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Jerusalem: Israelische Polizei stürmt Tempelberg

Freitag, 2. April 2004, 13.04 Uhr
Die israelische Polizei hat das Gelände der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem gestürmt. Dabei sei es am Rande des Freitagsgebetes zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und Palästinensern gekommen, berichten Augenzeugen. 20 Palästinenser seien verletzt worden. Besucher der Moschee hätten Steine geworfen, die Polizei habe Schockgranaten gefeuert.
Quelle Bild

:cry: Und die Aktienkurse fallen:confused:
Israelische Polizei stürmt Tempelberg

Viele Verletzte - unterschiedliche Darstellung des Hergangs

Die israelische Polizei hat am Freitag das Gelände der Al-Aksa-Mosche auf dem Tempelberg in Jerusalem gestürmt. Bei Zusammenstößen seien 24 Palästinenser und drei Polizisten verletzt worden, teilten palästinensische Ärzte und die israelische Polizei nach dem Zwischenfall mit.






Die Auseinandersetzungen folgten auf Spannungen bei Demonstrationen von Palästinensern gegen den Bau der international umstrittenen Sperranlage im Westjordanland.

"Zwischenfall provoziert"
Zum Hergang gab es unterschiedliche Darstellungen. Die israelische Polizei erklärte, nach dem Freitagsgebet hätten mehrere hundert Palästinenser mit Steinwürfen begonnen, die auch den Platz vor der Klagemauer getroffen hätten. Als Reaktion auf Ausschreitungen habe die Polizei Tränengas und Schockgranaten gefeuert.

Dagegen warf der Direktor der Al-Aksa-Mosche, Scheich Muhammed Hussein, der Polizei vor, den Zwischenfall nach dem Freitagsgebet gezielt provoziert zu haben. "Es gab keine Steinwürfe, bevor die Polizei eindrang", sagte er. Nach Angaben von Ärzten wurden drei Palästinenser von gummiummantelten Geschossen getroffen und in Krankenhäuser gebracht
Quelle: http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/15/0,1367,POL-…

Nicht das erste Mal kommt es beim Freitagsgebet auf dem Tempelberg zu Ausschreitungen

20 Palästinenser verletzt
Polizei stürmt Tempelberg

Die israelische Polizei hat nach dem traditionellen Freitagsgebet der Muslime das Gelände der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem gestürmt. Es soll 20 Verletzte gegeben haben. Weiter
Quelle: http://www.n-tv.de/5231191.html
Die Israelis zetteln halt gern die Spannung an, das ist die Machart von Scharon und das hat selbst am gleichen Ort Vorbilder.

Was soll man erwarten:confused:
zu # 5 Die Israelis zetteln halt gern die Spannung an:confused:


Da verkennst Du aber Gewaltig die Tatsachen meine liebe Friseuse:cry:

Sonntag, 4. April 2004 13. Nissan 5764



Hamas droht mit Zerstörung der Knesset
Während einer gestrigen Demonstration im Dschibalia-Flüchtlingslager im Gazastreifen, drohte die Hamas infolge der Tötung des Scheich Jassin die das Gebäude des israelischen Parlaments, die Knesset in Jeruslem zu zerstören. Um dies zu verdeutlichen verbrannte man ein Modell der Knesset, über dem mit Schreibfehlern in Hebräisch geschrieben steht: „Beit HaKnesset HaIsraeli“. In Nablus gelang es gestern dem Militär in einer verzweigten Operation die gesamte Hamas-Führung der Stadt festzunehmen. Das Terrornetzwerk der Stadt war schon vor einem Jahr von Zahal ausgehoben worden, konnte sich inzwischen jedoch wieder aufbauen. In der letzten Zeit zeigte sich Nablus als die Stadt, aus der Terror seine Arme gegen Israel ausstreckt.

