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ADHOC: Metabox - 500 Beiträge pro Seite



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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Met@box AG: Kapitalerhöhung noch nicht vollzogen - Zeichner im Verzug

Der Zeichner der Kapitalerhöhung vom 30. Juli 2001 hat durch seinen Anwalt
mitteilen lassen, die Zahlung der Bareinlage über 1 Mill. Euro nicht leisten zu
wollen. Er kündigt die bestehenden Vereinbarungen auf.
Der vorläufige Insolvenzverwalter bestreitet die Möglichkeit der Vertrags-
auflösung und wird den Anspruch auf Zahlung gerichtlich geltend machen.
Weitergehende rechtliche Schritte behält er sich vor.
Die Verhandlungen der Metabox AG mit einer weiteren Investorengruppe sind
derzeit noch nicht abgeschlossen.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c) DGAP 21.08.2001
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WKN: 692 120; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


212137 Aug 01
tja, da dürfte der iv dem zust. richter wohl nichts erfreuliches zu erzählen haben.

bin auch schon auf die begründungen der agem gespannt, warum das eigentlich wiedermal positiv zu sehen ist. :laugh:

nicht sonderlich überrascht,

r
Hoffentlich ist damit Metabox jetzt endgültig pleite und verschwindet aus den WO Top-Stocks. Ich kann`s echt nicht mehr sehen!
Das stärkt die Position gegenüber anderen Investoren, oder so, vielleicht.
Hubert Hunold

relation: Post.
hubert,

nimm´s nicht persönlich, aber ich nehme aus prinzip keine boardpost entgegen, ich lese sie nicht und ich beantworte sie nicht. (logisch irgendwie :laugh:)
von niemandem. sorry.

eigentlich dachte ich ja, ich hätte das postfach deaktiviert. :confused:
funktioniert scheinbar nicht.

nichts für ungut,

r
Tja, es tut mir irgenwie nicht leid um die Anleger, die aufgrund dieser Kapitalerhöhung eingestiegen sind. Wer mit dem Feuer spielt muss damit rechnen sich zu verbrennen.
War zu erwarten wieder mit einer negativen Meldung beglückt zu werden.Auch ein ungenannter Investor ist bei mbx nichts neues.Doch warum braucht die Staatsanwaltschaft so lange,diesem Treiben ein Ende zu setzten?
SALVE!

Scheinbar alles um Metabox dubios zu sein: sogar vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter!
Niemals bekommt man namentliche Kunden, fertige Produkte, nachpruefbare Aussagen ,nicht einmal Investoren wollen genannt werden.
Kennt ihr noch ein Unternehmen, an dem praktisch alles geheim ist?????
Mir faellt da nur NSI und Mossad ein, aber die sind noch nicht an der Boerse.

Ich hatte so zum Spass bei der KE-Adhoc ein paar Stuecke verkauft. Herr Graaff: Sie sind jetzt in der Haftung....
verspaetete Adhocs als gerichtlichg eingesetzter Verwalter.
Wussten Sie denn nicht, dass die Insolvenzgesetze FUER die Banken und Versicherungen geschrieben wurden ?(ehm von ihnen gemacht?) Die werden recht sauer und haben IMMER das Gesetz auf ihrer Seite!
Also zahlen schnell meinen Schaden, sonst muss ich mit den Profis ins Boot...wie gesagt, die gewinnen immer!!!


Jetzt im Ernst: Mein Rechtsempfinden ist nicht nur durch den MBX-Fall empfindlich gestoert.
Diese Leute koennen von Weicheigesetzen unbehelligt tun, was sie wollen.
Luegen, falsche Adhocs, Insiderhandel, Tricksereien mit Auslandfirmen bei Kapitalerhoehungen, Ausleihen von Aktien, die ihnen garnicht gehoeren, Schwoeren alle Aktien zu behalten, die man schon lange ueber die guetergetrennte Frau verkauft hat ....und so weiter....hat keine Konsequenz!
Seit Monaten wird geprueft, ohne Erfolg.
Diese Staatsanwaltsschlafmuetzen werden erst dann aktiv, wenn auch noch der letzte Anleger ausgeraubt wurde.
Uebrigens sind die Burschen bei Geschwindigkeit- ueberschreitung recht schnell....jaja die kriminellen Buerger!!!!

Na ja Herr Graeff, der Streitwert bei diesem Minipaket ist nicht so hoch, da mach ich mir mit meinem Kumpelanwalt mal den Spass, ihnen einige Minuten ihrer Arbeitszeit zu klauen, wenn sie irgendwelche Entschuldigungen schreiben muessen...und bei ihren Tagessaetzen tut das doch weh...

Es lebe die Sozialhygiene!
Petronius
Das wäre allerdings tragisch,
wenn die KE nun so kurz vorm Ziel doch noch scheitern sollte.

Natürlich fragt man sich unwillkürlich, warum der "Investor" diese einmalige Chance, sich an DEM first-mover eines Mega-Wachstumsmarktes zu beteiligen, ungenutzt verstreichen lässt.

Man sollte aber trotz allem auch die positiven Seiten nicht vergessen:
Immerhin hat allein die Nachricht des Investoreneinstiegs ermöglicht, am folgenden Handelstag ca. 1 Million Aktien MEHR als durchschnittlich in Verkehr zu bringen, und das zu (vergleichsweise "Traum"-) Kursen zwischen 1 und 1,3E.

So gesehen, müsste man den Eingangssatz präziser formulieren.

Scheitern der KE: tragisch, ja- aber nicht für jeden.

Gruß,
harman
ICH FREUE MICH SCHON AUF DIE IFA IN BERLIN AB SAMSTAG !!!!

Da hat MBX einen Stand angemietet...
Wenn auch diese Ankündigung nicht widerrufen würde , sollte mich das wundern.
kleine ergänzung:

habe - nach langem suchen :cry: - meine board-mailbox gefunden und erstaunt festgestellt, dass mir auch eine menge anderer user post hinterlassen haben.

für die gilt natürlich das gleiche, was ich hubert oben gepostet habe.
ist eine reine prinzipsache, nichts persönliches.

r

p.s.: habe alle nachrichten gelöscht.
Petronius,

warum so negativ einem Unternehmen gegenüber, in dem viele ihre Arbeit tun?
wenn es so sein sollte, dass jemand die Firma zum Abzocken mißbraucht hat, dann sollte man diesen jemand zur Verantwortung ziehen....und wahrscheinlich wird das ja ohnehin nicht lange auf sich warten lassen

aber das Unternehmen, in dem versucht wird, ein gutes Produkt zu kreiieren, sollte man heraushalten

denn vielleicht schafft MBX es noch - allerdings ohne diejenigen, die bisher offenbar nicht das richtige Händchen hatten (CEO und IV)

ps
@pechsuse

Was meinst du: Steigt die Ampa vor oder nach Eröffnung des
Verfahrens ein?
Ich tipp mal auf nach...
Ampa hatte ja vorher Zeit genung gehabt, um zu investieren

