lokalisierbar.
Andererseits: welche Partei drängt am stärksten auf Drogenfreigabe?
Richtig!
Wenn ich mir dazu noch deren Politik, deren Wähler und den manischen Blick Trittins ins Gedächtnis rufe, ist für mich alles klar.
:D
@Gholzbauer:

Eben... Du meinst doch nicht etwa jene Partei, deren Funktionäre sich großteils immer noch stolz mir ihrer Vergangenheit brüsten?
So in Richtung Wohngemeinschaften, Straßenschlachten... und anschließend ein beruhigender Joint? ;-)
das erklaert allerdings einiges !

daher auch keine oekosteuer auf kohle : der trittin hat gehoert , dann waere auch koks oekosteuerpflichtig !
das haette ihm wohl den unmut seiner parteifreunde eingebracht !?
Jetzt ist Herr Tritin da...

der ist ja noch schlimmer! Ich hab mir Gottseidank nur die letzten 10 Minuten angetan!

Zuwanderungspolitik ist das Thema.
Das beste Zitat, was ich da gehört habe:

"Ich finde es eine Unverschämtheit, das wir im Zusammenhang mit Asyl von Mißbrauch reden. Das kann unsere Gesellschaft doch aushalten!"

Danke schön, jetzt wissen wir aber bescheid!

MfG
Ingmar
spießer aller fraktionen vereinigt euch in diesem thread
was habt ihr gegen freie liebe und nen guten joint, höre ich da neid und mißgunst :D
gibt es das in euren schützen- und kegelvereinen etwa nicht :laugh:
@ MrBucket
In welcher Welt lebst Du eigendlich, anstatt Sprechblasen los zu lassen, erkläre doch einmal
welche Lösungsansätze Du zum Thema Einwanderung hast???
oro
Besitz, Erwerb und Verkauf bestimmter Subtanzen ist zur Zeit illegal. Basta.
Von mir aus stimmen wir in einem Volksentscheid oder im Parlament darüber ab, ob sich das ändern soll. Wenn ja, ist es O.K. Wenn nein, bleibt es verboten, für mich ebenfalls in Ordnung, aber dann hat man sich verdammt noch mal weiter daran zu halten.
Wenn sich herausstellen sollte, daß Mitglieder der Legislative vorsätzlich illegale Handlungen begehen, wird der Schaden hinsichtlich der Gesetzestreue der Bürger enorm sein. Warum sollte man nicht stehlen, warum noch Steuern bezahlen, warum nicht den bösen Nachbarn veprügeln, wenn nicht einmal die Gesetzgeber die Gesetze befolgen, wird sich der Bürger denken.
Das hat mit Spießertum nichts zu tun, roter Spießer fstein007.

Paladin,
was hast Du gegen Wohngemeinschaften?
Ich mache gute Erfahrungen damit. :D
@ Oropeto, zu deiner Infomration, ich lebe in Deutschland, einem Land das der Meinungsfreiheit verpflichtet sein sollte. Ich gehe da jetzt mal mit gutem Beispiel voran und tolleriere auch dich! ;)

Im Ernst, ich hab mich zum Thema Zuwanderung schon dezidiert geäußert in verschiedenen threads, da hab ich mir ne Menge Arbeit mit gmacht, es dürften wohl ein paar Stunden draugf gegangen sein. Ich wüßte nicht, warum ich das für dich jetzt nochmal lang ausbreiten sollte. Mußt zur Not mal n bissel suchen. Nur kurz angesprochen.