Terrorist drang in Siedlung ein
Ein 18-jähriger Palästinenser aus Tulkarem, der vor fünf Tagen nach einer knapp zweimonatigen Haftzeit in Israel entlassen worden war, drang in der Nacht von Freitag auf Samstag in die jüdische Siedlung Avnei Hefetz in Samaria ein und erschoss den 40-jährigen Israeli und Vater von 6 Kindern, Jakov Zaga, und verwundete dessen 14-jährige Tochter. Als der Mörder fliehen wollte, kam es zu einem Schusswechsel mit israelischen Wachsoldaten, wobei der Terrorist erschossen wurde. Er hatte neben seinem Kalaschnikow-Maschinengewehr auch Handgranaten bei sich, um ein noch größeres Blutbad anzurichten. Die israelische Polizei ruft zu höchster Wachsamkeit auf, denn die Terroristen bevorzugen jüdische Feiertage für ihre Anschläge, wie es z.B. in Netania war, als ein palästinensischer Terrorist in ein Hotel eindrang und sich im dort stattfindenden Sederabend unter den Gästen in die Luft jagte.
Verständnis für Tötung Jassins
Ein Sprecher der israelischen Regierung sagte, dass Israel nicht vorhabe, Arafat schon „Morgen“ zu töten, doch sollte Arafat weiter den Terror in Wort und Tat fördern, soll er wissen, dass er nicht gegen Israels gezieltes Töten immun sei. Inzwischen äußern immer mehr internationale Politiker, wie z.B. der britische Premier Blair, Verständnis für Israels gezieltes Töten an Scheich Jassin.
Quelle: http://www.israelheute.com/aktuelles.asp
Der etwas andere Sturm in Jerusalem

Jerusalem-Tag mit Fahnenmärschen

Tausende Israelis marschierten mit Fahnen durch die Altstadt Jerusalems bis zur Westmauer. Sie sangen und tanzten anläßlich des 37. Jahrestages der Wiedervereinigung Jerusalems. Ministerpräsident Ariel Scharon sagte während der offiziellen Feier zum Jerusalem-Tag auf dem Munitions-Hügel, wo 1967 schwere Kämpfe zwischen israelischen und jordanischen Soldaten stattfanden, dass der Kampf um Jerusalem noch nicht beendet sei.

Quelle: http://www.nai-israel.com/LargPic.asp?LargPic=jlmdayflag.jpg
Sind das die Herren der Welt?

Jedenfalls kuemmern sie sich um nichts und um niemanden.
Es ist mehr als traurig es ist unfassbar, Scharfschuetzen schiessen auf Palaestinensische Kinder:

Ein Artikel von The Guardian UK:

http://www.rense.com/general53/rising.htm
Tragischer Tod von acht Palästinensern

Großes Bild
Vier Panzergranaten und eine Rakete von einem Kampfhubschrauber aus wurden versehentlich auf eine Demonstration abgefeuert, wodurch acht Palästinenser, die meisten davon Kinder, getötet wurden. Israels Militärführung sowie Verteidigungsminister Schaul Mofaz entschuldigten sich für den tragischen Fehler, meinten aber, dass seit Beginn der „Operation Regenbogen“ die Soldaten so vorsichtig wie möglich in dem dichtbesiedelten Wohnviertel Tel el-Sultan in Rafah vorgehen würden. „Kein Soldat oder Offizier gab oder erhielt den Befehl auf unschuldige Zivilisten zu schießen“, sagte Generalstabschef Mosche Ja´alon. Anscheinend führten bewaffnete Palästinenser die Demonstration an, die sich in Richtung Tel el-Sultan bewegten, wo israelische Truppen Hausdurchsuchungen durchführten. Dies sei der Grund gewesen, weshalb von israelischer Seite Waffen eingesetzt wurden, um die Demonstration aufzuhalten, bevor sie das Kampfgebiet erreichte. (Siehe Luftaufnahme des israelischen Militärs)


Offiziere Zahals schließen nicht aus, dass die Granaten in ein leerstehendes Gebäude einschlugen, in dem ein Sprengsatz gegen israelische Truppen installiert war. Durch die Explosion der Granaten wurde dieser anscheinend gezündet und führte so zur großen Zahl an Toten und Verletzten.


Die “Operation Regenbogen“ wird weitergehen, währenddessen dieser tragische Zwischenfall untersucht wird.
Quelle: http://www.israelheute.com/aktuelles.asp

PA lehnte israelische Hilfe ab
Die palästinensische Autonomiebehörde lehnte das israelische Angebot, verletzte Kinder zur medizinischen Behandlung in ein israelisches Krankenhaus zu überführen, ab. Unter der Koordination des israelischen Verbindungsbüros zwischen Israel und den Palästinensern wurde den palästinensischen Rettungswagen freie Fahrt gewährt, um die Verletzten in andere Krankenhäuser im Gazastreifen zu bringen.
Ost-Jerusalem sei Reservoir der Terroristen
Israels Geheimdienstchef Avi Dichter enthüllte, dass Ost-Jerusalem ein Reservoir der Terroristen sei, denn von 1.000 in Jerusalem lebenden Arabern im Alter von 17 bis 45 Jahren waren 4 direkt an Terroranschlägen beteiligt – und dass, obwohl es den Jerusalemer Arabern wirtschaftlich dreimal besser geht als den Palästinensern, die unter Arafats Regime leben. Seit Ausbruch der Intifada im September 2000 waren 1.000 Ost-Jerusalemer Araber direkt als Terroristen oder als deren Gehilfen an Terroranschlägen beteiligt.