Gruß
relation

Wie :confused:
Die ganze Post von Ebe und Fogel, von Thao und Nelle- alles einfach gelöscht?
Na, da darfst Du Dich aber nicht wundern, daß Du bei den Explosionen nie dabei warst :laugh:

Gruß,
harman ("top-outsider")
uuuuuups, richtig harman.
das hab´ ich ja ganz vergessen.

wir wollten ja w:o-boardmail benützen, bis die ##)/&)software für die +**+#box endlich fertig ist.

da wird shlomo aber schön sauer sein. kein wunder, dass er nicht investieren will. :cry:

ähhm, falls jemand fragt, ich bin nicht da!


ebe
- quatsch,
r :laugh:
Nur noch mal zum Mitdenken:

1. Die Gesellschaft beantragte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Was macht in dieser Situation ein sorgfältiger Vorstand? Na klar, er geht in den Urlaub! Tahiti? Bora, Bora? bei George W. Bush in Texas? Oder doch nur Moskau? Hat er sich ja auch verdient...

2. Am Freitag gab es eine Betriebsversammlung, auf der der Insolvenzverwalter einige vertrauliche Details erkündet hat. Warum, es war doch erst der 18.? Warum ausgerechnet an die Mitarbeiter? Wollte er von denen das Geld?

3. Am Samstag/Sonntag war doch in Budapest ein Rennen des Formel Porsche Supercup. Hmmm, ist da nicht die Metabox der Sponsor des Team Kadach? Kann es etwa sein, daß dort Menschen, die etwas mit der Metabox zu tun haben (grins) dort waren?

4. Am Montag veröffentlichte die AG Metabox die von dem Insolvenzverwalter verbreiteten vertraulichen Informationen des Investors. Warum? Dachte man hierdurch den Investor unter Druck zu setzen? Macht das in der Situation einer drohenden Insolvenz Sinn?

5. Der Insolvenzverwalter bestritt noch nicht mal die Aussagen der AG Metabox. Er nannte sie lediglich "kontraproduktiv"....

6. Das durften die Mitarbeiter für ihn tun (aus dem Zusammenhang gerissen).

Wundert sich eigentlich noch irgendeiner, warum die Investoren abgesprungen sind? Den möchte ich sehen, der in einer solchen Situation 1,0 Mio. EUR offensichtlich einfach wegwirft....


F1Racer
@ UACC
naja... eine Firma braucht ihre Mitarbeiter - und vielleicht will Ampa doch nicht warten, bis die Besten weg sind, schließlich soll die Software dringen d fertig werden
aber man muß natürlich mit allem rechnen
Cu ps
bevor wir anderen die Schuld am Nichtfunktionieren der Kapitalerhöhubg geben: der "Investor " hatte satte zwei Wochen Zeit - wenn er nix zahlte, konte oder wollte er schon vor der Meldung vom Montag nicht

Bahn frei für einen seriösen Investor!
ps
pechsuse, du bist einmalig. :laugh:

für dich heißt das: bahn frei für weitere 20 jahre im friseurladen.

r :laugh:
@relation

Ich wollte nur vor einer Überreaktion aus München warnen.
Die verkaufen kein Auto mehr und haben erst jetzt mitbe-
kommen, dass *Sie* den neuen Siebener so brachial gebasht
haben.
Löschen Sie es ruhig, neue Insiderinformationen gibt es dann
erst, wenn OliverH. und lesa das neue Sprechertreffen abge-
halten haben und Ihre Adresse hier veröffentlicht wird.
Ihren Vornamen haben wir ja schon :)

Hubert Hunold
Nur so zur Info Pechsuse

Wie sollen denn die Gehälter am 31. bezahlt werden? Durch einen anderen unbekannten Investor, mit dem die Verhandlungen noch nicht abgeschossen sind? Oder soll Gott Manna schicken?

Fakt ist, daß die Gesellschaft zur Zeit nicht in der Lage zu schein scheint, die Gehälter zu bezahlen. Ich möchte nur erinnern, dass der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt wurde und KEIN Insolvenzausfallgeld mehr gezahlt werden wird.

Das wars und das hätte man auch anders haben können, als durch Pressemitteilungen. Na ja, die Metabox hat sich meines Erachtens durch Pressemitteilungen hochgepuscht und auch selbst getötet.


F1Racer
@pechsuse

und das alles passiert einer AG, bei der, ich zitiere Dich

"fundamental alles in Ordnung ist"

so ein Pech aber auch !


mfg
Was der Ausstieg von Mitarbeitern bedeutet, dazu winkt der Geschäftsbericht recht deutlich mit dem Zaunpfahl:

"Zahlreiche im Zusammenhang mit der Entwicklung entstandene Erkenntnisse und Verfahren, insbesondere in Bezug auf die Software, SIND NICHT DURCH DIE ERLANGUNG VON SCHUTZRECHTEN ZU SICHERN."

Auch zu den Konsequenzen wagt man eine Andeutung:

"Sollte es nicht gelingen, weitere geeignete Mitarbeiter für den Entwicklungsbereich neu einzustellen, oder SOLLTEN AUFGRUND DER LAGE DES UNTERNEHMENS Mitarbeiter in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen, so kann hier ein Risiko für die künftige Entwicklung entstehen."

Immerhin hat man sich durch diese niedliche Umschreibung einigermaßen abgesichert.
@ F1Racer
sicher ist es 5 vor 12...aber mit einer Immo_Firma, die statt Geld nur Vertröstungen liefert, wäre den Mitarbeitern auch nicht geholfen
je früher mit einem seriösen Geldgeber geredet wird, desto besser...und es heißt ja, dass der diesbez. Kontakt nicht abgebrochen wurde

@ rofig (richtig geschrieben???)
nach Do`s Schilderungen vor ein paar Monaten war alles in Ordnung....damals hab ich ihm halt noch geglaubt
schimpft doch mit ihm - ich hab seine "Infos" nur weitergegeben

ps
Übrigens in der aktuellen COMPUTER-BILD wurde die
Nokia 9902S Set-Top-Box getestet.
Urteil: UNGENÜGEND (6)
Urteil wegen gravierender Mängel. Preis 1499,-DM
Das macht die Konkurenz.

Opus V
@Pechsuse

Genau!
Habe auch den Eindruck, daß MBX hier reingelegt wurde und der Investor von Anfang an nicht vorhatte MBX finanziell zu unterstützen.