Deutschland braucht Zuwanderung von kompetenten Fachkräften. Das kann aber nur eine Übergangslösung sein. Wenn du ein bischen nachdenkst und auch noch Erfolg dabei hast, wirst du merken, daß Zuwanderung keine Probleme löst. Sie behandelt nur Symptome. Letztendlich verschiebt Zuwanderung Probleme nur nach hinten unter den unschönsten Nebenwirkungen (siehe Südfrankreich).
Das Kenrproblem ist ein völlig anderes. So wie unsere Wohlstandsgesellschaft angelegt ist, sieht die durchschnittliche Auffassungen von Kosten und Nutzen so aus, daß Kinder leider eine ziemlich niedrige Präferenz haben.
dieses Problem wird an kurzfristig nicht in den Griff kriegen, ich lase mir hierfür auch eine geregelte Zuwanderung gefallen.
Gleichzeitig muß unsere Gesellschaft kinderfreundlicher ausgelegt werden. So halte ich es für sehr überlegenswert, ob man nicht die steuerliche Bevorzugung der Ehe aufgibt zugunsten einer steuerlichen Bevorzugung von erziehenden Eltern, oder direkt dne Kindern. Da muß es auch noch andere Möglichkeiten geben. Zum Beispiel könnte der Staat das Kindergartengeld voll übernehmen, wobei ich mir hierzu eine marktwirtschaftlichere Alternative wünschen würde.
Nochmal für dich oropreto: Zuwanderung löst keine Probleme! Sie verschiebt sie nur nach hinten! Das wird dir jeder Volkswirt bestätigen. Meine Schlußfolgerung: OK, vielleicht brauchen wir für en Moment geregelte Zuwanderung, aber wir müssen möglichst schnell für einen Stopp der demographischen Dezimierung sorrgen. Es wird immer dargestellt, als ob die demografisch rückläufige Entwicklung unser Schicksaal wäre. In Wahrheit ist sie das Problem!


Ich sehe im übrigen das Asylrecht unmittelbar verknüpft mit einer geregelten Einwanderung, weil letztendlich beides Zuwanderung darstellt. Ich halte im übrigen eine Ablehnungsquote von über 90% nicht vermittelbar, wenn gleichzeitig eine weitaus höhere Zahl als 10% in Deutschland dauerhaft bleiben kann. Wer diesen Zustand ala Tritin tolerieren will (s.o.), verursacht wider besseren Wissens fremdenfeindliche Resentiments.
Im übrigen sehe ich die Notwendigkeit für eine Zuwanderungsquote, die Einwanderung und Asyl beinhaltet sowie Familiennachzug etc. - eben die gesamte Zuwanderung!

Das Asylrecht als solches ist nicht mehr praktikabel. Es sollte durch eine institutionalisierte Einrichtung des Asyls genehmigt werden. Ich she das nicht als Schrit weg von den Menschenrechten. Wer so argumentiert, müßte allle Länder auf diesem Planeten außer Detuschland für Unrechtsstaaten halten. Als Vorbildländer für Asylregelung wünsche ich mir Frankreich und Kanada!

Ich weiß nicht, ob du in der Lage bist, das zu verstehen, aber ich wünsche es dir.

MfG
Ingmar
das problem ist nicht das asylrecht , das ist eine sinnvolle sache . sondern das die abgelehnten asylbewerber nicht sofort abgeschoben werden !
@Gholzbauer:

Sorry, da habe ich mich undifferenziert ausgedrückt. Mea Culpa! Ich finde Wohngemeinschaften an und für sich natürlich nicht schlecht. Aber Du kannst Dir bestimmt denken, auf welche Art von WG`s ich da angespielt hatte mit meiner Anmerkung? ;-)

@fstein007:

Gegen freie Liebe habe ich natürlich auch nichts. ;-)
Aber gegen Steinerwerfen auf Polizisten etc. Und worauf gewisse Politker heute noch so alles stolz sind. Würde mal gerne hören, was die sagen würden, wenn bei einer Demo gegen die Ökosteuer Steine geworfen würden.
Wetten, daß die dann ganz schnell nach der Staatsgewalt rufen würden?