Quelle: http://www.nai-israel.com/aktuelles.asp

:confused::confused:Warum gibt es auch in Gebieten denen es GUT geht soviele Terorristen???:confused:
NAI bringt auch das was andere weglassen

Warnung vor jüdischem Anschlag auf dem Tempelberg
Tzachi Hanegbi, Minister für Innere Sicherheit, gab gestern bekannt, dass jüdische Extremisten planen würden, auf dem Tempelberg ein Attentat gegen Arabaer auszuführen, um damit den Ablauf des Abzugsplans Scharons zu verhindern. In den letzten Monaten, besonders jedoch in den letzten Wochen liege es in der Luft, dass fanatische Juden alles tun würden, um den Abzug aus dem Gazastreifen zu verhindern. Jedoch seien keine Informationen über spezifische Personen bei der Polizei und dem Geheimdienst vorhanden. So will die Polizei eventuell den ihr bekannten „fanatischen“ Juden das Betreten des Tempelbergs verbieten. Seitdem der Tempelberg vor einem Jahr Christen und Juden wieder zugänglich gemacht wurde, besuchten 50.000 Personen den Tempelberg.
Sorry auch BILD bringt es


Israel: Warnung vor Angriff auf Tempelberg
Sonntag, 25. Juli 2004, 8.11 Uhr
Die israelische Polizei und der Geheimdienst Schin Beth haben vor einem Angriff jüdischer Extremisten auf den Jerusalemer Tempelberg aus der Luft gewarnt. Wie die Tageszeitung „Haaretz“ berichtet, könnte ein mit Sprengstoff beladenes Flugzeug ohne Pilot oder mit einem Selbstmordattentäter am Steuer auf moslemische Gläubige auf dem Tempelberg gesteuert werden. Die Moschee dort gilt als drittheiligste Glaubensstätte der Moslems. Bereits am Samstag hatte der israelische Minister für innere Sicherheit, Zahi Hanegbi, vor einem Attentat auf dem Tempelberg gewarnt. Das Risiko, dass „extremistische oder fanatische Juden“ ein Attentat gegen den Tempelberg oder gegen moslemische Gläubige an einer der heiligsten Stätten des Islam ausführten, sei „noch nie so hoch“ gewesen.
Archäologen protestieren gegen Moschee-Bau auf dem Tempelberg
Führende Archäologen protestierten scharf dagegen, dass Moslems auf dem Tempelberg in Jerusalem für den unautorisierten Bau einer Moschee, die einmal 30.000 Menschen fassen wird, erneut 12.000 Tonnen Geröll vernichteten in dem wertvolle archäologische Artifakte waren, die nun zerstört und verschwunden sind. Obwohl der Tempelplatz zum Weltkulturerbe gehört, sagt die UNO nichts gegen die Zerstörung. Wie laut dagegen protestierte sie als in Afghanistan Buddhafiguren zerstört wurden. Die Moslems wollen damit alle Spuren verschwinden lassen, die darauf hinweisen, dass auf dem Tempelplatz der jüdische Tempel stand.
ja, ja die bösen Moslems und die lieben Juden und Christen.
Güldner halt die Stellung und wettere gegen die Agnostiker.
Alles wird gut, die rote Kuh soll ja auch schon geboren sein.
J2
ja, ja, die bösen blutrünstigen juden und die friedlichen moslems, die man schlimmstenfalls als freiheitskämpfer bezeichnen kann. die palestinenser sind nur opfer der umstände. in wirklichkeit zwingen ja die juden unschuldige kinder zu selbstmordanschlägen gegen zivilisten. die bolschewistisch jüdischen weltverschwörerer kennen wir ja alle.

jüdische scharfschützen, die geziehlt auf kinder und frauen schiessen, na klar. macht wohl mehr bock auf die als auf terroisten, ach ne, die heissen ja freiheitskämpfer, zu ziehlen.