Warum wollte der Investor nicht genannt werden , wenn er ernsthaft vorhatte sich an MBX zu beteiligen ?
Warum hat der sogenannte, dritte Investor , von dem in wirklichkeit das Geld kommen sollte , sich nicht geoutet ?

Das MBX die Verträge jetzt per Gericht durchsetzen will und auch evtl. kann , nützt ihnen nichts.
Dafür ist einfach keine Zeit und das weiß der Investor auch.

Gruß Costolyna
diese "KE" war eine Farce und wahrscheinlich von Anfang an als solche geplant...interessant wäre, wer dieses Theater eingefädelt hat....wir werden`s noch erfahren

nachdem die Zeit drängt, wird jetzt ein Investor einsteigen, der die Bedingungen diktieren kann
ps
genau costolyna,

der investor ist total gemein!!! :cry:

und auch der dritte investor (wo ist eigentlich der zweite abgeblieben? :laugh: ) - der wo nicht genannt werden will - ist total scheisse. bähhh.

und die kunden, die wo die beste box wo gibt auf der welt auch nicht kaufen und die wo auch anonym bleiben tun, sind auch superscheisse.

das ist alles megaunfair. :(
mit denen spielen wir nicht mehr kaufmannsladen, oder? ätsch!!!

r :)
Mal ne Idee:

Ein neuer Investor könnte doch mit 500.000 € einsteigen und leiht MBX zusätzlich 1.000.000€(zinslos), diese erhält er zurück wenn der Prozess gegen den alten Investor gewonnen wurde. Dises würde doch schon ausreichen. Herr Graff lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen.

Opus V
genau, relation, ab jetzt laufen die Gespräche mit einem seriösen Geldgeber weiter
mit dem gibt`s zwar weniger Aufsehen, aber mehr bleibenden wert
ps
SEID IHR ALLE DENN NOCH GANZ DICHT ????????????
Investor ! seriöser Geldgeber ! Geld leihen !

DER FIRMA GIBT KEINER MEHR GELD, WEIL DIE NICHT EINMAL IN DER LAGE SIND, NACH FAST 1 1/2 JAHREN EIN PRODUKT MARKTFÄHIG ZU MACHEN !

Was sind hier doch für gehirnverlassene !
na geh, pechsuse, das ist doch schon total öd!
nocheinmal investor spielen, diesmal mit "hallo ich bin ein seriöser investor, den namen sag´ ich trotzdem nicht" ist doch auch schon ausgelutscht.
außerdem wartet muddi mit dem essen auf mich.
sperren wir den kaufmannsladen für diesmal einfach zu und machen morgen wieder auf.
in einer anderen strasse, wo die leute nicht so blöd sind und so gemein und wo sie uns nicht immer so schimpfen, dafür aber noch alles glauben tun. ok?
das ist ja total prolo hier.
Wenn der nun abgesprungene Investor so böse war. Was war denn sein Interesse? Warum sollte ein Berliner Immobilienunternehmer denn so was tun? Zocken kann es eigentlich nicht sein, da er ja Aktien vorgeblich kaufen wollte und nicht verkaufen...

Warum veröffentlicht denn die Metabox nicht die Gründe für den Rückzug. Gab es keine? Wenn alles doch so offensichtlich ist, kann man es doch getrost tun. Sag das mal Deinem Chef Domeyer.



F1Racer
@ll träumer, verliebte , süchtige

Alles läuft nach Drehbuch ab!

Bereits 1996 stand m. E. die heutige Pleite fest.

Den Erfolg den die Betrüger haben wollten haben sie !

gruß u21
1. über die Gründe, die den "Investor" zu seiner Farce bewogen haben, mag ich mich nicht äußern, weil ich keine Scherereien mag...ich kann aber keinen hindern, sich zum Stichwort Abzocken etwas zu denken

2. denjenigen, die immer plappern, alles bei MBX wäre von Anfang an gar nicht auf eine Boxenproduktion angelegt gewesen, stelle ich die Frage: wo sind dann die Boxen, die an Forsa verkauft wurden, hergekommen? wurden die in der Schießbude gewonnen oder was???
und diejenigen, die noch weiterdenken, können sich vorstellen, dass ein Unternehmen, das die 500er produzieren und verkaufen konnte, auch die 1000er fertig kriegen wird

das musste einmal gesagt werden - Do hatte einen großen geschäftlichen Erfolg geplant und ihn beinahe erreicht

ps
pechsuse,

deine rührseligen worte klingen ein bißchen nach einem eunuchenschicksal der marke "ich will aber ich kann nicht". :laugh:

tja, knapp daneben ist eben auch vorbei, wenn du so meinst. :rolleyes:

r
@relation

"Do hatte einen großen geschäftlichen Erfolg geplant und ihn
beinahe erreicht"

Wenn Sie Ihre Post gelesen hätten, wüßten Sie das auch. :)

Hubert (Nachtreter) Hunold
Pechsuse,

moment mal: Die Metabox 1000 ist gar nicht fertig? Wie kann das denn sein? Du hattest doch geschrieben, daß das Spaniengeschäft nur an dem Akkreditiv aus Österreich gescheitert ist und die Boxen jederzeit hätten hergestellt werden müssen!

Wollte Domeyer den Kunden ein noch nicht fertiges Produkt verkaufen?


F1Racer
Pechsuse, du kannst nur ein Kind sein !
Trotzdem, bemerkenswert in deinem Alter schon im Internet zu sein !
aber F1Racer,
diese Aufträge bezogen sich doch auf die 50er und 500er - und dass die fertig und verkäuflich sind, wurde mit der Lieferung an Forsa ja bewiesen

Fondsmaster macht seinem aufgeblasenen Nick alle (Un)ehre...für geltungssüchtssüchtige Neurotiker hab ich keine Zeit

ps
Unter dem von Dir eröffneten Thread "Metabox: Die Wahrheit" schriebst Du am 7.2.2001 um 08:09:24Aus dem, was man in den letzten Wochen bruchstückweise erfahren hat, können wir uns jetzt ein Kapitel Firmengeschichte zusammensetzen:

Zum Jahresende hat der österr. Kunde das vertragl. zugesicherte Bank-Akkreditiv nicht vorgelegt. Ohne Akkreditiv wollte Metabox aber nicht liefern - geplanter Umsatzerlös in Millionenhöhe kam nicht.

Damit fehlte deas Geld, um die bei Ravisent produzierten Boxen für Spanien zu bezahlen. Ravisent verkaufte direkt an den span. Abnehmer (rechtlich in Ordnung, als Partner enttäuschend)

Jetzt waren 20 Mill DM Umsatzerlös , die einen Gewinn von 4 Mill DM gebracht hätten, nicht realisiert.