@Mr. Bucket u. Caldor:

Das Asylrecht ist für mich ein wertvolles Menschenrecht. Aber wichtig ist auch meiner Meinung einer strenge Auslegung der Kriterien, verbunden mit einer konsequenten Abweisung von solchen "Asylbewerbern", die aus anderen Gründen als den im Grundgesetz definierten kommen.
stimmt !

wenn die unechten asylanten gleich wieder draussen waeren , dann gaebs auch keinen diskussionen mehr ueber angeblich zuviel auslaender !

und es stuende mehr geld zur verfuegung fuer soziale sachen in deutschland !
Jaja, die Jungunionisten. Hab ich schon in der Schule immer bewundert: erfolgreich und sexy. Bei allen beliebt, vor allem bei Lehrern und Frauen. Jetzt räumen sie auch noch am Neuen Markt das dicke Geld ab, die jungen Wilden. Aber unser Ingmar ist ein ganz besonderer: Kommt lattenstramm um 4 Uhr morgens nach ner Party nach Hause, der Schlingel (sind ja schließlich Ferien) und referiert trotzdem noch mal kurz außem Stand übern Güterverkehr. Ich beneide dich, mach weiter so, du hast bestimmt viel Spaß im Leben!
Fstein,

du sprichst von freier Liebe? Hatest du da nicht auch ein gestörtes Verhältnis dazu? ;););) (Siehe dein Theread: "Wer braucht schon Sex") Aber wo wir gerade beim thema sind. gegen frei Liebe habe ich überhaupt nichts. Und koksen und Joints rauchen kann von mir aus wer will, solange er nicht in meiner Krankenkasse ist (oder so ähnlich). Im Ernst, im Prinzip habe ich nichts gegen den Konsum, aber Fakt ist, daß da viele nicht mit umgehen können. Volkswirtschaftlich ist das für und wider einer Legalisierung von Drogen keineswegs so eindeutig, daß ich auf einen Blick sagen könnte, ich bin dafür oder dagegen. Mit diesem Thema habe ich mich halt bislang nicht so auseinandergesetzt... Aber nicht gleich zum Spießer abstempeln bitte :laugh::laugh::laugh:

Zum Asylrecht:
Caldor, im Prinzip hast du recht. Das Asylrecht ist eine gute Sache. Die Frage ist aber, ob es so bestand haben kann, wenn nur 5% aller Asylbewerber anerkannt werden, aber eine weitaus größere Zahl hier verbleibt. Es ist weiterhin nicht einzusehen, daß der Schutzmantel des Asyls für Kriminelle gilt. Wenn man dem entgegenwirken will, kommt man nicht daran vorbei, für das Asylrecht eine neue Rechtsform zu finden, sonst kriegt man Probleme mit dem Grundgesetz. Ich denke, es ist unumstritten, daß wir die Leute, die politisch verfolgt werden, hier aufnehmen. Aber es ist auch im Interesse gerade dieser Leute, daß man konsequent gegen Asylbetrüger und schwer straffällig gewordene Asylbewerber vorgeht und diese abschiebt.

MfG
Ingmar
Hi Mr. Bucket,
solange die am weitesten verbreitete, die höchsten Kosten (steuerlich aber auch hohe Einnahmen bringende) verursachende und sozial anerkannte, legale Droge Alkohol nicht mal ein Werbeverbot auferlegt bekommt, brauchen wir über Nischendrogen (das sind alle anderen dagegen) nicht zu philosophieren.

Es grüßt
MM
Alkoholdrogenkonsument
@ Minimacker,

du hast schon recht mit deinem Einwand. Nur sollte man sich die Frage stellen, warum Alkohol und Tabak so große Schäden anrichten. (Taback allerdings weniger sozial) Kommt es vielleicht daher, daß beide legalisiert sind und eine entsprechend große Verbreitung haben? Ich halte es für legitim, wenn man keine dritte Volksdroge etablieren will. Auf der anderen Seite stehen wieder Argumente dafür...

Zum Alkohol: Dieser ist in der Tat ein gesellschaftliches Problem. Ich sähe gern eine zweckgebundenen Abgabe pro Gramm Alkohol, das in Getränken enthalten ist. Diese Abgabe müßte direkt und auf alle aufgeteilt in die Krankenkassen fließen.

MfG
Ingmar
@Mr. Bucket,
philosophische Betrachtungen über Drogen respektive über ihren Stellenwert halte ich für illegitim, solange sie irgendjemanden schädigen. Es kann sich hier also nur um die Frage drehen, wer hat Interesse, dass die eine Droge legal ist und die andere illegal - und warum hat derjenige so ein schizophrenes Interesse?!