da wir als reiche europäer ein großes herz für unterdrückte haben, fördern wir auch den friedlichen arafat mit... waren es 200 mio im Jahr? wir wissen ja alle, dass er damit gaaaanz verantwortungsvoll umgeht. der sieht ja wie schlet es seinen leuten geht. der hat ja sogar den friedensnovellpreis bekommen. den erhält man ja nicht ohne grund. gell?!?!

das alle juden gleich sind kann man ja auch daran sehen, dass ja ein präsident nach dem anderen gewählt wird, und sich nichts ändert. hätten die nur einen wie arafat, der frieden wäre über nacht da. so einer wie arafat steht ja für beständigkeit. so demokratische extravaganzen und gerichtliche überprüfungen leisten sich die palestinenser nicht. naaaaaein... der gute liebe arafat lässt sich wählen wenn es im gerade in den kram passt und schasst einen minister nach dem anderen, bis er den richtigen gefunden hat. in kluger weitsicht kennt arafat auch die besten polizeipräsidenten.

für die geistigen leuchten, die zu blöd sind:
ich bin kein rechter. vielmehr war ich ironisch. die hauptschuld sehe ich bei den palestinensern
gail, gail, geil, hab ich gerade gefunden
zum todlachen
http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/index.asp?gotos=http…

(21.08.2004 )

Das System Arafat

Seitdem es die palästinensische Autonomiebehörde gibt, wirft man ihr und ihrem Chef Korruption vor. Nun haben ihn seine eigenen Bürger verklagt. Wie funktioniert sein Machtmonopol?

Von Charles A. Landsmann, Tel Aviv

In den Häusern und in den Gassen direkt hinter der Mauer wollen die Palästinenser kaum glauben, was israelische Fernsehsender zeigten. Da waren Betonmischer aus jenem Zementwerk zu sehen, an dem ihr Ministerpräsident Ahmed Kurei beteiligt sein soll, palästinensische Betonmischer auf der Fahrt zu den Baustellen des Sperrwalls zu Israel. Israel baut die Schandmauer also mit ihrem Beton, sagen die Menschen. Und wer verdient daran? Die da oben.

Zum Thema
Karte: Siedlungen im Gazastreifen
Online Spezial: Der Nahost-Konflikt


Seit es die palästinensische Autonomiebehörde gibt, wird ihr Korruption und Machtmissbrauch vorgeworfen. Einer von denen hinter der Mauer von Tulkarem, ein Baumaterialienhändler, er heißt Abed Said, sagt: „Ich verkaufe auch an die Israelis, Kacheln und Ähnliches. Aber nur für ihre Privathäuser, nur was uns nicht schadet. Nichts für die Mauer, die sie mir direkt vors Haus gestellt haben.“ Er hat Tränen in den Augen, vielleicht aus Selbstmitleid, vielleicht aus Wut.

Kurei, der Regierungschef, sagte, dass er am Zementwerk nicht mehr beteiligt sei. Doch er war es bis vor kurzem, das will ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss beweisen, der außerdem auf das offene Geheimnis stieß, dass israelische Siedlungen in den besetzten Gebieten mit palästinensischem Beton errichtet wurden.

Die Mauer und das Geld. 20 palästinensische Bürger wollten nicht die wirkungslosen Parlamentsdebatten abwarten. Vor zehn Tagen haben sie die erste Korruptionsklage überhaupt gegen die eigene Führung eingereicht. 200 weitere unterschrieben eine Petition. Einer der Klägeranwälte sagte: „Was zu viel ist, ist zu viel.“

Im Schatten der Mauer von Tulkarem wirken sie resignierter. „Was soll’s, die sind doch alle gleich. Alle sind Diebe“, sagt einer, der auch Abed heißt wie der Baustoffhändler, seinen Familiennamen will er nicht nennen. Ein anderer: „Wir wussten, dass alle korrupt sind, doch dass sie sich auch noch an unserem Elend mit der Mauer bereichern, übersteigt meine Vorstellungskraft.“ Ein Dritter: „Die verdienen doch an allem. Schau doch mal, wem all die Importlizenzen gehören.“

Kurei zum Beispiel. Regierungschef und Zementmonopolist. Co-Lizenzinhaber für Import, Produktion und Verkauf von Zigaretten in den palästinensischen Gebieten. Zusammen mit ein paar Partnern Monopollizenzinhaber für Konserven und Milchprodukte. Nichts davon kommt auf den Markt, ohne dass er daran verdient. Kurei ist nur einer der Nutznießer des Systems Arafat, durch das eine dünne Oberschicht von rund 100 Personen Millionenvermögen angehäuft hat.