Damit fehlte das Startkapital, um die Produktion der Metabox 1000 anlaufen zu lassen. Inzwischen wurde ein institutioneller Investor gefunden (das war der, der immer um 20 Uhr mit niedrigsten Umsätzen zuerst den Kurs gedrückt und dann billig eingesammelt hat : über 500.000 Stück) .

Daher hat jetzt endlich die Produktion gestartet werden können, täglich werden gleich im Werk die Boxen von Metabox - Ingenieuren getestet, und wenn alles klappt, stellt man in ein paar Wochen auf Großserienproduktion um.

Eigentlich sollte alles klappen, weil die Box bei der Präsentation im Dezember funktioniert hat und weil das Fertigungsunternehmen jahrzehntelange Erfahrung in Hardware-Produktion hat.

DA IST NIX VON DER 50er ODER DER 500er SERIE DIE REDE, SONDERN NUR VON DER METABOX 1000, DIE IM FEBRUAR FUNKTIONIERT HABEN SOLL UND AUF EINMAL HEUTE NOCH NICHT FERTIG IST. KANNST DU MIR MAL DAS ERKLÄREN?


F1Racer
An alle,

sollte es so sein, daß die Metabox AG Anfang 2001 behauptet hat, das Produkt "Metabox 1000" wäre produktionsfertig und sollte das tatsächlich nicht der Fall sein, wie Pechsuse es dargestellt hat, ergibt sich folgende juristische Lage:

Der Vorstand hat die Öffentlichkeit und somit auch potentielle Anleger über ein wesentliches Produkt getäuscht. Sofern man entsprechende Pressemitteilungen bzw. Aktionärsinformationen vorlegen kann, handelt es sich meines Erachtens um einen Kapitalanlagebetrug.

Diesen kann man im Wege des § 823 Absatz 2 BGB im Wege eines Schadensersatzanspruches gegen den Vorstand persönlich sowie gegen den Aufsichtsrat aufgrund nicht beachteter Aufsichtspflichten geltend machen. Die Beteligten haften hier -ausnahmsweise- persönlich und unbeschränkt, da sie eine Straftat, Kapitalanlagebetrug, begangen haben.

Das heißt der Anspruch geht nicht gegen die Insolvenzmasse, aus der wohl nicht viel mehr zu holen ist, sondern gegen die Privatpersonen direkt.

Könnte das jemand mal seinem Anwalt zur Prüfung vorlegen lassen, da ich mir juristisch nicht so sicher bin?


F1Racer
F1Racer,

das Problem ist, dass die Einladung zur Präsentation in Frankfurt
am 13.12.2000, in der es sinngemäß hieß:
>Pünktlich zum Produktionsstart der Phoenix<...
nicht öffentlich war, sondern nur an einen erlauchten
Kreis ging.

Oder spielte das keine Rolle?
Ich bin mir da nicht so sicher. Ich denke aber, daß doch über solche Produktpräsentationen hinaus noch weitere "Meldungen" veranlasst wurden, die entweder ganz offen von einer produktionsreifen Metabox 1000 sprechen, oder indirekt der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln mußten, die Box sei fertig (Verkaufsmeldungen und dergl.).

Ich bin mir da auch nicht so sicher, ob dass nicht der eigentliche Grund des Rückzuges der sog. Retter ist. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß denen auch ein fertiges Produkt vorgegaukelt wurde. Aber ohne Namen, dendie Metabox übrigens immer noch nicht nennt, ist das alles nur Spekulation.


F1Racer
Racer, immer langsam, (hier zählen keine Rundenzeiten) dafür gründlich

der geplatzte Österreich_Auftrag betraf die 500er
das wirkte sich auf die span. Prod. der 50er (die wegen des Ausfalls der Ösel nicht bezahlt werden konnten, wodurch das nächste Geschäft durch fremde Schuld durch die Lappen ging) und in der Folge auf die geplante 1000er aus, für die dann auch das Geld fehlte

bei der Fertigstellung der 1000er kamen also zwei unvorhergesehene Probleme zusammen: der erwähnte Umsatzausfall als finanzieller Faktor und dann die Forderungen der Abnehmer der Phoenix auf Entwicklung neuer Features als Zeitfaktor, wobei sich die vom Kunden verursachte Verzögerung dann natürlich auch finanziell auswirkte

Do wurde also das Opfer mehrerer Umstände:
zuerst zwei schuldlos entgangene Geschäfte (Ö, Spanien)
dann musste eine aufwendigere Software entwickelt werden als geplant
und irgendwann war kein Geld mehr da
er war also ein Opfer von Zufällen, wohl aber auch ein Opfer seines eigenen Optimismus (zu großzügige Planungen Marke "das kriegen wir schon hin")

dass Do ab Frühjahr den Aktionären nicht reinen Wein einschenkte, sondern eine Vertröstungs-und Hinhaltepolitik betrieb, ist etwas anderes, und dafür wird man ihn schon bald zur Verantwortung ziehen - dafür gibt es nämlich keine Entschuldigungen

alles klar jetzt?

ps
@F1Racer
Für einen interessanten Ansatz halte ich, dass man den
Namen des angeblichen Investors noch immer geheim hält.
Warum?
Gerade in der jetzigen Situation, in der laut Herrn Graaff das
Geld auf gerichtlichem Wege beigetrieben werden soll, wäre
es zweifellos von Vorteil, auch öffentlichen Druck aufzubauen
und den Mann durch die Gazetten oder vor die AGem :)zu
zerren. Schließlich hatte er ja die Möglichkeit, im Vorfeld der
angekündigten Invstition sowie im Zuge der Adhoc, nicht
unerhebliche Spekulationsgewinne einstreichen zu können,
die sich mit ziemlicher Sicherheit auch nachweisen lassen
sollten.

Warum nennt man Ihn nicht, sondern treibt sich bei Autorennen
rum, wie Sie sagen?

Will man ihn nicht nennen, oder

KANN man ihn nicht nennen?
Weiß er etwas über die sauberen Herren aus Hildesheim, die
andere nicht wissen sollen?