Gruß
MM
Hallo Minimacker, dein letztes Posting habe ich nciht so ganz verstanden. Kannst du es vielleicht näher erläutern? Philosophisch finde ich das gerade nicht. Es ist doch eine konkrete Frage, warum Alkohol so einen großen Schaden anrichtet. Die Antwort, daß die gesellschaftliche Anerkennung ein Grund ist, halte ich nicht für abwegig. Und dann "philosophische Betrachtungen über Drogen respektive über ihren Stellenwert halte ich für illegitim, solange sie irgendjemanden schädigen." :confused::confused::confused:
Sollen Drogen jetzt rundsätzlich verboten werden oder schädigen sie keinen?


Nur soviel steht fest. Es macht volkswirtschaftlich Sinn, den Siegeszug, egal von ewelcher Droge, möglichst weit herauszuzögern.

Alkohol hat in dieser Gesellschaft einen Stellenwert, das kann man nicht bestreiten. Alkohol hat aber auch historische Wurzeln in Europa. Warum soll man darüber nicht reden :confused:
Haschisch hat auch seinen Stellenwert in der Gesellschaft, und den finde ich bei näherer Betrachtung gar nicht so schlecht. die Frage ist doch, wo willst du aufhören bei der Legalisierung von Drogen? Spätestetens wohl bei Heroin, aber was kommt dazwischen? Mit dem gleichen Argument wie Haschisch müßtest du auch Kokain legalisieren, in den entsprechenden Schichten ist es längst anerkannt.

Deine Mutmaßung, daß Befürworten bzw. nichtbekämpfen der einen und das Bekämpfen der anderen Droge sei schizophren, kann ich so nicht teilen. Das liegt eben daran, daß die Drogen einen unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellenwert haben. Ob das jetzt redlich ist, ist eine andere Frage.
Oder wolltest du andeuten, daß die CDU gegen Haschisch ist, weil ihre typsiche Klientel nicht zu den Konsumenten gehört? Das halte ich doch für arg weit hergeholt.

MfG
Ingmar
@mr.bucket

die cdu hat angst vor cannabis , weil die cdu , als
angstbestimmte partei , eine klientel hat , welche
kulturfremdem jedweder natur angstbestimmt gegenueber tritt .

das wissen wir in hessen nicht erst seit roland koch .
bereits in den fuenfzigern zogen adenauer und seine ex - nsdap -
berater die menschen mit angstbesetzten themen in ihren bann .

gerade den schwarzen taete eine purpfeife zur rechten zeit ganz gut ..

mfg
halbrechts
halbrechts, bitte nicht ganz so kurz denken.

Das stimmt so einfach nicht. du negierst damit die Einigungsbemühungen der CDU in Europa, die mit den von dir beschriebenen Eigenschaften nicht möglich wären, und viele weitere Punkte.

MfG
Ingmar
@Mr Bucket
Was gab´s da mißzuverstehen? Die Frage ist: Warum ist Alkohol (als Droge zweifelsfrei identifiziert und definiert) gesellschaftlich anerkannt und darf sogar beworben werden, was ihrer Ausbreitung Vorschub leistet?
Die Frage ist nicht: Wieso erkenne ich die anderen Drogen nicht als gesellschaftsfähig an?
Es geht hier keineswegs für mich um die Frage, welche Droge "gesünder" als die andere ist, oder gar darum, welcher man gar aufgrund ihrer "historischen Wurzeln" :rolleyes: :confused: eine größere Berechtigung einräumen sollte.
Schon ganz falsch im Ansatz ist Deine Frage: Warum richtet Alkohol Schaden an?
Verlogen finde ich in der Diskussion um Drogen, dass nicht alle einbezogen werden, sondern die, von denen der Staat profitiert (Alkohol) legalisiert sind. Da tut sich unter anderem die Cash Dealer United sehr schwer mit, wie ich neulich wieder in einer Diskussionsrunde bei Friedmann mit Frau Roth (Frankfurt) erleben durfte, die sich, darauf angesprochen, sichtlich wand.