Jassir Arafats Herrschaft gründete sich einst auf sein Oberkommando über den bewaffneten Kampf gegen Israel. Interne Kritiker versuchte er stets ruhig zu stellen, indem er ihnen Posten anbot. Gerade noch hat er mehreren von ihnen Ministerämter angeboten. Der Anführer der Reformisten, Samir al Maschrawi, hat das Angebot zurückgewiesen: „Ich lehne es prinzipiell ab, Minister zu werden.“

Mosche Elad, Reserveoberst der israelischen Armee und ehemaliger Militärgouverneur von Dschenin und Bethlehem, gegenwärtig mit seiner Doktorarbeit über das palästinensische Herrschaftsregime beschäftigt, spricht von einem „unheiligen Dreieck“: „Terror, Korruption und Propaganda, um die ersten beiden zu überdecken.“ Natürlich stellt sich die Frage, wie unabhängig der israelische Reservist in seiner Analyse tatsächlich ist. Dennoch gilt Elad als Spezialist für palästinensische Korruption, er und fast alle anderen Experten beziehen sich weitgehend auf offizielle Papiere, welche der israelischen Armee 2002 beim Sturm auf die Mukata, Arafats Hauptquartier in Ramallah, in die Hände gefallen sein sollen.

Das System Arafat bestehe aus zwei Komponenten: Geldverteilung und Vergabe von Monopollizenzen. Hauptnutznießer sind die „alten Kämpfer“, also Arafat-Loyalisten, die mit ihm von einem Exil ins nächste zogen, bis sie schließlich vor über einem Jahrzehnt mit ihm heimkehrten. Ein gutes Beispiel für die Geldverteilung ist laut Oberst Elad der nicht rückzahlpflichtige Kredit von 70000 Dollar, quasi ein Geschenk, auf das jedes Mitglied der PLO- und Fatah-Exekutive immer wieder Anrecht hat.

Das sind Kleinigkeiten im Vergleich zu Arafats Monopollizenzen-Wirtschaft. Für alles und jedes vergibt Arafat Lizenzen. Damit versorgt er zum Beispiel seine von ihm getrennt in Paris lebende Gattin Suha. Zusammen mit Arafats wichtigstem Berater, Nabil Abu Rudeinah, hat sie das Monopol zur Herstellung von Medikamenten und medizinischen Geräten. Auch Außenminister Nabil Scha’at konnte sein Vermögen dank Arafat vergrößern: Er beherrscht den Hochtechnologie-Sektor, ohne Scha’at kein Computer.

Ahmed Kurei galt lange Zeit als sauber. Sauberer jedenfalls als sein Vorgänger Mahmud Abbas. Vor dessen Villen in Gaza und Ramallah spucken Passanten vor Abscheu auf die Straße. Abbas hatte 1998 eine ganz besondere Geldquelle aufgetan: die NSU, die Negotiation Support Unit, eine Einrichtung, die bei künftigen diplomatischen Verhandlungen mit Israel beratend tätig werden sollte. Fünf europäische Regierungen – Großbritannien, Schweden, Niederlande, Norwegen und Dänemark – lassen seit 1999 der NSU mit ihren zeitweilig 20 bis 30 Mitarbeitern Millionensummen zukommen. Allein London spendete 13 Millionen Euro. Doch Spenden und NSU-Kosten stehen in einem krassen Missverhältnis, das wohl nur Abbas erklären könnte.

Auch von der Europäischen Union gab es Geld für die Palästinenser. In den Jahren 2000 bis 2002 überwies die EU zehn Millionen Euro monatlich nach Ramallah, damit die Angestellten der Selbstverwaltung bezahlt werden konnten. Dass zumindest dieses Geld seinem Zweck gemäß ausgegeben worden sei und nicht etwa zur Finanzierung von Terroranschlägen, wie mehrere EU-Parlamentarierer zu wissen glaubten, teilte die Europäische Betrugsbekämpfungsbehörde am Dienstag vergangener Woche in Brüssel mit. Sie hat anderthalb Jahre lang ermittelt, und sie will weiter ermitteln.