Hubert Hunold

PS: Herr Heckeroth, haben Sie den Berliner Freund gegrüßt?
Da steckt kalkulierte Taktik dahinter !
Die sind doch nicht blöd ?
Gell, Pechsuse !
die Lügenbolde Hunold und Fondsmaster wissen genau, dass der "Investor" ein Werk des IV Graaff ist und dass MH damit nichts zu tun hat
ps
pechsuse,F1Racer,

es kann doch nicht so schwer sein, daß irgendjemand von
der Aktionärsgemeinschaft herausfindet, ob die 1000-er
Box h e u t e schon fertig ist, d.h. ob sie den
Vorstellungen von z.b. GB oder Israel entspricht.
Oder darf niemand auf der ganzen Welt wissen, ob es eine
fertige Box gibt, weil es die Kunden und sonstige nicht
vorhandene natürliche und juristische Personen so wünschen.

mfg
Wir haben doch folgende Situation:

1. Wie Pechsuse sagt, hat der Vorstand zur Zeit ein Problem. Er sieht sich möglichen Ansprüchen von Anlagern gegenüber, die ich durchaus für begründet halte (siehe oben).

2. Der Vorstand kann diesen Anspruch gegen sich abwenden, wenn die Anspruchsteller nicht den Beweis führen können, daß die Metabox 1000 nicht funktioniert.

3. Gegen den Investor müßte eigentlich ein Anspruch aus einem sog. Eingehungsbetrug voliegen.

Wenn ich Ihre Argumentation mal zu Ende führe, Herr Hunold, dann ist es doch zumindest wahrscheinlich, daß der Investor Beweise zu 2. in der Hand hält und deshalb der Vorstand ganz ruhig ist.


F1Racer
spendi, die Software ist (als Konsequenz der finanz. Lage) immer noch nicht fertig, zumindest nicht für Israel
ps
@ pechsuse

->49

diese Zufälle ziehen sich bei Domeyer aber schon über mehrere
Jahre hin, bei seiner letzten Firma war es genauso.

?


Sittin...
@sittin bull inv
Es wird immer Leute geben, die an Dausend Zufälle glauben... :laugh:
@ pechsuse

Laut Gerüchten ("ErdnussMann") haben die Entwickler sowie schon das sinkende Schiff (MBX) verlassen.

Weißt du dazu näheres, bzw. kannst du das nach deinem Wissensstand dementieren ?
Was haltet ihr denn von dem Presseartikel:

Pios at first offered Macintosh clones based on the CHRP specification, a hardware design that Apple developed for Mac OS licensees. After Steve Jobs pulled the plug on the clone program, Pios changed its name to Metabox and moved into the set-top market.

Den habe ich aus der MacWEEK.com vom 8. Mai 2000


F1Racer
Ich weiss nur eins: Dass der Kurs gerade mal wieder in sich zusammenkracht. 0,35 ! :eek:

Grüsse an Tali :D
@F1Racer
Es wäre eine Variante.
Diese würde einen seriösen Investor voraussetzen, der, nach-
dem er großmütig und selbstlos ein deutsches Unternehmen
und damit deutsche Arbeitsplätze retten wollte, gesehen hat,
dass die Phönix weit von einem Produktionsstart entfernt ist,
sich angewidert von diesem Sündenbabel abwenden mußte,
zumal sein Geld durch Schadensersatzansprüche gefährdet
ist. Er hätte vor langer Zeit die Klage der SDK überlesen. :)

Dem widerspricht Folgendes:
Er wollte nicht genannt werden.
Er wird auch jetzt nicht genannt. Er will ja nicht, deshalb nennt
man ihn nicht.

Warum?
Man könnte doch sagen: "Hier, der Edwin Meier aus Berlin be-
zahlt nicht, obwohl er es versprochen hat!"
Edwin Meier darauf: "Es ist ja die Box nicht wie versprochen
fertig."
MBX darauf: "Die Tranche von einer Million war ja sowieso nur
dazu gedacht, den Konzern :) bis zur HV zu bringen. Dort hat-
ten wir weitere KE-Maßnahmen vorbei und hatten für die Ab-
sicherung des Abnickens sogar den Pasmus schon zum
Stimmenabtreten durch WO gejagt."

Was sollte Edwin Meier darauf sagen?

Nein, nein, es ist etwas anderes, da steckt mehr dahinter.
So paßt das nicht.
Der Name des Investors ist der Schlüssel zur Lösung.
Hubert Hunold

PS: Pechsuse, sollte ich hier noch einmal das Wort Lügen-
bold im Zusammenhang mit meinem Nick von Ihnen lesen,
können Sie sich schon mal mit Heller kontaktieren, das
verspreche ich Ihnen !
Immer wieder schon zu lesen: :)

Erschienen in den "VDI nachrichten", 3. Oktober 1997
(Stand der Daten: Oktober 97!! Inzwischen ist aus PIOS "Metabox" geworden):


Computer made in Hildesheim


Am Donnerstag, dem 13. März 1997, wurde ein Unternehmer-Alptraum wahr. In Hannover öffnete die CeBIT ihre Tore und ein kleines Hildesheimer Unternehmen hatte schon im Vorfeld einen mächtigen Wirbel gemacht: Die Pios AG (=heute Metabox AG) schickte sich an, den totgeglaubten Commodore Amiga zu beleben, dessen Plattform wahlweise auch als Apple- oder Linux-Rechner betrieben werden kann. Gebaut wird der Computer in Deutschland, ein konkurrenzfähiger Preis für das neue Gerät soll dabei auch noch herauskommen.

Dann der Schock: Obwohl man in den letzten Wochen fast rund um die Uhr gearbeitet hatte, konnten die Jungunternehmer ihren Messe-Besuchern keinen fertigen Computer vorweisen. "Wir haben uns mächtig geschämt im ersten Moment", erinnert sich Pios-Manager Geerd-Ulrich Ebeling. In den letzten Tagen vor Messebeginn hatte das kleine Entwicklerteam der Hildesheimer Firma die Nächte durch bis fünf Uhr morgens im provisorischen Labor gearbeitet.

Die nötigen Gerätschaften zur Fertigstellung ihres Prototypen konnte sich Ebeling noch schnell bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Ericsson ausleihen - der Kommunikations-Konzern unterhält in Hildesheim ein Entwicklungslabor. Trotz der Nachtschichten wollte die CPU-Karte, zentrale Einheit des Rechners, einfach nicht funktionieren. Erst einige Tage nach Schluß der Messe hatte man das Problem im Griff. "Zum Glück standen wir nur irgendwo in der Ecke bei Motorola", tröstet sich Ebeling rückblickend. Um so überraschender waren für ihn die positiven Reaktionen über den ersten Auftritt der gerade mal ein Jahr alten Firma. Sogar Fernsehteams rückten an, ein leeres Gehäuse abzufilmen.