Gruß
MM
@MinMacker, angesichts der Schäden durch Alkoholismus kann man mit Recht fragen, warum dieser nicht wie andere Drogen verboten ist.

Allerdings lebt in diesem Land eine überwältigende Mehrheit von Menschen, die ohne Suchterkrankung Wein oder Bier konsumieren, die auch Wein zum Verfeinern von Soßen oder Rum zur Aromatisierung von Kuchen verwenden, was ein Alkoholverbot denn doch als Überreaktion erscheinen ließe. Eine solche Kultur des Cannabis-Gebrauchs gibt es hierzulande nicht (in einigen Staaten wie Marokko schon) und muß auch nicht absichtlich erschaffen werden. Man kann im übrigen Wein so trinken, daß der genuß gänzlich ohne Rausch eintritt. Bei Cannabis würde ich da eher annehmen, daß man ohne Rausch eher enttäuscht wäre (zugegeben ohne eigene Cannabis-Erfahrung).

Bei Tabak wäre ich für ein Verbot. Angesichts der Machtverhältnisse ist das allerdings kaum durchführbar. 40% der Bevölkerung und der Mehrheit unter Journalisten, Politikern und Autoren kann man schwerlich etwas verbieten.
@for4zim
also entweder ist es eine Droge und wir verbieten Drogen, dann bitte alle, die schädlich sind (auch wenn einige den Konsum so halten können, dass sie nicht geschädigt werden - das gelingt einigen bei anderen Droge auch) oder wir erlauben auch die anderen und kassieren dort auch Steuern, um damit die Kosten für die Kranken zu decken.
Alles andere wäre so, als würde man sagen, dass man Schwarzarbeit erlauben sollte, weil viele damit gut umgehen können. ;)

Gruß
MM
Das Problem ist aber, daß momentan z.B. Heroin verboten ist, aber Alkohol und Tabak nicht.

Und solange das so ist, sind diese Gesetze einzuhalten. Entsprechend muß der Handel, Konsum etc. mit diesen Drogen auch verfolgt und bestraft werden.

Denn mit dem gleichen Argument wie "Alkohol+Tabak sind Drogen und erlaubt, also darf ich auch ungestraft Koksen" könnte ja sinngemäß z.B. ein Mörder argumentieren, Abtreibung sei Mord an ungeborenem Leben.
Aber würde Abtreibung in unserer Gesellschaft weitgehend akzeptiert und ungestraft durchgeführt.
Und er wolle ja nicht dafür bestraft werden, daß er im Prinzip eine "Postnatale" Abtreibung (also die Abtreibung eines bereits geborenen) durchgeführt habe, als er seine Opfer erdolcht hat.
Das Beispiel ist jetzt zugegebenermaßen etwas extrem, aber ihr versteht wohl, was ich damit sagen will.
MinMacker, Du hast recht und unrecht. Natürlich sollte man alle gesundheitsschädlichen und Sucht erzeugenden Drogen verbieten. Somit also auch Tabak. Gegenwärtig kann ich aber niemanden einen Vorwurf machen, der ein Verbot für nicht durchsetzbar hält. Die Diskussion dazu zu führen ist aber sicher für die Zukunft sinnvoll.

Bei Alkohl habe ich schon gesagt, daß es sich hierbei nicht um eine grundsätzlich gesundheitsschädliche und Sucht erzeugende Droge handelt. Hier kommt es auf die Menge und das Konsumverhalten an. Mäßiger Weingenuß ist sogar gesundheitsfördernd, Wein in geringen Mengen also eine Medizin.

Bei Cannabis sieht es meines Wissens ähnlich aus, wobei mir gesundheitsfördernde oder unabhängig vom Rausch geschmackliche Qualitäten hier nicnt bekannt sind. Daher sehe ich Alkohol und Cannabis in einer Grauzone, in der der Weg des geringsten Widerstandes gegangen wird. Das ist nicht fair und nicht klar, aber so schön ist Politik ja auch nicht, daß man immer kompromißlos eindeutigen Wahrheiten folgen könnte.
"...Die Diskussion dazu zu führen ist aber sicher für die Zukunft sinnvoll..."