Seit Arafat seine Herrschaft über die palästinensischen Gebiete angetreten hat, sind ihm vier bis fünf Milliarden Dollar Hilfsgelder der Weltbank und der Spenderstaaten meist über seine Privatkonten zugeflossen. Klaus Kinkel zum Beispiel, in seiner Anfangszeit als Außenminister, ab 1992, hat öfter darüber geklagt, dass die Überweisung von Geld an die palästinensischen Autoritäten deshalb überaus schwierig sei. Es gebe keine offiziellen, staatlichen Organen zuzuordnende Konten, sondern nur solche, für die Arafat persönlich die Vollmacht habe – und auf solche Konten könne doch die Bundesregierung kein Geld überweisen.

Nach Expertenschätzungen ist mindestens die Hälfte der Spenden auf Konten Begünstigter gelandet. Mosche Elad sagt: „Die Milliarden sollten für Infrastruktur, Industrieförderung, Arbeitsplatzbeschaffung verwendet werden.“ Zusätzlich zu diesen Spendengeldern habe Arafat über geschätzte zehn Milliarden Dollar verfügt, die sich bis 1993 auf Konten einer Wirtschaftsgesellschaft der PLO angesammelt haben sollen.

Für weitere 4,1 Milliarden Dollar sollen sich schriftliche Beweise in der Mukata gefunden haben, Spenden arabischer Staaten und solche internationaler Organisationen. Wo sind sie geblieben, die Milliarden? Auf jeden Fall nicht in den palästinensischen Gebieten.

Ja, es gebe Fälle von Korruption in der Autonomiebehörde, sagte Arafat am Mittwoch in einer Rede vor Parlamentsabgeordneten. Das Fernsehen hat übertragen. „Manche Einrichtungen haben sich falsch verhalten“, sagte er, „aber wir haben Maßnahmen eingeleitet, dies zu lösen.“ Ein Mann saß unter den Zuhörern, er heißt Abdel Dschawad Saleh, er ist Arafat-Kritiker und war einmal Minister. Er warnte, es könne bald einen Aufstand geben.
Jasser Arafat, der kurz vorher noch dem indischen Friedensaktivisten Arun Gandhi seine Friedensliebe zum Ausdruck brachte, erklärte nach dem Terroranschlag, dass Millionen Palästinenser als Märtyrer bereitstehen, um Jerusalem von den Juden zu befreien. :confused::confused:
:cry: Das wird Krieg geben, den die Moslems werden Israel die Schuld geben wenn die Moseen einstürzen:rolleyes::rolleyes:

Akute Einsturzgefahr für Moschee unterm Tempelberg
Für die von den Moslems ohne israelische Erlaubnis unter dem Tempelplatz in den so genannten Pferdeställen Salomos neu erbaute Marwani-Moschee besteht Einsturzgefahr , besonders dann, wenn zum Ramadan-Fest tausende Moslems auf dem Tempelplatz versammelt sind. Erstens fehlt dieser unterirdischen Riesenmoschee dafür die Statik und zweitens entstanden bei dem letzten Erdbeben Mauerrisse. Israel sandte einen Experten zum jordanischen König Abdullah I., der für alle Aktivitäten auf dem Tempelplatz zuständig ist, um ihn von der Einsturzgefahr zu überzeugen.
Regierung warnt vor Einsturzgefahr
Die israelische Regierung warnte die für moslemische Angelegenheiten zuständige Waqf-Organisation, dass durch den illegalen Bau der unterirdischen Moschee auf dem Tempelplatz Einsturzgefahr bestehe und daher die Zahl der Ramadan-Beter auf dem Tempelplatz auf 60.000 Personen limitiert werden muss. Die Waqf-Behörde verwarf Israels Bedenken als ein Politikum. Der Ramadan-Fastenmonat beginnt morgen und zieht Tausende Moslems nach Jerusalem.
Tempelberg = wo der Jüdische Tewmpel stand :eek:

Nicht die Polizei sonder Abbas-der darft das wohl:confused:was Scharon NICHT darf:confused:

Mahmud Abbas auf den Tempelplatz?
Israelische und palästinensische Vertreter verhandeln, ob der palästinensische Spitzenkandidat Mahmud Abbas vor den palästinensischen Wahlen in Jerusalem den Tempelplatz besuchen darf, was Abbas dann nicht nur als Wahlpropaganda für seine Person, sondern auch als Sieg der Palästinenser über Israel werten würde.
:mad::mad::mad:diese menschenverachtenden juden dürfen unter -sharon&bush-mit den palästinensern ,doch alles machen
Samstag, 12. Februar 2005
Ulrich Sahm kommentiert
Israelis nach Deutschland?