Aber der Reihe nach... Im Frühjahr 1996 schlug die vorerst letzte Stunde für den Commodore Amiga. Der Rechner, früher legendäres Einstiegs-Gerät für Computer-Kids, wurde durch die Pleite der Computer-Kette Escom mitgerissen. Die Amiga-Entwickler hatten sich noch im Herbst 95 gute Chancen ausgerechnet, als Escom-Chef Manfred Schmitt für rund 10 Millionen Dollar Lizenzen von Commodore erwarb "ein Trinkgeld", fand Schmitt damals. Im anstehenden Weihnachtsgeschäft wurde der Amiga als ideales Einstiegsgerät ins Multimedia-Zeitalter beworben. Es sollte Escoms letzte Werbeaktion sein. Die Ladenkette war bereits finanziell angeschlagen; die in der Branche allgemein enttäuschenden Verkäufe zur Jahreswende gaben dem Discounter den Rest.

Jährlich sollten 100.000 Commodore-Rechner verkauft werden, 35.000 waren bis zum Zusammenbruch an die Amiga-Fans veräußert. Noch einmal soviele setzen jetzt in Braunschweiger Lagerhallen Staub an. Derzeit arbeiten und spielen noch rund 100.000 Fans allein in Deutschland mit dem Commodore, vierzig Fachzeitschriften halten weltweit die kleine Gemeinde zusammen.

Nach dem Escom-Desaster wollte die Führungs-Crew der deutschen Amiga Technologie GmbH das Feld nicht kampflos den DOS-Rechnern überlassen. Amiga-Chef Stefan Domeyer, Jahrgang 1961, und sein Manager Ebebling, Jahrgang 1963, gründeten in Rekordzeit ein Nachfolge-Unternehmen, welches den Amiga weiterentwickeln sollte.

Im Mai 1996 fiel der Startschuß für die Pios AG. Als Sitz der Gesellschaft wurde Salzgitter gewählt: hier dauerte die Eintragung der Aktiengesellschaft nur sechs Wochen. "Wir waren die zweite AG-Gründung in Salzgitter seit 1936", erinnert sich Ebeling kein Wunder, daß die Amtsrichter die Durchführung eines solchen Verfahrens erst selbst einmal nachlesen mußten.

Die Zentrale bezog ihre Räume im dreißig Kilometer entfernten Hildesheim, wo die Verkehrsanbindungen gut und die Mieten günstig sind, und wo sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises für die Computerbauer einsetzt. Hildesheim, Borsigstraße, mitten im Gewerbegebiet.

Wie zufällig reihen sich Werkstätten und Lagerhallen, Baracken und Bürogebäude aneinander. Das unscheinbare Haus mit der Nummer fünf übersieht man leicht, das Pios-Firmenschild ist kaum größer als ein Din A4-Blatt. Die Klingelknöpfe erinnern an studentische Wohngemeinschaften, und doch sind es keine Briefkastenfirmen, die hier Unterschlupf gefunden haben. Im dritten Stock arbeitet die mittlerweile zehnköpfige Mannschaft der Pios AG. Hier begannen Domeyer und sein Team mit dem Vertrieb von Computern des Mac-Clone-Herstellers Umax. Das eigentliche Ziel aber war die Produktion eines eigenen Rechners, der mehr als ein reiner Apple-Nachbau sein sollte. Das Ergebnis einjähriger Entwicklungsarbeit hört auf den Namen Maxxtrem und soll um 3000 Mark kosten. Dafür bekommt der Kunde einen PowerPC mit 603-Prozessor und 200 MHz, ein 12fach-CD Rom-Laufwerk und eine 2,5-Gigabyte-Festplatte.

Das Besondere: Das Motherboard, Herzstück eines jeden Rechners, enthält nur den Audio-Chip, Schnittstellen und Komponenten, die in der Entwicklung keinen schnellen Änderungen unterliegen. Die anderen Teile befinden sich auf dem aufsteckbaren CPU-Board. Will der Besitzer nach Jahren aufrüsten, kann er einzelne Teile austauschen, anstatt den ganzen Computer ins Kinderzimmer zu "entsorgen".

Außerdem entspricht der Rechner den Bedingungen einer "Common Hardware Reference Platform" (CHRP), das heißt, er ist für unterschiedliche Betriebssysteme offen. Schon jetzt sind vier Systeme lauffähig. Am bekanntesten sind MacOS von Apple und Linux, die große Alternative zu Windows. "Linux ist im Moment unheimlich stark im Kommen", hat Ebeling beobachtet. Viele Anwender lernten das Betriebssystem an der Universität oder Fachhochschule kennen - jetzt sind sie in den Firmen die Entscheider, die Linux professionell einsetzen.

Installierbar ist auch BeOS, "ein ganz hervorragendes Betriebssystem", wie Ebeling findet allerdings ist BeOS so neu, daß momentan praktisch noch keine Anwendungen vorliegen. Auch weitere CHRP-kompatible Betriebssysteme wären einsetzbar. Für die Commodore-Fans gibt es pOS, die Weiterentwicklung des Amiga-Betriebssystems, in die aber wohl "noch einige Jahre Entwicklung reinzustecken sind, damit ein konkurrenzfähiges Produkt herauskommt", wie Ebeling schätzt. Für ehemalige Amiga-User ist bereits der transAM auf dem Markt, kleiner Bruder des Maxxtrem, ebenfalls mit PowerPC-Chip von Motorola und mit billigen 1500 Mark der Heimcomputer für Einsteiger. Um das Vertrauen der alten Amiga-Fans zu sichern, hat man sich David Haynie ins Team geholt, einen der ersten Commodore-Entwickler, der für Pios jetzt als "Project Manager Hardware" antritt.

Pios ist außerdem "partnerschaftlich mit Motorola verheiratet", so Ebeling. Die Prozessoren kommen aus den USA, PC-Standardteile unter anderem aus Deutschland. Montiert werden die Rechner in Niedersachsen - der Anteil der Lohnkosten am fertigen Produkt sei so niedrig, daß eine Produktion in Asien nicht lohne. Um jede verfügbare Mark in ihre neuen Rechner stecken zu können, übt sich die Pios-Crew in Bescheidenheit. Die kleine Zentrale in Hildesheim strahlt auch ein Jahr nach Firmengründung noch den Charme eines nicht ganz abgeschlossenen Umzugs aus, das Team wuselt locker in Jeans herum. Das Mobiliar scheint schon diversen Vormietern gedient zu haben, provisorisch haben die Computer-Bauer das Nötigste dazugestellt. "Die Chefsessel kommen später", läßt Ebeling beiläufig einfließen und es bleibt offen, ob so die Hoffnung auf eine große Zukunft durchschimmert oder ihm die Lokalitäten einfach gleichgültig sind.