Die Frage ist eher: Warum hatte man bei der Diskussion über das Verbot von Drogen die am weitesten verbreitete vergessen - und welches (wessen) Interesse wurde hier berücksichtigt?
Ist es nicht eher so, dass man bei der Droge Alkohol soviel mitverdient, dass man es sich leisten kann, durch Verdammen "nur" der anderen Drogen moralisch auf der richtigen Seite zu erscheinen?
Gruß
MM
MinMacker, Du blendest meine Argumente bezüglich Alkohol völlig aus.

Nochmal ganz klar:

Alkohol ist meistens nicht suchterzeugend, kann in Mengen genossen werden, in denen es nicht zu einem Rausch kommt, kann auch als Lebensmittelzusatz völlig ohne Möglichkeit zur Rauscherzeugung eingesetzt werden, als Medikament und zur Verbesserung der Gesundheit und Krankheitsvorbeugung.
for4zim,
nochmal ganz klar:

Alkohol ist eine Droge, die Sucht erzeugt (wie alle anderen, die mäßig genossen auch keine Sucht erzeugen).

Durch Alkohol und dessen legalem Angebot haben wir mehr Suchtkranke als durch alle anderen Drogen, was noch einer weiteren Zunahme unterliegen wird, da auch noch für Alkohol geworben werden darf.

Sollte es medizinisch sinnvoll sein, kann man Alkohol ja verordnen.
Als Lebensmittelzusatz ist es nicht erforderlich.

Wieso hat also die (übrigens anerkannte) Droge Alkohol einen Sonderstatus? Weil der Staat daran verdient!
Gruß
MM
Hm, vielleicht solltet ihr zu diesem Thema einen eigenen Thread eröffnen?
MinMacker, Millionen in diesem Land trinken alkoholisch Getränke, ohne je süchtig zu werden. Mit den meisten Drogen kannst Du so etwas nicht machen - bei Heroin, Kokain, Tabak z.B. kommt die Sucht sehr schnell, schon nach geringen Mengen.

Weingenuß kann man jedem Erwachsenen empfehlen, nur wird wohl keine Krankenkasse dafür zahlen wollen (wie bei Obstgenuß, Müsli, Gemüse etc - alles gesund, aber nie ärztlich verordnet).

Zucker ist auch gesundheitsschädlich, ebenso wie Kochsalz (in größeren Mengen ein tödliches Gift). Kein Mensch würde diese Substanzen verbieten.

Als Lebensmittelzusatz ist Rum in meinem Marmorkuchen unverzichtbar. Wer was anderes behauptet, kann nicht backen :).

Und das Argument mit dem Verdienen des Staates: an einer Cannabis-oder Heroin-Steuer ließe sich ja auch gut verdienen. Trotzdem strebt der Staat hier keine Freigabe an. Was sagt also der Verweis auf den Verdienst des Staates aus? Klingt im ersten Moment plausibel, ist es aber gar nicht.
"...Was sagt also der Verweis auf den Verdienst des Staates aus?..."

Nun, dass die Droge, die die meisten Einnahmen verspricht, legalisiert bleibt, während man bei den anderen, (die zumindest jetzt noch wesentlich weniger abwerfen würden) nach außen herrlich entrüstet tun kann.

Habe übrigens nichts gegen Marmorkuchen mit Alkohol ;) Bin regelrecht süchtig danach :) Was wiederum die Gefährlichkeit dieser Droge beweist. :rolleyes:
Gruß
MM
was hat alkohol eigentlich damit zu tun dass die gruenen scheisse sind ?

um mal zum titel dieses threads zurueckzukommen
um diese gruene scheuklappenblindheit zu erreichen , muessten deren funktionaere aber jeden tag eine flasche strohrum weghauen !
Ich meinte eigentlich nicht, dass ein enges Gesichtsfeld ein Privileg der Grünen ist, ....:rolleyes:
Gruß
:)MM;)
Da hast Du recht.