Der Außenpolitik-Koordinator der Europäischen Union (EU), Javier Solana, schlägt eine internationale Friedenstruppe zur Unterstützung des Nahost-Friedensprozesses vor. Sogar die Beteiligung deutscher Soldaten sei denkbar. Verteidigungsminister Peter Struck sekundiert die Idee, falls Israelis und Palästinenser zustimmen.

Solana hätte gut getan, sich erst einmal zu erkundigen, ehe er diesen populistischen Vorschlag macht. Auch Struck hat nicht nachgedacht, als er den Reizen des verlockenden Vorschlags von Solana verfiel.

Die Idee zu einer internationalen Friedenstruppe war Arafats "feuchter Traum" zu Beginn der Intifada. Dieser bewaffnete Aufstand war nach palästinensischen Angaben eine "wütende Reaktion" auf eine "Provokation" Ariel Scharons. Der israelische Oppositionschef war im Oktober 2000 mit Arafats Zustimmung und nach Absprache mit palästinensischen Behörden und Geheimdiensten auf den Tempelberg Jerusalems gestiegen. Doch Arafat redete schon drei Tage später von "Zielen" der Intifada: einer "Internationalisierung" des Nahostkonflikts. Arafats glaubte, ohne Verhandlungen und Konzessionen mit Hilfe von "Friedenstruppen" einen Rückzug Israels zur Grünen Linie und einen Abbau aller Siedlungen erzwingen zu können.
Eine Friedenstruppe macht nur Sinn, wenn sie ein klares Mandat erhält. Sie kann Truppen verfeindeter Länder entlang einer vereinbarten Linie auseinander halten, wie zwischen Nord- und Südkorea oder Israel und Syrien auf den Golanhöhen. Sie kann auch verfeindete Bevölkerungsteile auseinander halten, wie im ehemaligen Jugoslawien, solange es eine Linie gibt, auf der die Friedenssoldaten stehen können.Eine Friedenstruppe macht aber keinen Sinn, solange der Waffenstillstand nicht durchgesetzt ist, etwa weil sich die Hamas nicht daran halten will.

Sowie jedoch Mahmoud Abbas die in Scharm A Scheich versprochene Rückkehr zum Machtmonopol der Autonomiebehörde unter Ausschaltung der Warlords und Extremistengruppen geschafft hat, erübrigt sich eine Friedenstruppe.

Erfahrungsgemäß funktioniert die Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern reibungslos, solange der Wille da ist. Keine Friedenstruppe dürfte das Mandat erhalten und akzeptieren, nach potentiellen Selbstmordattentätern zu suchen oder Fabriken für Kasamraketen zerstören. Solana denkt wahrscheinlich nur an ein Mittel, den Europäern mehr Einfluss im Nahen Osten zu ermöglichen. Sein Vorschlag geht auf Kosten der Sicherheit Israels. Es dürfte ihm angesichts der asymmetrischen Lage Applaus bei den Palästinensern einbringen aber erneutes Misstrauen Israels wegen europäischer "Einseitigkeit".

Falls Solana glaubt, dass Friedenstruppen den Terror gegen Israel verhindern könnten, dann hätte er ebenso vorschlagen können, israelische Friedenstruppen in Deutschland, Frankreich, Spanien oder in die USA zu schicken, um dort Terroranschläge zu verhindern. Klingt absurd? Genauso ist Solanas Vorschlag absurd, deutsche Soldaten in den Nahen Osten zu schicken.
Polizei plant, Tempelberg zu schließen
Wegen drohender Gewaltübergriffe auf den Tempelberg von Seiten jüdischer Siedler als Antwort auf die Räumungsvorhaben sieht die Polizei nun vor, den Tempelberg aus Sicherheitsgründen abzuriegeln. So wird am Montag der Tempelberg für nicht-moslemische Besucher hermetisch abgeriegelt werden. Jerusalems Polizeioffizier Ilan Franco berichtet von einer anstehenden massiven jüdischen Pilgerwelle ultra-orthodoxer Juden, die so gegen die Räumungsverfahren demonstrieren wollen und dabei auch vor Gewaltausübung nicht zurückzuschrecken. Der israelische Geheimdienst warnte mehrfach, dass solcherlei Ausschreitungen Gewalt von palästinensischer Seite aus provozieren könnte


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