Die Kapitalbeschaffung am Standort Deutschland sei "ganz schwierig, fast ein Drama". Die Banken haben Pios "nur Knüppel zwischen die Beine geworfen", muß Ebeling ernüchtert feststellen. Immer wieder saß der Manager mit einem Muster-PC in den Kreditabteilungen der Geldhäuser, aber den Bankkaufleuten war die Pios-Idee überhaupt nicht vermittelbar. "Dort versteht man nichts von Technologie. Tatsächlich muß sich eine Firma fragen, ob sie in Deutschland bleibt."

Für Ebeling ist es gut nachvollziehbar, daß junge Computerunternehmen in die USA abwandern. Besonders die dortigen Pensionsfonts stecken viel Risiko-Kapital in neue Unternehmen. Die Hälfte davon darf Pleite machen, die Erfolge der anderen Hälfte machen die Investitionen zu einem Gewinn. Anders in Deutschland: wer hier Kredit will, muß der Bank die gleiche Summe aus eigenen Mitteln nachweisen. Kein Wunder, daß die knapp über eine Million Mark Einlage der Pios AG ausschließlich von privaten Investoren stammt, überwiegend aus dem Ausland.

Um die risikoreichen Neuentwicklungen transAM und Maxxtrem abzusichern, baut Pios zusätzlich den Keenya, einen reinen Mac-Clone auf Basis des Motorola-Tanzania-Boards. Alle drei Rechner kommen in diesem Sommer auf den Markt. 300 Fachhändler sollen die Pios-Rechner in ihre Läden stellen, von der ersten Maxxtrem-Serie sind angeblich bereits 500 Geräte verkauft. Ob das reicht, um in der Computerszene auf sich aufmerksam zu machen, bleibt abzuwarten. Das Ziel ist ziemlich hoch gesteckt: Das Monopol der DOS-Rechner soll gebrochen werden. Domeyer und Ebeling vertrauen auf ihre Maxxtrems und wissen schon, wen ihr Erfolg - falls er denn eintritt - am meisten überraschen könnte: die Banken, "die Gruppe der Ahnungslosen in Deutschland."
Vielleicht muss ich noch mal konkreter werden:

Wenn Domeyer seinerzeit Technik von Amiga zur Pios AG gerettet hat, wer sagt denn, daß er es nicht schon wieder tuen wird, bzw. schon getan hat?


F1Racer
pechsuse,

1. bist du immer noch nicht deiner Möchte-Gern-Insiderin-Rolle entwachsen,
die unbewußt nur die Lügenmärchen von Onkel Domeyer verbreitet.
Entweder bist du töricht oder bezahlt. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

2. verstehe ich nicht, warum du MH so in Schutz nimmst, ist dir das
von der AGem so geflüstert worden, dass sdo als Opferlamm herhalten
soll, der an allem bisherigen Übel schuld ist und nach dessen
ehrlosem Abgang sich alles in einer >neuen, besseren Zukunft< entlädt?

Vielleicht macht MH ja genauso weiter mit der Abzocke, dass er
als >Finanzkommunikator< nicht am 03.08.01 bekanntgab, dass die
Frist zum Eingang der KE-Gelder verstrichen war, kann ich jedenfalls
nicht nachvollziehen.

Außerdem kümmer dich lieber darum, dass du dein Geld wiedersiehst,
oder geht es dir bei MBX schon gar nicht mehr um Geld?

Bist du Anwältin von MH und sdo?

Warum verteidigst du ihr Handeln?

Kannst du anders gesagt, denn sicher ausschließen, dass es sich
nicht um >dumme Zufälle und unglückliche Umstände< handelte,
die zu aktuellen Situation führten?

Ich kann mir bei sdo alles vorstellen, aber nicht, dass er ein
Dummer ist.

Von daher schließe ich bis auf weiteres auf Vorsatz, was immer
auch letztlich aus der Met@box AG werden sollte.
Hier ist der Beweis:

Met@box AG präsentiert neue Produktgeneration für das interaktive und digitale Fernsehen / Durchbruch in einen Zukunftsmarkt

Hildesheim, 13. Dezember 2000

Pünktlich zum Produktionsstart hat die Met@box AG der Öffentlichkeit heute ihre mit Spannung erwartete neue Generation digitaler Set-Top-Boxen vorgestellt. Die modular aufgebauten met@boxen 1000, die an jedes Fernsehen angeschlossen werden können, ermöglichen interaktives Fernsehen und verfügen durch die Integration des digitalen Fernsehstandards (DVB) über den TV-Übertragungsstandard der Zukunft. Das Abspielen von DVDs, CDs oder MP3-Files ist damit ebenso möglich wie die Nutzung von PayTV, der Download kompletter Spielfilme aus dem Internet oder das unbegrenzte Surfen im Web bei parallelem Verfolgen einer Fernsehsendung (PiP -Picture in Picture).

Zukunftsmarkt Interaktives Fernsehen

Mit dieser Vielfalt von angebotenen Möglichkeiten ist der Met@box AG der Durchbruch in einen Zukunftsmarkt gelungen. Experten wie Forrester Research zufolge werden bis zum Jahr 2005 mehr Europäer das interaktive Fernsehen (iTV) nutzen als den Online-Zugang über den Computer. Die Zahl von sieben Mio aktuellen iTV-Nutzern soll sich innerhalb von fünf Jahren auf rund 80 Mio erhöhen. Set Top Boxen werden dabei die meistgenutzte Internetzugangstechnologie sein. "Diese Technologie holt den Durchschnittskonsumenten dort ab, wo er sitzt: Mit der Fernbedienung auf der Couch", so die Erklärung von Stefan Domeyer, Vorstandsvorsitzender der Met@box AG, für die beschriebenen Prognosen.

Konkurrenzloses Produkt

Nach Ansicht von Domeyer gibt es derzeit am Markt kein Produkt, dass eine mit der neuen met@box-Generation vergleichbare Vielzahl von - aktuell bereits verfügbaren wie auch zukünftig angebotenen - interaktiven TV-Anwendungen umsetzen kann. Dazu gehöre u.a. die Verknüpfung von TV-Programm und T-Commerce-Shop: Dabei wird das Fernsehbild in Teilen von Web-Layern überlagert, der Zuschauer kann per Click mit der Fernbedienung bestellen. Klassische Set-Top-Boxen verfügen laut Domeyer bisher nicht über den notwendigen MHP-Standard (Multimedia Home Platform), mittels dessen sich die Interaktivität des Internets aufs Fernsehen übertragen lasse Hier sei die Met@box AG dem Wettbewerb ein gutes Stück voraus. Die Anbieter aus dem IT-Bereich hingegen kämen von der PC-Plattform nicht los. "Unsere Box kann, was bisher nur der PC kann - aber das Ganze mit dem Komfort des Fernsehens."

