DAX+0,41 % EUR/USD-0,28 % Gold-0,05 % Öl (Brent)-0,83 %

Ist Rot-Grün liberaler/besser als Schwarz-Gelb? - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Reformpolitik führt notwendigerweise zu einer Senkung der Staatsquote, und umgekehrt: Wer Reformen ankündigt ohne gleichzeitig das Ziel zu haben, die Staatsquote senken zu wollen, macht dem Wähler etwas vor und belügt ihn.

Bsp.:
1.)Ein einfacheres Steuersystem führt zu sinikenden Bürokratiekosten (Finanzamt), niedrigere Sätze zu einem niedrigeren Aufkommen, beides senkt die Staatsquote.
2.)Eine Renten- oder Gesundheitsreform führt zu einer Konsolidierung der Beiträge, eine Senkung der Lohnnebenkosten zu einer Senkung der Staatsquote.
3.)Jeder Arbeitslose, der wieder Arbeit findet spart den Staat Geld, Geld das er nicht länger dem Bürger abnehmen muss (Senkung der Staatsquote).
4.)Sinkenden Schulden, bedeuten sinkenden Zinsen, bedeuten weniger nötige Einnahmen, bedeuetet eine Senkung der Staatsquote

usw.usw.usw.

Glaubt man den Ankündigungen der Parteien, so ist Rot-Grün unglaubwürdig, denn beide wollen angeblich Reformpolitik ohne eine nennenswerte Senkung der Staatsquote.
Die FDP hingegen will nur noch 1/3, was phänomenale Reformen nach sich ziehen muss, denn sonst ist das Ziel nicht erreichbar. Aber auch die CDU ist, glaubt man ihrem Programm, eine echte Reformpartei: Auch 40% Staatsquote ist ehrgeizig und würde eine echte Reformpolitik bedeuten.
Rein nach den Programmen zu urteilen müssen wir Schwarz-Gelb wählen, wollen wir den Reform-Stillstand überwinden.

Doch: Papier ist geduldig. Nirgendwo gilt das mehr als in der Politik.
Letztlich kann sich Deutschland nichts dafür kaufen, was in den Programmen steht, entscheidend ist die Umsetzung.

Lassen wir also die historischen Fakten sprechen, und hier ergibt sich ein gänzlich anderes Bild:

Den Höhepunkt der Staatsquote hat mit 50,3% Kohl und sein Schwaz-Gelbes-Bündnis produziert, heute liegen wir aber bei 48,5%!

Schröder war immer gut darin, sein Fähnchen in den Wind zu halten (man vergleiche nur einmal das Schröder-Blair-Papier mit seinen Wahlkampfreden), aber ist sein "Arbeiterwahlkampf" nur Show?
Erscheint die Schröder`sche Kritik an der Stoiber`schen Senkung der Staatsquote nicht als eine weitere Schröder´sche Wahlkampflüge, angesichts der vorliegenden Fakten?
Und warum sollte man einer Partei glauben die Staatsquote auf 40% senken zu wollen, die zuvor eben jene Kennziffer auf Rekordniveau getrieben hat?
Ist nicht in Wahrheit Rot-Grün liberaler als Schwarz-Gelb?
Fazit:
Schröder wählen, damit die Staatsquote wirklich sinkt und nicht nur in den Programmen?


In diesem Sinne
w
in diesem Sinne......

Vorschlag zur Sanierung der Staatsfinanzen:
In D wird von W:O eine Dummbeutelsteuer erhoben.
Inkassoverfahren.

Schwierige Fragen.................1 €
ganz schwierige Fragen........5 €
blöde Fragen........................10 €
saublöde Fragen...............100 €

Der erste Kunde #1
eichel kann ich nicht leiden,wegen der telekomkatastophe,
verkauft und angepriesen für 63 euro als rentenanlage,
und heute
velust 80%
wo bleibt das kanzlerwort nach katastrophen,
es soll keiner schlechter gestellt sein ,wie vorher!!!!!!
also lasst uns sammeln für die über den tisch gezogenen
telekom-aktionäre.
und dann noch umts wahrscheinlich mit apsprache,
um aktionäre abzukassieren.
meine vola... ist sehr hoch,
ich weiss noch nicht was ich wähle,
alle sind sche....,
c-y
o.
Aktie

Stand 06.09.2002
14:15 Uhr Kassakurs
aktuell Differenz zu 0:00h

1 CDU/CSU 36,43 0.02
( 0.05 %)
2 SPD 36,48 0.03
( 0.08 %)
3 FDP 10,17 -0.07
( 0.68 %)
4 B90/Gruene 7,86 0.02
( 0.26 %)
5 PDS 5,05 0.00
( 0.00 %)
6 Andere 4,02 0.00
( 0.00 %


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.