Aber manchmal kommt es auch mir so vor, als ob es bei den Grünen noch ein bißchen beengter ist als bei den anderen Parteien.
Zumindest erwecken sie in der Öffentlichkeit den Eindruck, daß es so ist.
Akte 2000: Kokainspuren im Bundestag - Untersuchungen korrekt - die genauen Ergebnisse

Berlin (ots) Prof. Dr. Fritz Sörgel hält Manipulationen an den
Kokainproben für ausgeschlossen. "Ich weiß nicht, wie sie das in zwei
bis drei Tagen hätten bewerkstelligen können", sagte der Leiter des
Instituts für biomedizinische und pharmazeutische Forschung gestern
Abend (7. November 2000, 22.15 Uhr in SAT.1) in der Sendung Akte
2000/45. In einem 142 Seiten starken Gutachten untermauert er die
Recherchen der Akte-Redaktion und widerlegt damit alle Kritiker.

Die umfangreichen Untersuchungen des Instituts zeigten:
Gründliches Händewaschen reicht völlig aus, um eventuell anhaftende
Drogenspuren zu entfernen. Auch eine Kontamination in den
Transportbehältern schließt das Institut aus. Die Analysen ergeben
zudem, dass die Proben von unterschiedlichen Orten genommen wurden.
Prof. Sörgel: "Die Untersuchungsergebnisse erhärten die Technik, die
verwendet wurde. Ihre Techniken sind völlig ausreichend für die
Beantwortung der Frage: Gibt es Kokain im Bundestag."

Die Analyse, die im renommierten Institut für biomedizinische und
pharmazeutische Forschung, Nürnberg von Prof. Dr. Fritz Sörgel
vorgenommen wurde, ergab folgende Ergebnisse:

In den Toiletten im Bereich der Präsidialebene fanden sich
folgende Werte: 0.583 Mikrogramm, 0.272 Mikrogramm, 0.247 Mikrogramm,
0.145 Mikrogramm und 0.102 Mikrogramm.

Fraktionsbereich der SPD: 0.0796 Mikrogramm, zwei Proben waren
negativ (0.0 Mikrogramm).

Fraktionsbereich CDU/CSU: 0.295 Mikrogramm, 0.245 Mikrogramm,
0.176 Mikrogramm, 0.155 Mikrogramm, 0.135 Mikrogramm

Fraktionsbereich FDP: 0.165 Mikrogramm, 0.105 Mikrogramm, 0.102
Mikrogramm.

Fraktionsbereich PDS/Grüne: 1.10 Mikrogramm, 0.204 Mikrogramm,
0.139 Mikrogramm.

Plenarebene: 0.275 Mikrogramm, 0.214 Mikrogramm, 0.204 Mikrogramm,
0.204 Mikrogramm, 0.178 Mikrogramm, zwei negative Proben (0.0
Mikrogramm).

Besucherebene: zwei negative Proben (0.0 Mikrogramm).

Moderator Ulrich Meyer: "Wir haben Kokainspuren in den
entsprechenden Fraktionsbereichen gefunden. Dass die Spuren aus den
Fraktionen kommen, ist damit nicht gesagt."

Die Auswertung des Gutachters Prof. Dr. Fritz Sörgel liegt seit
gestern, 7. November 2000, auch dem Bundestag vor. In einer
Presseveröffentlichung des Deutschen Bundestages von gestern (7.
November 2000) wird nicht mehr angezweifelt, dass die Proben aus dem
Bundestag stammen. Auf eine Anfrage von Akte 2000 bei der
Pressestelle des Bundestages, welche Maßnahmen in der vergangenen
Woche eingeleitet worden seien, hieß es lediglich: "Diese Fragen muss
ich Ihnen nicht beantworten."
Frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe Akte 2000

ots Originaltext: SAT.1
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen: Eva Bons, Tel.: (02227) 905020
Kristina Faßler, SAT.1 Unternehmenskommunikation
Tel.: (030) 2090-2350
Fax: (030) 2090-2355
siek
bei den gruenen also am meisten ?

da wird wohl keiner ueberrascht sein !

daher meine forderung :

kokssteuer statt oekosteuer !!
jetzt unterstellt der verkehrspolitische sprecher der gruenen sogar der bahn , dass die bilanzen und rechenschafstberichte ein bißchen merkwuerdig seien .

wenn das schon ein gruener sagt , sollte es uns zu denken geben . immerhin ist die bahn doch deren lieblingskind !
Oje, das macht mich aber auch mißtrauisch!