Zudem biete das Unternehmen mit seinem ausgefeilten Content Management System zur Verwaltung von Inhalten und einem ausgefeilten Subscriber Management System für die Kundenverwaltung unterstützende Systeme für die Anbieter von Informations- und Serviceleistungen. "Genau darauf legen unsere Kunden Wert", so Domeyer.

Vermarktung durch Konsortien

In diesem Zusammenhang erläuterte er auch nochmals das Geschäftsmodell zur Vermarktung der met@boxen. "Wir erwarten nicht, dass morgen die Kaufhäuser gestürmt werden, um für etwa 1000 Mark eine unserer neuen Boxen zu kaufen. Unser Kunde ist nicht der Fernsehzuschauer von heute. Unsere Kunden sind beispielsweise Kabelnetzwerkbetreiber sowie Inhalte- und Serviceanbieter - seien es Finanzdienstleister, Online-Händler oder Medienunternehmen - die das gigantische Potential des interaktiven Fernsehens erkannt haben und sich dafür in Konsortien zusammenschließen." Deutschland gehöre in dieser Hinsicht eher zu den Nachzüglern, in anderen Ländern, wie z.B. in Großbritannien, sei man deutlich weiter. Das Vermarktungsmodell der Konsortien funktioniere letztlich ähnlich wie die Vermarktung von Handys: Verdient werde nicht an der Hardware, die die Konsortien den Endkonsumenten z.T. sogar unentgeltlich zur Verfügung stellten, sondern an den Gebühren für die entsprechenden Inhalte- und Serviceleistungen.

Lieferung im ersten Quartal 2001

Vor diesem Hintergrund erkläre sich auch die Forderung der ersten beiden Großkunden für die neuen met@boxen, namentlich nicht genannt zu werden. "Für unsere Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit war das sicher nicht sehr förderlich," so Domeyer. "Aber wir mussten akzeptieren, dass unsere Auftraggeber ihren Vorsprung am Markt nicht vorzeitig kundtun wollen. Deren Marketing startet erst, wenn die ersten Boxen geliefert sind."

In diesem Zusammenhang betonte Domeyer erneut, dass die ersten neuen Boxen noch im ersten Quartal 2001 ausgeliefert würden. Ihre Fertigung bei zwei großen europäischen Auftragsproduzenten starte noch vor Weihnachten.

(von der Website der Metabox)...
und jetzt ist die Software nicht fertig, wegen eines Finanzierungsproblems im Februar 2001, also 3 Monate später, obwohl im März 6,0 Mio. EUR als Kapitalerhöhung zugeflossen sind.


F1Racer
@F1Racer
Der "starke" IV könnte dem einen Riegel vorschieben, da, wenn diese Technik wirklich so vorhanden ist, wie von Met@box dargestellt, diese einen erheblichen Wert darstellen müsste. Da man ja der Konkurrenz erheblich voraus sein will, hätte man dies wohl auch patentieren sollen.
Es wäre sehr interessant herauszufinden, ob eine Patentanmeldung bzgl.der Met@box 1000 vorliegt und wer zur Zeit die Rechte daran hält...
Unter Umständen hat man ja vielleicht schon vor dem 22.5.2001 eine vertraglich geschickt gestrickte Lizenz an eine andere Firma übertragen oder die Technologie gar nicht schützen lassen...
Hmmm,

Metabox hat doch eine Tochter in Polen, oder? Wer hat denn da seine Finger drin :-)


F1Racer
das ist meine absolute lieblingsstelle:

"In diesem Zusammenhang betonte Domeyer erneut, dass die ersten neuen Boxen noch im ersten Quartal 2001 ausgeliefert würden. Ihre Fertigung bei zwei großen europäischen Auftragsproduzenten starte noch vor Weihnachten."


am 13.12.00 sagt domeyer, die fertigung starte noch vor weihnachten 00.

daraus ergeben sich drei möglichkeiten:

1, es wird seit acht monaten produziert. :laugh:

2, domeyer nicht in der lage, einen zeitraum von ca. einer woche planungsmäßig zu überblicken oder inhaltlich zu erfassen.

3, tja, ... :D


r
Wann kommt endlich die Meldung, daß die Firma aufgelöst wird !
Dann hält Pechsuseschmuse endlich den Rand und Sie Ihre neue Eigentumswohnung gleich mit Ihren 50 000 Aktien tapezieren !
Denunzianten sind schon schlimm, aber schlimmer sind die, die den Verbrechern beistehen oder Ihre Handlungsweise erklären wollen.
Das Recht gehört erst den Opfern und nicht den Tätern.
@relation
Wenn er von zwei grossen Auftragsproduzenten geredet hat, könnte man ihn doch auch von staatsanwaltschaftlicher Seite zwingen, verlautbaren zu lassen, wer denn diese seien und die Verträge dazu einsehen, falls diese bisher noch nicht "gefunden" werden konnten...
@relation
Punkt 2 gefällt Domeyer sicherlich besonders gut. Vielleicht
kommt er ja mit rollenden Augen und schrille Schreie aus-
stoßend in den Gerichtssaal, während seine Anwälte beantra-
gen, das Verfahren wegen Unzurechnungsfähigkeit einzu-
stellen. :)

@F1Racer
Ihre, Frage, die eventuellen Patente betreffend:

" #26  von harman 

 22.08.01 14:58:15   4258509
MET(A)BOX AG

Was der Ausstieg von Mitarbeitern bedeutet, dazu winkt der
Geschäftsbericht recht deutlich mit dem Zaunpfahl:
"Zahlreiche im Zusammenhang mit der Entwicklung
entstandene Erkenntnisse und Verfahren, insbesondere in
Bezug auf die Software, SIND NICHT DURCH DIE
ERLANGUNG VON SCHUTZRECHTEN ZU SICHERN."

Auch zu den Konsequenzen wagt man eine Andeutung:
"Sollte es nicht gelingen, weitere geeignete Mitarbeiter für den
Entwicklungsbereich neu einzustellen, oder SOLLTEN
AUFGRUND DER LAGE DES UNTERNEHMENS Mitarbeiter
in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen, so kann
hier ein Risiko für die künftige Entwicklung entstehen."
Immerhin hat man sich durch diese niedliche Umschreibung
einigermaßen abgesichert.

_______

harman, ich ziehe mal wieder den Hut vor Ihnen!

Hubert Hunold
Ich habe eine Anfrage von unserer Firmenseite aus beim Patentamt bzgl.eines vorliegenden Patents bzgl. der Met@box 1000/Phoenix gestartet. Die Antwort soll innert 1 Arbeitstag vorliegen...


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