Bisher haben die Grünen doch immer für die Bahn eine Lanze gebrochen, koste es was es wolle.

Andererseits überrascht mich das nicht, daß es bei der Bahn mit dem Geld nicht zu pingelig zugeht. Immerhin zahlt ja letztlich der großzügige Steuerzahler ohnehin alles.
wartet mal ab , dafuer werden wir noch gut zahlen muessen !

auch so eine sauerei ! die bahn ist halt ein lieblingskind der gruenen , da muessen wir zahlen , bis wir schwarz werden !
Ja, weil die Bahn so umweltfreundlich ist...


.... und pünktlich, und bequem, und überall erreichbar... und, und und... ;-)
hahahaha !

aber klar . und die freundlichkeit der beamten dort erst !

gibts noch mehr laecherlichkeiten ueber die gruenen zu berichten ?

los, nur immer raus damit !
Das dürfte Dich interessieren, Caldor:
(ist aber auch für die Grünen interessant *g*):


"Zahl der Klagen von Unternehmen und Privatpersonen gegen Ökosteuer wächst"

Jetzt haben auch 5 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes des Groß- u. Außenhandels (BGA) Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe erhoben. Sie werden ungleich
behandelt, weil Konkurrenzunternehmen des Produzierenden Gewerbes bei der Ökosteuer Vergünstigungen in Höhe von 80% erhielten. Der Handel dagegen müsse für die
von ihm hergestellten gleichartigen Produkte die volle Ökosteuer bezahlen. Das ist ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Am besten liesse
sich dies durch eine Abschaffung der Ökosteuer erreichen, sagte BGA Präsident Michael Fuchs. Die Kläger werden durch den Bonner Staatsrechtler Wolfgang Löwer
vertreten."

In Karlsruhe liegen nach Angaben des Bundesverfassungsgerichtes bereits 6 Verfassungsbeschwerden vor, die auch angenommen wurden und bei denen vermutlich in der
Sache entschieden werde.
Zu den Beschwerdeführern gehören Spediteure, Kühlhausbetreiber, Landwirte, Privatpersonen. Hierzu kommt nun noch die Verfassungsbeschwerde des Bundesverbandes
GA.

Die Bundesregierung baut ihre Verteidigung im wesentlichen darauf auf, daß die Ökosteuer "nur befristet erhoben würde, bis sich die EU auf eine einheitliche
Energiebesteuerung geeinigt habe." Dieses Argument wirkt auf die Anwälte der Gegenseite allerdings eher "fast wie ein Schuldeingeständnis"

Anscheinend ist also die Einschätzung, daß die Ökosteuer schädlich für den Standort Deutschland ist, keineswegs eine Einzel- o. Stammtischmeinung.
"DEHOGA Saarland fordert: Ökosteuer sofort aussetzen!
Auf dem Landesverbandstag 2000 des DEHOGA Saarland (Deutscher Hotel- u. Gaststättenverband) hat die Präsidentin des Verbandes, Gudrun Pink, eine Aussetzung der

Ökosteuer gefordert.
Von den Auswirkungen der Ökosteuer würde das Gastgewerbe stark getroffen. So enstünden z.B. selbst in einem umweltfreundlich geführten Hotel durch die Steuer eine
Netto-Mehrbelastung von rund 10.000,- DM. Deshalb müsse - so Fr. Pink - die Ökosteuer sofort ausgesetzt und nachgebessert werden. Ferner müsse das
Gaststättengewerbe in die Ausnahmetatbestände einbezogen werden. Die DEHOGA-Präsdidentin begrüßte ausdrücklich die Initiativen anderer Verbände in dieser Sache."